Wochenende im Garten 2

Kapitel 6

Trotz der aussichtslosen Situation gab Benjamin weiterhin sein Bestes, um möglichst lange durchzuhalten. Dabei half es ihm wenig, dass sich zu dem starken Zug an seinen Kronjuwelen auch noch ein leichter Druck auf der Blase gesellte. Langsam sammelten sich Schweißperlen auf seiner Stirn.

»Benny, lass gut sein. Du musst hier nichts beweisen«, gab Miriam ihm erneut zu verstehen. Seine Mitschülerin wollte nicht, dass er sich selbst zu viel zumutete, wenngleich sie die Aussicht auf das Kommende ebenso wenig prickelnd fand. »Am Ende ist geteiltes Leid auch halbes Leid.«

Ihre aufmunternden Worte fielen jedoch auf taube Ohren, denn Benjamin war wild entschlossen. Der Abiturient wollte um alles auf der Welt vermeiden, dass Lenas Plan aufging. Zur Ablenkung dachte er darüber nach, was er alles mit der falschen Schlange anstellen würde, sobald er sie in die Finger bekam.

Als besagte Mitschülerin nach einer halben Stunde wieder den Keller betrat, schrie Benjamin sie durch den Knebel an. Das entlockte Lena jedoch nur ein müdes Lächeln, während sie durch den Keller lief, um eine weitere Wasserflasche zu holen.

»Mir scheint, dass du noch reichlich Energiereserven hast«, stellte sie fest, ehe sie den Inhalt der Flasche in den Eimer goss.

Benjamin stöhnte umgehend gequält auf. Der Zug an seinen Hoden wurde unerträglich und der junge Mann hatte das Gefühl, seine Weichteile würden vom Körper gerissen.

»Du gehst zu weit!«, schrie Miriam Lena von der Seite an. »Das ist viel zu viel. Du riskierst ernsthafte Schäden. Willst du dafür verantwortlich sein, wenn er unfruchtbar wird?«

»Reg dich mal ab«, gab Lena zurück. »Er ist doch selbst schuld, wenn er hier den starken Mann spielen will.«

»Und was ist mit Michelle? Sieht sie das genauso locker wie du?«

»Sie schläft. Scheinbar hat sie der Tag ganz schön aufgewühlt. Aber keine Angst, ich werde mich schon um sie kümmern. Ciao.«

Miriam kam gar nicht mehr dazu, ihren Streit mit Lena fortzuführen, denn ihre Widersacherin war bereits aus dem Keller entschwunden. Mehr als mit dem Kopf zu schütteln und leise zu fluchen, blieb der Schülerin nicht.

Benjamin dachte unterdessen über Miriams Worte nach. Konnte er tatsächlich unfruchtbar werden? In seinem jungen Alter hatte der Abiturient noch nicht ernsthaft über Familienplanung nachgedacht. Dennoch wollte er nicht riskieren, die Entscheidung abgenommen zu bekommen. Daher fing Benjamin an, große Mengen zu trinken und schaffte sich so zumindest etwas Erleichterung.

Diese hielt jedoch nicht lange an, denn bald wurde der Druck auf seiner Blase zu groß. Das viele Wasser, das er getrunken hatte, war durch seinen Körper durch und wollte wieder raus. Noch ein kurzes Aufbäumen und dann brachen alle Dämme. Benjamin wollte noch versuchen, den Strahl zu unterbrechen, doch es ging nicht.

Wenige Meter vor Benjamin stöhnte Miriam kurz auf. Es war ihr anzusehen, dass sie das neue Gefühl in ihrem Po erst verarbeiten musste und doch schaffte sie es, ihren Mitschüler anzulächeln.

»Wenigstens ist es angenehm warm«, stellte Miriam fest. »Und versuch es nicht wieder so lange zu halten. In kleinen Mengen kann sich mein Bauch besser daran gewöhnen.«

Einmal mehr war Benjamin überrascht, wie pragmatisch Miriam an die Situation heranging. Er konnte nicht sagen, ob er in ihrer Position ebenfalls das Positive gesehen hätte. Dennoch musste er grinsen, als er den Hinweis auf das kalte Wasser des Waschplatzes verstand.

Nachdem der Strahl versiegt war, fühlte sich Benjamin unglaublich erleichtert. Er nahm einen weiteren großen Schluck, sodass sich das Leiden seiner Hoden weiter verringerte. Unterdessen ließ er seinen Blick durch den Keller schweifen.

Einmal mehr blieb dieser bei Miriam hängen. Ihr kleinen Brüste bewegten sich unter den Atemzügen und Benjamin hatte den Eindruck, dass sich die Brustwarzen seiner Mitschülerin aufgestellt hatten, obwohl es im Keller nicht kalt war. Anschließend zog die unberührte, haarlose Spalte seine ganze Aufmerksamkeit auf sich.

»Ich sehe, es geht dir schon wieder besser«, merkte Miriam an, als sie seine Blicke bemerkte. »Hättest vielleicht schon vorher auf mich hören sollen.«

Benjamin errötete und sah beschämt zur Seite.

Miriam lachte kurz und wollte gerade noch etwas sagen, als die Kellertür erneut aufging und Lena zu ihren beiden Mitschülern zurückkehrte. Michelle war einmal mehr nicht von der Partie.

»Ich sehe, ihr habt Spaß zusammen«, stelle sie fest, während sie durch den Raum zu Miriam lief. »Man könnte wirklich meinen, dass ihr etwas miteinander habt.«

»Wie jetzt?«, wollte Miriam wissen. »Du weißt, dass du die ganze Zeit nur Blödsinn erzählst?«

Auf der anderen Seite nickte Benjamin bestätigend mit dem Kopf.

»Sagen wir mal, ich habe die Wahrheit etwas gedehnt«, erwiderte Lena. »Dafür darfst du dich jetzt ausruhen. Auch wenn ich dich nicht leiden kann, so bist du doch unschuldig.«

Nachdem Lena ausgesprochen hatte, löste sie die Fesseln des gynäkologischen Stuhls. Anschließend betätigte sie die Sperre des Darmrohrs und löste den Schlauch, der von Benjamin zu Miriam führte. Das nun frei Ende legte sie stattdessen nach oben in den Eimer.

»Er hingegen weiß genau, was er getan hat«, gab Lena mit Seitenblick auf Benjamin zu verstehen. »Daher lassen wir unseren Benny noch etwas leiden.«

»Was hat er denn getan?«, wollte Miriam wissen.

Sie wurde von Lena in die Zelle geführt. Aufgrund des mittlerweile beachtlichen Einlaufs, lief Miriam dabei sehr langsam und mit sichtbar verkniffenem Gesicht. Benjamin war sich daher nicht mehr sicher, ob sie ihre Aufforderungen ihm gegenüber nicht doch bereute.

»Sagen wir mal, ich habe für das, was ich gegeben habe, nicht bekommen was ich wollte und nehme mir jetzt meine Entschädigung«, antwortete Lena.

»Okay, ich kenne zwar nicht alle Details, aber das klingt ziemlich verquer«, meinte Miriam kopfschüttelnd.

»Es ist mir ziemlich egal, was du denkst. Für den Moment seid ihr Mittel zum Zweck und wenn ihr euch nicht zu sehr sträubt, werden wir auch nicht zu hart zu euch sein.«

»Nicht zu hart?«, regte sich Miriam auf. »Ihr habt bereits einige Grenzen überschritten!«

»Spar dir deine Kräfte«, meinte Lena, ehe sie die Zellentür schloss. »Du wirst sie morgen noch brauchen.«

Anschließend lief sie quer durch den Keller um zwei weitere Wasserflaschen zu holen. Benjamin schüttelte umgehend wild den Kopf, als er das sah.

»Was denn?«, wollte Lena wissen. »Du bist doch vorhin einiges losgeworden. Da muss ich doch zwangsweise nachfüllen. Außerdem musst du dir jetzt keine Gedanken mehr wegen Miriam machen. Ist es da nicht viel leichter?«

Kaum dass sie die Flaschen in den Eimer umgefüllt hatte, spürte Benjamin, dass der Zug an seinen Kronjuwelen einmal mehr das Limit des Ertragbaren erreichte. Zwangsweise fing er an zu trinken und versuchte den Gedanken zu verdrängen, dass es den Rest der Nacht nicht nur reines Wasser sein würde, dass seine Kehle benetzen würde.

»Na dann, Gute Nacht«, verabschiedete sich Lena mit einem Grinsen, nachdem sie zufrieden mit angesehen hatte, wie Benjamin getrunken hatte.

Nachdem Lena den Keller verlassen hatte, setzte sich Miriam umgehend auf die Toilette in der Zelle. Mit geübten Fingern löste sie die Sperren des Darmrohrs und ließ es einen Moment später aus ihrem Po gleiten. Danach dauerte es keine zwei Sekunden und der angestaute Natursekt suchte sich lautstark seinen Weg nach draußen.

Benjamin wollte erst interessiert zuschauen, entschied sich aber dann, Miriam so viel Privatsphäre wie möglich zu gönnen. Er wendete daher seinen Blick ab und versuchte die Geräusche zu verdrängen.

Es dauerte einige Minuten und brauchte ein paar Pausen, bis Miriam auf der Toilette fertig war. Anschließend legte sie sich geschafft auf das Bett und schien sich für den Moment auszuruhen.

Benjamin war froh, dass seiner Mitschülerin etwas Ruhe vergönnt war. Er selbst hätte auch nichts dagegen gehabt, die von den Fesseln schmerzenden Arme auszuruhen, doch er wusste, dass es Miriam mehr verdient hatte. Zudem hatte Lena richtig festgestellt, dass es seine und nicht ihre Schuld war.

Eine knappe Viertelstunde später, machte sich Miriam an einer der Seitenwände neben dem Bett zu schaffen. Benjamin konnte von seiner Position nicht erkennen, was sie tat. Er vernahm lediglich ein leises Klicken und anschließend mehrere aufeinanderfolgende Pieptöne. Zum Abschluss folgt erneut das leise Klicken, ehe Miriam wieder geschafft auf dem Bett niedersank.

Es dauerte nicht lange und Benjamin spürte erneut den Druck auf seiner Blase und das Bedürfnis zu urinieren. Er verdrängte den Gedanken, was das in der Folge bedeuten würde und ließ es laufen. Tatsächlich gab ihm die Gewissheit, dass Miriam nicht darunter leiden würde, den nötigen Anstoß.

Nachdem er fertig uriniert hatte, spürte der Abiturient erneut den starken Zug des Eimers an seinen Hoden. Schmerzhaft zerrte das Seil an seinen empfindlichsten Teilen. Gezwungenermaßen fing Benjamin an, die Natursekt-Schorle zu trinken. Für einen Moment dachte er darüber nach, dass sein Urin zumindest stark verdünnt war und musste anschließend über sich selbst lachen. Offenbar hatte Miriams positive Einstellung abgefärbt.

Der entstandene Kreislauf beschäftigte Benjamin die folgende halbe Stunde, bis sich die Tür erneut öffnete. Entgegen Benjamins Erwartungen war es nicht Lena, die kurz darauf den Kopf hineinstreckte.

»Guten Abend«, grüßte Crash und lief anschließend zur Zelle, um Miriam zu befreien. »Die anderen beiden schlafen oben auf der Couch.«

Miriam wirkte verlegen, als Crash ihren nackten Körper betrachtete. In einem Anflug von Scham legte sie eine Hand vor den Intimbereich und einen Arm über ihre Brüste.

»Dafür, dass du schwul bist, bist du etwas sehr auf mich fixiert«, stellte die Schülerin schließlich fest.

Benjamin, der noch tags zuvor in Crash einen vermeintlichen Widersacher vermutet hatte, spürte eine Erleichterung, als er erkannte, dass seine Bedenken grundlos waren. Und wenig später, war es an ihm, verlegen zu sein, als Crash auf ihn zukam, um auch ihn zu befreien.

Als Erstes löste Crash das Seil von den Hoden und ließ den Eimer sanft zu Boden. Benjamin atmete erleichtert auf, als der Zug nachließ und das Blut wieder anfangen konnte, normal in seinen Kronjuwelen zu zirkulieren.

Anschließend zuckte er zusammen, als sich Crash daran machte, die Hülle von Benjamins Penis zu lösen. Dabei war es weniger der Schmerz, als das Klebeband entfernt wurde, als vielmehr die unerwartete Berührung an so intimer Stelle. Miriam überließ diese Aufgabe scheinbar gerne ihrem Techniker.

»Das ist doch eher nach deinem Geschmack«, stellte sie fest und konnte ein Grinsen nicht verbergen.

»Ja, er sieht wirklich gut aus«, gab Crash zu und musste schmunzeln, als Benjamin rot anlief. »Ich kann schon gut verstehen, warum du so viel über ihn sprichst. Oder besser gesagt nur von ihm sprichst.«

»Nico!«, entfuhr es Miriam entsetzt und nun war es an ihr, rot anzulaufen.

Benjamin war unterdessen ganz Ohr. Crashs richtigen Namen hatte er nur nebenbei mitbekommen. Vielmehr interessierte ihn die vorhergehende Aussage des Technikspezialisten. Konnte es sein, dass Miriam doch mehr für ihn empfand?

Nachdem Benjamin befreit war und er sich kurz auf der Toilette der Zelle erleichtert hatte, entfernte er vorsichtig den riesigen Buttplug. Die beiden anderen waren so höflich, sich abzuwenden.

»Wie gesagt, die beiden Mädels liegen oben im Wohnzimmer und schlafen auf der Couch«, erklärte Crash Benjamin und Miriam noch einmal die Lage.

»Woher weißt du das?«, wollte Benjamin wissen.

»Das ist ein Teil des Sicherheitskonzepts«, klinkte sich Miriam in die Unterhaltung ein. »Crash hatte von Anfang an Bedenken, dass sich das Blatt einmal wenden könnte und ich dann Hilfe bräuchte. Besonders, weil ich als Frau den meisten Männern körperlich unterlegen bin. Daher gibt es im ganzen Haus kleine Notrufsysteme.«

»So ist es«, stimmte Crash zu. »Sobald Miriam ein Signal absetzt, weiß ich, dass etwas im Argen liegt. Dann kann ich die Kameras anzapfen und je nach Situation entscheiden, ob ich die Polizei rufen muss oder es reicht, wenn ich selbst vorbeikomme.«

»Okay, verstehe«, meinte Benjamin. »War dein Eingreifen denn schon einmal nötig?«

»Bisher noch nicht«, stellte Crash fest und musste kurz lachen. »Dabei waren es immer die Männer, die mir Sorgen bereitet haben. Stattdessen bewahrheitet sich einmal mehr, dass man sich von Frauen lieber fernhalten sollte.«

»Sehr witzig«, stellte Miriam fest und verdreht gespielt die Augen.

»Und was machen wir jetzt?«, wollte Benjamin wissen.

Dafür hatte seine Mitschülerin bereits einen Plan. Dieser enthielt zu Benjamins Bedauern deutlich weniger harte Strafen als erhofft. Miriam verfolgte einen anderen Plan und es gelang ihr, ihre beiden Mitstreiter davon zu überzeugen.

Zu dritt verließen sie den Keller und gingen leise nach oben ins Haus. In der Kommandozentrale entfernte Crash den beiden anderen die Halsbänder. Zudem fanden Miriam und Benjamin hier ihre Sachen, sodass sie sich anziehen konnten.

Anschließend schlichen sie gemeinsam mit Crash ins Wohnzimmer. Wie beschrieben, lagen Lena und Michelle dort eng aneinander gekuschelt auf der Couch und schliefen.

»Dann hat sie zumindest zum Teil bekommen was sie wollte«, meinte Benjamin.

Miriam warf ihm einen fragenden Blick zu.

»Erkläre ich dir später.«

Für den Moment war es Zeit, die beiden durchtriebenen Mitschülerinnen dingfest zu machen. Dazu bewegten sich Benjamin und Crash leise zur Couch und schnappten sich auf ein Kommando von Miriam die beiden Frauen.

Ehe diese verstanden hatten, was mit ihnen passierte, hatte Miriam jeder ein Halsband umgelegt und dieses fest verschlossen. Somit konnten Crash und Benjamin die beiden Freundinnen loslassen und einen Schritt zurücktreten.

»Was wird das, wenn’s fertig ist?«, wollte Lena wissen.

»Ist das nicht offensichtlich?«, kam es von Miriam. »Deine Schreckensherrschaft ist beendet und jetzt ist es an der Zeit mit den Lügen aufzuräumen. Abmarsch in den Keller!«

Als sich weder Lena noch Michelle bewegten, betätigte Miriam bei beiden Fernbedienungen die erste Stufe. Es ging ihr weniger darum, den beiden ehemaligen Peinigerinnen Schmerz zuzufügen, als die neue Rollenverteilung klarzumachen.

»Los jetzt«, forderte sie. »Ich kann auch anders.«

Murrend setzten sich Lena und Michelle in Bewegung. Es war den beiden Freundinnen anzusehen, dass ihnen nicht wohl in ihrer Haut war. Beide waren sich ihrer Taten bewusst und ahnten, dass sie nun dafür büßen sollten.

Zurück im Keller bekamen Lena und Michelle umgehend von Miriam die Anweisung, sich vollständig zu entkleiden. Eine Aufforderung, welche die beiden Schülerinnen nervös zu Benjamin und Crash hinüber sehen ließ.

»Jetzt aber mal flott«, forderte Miriam. »Ich will euch nicht nochmal mit einem Stromschlag motivieren müssen.«

Selbstverständlich war das etwas, was Lena und Michelle ebenfalls vermeiden wollten. Daher fingen beide an, sich wie gefordert zu entkleiden. Anfangs noch zügig und zum Ende hin langsamer, als die letzten Kleidungsstücke fallen sollten.

Für Benjamin war es bereits eine Genugtuung zu sehen, wie sich die beiden Mitschülerinnen ihrer Nacktheit schämten. Er war sich sicher, dass sie in Gedanken durchgingen, welche Möglichkeiten dieser Keller bereithielt um ihre nackten Körper zu bestrafen. Leider musste er sich gemäß Miriams Plan noch gedulden.

Nachdem Lena und Michelle auch ihre Unterwäsche abgelegt hatten, hielten beiden schützend ihre Hände vor ihre Blöße und drehten sich leicht weg, um den Blicken der anderen zu entgehen.

Das ließ Miriam nicht lange durchgehen. Sie holte Fesseln aus den Schränken und ließ sich von Benjamin dabei helfen, diese den beiden Mitschülerinnen umzulegen. Auch hier war eine erneute Ermahnung notwendig, damit Lena und Michelle ihre Handgelenke und Knöchel entgegenstreckten.

Anschließend wurden die beiden Freundinnen einander gegenüber gestellt und an die Decke sowie den Boden gefesselt. Erneut achteten Benjamin und Miriam darauf, die Beine der Delinquentinnen gespreizt zu fesseln, sodass kein intimes Detail verborgen blieb. Abschließend justierten sie die Fesseln so, dass Lena und Michelle zwar bequem auf ihren Fußsohlen stehen konnten, davon abgesehen aber keinen Bewegungsspielraum hatten.

Benjamin, Miriam und Crash nutzten im Anschluss die Gelegenheit, sich Lenas entblößten Körper anzuschauen. Sie hatte wie Michelle recht große Brüste, jedoch mit deutlich kleineren Brustwarzen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Frauen im Raum, hatte Lena sich intim nicht rasiert, sondern lediglich das Schamdreieck gestutzt, sodass ihre Schamspalte gut versteckt hinter einem dichten Busch lag.

Crash verließ kurz den Raum, um kurz darauf mit zwei Mikrofonen wiederzukommen. Diese befestigte er umgehend an den Halsbändern von Lena und Michelle. Anschließend kramte er zwei kleine Buttplugs aus seiner Hosentasche hervor und gab diese an Miriam weiter.

»Ich kann auch zwei größere einstellen, wenn du möchtest«, bot er an.

»Nein, danke. Das wird nicht nötig sein.«

Benjamin, der wie Crash im Gegensatz zu Lena und Michelle den Plan kannte, war ganz anderer Meinung. Aus seiner Sicht hätten die beiden Sextoys noch eine deutliche Nummer größer sein dürfen.

Miriam beachtete seinen mürrischen Blick nicht, sondern holte stattdessen eine Tube Gleitgel aus einem der Schränke. Damit bestrich sie beide Plugs großzügig ehe sie einen weiteren Klecks Gleitmittel auf ihren Finger gab und die Tube an Benjamin weiterreichte.

Während sich Miriam hinter Lena stellte, tat es ihr Benjamin auf der anderen Seite hinter Michelle gleich.

»Wage es ja nicht, mich anzufassen«, fauchte Michelle.

»Ich glaube nicht, dass du in der Position bist, Forderung zu stellen«, gab Benjamin gelassen zurück. »Und sei froh, dass es nicht nach mir geht, denn sonst würde ich es nicht beim Anfassen belassen.«

Lena gab hingegen kein Wort von sich, sondern starrte stur Richtung Decke. Sie wollte Miriam offenbar nicht die Genugtuung von Widerworten oder gar Betteln geben. Dennoch zuckte die junge Frau zusammen, als ihre Mitschülerin ihre Pobacken leicht spreizte und den mit Gleitmittel benetzten Finger an das freigelegte Poloch führte.

Wenngleich Lena sich nicht auf die intimen Berührungen einlassen wollte, so verriet ihr Körper sie sehr schnell. Miriams geschickter Finger, der sanft und zärtlich den zuckenden Hintereingang massierte, entfesselte jede Menge erotische Gefühle in der Abiturientin.

Ohne Widerstand drang Miriams Fingerkuppe ein paar Minuten später durch den engen Muskelring. Dort bewegte sich der Finger mehrfach hin und her, um den Schließmuskel auf den Buttplug vorzubereiten.

Benjamin tat es Miriam auf der anderen Seite gleich und dehnte mit viel Gefühl Michelles Poloch. Der anfängliche Ärger seiner ehemals besseren Hälfte war schnell verflogen und ohne es zu wollen, glitt ihr ein leises Stöhnen über die Lippen, als Benjamin seinen Finger ohne Mühe bis zum Anschlag in ihrem Po versenkte.

Auf ein Zeichen von Miriam zog Benjamin seinen Finger langsam zurück und setzte stattdessen den Buttplug an der gut geschmierter Rosette an. Obwohl er Lust hatte, es deutlich anders zu handhaben, schob er das Sexspielzeug ganz langsam in Michelles Anus, sodass sich dieser an den Eindringling gewöhnen konnte.

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, traten Miriam und Benjamin zurück. Lena und Michelle schauten den beiden Mitschülern argwöhnisch hinterher. Scheinbar konnten sie nicht glauben, dass das schon alles gewesen sein sollte.

»Und da wir nun alle so schön beisammen sind, können wir auch ein kleines Spiel spielen«, meinte Miriam mit einem süffisanten Lächeln. »Mein Spiel heißt: Endlich die Wahrheit sagen

»Und was willst du damit erreichen?«, wollte Lena wissen, doch ihr nervöser Blick verriet, dass sie eine Ahnung hatte, worauf das alles hinauslief.

»Das weißt du ganz genau«, gab Miriam zurück. »Ich bin nicht Benjamins Seitensprung und ich finde, dass Michelle ein Recht hat zu erfahren, wer es wirklich war.«

»Glaub ihnen nicht!«, wandte sich Lena an Michelle und zuckte kurz darauf zusammen.

»Ach ja, bevor ich es vergesse«, sagte Miriam. »Sobald ihr eine gewisse Lautstärke beim Sprechen überschreitet, schlägt das Mikrofon an und ihr erhaltet Stromschläge über das Halsband und den Buttplug.«

»Außerdem ist eine lange Reihe von Schimpfwörtern tabu«, warf Crash ein. »Aber in einer zivilisierten Unterhaltung würdet ihr diese sicher nicht benutzen, oder?«

»Was soll das alles?«, wollte Michelle wissen.

»Wie gesagt, als du dich an mir gerächt hast, hattest du die falsche«, erklärte Miriam. »Und Lena weiß es ganz genau.«

»Gar nicht«, erwiderte Lena. »Man muss doch nur eins und eins zusammenzählen.«

»Ich denke du hast vergessen, dass der gesamte Keller mit Kameras ausgestattet ist«, meinte Miriam. »Und ja, es ist nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern wird auch aufgezeichnet. Ich kann Michelle gern die Aufnahmen von vorhin zeigen, als du nochmal bei uns warst.«

»Du warst nochmal hier unten?«, hakte Michelle nach.

»Da hast du schon geschlafen«, nahm Miriam die Antwort vorweg. »Die viel wichtigere Frage ist doch, warum Lena dir weismachen möchte, dass ich die Übeltäterin war.«

Michelle richtete ihren fragenden Blick zu ihrer besten Freundin.

»Lena?«

»Ja, Miriam war es nicht.«

»Weißt du wer es war?«

»Ja. Ich war es.«

»Du? Das ist doch nicht dein Ernst.«

»Leider doch.«

»Du Miststück!«, schrie Michelle und bereute es kurz darauf, als zwei Stromschläge sie zusammenzucken ließen.

»Ich denke, ihr habt eine Menge zu besprechen«, stellte Miriam fest. »Wir werden euch so lange allein lassen, aber denkt daran, was euch blüht, wenn euch die Unterhaltung entgleitet.«

Gesagt, getan. Gemeinsam mit Crash und Benjamin verließ die Abiturientin ihren Folterkeller. Zu dritt ging es in den Garten.

Oben angekommen, atmeten alle drei erst einmal durch. Ihr Plan hatte funktioniert und für den Moment waren die beiden Delinquentinnen miteinander beschäftigt.

»Ihr müsst sicher am Verhungern sein«, meinte Crash, dem die Blicke zwischen Miriam und Benjamin nicht entgangen waren. »Wie wäre es, wenn ich uns Pizza hole?«

»Das klingt super«, gab ihm Miriam recht. »Ich könnte was vertragen. Und du, Benny?«

»Ja, ich bin dabei«, gab ihr Mitschüler zurück und schon war Crash auf dem Weg.

Zurück blieben Miriam und Benjamin, die sich noch eine Weile schweigend gegenüberstanden und doch vielsagende Blicke zuwarfen. Schließlich war es die Blondine, welche den ersten Schritt machte.

»Ich könnte jetzt einfach reingehen und den Fernseher anmachen. Dann wäre ich auch im Bilde. Aber was hältst du davon, wenn du mir erzählt, wie das zwischen dir und Lena war.«

»Muss das sein?«, wollte Benjamin, der auf seine Taten nicht stolz war, wissen.

»Es muss nicht«, meinte Miriam. »Ich wollte nur kurz duschen gehen und dachte, du könntest mir dabei Gesellschaft leisten; mir deine Version der Geschichte erzählen. Wie gesagt, ich würde jetzt lieber duschen gehen als mich vor den Fernseher zu setzen.«

Benjamin war sprachlos. Hatte Miriam ihn gerade eingeladen, mit ihr duschen zu gehen? Er brauchte einen Moment um zu realisieren, dass genau das ihre Aussage gewesen war.

»Kommst du?«, wollte Miriam wissen und konnte dabei ein schelmisches Grinsen nicht unterdrücken.

»Ähm, na klar«, gab Benjamin zurück und folgte seiner Mitschülerin ins Haus.

Im Bad angekommen, zögerte Miriam dieses Mal nicht, ihre Kleidung abzulegen. Vielmehr präsentierte sie sich einen Moment lang nackt vor Benjamin, ehe sie in die Duschkabine stieg.

»Wolltest du mir nicht etwas erzählen?«, fragte sie ihn, während sie die Temperatur des Wassers prüfte.

»Ach so, ja. Also das war so«, fing Benjamin an. »Ich war schon eine Weile mit Michelle zusammen und wir haben sozusagen jede freie Minute miteinander verbracht. Ich glaube, dass das Lena ziemlich eifersüchtig gemacht hat.«

»Kann ich verstehen«, gab Miriam zurück. »Ich habe auch die eine oder andere Freundin, die gerade am Anfang nur noch Augen für ihren Liebsten hatte. Nur kam es mir noch nicht in den Sinn, einer von ihnen den Kerl auszuspannen.«

»Na ja, scheinbar hat sich Michelle irgendwann bei Lena beschwert, was meine sexuellen Wünsche betraf«, fuhr Benjamin fort und er merkte, dass es recht unangenehm war, darüber zu sprechen.

»Hör mal, mit dem Rauschen des Wassers verstehe ich dich ziemlich schlecht«, rief Miriam aus der Duschkabine. »Magst du nicht zu mir kommen? Dann kann ich dir vermutlich besser folgen.«

Wieder brauchte Benjamin einen Moment, um Miriams Aussage zu verarbeiten. Kaum dass er das getan hatte, riss er sich seine wenigen Klamotten vom Körper und folgte der Einladung.

Als er in die Duschkabine trat, sah er sich der Kehrseite seiner Mitschülerin gegenüber. Das Wasser lief von ihren langen Haaren über den Rücken hinab zu dem kleinen, knackigen Po.

»Kannst du mir den Rücken einseifen?«, fragte Miriam und hielt Benjamin über ihre Schulter das Duschbad entgegen. »Währenddessen kannst du weitererzählen, wie es zwischen dir und Lena war.«

»Na ja, wie ich bereits sagte, hat sich Michelle bei Lena beschwert, dass ich wohl etwas zu oft Analsex wollte«, wiederholte Benjamin, während er etwas Duschbad in seine Hand gab.

»Konntest wohl nicht genug davon bekommen, kaum dass ihr es einmal probiert hattet, oder?«, wollte Miriam wissen, während Benjamin ihren Rücken einseifte.

»Irgendwie schon«, gestand Benjamin. »Obwohl ich rückblickend sagen muss, dass Michelle recht hat. Ich hätte dabei einfühlsamer sein können.«

»Besser spät als nie«, stellte Miriam fest. »Ich hoffe, dass du gleich bei meinem Po einfühlsamer bist.«

»Ähm, was?«

»Na beim Einseifen. Mit dem Duschbad.«

»Ach so, ja«, gab Benjamin zurück und ihm fiel auf, dass er schon seit einer gefühlten Ewigkeit Miriams Rücken bearbeitete.

Wie gewünscht ließ er seine Hände tiefer gleiten und massierte gefühlvoll die Pobacken. Miriam ließ ihn auch gewähren, als er seine Hand vorsichtig die Spalte entlang gleiten ließ um auch dort den Schaum des Duschbads zu verteilen.

»Und wie ging es dann weiter?«, wollte Miriam wissen, als sie sich umgedreht hatte.

»Lena ist zu mir gekommen«, erklärte Benjamin mit unsicherer Stimme, während er Miriams Körper aus nächster Nähe betrachten konnte. »Sie hat mir gesagt, dass manche Mädchen mehr auf unanständige Dinge stehen als andere. Dann hat das eine zum anderen geführt.«

»Verstehe«, meinte Miriam. »Du kannst entweder weitermachen oder mir das Duschbad zurückgeben.«

Die Entscheidung fiel Benjamin sehr leicht. Ohne zu zögern gab er erneut einen Klecks Duschbad in seine Handfläche und fing dann an Miriams Oberkörper einzureiben. Fast ehrfürchtig strichen seine Finger über die zarte Haut ihrer kleinen Brüste.

Dass diese Behandlung nicht spurlos an Miriam vorbeiging, verriet das kurze Zusammenzucken und ein leises Keuchen, welches über ihre Lippen glitt.

»Und wie ging es dann weiter?«, wollte sie wissen und musste dabei sichtbar darauf achten, dass ihr nicht die Stimme versagte.

»Na ja, irgendwann hat mich das schlechte Gewissen geplagt und ich wollte es beichten. Jedoch hat mich Lena überzeugt, Michelle nicht zu sagen, dass sie der Seitensprung war. Sie wollte so verhindern, dass Michelle gleichzeitig ihren Freund und ihre beste Freundin verlieren würde.«

»Ja, das würde die Freundschaft ziemlich belasten«, stimmte Miriam nachdenklich zu. »Aber wie es meist mit solchen Geheimnissen ist: Wenn sie später rauskommen, ist es nur umso schlimmer.«

»Das stimmt«, gab Benjamin ihr Recht. »Aber es gibt noch etwas. Lena hat sich schon vor langer Zeit in Michelle verliebt und hat vermutlich gehofft, sie nach dem Trösten für sich zu gewinnen.«

»Aha, das meinte sie damit, als sie sagte, dass sie nicht bekommen hat, was sie gewollt hat.«

»Genau.« Benjamin ließ seine Hände nun etwas forscher über den flachen Bauch von Miriam gleiten und ging danach immer tiefer. »Ich bin mir nicht mal sicher, ob Michelle weiß, dass Lena bi ist.«

Miriam stellte keine weiteren Fragen. Stattdessen schloss sie die Augen, als Benjamins Hände zwischen ihren Beinen ankamen. Sofort strichen seine Finger die Schamlippen entlang. Die Feuchtigkeit zwischen ihnen war schon lange nicht mehr nur auf die Dusche zurückzuführen.

Noch einen kurzen Moment genoss die Abiturientin die Liebkosungen ihres Mitschülers ehe sie einen Schritt zurück machte und sich dann abduschte. Ein weiterer Anblick, den Benjamin sehr genoss.

»Du scheinst mir ziemlich durchtrieben zu sein«, meinte Miriam schließlich. »So viele schmutzige Spielchen mit so vielen Frauen.«

Benjamin wusste nicht, was er daraufhin sagen sollte. Wollte ihn seine Mitschülerin nur auf die Schippe nehmen oder kamen ihr tatsächlich Bedenken, was seine Person betraf? War es vielleicht zu viel Ehrlichkeit gewesen?

»Da bleibt doch eigentlich nur, dass ich dich im Gegenzug auch wasche«, meinte Miriam und nahm sich das Duschbad. »Ich hoffe es ist okay, dass du anschließend etwas femininer riechen wirst.«

Benjamin hatte nichts einzuwenden und drehte sich um, sodass Miriam mit seinem Rücken beginnen konnte. Der junge Mann schloss dafür die Augen und konzentrierte sich voll und ganz auf die Hände, die sanft und doch bestimmt das Duschgel auftrugen.

Als Miriam den Po erreichte und anfing die Backen kräftig zu massieren, zuckte Benjamin kurz zusammen. Nur langsam ließ er wieder locker und gewährte Miriams Fingern so die Möglichkeit auch zwischen die Backen zu kommen. Ein leichtes Keuchen entglitt ihm, als sie dabei über das Poloch, welches sich gerade erst von der vorangegangenen Tortur erholt hatte, strich.

»Umdrehen«, forderte Miriam, während sie eine neue Portion Duschbad auf ihre Handfläche gab.

Benjamin folgte der Anweisung und genoss kurz darauf wie die Handflächen seiner Mitschülerin über seinen muskulösen Oberkörper strichen. Die Brustwarzen stellten sich hart auf, als Miriams Fingerkuppen sie frech umspielten und reizten. Anschließend fuhren die Hände tiefer in Richtung Körpermitte, wo Benjamins bestes Stück schon längst prall vom Körper abstand.

Bevor Miriam den harten Freudenspender erreichte, ging sie auf die Knie, schob die Vorhaut zurück und küsste die blanke Eichel.

Benjamin, der dies nicht erwartet hatte, sah ungläubig an sich hinab und erhaschte Miriams schelmischen Blick, ehe sie sein bestes Stück tief in den Mund nahm. Der Abiturient quittierte es mit einem lauten Aufstöhnen. Gekonnt umspielten Miriams Finger Benjamins Hoden, welche kurz zuvor im Keller noch gelitten hatten.

Kaum hatte der Abiturient die Situation verarbeitet, spürte er auch schon, wie sich seine Lust dem Höhepunkt näherte. Am liebsten hätte er diesen Moment auf ewig genossen, doch Miriams Zunge, welche das Vorhautbändchen reizte, ließ ihm diese Wahl nicht.

»Vorsicht«, warnte er.

Doch Miriam machte keine Anstalten, sich zurückzuziehen. Stattdessen saugte sie noch intensiver, während ihre Finger die Hoden gefühlvoll massierten. Dazu blickte sie auffordernd von unten in Benjamins Augen.

Dann war es soweit. In einer unbekannten Intensität rollte der Orgasmus durch Benjamins Körper und ließ seine Beine zittern. In kräftigen Schüben ergoss sich sein Sperma in Miriams wartenden Mund.

Die Mitschülerin hielt ihre Lippen fest um den Schaft geschlossen und streichelte mit der Zungenspitze nur noch ganz sanft über die Eichel aus deren Spitze die letzten Tropfen von Benjamins Lust quollen.

Miriam öffnete anschließend kurz den Mund, um Benjamin das Ergebnis zu präsentieren, ehe sie es runterschluckte. Danach stand sie auf und lächelte Benjamin verschmitzt an.

»Wenn ich schon dein Sperma schlucke, dann will ich auch den Part vorher getan haben«, meinte sie mit einem Augenzwinkern.

Benjamin dachte hingegen nicht lange nach. Er schloss Miriam in seine Arme und küsste sie innig. Dabei rieben die feuchten, nackten Körper der beiden Schüler aneinander.

Als sich Benjamin kurz darauf ebenfalls auf die Knie begeben wollte, um sich bei Miriam zu revanchieren, hielt sie ihn zurück.

»Ich denke, dass Crash bereits mit der Pizza wieder da ist«, erklärte Miriam. »Ich will ihn nicht unnötig warten lassen.«

Widerwillig gab Benjamin nach und folgte Miriam aus der Dusche. Beide trockneten sich ab und gingen dann ins Wohnzimmer.

Dort wartete Crash tatsächlich bereits mit den Pizzen. Der Technikspezialist hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht und sah sich im Fernsehen das Livebild aus dem Keller an.

»Irgendwas interessantes?«, wollte Miriam wissen.

»Als ich wiederkam, war Lena damit beschäftigt, sich ausgiebig zu entschuldigen«, erzählte Crash. »Doch Michelle wollte nichts davon wissen und jetzt schweigen sie sich schon eine ganze Weile an.«

»Zumindest sind sie hübsch anzusehen«, stellte Miriam fest und blickte dann zu Benjamin. »Oder meinst du nicht?«

»Vorsicht«, warf Crash ein. »Das ist eine Fangfrage. Aber mal etwas ganz anderes, sollte es mit dem Duschen nicht schneller gehen, wenn man direkt zu zweit und nicht nacheinander duscht?«

»Bloß kein Neid«, gab Miriam zurück und streckte ihrem langjährigen Freund die Zunge raus, wobei sie nicht verhindern konnte, dass sie etwas rot wurde.

Zu dritt aßen Crash, Benjamin und Miriam die Pizzen. Besonders die letzten beiden hatten einen großen Hunger zu stillen, nachdem das Mittagessen zwangsweise ausgefallen war. Umso besser schmeckte es ihnen nun, wenngleich sie sich vom Fernsehprogramm etwas mehr erhofft hatten.

»Na ja«, meinte Crash schließlich. »Ich muss dann mal wieder. Versucht euch nicht wieder gefangen nehmen zu lassen.«

»Sehr witzig«, gab Miriam zurück und begleitete Crash zum Gartentor.

Als sie wiederkam, hatte Benjamin den Fernseher bereits ausgeschaltet und die Pizzakartons weggeräumt.

»Magst du nicht mehr schauen, ob da noch was kommt?«, wollte Miriam wissen.

»Na ja, ich kenne die Geschichte schon und ich glaube, wir kennen Michelle beide gut genug, um zu wissen, dass sie das nicht von jetzt auf gleich entscheiden wird.«

»Kann man gut verstehen«, meinte Miriam. »So etwas ist wirklich nicht schnell vergeben und vergessen.«

»Das stimmt«, meinte Benjamin und wechselte dann das Thema. »Es gibt eine Sache die mich vielmehr interessiert als das Gespräch zwischen den beiden.«

»Und das wäre?«

»Na ja, wie fange ich jetzt an? Also, wenn ich mir so deinen Keller anschaue und überlege, was du das letzte Wochenende alles mit mir gemacht hast, dann ist es schon schwer zu verstehen warum du, also, na ja, du weißt schon …«

»Warum ich noch Jungfrau bin?«

»Ja.«

»Das ist eine ziemlich lange Geschichte«, fing Miriam an.

»Ich glaube, genauso eine habe ich noch bei dir gut«, gab Benjamin zurück.

»Na meinetwegen«, gab seine Mitschülerin nach. »Als ich meinen ersten festen Freund hatte, hatte ich Angst, dass es vielleicht zu schnell gehen könnte. Und irgendwie kam ich mit einer Freundin auf die Idee, dass ich ihn fesseln und ihm die Augen verbinden könnte.«

»Seine flinken Finger ruhigstellen, sozusagen?«

»Genauso. Außerdem hat es mir die Möglichkeit gegeben, ihm die Hose auszuziehen und in Ruhe zu schauen, was da so auf mich zukommt.«

»Ich nehme mal an, es hat ihn nicht gestört.«

»Nicht im geringsten. Na ja, vielleicht, dass er nichts von mir zu sehen bekommen hat«, meinte Miriam und musste lächeln. »Aus der Situation heraus habe ich mich sicher gefühlt und Mut gefasst. Sagen wir mal zu üben.«

»Ich verstehe.« Benjamin musste grinsen.

»Jedenfalls hat es ihm sehr gut gefallen und ich habe ihn immer wieder gefesselt um mir dann zu überlegen, was ich noch so mit ihm anstellen kann. Also zum Beispiel, dass er mich verwöhnen muss, während ich ihn lange hinhalte.«

»Ja, daran hast du offenbar Gefallen gefunden.«

»Sehr witzig«, erwiderte Miriam. »Na ja, und irgendwann habe ich dann spät abends so eine Dokumentation über Dominas im Fernsehen gesehen.«

»Was man sich so als Schülerin im Fernsehen ansieht«, stellte Benjamin fest und lachte.

»Ich will gar nicht wissen, was du dir alles im Internet ansiehst.«

»Touché. Und was war mit dieser Doku?«

»Nun, es wurde gesagt, dass Dominas im Gegensatz zu anderen Prostituierten in der Regel nicht mit ihren Freiern schlafen. Viele Sessions laufen sogar ganz ohne Orgasmus ab. Den muss sich der Kerl dann später holen. Und mich hat einfach die Idee fasziniert, mir Männer anzusehen und mich von ihnen befriedigen zu lassen ohne mit ihnen schlafen zu müssen.«

»Nur mal so als Frage«, warf Benjamin ein. »Wenn du von Männern sprichst, von welcher Größenordnung reden wir?«

»Einige«, gab Miriam zu. »Aber wie gesagt, ich habe mit keinem von ihnen geschlafen. Und bis auf meinen ersten Freund, auch keinem einen geblasen.«

Benjamin dachte über die Worte nach. Jetzt fühlte sich das gemeinsame Duschen mit Miriam noch mehr nach etwas besonderem an, obwohl es das auch schon vorher getan hatte.

»Und wie kommt es, dass es nie Gerede in der Schule über dich gab?«, wollte er wissen. »Ich meine, wenn da auch nur ein Gerücht aufgekommen wäre …«

»Na ja, ich habe mir Männerbekanntschaften immer außerhalb der Schule gesucht um genau das zu vermeiden«, erklärte Miriam. »Du warst sozusagen der Erste, den ich eingeladen habe.«

»Danke«, war alles, was Benjamin sagen konnte. Damit meint er sowohl Miriams Offenheit wie auch ihr Bekenntnis, was seine Person betraf.

Nach einem kurzen Moment des Schweigens, fragte Miriam Benjamin, ob sie nicht in den Keller gehen wollten. Es war an der Zeit, die beiden Delinquentinnen zu befreien und zu schauen, wie weit sie gekommen waren.

Als sie bei Michelle und Lena ankamen, war besonders letztere darum bemüht, sich zu entschuldigen. Benjamin vermutete zu Recht, dass sie dies im Verlauf der letzten Stunde mehrfach getan hatte. Gleichzeitig war in ihrem Blick zu erkennen, dass sie sich noch immer vor einer Rache fürchtete.

»Ist schon gut«, meinte Miriam, welche den Blick ebenfalls richtig interpretiert hatte. »Ich werde dir kein Haar krümmen. Und Benjamin ebenso wenig.« Und obwohl der Abiturient nickte, fielen ihm doch einige Sachen ein, wie er Lena hätte bestrafen wollen. »Wie gesagt, warst du nicht eingeladen und nicht Teil des Spiels.«

»Ich weiß«, meinte Lena und ließ den Kopf hängen. »Es tut mir wirklich leid.«

»Das habe ich schon verstanden«, gab Miriam zurück. »Aber ich denke, du solltest deine Entschuldigungen weiterhin für Michelle aufsparen. Sie ist es, bei der du einiges gutzumachen hast und die sich, falls sie sich entscheidet, das restliche Wochenende hier zu bleiben, eine dicke Strafe eingehandelt hat.«

»Sie will meine Entschuldigung nicht hören.«

»Kannst du es ihr verdenken?«

»Nein natürlich nicht«, gab Lena zu. »Aber Benjamin ist auch nicht unschuldig.«

»Das ist richtig, aber Michelle hatte schon bei unserem ersten Wochenende die Gelegenheit, ihn für seine Taten büßen zu lassen. Oder Michelle?«

»Ja, Herrin«, antwortete die Angesprochene und es machte auf Benjamin den Anschein, als wäre das ihre Art zu sagen, dass sie das Spiel fortführen wollte.

»Und wie geht es jetzt weiter?«, wollte Lena wissen.

»Wie gesagt, habe ich keine Absicht dich für dein Fehlverhalten zu bestrafen«, antwortete Miriam. »Das überlassen wir Michelle. Sie darf entscheiden, ob und wie sie dich bestrafen will.«

»Will ich nicht«, meinte Michelle. »Sie kann sich zum Teufel scheren.«

»Bitte Michi«, bettelte Lena. »Lass es mich wieder gutmachen.«

»Michelle, du darfst dich natürlich dagegen entscheiden, Lena zu bestrafen«, warf Miriam ein. »Dann haben Benjamin und ich aber mehr Zeit für deine Strafe. Du musst das auch nicht sofort entscheiden. Genau genommen muss es keine von euch sofort entscheiden.«

Wie schon zuvor trat Benjamin hinter Michelle und Miriam hinter Lena. Zeitgleich griffen sie nach den Buttplugs und zogen diese langsam heraus. Anschließend lösten sie die Fesseln und Halsbänder.

»Ich möchte dich bitten, für den Moment nach Hause zu gehen«, meinte Miriam zu Lena. »Wenn du morgen früh noch entschlossen bist, dich von Michelle bestrafen zu lassen, kommst du wieder her. Dann wirst du sehen, ob sie es auch tun will.«

»Okay«, gab Lena kleinlaut von sich und zog sich an.

Sie wollte gerade gehen, als Michelle sie zurückhielt.

»Nur damit eins klar ist: Wenn du hier morgen aufkreuzt und ich sage nicht, dass ich mich schon dafür entschieden habe dich zu sehen, dann will ich, dass deine Muschi komplett rasiert ist.«

Lena schluckte und Benjamin wusste genau warum. Sie war schon immer eine Verfechterin des natürlichen Schamhaarbuschs gewesen und hatte auch ihm mehrfach erklärt, dass sie es eine abscheuliche Mode fand, dass sich junge Frauen intim rasierten.

»Wie du wünschst«, antwortete Lena dennoch und verließ dann den Garten.

»Und was dich betrifft«, wandte sich Miriam an Michelle. »Wir haben noch etwas Pizza für dich und ansonsten bleibt die Zelle für heute unverschlossen. Wenn du gehen willst, kannst du jederzeit gehen und wenn du die Schränke durchstöbern willst, um dir zu überlegen, was du vielleicht morgen tun willst, ist das ebenfalls möglich.«

»Danke, Herrin«, antwortete Michelle.

Nachdem sie ihre Wochenendsklavin mit etwas zu essen, einer Decke und einem Kissen versorgt hatten, gingen Miriam und Benjamin wieder nach oben ins Haus.

Dort angekommen, musste Benjamin sein Nachtlager nicht auf der Couch aufschlagen. Er durfte Miriam in ihr Zimmer folgen. Von dem Raum selbst nahm der Abiturient gar nichts wahr, denn so schnell es ging hatte er sich zu seiner Mitschülerin ins Bett gelegt und sie in den Arm genommen.


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