Semesterferien

Kapitel 21

Die Tür öffnete sich und vier Frauen kamen herein. Schnell hatte Laura Antonia und ihre Freundinnen vom Strand wiedererkannt.

»Die schon wieder«, meinte Janine im Flüsterton und die anderen nickten bestätigend.

Gleichzeitig konnten sie es kaum erwarten, von ihrer versteckten Position zu profitieren.

»Zeit, dass der Tag ein Ende findet«, meinte eine hochgewachsene Brünette und Emily gab den anderen zu verstehen, dass ihr Name Klara war.

»Das kannst du laut sagen«, stimmte Antonia zu und fing an, sich zu entkleiden. »Hoffentlich verschonen uns diese Perversen morgen mit ihren kranken Spielen.«

»Das wird die Jungs aber traurig stimmen, wenn sie auf deine Möpse verzichten müssen«, kommentierte die Nächste.

»Das ist Hannah«, erklärte Emily leise.

»Sehr witzig«, meinte Antonia mit einem bösen Blick, der kurz darauf in ein Grinsen überging. »Aber immerhin gibt es bei mir ja was zu sehen.«

»Was soll das jetzt wieder heißen?«, kam es aufgeregt von Hannah, die gerade ihren BH ablegte.

Antonia warf einen Blick auf die kleinen Brüste ihrer Freundin und sah dann zu den anderen. »Vielleicht solltest du dich mit Erik zusammen tun. Klein und klein gesellt sich gern.«

»Haha, was ein Brüller«, meinte Hannah beleidigt, streifte ihren Slip ab und ging zu einer der Duschen. Tatsächlich stand sie den anderen drei Frauen mit ihrem B-Körbchen in Sachen Oberweite etwas nach.

»Ach komm schon, Hannah«, rief ihr die letzte im Bunde, Yvonne, hinterher. »Antonia hat das nicht so gemeint.«

»Das stimmt«, gestand diese, während auch sie ihre letzten Kleidungsstücke auf die Bank zwischen den Duschen ablegte. »So ein Mini-Gürkchen wünscht man ja nicht mal seiner ärgsten Feindin.«

»So ein Teil ist schon echt erbärmlich«, stimmte Hannah, die wieder aus der Dusche getreten war, zu.

Durch das angeklappte Fenster ließ Julian einen Blick über den nackten Körper gleiten. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen hatte Hannah ihren Schamhaarbusch nur leicht gestutzt. Antonia und Klara hatten noch einen dünnen Streifen auf dem Venushügel stehen, während Yvonne komplett haarfrei unterwegs war.

»Am besten wir schnappen ihn uns nochmal in den nächsten Tagen«, meinte Klara.

Yvonne sah sie verwundert an. »Wen jetzt? Erik? Wozu das denn bitte?«

»Na ganz einfach«, erklärte Klara. »Wir ziehen ihm nochmal die Badehose runter und machen ein Foto. Das können wir dann allen Mädels als Warnung zukommen lassen.«

»Das müsste dann aber im Großformat sein, sonst erkennt man ja gar nichts«, witzelte Hannah.

»Genau«, stimmte Antonia ein. »Der sieht bis zum Ende des Studiums keinen Stich mehr. Da bleibt ihm nur noch, mit einer Pinzette an sich selbst herumzuspielen.«

Mit einem lauten Lachen gingen die vier Frauen zu den Duschkabinen. Jede von ihnen trat in eine solche und zog den Vorhang hinter sich zu. Ungeachtet des Wassers unterhielten sie sich weiter und schmiedeten einen Plan, Erik in die Falle zu locken.

Laura schüttelte unterdessen wie ihre Freunde über soviel Niedertracht nur den Kopf.

»Das meinen die doch jetzt nicht ernst, oder?«, kam es von Kerstin.

»Hannah, Yvonne und Klara vielleicht nicht allein. Aber unter der Anleitung von Antonia ganz sicher«, gab Emily zu verstehen. »Seid froh, dass ihr solch ein Miststück nicht an eurer Uni hattet.«

»Leider doch«, meinte Laura und ihre vier Freunde nickten zustimmend.

»Echt?«, wollte Emily wissen.

»Echt«, bestätigte Tim.

»Und was habt ihr da gemacht?«

»Ihr eine Lektion der besonderen Art erteilt«, antwortete Laura mit einem süffisanten Grinsen.

»Das könnte denen auch nicht schaden«, meinte Emily nachdenklich.

»Das ist wohl so«, stimmte Julian zu. »Hat jemand eine Idee?«

»Ich«, meinte Janine und erzählte den anderen ihren Plan.

»Eine kleine Anpassung hätte ich jedoch noch«, stellte Laura schließlich fest und zog Emily nah an sich heran, um ihr etwas ins Ohr zu flüstern.

»Meinst du das ernst?«, fragte diese, als Laura mit ihrer Erklärung abgeschlossen hatte.

»Und wie«, bestätigte Laura mit einem Nicken.

Kaum ausgesprochen, fing sie an, sich auszuziehen. Erstaunt verfolgten ihre Freunde, wie sie nach und nach alle Kleidungsstücke ablegte und diese an Emily weitergab. Dank des ähnlichen Körperbaus passten die Sachen der fremden Studentin gut.

»Das wäre schon mal der erste Teil«, meinte Laura, die sich an den Blicken ihrer Freunde nicht störte.

Vielmehr streckte sie ihnen ihren nackten Po noch etwas entgegen, als sie sich vorbeugte, um das zweite Fenster erneut zu öffnen. Im Halbdunkel konnten Julian, Tim, Janine und Kerstin die Pobacken sowie die haarlosen Schamlippen im Ansatz ausmachen. Janine musste schmunzeln, als sie darüber nachdachte, was Laura für eine Wandlung in den vergangenen Tagen durchlebt hatte.

Nachdem das Fenster offen war, kletterte Emily still und leise in den Duschraum. Tim und Julian hielten sie an den Armen fest und ließen sie langsam zu Boden. So schnell es ging, sammelte Emily die Klamotten sowie Handtücher von Antonia, Klara, Hannah und Yvonne ein, um sie dann durch das Fenster nach draußen zu reichen. Grinsend nahmen die fünf Freunde die Sachen entgegen. Als die Bank komplett leer geräumt war, wollten Tim und Julian Emily wieder nach draußen helfen, doch die Studentin winkte ihnen nur kurz zu und verließ den Raum durch die Tür.

»Wo will sie hin?«, wollte Tim wissen, während Laura wieder vorsichtig das zweite Fenster schloss.

»Wie gesagt, eine kleine Planänderung«, erklärte seine Freundin. »Daher ja auch die Klamotten.«

»Was ist das denn jetzt für ein toller Plan?«, wollte Janine wissen.

»Das werdet ihr dann sehen, glaub mir«, antwortete Laura mit einem breiten Grinsen, ehe sie sich wieder eine gute Position vor dem angeklapptem Fenster suchte, um nichts zu verpassen.

Nur Sekunden später heulte der Feueralarm schrill auf. Hektisch kamen die vier nackten Frauen aus den Duschkabinen gerannt.

»Wo sind unsere Klamotten?«, kreischte Hannah und hielt sich bereits provisorisch die Hände vor ihre Blöße.

»Scheiße. Das ist nicht witzig«, fluchte Klara und sah sich wie die anderen um.

Nicht ein Stück Stoff war weit und breit zu entdecken.

»Wir müssen hier raus«, stellte Yvonne, die mit beiden Händen ihre großen Brüste bedeckt hielt, fest. Doch wie die anderen machte sie keine Anstalten, sich in Richtung Tür zu bewegen.

»Ich geh da nicht raus!«, erklärte Antonia bestimmt. »Einmal halbnackt am Strand hat mir gereicht.«

»Meinst du, ich habe Bock mich anglotzen zu lassen?«, wollte Yvonne wissen. »Verbrennen ist aber auch eine blöde Alternative.«

»Das brennt garantiert nicht«, warf Hannah ein. »Am besten wir bleiben hier.«

Alle vier Studentinnen zitterten mittlerweile vor Aufregung und weil das Wasser auf ihrer Haut anfing zu verdunsten.

»Meint ihr wir schaffen es zum Zimmer?«, dachte Klara laut nach.

»Wenn alle wie aufgescheuchte Hühner durch die Gänge flitzen, sicher nicht«, erwiderte Hannah.

Das Gespräch der vier Frauen wurde jäh unterbrochen, als sich die Tür öffnete und ein älterer Herr hinein kam. Kreischend nahmen die Studentinnen ihre Hände als Sichtschutz hoch.

»Was macht ihr denn noch hier?«, fragte der Mann, offensichtlich ein Mitarbeiter der Jugendherberge, aufgeregt. »Das ist ein Feueralarm. Los, raus mit euch!«

»Wir haben keine Klamotten«, wollte Hannah ihm zurufen.Doch er war schon wieder weitergelaufen. Offensichtlich gab es noch andere Räume, die er kontrollieren musste. Als das geschehen war, kam er wieder.

»Jetzt aber mal hopp, hopp«, folgte die nächste Anweisung.

Dieses Mal blieb der Mann stehen und hielt die Tür auf.

»Aber wir sind nackt!«, jammerte Antonia.

»Das sehe ich«, kam direkt die Reaktion. »Egal ob angezogen oder nackt, bei einem Feueralarm müssen alle raus aus dem Gebäude. Ich kann nichts für eure komischen Streiche.«

»Wir haben gar nichts gemacht!«, verteidigte Klara sich und ihre Freundinnen.

»RAUS!«

In Windeseile rannten die vier Studentinnen aus der Dusche. Das Letzte, was die fünf Freunde vom Fenster aus sahen, waren die vier nackten Hintern und der Mitarbeiter der Jugendherberge, der diesen auf den Gang folgte.

»Sehr geil!«, kam es von Julian, der sich vor Lachen kaum halten konnte.

Auch die anderen hatten ihren Spaß, ehe Laura abermals das Fenster öffnete.

»Was wird das?«, wollte Kerstin wissen.

»Der finale Schritt«, erklärte ihre Kommilitonin. »Und ich freue mich, dass du dich bereit erklärst, dabei zu helfen.«

»Wie bitte?«, fragte Kerstin verdutzt.

»Los, rein da.«

»Warum ich?«

»Weil ich es sage«, antwortete Laura. »Auch wenn ich gerade nackt bin, habe ich immer noch das Sagen, oder?«

»Ja, Laura.«

»Gut, dann hätten wir das ja geklärt. Tim, Julian, helft ihr Kerstin?«

Sofort waren die beiden jungen Männer zur Stelle und halfen Kerstin wie zuvor Emily beim Einstieg in den Kellerraum.

»Und jetzt?«, wollte Kerstin wissen.

»Jetzt packen wir die Sachen zurück an ihren Platz«, erklärte Laura und fing an, die Klamotten sowie Handtücher durch das Fenster zu reichen.

Nachdem Kerstin alles sauber auf der Bank platziert hatte, halfen Tim und Julian ihr wieder hinaus, ehe Laura das Fenster verschloss.

»Das müsst ihr sehen«, rief Janine den anderen zu.

Sie war bis zur Ecke gelaufen und lugte herum. In etwas Entfernung stand eine große Menschenmenge vor der Jugendherberge. Die vier nackten Studentinnen, welche verzweifelt versuchten, sich mit ihren Händen und Armen zu bedecken, waren unschwer auszumachen. Grölend standen viele ihrer Kommilitonen um sie herum und hielen mit den Smartphones drauf.

Hin und wieder lief jemand um die Gruppe herum und klatschte mit einer Hand auf einen nackten Po. Die Getroffene versuchte dann reflexartig mit einer Hand den Angreifer abzuwehren und gab so einen Teil ihrer Blöße frei. Dass es nicht nur Männer waren, welche die peinliche Situation ausnutzten, fand Laura bezeichnend.

Bei genauem Hinsehen konnte sie Emily und Erik in der Gruppe der Schaulustigen entdecken. Letzterer würde nach diesem Abend sicher wie andere Mitreisende von den vier Studentinnen gemieden werden. Erst als den vier Frauen von der ankommenden Feuerwehr Decken gereicht wurden, hatte ihr Martyrium ein vorläufiges Ende.

»Das war lustig«, meinte Kerstin, als sie sich mit ihren Freundinnen wieder zurückgezogen hatte.

»Finde ich auch«, stimmte Laura, die nur für einen kurzen Moment Mitleid mit den vier nackten Frauen gehabt hatte, zu. »Dann können wir ja jetzt zu deiner Strafe kommen.«

»Meiner Strafe?«, fragte Kerstin verwundert.

»Oh ja«, bestätigte ihre Freundin. »Als ich dich vorhin aufgefordert habe, durch das Fenster zu steigen, hast du dich anfangs widersetzen wollen.«

»Ich wusste ja nicht, was du vor hattest«, verteidigte sich Kerstin.

»Du solltest Laura gut genug kennen um ihr zu vertrauen, oder?«, hakte sich Tim in die Unterhaltung ein und die Delinquentin nickte.

»Dann zieh dein T-Shirt aus und komm her zu mir«, forderte Laura, die auf dem Boden saß.

Kerstin streifte das Kleidungsstück ab und bewegte sich zu Laura. Bei ihr angekommen sollte sie sich dann über dem Schoß ihrer Freundin auf alle Viere begeben. Laura achtete dabei darauf, dass Kerstins Kehrseite zu den Fenstern zeigte. Das Licht, welches durch das Milchglas fiel, erleuchtete das Zielgebiet hell. Es folgten zehn leichte Schläge auf den nackten Po und nach einer kurzen Pause zehn weitere mit etwas mehr Kraft.

»Ich hoffe, dass wird dir eine Lehre sein«, sagte Laura zu Kerstin, als sich diese wieder hinhocken durfte.

»Auf jeden Fall«, bestätigte die Delinquentin mit einem Grinsen.

»Dann ist gut«, meinte Laura und gab Kerstin einen Kuss, ehe sie sich zu Julian und Janine drehte. »Damit es fair ist, zieht ihr beide euch auch aus.«

»Hier und jetzt?«, wollte Janine wissen.

»Ganz genau«, kam die direkte Antwort. »Es sei denn, du möchtest erst den Po versohlt bekommen.«

›Ein reizvoller Gedanke‹, dachte Janine bei sich und zog aufreizend langsam das T-Shirt aus.

Julian stand bereits nackt neben ihr und sein bestes Stück vom Körper ab. »Was jetzt?«, wollte er wissen.

»Jetzt geht es für euch zurück«, erklärte Laura und reichte ihrem Kommilitonen den Schlüssel zum Ferienhaus.

»Und ihr?«, wollte Janine wissen, obwohl sie die Antwort bereits ahnte.

»Privatsache«, antwortete Laura mit einem schelmischen Grinsen, dass auch Tim ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. »Allerdings werdet ihr die Zeit nutzen und eine kleine Aufgabe erfüllen.«

»Was denn für eine Aufgabe?«, fragte Kerstin neugierig.

»Nun, ich fand es vorhin sehr interessant, ein paar intime Details von Emily zu erfahren. Was sie so erlebt hat zum Beispiel«, erklärte Laura. »Und jetzt möchte ich das Gleiche von euch. Wenn ihr zurück seid, nehmt ihr eure Smartphones. Damit sucht ihr euch im Internet einen Porno, der euch besonders gut gefällt, und erstellt dazu einen zehnminütigen Vortrag mit dem Warum und Weshalb?«

Als Laura ihre drei Freunde sprachlos sah, musste sie grinsen.

»Egal was?«, wollte Julian wissen, nachdem er den ersten Schock verdaut hatte.

»Egal was«, stimmte Laura zu. »Hauptsache, es macht dich an. Und vergiss nicht, bei dir wird es morgen besonders leicht zu erkennen sein.«

Lange hatte sie über die Aufgabe nachgedacht und konnte sich gut vorstellen, dass es sehr peinlich und intim werden würde. Besonders dann, wenn es am nächsten Tag an die Präsentation der Vorträge ging.

»Julian, du hast das Sagen und auch die Verantwortung, dass ihr was zum Abendbrot esst«, gab Laura letzte Anweisungen.

Julian nickte und krabbelte gefolgt von Kerstin und Janine durch das Gebüsch zurück. Nachdem sie zwischen den Bäumen und Sträuchern wieder hervorgekommen waren, mussten sich die drei Studenten kurz orientieren.

»Verdammtes Gestrüpp«, beschwerte sich Kerstin. Ein paar Stacheln hatten ihren Po sowie Oberschenkel gestreift. »Warum passiert mir das eigentlich nur?«

»Vielleicht weil dein Po mehr Angriffsfläche bietet«, bot Janine lachend eine Erklärung an und bekam dafür von Kerstin die Zunge rausgestreckt.

»Wenn die Damen dann fertig sind, könnten wir zurück zum Haus«, warf Julian ein und lief los.

»Was ist denn?«, wollte Janine wissen. »Hast du etwa Angst, dass wir erwischt werden und jemand deinen kleinen Freund zu Gesicht bekommt.«

Während sie sprach lief sie langsam hinter Julian hinterher.

»Dann sieht mich halt jemand nackt«, wiegelte Julian ab und verlangsamte ebenfalls das Tempo.

»Dann frage ich mich, warum du es kaum erwarten kannst, zurückzukommen«, dachte Kerstin laut nach. »Hast wohl schon ganz genau im Sinn, was du dir gleich auf dem Handy anschauen willst, oder?«

Natürlich interessierte es sie brennend, welchen erotischen Film Julian aussuchen würde.

»Ich glaube, dass ist ziemlich leicht«, meinte Janine und drehte sich zu Kerstin. »Aber warum auf Band, wenn es doch live viel schöner ist.«

Kaum das sie ausgesprochen hatte, bewegte Janine ihr Gesicht auf Kerstins zu und küsste ihre Freundin. Diese war kurz überrascht, ehe sie den Kuss erwiderte und langsam ihre Lippen öffnete, um Janines Zunge in Empfang zu nehmen.

»Kein Sex ohne Erlaubnis von Laura oder Tim«, ermahnte Julian, der sich als Diener in der Pflicht sah, diese Regeln durchzusetzen.

»Wir haben doch gar keinen Sex«, wehrte sich Janine, die den Kuss gelöst hatte. »Etwas Knutschen und Fummeln ist doch ganz harmlos.« Zeitgleich streichelte sie mit ihrer Hand über Kerstins vollen Busen. »Zumindest solange meine Hände oberhalb ihrer Hüfte bleiben. Bei Petting könnte es durchaus eine Grauzone geben.«

»Und was ist mit dem Po?«, warf Kerstin ein und streichelte sofort die Kehrseite ihrer Freundin. »Ist das okay, Julian?«

»Ähm«, kam es nur als Antwort. Der Angesprochene stand mit offenem Mund da und sah dem heißen Treiben zu.

Wenige Sekunden später hörten die drei Freunde Stimmen.

»Da kommt jemand«, stellte Janine fest und löste sich von Kerstin.

Entgegen ihrer vorherigen Aussagen nahmen alle drei die Beine in die Hand und rannten in Richtung Ferienhaus. Dabei liefen sie an mehreren erstaunten Spaziergängern vorbei. Mit hohem Puls und laut lachend kamen die Studenten in ihrer Unterkunft an.

»Das war lustig«, stellte Janine fest und ging gefolgt von Kerstin ins Bad.

Julian überlegte kurz, die Frauen mit seiner Anwesenheit zu ärgern, entschied sich dann aber dafür, das Abendessen vorzubereiten. Die beiden Mädels kamen kurz darauf wieder in den Wohnbereich. Während Kerstin etwas aufräumte, deckte Janine den Tisch und kurze Zeit später aßen die drei Freunde. Währenddessen unterhielten sie sich angeregt über den Streich bei der Jugendherberge und freuten sich darüber.

Nachdem sie fertig waren und den Tisch wieder abgeräumt hatten, suchte sich jeder eine ruhige Ecke im Haus, um an dem Vortrag zu arbeiten. Keiner der drei fand es leicht, sich den Lieblingsporno anzusehen, ohne dabei an sich rumspielen zu dürfen.

Laura hatte gerade mal zehn Sekunden gewartet, nachdem ihre drei Freunde gegangen waren, ehe sie Tim hinter sich her tiefer ins Gebüsch gezogen hatte.

»Ist dir nicht warm in deinen Klamotten?«, wollte sie wissen und ohne eine Antwort abzuwarten, streifte sie ihm das T-Shirt über den Kopf.

»Jetzt wo du’s sagst«, meinte Tim lachend und streichelte Lauras Brüste. »Dann werden wir da wohl mal Abhilfe schaffen müssen.«

Schon hatte sie sich vor Tim gehockt, die Hose geöffnet und sie samt Boxershorts bis zu den Knöcheln gezogen. Wie ein Klappmesser sprang seine Erektion hervor. Mit einem Lächeln griff Laura danach und nahm den prallen Ständer in ihren Mund.

»Warte«, sagte Tim und Laura sah ihn verwundert an.

Wollte er keinen Blowjob? Dass das Gegenteil der Fall war, merkte Laura schnell, als Tim sich auf den Boden legte und sie über sich dirigierte. Ihr Geschlecht schwebte über seinem Mund. Sie hatte seine Männlichkeit einmal mehr vor Augen und kurz darauf auch wieder zwischen den Lippen. Genüsslich ließ sie ihre Zunge den Schaft entlang gleiten, während Tim an ihren kleinen Schamlippen saugte.

Obwohl Laura das Liebesspiel sehr genoss, spürte sie andere Bedürfnisse in sich aufkommen. Für einen Moment löste sie sich von Tim und rutschte mit ihrem Becken seinen Körper hinab. Ohne Probleme fand sein bestes Stück ihre feuchte Spalte und tauchte tief hinein.

Während sich Laura geführt von Tims Händen auf und ab bewegte, dachte sie daran, wie sie heimlich die vier Studentinnen unter der Dusche beobachtet hatten und wie diese später nackt vor der Jugendherberge stehen mussten. Warum erregte sie diese Erinnerung so sehr? War es nur die Situation als solche gewesen oder auch der Anblick der nackten Frauen?

›Eigentlich egal‹, dachte Laura. ›Vielleicht schadet ein bisschen bi wirklich nicht.‹ Dabei kam ihr direkt das nächste Bild in den Kopf. Wie Kerstin zuvor auf Julian saß sie rittlings auf Tim. Der große Unterschied war, dass Emilys Zunge fehlte. ›Das wäre jetzt auch gut’, schoss es der jungen Studentin durch den Kopf, während sich ihre Hände zu den Brüsten bewegten, um diese zu massieren.

Nach wenigen Minuten wollte Laura einen weiteren Stellungswechsel. Sie stand von Tim auf und ging vor ihm auf alle Viere.

»Aber pass ja auf, dass du dich nicht verirrst«, warnte sie.

Tim, der noch lag und die Ellenbogen aufgestützt hatte, genoss den Ausblick und musste einen Moment überlegen. Danach lachte er und versprach, sein Bestes zu geben. Schon kniete er hinter seiner Kommilitonin. Mit einem Grinsen führte er seinen Freudenspender von oben nach unten durch die geöffneten Pobacken. An ihrem Hintereingang stoppte er kurz und ließ die Eichel um den Muskelring kreisen.

»Tim!«, ermahnte Laura ihn.

»Schon gut«, sagte er, bewegte sein bestes Stück wenige Zentimeter tiefer und drang in Laura ein.

Diese stöhnte laut auf und griff nach Kerstins zerrissenem T-Shirt, um darauf zu beißen, denn soweit hatten sie sich nicht von der Jugendherberge entfernt. Tim spürte, dass es bei ihm bald soweit sein würde. So führte er seine Hand um Lauras Hüfte herum und streichelte ihren Kitzler. Dank dieser zusätzlichen Stimulation war es kurz darauf um Laura geschehen. Die angestaute Erregung entlud sich in mehreren Wellen und Tim stand ihr Sekunden später in nichts nach.

»Das war der Hammer«, kam es von Tim als er wieder klar denken konnte.

»Eigentlich stinkt Eigenlob, aber ja, das war der Hammer«, stimmte Laura zu und küsste ihren Freund.

Danach nahm sie das T-Shirt, das kurz zuvor noch als Knebel gedient hatte, und wischte sich damit zwischen den Beinen behelfsmäßig ab.

»Ich glaube nicht, dass Kerstin das unbedingt wieder haben will«, stellte Tim lachend fest und Laura stimmte zu: »Ich sollte ihr vielleicht ein neues kaufen.«

Während Tim seine Klamotten wieder anzog, schlüpfte Laura in Janines T-Shirt und Julians Boxershorts.

»Dir steht einfach alles«, kommentierte Tim das Outfit.

»Und am besten steht mir das Eva-Kostüm?«

»Als könntest du Gedanken lesen.«

Zusammen krabbelten sie anschließend wieder durch das Gebüsch und liefen eine Weile später wortlos Hand-in-Hand am Strand entlang. Es war ein toller Abend und Laura schwebte auf Wolke Sieben. Eine halbe Stunde später entdeckten sie einen kleinen Imbiss, der noch offen hatte. Tim holte einen zerknüllten Zehner aus seiner Hosentasche und bestellte zwei Portionen Currywurst mit Pommes.

»Muss wohl diese Meeresluft sein, die so hungrig macht«, meinte er, als sich Laura gierig über das Fastfood her machte.

Eine gute Stunde später kamen sie wieder im Ferienhaus an.

»Na, alle Vorträge vorbereitet?«, wollte Laura von Julian, Janine und Kerstin wissen.

Die drei bejahten, doch auch so waren die Anzeichen der Erregung gut zu erkennen. Julians bestes Stück schien dauerhaft hart zu sein und die Nippel der beiden Frauen standen dem in nichts nach.

»Dann wird es wohl Zeit fürs Bett«, erklärte Tim. »Sieht so aus, als könntet ihr es alle kaum erwarten.«

»Aber vergesst nicht, jeder behält seine Hände bei sich«, meinte Laura mit einem Grinsen.

Sie ging zusammen mit Tims ins Bad. Nach einer Dusche und dem obligatorischen Zähneputzen liefen beide nackt zurück ins Schlafzimmer.

»Gute Nacht«, rief Tim den anderen dreien zu. »Schlaft gut.«

»Und träumt was unanständiges«, fügte Laura hinzu.

»Als würde ich heute Nacht irgendwas anderes träumen«, meinte Janine und musste trotz der aufgestauten Erregung lachen.

Zusammen mit Kerstin und Julian ging sie ins Bad und kurz darauf ins Bett, wo es zu dritt nackt und auf engem Raum nicht leichter wurde.

Am nächsten Morgen weckten Sonnenstrahlen Laura und Tim. Letzterer hatte einmal mehr eine ordentliche Morgenlatte vorzuweisen.

»Guten Morgen. Trotz der letzten Nacht schon wieder so fit«, stellte Laura mit Blick auf die gewölbte Bettdecke fest. »Muss wohl diese Meeresluft sein.«

»Nicht nur die«, verriet Tim und ließ seine Hand über Lauras nackten Körper streichen.

»Halt diesen Gedanken kurz fest«, meinte Laura und küsste Tim. »Ich liebe dich.«

»Ich liebe dich auch.«

Dann stand sie auf und verließ das Zimmer. Tim vermutete, dass es der Ruf der Natur war, der sie aus dem Bett trieb, doch Laura hatte eine andere Idee. Sie lief zum zweiten Schlafzimmer und weckte mit einem leichten Streicheln Janine, die sich links an Julian gekuschelt hatte, während Kerstin auf seiner rechten Seite lag.

»Guten Morgen, Süße«, stellte Janine verschlafen fest.

»Guten Morgen«, antwortete Laura und führte Janine in den Wohnbereich.

»Wie ich sehe, bist du auch bei dem FKK-Look geblieben«, stellte Janine fest. »Gut für dich.«

»Danke«, antwortete Laura und konnte nicht verhindern, dass sie leicht errötete.

»Kaum zu glauben, dass es morgen schon wieder nach Hause geht«, lenkte Janine das Thema in eine andere Richtung.

»Oh ja«, stimmte Laura zu. »Genau deswegen habe ich dich übrigens geweckt.«

»Ach ja?«

Laura antwortete mit einem Lächeln und lief zu einem der Schränke. Dort hatte sie ein paar Tage zuvor rotes Geschenkband gefunden. Diese wickelte sie Janine um den Bauch und knüpfte über dem Schambereich eine Schleife zurecht.

»Und jetzt?«, wollte Janine wissen.

»Ist das nicht offensichtlich?«, fragte Laura und führte ihre Freundin zum Schlafzimmer, wo Tim auf die Rückkehr seiner Freundin wartete.

»Bist du dir sicher?«, wollte Janine wissen.

»Sonst würde ich es nicht machen«, meinte Laura mit einem Lächeln. »Ich möchte, dass er beim Frühstück wie ein Honigkuchenpferd grinst. Also gib dir Mühe.«

»Versprochen, Süße«, kam es von Janine, die ihrer Freundin einen Kuss gab und dann durch die Tür verschwand.

Laura hingegen blieb im Wohnbereich zurück und lief langsam zum zweiten Schlafzimmer. Kerstin und Julian lagen eng ineinander verschlungen auf dem Bett. Beim Anblick der morgendlichen Erektion von Julian überlegte Laura, was sie für sich selbst wollte.

Was will Laura?

  • [54,8%] Sex mit Kerstin und Julian
  • [23,4%] Anweisungen für Kerstin und Julian (Laura schaut zu)
  • [14,5%] Sex mit Kerstin (Julian schaut zu)
  • [7,3%] Sex mit Julian (Kerstin schaut zu)

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