Semesterferien 2

56 - Emily, Franziska @ Frauen-Dusche

Als sich Emily der ungeteilten Aufmerksamkeit ihrer Freundin sicher war, drehte sie sich um. Während die Studentin anschließend umständlich und unnötig lange in der kleinen Waschtasche nach ihrem Rasierer suchte, spürte sie Franziskas Blicke auf ihrem Po.

Für Emily war das sexuelle Interesse der Sportstudentin schon lange kein Geheimnis mehr. Während es am Anfang des Studiums noch recht subtile Anmerkungen und zufällige Berührungen waren, hatte Emily bald gemerkt, dass Franziska nur mit ihr so umging. Jedoch hatte diese nie den finalen Schritt gewagt, schon allein, weil Emily stets die körperliche Nähe von Männern gesucht hatte.

Während Emily die Klinge ihres Rasierers zum wiederholten Mal genauer unter die Lupe nahm, überlegte sie, dass es ihr so bisher ganz lieb gewesen war. Sie hatte selbst nicht gewusst, wie sie mit Franziskas offenkundigem, körperlichen Interesse umgehen sollte. Emily konnte nicht von der Hand weisen, dass sie die besondere Aufmerksamkeit und Intimität innerhalb ihrer Freundschaft stets genossen hatte. Gleichwohl war sie selbst ebenfalls nie bereit gewesen, einen ersten Schritt zu machen, aus Angst, es könnte ihre Beziehung negativ beeinflussen.

Nun hatten ihre Erfahrungen mit den fünf Freunden im Ferienhaus und insbesondere mit Janine dazu geführt, dass sie die ganze Sache etwas lockerer sah und bereit war, sich auf das Abenteuer einzulassen. Die Angst, etwas zu verpassen, war mittlerweile deutlich größer als die Bedenken, was es für die Freundschaft bedeuten könnte. Nun war vielmehr die Frage, was Franziska sagen würde, wenn sie erführe, dass sie nicht die erste Frau war, der Emily so nahe kam.

›Tja, Erik muss sich noch weiter hinten anstellen‹, dachte die Studentin und grinste.

»Da bist du ja!«, stellte Emily lautstark schließlich fest und holte den Rasierer aus der Waschtasche. »Ich habe Arbeit für dich.«

Wohl wissend, was sie tat, setzte sich Emily auf die Bank, genau vor Franziskas Duschkabine, ehe sie die Beine weit öffnete. Mit gekonnten Zügen entfernte die junge Frau die wenigen, kurzen Stoppeln rund um das Schamhaar-Herz, welches ihren Venushügel schmückte. Anschließend ging es den Härchen an den Schamlippen an den Kragen, sodass diese wenig später wieder ganz glatt waren.

Als Emily aufsah, erblickte sie genau das, was sie erhofft hatte. Ihre Freundin stand wie paralysiert in der Duschkabine gegenüber und sah genau zwischen die geöffneten Schenkel, wo gerade noch der Rasierer sein Werk verrichtet hatte.

»Meinst du, ich kann so morgen an den Strand?«, riss Emily Franziska aus ihren unanständigen Gedanken.

»Auf jeden Fall.« Die Sportstudentin schluckte kurz, ohne ihrer Freundin in die Augen zu sehen.

»Was ist mit dir?«

»Was soll mit mir sein?« Nun gelang es Franziska doch noch, den Blick von Emilys Schambereich nach oben zu lenken.

»Na ja, du könntest deinen Busch auch etwas stutzen«, meinte Emily und lächelte aufmunternd.

»Ich weiß nicht.« Franziska warf einen Blick zu dem dichten, dunkelblonden Dreieck, welches ihr Geschlecht verbarg. »Meinst du nicht, dass das zu billig aussieht?«

»Findest du, dass ich zu billig aussehe?« Ohne zu zögern, schob Emily ihre Schenkel noch ein Stück weiter auseinander und zeigte auf ihre Körpermitte.

»Oh mein Gott, nein! Das wollte ich damit nicht sagen!« Franziska wedelte abwehrend mit den Armen. »Ich wollte nur sagen, dass ich untenrum nicht komplett nackt sein will.«

»Von komplett abrasieren hat ja niemand etwas gesagt«, beruhigte Emily ihre Freundin. »Etwas kürzen und in Form bringen reicht doch. Mehr rasieren geht dann immer noch.«

»Ich weiß doch gar nicht … also ich habe noch nie …«

»Echt, noch nie?«, wollte Emily wissen.

Franziska schüttelte den Kopf.

»Soll ich dir helfen?«

Franziska nickte wortlos und Emily ahnte, dass sie nicht auf zusätzliche Antwort zu warten brauchte. Sie konnte sich gut vorstellen, wie aufgeregt ihre Freundin vor der ersten Intimrasur war. Das sorgte auch bei ihr selbst für einen gewissen Druck, gute Arbeit zu leisten.

Emily reichte ihrer Freundin eine Hand und führte sie zu den Bänken in der Mitte des Raumes. Hier sollte sich die Sportstudentin so hinlegen, dass ihr Po an der Kante lag und die Beine geöffnet waren. Jegliche Kommunikation zwischen den zwei Frauen erfolgte, ohne dass ein Wort gesprochen wurde. Dafür waren die zwei Studentinnen zu nervös.

Mit einer kleinen Nagelschere in der Hand hockte sich Emily zwischen Franziskas Beine und fing an, die feinen Härchen zu kürzen. Dabei ließ sie es sich nicht nehmen, die Innenseiten der Oberschenkel genauso beiläufig zu streicheln, wie die Schamlippen. Jedes Mal, wenn Franziskas Beine daraufhin leicht zitterten, musste Emily grinsen.

Franziska schossen im selben Moment zahlreiche Gedanken durch den Kopf. Trotz des Schockmoments war sie immer noch hoch erregt und befürchtete, dass dies ihrer Freundin nicht verborgen bleiben würde. Sicher war Emily schnell klar, dass die ganze Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln nicht ausschließlich vom Duschen selbst kommen konnte. Die zarten Finger, die immer wieder über die sensiblen Bereiche der Körpermitte strichen, halfen dabei wenig.

›Wenn jetzt jemand reinkommt‹, dachte Franziska bei sich. ›Ich splitternackt auf der Bank und Emily genauso nackt zwischen meinen Beinen. Eindeutiger geht es ja wohl kaum.‹

Gleichzeitig war die Sportstudentin froh, dass sich ihre Freundin kein Handtuch umgebunden hatte. Wie schon am Strand fiel es leichter, wenn sie zu zweit unbekleidet waren. Hatte sich Emily deswegen nicht bedeckt oder war es vielmehr Ausdruck ihres neuen Selbst? Natürlich war Franziska aufgefallen, dass ihre Freundin deutlich offener für Annäherung war. Konnten diese Ferien eine Chance sein, es doch einmal zu wagen?

Franziska wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Emily Rasierschaum auf dem Schambereich verteilte. Einmal mehr ließen sich ihre flinken Finger mehr Zeit als nötig, um auch ja jeden Winkel zwischen Franziskas Beinen zu erreichen.

Die Sportstudentin hob ihren Kopf etwas an. »Nicht zu viel«, erinnerte sie noch einmal.

»Natürlich nicht«, gab Emily zurück und grinste. »Sonst traust du dich morgen nicht an den Strand. Dann müsste ich ja allein nackt baden gehen. Vertrau mir.«

»Das tue ich«, versicherte Franziska, ehe sie ihren Kopf wieder sinken ließ und die Berührungen genoss.

Emily war jedoch recht schnell fertig. Nachdem sie die Haare gekürzt hatte, ging es ihr lediglich darum, das Schamhaardreieck in Form zu bringen. Dazu genügten ein paar Züge mit dem Rasierer die Seiten entlang, ehe sie Franziska zu verstehen gab, dass sie ihre Füße auf Emilys Schulter abstellen sollte.

»Warum das?«, wollte die Sportstudentin wissen, während sie der Aufforderung bereits nachkam und merkte, dass sie Emily so noch intimere Einblicke gewährte.

»Weil sich immer ein paar Härchen zwischen die Pobacken verirren«, gab die Angesprochene lächelnd zurück, ehe sie etwas Rasierschaum in der Pospalte verteilte und sich über Franziskas schreckhafte Reaktion freute.

»Die sieht doch keiner.«

»Na ja, wenn wir das hier schon machen, dann richtig«, meinte Emily gut gelaunt, während sie mit dem Rasierer den ersten Zug die Pospalte entlang machte. »Und wer weiß schon, wann welcher Körperbereich plötzlich im Fokus steht.«

Franziska schluckte und spürte, wie Emily auf der anderen Seite des Polochs ebenfalls die Härchen rasierte. Natürlich dachte die Sportstudentin sofort an ihre Entdeckungen in Emilys Rucksack am Morgen. Zu ihrer Überraschung war es jedoch keine Ablehnung, die ihr dabei in den Sinn kam. Emilys Finger, die zum Abschluss über diesen sensiblen Bereich strichen, ließen die Frage in Franziska aufkommen, wie es wohl wäre, wenn dort noch mehr passieren würde.

»Fertig«, riss Emily ihrer Freundin abermals aus den nicht jugendfreien Gedanken. »Am besten gehst du dich noch einmal kurz abduschen, sonst hast du gleich die ganzen Stoppeln und den Schaum im Handtuch.«

»Hmmm.«

Mehr konnte Franziska nicht sagen. Stattdessen nahm sie ihre Füße von Emilys Schultern und ließ sich anschließend hoch helfen, um dann mit wackligen Beinen zurück in die Duschkabine zu gehen.

Emily hatte nur kurz den Rasierer abgespült und nachdem sie ihn beiseite gelegt hatte, setzte sie sich wieder direkt vor Franziskas Duschkabine. So war ihre Freundin nicht ungestört genug, um sich vielleicht doch noch selbst Befriedigung zu verschaffen. Das kleine Teufelchen in Emilys Kopf war gespannt, wie lange sie dieses Spiel treiben konnte.

»Gefällt es dir?«, wollte sie wissen, als Franziska aus der Duschkabine kam.

»Total«, gestand ihre Freundin mit einem Blick nach unten und lächelte.

Als sich die beiden Frauen wenig später abtrockneten und anzogen, gab Emily Franziska zu verstehen, dass sie für die Nacht lieber auf ein Höschen verzichten sollte, damit kein eng anliegender Stoff unnötig an den frisch rasierten Stellen rieb.

Die Sportstudentin nickte und warf lediglich ein dünnes T-Shirt über, ehe sie in eine weite, kurze Hose stieg. Der Slip landete ungetragen in der Waschtasche, ehe sich Franziska zu Emily an der Tür gesellte und sie beide nach oben gingen.


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