Semesterferien

Kapitel 18

Ein paar Sekunden starrte Julian unschlüssig auf den Bikini. Janine und Kerstin hofften darauf, komplett bedeckt an den Strand zu dürfen.

»Du könntest einfach den ganzen Bikini anziehen und es mit einer verlorenen Wette erklären, wenn jemand fragt«, versuchte Kerstin Julian zu beeinflußen.

»Das wäre sogar gar nicht mal soweit hergeholt«, stimmte Janine zu. »Immerhin kann man unsere Spiele als eine große Wette sehen.«

»Die wir beide sehr überzeugend gewonnen haben«, warf Tim ein und küsste Laura.

Unterdessen hatte Julian eine Entscheidung getroffen. Völlig nackt war definitiv keine Option für ihn, immerhin wollte er sein Gemächt nicht der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Und da das Höschen als solches schon peinlich genug war, gab er das Oberteil an Laura zurück.

»Gute Wahl«, meinte diese und grinste dann ihre Freundinnen an. Es war offensichtlich, dass auch ihr die Vorstellung, Kerstin und Janine oben ohne am Strand zu sehen, gefiel.

Julian stieg in das Bikini-Höschen und zog es langsam hoch. Auf Höhe der Oberschenkel wurde es eng. Der junge Mann musste sich mühen, um das Kleidungsstück an Ort und Stelle zu bringen.

Wehleidig blickte Janine zu dem Unterteil. Dass sie gleich einer Vielzahl von fremden Menschen ihren blanken Busen präsentieren sollte, war gleichzeitig nervenaufreibend und erregend. Die Erkenntnis, dass ihr dieser Bikini nicht mehr passen würde, nachdem Julian ihn ausgeleiert hatte, traf sie in dem Moment härter. Auf der anderen Seite war es eine gute Ausrede, um vor dem nächsten Urlaub auf Shopping-Tour zu gehen, egal wie viele Schwimmsachen noch im heimischen Schrank lagerten.

»Dann kommt mal mit«, meinte Laura zu Kerstin und Janine.

Gemeinsam mit ihren Freundinnen und Tim ging es zu den Koffern mit den Klamotten. Hier sollten sich die beiden Sklavinnen jeweils ein Bikini-Höschen für den Strand raussuchen. Laura, die mittlerweile jegliche Scham vor ihren Freunden abgelegt hatte, zog sich ebenfalls direkt aus. So kam es, dass sich Tim wenig später mit drei nackten Frauen im Schlafzimmer wiederfand.

»Irgendwas passt hier nicht«, meinte Janine und blickte ihren Kommilitonen an.

Laura und Kerstin konnten ihren Gedankengang nachvollziehen und gemeinsam traten die Freundinnen auf Tim zu.

»Dir muss doch sicher heiß in den Klamotten sein«, meinte Laura und zupfte am T-Shirt ihres Freundes.

»Das liegt nicht unbedingt an den Klamotten«, gab Tim zu verstehen.

»Das hast du schön gesagt«, meinte Kerstin und öffnete seine Hose.

Mit vereinten Kräften befreiten die Studentinnen den Mann in ihrer Mitte von seinen Sachen, bis er splitternackt und mit strammer Erektion vor ihnen stand.

»Ein Kompliment nach dem anderen«, bemerkte Laura und küsste Tim innig. »Jetzt brauchst du aber erst mal eine Badehose. Wir können Julian ja nicht ewig warten lassen.«

»Ich glaube nicht, dass das lange dauern würde«, warf Janine ein.

Sie strich Tims Männlichkeit ein Mal entlang. Das Zittern in seinen Knien gab ihr Recht. Nur schweren Herzens zog er sich eine Badehose an, unter der seine Erregung immer noch gut zu erkennen war.

»Ein T-Shirt solltet ihr übrigens auch mitnehmen«, meinte Laura zu ihren Freundinnen, während sie selbst ihren Bikini anzog. »Aber nur für den Weg zum Strand.«

Kerstin und Janine hatten bereits ihre Bikini-Höschen an und kamen dem Vorschlag umgehend nach.

Wieder bei Julian angekommen, konnte es fast schon losgehen. Vorher stand aber der Sonnenschutz auf dem Programm. Laura holte dazu zwei Flaschen Sonnencreme aus dem Bad. Diese gab sie direkt an Kerstin und Janine weiter. Die beiden Sklavinnen hatten nun die Aufgabe, ihren Diener einzureiben.

»Soviel schlechter als mir geht es ihm auch nicht«, stellte Tim fest und Laura lachte. »Na ja, du hattest uns gerade alle drei splitternackt bei dir.«

»Ich kann es kaum erwarten, das zu wiederholen.«

Lächelnd nahm Laura von Kerstin eine Sonnencreme entgegen und fing an, Tim einzureiben. Die Flasche von Janine ging an Julian über. Er sollte sich um die beiden Sklavinnen kümmern.

»Immerhin bist du mit für sie verantwortlich«, erklärte Laura, die vor Tim kniete und seine Beine von unten nach oben eincremte.

Dass sie dabei mehrmals unter den Stoff der weiten Bermuda-Badehose kam, war ganz nach dem Geschmack des jungen Mannes. Ein Blick zu seinem besten Kumpel ließ Tim grinsen. Während Julian die fast nackten Körper von Kerstin und Janine einrieb, bildete sich in seiner knappen Badebekleidung eine deutliche Erektion und die Penisspitze schaute unter dem Bund hervor. Tim hatte geglaubt, dass seine Erregung unter der weiten Badehose schwer zu verstecken war, doch Julian würde es noch deutlich schwerer haben.

Nachdem auch Laura ausreichend vor der Sonneneinstrahlung geschützt war, ging es los in Richtung Meer. Neben T-Shirts zum Überziehen und Handtüchern, brauchten die fünf Studenten nicht viel. Innerhalb weniger Minuten waren sie am Strand und hatten einen gemütlichen Platz im Halbschatten nahe dem Volleyballfeld gefunden. Im Gegensatz zu Tim und Laura, die es kaum erwarten konnten, die Sonne auf der Haut zu spüren, brauchten die anderen drei eine kleine Aufforderung, um die T-Shirts abzulegen. Das knappe Höschen, welches Julians Blöße bedeckte, wurde dank der roten Farbe schnell wahrgenommen und belächelt. So passte sich sein Gesicht schnell dem Kleidungsstück an. Die blanken Brüste von Janine und Kerstin fanden ebenfalls rundum Zuspruch. Entgegen der Wahrnehmung der beiden Studentinnen, waren es jedoch nur vereinzelte Blicke. Dennoch stellten sich ihre Brustwarzen vor Aufregung schnell hart auf.

Tim hatte bereits ein Buch in der Hand und sich ins Lesen vertieft, kaum dass er auf dem ausgebreiteten Handtuch lag. Laura hatte darauf jedoch keine Lust und so schlug sie den anderen vor, ins Wasser zu gehen.

»Oh ja!«, meinte Kerstin begeistert und auch Janine ergriff sofort die Möglichkeit, ihre Brüste unter der Wasseroberfläche zu verbergen. Julian war hingegen nicht sonderlich angetan und lehnte ab. Für einen kurzen Moment überlegte Laura, es ihm zu befehlen, entschied sich dann aber anders. Ohne Frauen in der Nähe und mit Julians Badehöschen wirkten die beiden Männer eher wie ein alternatives Pärchen. Und wer wollte diese romantische Idylle stören? Grinsend lief Laura mit ihren Freundinnen und einem Ball in der Hand zum Meer. Auf dem Weg dahin erhaschten zahlreiche Strandbesucher einen Blick auf die Oberweiten von Kerstin und Janine. Für die beiden Frauen war es eine Mischung aus Scham und Erregung.

Im Wasser angekommen vergaßen Janine und Kerstin schnell ihre fehlenden Bikini-Oberteile. Zusammen mit Laura schwammen sie durch das kühle Nass und warfen sich den Ball zu.

»Es geht euch scheinbar ganz gut oben ohne«, bemerkte Laura schließlich.

»Man gewöhnt sich daran«, erwiderte Kerstin. »Sollen die anderen doch gucken. Dafür kann ich nach den Ferien halterlose Tops ganz ohne sichtbare Bräunungsstreifen tragen.«

»Dafür könntest du auch ins Solarium gehen«, stellte Janine fest. »Aber so weiß ich, wie ich zur nahtlosen Bräune gekommen bin«, erwiderte Kerstin mit einem Grinsen. Laura verfolgte interessiert das Gespräch.

»Da ist aber im Moment noch das Höschen im Weg«, ergriff Janine wieder das Wort.

»Du musst es ja wissen«, meinte Laura. »Außerdem könnte ich euch jederzeit auffordern, die Höschen auszuziehen und nackt zurück zum Strand zu gehen.«

»So war das jetzt nicht gemeint!«, erklärte Janine schnell und auch Kerstin nickte umgehend. »Ich weiß nicht«, dachte Laura laut nach.

»Bitte Laura!«, bettelte Kerstin.

»Na gut, aber nach so einem Wortwechsel sollte es zumindest einen Trikottausch geben«, sagte Laura schließlich und grinste. Kerstin und Janine brauchten einen kurzen Moment, um die Aufforderung zu verstehen. Dann sahen sich die beiden Frauen kurz um und zogen ihre Bikini-Höschen runter. Völlig nackt so nah am Strand war es auch für Laura, die nur daneben stand, aufregend. Schnell tauschten Kerstin und Janine die knappe Schwimmbekleidung unter Wasser und zogen sich wieder an. Und obwohl niemand Fremdes in unmittelbarer Nähe war, spürten sie den Adrenalinkick, der mit öffentlicher Nacktheit einher ging. Anschließend ging es für die drei Freundinnen zurück zu ihren Kommilitonen. Sie vermuteten zurecht, dass kaum einem Strandbesucher die gewechselten Bikini-Höschen bei Janine und Kerstin auffallen würden. Dafür waren die insgesamt vier nackten Brüste viel zu interessant. Gut gelaunt hakte sich Laura bei den anderen beiden unter.

»Du kannst dich übrigens ruhig auch oben ohne sonnen«, schlug Kerstin vor.

»Nein, danke«, erklärte Laura und lächelte. »Dafür ist mir an unserem Platz etwas zu viel los.«

»An unserem Platz?«, wunderte sich Janine. Beim Blick in die Richtung erkannte sie, was ihre Freundin meinte. Die Studentengruppe vom Vortag hatte sich ganz in der Nähe niedergelassen und setzte die Feierei fort.

»Oh je!«, stellte Kerstin überrascht fest. Am Vortag waren es noch Tim und Janine gewesen, die sich nackt präsentiert hatten. Nun war sie selbst halbnackt mitten im Geschehen. Wie erwartet warfen einige der Studenten einen Blick zu den drei Freundinnen, die über den Sand zu ihren Handtüchern liefen. Dieses Mal gab es kein Wegrennen. Stattdessen mussten sie und Janine den Blicken ebenso standhalten wie Julian. Dieser hatte sich extra auf den Bauch gedreht und sein Gesicht in den verschränkten Armen vergraben. Lächelnd blickte Kerstin auf die Pobacken, zwischen denen der rote Stoff des Bikini-Höschen verlief.

Es dauerte nicht lange und ein Mädchen aus der Gruppe kam zu ihnen. Sie hatte ihre brünetten Haare zu zwei Zöpfen geflochten und trug einen knappen, gelben Bikini. »Hi«, meinte sie und hockte sich zu den fünf Freunden.

»Hi«, erwiderten Laura, Kerstin und Janine unisono. Auch Tim blickte von seinem Buch auf und bekam von der jungen Studentin ein Lächeln geschenkt.

»Was können wir für dich tun?«, wollte Laura wissen. »Na ja, wir sind uns nicht ganz sicher, aber sind nicht zwei von euch gestern nackt über den Strand gelaufen?«

Tim brauchte einen Moment um zu realisieren, dass es eben die junge Frau war, die ihn am Vortag als erste entdeckt und ihre Freunde darauf hingewiesen hatte. Sofort lief sein Gesicht rot an.

»Kann gut sein«, antwortete Laura und konnte ein Grinsen nicht verkneifen. »Warum fragst du?«

»Ich bin neugierig, wie es dazu gekommen ist«, gestand die Besucherin und biss sich auf die Unterlippe.

»Das kann ich mir gut vorstellen«, meinte Laura lachend. »Wie heißt du denn?«

»Emily.«

Angespornt von dem Gespräch zwischen Laura und Emily kamen immer mehr fremde Studenten dazu und schon bald war die kleine Lücke zwischen den zwei Gruppen geschlossen. Im Gegensatz zu Laura und ihren Freunden hatten diese Studenten gerade das erste Jahr absolviert. Um diese zwei mehr oder minder erfolgreichen Semester gebührend zu feiern, wurde der Entschluss gefasst, ans Meer zu fahren.

»Das hätten wir eigentlich auch machen können«, flüsterte Janine Kerstin zu. »Jedes Jahr gemeinsam wegfahren, als nur einmal am Schluss.«

»Stimmt«, meinte Kerstin lachend. Wie ihre Freundin bekam sie von den männlichen Studenten der anderen Gruppe jede Menge Aufmerksamkeit. Im Verlauf des Gesprächs erfuhren Laura und die anderen, dass die Gruppe eine Jugendherberge in der Nähe in Beschlag genommen hatte.

»Und warum seid ihr gestern nackt über den Strand gelaufen?«, hakte einer nochmals nach. »Es war eine verlorene Wette«, meinte Janine und zuckte mit den Schultern. »Und dass ihr beide heute oben ohne seid, ist auch ein Wetteinsatz?«, fragte der nächste.

»Wieso, gefällt es dir nicht?«, wollte Kerstin wissen. Sie hatte sich in ihr Schicksal gefügt und genoss insgeheim die Aufmerksamkeit. Zudem war Angriff immer noch die beste Verteidigung.

»Ganz im Gegenteil!«, kam sofort die Antwort. »Wir sollten vielleicht auch mal ein wenig wetten. Antonia?«

Die Angesprochene streckte ihrem Mitstudenten den Mittelfinger entgegen und wischte sich dann eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht.

»Harter Brocken«, gab der junge Mann lachend zu verstehen. Laura warf einen Blick auf die junge Frau. Aufwendig gestylte Fingernägel sowie Haare, ein sündhaft teurer Designer-Bikini und eine ordentliche Lage Make-Up für den Strand. Spontane Erinnerungen an Elena wurden wach, nicht nur bei Laura.

Zur gleichen Zeit hatte sich Emily zu Tim gesetzt.

»Mir hat gefallen, was ich gestern gesehen habe«, verriet sie mit einem schelmischen Grinsen. »Vielleicht willst du auch mal mit mir eine kleine Wette abschließen.«

»Was bist du denn bereit zu setzen?«, hakte Tim nach, während er seinen Blick über Emilys Körper gleiten ließ.

»Ich bin für alles offen«, erwiderte sie mit einem Augenzwinkern. »Die große Frage ist, ob du dich traust.«

Immer weiter tuschelten die beiden Studenten. »Wirst du jetzt schon gegen ein jüngeres Modell eingetauscht?«, wollte Janine von Laura wissen.

»Sehr lustig«, maulte Laura und warf erst ihrer Freundin und dann Emily einen bösen Blick zu.

»Am besten wir sorgen für etwas Ablenkung«, meinte Kerstin schließlich und brachte Laura damit auf eine Idee: »Wenn ihr es schafft, für mehr nackte Haut zu sorgen, bekommt ihr heute noch eine Belohnung.«

Die beiden Freundinnen ahnten, worauf ihre temporäre Herrin hinaus wollte.

»Hauptsache, eine nackte Emily sorgt nicht für noch mehr hormonelle Verwirrung bei Tim«, meinte Janine mit einem breiten Grinsen.

Kerstin war unterdessen aufgestanden und hatte alle Anwesenden um Aufmerksamkeit gebeten. Dank ihrer knappen Bekleidung war ihr diese auch schnell gewiss. »Wer hat Lust auf eine Runde Volleyball?«, fragte sie und rundum fand dieser Vorschlag Zuspruch. Besonders die jungen Männer freuten sich darauf, die nackten Brüste von Kerstin und Janine hüpfen zu sehen. »Und traut ihr euch einen kleinen Einsatz zu bringen?«, kam direkt Kerstins zweite Frage hinterher.

»Was denn für einen Einsatz?«, wollte Antonia wissen.

»Klamotten natürlich«, erklärte Kerstin grinsend. »Das Verliererteam muss etwas ablegen!«

»Euren Kinderkram könnt ihr schön allein machen«, meinte Antonia daraufhin und holte sich die Bestätigung ihrer Freundinnen, welche um sie herum saßen, ab.

»Am besten Männer gegen Frauen«, kam es von einem Studenten der anderen Gruppe und schnell hatte er ein paar Kumpels überzeugt. Die Männer waren Feuer und Flamme für die Idee. Kerstin und Janine hatten es da schwieriger. Mit Ach und Krach überredeten sie zwei Studentinnen mit dem Versprechen, dass pro verlorenem Satz nur ein Kleidungsstück im Team abgelegt werden musste.

»Wir knobeln dann einfach, wen es trifft«, erklärte Janine. »Dann ist das Risiko, dass es einen trifft nicht so hoch.«

»Komm schon, Emily«, forderte Kerstin schließlich.

»Genau! Trau dich«, bekräftigte Laura und die junge Frau erklärte sich als fünfte Spielerin bereit. Bei den Männern gab Laura Julian zu verstehen, dass er der fünfte Mann sein sollte. Seine Teamkameraden machten keinen Hehl daraus, dass sie seinen Aufzug komisch fanden. Auf der anderen Seite des Felds sprachen sich die Frauen ab. Kaum dass Emily auf Position stand, streckte sie Tim ihren Po entgegen und zwinkerte ihm zu. Laura fühlte sich sofort veranlasst, sich direkt neben ihren Kommilitonen zu setzen und ihn offensiv zu küssen. Die restliche Gruppe verteilte sich um den Platz. Dann konnte es losgehen.

Das Spiel selbst wurde von beiden Seiten mit jeder Menge Aufopferung geführt. Kein Ball wurde verloren gegeben und immer wieder gab es längere Ballwechsel. Der Spaß kam dabei trotzdem nicht zu kurz. Immer wieder gab es für die Gegenspieler am Netz einen Klaps auf den Po und dank der Bewegung verrutschte hier und da ein Bikini-Oberteil. Ein Problem, dass Kerstin und Janine nicht hatten. Sie hatten sich längst daran gewöhnt, oben ohne unterwegs zu sein und amüsierten sich insgeheim darüber, wie sehr sich ihre Gegner davon ablenken ließen. Beide waren überzeugt, dass das am Ende auch den Unterschied ausmachte. Die Frauen gewannen mit einem hauchdünnen Vorsprung den ersten Satz. Freudig klatschten sie sich ab und forderten sofort ihren Preis ein.

»Wer soll es den sein?«, fragte Janine.

»Genau, runter mit der Badehose!«, kam es von Emily. »Wer traut sich?«

Julian ließ sich eine Flasche geben und legte sie zwischen den Männern in die Mitte. »Da werden Erinnerungen wach, was?«, flüsterte Tim Laura ins Ohr und grinste.

»Oh ja«, bestätigte sie und küsste Tim. Die Flasche wurde in Drehung versetzt und zeigte schließlich auf einen jungen Mann namens Erik. Ihm standen die Schweißperlen bereits auf der Stirn und fluchtartig rannte er los. Weit kam er jedoch nicht, denn seine Teamkameraden, die froh waren, verschont wurden zu sein, packten ihn.

»Lasst mich los«, forderte er. »Ihr Schweine!«

»Na na«, meinte Kerstin und sah Erik mit einem Lächeln an. »Wettschulden sind Ehrenschulden!«

»Ich habe es mir anders überlegt«, meinte er mit hochrotem Kopf. »Das hättest du dir früher überlegen müssen. Uns hättest du sicher auch strippen lassen, oder?«

Anschließend bat Kerstin die anderen Männer, Erik gut festzuhalten. »Janine, darf ich bitten?«

»Mit dem größten Vergnügen«, antwortete die Angesprochene. Zu zweit standen sie links und rechts neben ihrem Opfer.

»Eins, zwei, drei!«, zählten sie und wurden von allen Seiten dabei akustisch unterstützt. Mit einer schnellen Bewegung zogen sie Erik die Badehose bis zu den Knöcheln runter. Eine Sekunde später waren alle Blicke auf seiner Körpermitte.

»Gibt’s den auch in groß?«, kam es von Antonia und ihre Freundinnen stimmten in das Lachen ein. Tatsächlich war Erik nicht sonderlich gut bestückt und der dichte Schamhaarbusch tat sein Übriges. Beim Blick rundum konnte Laura von Schadenfreude bis Mitleid bei den Studenten, egal ob Mann oder Frau, alles erkennen.

»Ich kann es kaum erwarten, allen davon zu erzählen«, fuhr Antonia fort. »Erik mit dem Mini-Gürkchen!«

»Es kommt doch nicht nur auf die Größe an«, stellte Janine fest und zwinkerte dem peinlich berührten Erik zu. Kaum hatte sie ausgesprochen, fasste sie ihm zwischen die Beine und fing an, seine Männlichkeit zu streicheln. Trotz der Aufregung stand diese wenig später erregt und aufrecht. Immerhin etwas größer, wenn auch nicht sonderlich.

Das hielt Janine jedoch nicht davon ab, mit ihrer Handarbeit fortzufahren. Eine kleine Belohnung für seine Demütigung wollte sie ihm noch gewähren. Gekonnt passierte sie den pulsierenden Penis in ihrer Hand und wenig später kam Erik. Die anderen vier Männer hielten ihn aufrecht, während seine Knie zitterten. Mit einem Grinsen zielte Janine in Richtung von Antonia und verteilte Eriks Lustsaft quer über deren Oberkörper.

»IGITT!«, entfuhr es einer angeekelten Antonia. »Der Bikini war teuer!«

»Entschuldigung«, kam es von Janine. »Das war nicht meine Absicht.«

Ihr breites Grinsen machte allen Anwesenden klar, dass das gelogen war. Kerstin war sofort hilfsbereit zu Stelle. Sie nahm ein Handtuch und hielt es Antonia hin. Die junge Frau wickelte sich das Handtuch um den Oberkörper und zog das besudelte Bikini-Oberteil aus.

»Ich geh’ das schnell auswaschen«, erklärte Kerstin und rannte mit dem Kleidungsstück in Richtung Meer.

Janine gab den Männern ein Zeichen, Erik loszulassen. Schnell hatte er seine Badehose wieder gerichtet. Antonia schimpfte noch immer und lenkte so die Aufmerksamkeit von ihm.

»Alles gut bei dir?«, wollte Janine von Erik, den sie zur Seite genommen hatte, wissen. Verlegenes Nicken war die einzige Antwort.

»Wenn ich sage, dass es nicht auf die Größe ankommt, meine ich es so«, versicherte Janine. »Mit der richtigen Technik geht da einiges. Und ich persönlich mag es vor allem, wenn ein Mann mit seiner Zunge etwas kann.«

»Danke«, gab Erik immer noch schüchtern zurück, unsicher, wie er die Konversation fortführen sollte.

»Kein Thema«, meinte Janine. »Bist du noch für einen Spaß zu haben?«

»Wie meinst du das?«

»Nun, Rache wird am besten kalt serviert«, erklärte Janine lächelnd mit Blick auf Antonia. »Oder eben oben ohne.«

Erik verstand und grinste.

Das laute »Hey!« war noch viele Meter über den Strand zu hören. Mit einem kurzen Zug hatte Erik Antonia das Handtuch entrissen, sodass seine Kommilitonin halbnackt zurückblieb. Schützend hielt sie ihre Hände vor die Brust und rannte ihm nach. Sonderlich schnell war sie dabei nicht, dafür umso lustiger anzusehen. Kerstin, die gerade vom Auswaschen des Bikinis zurückkam, wurde von Janine mit Details versorgt und stimmte in das Lachen ein.

»Dann kann ich das hier ja erst mal zum Trocknen aufhängen«, meinte sie und warf das Bikini-Oberteil über das Volleyballnetz.

Mitten in die Verfolgungsjagd fielen die ersten Tropfen vom Himmel. Erst war es nur ein leichtes Nieseln, doch schnell entwickelte sich ein regelrechter Wolkenbruch. Eilig suchten alle Studenten ihre Sachen zusammen. Auch Antonia und Erik kamen wieder dazu. Letzterer hielt noch immer das Handtuch fest.

Als die Studentin ihr Bikini-Oberteil über dem Volleyballnetz sah, versuchte sie es runterzuholen. Dank Kerstin hing es jedoch weit oben und hatte sich auch noch verhakt. So musste Antonia beide Hände zur Hilfe nehmen und kurzzeitig doch noch allen ihren blanken Busen präsentieren. Nachdem sie sich wieder angezogen hatte, trennten sich die Wege der beiden Gruppen. Für alle ging es auf schnellstem Wege in die Ferienunterkunft.

Dort angekommen, waren Laura, Tim, Julian, Janine und Kerstin nass bis auf die Knochen.

»Ich glaube, eine heiße Dusche wird uns gut tun«, stellte Laura fest. Zitternd stimmten Janine und Kerstin ihr zu. Gemeinsam ging es für die beiden Freundinnen zuerst unter die Dusche. Ihnen folgte Julian und schließlich Laura und Tim.

»Was ist mit unserer Belohnung?«, wollte Janine wissen. »Ich würde sagen, wir haben unsere Aufgabe gut erfüllt.«

»Mehr als das«, bestätigte Laura und grinste. »Im Endeffekt seid ihr mit Erik und Antonia sogar über das Ziel hinaus geschossen.«

Insgeheim dachte sie daran, dass Tim so zusätzlich von Emily abgelenkt worden war. Ein weiterer Pluspunkt für ihre beiden Freundinnen und ihre Späße am Strand.

»Erst mal sollten wir uns aber ausruhen«, meinte Laura und schickte Janine, Kerstin und Julian ins Bett. »Kuscheln ist okay, aber verderbt euch nicht die Vorfreude!«

»Wir doch nicht«, meinte Kerstin und lief mit einem Grinsen Julian hinterher. Ohne rotes Bikini-Höschen wippte seine Erektion gut sichtbar auf und ab, während er durch das Ferienhaus lief.

Ein paar Stunden später hatte der Regen aufgehört und die Sonne strahlte wieder am Himmel. »So hatte ich das Wetter gebucht«, meinte Tim, der mit Laura im Arm aufwachte. Beide lagen in Unterwäsche auf dem Bett. »Und was hast du noch so gebucht?«, fragte sie mit einem Grinsen und ließ ihre Hand unter seine Boxershorts gleiten. »Nur Unanständiges«, antwortete er und genoss die Hand seiner Freundin, die sein Gemächt streichelte. »Dann hoffe ich, es ist auch etwas für mich dabei«, meinte Laura und küsste ihn. Mitten in den Kuss kam ein Klopfen von der Vordertür.

»Wer ist das denn jetzt?«, meinte Tim genervt. Nur widerwillig stand er auf und ging gefolgt von Laura zur Tür. Auch die anderen drei Freunde kamen verschlafen aus ihrem Zimmer, hielten sich jedoch im Hintergrund.

Wer steht vor der Tür?

  • [53,4%] Emily
  • [25,6%] Antonia
  • [21,0%] Erik

Die Umfrage ist geschlossen. (219 Stimmen)



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