Abenteuer bei Vollmond 3

Kapitel 2

Ben drehte seinen Kopf und sah wie Maren, Annikas beste Freundin, aus dem Schatten hervor trat und ihn angrinste.

»Hallo Ben«, begrüßte sie ihn. »Schön dich zu sehen.«

Während sie mit ihm sprach, machte sie sich keine Mühe ihren Blick nur dezent über seine Körpermitte schweifen zu lassen. Nach wie vor sprachlos blickte Ben die unerwartete Besucherin an. Rote Dessous mit schwarzer Spitze bedeckten Marens üppige Rundungen, von denen Ben mehr als nur einmal geträumt hatte.

»Wie mir scheint hat dir das Spiel bisher gefallen«, stellte sie fest.

»Wieso? Weshalb?«, stotterte Ben, der noch immer seine Gedanken nicht klar sortieren konnte.

»Oh, Bennilein«, lachte Maren. »So schwer ist es doch gar nicht. Was meinst du denn, an wen sich die süße Annika wendet, wenn ihr mal wieder richtig Streit hattet, hm?« Während sie sprach, ging sie auf das Bett zu und kniete sich zwischen Bens Beine, genau hinter Annika, die noch immer in ihrer Position über ihrem Freund verharrte. »Und als hier beim letzten Mal die Fetzen geflogen sind, ist sie natürlich auch zum mir gekommen. Eine heiße Tasse Tee und ein offenes Ohr können helfen nach einem Streit runterzukommen.« Maren umfasste Annikas Oberkörper und begann die Brüste durch den dünnen Stoff hindurch zu streicheln. »Hin und wieder muss es auch etwas mehr sein, damit sich unsere süße Annika wieder begehrt fühlt. Besonders nachdem ihr Freund sich über das gemeinsame Sexleben vorwurfsvoll beschwert hat.«

Abwechselnd blickte Ben von Annika zu Maren und wieder zurück. Während seine Freundin den Blick in einem Anflug von Schamesröte senkte, grinste Maren ihn nach wie vor an. Er hatte keinen Grund an der Wahrheit der Aussagen zu zweifeln und musste spontan daran denken, dass Annika ihm erzählt hatte, dass sie gemeinsam mit Maren während des Studiums in einer WG gelebt und scheinbar noch etwas mehr erlebt hatte. Auch wurde ihm klar, dass es anderthalb Wochen zuvor sicher nicht das erste Mal gewesen war, dass Annika während ihrer Beziehung außerhalb des Ehebetts körperliche Nähe bei ihrer Freundin gesucht hatte. Doch statt aufkeimender Eifersucht war es eine neu erwachte Erregung, die seinen Körper durchfloss.

»Siehst du, ich habe dir doch gesagt, dass es ihn scharf machen wird. Männer sind so simpel gestrickt«, meinte Maren zu Annika beim Anblick von Bens Liebespfahl, der zwischen den beiden Frauen wieder zum Leben erwachte, nachdem er vor Schreck deutlich an Härte verloren hatte. »Und sicher macht er sich schon große Hoffnungen, aber vor der Belohnung gilt es immer noch eine solche zu verdienen.«

Fragend blickte Ben sie an. Hatte er nun eine Chance auf einen flotten Dreier oder nicht? Maren verdrehte bei seinem notgeilen Blick die Augen.

»Männer.«

»Dann sag mir doch einfach, wie ich mir meine Belohnung verdienen soll«, meinte Ben, dem aufgrund von Blutmangel im Kopf lange Diskussionen zuwider waren.

»Ganz einfach«, meinte Maren. »Dein großer Wunsch, den du Annika gegenüber geäußert hast, war etwas mehr Pep und einen Blowjob – einfach mal so.«

Ben nickte vorsichtig.

»Aber abseits von deiner Fantasie ist eine Beziehung ein Geben und Nehmen, wie wäre es also mit etwas lecken bevor du blasen forderst?«

Ben blickte zu Annika, die sich völlig aus dem Gespräch raushielt. Ihre Augen waren geschlossen und der Mund leicht geöffnet. Offenbar genoss sie die Liebkosungen ihrer Brüste wie in Trance.

»Du hast ja recht«, gab sich Ben geschlagen und Maren antwortete lediglich: »Ich weiß.«

Dann grinste sie und beugte sich zu Annika vor. »Ich glaube es wird Zeit, dass du dir etwas Entspannung von deinem Freund verschaffen lässt.«

Die Angesprochene öffnete die Augen und sah auf Ben hinunter. In ihrem Blick war der hohe Grad ihrer Erregung zu erkennen. Geleitet von Maren drehte sich Annika um die eigene Achse und rutschte dann auf dem Bett nach oben, um ihren Po auf Bens Gesicht niederzulassen. Seine Nase schob sich zwischen die beiden Pobacken, während ihre Spalte nur wenige Millimeter über seinem Mund schwebte.

»Na los, Romeo«, kam der Befehl von Maren, die ihm zur Untermalung leicht gegen die Hoden schnipste.

Diese Berührung elektrisierte Ben, denn es war seit langer Zeit die erste Frau neben Annika, die ihn intim berührte, wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde. Entschlossen ließ er seine Zunge durch die dargebotene Spalte gleiten und war überrascht, wie viel Feuchtigkeit sich bereits zwischen Annikas Venuslippen angesammelt hatte. Die ganze Szene schien sie unglaublich anzumachen. So tief es ging, stieß er mehrmals mit seiner Zunge in den Liebestunnel hinein, ehe er sich um die pochende Perle kümmerte.

Plötzlich spürte Ben einen kurzen, heißen Schmerz an seinem linken Knie. Es brauchte noch zwei weitere Tropfen, ehe er erkannte, dass es sich um Kerzenwachs handeln musste. Offenbar hatte Maren einen Zeitvertreib gefunden. Genüsslich tropfte sie langsam sein linkes Bein hinauf, vorbei an seinem Gemächt und über den Bauch hin zu den Brustwarzen.

Annika schob ihr Becken unterdessen abwechseln vor und zurück, um seiner Zunge so von Zeit zu Zeit den direkten Zugang zu ihrer Klitoris zu verwehren und den Höhepunkt hinauszuzögern. Nach und nach erfüllte ein leises Stöhnen den Raum, als ihr Erregungslevel immer weiter stieg.

Maren war in der Zwischenzeit schon wieder auf dem Rückweg, bog allerdings an der Körpermitte zum rechten Bein ab. Bei dessen Knie angekommen, versiegten die Wachstropfen für einen Moment. Doch nur wenige Sekunden später keuchte Ben auf, als ein heißer Wachstropfen seinen schutzlosen Hodensack traf. Während er Annika einheizte, tat Maren das gleiche bei ihm.

So weit es ging, streckte er seine Zunge aus dem Mund auf der Suche nach Annikas Lustknopf. Stöhnend drückte sie ihm daraufhin ihr Geschlecht auf den Mund und wenige Sekunden später war es soweit. Ihre Lust entlud sich in einem gewaltigen Orgasmus. Erschöpft fiel Annika zur Seite und gab Bens mit Lustsekret verschmiertes Gesicht frei.

»Gar nicht mal so übel«, stellte Maren anerkennend fest und stellte die langstielige Kerze, mit der sie Ben malträtiert hatte, wieder an ihren Platz.

Annikas Verschnaufpause nutzte Maren, um mit ihren Fingernägeln das erkaltete Wachs von Beinen, Bauch und Brust abzukratzen. Bens Hoden hingegen, umfasste sie mit ihrer rechten Hand und begann diese mit immer stärker werdendem Druck zu kneten, bis sich von diesen das Wachs gelöst hatte. Ben zerrte bereits an seinen Fesseln, als sie endlich mit dem Ergebnis zufrieden war und von ihm abließ.

Unterdessen war auch Annika wieder voll da.

»Dann wollen wir mal zu deiner Belohnung kommen«, meinte Maren. »Möchtest du deinen Blowjob lieber von Annika oder von mir?«

Ben war hin- und hergerissen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er die freie Wahl haben würde. Natürlich war Annika seine Freundin, aber mit Maren war es vielleicht eine einmalige Gelegenheit. Doch dann wäre Annika sicher sauer. Oder wäre sie froh die Aufgabe abgeben zu können?

»Ähm … ähm …«, war alles, was Ben hervorbringen konnte.

Annika lachte und auch Maren konnte keine ernste Miene mehr vorspielen.

»So eine Fangfrage kannst du ihm doch nicht stellen«, meinte Annika. »Außerdem wollten wir doch etwas ein für alle mal klären.«

Erst erleichtert und dann neugierig blickte Ben zwischen den Frauen hin und her.

»Und es bleibt bei unserem Wetteinsatz?«, wollte Maren wissen.

»Ja, alles wie besprochen«, erwiderte Annika.

»Da ich das Gefühl habe, irgendwie Teil der Wette zu sein, wüsste ich gerne mal, worum es geht«, maulte Ben, dem es in Anbetracht seiner Erregung zu viel Gerede war.

»Ganz einfach«, stellte Maren fest. »Wir wollen klären, wer von uns beiden besser blasen kann. Und sind wir mal ehrlich, wenn du dich vorletzte Woche sogar schon beschweren musstest, bin ich sicher meilenweit vorn.«

»Nur in deinen Träumen«, stellte Annika klar.

»Und was ist der Einsatz?«, wollte Ben wissen, obwohl er es kaum abwarten konnte, dass Versuchskaninchen zu spielen – ganz unabhängig vom Ergebnis.

»Die Verliererin muss für den Rest der Nacht der Gewinnerin gehorchen«, erklärte Annika.

»Genauso wie du«, fügte Maren hinzu.

»Also bin ich auch plötzlich Wetteinsatz?«, empörte sich Ben. »Dann will ich aber auch mitspielen.«

Maren lachte. »Zugegeben, du siehst nicht gerade unsportlich aus, aber das wäre schon eine Leistung.«

»Nein, ich will mir nicht selbst einen blasen, aber wenn ihr es beide nicht in einer vorgegebenen Zeit schafft, seid ihr zwei für den Rest der Nacht meine Sklavinnen.«

Das hatte gesessen. Für einen kurzen Moment diskutierten Annika und Maren seinen Vorschlag unter sich, erklärten sich dann aber damit einverstanden.

»Na gut, es läuft wie folgt«, fing Annika an. »Wir wechseln uns alle dreißig Sekunden ab. Die, bei der du kommst, hat gewonnen. Schaffst du es allerdings zehn Minuten lang durchzuhalten ohne zu kommen, gewinnst du.«

Bens Versuche, die für ihn als extrem lang empfundene Zeitspanne runterzuhandeln, schlugen fehl und so stimmte er schlussendlich dem Vorschlag zu. Mit Schere-Stein-Papier knobelten Annika und Maren aus, dass letztere beginnen durfte.

Wer gewinnt die Blowjob-Wette?

  • [50,0%] Maren
  • [29,4%] Ben
  • [20,6%] Annika

Die Umfrage ist geschlossen. (34 Stimmen)



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