Semesterferien

Kapitel 30

Laura ahnte, dass ihren beiden Freundinnen die Entscheidung schwer fiel. Daher gewährte sie ihnen Zeit. Gemeinsam mit Tim ging es für die Studentin zurück ins Ferienhaus. Julian blieb, obwohl er nackt war, im Freien. Er genoss den inneren Kampf der beiden Sklavinnen zu sehr.

Im Haus sammelte Laura das gesamte Sexspielzeug sowie die gekauften Bücher ein, um alles in ihre Tasche zu packen. »Man weiß ja nie, was man nochmal braucht«, meinte sie mit einem Lächeln.

Der geliebte Vibrator fand neben den Seilen und dem Paddel seinen Platz. Letzteres nahm Tim wieder aus ihrer Tasche. Spielerisch ließ der junge Mann das Schlaginstrument auf Lauras Po klatschen.

»Stimmt«, stellte er fest. »Man weiß nie, wann man es braucht.«

»Sehr witzig«, antwortete seine Freundin. »Wohl eher wann Frau es braucht.«

»Ich glaube Janine und Kerstin würden dir gerade gern den Po versohlen«, dachte Tim laut nach. »Nach so einer Strafe.«

»Das glaube ich auch«, meinte Laura nickend. Sie nahm ihrem Gegenüber das Paddel wieder ab und legte es an seinen Platz. »Strafe muss nun mal sein. Regeln sind Regeln.«

»In manchen Punkten wirst du dich nie ändern«, stellte Tim schmunzelnd fest.

»Das nehme ich einfach mal als Kompliment«, erwiderte Laura und lachte.

Als die beiden wieder hinter dem Haus ankamen, überlegten Kerstin und Janine immer noch.

»Wie habt ihr euch denn nun entschieden?«, fragte Laura.

An den Blicken ihrer Freundinnen erkannte sie, dass Tim mit seiner Vermutung definitiv Recht hatte.

»Ich ziehe das Ding sofort an und putze damit das Haus«, antwortete Janine als Erste.

Die Studentin hatte darüber nachgedacht, dass sie um den Kontakt mit den Brennnesseln so oder so nicht herum gekommen wäre. Sie hegte die Hoffnung, dass die Brennhaare nach dem initialen Kontakt nicht mehr so schlimm wären und der Effekt zeitnah verfliegen würde. Außerdem musste sie so nicht über den Strand laufen und sich in Lauras modischer Kreation von fremden Menschen begaffen lassen. Janine konnte sich gut vorstellen, dass sie versucht wäre, den Brennnessel-Bikini unter Wasser auszuziehen. Nur dann hätte sie nackt zurück zum Ferienhaus gemusst.

»Ich mache es genauso«, warf Kerstin ein. Sie hatte ähnliche Überlegungen wie Janine angestellt.

»Dann mal rein in die Bikinis«, forderte Laura ihre Freundinnen auf und grinste breit. »Ich habe eure Badesachen als Vorlagen genommen. Die Teile sollten also passen wie angegossen.«

»Genau das ist meine Befürchtung«, gab Janine mit einer großen Portion Galgenhumor zurück.

Sie griff zuerst nach dem Bikini-Höschen. Der Bund bestand lediglich aus dünnem Draht. Weiterhin führten drei Streben von vorne nach hinten. Wie bei einem String waren sie für die Pospalte ineinander gedreht und öffneten sich danach zu einem Dreieck. Über die gesamte Länge waren zahlreiche Brennnesselblätter eingearbeitet.

Janine schluckte und stieg hinein. Mit weit gespreizten Beinen versuchte sie den Kontakt so minimal wie möglich zu halten. Als die ersten Blätter die Schamlippen berührten, entglitt Janine ein spitzer Schrei.

»Schön hochziehen«, ermahnte Julian mit einem breiten Grinsen.

Nachdem seine Mitstudentin ihn mit einem bösen Blick bedacht hatte, zog sie das Bikini-Höschen so hoch es ging. Die zwei äußeren Drähte legten sich um die Schamlippen, während sich der dritte mitten durch die Schamspalte schob. Die Brennhaare reagierten sofort mit der empfindlichen Haut im Intimbereich sowie der Pospalte.

Kerstin hatte sich als erstes das Oberteil gegriffen. Auch hier war die Kreation einem tatsächlichen Bikini nachempfunden. Die Träger und der Verschluss glänzten dank dem dünnen Draht in der Sonne. Die Körbchen hingegen waren komplett grün.

Auch Kerstin war bemüht, den Kontakt beim Anziehen minimal zu halten. Von außen war es komisch anzusehen, wie sie ihren Kopf bei dem Versuch die Brennnesseln zu vermeiden verrenkte. Noch einmal atmete sie tief durch und zog die losen Drähte hinter dem Rücken zusammen.

Laura kam ihr zu Hilfe, um alles zu sichern. Das bekam Kerstin nicht mit. Kaum dass die Brennnesseln ihre Brüste berührt hatten, hatte die Studentin das Gefühl, ihre Nippel würden in Flammen stehen. Jeder Millimeter ihrer üppigen Oberweite fing fürchterlich an zu jucken. Es dauerte einen kurzen Augenblick, ehe Kerstin wieder klar denken konnte.

Dann griff sie nach dem zweiten Teil und komplettierte wie Janine ihr Outfit. Beide Frauen konnten feststellen, wie perfekt Laura gebastelt hatte. Die Bikinis lagen eng an, drückten jedoch nicht. ›Wenn nur dieses Jucken nicht wäre‹, dachte Janine bei sich. ›Damit könnte man wirklich an den Strand gehen.‹

»Die stehen euch echt gut«, bemerkte Julian lachend.

Kerstin warf ihrem Freund einen genervten Blick zu. Alles, woran sie denken konnte, war, den Brennnessel-Bikini so schnell wie möglich wieder auszuziehen.

»Wollen wir nicht langsam mal anfangen?«, fragte sie.

»Vielleicht will Julian auch erst mal eine Runde mit euch kuscheln«, meinte Laura und grinste. »Heute morgen sah das so harmonisch aus.«

»Nein, danke. Ich passe«, stellte Julian umgehend klar.

»Bitte, Laura«, bettelte Kerstin. »Lass uns anfangen!«

»Na gut«, gab Laura nach. »Als Erstes sollte jeder seine Sachen aus dem Bad holen. Das kann Kerstin dann putzen. Janine kümmert sich um die Küche und Julian um den Wohnbereich. Tim und ich müssen noch unsere Klamotten packen. Danach machen wir die Zimmer.«

»Super Plan«, erwiderte Kerstin umgehend und lief zurück ins Haus.

Das Badezimmer war nicht ihr Favorit gewesen, aber die Studentin wusste, dass etwas Ablenkung nicht schaden konnte. Ihre Freunde folgten und das große Saubermachen konnte beginnen. Nachdem alle persönlichen Gegenstände aus den anderen Räumen zusammengetragen waren, packten Laura und Tim ihre Taschen.

»Schade, dass die Woche schon vorbei ist«, stellte letzterer wehmütig fest.

»Das stimmt«, antwortete Laura. »Aber wir haben ja noch die Rückfahrt. Und andere Sachen fangen gerade erst an.«

Während sie sprach, machte die Studentin einen Schritt auf ihren Kommilitonen zu. Die Lippen der beiden trafen sich und ehe Tim wusste, wie ihm geschah, hatte Laura ihre Hand in seine Hose geschoben. Sanft knetete sie sein Gemächt für ein paar Sekunden, bevor sie wieder von ihm abließ.

»Ich kann es kaum erwarten, wieder zu Hause zu sein«, erklärte Tim mit einem schelmischen Lächeln.

»Warum denn?«, wollte Laura wissen.

Noch bevor ihr Freund antworten konnte, beugte sie sich weit nach vorne und streckte ihren Po raus. Dank der dünnen Hotpants und der fehlenden Unterwäsche, zeichneten sich ihre Schamlippen gut sichtbar ab. Mit einem zufriedenen Lächeln betrachtete Laura die entstandene Beule in Tims Schritt, ehe sie in das zweite Schlafzimmer ging, um dort aufzuräumen.

Die anderen drei Studenten kamen mit ihren Aufgaben ebenso gut voran. Besonders die Aussicht, den Brennnessel-Bikini bald loszuwerden, spornte Kerstin zu Höchstleistungen an. In Windeseile putzte sie die Duschkabine, die Spiegel, das Waschbecken und schließlich auch die Toilette. Die Brennhaare ließen sie mittlerweile fast in Ruhe. Nur gelegentlich machte die Studentin eine Bewegung, bei der eine unverbrauchte Nessel reagierte. Darüber hinaus plagte vor allem der Juckreiz an den intimen Körperstellen die junge Frau.

Janine ging es im Küchenbereich nicht besser. Sie packte die übergebliebenen Lebensmittel zusammen und wischte den Kühlschrank aus. Zwischendurch machte sie ruckartige Bewegungen, wenn sie erneut gestochen wurde.

»Du siehst ziemlich verkrampft aus«, rief Julian vom Wohnbereich hinüber. »Wenn es im Schritt juckt oder brennt, sollte man einen Arzt aufsuchen.«

»Du kannst mich mal«, gab Janine zurück und streckte ihm die Zunge raus.

»Lieber nicht«, entgegnete ihr Mitstudent. »Am Ende jucken meine Eier auch noch.«

»Würde dir recht geschehen!«

»Habt euch lieb!«, rief Tim den beiden Streithähnen zu, während er die Taschen ins Auto brachte.

Nach einer halben Stunde war es vollbracht. Das Ferienhaus war sauber und alle Sachen der fünf Freunde waren im Auto verstaut.

»Dürfen wir jetzt die Bikinis ausziehen?«, bettelte Kerstin.

»Na klar«, antwortete Laura und zeigte auf die Mülltüte in der Mitte des Wohnbereichs.

Umgehend rissen sich die beiden Sklavinnen die perfiden Kleidungsstücke vom Körper und warfen sie weg.

»Heftig«, stellte Julian fest, als Kerstin und Janine wieder nackt waren.

Bei beiden Frauen waren Schambereich, Pospalte und Brüste mit zahlreichen kleinen sowie großen Quaddeln übersät.

»Es juckt schlimmer als es aussieht«, erklärte Janine und fing an, sich zu kratzen.

»Nicht kratzen!«, forderte Laura. »Ich habe da etwas viel besseres.«

Ihre beiden Freundinnen sollten sich mit weit geöffneten Beinen hinstellen und die Hände auf den Kopf legen. Laura holte zwei Tuben mit kühlender Salbe aus dem Auto und gab den beiden Männern jeweils eine.

»Tim versorgt Kerstin und Julian Janine.«

»War ja klar«, maulte Janine, während Julian breit grinsend die Salbe auf ihren Brüsten verteilte.

»Immerhin ist es seine letzte Chance, dich unsittlich zu berühren«, meinte Laura.

»So ist es«, stimmte Kerstin zu. »Beim nächsten Mal sind die Finger ab.«

Im nächsten Moment keuchte die Studentin. Tim verteilte das kühlende Gel zwischen ihren Pobacken. Dabei übte er mehr Druck als nötig auf Poloch und Damm aus. Auch Janine konnte Julian nicht lange böse anschauen. Als seine Finger über ihre Schamlippen tanzten und den Juckreiz linderten, fing sie leise an zu stöhnen.

»Wusste ich doch, dass es dir gefällt«, freute sich Julian.

»Halt die Klappe und mach weiter.«

»Aber nicht kommen«, erinnerte Laura. »Die Ferien sind noch nicht vorbei.«

»Meinetwegen«, gab Janine mürrisch zurück. »Du hättest uns ruhig ein paar mehr Orgasmen erlauben können.«

»Stimmt, hätte ich«, erwiderte ihre Freundin grinsend. »Es hat mir so besser gefallen.«

Nachdem Kerstin und Janine versorgt waren, blickten sie sich, wie Julian, fragend um.

»Was ist denn?«, wollte Laura wissen.

»Wo sind unsere Klamotten?«

»Im Auto«, erklärte Tim. »Ich habe vorhin alle Taschen eingeladen.«

»Wir können doch nicht nackt zurückfahren!«, meinte Kerstin entsetzt.

»Nicht den ganzen Weg«, stimmte Laura zu. »Einen Großteil schon.«

Julian setzte bereits zum Protest an, als Tim ihn erinnerte, dass die Ferien noch nicht vorbei waren.

»Genau«, stimmte Laura zu. »Und solange haben wir das Sagen. Also los, ab ins Auto.«

Die drei nackten Studenten sahen sich gegenseitig an und rannten dann zum Wagen. Tim nahm die Mülltüte und gemeinsam mit Laura folgte er den drei Freunden durch den Hintereingang aus dem Haus. Dort wartete bereits die Verwalterin der Ferienwohnung.

»Hallo«, begrüßte sie Laura und warf einen kurzen Blick zum Auto.

Janines nackter Po verschwand hinter der Tür, die kurz darauf geschlossen wurde. Dank der abgedunkelten Scheiben waren die drei nackten Studenten nur schemenhaft zu erkennen. Laura setzte bereits zu einer Erklärung an, doch die Mittvierzigerin machte mit einer Handbewegung klar, dass das nicht nötig sei.

»Das ist bei Weitem nicht das Ungewöhnlichste, was ich hier erlebt habe«, stellte sie lächelnd fest. »Am besten wir schauen uns einfach das Haus an.«

»Sehr gern«, antwortete Laura und zu zweit ging es hinein.

Raum für Raum wurde kontrolliert und von der Verwalterin für gut befunden.

»Alles in bester Ordnung«, stellte sie zufrieden fest und nahm die Schlüssel von Laura entgegen. »Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Urlaub.«

»Das hatten wir«, bestätigte die Studentin mit einem breiten Grinsen.

Sie verließen das Ferienhaus.

»Vielleicht kommt ihr ja mal wieder her«, meinte die Frau.

»Das wäre schön«, stellte Laura fest und blickte zu Tim, der sich gerade hinters Steuer setzte.

»Dann mal gute Fahrt.«

»Danke.«

Laura nahm auf dem Beifahrersitz Platz und es konnte losgehen. Vorbei an der Jugendherberge und über die Landstraße in Richtung Autobahn. Mit einem Blick in den Rückspiegel sah Laura, dass Kerstin sich den mittleren Platz geschnappt hatte. Sie wusste aus eigener Erfahrung, dass dieser unbequem sein konnte, doch der zusätzliche Sichtschutz machte gewiss einiges wett.

Nochmal genoss Laura den Anblick der drei nackten Freunde. Mit der Zeit verschwanden die nervösen Blicke und sie entspannten sich. Etwas Ruhe nach den vergangenen Tagen konnte nicht schaden. Laura war sich sicher, dass sie noch lange an diese Woche zurückdenken würden.

Ihr nächster Blick galt Tim. Ganz konzentriert steuerte er das Auto über die Straßen. Die Studentin auf dem Beifahrersitz musste spontan schmunzeln. Wieso hatte es nur so lange gedauert, bis es zwischen ihnen gefunkt hatte?

Kaum dass Tim die Autobahn erreicht hatte und aufgefahren war, fuhr er auf einen Rastplatz. Während sich die drei Freunde auf der Rückbank wunderten, spürte Laura Vorfreude in sich aufsteigen. Ein paar Aufgaben hatte sie noch für ihre Freunde. Tim der davon wusste, suchte sich einen Parkplatz etwas abseits, sodass sie ungestört waren.

»Was machen wir hier?«, wollte Janine wissen. »Du musst doch nicht etwa nach einer halben Stunde schon pinkeln, oder?«

»Nein, alles gut«, versicherte Laura und lachte. »Aber ihr werdet euch etwas bewegen. Also Türen auf und raus aus dem Auto.«

»Hier?«, fragte Kerstin entsetzt. »Spinnst du?«

»Wir können auch etwas näher an die anderen Autos heran fahren«, schlug Tim vor.

»Es liegt ganz bei euch«, fuhr Laura fort. »Wir können die kleine Aufgabe, die ich für euch noch habe, auch vergessen. Dann geht es den ganzen Weg nackt zurück.«

Das gefiel den drei Studenten auf der Rückbank wenig. Zögerlich öffneten Janine und Julian die Türen und stiegen aus, ehe ihnen Kerstin folgte. Alle drei hockten sich sofort neben das Auto. Laura stieg ebenfalls aus, schob sich an Janine vorbei und setzte sich auf die Rückbank in die Mitte.

»Tim, machst du die Musik an?«, fragte sie und wenig später dröhnte es laut aus den Lautsprechern.

Janine, Kerstin und Julian sahen sich sofort um, doch niemand war in der Nähe.

»Und jetzt?«, wollte Julian wissen.

»Ist das nicht offensichtlich?«, fragte Laura. »Ihr lauft solange um das Auto, bis die Musik stoppt. Dann dürft ihr euch wieder setzen und es geht weiter. Wer am Ende auf dem Beifahrersitz Platz nimmt, bekommt beim nächsten Stopp etwas zum Anziehen.«

»Beim nächsten Stopp erst?«, fragte Janine.

Die vorderen Seitenfenster waren nicht getönt. Eine längere Zeit nackt auf dem Beifahrersitz zu verweilen, gefiel keinem besonders. Die Aussicht auf Kleidung hingegen schon mehr. Nur wie lange würden sie dann vorne nackt sitzen müssen?

»Natürlich«, warf Tim ein. »Immerhin gibt es dann noch eine kleine Aufgabe und bei der stören Klamotten nur.«

»Seid ihr bereit?«, wollte Laura wissen. Nach zögerlicher Zustimmung von beiden Seiten, gab sie das Startsignal.

Janine, Kerstin und Julian standen auf und fingen an, gegen den Uhrzeigersinn um das Auto zu laufen. Wie erwartet liefen sie in der Nähe der Beifahrertür ganz langsam und sprinteten danach den Rest der Strecke. Amüsiert sahen Laura und Tim zu, wie Julians Gemächt sowie die Brüste von Janine und Kerstin beim Laufen auf und ab hüpften. Die drei nackten Studenten wurden hingegen immer nervöser. Mehrfach blickten sie in die Ferne zu anderen Autos. Ob sie jemand bereits entdeckt hatte?

Nach einer halben Minute schloss Tim die Augen und legte seinen Finger auf den Knopf, um das Radio auszuschalten. Er wartete einen kurzen Moment und schaltete die Musik ab. Julian stand neben der Beifahrertür und sicherte sich den begehrten Platz. Kerstin und Janine blieb nur der Sprint zu den hinteren Türen. Nachdem sie sich links und rechts neben Laura gesetzt hatten, ging es weiter.

»Das war so verrückt«, stellte Kerstin fest. Die junge Studentin rang nach Atem. »Hoffentlich hat uns niemand gesehen.«

»Und wenn, dann war es sicher die tollste Pause auf der Autobahn aller Zeiten«, meinte Laura grinsend. »Für mich war es auf jeden Fall so.«

»Schön, dass du deinen Spaß hattest«, erklärte Janine und streckte Laura die Zunge entgegen.

»Da wir gerade bei Spaß sind«, sagte Laura und zog ein Kondom aus ihrer Hosentasche, um es Julian nach vorne zu reichen. »Als zusätzlichen Preis darfst du dir einen runterholen und kommen.«

»Mit Kondom?«, fragte Julian mit hochgezogener Augenbraue.

»Das Auto ist nur geliehen«, erinnerte Tim und grinste.

Im Gegensatz zu den drei Frauen auf der Rückbank, musste er seinen Blick auf die Straße gerichtet lassen.

»Solltest du nicht kommen, bevor wir den zweiten Stopp machen, bleibst du nackt«, warnte Laura.

»Das wird kein Problem sein«, erwiderte Julian.

Allein die Erinnerungen an die nackten Pos von Janine und Kerstin beim Laufen halfen seinem besten Stück auf die Sprünge. Ohne Probleme konnte er das Kondom abrollen. Danach fing er an zu masturbieren und dabei den Verkehr um sich herum zu beobachten.

»Hauptsache, Tim vergreift sich nicht beim Schalten«, scherzte Janine von hinten.

»Wäre doch interessant, wie viele Gänge Julian hat«, warf Laura lachend ein.

Interessiert verfolgte sie gemeinsam mit ihren Freundinnen, die Bewegungen von Julians Hand. Der Student hatte mittlerweile die Augen geschlossen und dachte an den zweiten Abend, als er es sich zum ersten Mal vor den anderen selbst gemacht hatte. Es folgten weitere Bilder von den erotischen Abenteuern der vergangenen Woche. Unter diesen Eindrücken dauerte es nicht lange, bis die Erregung auf dem Maximum war. Die Hoden zogen sich an den Körper heran und wenig später füllte Sperma das Kondom.

Die drei Frauen klatschten begeistert von hinten. Zurück in der Realität war es Julian unangenehm, besonders da die Erregung schnell nachließ und dem Schamgefühl Platz machte. Hatte ihn vielleicht auch jemand aus einem anderen Auto beobachtet?

»Da kommt mir eine Idee«, riss Laura Julian aus den Gedanken. »Gib mir mal das Kondom.«

»Aber nicht kleckern«, erinnerte Tim seinen Kumpel. »Sonst bringst du den Wagen in die Reinigung.«

Vorsichtig streifte Julian das Präservativ ab und gab es an Laura weiter. Diese sah grinsend zu Janine und Kerstin. Ihren Freundinnen gefiel der Gesichtsausdruck nur bedingt.

»Nochmal ums Auto laufen wäre langweilig«, stellte Laura fest. »Deswegen spielt ihr jetzt gegeneinander Stein-Schere-Papier. Die Gewinnerin darf sich später etwas anziehen und bekommt diese leckere Erfrischung oben drauf.«

»Super Preis«, maulte Janine. Die Aussicht auf Klamotten stärkten jedoch ihren Siegeswillen. Wie Kerstin machte sie sich bereit. »Schnick-Schnack-Schnuck.«

»Oh verdammt«, jammerte Kerstin. Janines Papier hatte ihren Stein geschlagen. »Zwei von drei?«

»Du bist wohl schon süchtig nach dem Zeug«, scherzte Janine mit Blick auf das Kondom. »Kannst es gerne haben.«

»Dann bekommt sie auch die Klamotten«, erinnerte Laura.

Janine schnappte sich umgehend das Verhütungsmittel und ließ den Lustsaft in ihren Mund tropfen. Als sie die salzige Flüssigkeit geschluckt hatte, verzog sie das Gesicht zu einer Grimasse. »Igitt.«

Ein paar Minuten später fuhr Tim erneut einen Rastplatz an und wieder suchte er einen Parkplatz fernab von anderen Autos.

»Dann holt euch mal was zum Anziehen. Aber keine Unterwäsche«, forderte Laura Julian und Janine auf.

Letztere bekam noch eine Anweisung zugeflüstert. Die Studentin nickte und folgte dann ihrem nackten Kommilitonen aus dem Auto.

»Hey Tim, mach den verdammten Kofferraum auf«, fluchte Julian. Er stand Seite an Seite mit Janine hinter dem Auto und sah sich nervös um.

»Wie heißt das Zauberwort?«

»Bitte, Tim!«, rief Janine.

Der Kofferraum öffnete sich und die beiden Studenten konnten sich etwas zum Anziehen nehmen. Julian zog ein T-Shirt und eine Short an. Janine entschied sich für ein Sommerkleid. Selbiges nahm sie auch für Kerstin mit nach vorn, so wie es Laura gewünscht hatte. Schnell stieg sie wieder ein und schloss die Tür.

Julian hingegen sollte mit Kerstin die Plätze tauschen. Die Studentin war davon wenig begeistert. Dennoch kam sie der Anweisung nach, rannte nackt ums Auto und nahm auf dem Beifahrersitz Platz.

»Ich bekomme langsam Hunger. Wer noch?«, wollte Tim wissen.

Sofort schlug ihm breite Zustimmung entgegen. Nur Kerstin hielt sich zurück. Sie wusste auch genau warum, denn kaum hatte ihr Kommilitone den Wagen wieder gestartet, steuerte er den Drive-In einer Fastfood-Kette an.

»Du bist so fies«, jammerte Kerstin.

Sie nahm ihre Hände vor die Brüste und presste die Beine eng zusammen. Als sie in der Warteschlange zum Stehen kamen, fing die nackte Studentin an zu beten, dass die Leute im Auto vor ihnen nicht in den Rückspiegel schauen würden. Tim hingegen nahm die Bestellungen der anderen entgegen.

Als er zu Kerstin kam, nannte sie ihm zwei Kleinigkeiten. Hunger hatte sie dank der Aufregung nicht wirklich. Endlich an der Reihe, gab Tim über die Gegensprechanlage die Bestellung auf. Danach hieß es erneut warten. Die Sekunden wurden für Kerstin zu Stunden. Ob es ihr gelang, sich hinter Tim zu verstecken?

Endlich ging es zum Ausgabefenster weiter.

»Hallo«, begrüßte sie der Mitarbeiter freundlich und nannte Tim die fällige Summe.

»Sofort«, sagte der Student und beugte sich zu Kerstin, um aus dem Handschuhfach sein Portmonee zu holen.

Lächelnd ließ er dabei seine Hände über ihren Oberschenkel streichen. Nachdem er bezahlt hatte, wurden auch schon die Getränke gereicht. Dazu beugte sich der Mitarbeiter des Fastfood-Restaurants etwas aus dem Fenster. Tim nahm die ersten beiden Becher entgegen und gab sie direkt an Kerstin weiter. Diese war dadurch gezwungen, die Hände von den Brüsten zu nehmen.

»Wow«, kam es von der Seite. Auf den zweiten Blick hatte der junge Mann an der Ausgabe die fehlende Bekleidung erkannt. »Eine Wette verloren?«

»So ähnlich«, antwortete Kerstin und hielt die Becher eng vor ihre Brüste.

Die Kälte der Softdrinks drang durch die Pappe und ließ die Brustwarzen der Studentin hart werden. Die Burger wurden von einem anderen Mitarbeiter gereicht und auch für die Pommes fand sich eine neue Person. Jeder beugte sich möglichst weit aus dem Fenster und grinste Kerstin breit an.

Nachdem sie alles hatten, fuhr Tim los. Kerstin atmete bereits auf, als Tim nur wenige Meter weiter auf einen Parkplatz fuhr. Ringsherum waren Autos abgestellt. Deren Besitzer stärkten sich vermutlich gerade im Fastfood-Restaurant.

»Fahr weiter!«, forderte Kerstin.

»Ich kann ja wohl schlecht gleichzeitig essen und fahren«, erwiderte Tim. Ganz entspannt legte er sich zwei Servietten auf den Schoß und öffnete die Hamburgerbox. »Mmh. Lecker.«

»Laura, jetzt sag doch auch mal was«, bettelte Kerstin.

»Du hast noch mein Getränk«, stellte ihre Freundin grinsend fest und streckte den Arm aus. »Danke.«

Kerstin sah sich nervös um. Die Autos in ihrer direkten Nähe waren verwaist und es gab zumindest keinen freien Parkplatz in Sichtweite.

»Iss endlich was«, forderte Julian von hinten und lächelte Kerstin aufmunternd an.

»Du hast gut reden«, beschwerte sich die nackte Mitstudentin. »Bei dir ist ja auch alles in Ordnung.«

»Hey, meine Freundin hat ihre nackten Brüste gerade drei fremden Kerlen präsentiert«, erinnerte Julian. »Trotzdem flippe ich nicht aus.«

»Das war nicht freiwillig!«, stellte Kerstin bestimmt fest, ehe sie die Aussage komplett realisierte. »Was? Deine Freundin?«

»Ich dachte«, erwiderte Julian und zwinkerte Kerstin zu.

»Oh man«, meinte Janine und lachte. »Jetzt hat sie aufgrund der Schmetterlinge im Bauch keinen Hunger mehr.«

Dennoch fand auch Kerstin ihren Appetit wieder und gemeinsam aßen die fünf Freunde im Auto. Anschließend sammelten sie den Abfall in einer der Papiertüten.

»Ab nach Hause«, erklärte Tim.

Er startete den Wagen und parkte aus. Danach fuhr er in Richtung Ausgang. Kurz vorher blieb er stehen und sah sich um.

»Da habe ich den Mülleimer doch um ein paar Meter verfehlt«, stellte Tim fest und grinste. »Wärst du so gut, Kerstin?«

Die Studentin warf einen Blick nach hinten. Ein paar Meter entfernt stand eine große Mülltonne, in welche die Drive-In-Gäste ihren Abfall werfen konnten. Hinter ihnen hupte es. Tim versperrte die Ausfahrt und es warteten bereits zwei weitere Autos.

»Jetzt aber schnell«, ermahnte Laura.

»Oh verdammt, was soll’s!«, meinte Kerstin.

Sie griff die Tüte mit dem Müll, öffnete die Beifahrertür und stieg aus. Zügig lief sie zur Mülltonne und stopfte die Papiertüte hinein. Ohne auf die anderen Autos zu achten, lief sie zurück. Nicht nur sie wusste, dass das erneute Hupen nicht Tim galt.

Dieser fuhr los, nachdem die Mitstudentin wieder eingestiegen war und sich angeschnallt hatte. Als Belohnung bekam Kerstin von Janine ein Kleid gereicht.

»Keine Unterwäsche?«, wollte die Studentin wissen, während sie umständlich das ersehnte Kleidungsstück überzog.

»Bis zum Studentenwohnheim wird es reichen«, meinte Laura.

»Na gut«, gab sich Kerstin geschlagen. »Wollen wir wieder das Radio anmachen?«

Keine zwei Stunden später fuhren sie durch den Wald, der an die Stadt angrenzte. Als sie an dem Parkplatz zum See vorbei fuhren, erklärte Janine, dass sie dort lange nicht mehr baden waren.

»Und seitdem Laura auf FKK steht, müssen wir nicht mehr soviel mitnehmen«, meinte Janine gut gelaunt.

»Wenn du dich traust, trau ich mich schon lange«, meinte Laura.

»Gut zu wissen«, stellte Janine mit einem Augenzwinkern fest. »Jetzt will ich aber erst mal nach Hause.«

»Ein paar Minuten musst du dich noch gedulden«, sagte Tim.

Kurz darauf kamen sie am Studentenwohnheim an. Zu fünft schafften sie es, alles mit einem Mal aus dem Auto nach oben zu bringen.

»Die Karre bringe ich morgen zurück«, erklärte Tim.

Nachdem er seine Tasche abgestellt hatte, brachte er die Reste der Verpflegung zu Laura ins Zimmer. Dort traf sich die Gruppe, um aus den Resten ein Abendessen zu zaubern und die letzten Weinflaschen zu köpfen.

»Auf einen tollen Urlaub«, erklärte Laura und hob ihr Glas.

»Hört, hört!«

Die fünf Freunde stießen an und aßen gemeinsam.

»Was Emily und Erik wohl gerade machen?«, dachte Tim laut nach.

»Vermutlich bringt sie ihm gerade bei, wie er länger durchhält«, warf Kerstin mit einem Kichern ein.

»Oder sie probiert ihren Strap-On an ihm aus«, kam es von Janine. »Tim wollte ja nicht.«

»Es war halt nicht meine Fantasie«, erwiderte ihr Kommilitone.

»Zumindest keine, die du zugegeben hast«, meinte Laura mit einem Augenzwinkern. »Falls du es dir anders überlegst, ich bin da tolerant.«

Nach einer halben Stunde rutschte Julian an Laura heran und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Die Studentin nickte sofort begeistert und zu zweit gingen sie in den Vorraum, wo Laura ihre Tasche abgestellt hatte.

»Was war das denn?«, wollte Janine wissen.

»Keine Ahnung«, meinte Tim. »Lassen wir uns überraschen.«

Eine Minute später steckte Julian seinen Kopf wieder ins Zimmer. »Kerstin, was meinst du? Wollen wir gehen und den anderen ihre Ruhe gönnen?«

»Jetzt schon?«, wunderte sich Kerstin. »Es ist gerade so gemütlich.«

Im nächsten Moment erkannte sie die Seile in Julians Hand. Laura hatte sie ihm aus ihrer Tasche geholt. Paddel sowie Bondage-Buch hielt er in der anderen Hand.

»Obwohl, jetzt wo du es sagst. Vielleicht sollten wir wirklich schlafen gehen«, meinte Kerstin begeistert und verabschiedete sich von den anderen.

»Und schlaft nicht so laut«, kam es von Janine mit einem breiten Grinsen.

Nachdem die beiden gegangen waren, setzte sich Laura wieder zu Tim und Janine auf ihr Bett.

»Am besten ich lasse euch auch mal schlafen«, meinte Janine. Beim letzten Wort deutete sie mit ihren Fingern Gänsefüßchen in der Luft an.

»Bleib ruhig«, erwiderte Laura. »Wir sind noch gar nicht müde.«

Tim warf seiner Freundin einen verwunderten Blick zu. Er für seinen Teil konnte es kaum erwarten, mit ihr allein zu sein. Erst beim zweiten Hinsehen erkannte er ein Seil in Lauras Hand. Bevor Janine es kommen sah, hatten sich ihre beiden Freunde auf sie gestürzt und ihre Hände nach oben ans Bett gefesselt.

»Was wird das?«, wollte sie wissen.

»Ist das nicht offensichtlich?«, kam die Gegenfrage von Laura.

Lächelnd schob sie Janines Kleid nach oben, sodass deren haarloser Intimbereich freigelegt wurde. Um die Zurschaustellung weiterzutreiben, griffen Tim und Laura nach Janines Beinen um sie auseinander zuziehen.

»Deine Muschi fehlt Tim noch«, meinte Laura und blickte auf die Beule im Schritt ihres Freundes. »Und wenn ich mich recht entsinne, fehlte dir richtiger Sex zwischendurch. Hier ist deine Chance.«

»Und was ist mit dir?«, wollte Janine, die bis dahin keine Einwände hatte, wissen.

»Du kannst dich bei mir mit deiner Zunge dafür bedanken, dass ich Tim mit dir teile. Und vielleicht ist dir am Ende auch ein Höhepunkt vergönnt«, antwortete Laura mit einem schelmischen Grinsen. »Oder wir lassen dich einfach ein paar Stunden schmoren. Darauf stehst du doch.«

»Oh«, stöhnte Janine.

Laura hatte ihren Vibrator auf die niedrigste Stufe gestellt und umkreiste den wartenden Kitzler. Das konnte eine lange Nacht werden.

Ende


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