Semesterferien

Kapitel 26

Kerstin und Janine spürten die Nervosität in sich aufsteigen. Noch immer machte keiner der anderen Anstalten, ihnen zu sagen, wer auf den Boden getropft hatte. Zumindest Laura nahm sich ihrer an und nahm beiden die Kerzen ab. Nachdem diese ausgeblasen waren, durften die beiden Studentinnen aufstehen.

Wieder half Julian Kerstin dabei, sodass sie trotz der Seile um ihren Oberkörper nicht das Gleichgewicht verlieren konnte. Nach einem kurzen Blick auf den Boden konnte Janine aufatmen. Zwischen ihren Füßen war kein Wachs zu erkennen. Bei Kerstin sah das anders aus. Ein paar Wachstropfen hatten ihren Weg auf den Fußboden gefunden.

»Nicht schon wieder ein Spanking«, jammerte Kerstin. »Mein Po ist sicher noch ganz rot von vorhin.«

Um sich ihre Aussage bestätigen zu lassen, drehte sie ihren Freunden ihre Kehrseite zu. Tatsächlich waren die beiden Backen nach wie vor leicht gerötet.

»Von einem Spanking war nie die Rede«, stellte Tim klar. »Ich habe lediglich gesagt, dass sich Julian deinen Po vornimmt. Wie er das tut, ist ganz ihm überlassen.«

Sofort suchte Kerstins Blick Julian. Dieser lächelte sie an und die Studentin erkannte, dass es im Kopf ihres Kommilitonen arbeitete. Sie wusste nicht, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war, dass seine Männlichkeit dabei wieder zum Leben erwachte. Trotz der vorhergehenden Anstrengungen an diesem Tag stand sie prall vom Körper ab. Da half es auch nicht, dass Emily ihr auf Anweisung von Laura ein schwarzes Tuch als Augenbinde umlegte. Das ließ die Nervosität in Kerstin nur noch stärker werden.

Die Studentin dachte darüber nach, wie ihre Bestrafung aussehen könnte, als sie plötzlich vier Hände auf ihrem Körper spürte. Julian und Emily entfernten vorsichtig das erkaltete Wachs von Kerstins Körper. Ein gezieltes Vorgehen gab es dabei nicht. Spielerisch erkundeten die Finger dabei den gesamten Oberkörper. Erst wurde ein Tropfen am Bauchnabel gelöst, dann einer an der Brustwarze und anschließend einer, der den haarlosen Venushügel getroffen hatte.

Janine ging es wenige Meter weiter ähnlich. Sie musste ihre Hände weiterhin hinter dem Oberkörper verschränken, während Laura und Tim das Wachs von ihrem Körper entfernten. Im Gegensatz zu ihrer Freundin konnte Janine die vier Hände auf ihrer Haut genießen, ohne an eine Strafe denken zu müssen. Sie hatte die Augen geschlossen und gab ihrem Körper sowie Geist die Möglichkeit, sich von der ungewohnten Haltung zu erholen.

Nachdem beide Studentinnen vom Wachs befreit worden waren, ging es weiter ins Schlafzimmer der Sklaven. Julian besprach seine Idee für eine Bestrafung mit Tim und Laura. Letztere schickte anschließend Janine in das andere Zimmer, um die notwendigen Utensilien zu holen. Emily nutzte die Zeit und holte zwei Kissen vom Kopfende. Diese platzierte sie mit etwas Abstand am Fußende.

Tim und Julian sahen ihren Gast fragend an, doch Laura hatte die Idee bereits verstanden. Gemeinsam halfen sie Kerstin dabei, sich mit dem Rücken auf das Bett zu legen. Dabei achteten Emily und Laura darauf, dass die gefesselten Arme zwischen den Kissen platziert wurden, während die Kissen den Rücken davor und dahinter stützten. Jetzt erkannten auch Tim und Julian den Vorteil der Kissen. Zu viert verteilten sie sich um Kerstin, die mit ihrem Po an der Bettkante lag.

Nach wie vor versuchte sie einen klaren Gedanken zu fassen. Welche Strafe würde ihrem Po zuteil werden? Warum lag sie mit dem Rücken nach unten, wenn doch ihre Kehrseite im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen sollte?

Wieder störten Hände auf ihrem Körper die Gedanken. Laura, Tim, Julian und Emily streichelten mit ihren acht Händen jeden Millimeter von Kerstins Vorderseite. So beschäftigten sich gleichzeitig Finger mit ihren Brustwarzen, dem Hals, dem Bauch, den Schamlippen und den Innenseiten der Oberschenkel.

Janine, die dazu kam, legte die mitgebrachten Utensilien beiseite und hockte sich auf den Boden zwischen Kerstins Beine. Schon fanden die Hände neun und zehn den Weg auf den nackten Körper der gefesselten Studentin, wenngleich kaum noch Platz war.

Nach einer Weile hörten Janine und Emily auf. Stattdessen nahmen sie das Bondage-Buch sowie ein paar Seile zur Hand. Gemeinsam fesselten die beiden Kerstins Beine indem sie jeweils die Ober- und Unterschenkel eng miteinander verknoteten. Anschließend führten sie zwei Seile durch die neue Fesselung und überließen es Tim und Julian, die freien Enden mit dem BH aus Bondageseilen zu verbinden.

Als sie daran zogen, konnte Kerstin nicht anders, als ihre Knie zur Brust heranzuziehen. Sie fühlte sich wie ein Käfer auf dem Rücken und wusste genau, dass ihr Schambereich komplett freigegeben war. Lächelnd verknoteten Janine und Emily die losen Enden, sodass die gefesselten Beine in Position blieben. Kerstin stöhnte. Sie spürte, wie die zusätzlichen Seile sowie die verbliebenen sechs Hände auf ihrem Körper ihre Erregung in die Höhe trieben.

Emily stieg wieder zu den anderen aufs Bett und suchte nach freien Stellen, die sie noch streicheln konnte. Janine hingegen ließ ihre Hände aus dem Spiel und beugte sich stattdessen vor, um Kerstin zu lecken. Zielstrebig glitt ihre Zunge durch die dargebotene Schamspalte.

»Einfach köstlich«, bemerkte Janine mit einem Grinsen und machte dann weiter.

Kerstin hatte unterdessen die angedrohte Strafe völlig vergessen. Sie genoss die zahllosen Berührungen, die ihr Nervensystem kaum verarbeiten konnte.

Ohne Vorwarnung wechselte Janine vom Vordertürchen zum Hintertürchen. Mit leichtem Druck ließ sie dort ihre Zunge um den engen Muskelring fahren. Jede Falte, die sie dabei berührte, ließ Kerstin erzittern. Die gefesselte Studentin stöhnte hemmungslos. Sie gab sich ihrer Fantasie, gefesselt und ausgeliefert zu sein, vollends hin.

Janines Zunge wechselte wieder zu Kerstins Klitoris. Diese hatte sich komplett unter ihrer Vorhaut hervor bewegt und pulsierte bei jeder Bewegung. Gekonnt hielt Janine ihre Freundin kurz vor dem Höhepunkt. Mit ihren Händen suchte sie nach der Tube Gleitmittel und fand diese kurz darauf.

Kerstin stöhnte kurz auf, als Janines Finger wenig später in ihren Po eindrang. Dank der zähen Flüssigkeit am Finger und dem hohen Erregungslevel bot der Anus keinerlei Widerstand. Willig nahm er den ersten Finger auf, sodass bald ein zweiter folgen konnte. Kerstin stöhnte beim Eindringen erneut auf und öffnete den Mund weit, als Janine auch noch einen dritten Finger durch die enge Öffnung führte.

Julian war die Vorfreude nicht nur ins Gesicht geschrieben. Sein bestes Stück wippte voller Erwartung auf und ab.

Lächelnd ließ Janine von der lusterfüllten Kerstin ab und reichte Julian eine Hand. Er ergriff diese und stand vom Bett auf. Wenig später rollte Janine ein Kondom über seine Männlichkeit und verteilte Gleitmittel darauf. Anschließend nickte sie Julian auffordernd zu und dirigierte ihn zwischen Kerstins Beine.

Dieses Mal war es ihre Aufgabe gewesen, alles vorzubereiten und sie hatte ihr Bestes gegeben. Janine selbst nahm Julians Platz auf dem Bett ein und streichelte zusammen mit Laura, Tim und Emily den nackten, gefesselten Körper entlang.

Kerstin wand sich in ihren Fesseln so gut es ging. Insgeheim konnte sie es kaum erwarten, Julian in ihrem Po zu spüren. Die Minuten, die sie warten musste, kamen ihr wie eine Ewigkeit vor. Acht Hände streichelten ihre nackte Haut, doch der Po wartete vergebens.

Von einem Moment auf den anderen waren die Hände weg. Laura, Tim, Emily und Janine hatten gleichzeitig aufgehört Kerstin zu streicheln. Langsam stiegen sie vom Bett, während Julian seinen Freudenspender in Position brachte. Kerstins gesamte Konzentration galt plötzlich ihrem Poloch. Sie hielt kurz die Luft an und spürte im nächsten Augenblick, wie Julian in ihren Po eindrang.

Unbekannte Reize durchströmten den Körper der jungen Studentin, während die vier Unbeteiligten still den Raum verließen und die Tür hinter sich zuzogen. Erst als Julian Kerstin kurz darauf die Augenbinde abnahm, erkannte sie, dass sie nur noch zu zweit waren. Die Studentin blickte ihrem Kommilitonen tief in die Augen.

»Nimm mich«, sagte sie. »Nimm mich hart.«

Danach schloss sie die Augen und gab sich der Lust hin.

Das ließ sich Julian nicht zweimal sagen. Er packte seine Mitstudentin an der Hüfte und trieb seinen Freudenspender mit harten Stößen immer wieder in ihren engen Hintern. Dank seinem anspruchsvollen Morgenprogramm und ihrer endlosen Erregung war Julian noch lange nicht fertig, als Kerstin das erste Mal kam.

Ungebremst machte er weiter, während sie von einem Orgasmus überrollt wurde. Lächelnd leckte der Student an seinem Daumen und legte diesen anschließend auf Kerstins Kitzler. In kreisenden Bewegungen massierte er den Lustknopf.

»Nein. Oh ja. Nein. Oh Gott«, stöhnte Kerstin unkontrolliert.

Sie kam direkt ein zweites Mal hinterher und zerrte an ihren Fesseln.

»Ich sehe, du hast Spaß«, meinte Julian grinsend.

Kerstin warf ihm kurz einen bösen Blick zu, ehe er wieder ihre überreizte Perle massierte und sie die Augen zusammenkniff. Noch ein weiterer Höhepunkt war nötig, ehe Julian ebenfalls kam.

Nachdem die anderen vier den Raum verlassen hatten, standen sie unschlüssig im Wohnbereich.

»Und jetzt?«, wollte Emily wissen.

»Du bekommst wohl nie genug?«, scherzte Tim.

»Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen«, gab Emily zurück und grinste.

»Ich glaube, ich könnte erst mal eine Dusche gebrauchen«, stellte Janine fest. »Obwohl es Urlaub sein soll, ist das hier alles ziemlich schweißtreibend.«

»Und wenn die beiden fertig sind, werden sie das ebenfalls brauchen«, warf Tim ein, als das Stöhnen aus dem Zimmer lauter wurde.

»Wir könnten auch an den Strand gehen«, schlug Laura vor. »Etwas im Meer plantschen dürfte ebenfalls sehr erfrischend sein. Außerdem haben die beiden Turteltauben dann noch etwas Privatsphäre.«

Die anderen drei nickten zustimmend. Tim nahm seine Freundin kurz beiseite und flüsterte ihr etwas zu. Nachdem Laura ihn angehört hatte, nickte sie begeistert und zu viert ging es ins zweite Schlafzimmer.

Tim zog sich eine Badehose sowie T-Shirt an. Laura holte ihren Bikini aus dem Schrank und nachdem sie ihn angezogen hatte, warf sie noch ein Kleid über. Janine und Emily hingegen bekamen lediglich kurze, dünne Sommerkleider gereicht.

»Wir sollen nackig an den Strand?«, fragte Emily entsetzt.

»Gestern oben ohne und heute einen Schritt weiter«, erklärte Laura.

Tim war währenddessen losgelaufen, um Handtücher und Wasserflaschen in eine Tasche zu packen.

»Und was ist mit dir?«, wollte Janine wissen. »Wann gehst du einen Schritt weiter?«

Lächelnd blickte Laura auf den Strap-On, der noch immer auf dem Boden neben dem Bett lag.

»Ich bin heute bereits einige Schritte weitergegangen, als ich gestern war.«

»Aber was ist, wenn mich meine Freunde sehen?«, jammerte Emily.

»Wir sind doch auch deine Freunde«, stellte Laura schmunzelnd klar. »Und zu verstecken brauchst du dich nicht. Kommt mit.«

Zögerlich folgten Emily und Janine Laura aus dem Haus. Beide waren sehr nervös. Zwar verdeckten zwei Kleider ihre Blöße, doch wie lange noch? Beide schauten verdutzt, als Tim das Auto aufschloss und bat, Platz zu nehmen.

»Wo fahren wir hin?«, wollte Janine wissen.

»Lass dich einfach überraschen«, antwortete Tim und startete den Motor.

Er zwinkerte Laura kurz zu, parkte aus und fuhr los. Janine und Emily wussten nicht, was sie davon halten sollten. Obwohl Tim lediglich eine Viertelstunde parallel zum Strand die Straße entlang fuhr, kam es den beiden Frauen wie eine Ewigkeit vor. Was hatten Laura und Tim schon wieder ausgeheckt?

Wenig später fuhr Tim auf einen Parkplatz und stellte den Wagen ab. Laura holte die Tasche aus dem Auto und gemeinsam ging es in Richtung Strand.

»Was machen wir hier?«, wollte Emily wissen, während Tim und Janine die Handtücher an einem ruhigen Platz ausbreiteten.

»Ist das nicht offensichtlich?«, stellte Laura eine Gegenfrage. »Wir gehen an den Strand. Allerdings mit deutlichem Abstand zu bekannten Gesichtern, sodass ihr beide eure FKK-Erfahrung in vollen Zügen genießen könnt.« Nachdem sie ausgesprochen hatte, zeigte Laura auf ein Schild, das die Badegäste wissen ließ, dass Bekleidung optional war. »Also nicht lange quatschen, sondern raus aus den Klamotten.«

»Okay«, meinte Tim und zog sein T-Shirt aus. »Jetzt ihr.«

»Sehr witzig«, beschwerte sich Emily.

Nachdem sie sich ein letztes Mal umgesehen hatte, zog sie wie Janine ihr Kleid über den Kopf. Nun waren sie splitternackt mitten am Strand.

»Steht da nicht so rum«, meinte Laura, die es sich bereits mit Tim auf den Handtüchern bequem gemacht hatte. »Es sei denn ihr wollt euch noch einmal kurz um die eigene Achse drehen, damit keinem in der näheren Umgebung etwas entgeht.«

Sofort setzten sich Emily und Janine zu den anderen beiden.

»Wenn ihr nicht wollt, könnt ihr die Kleider auch wieder anziehen«, gab Tim zu verstehen. »Mut habt ihr auf jeden Fall schon bewiesen.«

Emily liebäugelte bereits mit dem Stoff, der ihre Blöße bedecken würde, als Janine widersprach: »Jetzt bist du extra dafür so weit gefahren. Da können wir auch nackt bleiben. Oder, Emily?«

»Auf jeden Fall«, antwortete die Angesprochene und sah sich vorsichtig um.

Tatsächlich gab es einige Nackte in der Nähe. Vermutlich würde ihnen kaum jemand Beachtung schenken.

»Die Frage ist doch viel mehr, ob ihr auch so mutig seid«, stellte Janine fest und sah ihre beiden Kommilitonen auffordernd an. »Wir wissen ja, dass Laura zu viel Schiss hat. Aber du, Tim, bist doch sicher Manns genug, oder?«

»Wer hat hier Schiss?«, wollte Laura wissen und zog ihr Bikini-Oberteil aus. »Ich sicher nicht.« Schon folgte das Höschen und die junge Studentin saß nackt auf dem Handtuch.

»Tut mir leid«, meinte Janine und lächelte schelmisch. »Da habe ich mich wohl geirrt und Tim ist der Schisser.«

»So nicht, Fräulein«, bemerkte der Student und zog seine Badehose aus.

Tatsächlich hatte er keine Bedenken, dass ihn jemand ohne Klamotten sehen würde. Vielmehr befürchtete der junge Mann, dass ihn die Anwesenheit von drei nackten Frauen derart erregen könnte, dass er am FKK-Strand eine Erektion bekam. Dass diese Angst nicht unbegründet war, zeigte sich schnell. Sein bestes Stück stellte sich langsam auf.

»Ist das nicht gleich viel besser?«, wollte Janine wissen.

»Irgendwie schon«, stimmte Laura zu und genoss die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut.

Sie fühlte sich frei und von allen gesellschaftlichen Zwängen losgelöst. Ein Gefühl, das sie beim Nacktbaden am zweiten Abend zum ersten Mal gespürt hatte. Ob sie diese Empfindungen als Souvenir einpacken konnte?

»Es ist schon schade, dass FKK nicht mehr so weit verbreitet ist«, stellte Janine fest.

»Sagt die Frau, die eben noch nicht nackt an den Strand wollte«, gab Tim zurück.

»Ja ja, ich weiß.«

»Was denkst du, warum das so ist?«, wollte Emily wissen.

»Ich glaube, das haben wir den Kamerahandys zu verdanken«, gab Laura ihren Senf dazu. »Nackt sonnen oder baden ist etwas Tolles. Aber die Idee, dass davon jemand ein Foto macht und es innerhalb von Sekunden auf ewig im Internet ist, ist angsteinflößend.«

Emily nickte zustimmend.

»Aber das ist ja auch illegal«, stellte Tim fest.

»Stimmt, aber das hält trotzdem viele nicht ab«, meinte Janine. »Leider.«

»Ich glaube, ich brauche eine kleine Abkühlung«, stellte Tim fest.

Janine warf einen kurzen Blick zwischen seine Beine. »Sieht wohl so aus«, meinte sie grinsend. »Aber danke für das Kompliment.«

»Das galt einzig und allein Laura«, verteidigte sich der Student.

»Red dir das ruhig ein«, kam es von Emily und sie öffnete leicht ihre Beine.

»Ich glaube, ich bring dich am besten erst mal in Sicherheit«, stellte Laura lachend fest.

Sie war bereits von ihrem Handtuch aufgestanden und half Tim hoch. Gemeinsam gingen sie zum Meer. Auf dem Weg dorthin hielten sie Händchen.

»Sind sie nicht süß?«, meinte Janine zu Emily und grinste. »Junge Liebe.«

»Eifersüchtig?«, wollte Emily wissen.

»Auf die beiden? Nein. Ein perfektes Paar sollte man auf keinen Fall trennen«, erklärte Janine.

»Was ist es dann?«

»Mir fehlt richtiger Sex?«

»Richtiger Sex?«, hakte Emily nach.

»Na ja, ich habe bisher nur Blowjobs verteilt und wurde in den Arsch gefickt. Für meine Muschi hat sich bisher keiner interessiert.«

»Ich habe dich gestern geleckt!«, erinnerte Emily und war dabei lauter als beabsichtigt.

Zügig sah sie sich um. Zum Glück hatte niemand etwas davon mitbekommen.

»Das hast du auch wirklich richtig gut gemacht«, lobte Janine und zwinkerte Emily zu. »Aber hin und wieder braucht es mal einen richtigen Schwanz, der einen…«

»Schon gut, schon gut«, bremste Emily ihre neugewonnene Freundin und lachte. »Ich glaube, ich habe verstanden.«

»Oh, dann ist ja gut.«

Janine spürte, wie sie rot wurde. Natürlich war sie selten um ein wahres Wort verlegen, doch die eigene Gefühlswelt derart offen zu legen, fiel auch ihr schwer.

»Ich habe bei euch ja noch meinen Strap-On«, gab Emily zu verstehen. »Vielleicht kann ich damit später noch Abhilfe schaffen.«

»Ich denke darüber nach«, meinte Janine lachend und drückte Emily.

»Worüber denkst du nach?«, wollte eine männliche Stimme wissen.

Überrascht sahen Janine und Emily auf. Vor ihnen stand Erik. Im ersten Moment wollten die beiden Frauen ihre Blöße bedecken. Dann fiel ihnen auf, dass Erik schüchtern an ihnen vorbei sah. Da taute sogar seine Kommilitonin auf.

»Was machst du hier?«

»Ich wollte etwas den Kopf freibekommen«, erklärte Erik. »Die anderen ziehen mich immer noch wegen gestern auf.«

»Du kannst gerne bei uns bleiben«, schlug Emily vor. »Aber nur unter einer Bedingung.«

»Und die wäre?«

»Hose runter«, forderte seine Mitstudentin und Janine nickte zustimmend.

»Muss ich?«, wollte Erik wissen, während er sich nervös umsah.

»Zumindest, wenn du dich zu uns setzen willst«, gab Janine zu verstehen und stellte sich vor Erik auf.

Sein Blick glitt sofort ihren nackten Körper entlang.

»Du kannst auch wieder gehen«, meinte Emily. Sie stand ebenfalls auf und lief um Erik herum.

»Na gut«, stimmte er schließlich zu. »Es gibt nur eine Sache, die ihr wissen solltet. Ich habe mich…«

Weiter kam er nicht. Emily hatte seine Badehose von hinten gepackt und bis zu den Knöcheln hinunter gezogen.

»Intim rasiert«, vollendete Janine den Satz.

»Echt?«, wollte Emily wissen und lief wieder zurück, um ebenfalls einen Blick auf Eriks Körpermitte werfen zu können.

»Ja, echt«, meinte er und hielt beschämt seine Hände davor.

»Wie kommt’s?«, wollte Janine wissen.

»Einige von den Jungs meinten, mein Ding würde dann größer aussehen.«

»Dann lass uns wenigstens mal richtig gucken«, forderte Emily und zog ihm die Hände weg.

Tatsächlich wirkte seine Männlichkeit etwas größer, wenn auch nicht sonderlich.

»Ich habe es dir gestern gesagt und ich sage es noch einmal«, meinte Janine während sie sich zu dritt auf die Handtücher setzten. »Es kommt nicht auf die Größe an. Warte, ich zeig’s dir.« Sie griff Eriks Hand und führte sie zwischen ihre Beine. »Streck deinen Zeigefinger aus.«

Der junge Student tat, was von ihm verlangt wurde. Kurz darauf schob Janine den Finger zwischen ihre Schamlippen.

»Und jetzt beweg den Finger leicht nach oben. Noch ein Stück.« Wieder folgte Erik den Anweisungen und staunte nicht schlecht, als Janine leicht zu zittern anfing. »Das ist der G-Punkt«, erklärte sie. »Mit der richtigen Stellung findest du den mit jedem Schwanz. Egal wie groß oder klein. Natürlich reagiert nicht jede Frau gleich darauf. Dann hilft auf jeden Fall eine flinke Zunge.«

Mit einem Zwinkern ließ sie den Finger wieder ins Freie gleiten und hielt ihn Erik vors Gesicht. So konnte er sehen, wie wenig Länge nötig war, um diesen magischen Punkt zu erreichen.

»Siehst du«, meinte Janine. »Alles halb so wild.«

Während sie sprach, streichelte sie Eriks Oberschenkel entlang. Dessen bestes Stück war bereits steinhart und als Janine seine Hoden minimal berührte, kam er. Unkontrolliert verteilte sich sein Lustsaft im Sand.

»Das ging ja schnell«, meinte Emily, die sich wie Janine ein Lachen verkneifen musste.

»Ich muss weg«, stellte Erik beschämt fest. Er griff seine Badehose und suchte das Weite.

Wenige Minuten später kamen Laura und Tim tropfnass aus dem Wasser.

»Ihr habt ja gute Laune«, stellte Laura fest. »Wie kommt’s?«

»Wir haben einfach einen tollen Nachmittag am Strand«, gab Janine grinsend zu verstehen und Emily nickte zustimmend.

»Dann solltet ihr ihn vielleicht mit einem Sprung ins Meer krönen«, schlug Tim vor. »Das Wasser ist herrlich.«

»Klingt toll«, meinte Emily und stand mit Janine auf.

»Igitt«, kam es von Laura, die in etwas Feuchtes getreten war. »Was ist das?«

»Das willst du nicht wissen«, antwortete Janine, die sich vor Lachen kaum halten konnte.

So schnell es ging verschwand sie mit Emily in Richtung Meer. Wie Tim und Laura schwammen sie dort ein paar Minuten. Das kühle Nass war erfrischend und die beiden Frauen genossen das Gefühl, wie es ihre nackten Körper umspülte. Wenig später liefen sie zurück zu den anderen beiden und trockneten sich ab.

»Zeit, nach Hause zu fahren«, stellte Laura, die bereits wieder angezogen war, fest.

»Wo sind unsere Kleider?«, fragte Janine.

»Wo wohl?«, kam es von Tim, der grinsend die Tasche in der Hand hielt. »Ab ins Auto.«

Wieder im Ferienhaus angekommen, fanden die vier Strandbesucher Kerstin und Julian auf der Couch wieder. Sie saßen eng aneinander gekuschelt da. Kerstin war von Julian befreit worden und beide hatten sich eine wohltuende Dusche gegönnt. Lächelnd blickten Janine und Laura auf ihre gemeinsame Freundin, die den geliebten Kommilitonen fest im Arm hielt.

»Euch geht es gut?«, wollte Laura wissen.

Ihre beiden Freunde auf der Couch nickten zufrieden.

»So muss das sein«, meinte Tim und brachte die Tasche weg.

»Na ja, eine Dusche können wir immer noch gebrauchen«, stellte Laura fest.

»Wir zuerst«, kam es von Janine. »Immerhin sind wir schon nackt.« Lachend lief sie mit Emily Richtung Bad.

»Ihr wart nackt am Strand?«, fragte Kerstin verdutzt.

»Nicht nur die beiden«, ließ Laura sie wissen.

»Ganz schön mutig«, bemerkte Julian und lächelte Laura an.

»Als hätte ich Schiss davor oder was?«, kam es von Laura, ehe sie grinsend ins Schlafzimmer lief.

Nachdem alle geduscht hatten, bereiteten die sechs Studenten gemeinsam das Abendessen vor. Lediglich Laura und Tim trugen wieder Kleidung, während die anderen nackt durch Küche und Wohnbereich liefen.

»Irgendwie werde ich den Anblick vermissen«, stellte Tim fest.

»Kann ich gut verstehen«, stimmte Kerstin zu und zwickte Julian, der die Teller auf den Tisch stellte, in den Po.

»Hey, lass das!«

»Was denn?«, meinte Kerstin unschuldig und ließ sich von Julian um die Sofas jagen.

»Wie die Kinder«, stellte Janine lachend fest.

»Dann mal alle Kinder an den Tisch«, rief Laura. »Das Essen ist fertig.«

Natürlich dauerte es noch ein paar Minuten, bis sich alle beruhigt hatten und am Tisch saßen. Gemeinsam aßen sie und ließen den Tag Revue passieren.

»Vermissen deine Freunde dich nicht?«, wollte Laura von Emily wissen.

»Vielleicht«, antwortete diese. »Aber wir haben ja noch ein paar Tage und diese Chance auf ein erotisches Abenteuer wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.«

»Da wir gerade beim Verpassen von Chancen sind«, mischte sich Janine ein. »Wir vier Untergebenen hatten die Gelegenheit, unsere Fantasien auszuleben und es war echt toll.«

Julian, Kerstin und Emily nickten zustimmend.

»Wer noch fehlt, seid ihr beide«, fuhr Janine fort und sah dann Laura sowie Tim abwechselnd an. »Wollt ihr uns wirklich weißmachen, dass es da nichts gibt?«

»Wie bitte?«, fragte Laura. Die Ansprache ihrer Freundin hatte sie überrascht.

»Na ja, so eine Gelegenheit kommt nicht wieder. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.«

»Ich weiß nicht«, meinte Tim.

»Wovor hast du denn Angst?«, wollte Kerstin wissen. »Wir werden sicher nicht schlecht von euch denken. Außerdem ist es total spannend, sowas über die bessere Hälfte zu erfahren.«

»Na los, traut euch«, forderte Julian, nachdem Kerstin ihm einen Kuss gegeben hatte.

»Genau, traut euch«, kam es von Emily.

»Ich habe eine Idee«, meinte Janine. Sie stand auf und holte zwei Zettel sowie Stifte. Diese reichte sie an Tim und Laura weiter. »Ihr schreibt jetzt jeder eine Fantasie auf und wir versprechen euch dabei zu helfen sie umzusetzen. Kommt schon. Es ist unser letzter Abend. Wenn nicht jetzt, wann dann?«

Tim und Laura sahen sich für einen kurzen Moment an. Dann begannen sie, ihre geheimen Fantasien aufzuschreiben.

Worum dreht sich Lauras Fantasie?

  • [36,3%] Fisting (vaginal)
  • [30,5%] Sex zwischen zwei Männern
  • [18,0%] öffentliche Nacktheit (ENF)
  • [15,1%] Kitzelfetisch

Worum dreht sich Tims Fantasie?

  • [32,5%] Busen-Sex (Tittenfick)
  • [30,2%] Prostatamassage
  • [27,7%] Strafe mit Brennnesseln
  • [9,6%] Anilingus (passiv)

Die Umfrage ist geschlossen. (311 Stimmen)



175 Kommentare

Kommentar schreiben