Semesterferien

Kapitel 28

»Kann ich nicht einfach meine Klamotten bekommen?«, wollte Emily wissen.

Sie hatte ihre Arme um den nackten Körper geschlungen und sah zum Gebüsch. Es war offensichtlich, dass die Studentin keine der Varianten besonders toll fand. Vor allem die Idee, splitternackt in die Männerdusche zu steigen, ließ es ihr kalt den Rücken runterlaufen.

»Immerhin habe ich dir geholfen, deine Fantasie umzusetzen«, versuchte sie Laura umzustimmen.

»Da hast du natürlich Recht«, gab diese zu. »Allerdings hast du auch versucht, mich davon abzuhalten, ins Schlafzimmer zu gehen. Wie Kerstin wusstest du von dem verbotenen Treiben.«

In diesem Moment wurde Kerstin bewusst, dass nicht nur Julian und Janine noch eine Strafe vor sich hatten.

»Die große Frage ist also nicht ob, sondern nach wie vor, wo«, schloss Laura und sah ihre Freunde fragend an.

Julian und Tim sprachen sich umgehend für die Frauendusche aus. So sehr ihnen die Idee gefiel, eine unbekleidete Emily in der Männerdusche zu sehen, die Vorstellung, nochmals fremde Studentinnen bespannen zu können, war noch verlockender. Beide malten sich bereits aus, wie Emily diesen erneut einen Streich spielen würde. Konnten sie soviel Glück haben, dass es erneut Antonia und ihre Freundinnen sein würden?

Kerstin und Janine hingegen erklärten, dass es aus Gründen der Gleichberechtigung nur die Männerdusche sein konnte.

»Ich sage es, wie es ist«, meinte Janine zu Emily. »Mich interessiert schon, wie deine Kommilitonen bestückt sind. Dich nicht?«

»Schon«, antwortete die Angesprochene. »Nur muss ich dabei ja nicht selbst nackt sein.«

»Und ob du musst«, stellte Laura bestimmt klar und grinste. »Das garantiert uns, dass wir alles in voller Pracht zu sehen bekommen. Erst wenn sie hart sind, kommt die ganze Wahrheit ans Licht. Und ich glaube kaum, dass einer diesem Anblick widerstehen kann.«

Während Laura sprach, zeigte sie an Emilys nacktem Körper auf und ab.

»Klingt so, als würdest du dich auf unsere Seite schlagen«, freute sich Kerstin und sah ihre Freundin an.

»So ist es«, bestätigte Laura, während Tim und Julian anfingen gespielt zu schmollen.

»Einfach unfair, wenn man so in der Unterzahl ist«, meinte letzterer.

»Drei nackte Frauen und er will immer noch mehr«, stellte Kerstin lachend fest. »Reichen wir dir nicht?«

»Doch, natürlich«, beeilte sich Julian zu antworten, während er rot anlief.

Das ließ die vier Frauen lachen.

»Dann ist es entschieden«, meinte Laura und führte die anderen ein paar Meter am Gebüsch entlang. »Hier geht’s rein.«

Zu sechst krabbelte die kleine Gruppe durch die wild gewachsenen Sträucher. Allen voran Laura, der Emily sprichwörtlich auf den Fersen war. Julian genoss unterdessen an dritten Position die Aussicht. Besonders wenn es auf allen Vieren weiterging, gewährte ihm Emily sehr intime Einblicke. Ähnlich ging es Kerstin, die hinter Julian durch das Gebüsch krabbelte. Grinsend malte sich die Studentin aus, was sie alles mit dem entblößten Gemächt und den schutzlosen Pobacken anstellen könnte.

Die Vorstellung solcher erotischer Spiele ließ es zwischen ihren Schenkeln kribbeln. Dort fanden sich Janines Blicke mehrfach wieder. Nachdem sie bereits Laura und Julian die Höhen und Tiefen von Tease and Denial gezeigt hatte, gefiel ihr der Gedanke, Kerstin Ähnliches zuteil werden zu lassen. Tim ging es am Ende der Reihe mit dem Ausblick auf Janines Kehrseite wie Julian mit Emily. Bei der Erinnerung an den morgendlichen Analsex mit seiner Kommilitonin wurde es in seiner Hose eng.

Wenige Minuten später kam die Gruppe am Fenster an. Emilys Hoffnungen, dass die Dusche zu so später Stunde verwaist war, wurden nicht erfüllt. Obwohl Mitternacht vorbei war, lagen Klamotten und ein Handtuch auf der Bank in der Mitte des Raumes.

»Schade«, stellte Janine fest. »Nur einer.«

»Mal schauen, was er zu bieten hat«, kam es von Kerstin.

»Und, willst du deine Aufgabe wissen?«, fragte Laura Emily, während sie wie tags zuvor durch das angeklappte Fenster das zweite komplett öffnete.

»Wenn’s sein muss«, antwortete Emily.

»Wer auch immer da drin ist, hat gleich eine besonders toll Nacht«, meinte Laura grinsend. »Du wirst ihn verführen und zum Orgasmus bringen.«

»Ich weiß nicht, ob ich das kann«, stellte Emily, die blass geworden war, fest.

»Und ich bin mit ganz sicher, dass du es kannst«, erklärte Laura und zwinkerte Emily zu. Dann reichte sie ihrer neuen Freundin ihre Handtasche. »Da sind doch sicher Kondome drin. Man weiß ja nie.«

»Ich soll mit dem Kerl schlafen?«, fragte Emily entsetzt.

»Du musst nicht«, erklärte Laura grinsend. »Wie du ihn zum Abschuss bringst, ist ganz dir überlassen. Ich dachte, nur für den Fall der Fälle.«

Insgeheim fing Emily an, darüber nachzudenken, mit welchem Kommilitonen sie wie weit gehen würde. Tatsächlich war bei dem einen oder anderen Sex eine Option.

»Deine Klamotten bekommst du, sobald die Aufgabe erledigt ist«, erklärte Tim.

Anschließend half er zusammen mit Julian Emily beim Einstieg in die Dusche. Wie am Vortag hielten sie ihre Arme fest und ließen sie langsam auf den Boden. Für einen kurzen Moment dachte Janine darüber nach, was passieren würde, wenn der duschende Student in diesem Moment aus der Kabine kommen würde. Emilys nackte Kehrseite auf dem Silbertablett, während Tim und Julian ihre Arme festhielten.

Tatsächlich gelang der Einstieg ohne Probleme oder Aufsehen. Dennoch blickte Emily nervös zu den anderen. Diese nickten ihr aufmunternd zu und schlossen das weit geöffnete Fenster.

Emily machte sich sofort ans Werk und sammelte alle Klamotten sowie das Handtuch ein. Alles zusammen versteckte sie in einer anderen Duschkabine. Bevor der Mut sie verlassen konnte, ging Emily zu dem Vorhang hinter dem sie das Wasser rauschen hörte. Noch einmal atmete die Studentin tief durch und zog dann den Sichtschutz zur Seite.

»Was soll das?!«, schrie Erik. Er hatte die Hände vor seine Körpermitte genommen und sah seine Kommilitonin entsetzt an. Erst im zweiten Moment realisierte er, dass diese wie er splitternackt war.

»Hallo Erik«, kam es von Emily. Sie musste selbst dem Reflex widerstehen, ihre Blöße zu bedecken. Innerlich war sie froh über diese Entwicklung. Zumindest wurde der Kreis an Personen, der sie nackt gesehen hatte, nicht größer.

»Du brauchst dich nicht zu verstecken«, fuhr Emily lächelnd fort. »Ich habe doch vorhin am Strand schon alles gesehen.«

Laura warf Janine einen fragenden Blick zu.

»Am Strand?«, wollte sie im Flüsterton wissen.

»Lange Geschichte«, antwortete Janine. »Na ja, eigentlich nicht so lang, wie man meinen könnte.«

»Was machst du hier?«, fragte Erik, der seine Sprache wiedergefunden hatte.

»Ich dachte, ich leiste dir Gesellschaft«, kam die Antwort von Emily. »Du hast doch sicher nichts dagegen.«

»Ich… Ähm«, stotterte der junge Mann.

»Also nicht«, stellte die Studentin grinsend fest und trat in die Kabine. »Mach mal Platz.«

Nachdem Erik zur Seite gegangen war, stellte sich Emily unter das warme Wasser.

»Sehr angenehm«, meinte sie und griff nach dem Duschbad. Nach einem kurzen Geruchstest stellte Emily fest: »Etwas herb, aber okay. Reibst du mir bitte den Rücken ein?«

»Na… na… Klar«, antwortete Erik und fing an, das Duschgel zu verteilen.

»Mein Po gehört auch dazu«, erinnerte Emily nach einer Weile. »Du willst doch nicht, dass der schmutzig bleibt, oder?«

»Natürlich nicht.«

Zögerlich ließ Erik seine Hände tiefer gleiten und schäumte die beiden Backen ein. Emily warf einen Blick über ihre Schulter. Eriks kleiner Freund stand prall vom Körper ab. Lächelnd lehnte sich die Studentin nach vor und stützte sich mit den Händen ab, während sie ihren Po nach hinten schob. Erik verstand die Aufforderung und verteilte Duschgel zwischen den sich öffnenden Backen.

Wenig später drehte sich Emily wieder um. »Vorne schaffe ich allein«, erklärte sie und nahm Erik das Duschbad aus der Hand.

Sie erkannte den enttäuschten Blick in seinen Augen, als sie etwas Gel auf ihre Handfläche gab. Lächelnd fing sie an, sich einzureiben. Schnell war die Enttäuschung verflogen, als Erik Emilys Händen folgte, die hingebungsvoll die Brüste massierten.

»Ich hoffe, du machst dir nicht zu viele Gedanken wegen heute Nachmittag«, holte die Studentin ihren Kommilitonen zurück in die Realität.

»Wie bitte?«

»Heute Nachmittag«, wiederholte Emily. »Das muss dir nicht peinlich sein. So etwas kann jedem passieren. Besonders wenn man aufgeregt ist.«

»Oh ja, das«, erinnerte sich Erik und lief rot an.

»Hattest du denn schon mal eine Freundin?«, wollte Emily wissen.

»Es ist schon länger her«, gestand ihr Mitstudent.

»Wie lange?«

»Im Gymnasium hatte ich eine Freundin. Sie hatte schon etwas mehr Erfahrung und als sie mich das erste Mal nackt gesehen hat, hat sie mich ausgelacht. Seitdem habe ich einen großen Bogen um Frauen gemacht.«

»Das ist mies«, stellte Emily schockiert fest und legte reflexartig ihre Arme um Erik. »Ich würde eher sagen, dass diese Freundin in der Schule nicht wirklich viel Erfahrung hatte.«

»Danke«, kam es von Erik und er schloss seine Arme ebenfalls hinter Emilys Rücken.

Der Studentin wurde schlagartig bewusst, dass sie beiden noch immer komplett nackt waren.

Nach ein paar Minuten lösten sich die beiden Studenten aus der Umarmung.

»Dann waren Janine und ich wohl seit langem die ersten beiden Frauen, die du ohne Klamotten gesehen hast«, stellte Emily grinsend fest und drehte sich einmal um die eigene Achse. Anschließend duschte sie sich ab. »Komm mit.«

Laura hatte nicht spezifiziert, wo Emily ihren Kommilitonen verführen soll. Doch die Studentin konnte sich denken, dass es darum ging, den anderen eine gute Show zu bieten. Folglich dirigierte sie Erik zur Bank in der Mitte des Raumes.

»Wo sind meine Klamotten?«, wollte er wissen.

»Keine Angst«, erklärte Emily. »Die bekommst du schon noch wieder. Zumindest, wenn du brav bist.«

Grinsend drückte sie ihn auf die Bank. Nachdem Erik darauf lag, forderte Emily, dass er seine Beine links und rechts der Sitzfläche aufstellte. So lag sein Intimbereich entblößte in Richtung Fenster.

»Kannst du dich noch daran erinnern, wie du vorhin durch Janines Berührungen zum Orgasmus gekommen bist?«, wollte Emily wissen und Erik nickte schweigend. Die Erinnerung an die Geschwindigkeit, mit welcher er zum Schuss gekommen war, ließ ihn vor Scham erröten. »Du hast dich nicht dafür revanchiert. Da muss ich ja Angst haben, dass du gar nicht weißt, wie man eine Frau glücklich macht.«

Ohne ihrem Kommilitonen die Möglichkeit einer Antwort zu geben, schwang Emily ein Bein über die Bank und ließ ihr Becken auf seinem Gesicht nieder.

»Ich hatte auch mal einen Freund, der Probleme damit hatte, dass er zu schnell kam«, fuhr die Studentin fort. Eriks Antwort wurde von den beiden Pobacken, die sich auf sein Gesicht drückten, verschluckt. »Man kann auf jeden Fall etwas dagegen machen.«

»Wenn du willst, dass ich dir helfe, musst du nur anfangen, mein Arschloch zu lecken. Bevor ich nicht weiß, dass du mit deiner Zunge umgehen kannst, ist meine Muschi tabu.« Es vergingen nur wenige Sekunden und dann grinste Emily in Richtung Fenster. »Das verstehe ich dann mal als ein Ja.«

Für einen Moment genoss die junge Frau die Zungenspitze, die um ihren Anus tanzte. Sie musste zugeben, dass ihr Kommilitone sich unerwartet geschickt anstellte. Mit etwas mehr Übung würde er ihr sehr viel Freude bereiten können.

»Mir ist aufgefallen, dass dein Schwanz vorhin extrem hart war, als du von deiner Ex-Freundin erzählt hast«, dachte Emily laut nach. »Ebenso bist du gestern schnell gekommen und obwohl es dir heute Nachmittag deutlich peinlich war, nackt zu sein, hattest du im Handumdrehen einen Ständer. Stehst du etwa auf peinliche und erniedrigende Situationen?«

Nachdem sie die Frage ausgesprochen hatte, hob Emily kurz ihr Becken, um Erik antworten zu lassen.

»Ich denke schon«, gestand er und sein bestes Stück, das in Folge der Aufzählung wieder komplett hart geworden war, zeigte es deutlich.

»Auch dabei kann ich dir helfen, wenn du möchtest«, bot Emily an. Sie griff nach dem aufrechten Freudenspender und massierte diesen. »Wehe, du kommst ohne Erlaubnis. So etwas müsste hart bestraft werden.«

Während sie sprach, blickte sie grinsend zum Fenster und ließ ihre Schamspalte auf Eriks Mund nieder. Der junge Mann war froh, keine Antwort geben zu müssen. Stattdessen leckte er hingebungsvoll durch die feuchte Spalte und ließ keinen Zweifel daran, dass er seine Sache gut machen wollte.

Emilys fing leise an zu stöhnen, als die Zungenspitze ihre Klitoris umkreiste. Im Gegenzug fing sie an, ihre Hand, die bisher den Penis des Kommilitonen nur umfasst hatte, auf und ab zu bewegen. Dabei ging sie langsam vor, um Erik nicht zu viel Stimulation auf einmal zuzumuten.

»Denk daran, dass du dich zusammenreißen musst«, erinnerte sie. Als würde Erik ihr eine Antwort geben wollen, leckte er noch intensiver die haarlosen Schamlippen entlang und drückte seine Zunge so tief es ging dazwischen. »Nicht, dass ich dich am Ende doch noch hart bestrafen muss.«

Was als Abschreckung gedacht war, hatten offensichtlich den gegenteiligen Effekt. Nur eine Sekunde nach Emilys Warnung zogen sich Eriks Hoden eng an den Körper heran und Sperma schoss aus seinem Freudenspender.

Das tat Emilys guter Laune jedoch keinen Abbruch. Ohne ihre Bewegungen zu verlangsamen, massierte sie das beste Stück ihres Kommilitonen weiter, als wollte sie auch den letzten Tropfen Lustsaft hinaus pressen wollen. Schnell wurde der junge Mann unter ihr unruhig.

»Halt still«, forderte Emily. »Denk mal ja nicht, dass du aufstehen darfst, bevor ich nicht gekommen bin. Hände hinter den Rücken!«

Wie gefordert führte Erik seine Hände unter der Bank zusammen und versuchte, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Emily machte sich einen Spaß daraus, ihr Becken vor und zurück zu bewegen, sodass er zwischenzeitlich nur ihr Poloch erreichen konnte. Dass sie dazu ununterbrochen die Vorhaut über die überreizte Eichel gleiten ließ, machte es für den jungen Mann nicht einfacher.

Stattdessen war sein bestes Stück nie komplett erschlafft und stand kurz darauf wieder aufrecht. Erik spürte ein unangenehmes Ziehen, als sich sein Lustsaft erneut über Emilys Hand verteilte. Auch sein zweiter Orgasmus hielt sie nicht davon ab weiterzumachen.

Nur mit größter Willenskraft konnte Erik sich selbst dazu bringen, die Hände unter der Bank fest umklammert zu halten. Das grausames Spiel ließ ihn glauben, seine Eichel würde bald explodieren. Ziellos schoben sich seine Füße über den Boden.

Emily erfreute sich an dem Aufbäumen unter sich so sehr, dass sie ebenfalls zum Höhepunkt kam. Mit Eriks Zunge an ihrer Perle überschritt sie die Schwelle zum Orgasmus. Lautstark entlud sich die Lust der Studentin. Erschöpft sackte sie zusammen und presste dadurch ihren Unterleib noch stärker auf das Gesicht des Kommilitonen. Dieser hatte für einen Moment Probleme mit dem Atmen.

Bevor der Sauerstoff zu knapp wurde, stand Emily auf und ging zu dem Waschbecken neben der Eingangstür. Sie wusch sich die Spuren von Eriks Lust ab und gönnte sich mehrere Hände voll kaltem Wasser im Gesicht.

»Nicht schlecht«, lobte sie und sah Erik lächelnd an. »Deine Künste als Lecksklave meine ich. An der Ausdauer beim Spritzen müssen wir noch arbeiten.«

Erik nickte.

»Bekomme ich noch eine Antwort?«, hakte Emily bestimmt nach.

Dieser Ton ließ Laura und die anderem vor dem Fenster aufhorchen. War es ihr Einfluss innerhalb der letzten Tage gewesen oder eine tief verborgene Neigung von Emily?

»Ich werde mir beim nächsten Mal mehr Mühe geben, nicht so schnell zu kommen«, antwortete Erik kleinlaut.

»So ist es recht«, meinte Emily mit einem Lächelns. Es war ihr anzusehen, dass sie sich auf das nächste Mal freute. »Jetzt ab mit dir unter die Dusche. Natürlich nur kaltes Wasser. Immerhin müssen wir ja sichergehen, dass du von deinem Höhentrip runterkommst.«

Erik beeilte sich, in die Kabine zu kommen. Als er den Vorhang zuziehen wollte, traf ihn ein böser Blick von Emily. Seine Hand zog sich zurück und fand stattdessen die Mischbatterie. Mit viel Überwindung stellte Erik die Temperatur auf kalt und stellte sich unter die Dusche. Emily holte unterdessen ihre Handtasche und entnahm dieser ihr Handy.

»Ordentlich waschen und nicht nur mit einem Bein druntersetzen«, forderte sie.

Erik folgte der Anweisung. Schnell klapperten dem Studenten die Zähne. Daher war er froh, als er das Wasser abstellen durfte.

»Zeit für ein paar Erinnerungsfotos«, meinte Emily und forderte Erik auf, für sie zu posieren. Den entsetzten Blick des Kommilitonen tat die Studentin mit einem Lächeln ab. »Wenn du brav bist und mir gehorchst, war das heute nur der Anfang unseres kleinen Spiels«, stellte sie in Aussicht. »Wenn du keine Lust hast, ist das auch okay. Ich finde einen anderen, der bereit ist, sich von mir unterwerfen zu lassen. Was meinst du?«

Erik dachte einen Moment nach und nahm dann seine Hände von seinem Intimbereich. Gemäß den Anweisungen von Emily posierte er in der Dusche und auf der Bank. Sein haarloses Gemächt war dank dem kalten Wasser auf ein Minimum geschrumpft. Emily ließ es sich nicht nehmen, Nahaufnahmen zu machen und bestand darauf, dass bei den Posen dieser Körperbereich besonders betont wurde. Dass er damit in ihrer Hand war, war Erik bewusst. Gleichzeitig war der junge Mann seiner Kommilitonin schon lange vorher verfallen gewesen.

»So ist’s brav«, erklärte Emily und holte die Zimmerkarte aus Eriks Hose.

»Was ist mit meinen Klamotten?«, wollte er er wissen.

»Ich habe doch gesagt, dass du bestraft wirst, wenn du zu früh kommst«, erklärte Emily mit einem breiten Grinsen.

»Aber die kalte Dusche und die Fotos«, erwiderte Erik.

»Ich habe nie gesagt, dass das deine Strafe ist«, meinte seine Mitstudentin lachend. »Und jetzt los. Ab in dein Zimmer. Ich schreibe dir, wenn ich dich brauche.«

Grinsend verfolgten Laura, Tim, Julian, Janine und Kerstin, wie Erik zur Tür ging. Nervös warf er einen Blick auf den Flur und rannte dann los. Sein nackter Po glänzte noch feucht, als er hinter der sich schließenden Tür verschwand.

Emily verschwendete keine Zeit und kam zum Fenster. Laura öffnete es und gab ihrer neugewonnenen Freundin den Beutel mit ihren Klamotten.

»Dann heißt es wohl Abschied nehmen«, stellte Emily fest, nachdem sie sich wieder angezogen und Eriks Sachen in dem Beutel verstaut hatte.

»Leider«, meinte Laura.

Julian und Tim halfen Emily nochmals aus dem Fenster heraus nach draußen, sodass sich alle ordentlich verabschieden konnten. Reihum wurde Emily gedrückt und geküsst.

»Pass gut auf dich auf«, meinte Janine. »Und vergiss nicht, was du mir versprochen hast.«

»Sicher nicht«, gab Emily zurück. »In dem Punkt ist Erik ideal.«

»Also ideal ist wohl eine Frage der Betrachtung«, warf Kerstin mit Seitenblick auf den nackten Körper von Julian ein.

»Ihr werdet mir fehlen«, sagte Emily und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel.

»Du uns auch«, gab Tim zurück und die anderen stimmten ihm zu.

Dann war es Zeit zu gehen. Emily stieg wieder in die Dusche und verschwand im Flur, während Janine das Fenster schloss.

»Zeit, zurückzugehen«, meinte Julian, doch Laura hielt ihn zurück.

»Nicht so schnell«, meinte sie. »Wir haben noch eine paar Vergehen offen, die bestraft werden müssen.«

»Ich konnte gar nichts dafür«, stellte Julian fest. »Ich wurde gegen meinen Willen gefesselt und zum Sex gezwungen.«

»Weil du auch nicht ahnen konntest, was die drei mit dir vorhatten, als du dich aufs Bett gelegt hast«, erwiderte Laura. »Außerdem hat dich niemand zum Orgasmus gezwungen.«

»Ich konnte einfach nicht anders«, erklärte Janine. »Nach einer Woche ohne richtigen Sex, hättest du das Gleiche getan.«

»Vielleicht«, erwiderte Laura. »Aber Regeln sind Regeln.«

»Und was ist deine Ausrede?«, wollte Tim von Kerstin wissen.

»Ich wollte nur Janine helfen und so gesehen habe ich keine Regel gebrochen«, antwortete diese.

»Auch Beihilfe wird bestraft«, erklärte Laura. »Frag Emily.«

»Ich weiß ja nicht, ob das eine Strafe war«, meinte Janine.

»Sie hat halt das Beste daraus gemacht«, stellte Tim lachend fest.

»Aber ich will mal nicht so sein«, meinte Laura. »Es werden nur zwei von euch bestraft.« Sofort blickten Janine, Kerstin und Julian die gemeinsame Freundin fragend an. »Ein kleiner Wettstreit wird darüber entscheiden, bei wem ich Gnade vor Recht ergehen lasse.«

»Was sollen wir tun?«, wollte Kerstin umgehend wissen.

»Ihr müsst wissen, dass mir Tims Wohlergehen sehr am Herzen liegt«, erklärte Laura und küsste ihren Freund. Anschließend öffnete sie seine Hose und holte seinen prallen Freudenspender hervor. »Ihr werdet Tim abwechselnd um die Wette blasen. Wer ihn zum Höhepunkt bringt, wird verschont.«

»Was? Hier?«, wollte Kerstin wissen.

»Hier und jetzt«, antwortete Laura. »Wir sind ungestört und vielleicht entscheiden sich noch ein paar Kerle in der Jugendherberge für eine Dusche in der Nacht. Unseren guten Platz sollten wir also beibehalten. Seid ihr bereit?«

Wer gewinnt den Blowjob-Wettstreit?

  • [54,7%] Julian
  • [26,9%] Kerstin
  • [18,4%] Janine

Welche Strafe erwartet die beiden anderen?

  • [66,2%] Badeklamotten aus Brennnesseln
  • [33,8%] Nacktsprint durch die Jugendherberge

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