Maren 2

Kapitel 7

Da Maren im Gegensatz zu vielen ihrer Mitschüler am Abend zuvor weitgehend auf Alkohol verzichtet hatte, fiel es ihr am Morgen nach dem Abiball nicht schwer, ohne Kopfschmerzen aufzuwachen. Dennoch kreisten ihre Gedanken umgehend um den vorangegangenen Abend.

Noch immer konnte sie den jüngeren Schüler nackt und gefesselt vor sich sehen. Ein Grinsen huschte über die Lippen der Abiturientin, als sie an den prallen Freudenspender dachte, der vor unerfülltem Verlangen von Anfang an hin und her gewippt war, während Lusttropfen an der Spitze geglitzert hatten. Ob Katrin sich noch ein wenig mit ihm vergnügt hatte, wo sie das Zimmer schon für die ganze Nacht gebucht hatten? War Anna mit von der Partie gewesen? War der Strap-on nochmal zum Einsatz gekommen?

Während Marens Kopfkino langsam heiß lief, spürte die junge Frau, wie es zwischen ihren Schenkeln immer feuchter wurde. Sie erinnerte sich außerdem daran, dass sie am Abend zuvor alle Klamotten von sich geworfen hatte, ehe sie ins Bett gesunken war.

›Und ich war nicht die einzige‹, dachte Maren weiter nach und öffnete die Augen.

Neben ihr lag Christin und grinste breit. Offenbar war ihre Freundin schon ein paar Minuten wach und hatte darauf gehofft, Maren bei der Selbstbefriedigung zusehen zu dürfen.

»Heiße Träume?«, wollte Christin wissen.

»Nach so einem Abend ist das ja wohl kein Wunder, oder?« Maren lachte und schlug die Bettdecke zurück. »Man soll ja mit dem weitermachen, womit man am Abend zuvor aufgehört hat.«

»Tu dir keinen Zwang an.«

Christin hatte ebenfalls nicht ein Stück Stoff am Körper. Die jüngere Schülerin öffnete willig ihre Schenkel und präsentierte so den haarlosen Intimbereich. Maren musste anerkennen, dass Anna und Katrin ganze Arbeit geleistet hatten. Nicht ein Härchen war weit und breit zu entdecken.

Die Abiturientin rutschte etwas tiefer und fing an, Christins linkes Knie zu küssen. Danach arbeiteten sich ihre Lippen die Innenseite des Oberschenkels hinauf. Je näher die junge Frau dabei dem Geschlecht ihrer Freundin kam, desto mehr fingen deren Beine an zu zittern. Schon längst hatte Christin ihre Augen geschlossen und ungeduldig schob sie ihr Becken Maren entgegen.

»Wehe du wagst es, mich lange hinzuhalten«, drohte Christin zwischen ihrem Stöhnen.

»Wie könnte ich es wagen?«, gab Maren unschuldig zurück.

Ein breites Grinsen huschte über ihre Lippen, ehe sie an Christins Schamlippen angekommen, diese mit Küssen umkreiste und den rechten Oberschenkel hinunterküsste. Das Zittern in den Beinen der jüngeren Schülerin wurde immer stärker.

»Maren!« Christin hatte ihre Augen wieder geöffnet und funkelte ihre Sklavin mit einem bösen Blick an.

»Warst du etwa noch nicht fertig?«

»Etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit solltest du mir schon schenken. Es sei denn, ich soll mir genau das für deinen süßen, kleinen Arsch nehmen.« Ein kurzes Klingeln durchbrach die anschließende Stille, in der Maren noch immer herausfordernd grinste und Christin in Gedanken schon verschiedene Bestrafungen durchging. »Du willst doch jetzt nicht wirklich diese Nachricht lesen, oder?«

»Nur kurz«, gab Maren zurück. »Du hattest es doch nicht eilig, oder?«

»Du mutest deinem Popo mehr zu als du denkst«, ließ Christin sie wissen.

Maren bekam das auffordernde Grinsen immer noch nicht aus dem Gesicht, während sie ihr Smartphone aus der Handtasche vor dem Bett fischte und einen Blick darauf warf. Sie konnte es kaum erwarten, dass Christin mit ihren Drohungen Ernst machte.

Im nächsten Moment war Marens gute Laune verflogen. Die Nachricht, die sie erhalten hatte, war von Marc. Er erkundigte sich kurz, wie der weitere Abend verlaufen sei und ob seine beiden Frauen gut geschlafen hätten. Danach ließ er sie wissen, dass er bereits auf dem Rückweg zu seiner Studenten-WG wäre, um noch für ein paar Prüfungen zu lernen.

»Alles okay?«, wollte Christin, die den Stimmungsumschwung mitbekommen hatte, wissen.

»Marc ist schon wieder abgefahren. Wir werden ihn also erst zum Urlaub wiedersehen.«

»Oh Süße. Das ist Mist.« Christin streichelte Maren durchs Haar. »Lass dich davon nicht runterziehen.«

»Es ist nur so komisch, weil wir beispielsweise während Weihnachten oder in der ersten Semesterpause mehr von ihm hatten.«

»Na ja, bei vielen Studiengängen gehen die Lehrveranstaltungen über zwei Semester, sodass er dieses Mal mehr Prüfungen hat. Und dann hat er zum Urlaub wenigstens den Kopf frei.«

»Das stimmt«, gab Maren mit dem Anflug eines Lächelns zurück und kurz darauf grinste sie. »Solange ist das hier alles meins.«

Bevor Christin reagieren konnte, hatte Maren ein Foto von dem nackten, haarlosen Intimbereich vor sich gemacht und es an Marc geschickt.

»Hey, lass das!«, kam es erschrocken von Christin, die ihrer Freundin das Handy aus der Hand riss. Doch das Foto war schon raus. »Dann genieße ich mein Frühstück eben allein«, las sie vor und musste dann grinsen. »Na, wenn das so ist. Lass es dir schmecken.«

Das ließ sich Maren nicht zweimal sagen. Sie senkte ihren Kopf zwischen Christins Beine und ließ ihre Zunge über die weichen Schamlippen tanzen. Ihre Freundin schloss daraufhin die Augen und ließ das Handy neben sich aufs Bett fallen. Wer brauchte schon einen Kerl?

Gerade als Maren anfing, Christins Kitzler mit der Zungenspitze zu umkreisen und mit einem Finger die feuchte Höhle zu erkunden, gab ihr Handy erneut einen Ton von sich.

Maren war hin- und hergerissen. Einerseits wollte sie sich voll und ganz auf Christin konzentrieren. Gleichzeitig hoffte sie, dass Marc erkannte, was ihm entging und sie in einer Nachricht wissen ließ, dass er umgekehrt war. Vielleicht war ihr Po gleich doppelt in Gefahr. Eine sehr erregende Vorstellung für Maren.

Nach kurzem Hin und Her konnte die junge Frau nicht anders, als nach ihrem Smartphone zu greifen und sich aufzusetzen. Sie hatte dabei mit einem lautstarken Protest von Christin gerechnet, doch auch ihre Freundin schien interessiert zu sein, was Marc geantwortet hatte. Die Abiturientin konnte sich gut vorstellen, dass ihre Herrin gern eine helfende Hand bei der Bestrafung gehabt hätte.

»Oh verdammt«, kam es von Maren, ehe sie Christin ohne ein weiteres Wort das Handy reichte.

»Das ist nicht fair!«, beschwerte sich diese, kaum dass sie den Text gelesen hatte.

Marc hatte sich erst für das Foto bedankt und den beiden Sklavinnen dann aufgetragen, bis zum Urlaub auf einen Höhepunkt zu verzichten. Ab sofort sollten die zwei Freundinnen ihre sexuelle Energie aufsparen und so die Vorfreude nur noch mehr steigern. Für den Moment war es aber vor allem Frust gewesen, der sich bei Christin breit gemacht hatte.

»Ich brauche das jetzt«, jammerte sie. »Können wir nicht so tun, als hätten wir es noch nicht gelesen.«

Maren nahm ihre Freundin in den Arm. Sie kannte die Frustration aufgestauter Erregung nur zu gut und hatte deswegen extra gegenüber Katrin gelogen, was Christian betraf. Nur zu gerne hätte sie auch Christin geholfen. Am Ende fand sie es aber eine gute Lektion für die ein Jahr jüngere Schülerin.

»Es ist doch nicht mehr für lange«, versuchte sie Christin zu beruhigen.

»Es sind noch fünf Wochen!«, entfuhr es Christin. »Das ist mehr als ein Monat. Du bist das letzte Mal nach zwei Wochen fast abgedreht und hättest dich an allem möglichen gerieben.«

Maren wollte ansetzen und sich rechtfertigen, doch schließlich ließ sie es bei einem kurzen Nicken bewenden. Fünf Wochen ohne jeden Höhepunkt waren viel verlangt. Zumal Christin und sie in der vergangenen Zeit sehr viele Orgasmen an den gemeinsamen Nachmittagen und Wochenenden genossen hatten. Allein die Vorstellung, darauf zu verzichten, fiel Maren schwer.

»Lass uns erst mal duschen gehen«, gab die ältere Schülerin zu verstehen.

»Na meinetwegen«, gab Christin murrend zurück. »Als wäre es leichter, wenn ich jetzt noch deinen nackten Körper die ganze Zeit unter der Dusche vor mir habe.«

»Kalt duschen vielleicht?«

»Ja ja, du mich auch.«

Maren musste lachen und drückte ihre Freundin noch einmal, ehe sie sich beide etwas überwarfen und ins Bad gingen.

Vor dem Abiball hatten Maren und Christin gezeigt, dass sie in der Lage waren, sich die Nachmittage nicht langweilig werden zu lassen. Nun wo Marc Sex, Selbstbefriedigung und insbesondere Orgasmen zum Tabu erklärt hatte, merkten die beiden, wie lang die Tage sein konnten.

Kein Spaziergang durch den Park und keine Shoppingtour durch die Geschäfte half dabei, die beiden jungen Frauen auf andere Gedanken zu bringen. Zu viel hatten sie bei anderen Gelegenheiten an den gleichen Orten erlebt. Hier eine versteckte Streicheleinheit, da ein Griff unter den Rock oder dort ein ferngesteuerter Buttplug. Die Erinnerungen schienen mit jedem Tag klarer zu werden.

Besonders Maren fiel es nach der Überraschung beim Abiball und mit noch mehr freier Zeit als Christin an der Hand schwer, sich eine so lange Durststrecke überhaupt vorzustellen, geschweige denn durchzustehen. Und sie erkannte an Christins sehnsüchtigen Blicken, dass es ihrer Freundin ähnlich ging. Dennoch waren beide gewillt, der Bitte nachzukommen und so die Vorfreude auf den Urlaub noch mehr zu steigern.

Um sich abzulenken, kümmerte sich Maren in der Woche darauf um die Bewerbung für die Uni. Sie musste zwar keinen Numerus Clausus erfüllen, sich aber dennoch für das Studienfach ihrer Wahl anmelden und alle Unterlagen einreichen.

Nachdem sie das getan hatte, warf sie einen ersten Blick in die Mensa. Mit einem großen Kaffee in der Hand lief sie anschließend über den Campus und blieb dann am schwarzen Brett stehen. Mehrere Studenten suchten nach einem freien WG-Zimmer oder boten eins für die Dauer ihres Auslandssemesters an. Hin und wieder sollte auch eine Wohngemeinschaft neu gegründet werden.

Während Maren sich die Anzeigen durchlas und darüber nachdachte, ob sie selbst ein Zimmer in der Nähe der Uni mieten wollte, um den ersten Schritt aus dem Elternhaus zu machen, tippte ihr jemand auf die Schulter. Als sich die Abiturientin umdrehte, sah sie sich Juliane gegenüber.

»Was machst du denn hier?«, wollte die Studentin wissen.

»Ich habe gerade die letzten Unterlagen für meine Anmeldung abgegeben«, erklärte Maren. »Und selbst? Sicher bist du voll im Prüfungsstress.«

»Das kannst du wohl sagen«, gab Juliane zurück und musste doch lächeln. »Die zwei wichtigsten habe ich aber schon geschafft und die letzten drei verteilen sich zum Glück über die nächsten Wochen.«

»Hattest du denn schon Zeit, mit Paul zu sprechen?«, wollte Maren wissen. »Wenn jetzt die Vorlesungen vorbei sind und der größte Prüfungsstress geschafft ist, solltest du etwas Zeit haben.«

»Ehrlich gesagt, hatte ich noch keine Gelegenheit«, meinte Juliane und sah zu Boden.

»Oder du hast dich einfach nicht getraut«, erwiderte Maren. »Darf ich dir vielleicht noch einen Tipp geben?«

»Gerne.«

»Wir fahren in vier Wochen in den Urlaub. Wir, das heißt Christin und ich mit einem gemeinsamen Freund. Da die Eltern von Christin und Paul dienstlich unterwegs sein werden, hat er das Haus für sich und ihr wärt ungestört.«

»Oh, das ist gut zu wissen«, kam es von einer nachdenklichen Juliane, die nicht vermeiden konnte rot anzulaufen. »Freust du dich schon auf den Urlaub?«

»Du glaubst gar nicht wie sehr«, versicherte die Abiturientin.

Maren lief seit Marcs Abstinenz-Anweisung völlig aufgedreht durch die Gegend. Das Wissen, dass sie und Christin nicht kommen durften, machte die Sehnsucht nach der süßen Erlösung nur noch größer. Um sich nicht gegenseitig in Versuchung zu führen, hatten die beiden Freundinnen mittlerweile sogar beschlossen, die täglichen Treffen zu unterlassen. Schon aus Gewohnheit hätte Maren, bei Christin angekommen, ihre Klamotten abgelegt und mittlerweile wäre bereits das der Punkt gewesen, an dem beide für nichts mehr hätten garantieren können.

»Na gut«, meinte Juliane schließlich. »Ich treffe mich gleich noch mit ein paar Freunden, um für die nächste Prüfung zu lernen.«

»Viel Erfolg«, gab Maren zurück und lächelte. »Und vergiss nicht, ab nächsten Samstag habt ihr sturmfrei. Ihr könnt also so leise oder laut sein, wie ihr wollt.«

»Ich werde es im Hinterkopf behalten.«

Julianes Gesichtsfarbe wurde noch dunkler und Maren musste spontan grinsen. Sie vermutete zu Recht, dass sich die Studentin genau überlegte, bei was sie laut sein könnte. Oh, wie sehr würde sie es den beiden wünschen.

Die Tage vergingen und Maren merkte, wie es ihr immer schwerer fiel sich abzulenken. Eigentlich sollte die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn zur Erholung genutzt werden, doch alle Gedanken der jungen Frau kreisten um Liebe, Lust und Leidenschaft. Sie malte sich aus, wie Paul und Juliane die störungsfreie Zeit für die ersten Schritte ihrer Beziehung nutzen würden und welche erotischen Abenteuer auf Christin, Marc und sie selbst warten würden.

Wenngleich der Leidensdruck bei der jungen Frau immer größer wurde, so hatte sie das Gefühl, dass es Christin noch härter traf. Ihre Herrin war es nicht gewohnt auf körperliche Liebe oder gar Orgasmen zu verzichten. Direkt mit fünf Wochen Abstinenz zu starten, war daher eine gewaltige Herausforderung. Selbst wenn Maren ihrer Freundin wie so oft etwas von der eigenen Medizin gönnte, wollte sie diese nicht unnötig leiden sehen.

Nach einer fast schon verzweifelten SMS von Christin nach einem scheinbar endlosen Wochenende nach zweieinhalb Wochen Enthaltsamkeit, entschied sich Maren dazu, Christin an der Schule abzuholen. So wartete sie einmal mehr auf dem bekannten Schulhof, sog erneut das bekannte Gefühl ein und spürte fast schon eine Gänsehaut, als die Schulglocke das Ende der letzten Stunde verkündete. Sie drückte nur wenige Wochen nicht mehr die Schulbank und konnte langsam verstehen, wieso ihre oder andere Eltern stellenweise emotional wurden, wenn sie von einem Klassentreffen nach mehreren Jahrzehnten wiederkamen und doch noch alles wie früher war.

»Was machst du denn hier?«, wollte Christin wissen, als Maren sie in Empfang nahm. »Du weißt, dass ich dir gleich hier und jetzt die Kleider vom Leib reißen könnte.«

»Klingt verlockend«, gab Maren lächelnd zurück und sie warfen Blicke zu den aus dem Gebäude strömenden Schülern. »Das wird sicher niemanden stören.«

»Was wird niemanden stören?«, wollte Anna wissen, die gerade vorbeikam.

»Wenn ich mich hier und jetzt nackt ausziehen oder besser gesagt von Christin ausziehen lasse«, erklärte Maren.

Ihre Freundin blickte unterdessen erschrocken auf. Sie hatte offensichtlich nicht damit gerechnet, dass Maren derart offen sein würde. Normalerweise war es Christins Aufgabe, ihre Sklavin in Verlegenheit zu bringen und nicht andersherum.

»Tu dir keinen Zwang an«, meinte Anna und lachte. »Aber pass auf, dass dich Katrin nicht erwischt. Sie packt sonst die Gelegenheit beim Schopfe und legt dich übers Knie. Dann haben alle Anwesenden noch mehr Spaß.«

»Warum sollte Katrin mir den Po versohlen?«, wollte Maren wissen, während sie einen unschuldigen Blick aufsetzte.

»Weil du mich belogen hast«, ertönte Katrins Stimme hinter Maren.

»Was?« Perplex drehte sich Maren um.

»Meinst du wirklich ich bekomme nicht mit, ob mein Sklave abgespritzt hat?« Katrin lächelte süffisant. »Das kleine Schweinchen hat mir sogar gebeichtet, dass du ihn zweimal hast kommen lassen.«

»Ich habe es nur gut gemeint«, erklärte Maren. »Bitte bestrafe ihn nicht meinetwegen.«

»Ob und wie wir ihn bestrafen, liegt bei uns«, kam es nun wieder von Anna. »Es ist ja nicht so, dass er von ganz allein mit der Wahrheit rausgerückt ist.«

Maren fühlte sich zwischen den beiden Frauen gefangen, während Christin schweigend daneben stand. Offenbar waren die guten Absichten ihre Freundin abzuholen und aufzubauen nach hinten losgegangen.

»Ich war ihm nur so dankbar wegen der Session«, gestand Maren und beeilte sich dann anzufügen: »Euch natürlich auch.«

»Das haben wir doch gern gemacht«, erwiderte Anna. »Und Christian wird sicher gern die Sommerferien über seinen Keuschheitsgürtel tragen.«

»Die kompletten sechs Wochen?«, kam es von einer entsetzten Christin.

»Rund um die Uhr«, bestätigte Katrin nickend. »Bis dahin gibt es jeden Freitag einen ruinierten Orgasmus.«

»Dann sind es insgesamt sogar elf Wochen.« Christin wurde fast kreidebleich bei dem Gedanken und Maren vermutete zu Recht, dass ihre Freundin darüber nachdachte, wie sie eine solche Strafe aufnehmen würde.

»Bitte, das könnt ihr nicht machen«, erklärte Maren.

»Können wir und machen wir«, antwortete Katrin gelassen. »Oder hast du einen besseren Vorschlag?«

»Ihr solltet mich bestrafen«, kam es mit fester Stimme von der Abiturientin. »Ich war für seine Höhepunkte verantwortlich und habe gelogen.«

»Wenn dann euch beide«, stellte Anna klar.

»Wieso ich auch?«, wollte Christin wissen.

»Weil du es nicht für nötig gehalten hast, die Aussage deiner Sklavin zu korrigieren.«

»Ich, also ich«, stotterte Christin.

Maren störte sich unterdessen an etwas ganz anderem: »Wie kommt ihr darauf, dass ich ihre …«

»Dass du ihre Sklavin bist?«, vollendete Katrin. »Zum einen konnten wir schon im Salon eins und eins zusammenzählen und zum anderen hat Christin zwar ihr Bestes gegeben, den Wunsch nach einem Sklaven durch die Blume zu formulieren, aber sie hat sich etwas verplappert.«

Maren lief rot an. Sie hatte sich die ganze Zeit gefragt, wie viel Katrin und Anna wussten. Nun herrschte Gewissheit. Die junge Frau war daher froh, nicht mehr zufällig die Wege der beiden jüngeren Schülerinnen während der Pause zu kreuzen.

»Wo gliedert sich eigentlich Marc bei dem ganzen Spiel ein?«, wollte Anna wissen.

»Woher …«, kam es wieder von Maren.

»Woher wir das nun wieder wissen?«, unterbrach Katrin sie erneut. »Er war erst Christins Freund und später deiner. Hallo! Wir sind bis vor ein paar Wochen auf die gleiche Schule gegangen. Sowas entgeht uns nicht.«

»Er ist unser beider Herr«, gestand Christin schließlich. »Und ich bin gleichzeitig Marens Herrin.«

»Dann haben wir doch unsere Antworten«, freute sich Katrin. »Vielleicht sollten wir ihn einmal anrufen und fragen, ob wir euch bestrafen dürfen. Wenn nicht, bleibt Christian so oder so verschlossen.«

Maren holte, so schnell es ging, ihr Handy aus der Hosentasche und entsperrte es. Nachdem sie Marcs Kontakt aufgerufen hatte, reichte sie das Gerät an Katrin weiter.

»Danke«, meinte diese und drückte den Knopf zum Wählen, ehe sie ein paar Schritte von den anderen weglief.

»Na, steigt die Spannung?«, wollte Anna aufgrund der nervösen Gesichter von Christin und Maren wissen.

Keine Antwort. Die beiden Freundinnen sahen sich missmutig an. Mit jeder Minute, die verstrich, wurden Maren und Christin nervöser. Es war offensichtlich, dass Marc Katrins Anliegen nicht direkt abgelehnt hatte. Vielmehr schien er interessiert zuzuhören und sich mit der Schülerin auszutauschen.

»Geht euch der Arsch langsam auf Grundeis?«, wollte Anna wissen. »Ich bin ja beeindruckt, dass ihr bereit seid, Christian zu helfen.«

»Wir sind ja nicht ganz unschuldig«, gab Maren zurück. »Und so lange Zeit ohne Aufschluss ist eine echt harte Strafe.«

»Ist es«, gab Anna zu. »Allerdings müsste er den Keuschheitsgürtel nie die ganze Zeit tragen. Schon allein wegen der Hygiene ist das nicht ratsam.«

»Wie hattet ihr es denn dann gedacht?«

»Einmal die Woche darf sein kleiner Freund raus, um mal anständig gewaschen zu werden«, erklärte Anna. »Dass wir dafür kaltes Wasser verwenden, versteht sich wohl von selbst. Außerdem gibt es noch den ruinierten Orgasmus, von dem Katrin gesprochen hat, um etwas Druck abzulassen. Ach ja und je nachdem wie die Haare nachwachsen, müssen die auch entfernt werden.«

»So glatt wie er aussah, kommt bei ihm auch Heißwachs zum Einsatz?«, stellte Maren eine rhetorische Frage.

Anna nickte und drehte sich dann zu Katrin, die gerade zurückkam.

»Was hat denn so lange gedauert?«

»Tja, so wie es scheint, wusste der gute Marc nicht von dem Abenteuer seiner Sklavinnen«, erklärte Katrin und ließ dann eine Kunstpause folgen. »Außerdem mussten die beiden noch ausdiskutieren, wie wir mit Maren und Christin verfahren sollen.«

»Die beiden?«, wollte Christin wissen und auch Maren warf Katrin einen fragenden Blick zu.

»Er schien eine Frau bei sich zu haben«, erklärte Katrin und musste schmunzeln. »Scheinbar habt ihr noch einiges an Gesprächsbedarf, damit es nicht soviel Heimlichkeiten gibt.«

»Scheint so«, kam es von Maren.

»Jedenfalls dürfen wir darüber entscheiden, ob und wie ihr beide Orgasmen haben dürft und sollen sicherstellen, dass ihr für den unerlaubten Abend im Hotelzimmer angemessen bestraft werdet.«

»Und im Gegenzug bestraft ihr Christian nicht zu hart«, fügte Maren hinzu.

»Ach ja«, meinte Katrin und nickte. »Da war ja noch was.«

»Aber er darf nicht dabei sein!«, bettelte Christin. »Bitte!«

»Auf die Idee war ich noch gar nicht gekommen«, stellte Anna fest und Katrin schien es ähnlich zu gehen. »Am besten schreibe ich ihm gleich mal.«

Christin blieb sprachlos zurück und folgte dann gemeinsam mit Maren ihren Mitschülerinnen zur Straßenbahn. Bisher war es ihr einigermaßen gelungen, sich gegenüber Christian nichts anmerken zu lassen und nun sollte sie erneut auf ihn treffen. Die Nervosität bei der Schülerin erreichte neue Höhen.

An der Straßenbahn angekommen, mussten sich Maren und Christin in den hinteren Teil setzen, während Katrin und Anna weiter vorne Platz nahmen. Die beiden letzteren wollten die Zeit nutzen, um sich für das Kommende zu beraten. Außerdem war Anna viel mit ihrem Handy beschäftigt. Christin ahnte, dass sie den gemeinsamen Mitschüler kontaktieren würde und für sie bestand kein Zweifel, dass Christian jeder Einladung umgehend folgen würde.

»Warum hast du Marc nichts von deinen Plänen mit Katrin, Anna und Christian erzählt?«, wollte Maren wissen. »Ich habe jetzt ein schlechtes Gefühl, weil er nichts wusste.«

»Wir hatten doch quasi keine Zeit«, erinnerte Christin ihre Freundin an den Abend. »Er war von jetzt auf gleich weg und ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Wie gesagt hatte ich es für später geplant.«

»Hättest du es Marc dann erzählt?«

»Vermutlich nicht«, gestand Christin.

»Warum nicht?«

»Du weißt, wie er in Bezug auf andere Männer ist. Damals im Schulkeller hat er sich nur so aufgeführt, um den anderen zu imponieren.« Christin sah Maren eingehend an. »Außerdem weiß ich nicht, wie er dazu steht, wenn du deine dominante Seite entdeckst. Du solltest dich frei entfalten können.«

»Verstehe«, gab Maren nachdenklich zurück.

»Hast du eine Ahnung, wer bei ihm sein könnte?«, lenkte Christin das Gespräch in eine andere Richtung.

»Nicht mal einen Verdacht«, gestand Maren. »Mit wem sollte er sich denn über uns derart detailliert unterhalten?«

»Keine Ahnung. Aber ich kann nicht sagen, dass es mir gefällt.«

»Vielleicht gibt es ja für alles eine gute Erklärung«, meinte Maren schließlich.

»Ich bin gespannt«, gab Christin zurück. »Aber nicht annähernd so gespannt, wie bei der Frage, ob sie Christian wirklich auf die Schnelle dazubekommen.«

»Ich drücke dir die Daumen, dass es nicht gelingt«, versuchte Maren ihre Freundin etwas zu beruhigen. »Allerdings ging es damals am Abend des Abiballs auch alles ziemlich von jetzt auf gleich.«

»Damals gut, heute schlecht«, erwiderte Christin und musste lachen.

»Ich glaube, Katrin will, dass wir aussteigen«, stellte Maren fest, als die jüngere Schülerin ihnen durch die Bahn ein Zeichen Richtung Tür gab.

Die vier Schülerinnen waren am Stadtrand angekommen. In die Jahre gekommene Wohnblocks dominierten das Bild, das sich ihnen bot. Weder Maren noch Christin konnte sich daran erinnern, schon einmal in diesem Teil der Stadt gewesen zu sein. Katrin und Anna liefen jedoch zielstrebig los und die anderen beiden folgten ihnen.

Keine fünf Minuten später blieben sie vor einem der Zehngeschosser stehen und Katrin kramte einen Schlüssel aus ihrem Rucksack. Mit etwas Ruckeln schob sich der Schlüssel in das Schloss der Tür, von welcher die Farbe blätterte und die sich kurz darauf mit einem Knarren öffnete.

»Wo sind wir?«, wollte Christin schließlich wissen. »Ich weiß genau, dass ihr beide am anderen Ende der Stadt wohnt.«

»Niemand hat gesagt, dass wir hier wohnen«, erklärte Anna mit einem Grinsen. »Das hier ist rein geschäftlich.«

»Rein geschäftlich?«, wollte Maren wissen, während sie die Treppen hoch liefen.

»So ist es«, versicherte Katrin, als sie auf der gewünschten Etage ankamen.

»Und wer vermietet Geschäftsräume an zwei Schülerinnen?«, hakte die Abiturientin nach.

»Jemand, der Bargeld mag und im Gegenzug nicht so viele Fragen stellt wie du«, kam es von Anna, während Katrin die Wohnungstür aufschloss. »Wir investieren hier einfach unser Gehalt vom Salon in ein eigenes Business.«

Maren wollte gerade fragen, was das für ein Geschäft wäre, als sie im Flur der Wohnung stand und sich selbst ein Bild machen konnte. Durch eine offene Tür konnte sie im Zimmer neben der Eingangstür ein Bett mit Fesseln ausmachen.

»Betreibt ihr einen Puff?«, platzte es aus Christin heraus.

»Selbst wenn«, erwiderte Katrin. »Ich glaube nicht, dass ihr beide in der Position wärt darüber zu urteilen.«

»Wir urteilen nicht«, versicherte Maren. »Es ist nur überraschend.«

»Es ist kein Puff«, warf Anna ein und verdrehte die Augen. »Wir beide behalten unsere Klamotten an.«

»Im Gegensatz zu euch«, fügte Katrin hinzu. »Und wenn ihr es genau wissen wollt, helfen wir unterwürfigen Männern, ihre Fantasien auszuleben.«

»Ein Dominastudio also«, zählte Maren eins und eins zusammen.

»Nennen wir es meinetwegen so«, stimmte Katrin zu. »Was viel wichtiger ist: Warum steht ihr noch wie angewurzelt und vor allem angezogen da?«

Zögerlich fingen Maren und Christin an sich auszuziehen. Während es der Abiturientin schwerfiel, sich einmal mehr jüngeren Schülerinnen zu unterwerfen, plagte Christin die Gewissheit, dass sie mit Katrin und Anna noch ein langes Jahr zusammen in die Schule gehen müsste.

»Es ist doch immer wieder unfair, wie der liebe Gott die Oberweiten verteilt hat«, stellte Anna fest, als die beiden Sklavinnen nackt waren. »Na ja, zumindest haben wir so etwas mehr Zielfläche.«

Maren und Christin, die beide sehr zufrieden mit ihrem D-Körbchen waren und verstehen konnten, dass Anna mit ihrem kleineren Busen etwas neidisch war, gefiel diese Aussage nicht wirklich. Was hatten Katrin und Anna mit ihnen vor?

»Kommt mit«, forderte Katrin und führte die beiden Delinquentinnen in eines der zwei Zimmer, welche die Wohnung zu bieten hatte.

Hier stand kein Bett, dafür waren an den Wänden zahlreiche Ringe eingelassen und in den offenen Regalen fanden sich reichlich Sexspielzeuge wieder. Christin und Maren vergaßen für einen Moment ihre Situation und zeigten sich überrascht. So unscheinbar das Haus von außen gewesen war, so sehr konnten sie erkennen, wie viel Arbeit Katrin und Anna hier investiert hatten.

»Christian wird noch einen Moment brauchen«, erklärte Katrin und Christin sackte etwas in sich zusammen. »Das ist jedoch kein Grund, warum wir nicht anfangen können.«

Zu Beginn sollten sich die beiden nackten Schülerinnen jeweils einen Dildo aus dem Regal nehmen und ihn auf den Boden stellen. In weiser Voraussicht griffen sie zu normal großen Exemplaren. Dazu gab es jeweils ein Kondom, welches übergestreift werden musste.

»Als wir das erste Mal mit Christian gespielt haben, und ich muss zugeben, dass es von seiner Seite nicht ganz freiwillig war, haben wir ihm eine Aufgabe gestellt«, erklärte Katrin. »Ihr bekommt jetzt die gleiche Anweisung. Ab auf alle viere, den Dildo blasen und schön den Arsch hoch strecken.«

Maren und Christin sahen sich für einen Augenblick nervös an. Sollten sie es wirklich tun? Beiden war klar, was folgen würde, besonders weil Katrin und Anna bereits jeweils ein Paddel in der Hand hielten.

»Ihr könnt jederzeit gehen«, erklärte Anna. »Dann bleibt der gute Christian jedoch bis nach den Sommerferien verschlossen. Ich hatte ja gedacht, gerade ihr versteht, wie frustrierend so eine lange Durststrecke ohne Höhepunkt sein kann.«

Maren war daraufhin die erste, die auf die Knie ging und anfing den künstlichen Freudenspender mit dem Mund zu verwöhnen. Aus dem Augenwinkel nahm die Abiturientin wahr, wie ihre Freundin dem Vorbild folgte und ebenfalls anfing den Dildo zu blasen, während sie ihr Hinterteil einer wartenden Anna entgegenstreckte.

Klatsch!

Klatsch!

Fast zeitgleich verabreichten Anna und Katrin den ersten Schlag. Sowohl Maren als auch Christin zuckten zusammen und versuchten sich dann wieder auf ihre Aufgabe zu konzentrieren, als schon die nächsten Schläge auf die schutzlosen Pobacken trafen.

Klatsch!

Klatsch!

Als Katrin und Anna die Paddel sinken ließen, hatten Maren und Christin beide jeweils 42 Schläge auf den Po erhalten. Beide waren froh, dass ihre Peinigerinnen nie die volle Kraft in die Schläge gelegt hatten, sodass die Kehrseiten zwar rot und schmerzhaft waren, es sich aber aushalten ließ. Gleichzeitig ahnten die beiden Delinquentinnen, dass es nicht bei dieser einen Strafe bleiben würde.

»Ihr dürft jetzt aufstehen und euch auf eure beiden neuen Liebhaber hocken«, erklärte Anna, während sie wie Katrin das Paddel gegen eine Peitsche mit mehreren kurzen Lederriemen tauschte. »Sorgt dafür, dass die Dildos schön tief eindringen können und ihr das Gleichgewicht haltet. Die Hände im Nacken verschränken.«

Maren und Christin kamen der Anweisung nach und hockten beide wenig später über den Dildos, die gegen ihre Schamlippen drückten. Langsam ließen sich beide nieder, sodass die Sexspielzeuge ein paar Zentimeter eindringen konnten. Nachdem sie die Hände im Nacken verschränkt hatten, traten Katrin und Anna wieder an sie heran.

Dieses Mal hatten die beiden Herrinnen ihre Plätze getauscht, sodass Annas Peitsche für Maren bestimmt war und Katrins für Christin. Nachdem in der ersten Runde die hochgestreckten Pos herhalten mussten, waren es nun die Brüste der beiden Sklavinnen. Bei jeder Bewegung auf dem Dildo hüpften diese auf und ab.

Klatsch!

Klatsch!

Maren und Christin spürten die Schläge auf ihren sensiblen Brüsten und den empfindlichen Brustwarzen jedes Mal für einen kurzen Moment, wenn die Lederstriemen ein Brennen hinterließen. Doch nur Sekundenbruchteile danach stieg Lust in den beiden auf und diese wurde durch das regelmäßige Rein und Raus der Freudenspender zwischen ihren Schenkeln nur noch mehr angeheizt. Am Ende konnten beide den nächsten Schlag kaum noch erwarten, während sie immer schneller ritten.

»Es freut mich sehr, dass ihr so viel Spaß habt«, meinte Katrin, nachdem die 42 Schläge verabreicht waren und grinste besonders ihre Klassenkameradin an. »Ich hoffe ihr erinnert euch, dass ihr ohne unsere Erlaubnis nicht kommen dürft. Das gilt im Übrigen auch für die letzte Runde. Ich denke, ihr kommt von allein darauf, wohin es jetzt mit den Dildos geht, oder?«

Natürlich wussten Maren und Christin genau was von ihnen verlangt wurde. Besonders letzterer fiel es schwer, sich an den Gedanken zu gewöhnen, sich gleich vor ihren Mitschülerinnen ein Sexspielzeug anal einzuführen. Dennoch sah sie Anna dankbar an, als diese ihr und Maren Gleitgel reichte.

»Nur damit ihr es wisst«, fing Katrin an. »Als Christian mit dieser Aufgabe konfrontiert war, gab es kein Gleitmittel für ihn.«

»Oh ja«, freute sich Anna. »Außerdem auch nicht so kleine Dildos wie bei euch.« Die Schülerin zeigte auf ein großes Exemplar, welches noch im Schrank stand. »Als er verstanden hatte, was noch dem Blowjob passiert, hat er gelutscht, als würde es kein Morgen geben.«

Maren und Christin sahen erst beide zu dem besagten Sexspielzeug, ehe sie Blicke austauschten. Beiden lief es kalt den Rücken runter, als sie darüber nachdachten, wie es sich angefühlt haben musste. Was hatte Christian nur angestellt, dass ihn Katrin und Anna derart bestraft hatten?

»Seid ihr dann soweit?«, wollte Anna wissen, als Maren und Christin immer noch nicht auf den Dildos Platz genommen hatten. »Sonst holen wir euch wirklich beiden noch eine größere Variante.«

Sofort hockten sich Maren und Christin über die präparierten Dildos und senkten ihre Becken erneut darauf hinab. Beide stockten kurz, als die Spitzen der Sexspielzeuge gegen ihre Hintereingänge drückten. Kurz durchatmen und dann weiter. Maren gelang es etwas schneller, den künstlichen Freudenspender komplett in ihrem Po aufzunehmen, während Christin mit hochrotem Kopf und von schnippischen Kommentaren ihrer Klassenkameradinnen begleitet etwas länger brauchte.

»Dieses Mal lehnt ihr euch etwas zurück und macht die Beine schön breit«, forderte Katrin, die erneut mit Anna den Platz getauscht hatte. »Noch breiter. Noch ein Stück.«

Als sie zufrieden war, präsentierten Maren und Christin ihre Körpermitte jeweils völlig schutzlos. Bei beiden waren die ersten Stoppeln die großen Schamlippen entlang zu sehen und kein Fältchen der kleinen blieb versteckt.

Klatsch!

Klatsch!

Maren und Christin keuchten beide auf. Dieses Mal zielten die Schläge genau zwischen die Schenkel der Delinquentinnen und obwohl diese das bereits vermutet hatten, kam es doch unvermittelt. Bei beiden wandelte sich jedoch auch dieses Mal der Schmerz schnell in Lust. Besonders Maren hatte das Gefühl, anstatt sich zu verstecken schob sich ihr Kitzler erst recht unter seiner Vorhaut nach draußen, um noch präsenter zu sein.

Klatsch!

Klatsch!

Wie in der Runde zuvor gaben die Schläge den Takt vor und je schneller Anna und Katrin die kurzen Peitschen schwangen, desto schneller ritten Maren und Christin auf ihren Dildos. Jedes Mal verblieb gerade einmal die Spitze in ihren Polöchern, ehe sie die Sexspielzeuge komplett versenkten. Und mit jedem Auf und Ab wurde das Stöhnen im Raum lauter.

Maren spürte die Reizungen an ihrem Anus und den Druck gegen die dünne Membran, die Scheide und Po voneinander trennte. Dazu kamen die regelmäßigen Schläge auf die Schamlippen und den Kitzler; schneller und schneller. Die Abiturientin wollte sich noch dagegen sträuben, doch zu schnell war der Höhepunkt da. Katrins letzter und recht kräftiger Schlag brachte die junge Frau über die Schwelle.

Maren presste ihre Schenkel zusammen, sackte nach unten und kippte dann mit dem tief in ihrem Po versenkten Dildo um. Für einen Moment wurde ihr schwarz vor Augen und die Abiturientin hatte das Gefühl, Herzschlag und Atmung würden für kurze Zeit aussetzen.

Als die junge Frau wieder alle Sinne beisammen hatte, sah sie in die Gesichter von Christin, Katrin und Anna. Die beiden letzten grinsten breit, halfen ihr aber wieder auf die Beine. Etwas peinlich berührt zog Maren den Dildo aus ihrem Po, während Christin das Sexspielzeug an Ort und Stelle zurückgelassen hatte.

»Scheint so, als hättest du etwas die Kontrolle verloren«, stellte Anna fest. »Dafür gibt es natürlich eine kleine Strafe.«

»Ein halbes Dutzend damit auf den Hintern sollten reichen«, erklärte Katrin und hielt eine dünne Gerte hoch, welche sie an Christin weiterreichte. »Du hast die Ehre. Und keine falsche Scheu. Sollten wir den Eindruck bekommen, dass du deine Freundin zu leicht davon kommen lässt, gibt es nochmal soviel für beide von euch.«

Um es Christin leichter zu machen, ging Maren schnell auf alle viere und streckte den Po nach oben. Dann hieß es Zähne zusammenbeißen, denn die Gerte sah ziemlich fies aus. Maren war froh, dass Anna und Katrin nicht auf die Idee gekommen waren, sie bei den vorherigen Schlägen zum Einsatz zu bringen.

Zisch! Christin hielt sich wirklich nicht zurück.

Zisch! Maren standen schon jetzt die Tränen in den Augen.

Zisch! Die Hälfte überstanden! Also nochmal soviel?

Zisch! Verdammt, tat das weh!

Zisch! Die Knöchel an Marens Händen waren schneeweiß.

Zisch! Geschafft!

»Sehr beeindruckend«, stellte Anna anerkennend fest. »Ihr beide im Übrigen.«

Maren wollte sich gerade artig bedanken, als es an der Wohnungstür klingelte. Christin ließ umgehend die Gerte sinken. Sie sah erschrocken auf, während Katrin lächelnd den Raum verließ und die Tür hinter sich schloss.

»Da kommt Christian ja gerade pünktlich«, stellte Anna fest und erfreute sich an Christins Gesichtsausdruck.

Für die nackte Klassenkameradin wurden Sekunden zu Stunden. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis Christian an der Tür war und von Katrin in Empfang genommen wurde. Jeden Moment würde er in den Raum kommen und sie splitterfasernackt sehen.

Als es tatsächlich soweit war und sich die Tür öffnete, hielt Christin reflexartig eine Hand vor den Intimbereich und legte den anderen Arm über ihre Brüste. Doch nichts davon wäre nötig gewesen. Christian hatte einmal mehr ein Tuch um die Augen gebunden und das war auch alles, was er abgesehen von seinem Keuschheitsgürtel trug. In letzterem schien es arg eng zu sein.

»So Christian, du bist sicher gespannt, warum du außerhalb der Reihe antanzen musstest, oder?«, wollte Katrin wissen.

»Ja, Herrin.«

»Nun, zwei der Frauen, die dich im Hotelzimmer besucht haben, sind heute da«, erklärte seine Klassenkameradin. »Die beiden haben diesen Besuch allerdings nicht mit ihrem Herrn abgesprochen und sind außerdem für die Orgasmen verantwortlich, die uns verheimlicht werden sollten.«

»Es tut mir leid, Herrin.«

Während Christin sich noch immer nicht dazu überwinden konnte, die Hände sinken zu lassen, nahm Maren sehr wohl wahr, dass Katrin das Märchen von mehreren Besuchern im Hotelzimmer aufrechterhalten wollte. Sie merkte zudem, dass es ihm offenbar peinlich war, erneut Außenstehenden präsentiert zu werden.

»Jedenfalls waren die beiden so nett und haben einer Strafe zugestimmt und diese auch schon absolviert«, fuhr Anna fort. »Beide haben jeweils 42 Schläge auf ihren Po, ihre Brüste und sogar zwischen die Beine erhalten, während sie jeweils einen Dildo bearbeitet haben. Das Spiel ist dir sicher noch geläufig.«

»Du fragst dich jetzt gewiss, warum genau 42 Schläge, hm?«, fragte Katrin.

»Ich habe keine Ahnung, Herrin.«

»Das hatte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet«, ließ Katrin ihn wissen. »Aber ich helfe dir gerne einmal mehr auf die Sprünge. Die Sommerferien sind sechs Wochen lang und jede Woche hat sieben Tage. Macht also insgesamt 42 Tage.«

»Genau diesen Teil der Strafe von elf Wochen Verschluss setzen wir zur Bewährung aus«, hakte Anna wieder ein. »Ich denke, du solltest dich bei den beiden bedanken.«

»Danke«, kam es umgehend von Christian. »Vielen Dank.«

»Braver Junge«, lobte Katrin. »Während eine der Sklavinnen nicht an sich halten konnte, unerlaubt gekommen ist und dafür bestraft wurde, blieb der anderen ein Orgasmus bisher verwehrt. Vielleicht magst du ihr dabei helfen.«

Maren warf sofort einen Blick zu Christin. In ihren Augen keimte Hoffnung nach einem baldigen Höhepunkt auf und doch war da auch die Frage, wie sie durch ihren Mitschüler zum Höhepunkt gebracht werden sollte. Dass sich sein bestes Stück nur noch stärker gegen die Wände des Keuschheitsgürtels presste, ließ die Abiturientin wissen, dass er sich die gleiche Frage stellte.

»Selbstverständlich wirst du dafür nicht deinen kleinen, kümmerlichen Pimmel einsetzen«, meinte Katrin und grinste. »Dein Ziel ist, dass die gute Frau kommt, nicht dass sie einen Lachanfall erleidet.«

Selbst Christin huschte ein Grinsen über das Gesicht, als sie die Aussage verarbeitet hatte. Mittlerweile war es ihr auch gelungen die Hände wieder sinken zu lassen. So waren die aufgestellten Brustwarzen und das feuchte Glitzern zwischen den kaum behaarten Schamlippen sichtbar.

Anna trat wenig später mit einem besonderen Knebel an Christian heran und forderte ihn auf, den Mund zu öffnen. Das Besondere war der Dildo auf der Außenseite. Nachdem Anna ihn um Christians Kopf befestigt hatte und ihrem Sklaven die Anweisung gegeben hatte, sich auf den Boden zu legen, ragte der künstliche Freudenspender empor, während Christians bestes Stück weiterhin verschlossen ein trostloses Dasein fristete.

Christin verstand ohne weitere Anweisung, welchen Plan Anna und Katrin für sie hatten. Schnell hockte sich die nackte Schülerin über das Gesicht ihres Klassenkameraden und senkte ihre Scham langsam dem Dildo entgegen. Als dessen Spitze sich durch die Schamlippen drückte, stöhnte die Schülerin kurz auf, versuchte dann aber, auf weitere Geräusche zu verzichten. Christin wollte nicht riskieren, doch noch von Christian erkannt zu werden.

Schneller als Maren es gedacht hatte, fand ihre Freundin ihren Rhythmus und ritt schon bald heftig auf dem Gesicht des Sklaven. Schnell rötete sich ihr Dekolleté und die Brustwarzen traten noch stärker hervor. Als Christin kurz vor dem Orgasmus stand, nahm sie eine Hand zur Hilfe und massierte damit ihre Klitoris. Die Scham gegenüber Anna und Katrin schien sie in diesem Moment vollkommen abgelegt zu haben. Sie wollte nur noch kommen.

Das gelang ihr wenig später und wie Maren zuvor brauchte sie im Anschluss einen Moment, um sich zu sammeln. Die lange Zeit ohne Höhepunkt hatte auch bei Christin Spuren hinterlassen und nachdem dieses dringende Bedürfnis erledigt war, konnte sie auch wieder vor Scham rot werden, als Anna und Katrin sie grinsend ansahen.

»Warte kurz mit dem Aufstehen«, forderte Katrin, ehe sie hinter Christin auf die Knie ging. »Die Augenbinde ist etwas verrutscht. Christian durfte also einen Blick auf deinen Po und dein Poloch genießen, aber dabei wollen wir es auch bewenden lassen.«

Einmal mehr hatte Christin die Chance, dass das Rot in ihrem Gesicht noch dunkler wurde, ehe sie aufstehen durfte. Maren erkannte an dem Lächeln im Gesicht ihrer Freundin, wie gut ihr der Orgasmus getan hatte. Vermutlich hätte sie dafür auch sechs harte Streiche mit der Gerte in Kauf genommen.

»Nun zu dir«, meinte Katrin zu Christian und half ihm auf, während Anna einen kleinen Schlüssel holte. »Zeit, das Schloss von deinem Keuschheitsgürtel zu lösen oder besser gesagt zu ersetzen.«

»Ich verstehe nicht, Herrin.«

»Dann will ich es dir erklären«, meinte Anna, die das Schloss entfernte und stattdessen ein Stück Plastik am Verschluss befestigte. »Die sechs Wochen Sommerferien sind nur auf Bewährung ausgesetzt. Du hast jetzt ein Einmal-Schloss an deinem Peniskäfig. Wenn das in elf Tagen, wenn es Zeugnisse gibt, noch intakt ist, vergessen wir die sechs Wochen Dauerverschluss. Sollte es jedoch beschädigt sein, dann gnade dir Gott.«

»Ja, Herrin«, gab Christian zurück und schluckte.

Maren überlegte währenddessen, ob es leichter wäre mit einem Keuschheitsgürtel auf einen Orgasmus zu verzichten und ob es einen wirklichen Unterschied gab, nun wo Christian ihn jederzeit abnehmen konnte. So oder so würde es für den jungen Mann, der bereits mehr als drei Wochen ohne Höhepunkt hinter sich hatte, schwer werden.

»Und für euch beide wird es dann wohl Zeit zu gehen«, stellte Katrin fest. »Vorher gibt es aber noch ein paar kleine Regeln, die ihr für die restliche Zeit bis zu eurem Urlaub beachten solltet.«

»Was für Regeln?«, wollte Maren wissen.

»Zum einen ist ein Orgasmus weiterhin tabu, es sei denn, ihr kommt noch einmal bei uns vorbei«, erklärte Katrin und grinste. »Außerdem sollt ihr euch beide vorher noch einmal mit Heißwachs behandeln lassen und zu guter Letzt müsst ihr rund um die Uhr einen kleinen Buttplug tragen. Ihr bekommt regelmäßig die Aufforderung, das innerhalb von einer Minute per Foto-Nachricht nachzuweisen.«

Maren sah Christin an und sie war sich nicht sicher, ob ihre Freundin nichts sagte, um ihre Identität vor dem gemeinsamen Mitschüler geheimzuhalten, oder ob es ihr die Sprache verschlagen hatte. Katrin grinste hingegen breit und brachte den zwei nackten Besucherinnen kleine Buttplugs aus Edelstahl als Abschiedsgeschenk.

Nachdem sich Maren und Christin diese unter den wachsamen Augen von Katrin und Anna eingeführt hatten, durften sie sich wieder anziehen und gehen. Christian sollte noch etwas bleiben und aufräumen.

Ein paar Tage später sah Maren Christin wieder. Während die Abiturientin das gemeinsame Treffen entspannt sah, war der jüngeren Schülerin die Nervosität anzusehen. Ihr Blick sprach Bände, kaum dass sie aus der Straßenbahn in der Stadt gestiegen war.

»Wie war die Schule?«, wollte Maren wissen.

»Geht so«, erwiderte Christin. »Noch eine Woche bis zu den Zeugnissen. Die Lehrer sagen zwar immer, dass noch so viel passieren kann, aber ganz ehrlich, die sind doch auch froh, wenn sie endlich Ruhe vor uns haben.«

»Bei eurer Klasse würde mich das wirklich nicht wundern.«

»Ich glaube bei euch feiern sie immer noch, dass ihr endlich komplett weg seid.«

»Das geht uns Schülern genauso«, versicherte Maren und lachte. »Warum der verkniffene Gesichtsausdruck?«

»Weil ich gleich wieder die Muschi gewachst bekomme. Was denkst du denn?«

Wieder konnte die Abiturientin nicht anders als kurz zu lachen. Marc hatte derart großen Gefallen an seinen mit Heißwachs enthaarten Sklavinnen gefunden, dass er beiden aufgetragen hatte, sich vor dem Urlaub noch einmal enthaaren zu lassen. Besonders Christin war von dieser Aufgabe nicht begeistert gewesen. Maren konnte nur ahnen, wie sehr die Schülerin ihren lieb gewonnenen Busch zwischen den Schenkeln vermisste.

»Etwas entspannter könntest du aber schon sein«, stellte Maren fest. »Immerhin bist du den Plug mal für ein paar Stunden los.«

»Ja, das ist tatsächlich nicht schlecht«, erwiderte Christin und lächelte. »Mich nervt vor allem, wie Anna und Katrin grinsen, wenn ich zu Pausenbeginn eine Nachricht bekomme und schnell auf die Toilette verschwinden muss.«

»Kann ich nachvollziehen«, meinte Maren und sie schenkte ihrer Freundin einen verständnisvollen Blick. »Ich habe da ja tatsächlich den Luxus, dass ich viel Zeit zu Hause verbringe. Dafür kommen die Aufforderungen, Bilder zu schicken, meist zu den Essenszeiten oder wenn ich mit meinen Eltern etwas Fernsehen schaue. Glaube die wundern sich auch, ob irgendwas nicht stimmt.«

»Na ja, einen kleinen Lichtblick gibt es ja auch«, stellte Christin fest.

»Dass du hoffst, dass wir die Dinger im Urlaub nicht dauerhaft tragen müssen?«

»Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Na hoffentlich nicht«, erklärte Christin. »Nein, was ganz anderes. Ich habe meinerseits jedes Mal etwas zum Lachen, wenn Anna und Katrin Christian abfangen und ihn in eine ruhige Ecke der Schule manövrieren.«

Da musste auch Maren grinsen. Sie konnte sich gut vorstellen, dass es Christin gefiel, im Gegenzug in das kleine Geheimnis von Katrin, Anna und Christian eingeweiht zu sein.

»Was hat Janine eigentlich gesagt, als du angerufen und um zwei Termine gebeten hast?«, lenkte Christin das Gespräch in eine andere Richtung.

»Zu sagen, sie hätte sich gefreut, wäre eine Untertreibung«, erklärte die Abiturientin.

Janine war fast euphorisch gewesen, als Maren angerufen und um eine Behandlung für sich und ihre Freundin gebeten hatte. Der Sommer war in vollem Gange und vor dem Urlaub konnte sich der Salon nicht vor Anfragen retten. Für eine zweite Filiale am anderen Ende der Stadt wurde gerade Personal ausgebildet und so kam Marens Wunsch zur rechten Zeit.

»Hallo ihr beiden«, begrüßte Janine die beiden Schülerinnen freudig, kaum dass sie ihm Salon angekommen waren. »Alles gut bei euch?«

»Hmm«, grummelte Christin und Janine warf Maren einen fragenden Blick zu.

»Ach, sie hat nur eine kleine Wette verloren«, log Maren. »Dafür wird sie am Ende sehen, wie toll es sich anfühlt.«

»Auf jeden Fall!«, versicherte die Studentin und führte ihre beiden Probekundinnen zum Behandlungsraum.

Wieder musste Maren schmunzeln, als die anderen Kundinnen im Raum mit Unverständnis reagierten. Sie kochten vermutlich innerlich vor Wut, weil sie schon so lange gewartet hatten und kaum dass die beiden Mädchen hereingekommen waren, waren sie auch schon an der Reihe.

›Wir helfen euch nur, dass es beim nächsten Mal schneller geht‹, dachte Maren bei sich und grinste.

Im Behandlungsraum angekommen, sahen sich Maren und Christin jungen Frauen gegenüber. Freundlich begrüßten sich die vier und dann wurde es auch schon ernst.

»Wer will zuerst?«, wollte Janine wissen.

»Mach du, dann hast du es hinter dir«, meinte Maren zu Christin.

Die jüngere Schülerin zuckte kurz mit den Schultern und fing dann an, sich auszuziehen. Maren musste schmunzeln als sie erkannte, wie Christin bei der Unterwäsche kurz stoppte. Als einzige vor vier anderen, bekleideten Frauen nackt zu sein schien auch ihr unangenehm zu sein. Tja, hin und wieder konnte das Leben doch gerecht sein.

Nachdem sich Christin schlussendlich doch von den letzten Lagen Stoff getrennt hatte, bot ihr Janine ein Handtuch an. Dem herausfordernden Blick von Maren sei dank, lehnte Christin es ab. Offensichtlich wollte sie sich nicht die Blöße geben und ihre Schamhaftigkeit zeigen. Stattdessen legte sich die Schülerin splitternackt auf die Liege.

In den nächsten Minuten ging Janine noch einmal die Grundlagen durch und Maren war froh, dass sie nicht als erste dran war. Christin blieb nur die Punkte an der Decke zu zählen, während sie unverhüllt daliegen und warten musste.

Endlich ging Janine dazu über, die erste neue Mitarbeiterin anzuleiten und Christins Arme zu enthaaren. Die zweite neue Kollegin sah unterdessen interessiert zu. Maren blieb hingegen nur zu warten und das gelegentlich schmerzverzerrte Gesicht von Christin zu genießen. Und dabei waren sie bisher erst bei den Armen.

Als die Schülerin eine halbe Stunde später von der Liege aufstehen durfte, war unterhalb des Halses nicht ein Haar zu sehen. Janine hatte darauf acht gegeben, dass die neue Kollegin alles sauber entfernte und ein perfektes Ergebnis ablieferte. Maren genoss noch einmal den Blick über Christins nackten Körper und war nicht sicher, ob sie froh darüber sein sollte, dass die beiden nicht allein waren. Die Abiturientin war sich sicher, dass sie ihre Freundin sonst angesprungen hätte.

Wenig später und ebenfalls komplett nackt war Maren an der Reihe, auf der Liege Platz zu nehmen. Die beiden neuen Mitarbeiterinnen tauschten die Rollen und Janine erklärte alles noch einmal von vorn. Maren fiel auf, dass sie zu keinem Zeitpunkt schneller oder unpräziser wurde. Jedes noch so kleine Detail fand in den Ausführungen Beachtung.

Als die beiden Frauen zum Schambereich der Probekundin kamen, wurde Maren bewusst, dass sie bereits leicht feucht zwischen den Beinen war. Der Anblick von Christin und die Berührungen an ihrem eigenen Körper nach der erneuten Abstinenz forderten ihren Tribut. Peinlich berührt öffnete Maren die Schenkel und schloss die Augen.

»Ohne Scheiß?«, entfuhr es der neuen Kollegin.

Sofort wurde sie von allen angesehen.

»Ist etwas?«, wollte Janine wissen.

Selbst Maren öffnete die Augen. Sie vermutete, dass der Mitarbeiterin die Feuchtigkeit zwischen den Schamlippen und der vor Erregung vergrößerte Kitzler aufgefallen waren. Oh Gott, wie peinlich!

»Warst du das Model für die Schulungsunterlagen?«, wollte die einzuarbeitende Dame wissen.

»Schau mal an, Maren«, stellte Christin grinsend fest. »Deine Muschi ist berühmt.«

Das machte Marens Situation nicht besser. Es führte ihr vielmehr vor Augen, wie präsent ihr Geschlecht im Salon war, auch wenn sie selbst abwesend war. Dann erinnerte sich die Abiturientin an die Webcam-Shows und die Autogrammkarten. Am Ende hatten sie fast alle verschickt. Berühmt war ihre Schnecke also alle mal.

»Ja, sie hat uns auch schon bei den Schulungsunterlagen geholfen«, lüftete Janine das offene Geheimnis. »Können wir dann weitermachen?«

»Oh, natürlich.«

Maren war dankbar, dass Janine die Situation so schnell gelöst hatte und sie ging wieder dazu über, die Behandlung zu genießen. Sie musste dabei über sich selbst lachen. Selbst beim zweiten und dritten Mal hatte es ziemlich weh getan. Nun waren die Härchen so fein, dass es kaum noch schmerzte.

Vielmehr genoss die Abiturientin die Berührungen an ihrem Geschlecht und das Entfernen der Stoffstreifen mitsamt Wachs und Schamhaaren sorgte für das perfekte Level an Schmerz für ihren erregten Zustand. Für einen Moment hatte Maren Angst, dass sie auf der Behandlungsliege kommen würde. Doch dafür war die Behandlung zu schnell vorbei.

Nachdem sich Maren wieder angezogen hatte, verabschiedeten sie und Christin sich von den beiden neuen Kolleginnen und wünschten ihnen viel Erfolg im Job. Anschließend wurden die beiden jungen Frauen von Janine durch die Gänge und den Empfangsbereich zurück zum Eingang des Salons geführt.

»Und, habt ihr Urlaubspläne?«, wollte die Studentin wissen.

»Mallorca nächsten Samstag«, erklärte Maren und das Lächeln auf ihrem Gesicht wurde immer breiter.

»Ich kann es kaum erwarten«, gab Christin zu verstehen.

»Und ich erst«, meinte Maren und beide waren sich sicher, dass es ihnen in erster Linie nicht um den Pool ging.

»Machst du irgendwas?«, wollte Christin wissen. »Oder stehen noch viele Prüfungen an?«

»Die Prüfungen sind durch«, erklärte Janine. »Zum Glück. Ich fahre mit ein paar Freunden diesen Freitag hoch ans Meer. Ein gemeinsamer Urlaub vor der Abschlussarbeit.«

»Dann hatten wir ja Glück, dass du noch da warst«, stellte Maren fest.

»Auf jeden Fall«, meinte Janine. »Und wir hatten natürlich auch Glück. Außerdem kann sich eure Haut jetzt noch etwas entspannen, bevor sie Sonne und Salz- beziehungsweise Chlorwasser ausgesetzt wird.«

»Dann mal einen entspannten Urlaub«, wünschte Maren und gemeinsam mit Christin verließ sie den Salon. »Bis bald.«

»Bis bald.«

Wieder folgten einige Tage, in denen Maren die freie Zeit mehr als eine Last statt als eine Wohltat empfand. Die regelmäßigen Aufforderungen zu beweisen, dass sie den von Katrin geschenkten Buttplug trug, kamen zu ungünstigen Zeitpunkten und verstärkten doch das Bewusstsein, was ihr fehlte: die regelmäßigen Treffen mit Christin und die daraus resultierenden Höhepunkte.

So blieb ihr vor allem die Aufgabe, ihre Sachen für den Urlaub zu packen. Doch mehr als ein paar Bikinis, Unterwäsche und leichte Klamotten für die heißen Tage brauchte es nicht. Schmunzelnd packte Maren den Rasierer aus ihrer Waschtasche aus. Den würde sie dank Janine nun wirklich nicht benötigen.

Am Morgen der Abfahrt stand Maren früh auf und genoss eine heiße Dusche sowie ein kleines Frühstück. Dann kam auch schon Marcs SMS: »Sind gleich bei dir. Komm schon mal raus.«

Gut gelaunt stellte Maren ihren Kaffeebecher in die Spülmaschine, sagte ihrer Mutter, die gerade die Treppe runterkam Tschüss und ging mit dem Koffer zur Haustür. Endlich war der langersehnte Abreisetag gekommen. Endlich würde sie Marc und Christin für sich haben. Endlich wieder Höhepunkte.

»Hoffentlich!«, dachte Maren und grinste.

Die Stimmung kippte in dem Moment, als Marc vorfuhr. Neben ihm saß nicht etwa Christin. Diese saß auf der Rückbank und wie Maren auf den zweiten Blick erkannte, völlig nackt. Stattdessen war der Beifahrersitz von einer Person belegt, mit der Maren nun wirklich nicht gerechnet hatte: Nicole.

»Was macht die denn hier?«, wollte Maren wissen, als Marc ausgestiegen war, um den Koffer ins Auto zu laden.

»Na was wohl?«, gab er zurück. »Sie fährt mit uns in den Urlaub.«

»Einfach so?«

»Na ja, schon als meine Dienerin«, erwiderte Marc und grinste.

»Du kannst doch nicht einfach anfangen mit anderen zu spielen und sie dann auch gleich mit in den Urlaub nehmen!«, empörte sich Maren.

»Ach ja? Aber ihr könnt euch einfach so einen Sklaven aufs Hotelzimmer bestellen?«, wollte Marc wissen. »Oder willst du mir sagen, da sei nichts gelaufen? Mir ist da was anderes zu Ohren gekommen.«

»Trotzdem! Das geht nicht!«

»Ich kann deinen Koffer gern wieder auspacken, wenn du dich von ihr bedroht fühlst und nicht mitkommen magst.«

Maren schnaufte. Nicole sah sie stattdessen feixend an und hatte sichtlich Spaß. Für Maren bestand kein Zweifel, dass sie es extra auf Marc abgesehen hatte, um ihr eins auszuwischen. Sollte sie die weiße Fahne schwenken? Würde Christin mit den beiden allein wegfahren?

»Ich komme mit«, meinte Maren schließlich bestimmt.

»Dann zieh dich mal aus«, kam es von Nicole. »Sklavinnen reisen nackt.«

»Und was ist mit dir?«, wollte Maren wissen.

»Ich bin Dienerin, nicht Sklavin«, folgte prompt die Erklärung. »Damit musst du auf das hören, was sich sage. Es sei denn, du willst kneifen.«

Maren warf einen kurzen Blick über die Schulter. Ihre Mutter würde noch einen Moment im Bad sein und ihr Vater sowie Bruder hoffentlich noch im Bett liegen. Schnell stieg die junge Frau aus ihren Klamotten und verstaute sie im Kofferraum. Alles was ihr blieb war der Buttplug in ihrem Po. Schnell setzte sie sich daher zu Christin auf die Rückbank.

»Ihr wisst aber schon, dass wir so durch keine Kontrolle am Flughafen kommen«, versuchte Maren die Stimmung etwas aufzuhellen.

»Kein Problem«, erklärte Marc. »Wir wollen ja auch kein Flugzeug besteigen.«

»Du willst doch nicht ernsthaft mit dem Auto bis zur Mittelmeerküste und dann mit der Fähre rüber?«, hakte Maren nach. »Das dauert doch ewig.«

»Wir fahren nicht nach Mallorca«, kam es von Nicole. »Mein Papa hat ein Haus, oben an der Ostsee. Das können wir für die nächsten zwei Wochen haben.«

»Wollt ihr mich verarschen?«, entfuhr es Maren. »Wir wollten nach Mallorca!«

»Dafür, dass ich zugestimmt habe, dass ihr bei Katrin und Anna Orgasmen haben dürft, bist du aber ziemlich unausgeglichen«, stellte Nicole fest und lachte.

»Beruhigt euch mal wieder«, kam es von Marc. »Wir machen uns jetzt erst mal einen schönen Urlaub und dann sieht die Welt schon ganz anders aus.«

Maren warf einen Blick zu Christin und diese nickte. Sie würden nicht vor Nicole klein beigeben und ihr stattdessen zeigen, was in ihnen steckte.


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