Semesterferien 2

53 - Jessica, Lee, Theresa, Amelie, David @ Mädels-Zimmer 1

Nachdem Emily und Franziska die Tür hinter sich geschlossen hatten, atmete Amelie erleichtert auf. Sie hatte nicht mit den beiden Kommilitoninnen gerechnet und wäre fast aufgeflogen.

›Na ja, ich hatte zumindest etwas an‹, dachte sie bei sich. ›Wenn mir schon der Arsch auf Grundeis gegangen ist, wie muss es erst David gehen?‹

Der Gedanke, dass sich der nackte Mitstudent unter ihrem Bett vor Angst, erwischt zu werden, fast in die nicht vorhandene Hose gemacht hatte, ließ die junge Frau grinsen. Als sie schließlich sicher war, dass Emily und Franziska nichts vergessen hatten und zurückkommen würden, beugte sie sich langsam neben Davids Versteck hinunter und hielt ihm eine Hand hin.

»Komm raus«, sagte sie. »Die Luft ist rein!«

»Das hast du vom Treppenhaus auch gesagt«, erwiderte David vorwurfsvoll, während er umständlich unter dem Bett hervorkam.

»Ich konnte ja nicht ahnen, dass die beiden so schnell fertig sein würden«, entgegnete Amelie. »Aber zugegeben, es war ziemlich knapp. Dein kleiner Freund scheint sich auch ganz schön erschreckt zu haben.«

Lächelnd sah Amelie auf Davids Körpermitte. Das beste Stück des jungen Mannes lag schlaff auf den Hoden. Von der bisherigen Erregung war wenig zu erkennen. Obwohl seine Kommilitonin schon alles gesehen hatte, schob der junge Mann schamvoll seine Hände vor seinen Intimbereich.

»Kannst du mir nicht wenigstens ein Handtuch zum Umbinden geben?«, bat er.

»Warum denn das?«, wollte Amelie wissen. »Ich finde nicht, dass du irgendetwas verstecken musst.«

Während die Studentin sprach, machte sie einen Schritt auf den nackten Kommilitonen zu. Anschließend schob sie seine Hände beiseite und umfasste den schlaffen Penis. David ließ sie gewähren, schon allein, weil er nicht mit dieser offensiven Art von Amelie gerechnet hatte.

»Mir gefällt es, wenn du nichts anhast«, flüsterte sie in sein Ohr. »Dann komme ich ganz leicht an alles, was ich haben will. Du verstehst doch sicher, was ich meine, oder?«

»J-ja«, kam die Antwort, während sich Davids Männlichkeit unter Amelies Massage wieder aufrichtete.

»Dann ist ja gut«, stellte die Studentin fest, ehe sie wieder von ihrem Gegenüber abließ.

»Und wie geht es jetzt weiter?«, wollte David wissen.

Der junge Mann sah sich im Raum um. Schon zu Schulzeiten wollte er immer in die Zimmer der Mädchen, ganz egal, ob auf Klassenfahrt oder im Ferienlager. Nun war es ihm einmal vergönnt und er stand nackt da, während seine Kommilitonin vollständig bekleidet war.

»Na ja, ich fand deine Idee, dass wir Jessica, Lee und Theresa etwas auf die Schippe nehmen sehr … na ja … sagen wir mal anregend«, gab Amelie David mit einem schelmischen Grinsen zu verstehen. »Das können wir aber auf später verschieben. Jetzt will ich dich erstmal für mich allein.«

David fiel keine Antwort ein und so nickte er schweigend.

»Aber was rede ich da vor mich hin?«, fuhr Amelie fort. »Du willst sicher auch etwas zu sehen bekommen, oder?«

Wieder folgte nur ein Nicken. Amelie nahm es lächelnd zur Kenntnis. David zum Schweigen zu bringen hatten ihrer Kenntnis nach noch nicht viele geschafft. Die Reaktion seines Körpers war dafür umso deutlicher. Der aufgerichtete Pfahl in der Mitte wippte wild auf und ab, als der junge Mann über die Worte seiner Kommilitonin nachdachte.

Dies verstärkte sich zusätzlich, als Amelie tatsächlich anfing, ihre Klamotten auszuziehen. Ehe sich David versah, stand seine Kommilitonin nur noch in Unterwäsche vor ihm. Sein Blick glitt zwischen dem knappen Höschen und dem passenden Spitzen-BH hin und her. Dem jungen Mann kam gar nicht in den Sinn, dass Amelie bei der Auswahl an einen anderen gedacht hatte.

»Komm mit«, riss Amelie David aus seinen Gedanken. »Ich will etwas ausprobieren.«

Ohne nachzudenken, folgte der Student seiner Kommilitonin zu den Doppelstockbetten. Diese standen jeweils im Abstand von etwa einem Meter. Dort sollte er sich zwischen zwei Betten stellen und die Arme hochnehmen. Erst als Amelie anfing, seine Handgelenke mit Tüchern an den Bettrahmen festzubinden, erwachte David aus seinem Dämmerzustand.

»Was wird das?«, wollte er wissen.

»Wonach sieht es denn aus?«, stellte Amelie eine Gegenfrage. »Ich mache dich zu meinem Sexsklaven und anschließend nehme ich mir, was ich will. Ich dachte, das hätte ich vorhin schon deutlich gemacht.«

»Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?«

Amelie stellte sich genau vor David und lächelte ihn an. Sie hatte gerade die zweite Hand fest an das Gestell von Emilys und Franziskas Hochbett gebunden. Nun ließ sie ihre Finger über Davids Oberkörper streichen und dann immer tiefer fahren, bis sie einmal mehr seine harte Männlichkeit in der Hand hielt. Ganz langsam bewegte sie ihre Finger vor und zurück, sodass sich die Vorhaut quälend langsam über die pralle Eichel bewegte.

»Willst du es jetzt oder nicht?«

»Natürlich«, schoss es sofort aus David hervor. »Aber was ist mit den anderen?«

»Na ja, Emily und Franziska sind duschen«, erinnerte Amelie ihren Kommilitonen. »Und die anderen sind sicher noch beim Essen.«

David nahm die Worte wie durch Watte wahr. Stattdessen waren alle Sinne auf Amelies Hand konzentriert, die unentwegt den Penisschaft auf und ab fuhr. Die ersten Lusttropfen bildeten sich bereits an der Spitze.

»Wenn du willst, befreie ich dich, aber dann kannst du gleich verschwinden«, erklärte Amelie. »Was willst du?«

»Ich bleibe«, kam die gewünschte Antwort, gefolgt von einem gequälten Aufstöhnen, als die Studentin ihren Kommilitonen erneut unbefriedigt stehen ließ. »Mach weiter!«, bettelte er.

»Alles zu seiner Zeit.«

Statt auf Davids Wunsch einzugehen, lief Amelie zu ihrem Schrank und holte einen Bikini hervor. Damit in der Hand kam sie zurück und kniete sich genau vor ihren Kommilitonen. Zufällig streiften Amelies Haare den prallen Freudenspender, während sie sich vorbeugte und Davids linken Fuß zum Bettpfosten schob. Dort wurde er mithilfe des Höschens angebunden, während der rechte Fuß das Bikini-Oberteil abbekam.

Zufrieden mit ihrem Werk stand Amelie auf und betrachtete David. Nun war ihr Kommilitone nicht nur nackt, sondern auch bewegungsunfähig gefesselt und ihr ausgeliefert. Das störte ihn jedoch nicht im Geringsten. Seine Männlichkeit stand immer noch horizontal vom Körper ab und die Lusttropfen glitzerten an der Spitze.

»Stell dir vor, du hättest jetzt einen Wunsch frei«, meinte Amelie. »Wie würde er lauten?«

»Dass du dich ausziehst und mir einen bläst«, schoss es aus David hervor.

»Oh, das glaube ich dir auf Anhieb«, stellte die Studentin grinsend fest. »Allerdings sind das zwei Wünsche. Aber na ja, du bekommst ja nie genug.«

»Wie meinst du das?«

»Du hattest vorhin die Chance, dich auf mich zu konzentrieren«, erklärte Amelie. »Stattdessen wolltest du Jessica, Lee und Theresa auf dem Silbertablett.«

»Das hast du falsch verstanden«, verteidigte sich David. »Es ging mir die ganze Zeit um dich.«

»Wenn überhaupt, ging es dir die ganze Zeit nur um dich.«

»Amelie, bitte«, bettelte David, während er vergeblich an seinen Fesseln zog. »Du hast das falsch verstanden.«

»Ich glaube, ich habe das ganz richtig verstanden«, stellte Amelie fest, während sie ihre Kleidung wieder komplettierte. »Ich war einmal mehr nur Mittel zum Zweck. Aber heute nicht. Ich war das letzte Mal die dumme Kuh, die nur benutzt wird.«

»Was willst du?«

»Für den Anfang könntest du die Klappe halten«, stellte Amelie fest.

»Komm schon, Amelie. Mach mich los und wir vergessen die Sache.«

»Zuhören ist wirklich nicht deine Stärke, hm?«

Amelie ging zu ihrem Schrank, um ein Paar Socken als Knebel zu holen. Als sie die Tür geöffnet hatte, fiel ihr Blick auf den Beutel mit der Schmutzwäsche. Grinsend nahm sie ein verschwitztes Paar sowie ein langärmliges Shirt heraus.

»Was machst du da?«, wollte David wissen, doch als Amelie wieder auf ihn zukam und die Socken in seinen Mund schieben wollte, schloss er seine Lippen umgehend.

»Schnabel auf«, forderte die Studentin. »Bis eben konntest du nicht eine Minute lang den Mund halten.«

Als David nur mit dem Kopf schüttelte, griff Amelie kurzerhand zwischen seine Beine. Dieses Mal schlossen sich ihre Finger um seine Hoden.

»Ich zähle bis drei und dann wird es dir sehr leidtun, wenn du den Mund nicht aufgemacht hast«, drohte sie. »Eins.«

»Ahh!«

»Geht doch«, freute sich Amelie.

Sie löste ihre Finger von Davids Kronjuwelen und stopfte die schmutzigen Socken in seinen Mund. Der Ekel, der sich auf seinem Gesicht widerspiegelte, erfreute sie sehr. Die Studentin hoffte, dass sie das Paar vom Anreisetag erwischt hatte. Die lange Busfahrt würde sich im Aroma der Socken bemerkbar machen.

Bevor David die Gelegenheit bekam, die Socken wieder auszuspucken, zog sie ihm das mitgebrachte Shirt über den Kopf und verknotete die Ärmel vor dem Mund. So diente das Kleidungsstück gleichzeitig als Augenbinde und Knebel.

›Zwei Fliegen mit einer Klappe‹, dachte Amelie bei sich.

»Wenn du nichts weiter vorhast, warten wir jetzt auf die anderen, okay?«, ließ sie ihren Kommilitonen wissen.

»Hmpf!«

»Keine Widerrede? Braver Junge!«

Amelie setzte sich mit ihrem Handy grinsend an den Tisch und genoss den Anblick, der sich ihr bot. David stand nackt und gefesselt zwischen zwei Doppelstockbetten. Sein bestes Stück hatte sichtlich an Härte verloren, aber wer konnte es ihm verdenken? Amelie hatte ihn nicht nur reinlegt und ihm den erhofften Höhepunkt verwehrt. Vielmehr musste er jetzt noch darauf warten, dass eben die drei Mitstudentinnen, die er nackt sehen wollte, zurückkamen und ihn ohne Klamotten auf dem Silbertablett serviert bekamen.

Amelie machte von dem gefesselten Kommilitonen ein paar Erinnerungsfotos. Nachdem sie den gefesselten Nackedei aus allen erdenklichen Posen abgelichtet hatte, überlegte die Studentin kurz, ob sie den anderen eine Nachricht schreiben wollte. Sie entschied sich jedoch dagegen, um David extra lange schmoren zu lassen.

Dennoch dauerte es keine zehn Minuten, bis ihre drei Freundinnen ins Zimmer kamen. Jessica, Lee und Theresa machten sich noch immer großen Sorgen wegen Amelie, nachdem diese nicht zum Essen erschienen war. Sie hatten extra Mike und Nico sitzen lassen, um schneller loszukommen. Vorsorglich hatte Jessica für die Kommilitonin zwei belegte Brötchen mitgehen lassen.

»Da bist du ja«, kam es von Lee, als sie Amelie erblickte.

»Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, wo du bleibst«, fuhr Theresa fort und blieb dann auf der Stelle stehen. »Was zum … ?«

»Oh mein Gott, ist das David?«, kam es von Jessica, die sich neugierig an ihren Freundinnen vorbei ins Zimmer geschoben hatte.

»Wie am Tag seiner Geburt«, gab Amelie grinsend zurück. »Na ja, das Shirt um seinen Kopf müsst ihr euch wegdenken.«

»Ich finde es verbessert die Optik ungemein«, stellte Theresa fest und lachte.

»Aber wie … also wie hast du … ?«, versuchte Lee eine Frage zu formulieren.

»Lasst uns am besten kurz rausgehen«, schlug Amelie vor. »David, du hast doch sicher kein Problem damit, zu warten. Oder?«

»Hmpf!«

»Auch akustisch viel besser als sonst«, freute sich Theresa.

Im Flur bestürmten die anderen Amelie mit Fragen: Warum sie nicht beim Abendessen gewesen wäre. Wie es mit Robert gelaufen ist. Ob sie mitbekommen hätte, was mit Yvonne los war. Wo sie die ganze Zeit über gewesen war. Wieso David nackt und gefesselt im Zimmer stand.

»Kommt erstmal runter«, versuchte Amelie die Lage zu beruhigen, während sie auf die beiden Brötchen in Jessicas Hand blickte. »Sind die für mich?«

»Nur wenn du endlich mit der Sprache rausrückst«, erwiderte die Kommilitonin und grinste, ehe sie das Essen weitergab.

»Danke.« Amelie realisierte erst in diesem Moment, wie hungrig sie war. Nachdem sie ein paar Bissen gegessen hatte und die ungeduldigen Blicke der anderen nicht mehr aushalten konnte, fing sie an zu erzählen.

Sie berichtete von dem kurzen Moment wie Robert und sie sich vor dem Speisesaal angesehen hatten und wie die anderen vier Studentinnen dazugekommen waren. Amelie biss ein Stück ab und es wirkte, als würde sie es mitsamt ihrer Wut herunterschlucken, während sie davon berichtete, wie Yvonne Robert in die Frauentoilette gezogen hatte und wie sich Antonia über sie lustig gemacht hatte.

»Ich wollte einfach nur weg«, erzählte sie und Lee legte den Arm um die Mitstudentin. »Auf dem Weg nach draußen habe ich Emily und Franzi fast umgerannt. Na ja, oder besser gesagt Franzi hat mich aufgefangen, damit ich nicht auf die Fresse fliege.«

»Und am Strand hast du David getroffen?«, wollte Jessica wissen.

»Lass sie doch mal ausreden«, forderte Theresa, die es jedoch ebenso wenig erwarten konnte, das Ende der Geschichte zu hören.

Wie Jessica und Lee hatte sie nun eine Idee, was mit Yvonnes Gesicht los gewesen war, als sie durch den Speisesaal gelaufen war. Aber warum nur hatte sie das gemacht? Und weshalb war Nico die ganze Zeit so auf die Tür fixiert gewesen? Er hat es doch unmöglich ahnen können. Oder doch?

»Jedenfalls habe ich mich draußen erstmal auf einen Stein gesetzt und geheult«, fuhr Amelie fort. »Und irgendwann kam David wie aus heiterem Himmel splitternackt vom Strand.«

»Weißt du, warum er nackt war?«, hakte Jessica nach.

»Er sagte, dass er nackt baden war und ihm die Klamotten gestohlen wurden.«

»Und warum steht er jetzt gefesselt in unserem Zimmer?«, kam die nächste Frage von Theresa.

»Weil er dumm genug ist.«

»Das wissen wir, aber wie genau kam es dazu?«

»Na ja, wir haben geredet und eins führte zum anderen …«

»Oh nein! Was habt ihr gemacht?«

»Nur geknutscht«, verteidigte sich Amelie umgehend und wurde doch rot. »Na gut und ein bisschen gefummelt. Aber es war ja nichts im Weg und das Teil stand so da.«

»Da packt Frau natürlich zu«, meinte Theresa und lachte. »Womit wir aber immer noch nicht wissen, warum er nackt in unserem Zimmer ist.«

»Ach, er hat nach Lees Auftritt heute Morgen vermutet, dass wir kleine Spielchen mit erotischen Einsätzen spielen und wollte über mich an euch ran.«

»An uns ran?«, hakte Lee nach, während sie bei dem Gedanken an den Morgen leicht errötete.

»Er hatte die Idee, dass ich euch Aufgaben stelle, wo ihr am Ende irgendwo nackt sein müsst und er zufällig dazukommt, weil er vorab von mir weiß, wo und wann.«

»Mir scheint, du fandest den Plan nicht so gut«, stellte Theresa lächelnd fest, während Lee Amelie drückte.

»Na ja, ich habe ihm gesagt, dass wir das gern machen können, er aber sofort mit hochkommen muss und wir keine Zeit für Klamotten haben.«

»Und er hat dir geglaubt?«, stellte Jessica kopfschüttelnd fest.

»Hormonüberschuss«, stellte Theresa grinsend fest.

»So ist es«, stimmte Amelie zu. »Hier oben haben mir Emily und Franzi fast die Tour vermasselt. Irgendwie mussten sie ganz schnell duschen.«

»Stimmt, die beiden waren recht schnell weg«, dachte Lee laut nach.

»Na ja, und als sie gegangen waren, habe ich David gesagt, dass ich ihn hier und jetzt will und er hat sich fesseln lassen. Wie gesagt, dumm genug ist er.«

»Apropos dumm genug«, meinte Jessica, als ein paar Meter weiter eine Tür aufging und Yvonne zusammen mit Hannah das Zimmer verließ, um zur Treppe zu laufen.

»Lass sie«, meinte Lee. »Die sind es nicht wert.«

»Außerdem hat Amelie doch ein kleines Geschenk für uns vorbereitet«, erinnerte Theresa. »Du hattest doch vor zu teilen, oder?«

»Auf jeden Fall«, gab Amelie grinsend zurück, während sie den letzten Bissen aß.

»Was habt ihr vor?«, wollte Lee wissen.

»Flaschendrehen ist schwierig, wenn die Flasche ans Bett gefesselt ist«, stellte Theresa lachend fest.

»Ich habe eine Idee«, ließ Amelie die anderen wissen und gemeinsam gingen sie wieder ins Zimmer.

David zuckte zusammen, als sich die Tür öffnete und er hörte, dass die vier Studentinnen zurückkehrten. Diese grinsten um die Wette, als sie den nackten Kommilitonen erblickten. Besonders Jessica, Lee und Theresa hatten vor, mit ihm ein Hühnchen zu rupfen, nachdem er sie mithilfe von Amelie in eine Falle locken wollte.

»Was ist jetzt deine Idee?«, wollte Lee wissen.

»Einen Augenblick«, meinte Amelie und holte einen dünnen Haarreif aus ihrem Schrank. »Im Grunde genommen Hufeisenwerfen.«

»Und was ist das Ziel?«, wollte Jessica wissen, ehe ihr ein Licht aufging. »Oh.«

»Also aktuell ist das Ziel nicht bereit«, stellte Theresa fest.

Tatsächlich fristete Davids Männlichkeit nach wie vor ein schlaffes Dasein. Der junge Mann war nervös, weil er nicht wusste, was auf ihn zukam. Er ahnte, dass Amelie bereits ziemlich sauer auf ihn war und wenn sie ihren Freundinnen nichts vorenthalten hatte, waren diese ihm ebenfalls nicht wohlgesonnen.

»Oh, das haben wir sicher gleich«, stellte Amelie fest, während sie den kurzen Weg zu David lief und sein bestes Stück umfasste. »Ein paar mal auf und ab, dann steht der kleine Mann wieder. Besonders wenn ich David verrate, dass es bei unserem Spiel darum geht, dass wir uns nackt ausziehen.«

»Ist das so?«, wollte Theresa wissen.

»Was ist, wenn Emily und Franzi vom Duschen zurückkommen?«, wollte Jessica wissen.

»Gestern hast du dich an der Anwesenheit der beiden genauso wenig gestört wie an unserer«, erinnerte Theresa. »Und im Vergleich zu den andern Badegästen am Strand ist da ja eh harmlos.«

Jessica lief rot an und war froh, dass ihre Mitbewohnerin vor David nicht tiefer ins Detail ging, was den vergangenen Abend betraf.

»Und sie können mitspielen, wenn sie wollen«, warf Amelie ein.

»Wie lauten denn die Regeln?«, wollte Lee wissen.

»Ganz einfach«, erklärte Amelie. »Wir werfen von der anderen Seite des Raumes. Wer nicht trifft, muss ein Kleidungsstück ausziehen.«

Davids bestes Stück hatte schon bei den Namen von Emily und Franzi den Weg in die Horizontale angetreten. Kaum, dass Amelie die beiden Kommilitoninnen erwähnt hatte, musste der junge Mann an die Begegnung mit ihnen am Nacktstrand denken. Nun, da sich die anderen vier auch noch ausziehen würden, wurde sein bestes Stück erneut schmerzhaft hart. Wenn er sie doch nur sehen könnte!

»Und was ist die Strafe für die Verliererin?«

»Wieso muss es denn immer eine Strafe sein?«, erwiderte Amelie. »Wie wäre es mit einer Belohnung für die Siegerin, also diejenige, die als Letzte etwas an hat?«

»Oder beides?«, schlug Theresa vor.

Wer gewinnt das Spiel? (Gesamte Rangfolge gemäß Stimmen.)

  • Lee
  • Jessica
  • Amelie
  • Theresa

Welche Belohnung erhält die Siegerin?

  • Sie darf David helfen, mittels Prostatamassage Druck abzulassen.
  • Sie darf den drei anderen den Po versohlen.
  • Sie darf Davids Schamhaare mit einer Pinzette ausreißen.

Welche Strafe erwartet die Verliererin?

  • Sie muss sich vor den anderen bis zum Orgasmus selbst befriedigen.
  • Sie muss nackt Getränke für alle vom Automaten im Flur holen.
  • Sie muss Davids Hoden und Damm ausgiebig lecken.

Die Umfrage ist geschlossen. Das Ergebnis ist geheim. (268 Stimmen)



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