Abenteuer bei Vollmond 3

Kapitel 1

Gut anderthalb Wochen waren seit dem großen Beziehungskrach zwischen Ben und Annika vergangen. Wie so oft war eine kleine Belanglosigkeit, an die sich keiner mehr erinnern konnte, der Auslöser gewesen. Der Stress im Job hatte besonders Ben zu schaffen gemacht, nachdem ein wichtiges Projekt nicht so verlaufen war, wie geplant. Am Ende hatten gegenseitige Vorwürfe im Raum gestanden, insbesondere Schuldzuweisungen, warum es im Schlafzimmer nicht mehr so lief, wie es sich beide gewünscht hätten.

Es hatte das laute Knallen von ein paar Türen und etwas Zeit zum Abkühlen gebraucht, damit die beiden wieder in der Lage gewesen waren, ruhig miteinander zu sprechen. Während der initiale Grund für den Streit schon lange nicht mehr interessierte, hatte sich das nachfolgende Versöhnungsgespräch um die intimen zwischenmenschlichen Details gedreht, die etwas in Vergessenheit geraten waren.

»Sag doch einfach mal, was du willst«, hatte Annika ihn aufgefordert, als sich Ben noch immer nicht aus der Reserve locken ließ. »Sei ein Mann und steh dazu.«

»Grundsätzlich will ich wieder mehr Pep und etwas Neues ausprobieren«, hatte er geantwortet. »Oder auch mal wieder einen Blowjob. Einfach so ohne besonderen Anlass.«

Annika hatte ihn daraufhin mit einem Grinsen angesehen und meinte, dass sich das einrichten ließe, sofern er bereit war, nach ihren Regeln zu spielen. Und ob Ben dazu bereit war! Allein die Vorstellung, dass Annika, die fast anderthalb Jahre seine Freundin war, die Zügel in die Hand nahm, war etwas, dass seine Erregung direkt ansteigen und in Form einer ausgebeulten Hose sichtbar werden ließ.

»Nicht so schnell, mein Großer«, hatte sie ihn abgewehrt, als er gerade über sie herfallen wollte. »Meine Regeln sehen vor, dass du mir erst mal zeigen musst, wie gut du dich benehmen kannst, bevor ich dir eine solche Belohnung zuteilwerden lasse. Ich erwarte zehn Tage einwandfreies Verhalten und wenn du das schaffst, verspreche ich dir einen Abend, bei dem dir Hören und Sehen vergeht.«

Ben blieb kaum etwas anderes übrig, als auf ihre Forderung einzugehen, ungeachtet der Tatsache, dass er unglaublich erregt war und die letzten gemeinsamen Aktivitäten im Bett ein paar Wochen zurücklagen. Mit einem stummen Nicken hatte er ihren Wünschen zugestimmt und wurde dafür mit einem Kuss belohnt.

»Lässt du uns ein Bad ein?«, hatte sie im Anschluss mit einem unschuldigen Lächeln gefragt und nur zu gern war Ben der Aufforderung nachgekommen.

Wovon er zu diesem Zeitpunkt noch nichts wusste, war Annikas Plan, sein Erregungslevel konstant in ungeahnte Höhen zu treiben. Schon beim anschließenden gemeinsamen Baden in der großen Wanne, streifte sie mit ihrem Fuß mehr als einmal seine Körpermitte – natürlich ganz zufällig. Auch ließ sie es sich nicht nehmen, ein paar Minuten vor ihm aus der Badewanne zu steigen und sich nach dem Abtrocknen mehr als gründlich von Kopf bis Fuß einzucremen.

Dabei achtete sie darauf, ihm durch ein auf den Wannenrand gestelltes Bein oder durch tiefes Bücken besonders intime Einblicke zu gewähren. Als Ben angefangen hatte, sich gedankenverloren selbst zu streicheln, hatte Annika ihn aufgefordert, dies zu unterlassen. Schnell war ihre Hand ins Wasser getaucht und hatte seine Hoden umfasst.

»Ich möchte, dass du ein braver Junge bist und alles für mich aufsparst, okay?«

»Okay«, hatte er kleinlaut geantwortet.

Wie schwer ihm es seine Freundin in den nächsten Tagen machen würde, damit hatte Ben nicht gerechnet. Immer wieder gewährte sie ihm vor oder nach dem Duschen einen ausgiebigen Blick auf ihren nackten Körper, sehr wohl in dem Wissen, dass ihre weiblichen Kurven den Platz in seiner Hose sehr eng werden lassen würden. Am darauffolgenden Wochenende machte sie ihm zum ersten Mal nur mit einem knappen Stringtanga bekleidet Frühstück und ließ ihre nackten Brüste vor seinen sehnsuchtsvollen Augen auf und ab wippen, während sie frischen Orangensaft presste.

Endlich waren die zehn Tage, in denen Annika ihn bewusst kurz gehalten hatte, vorbei und Ben konnte es kaum abwarten nach Hause zu kommen, nachdem er eine weitere Woche voller nerviger Meetings und stressiger Projekte hinter sich hatte. In seiner aktuellen Verfassung war sein Nervenkostüm recht dünn geworden und so konnte er es kaum erwarten, seine Belohnung einzufordern.

Als er in der gemeinsamen Wohnung ankam, wartete dort nur ein Post-It auf ihn. Darauf stand die Anweisung, sich nackt auszuziehen und ins Bad zu gehen. Dort angekommen, fand sich ein weiterer Klebezettel mit dem Hinweis, dass er sich gründlich duschen und intim rasieren sollte.

Ohne groß darüber nachzudenken, kam Ben den Anweisungen nach und mit ein paar Verrenkungen schaffte er es sein Gemächt komplett haarfrei zu bekommen. Es war bei Weitem nicht seine erste Intimrasur und doch erfreute ihn der optische Zugewinn an Größe ein ums andere Mal. Erwartungsvoll wippte sein harter Freudenspender auf und ab, als sich Ben abtrocknete und anschließend das Bad verließ.

An der gleichen Stelle, an der er zuvor die ersten Anweisungen gefunden hatte, fand er nun ein schwarzes Tuch sowie ein Post-It mit der Aufforderung sich die Augen zu verbinden und zu warten. Nun wusste auch Ben, dass Annika die ganze Zeit in der Wohnung gewesen war und auf ihn gewartet hatte. Schnell hatte er sich die Augen verbunden und nur kurze Zeit später nahm er Annikas Atem an seinem Rücken war.

»Bist du bereit für eine Nacht, die du nie vergessen wirst, Sklave?«, wollte sie wissen.

»Ja«, antwortete Ben nervös und schob nach einem Klaps auf den Po »Herrin« nach.

Annika führte ihren Freund ins Schlafzimmer, wo sie ihn auf das Bett beorderte und mit weit gespreizten Armen und Beinen an das Gestell fesselte. Kaum war sie damit fertig, gingen ihre Lippen auf Wanderschaft. Mit zahllosen Küssen bedeckte sie seinen muskulösen Oberkörper und steuerte immer tiefer in Richtung seines aufrecht stehenden Liebespfahls.

Keck glitt Annikas Zunge über den haarlosen Intimbereich, um die Peniswurzel herum und die Hoden entlang, was Ben ein leises Keuchen entlockte. Nachdem ihre Zungenspitze noch einmal die Unterseite seines Penis entlang über das Vorhautbändchen und die blanke Eichel getänzelt war, glitt sie mit ihrem gesamten Körper etwas nach oben und löste die Augenbinde.

Es dauerte einen Moment, ehe sich Bens Augen an das schummrige Kerzenlicht gewöhnt hatten, welches das Schlafzimmer erleuchtete. Sein erster Blick galt Annika, die nur mit einem schwarzen Negligé bekleidet über ihm kniete. Der Hauch von Nichts umspielte ihren sonst nackten Körper. Für einen Moment war Ben gefangen im Augenblick, ehe er im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm.

Sie waren nicht allein.

Wen hat Annika eingeladen?

  • [62,9%] eine ihrer Freundinnen
  • [20,0%] einen Arbeitskollegen von Ben
  • [17,1%] ein anderes Pärchen

Die Umfrage ist geschlossen. (35 Stimmen)



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