Semesterferien 2

49 - (fast) alle @ Speisesaal

Nachdem sie alle Sachen auf ihr Zimmer gebracht hatten, liefen Jessica, Lee, Theresa und Amelie über das Treppenhaus zwei Etagen nach unten zum Speisesaal. Während Amelie in Gedanken mehrfach ihre Begegnung mit Robert durchging, waren die anderen drei gespannt, wo und mit welcher Aufgabe ihr Spiel weitergehen würde.

Am Speisesaal angekommen, blieb Amelie plötzlich stehen und gab den anderen zu verstehen, dass sie schon einmal reingehen sollten.

»Musst du nochmal aufs Klo?«, wollte Jessica mit Blick auf die Tür zur Frauentoilette wissen.

Theresa hatte die Situation etwas schneller als ihre Mitbewohnerin erfasst und meinte grinsend: »Ich glaube nicht, dass das gegen die Schmetterlinge im Bauch helfen wird.«

Nach einem kurzen Moment mussten auch Jessica und Lee grinsen. Beide konnten sich gut vorstellen, dass Amelie auf einen ungestörten Moment mit Robert hoffte. Daher folgten sie Theresa in den Speisesaal, wenngleich keine der drei Studentinnen von der Hand weisen konnte, wie neugierig sie auf die weiteren Entwicklungen waren.

Amelie blieb unterdessen allein vor dem Eingang stehen und war für die kurze Verschnaufpause dankbar. Natürlich hatten die anderen drei den ganzen Weg von der Dusche nach oben und auch noch im Zimmer selbst über nichts anderes gesprochen als über ihren Nacktauftritt vor Robert. Die plötzliche Ruhe war daher eine willkommene Abwechslung.

Gleichzeitig fingen die Gedanken der Kunststudentin wieder an, sich zu überschlagen. Was genau wollte sie denn mit Robert besprechen? Wie hatte er die Situation wahrgenommen? Würde er überhaupt ein Wort mit ihr wechseln wollen? Konnte sie es ihm verdenken, wenn nicht? Hatte er nach der Aktion vielleicht den Eindruck, dass sie etwas eigenartig war? Sich ohne offenbaren Grund splitternackt zu zeigen und ihm zu allem Überfluss noch einen Kuss auf die Wange zu drücken, war weiß Gott kein normales Verhalten.

Die junge Frau merkte gar nicht, wie die Zeit verstrich. Früher als es ihr lieb war, kam Robert die Treppe hinunter und steuerte auf den Speisesaal zu. Direkt an seiner Seite waren Moritz und Mike, die um die Wette grinsten, als sie Amelie entdeckten. Besonders Mike hatte noch gut den Anblick von Amelies sandigem, nackten Körper vor Augen, während Moritz sich mit der Erinnerung an ihren nackten Po begnügen musste.

Zur Erleichterung der erröteten Amelie ließen es die beiden jedoch bei dem Grinsen belassen und gingen in den Speisesaal, während Robert bei ihr stehen blieb. Der junge Mann lächelte und wusste genauso wenig wie seine Kommilitonin, was er sagen sollte.

Gerade als Amelie den ersten Satz in ihrem Kopf formuliert hatte und ansetzen wollte, erschienen Antonia, Hannah, Klara und Yvonne auf der Bildfläche. Die Hoffnung der Kunststudentin, dass die vier Frauen so schnell wie sie gekommen waren im Speisesaal verschwinden würden, erfüllte sich leider nicht. Stattdessen griff Yvonne ohne Umschweife oder Erklärungen Roberts Hand und zog ihn hinter sich her zur Damentoilette.

»Was schaust du so blöd?«, wollte Antonia von der überraschten Amelie wissen. »Kannst du deinen Prinzen jetzt nicht mehr zur Teeparty mit Händchenhalten einladen? Musst du halt wieder allein mit deinen Puppen spielen gehen.«

Hannah und Klara flankierten Antonia und lachten gemeinsam mit ihr Amelie aus. Die Kunststudentin hatte noch immer nicht realisiert, was gerade passiert war. So gut es ging unterdrückte sie Wut und Tränen, während sie durch den Flur Richtung Haupteingang rannte. Sie wollte einfach nur weg.

»Eine Zuschauerin weniger«, stellte Antonia zufrieden fest. »Jetzt muss sich Yvonne nur anstrengen.«

»Sie packt das«, war sich Klara sicher. Genauso sicher, wie sie nicht mit ihrer Freundin Plätze tauschen wollte. »Yve lässt uns nicht hängen.«

Drinnen warteten Jessica, Lee und Theresa zusammen mit Nico noch immer auf Amelie. Die drei Freundinnen hatten gesehen, wie Moritz und Mike reingekommen waren und vermuteten, dass Robert bei ihnen gewesen war. Sie werteten es als gutes Zeichen, dass er es nicht mehr war.

Während Moritz zwei Tische weiter neben Erik Platz genommen hatte, war Mike der unausgesprochenen Einladung gefolgt, sich wieder zu den drei Freundinnen und Nico zu setzen. Kaum, dass er saß, grinste er Jessica breit an.

»Dir scheint es ja gut zu gehen«, meinte die Studentin.

»Ich habe einfach schöne Ferien«, gab Mike zu verstehen. »Die Aussicht hier in der Gegend ist einfach atemberaubend.«

»Mehr Berge als du erwartet hast, oder?«, warf Lee ein und lachte.

Theresa stimmte ein, während Jessica ihren Freundinnen einen bösen Seitenblick zuwarf. Lediglich Nico hatte keine Ahnung, wovon die anderen sprachen. Das störte den jungen Mann jedoch für den Moment recht wenig. Seine Aufmerksamkeit galt dem Eingang zum Speisesaal.

»Wartest du auf jemanden?«, wollte Theresa im Flüsterton von Nico wissen.

»Was? Oh, ähm, nein«, gab der Informatikstudent zurück und er rang sich ein Lächeln ab.

Seine langjährige Freundin warf ihm einen kritischen Blick zu und tat anschließend so, als würde sie sich wieder mit den anderen unterhalten wollen. Kaum, dass sich der Informatikstudent nicht mehr beobachtet fühlte, schielte er erneut zur Tür. Nun behielt Theresa Nico umso intensiver im Blick.

Vor der Jugendherberge rannte Amelie fast Emily und Franziska um. Die beiden Kommilitoninnen kamen gerade von der Bushaltestelle und waren ins Gespräch vertieft gewesen, als ihnen die Tür des Haupteingangs entgegenkam und die Kunststudentin völlig aufgelöst rausrannte. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass jemand von draußen rein wollte und stolperte. Franziska fing sie auf und half ihr wieder auf die Beine.

»Alles okay bei dir?«, wollte Emily wissen, als sie die Tränen im Augenwinkel entdeckt hatte.

»Es ist nichts«, gab Amelie zurück.

»Sicher?«, hakte Franziska nach. »Du siehst ziemlich fertig aus.«

»Alles bestens«, versicherte die Kunststudentin und zwang sich zu einem Lächeln. »Ich wollte nur etwas frische Luft schnappen.«

»Was man nach einem Tag am Strand natürlich dringend braucht«, meinte Emily und sie erwiderte Amelies Lächeln.

»Wie wäre es, wir gehen zu dritt eine Runde frische Luft schnappen und du erzählst uns, was alles bestens ist?«, versuchte es Franziska erneut.

»Ach, quatsch! Ihr braucht euch kein Gedanken zu machen«, entgegnete Amelie. »Ihr seid doch sicher hungrig.«

»Das kann warten«, stellte Franziska fest.

Emily wollte im ersten Moment widersprechen, nickte dann aber und fragte Amelie: »Was ist mit dir? Magst du nichts essen?«

»Später vielleicht«, sagte die Kunststudentin, die sich ein weiteres Lächeln abrang, ehe sie Richtung Strand lief. »Geht ihr mal rein und macht euch keine Gedanken wegen mir.«

»Und?«, wollte Emily von Franziska wissen.

»Was und?«

»Was machen wir jetzt mit ihr?«

»Na ja, was auch immer es ist, vielleicht braucht sie wirklich erst einmal Zeit für sich«, gab Franziska zurück. »Wir können es ja morgen nochmal versuchen.«

»Also bringen wir schnell unsere Sachen nach oben und gehen später duschen?«

»Ich denke auch, dass es andersrum zu knapp wird«, meinte Franziska, die den zweiten Teil der Abendplanung kaum erwarten konnte.

In der Frauentoilette im Erdgeschoss der Jugendherberge wusste Robert unterdessen gar nicht, wie ihm geschah. Er hatte gerade noch die richtigen Worte gesucht, um Amelie auf das unverhoffte Erlebnis im Keller kurz zuvor anzusprechen, als Yvonne wie aus dem Nichts aufgetaucht war. Kaum, dass sie die Toilette betreten hatten, war er von ihr in eine der Kabinen bugsiert worden. Dort hatte er sich auf den Toilettendeckel setzen sollen. Anschließend hatte sie die Tür verriegelt und sich auf seinen Schoß gesetzt.

Die Studentin hatte die Arme eng um den Kommilitonen geschlungen und knutschte wild mit ihm rum. Mit Nachdruck verschaffte sich Yvonnes Zunge Zugang zu Roberts Mund, während sich ihre üppige Oberweite gegen seinen Oberkörper presste. So war es auch kein Wunder, dass sie trotz aller Verwirrung des jungen Mannes wenig später die Beule in seiner Hose spürte, die gegen ihren Po drückte.

Mit einem klaren Ziel vor Augen stieg die Studentin lächelnd ab und kniete sich vor den sitzenden Kommilitonen. Dieser fühlte sich noch völlig benebelt, als Yvonne plötzlich am Verschluss seiner Hose herumfummelte.

»Du musst das nicht tun«, meinte er, selbst nicht einmal sicher, ob er es wollte.

»Sei nicht albern«, erwiderte Yvonne. »Ich habe doch deine Blicke am Strand gesehen. Dachtest du wirklich, ich mache dich nur heiß und lass dich dann hängen.«

»Nein«, entgegnete Robert, wenngleich genau das sein Eindruck gewesen war.

»Na also. Po hoch!«

Der Student kam der Aufforderung nach und wenig später hatte Yvonne seine Hose samt Unterhose bis zu den Knöcheln runtergezogen, ehe er sich wieder setzen sollte. Der harte, kalte Toilettendeckel war schnell vergessen, als Yvonne ohne weiteres Vorspiel sein bestes Stück in ihrem Mund verschwinden ließ.

Robert keuchte, als die Kommilitonin ihre Zunge um seine pralle Eichel fahren ließ, leicht daran saugte und gleichzeitig mit einer Hand den harten Schaft massierte. Obwohl es bei weitem nicht der erste Blowjob in seinem Leben war, hatte er das Gefühl, so etwas noch nie erlebt zu haben. Dazu kam, dass seine Hormone nach mehreren Tagen mit leicht bekleideten Studentinnen die Erregung auf ein Dauerhoch gebracht hatten. In der Summe dauerte es daher nicht lange, bis der junge Mann merkte, dass er kurz vor dem Höhepunkt war.

»Achtung!«, warnte er.

Yvonne ließ den Penis aus ihrem Mund gleiten und bewegte ihre Hand dafür umso intensiver auf und ab. Sie war fast ein wenig stolz darauf, wie schnell sie zum Ziel gekommen war. Wenn da nur nicht der restliche Teil der Aufgabe wäre.

Robert hatte noch immer die Augen geschlossen. Er spürte, wie sich seine Hoden eng an den Körper zogen, während Yvonnes Finger mit Nachdruck die Vorhaut immer wieder über die Eichel und zurück schoben. Zusätzlich legte sie ihren Daumen auf das Vorhautbändchen und massierte dieses in kreisenden Bewegungen.

Sekunden später konnte und wollte sich Robert nicht mehr zusammenreißen. Er stöhnte laut auf und Yvonne schob die Vorhaut ein letztes Mal weit zurück, ehe sie ihr Gesicht genau vor den pulsierenden Penis bewegte. So hatte sie aus nächster Nähe die Gelegenheit, zu sehen, wie die erste Salve Sperma aus der kleinen Öffnung an der Penisspitze schoss.

Yvonne schloss instinktiv die Augen und spürte kurz darauf die warme zähflüssige Masse an ihrer linken Wange, dann etwas an der Nasenspitze und der Stirn. Mehrere Schübe später war alles draußen und auf dem Gesicht der Studentin verteilt.

Noch bevor Robert verstand, was geschah, war Yvonne aufgestanden, hatte die Kabinentür aufgesperrt und war auf dem Weg nach draußen. Sie musste dabei das linke Auge leicht zukneifen, da etwas Sperma das Lid erwischt hatte. Mit eingeschränkter Sicht verließ sie die Toilette.

Keine ihrer drei Freundinnen konnte es vermeiden, Yvonne im ersten Moment anzustarren. Die Spuren von Roberts Erguss verteilten sich auf dem ganzen Gesicht der Studentin, welcher dies natürlich mehr als unangenehm war. Dazu kam, dass dies noch der leichte Teil der Aufgabe gewesen war.

»Können wir dann?«, fragte Yvonne genervt, als die anderen sie immer noch überrascht anblickten, als hätten sie nicht gewusst, welches Bild sie erwarten würde.

»Natürlich«, meinte Klara.

Sie legte ihren Arm um Yvonne und führte sie flankiert von Antonia und Hannah Richtung Speisesaal. Dabei war die Sportstudentin darauf bedacht, ihrer Freundin nicht zu nah zu kommen. Der typische Spermageruch war nicht zu ignorieren und ließ sie die Nase rümpfen.

Sophie hatte bereits aus Vorfreude über das erwartete Spektakel die ganze Zeit über breit gegrinst. Nun, da Yvonne tatsächlich mit einem Gesicht voller Sperma den Speisesaal betrat, musste die Studentin aufpassen nicht lauthals zu lachen. Sie bedauerte lediglich, dass Jennifer nicht da war. Diese hatte ihr kurz zuvor eine Nachricht geschickt, dass es noch etwas dauern konnte und sie unterwegs einen Happen essen würde.

›Ich bin mal gespannt, mit wie vielen Tüten sie hier nachher ankommt‹, dachte Sophie bei sich. ›Das muss ja ein ziemlicher Marathon-Shoppingtrip gewesen sein. Vielleicht kann ich mir das eine oder andere Teil ja mal ausleihen.‹

Jessica und ihre Mitbewohnerinnen wunderten sich einen Tisch weiter unterdessen noch immer über den Verbleib von Amelie. Was dauerte denn da so lange?

»Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, dass weder sie noch Robert bisher reingekommen sind«, meinte Lee.

»Was ist mit Robert?«, wollte Mike wissen, der gedankenverloren Jessica angeschaut hatte.

»Weder er noch Amelie sind bisher zum Essen gekommen«, wiederholte Theresa, während sie einen Blick zu Yvonne warf. Irgendwas stimmte nicht mit der Kommilitonin. »War er bei euch?«

»Klar«, antwortete Mike, während er versuchte Theresas Blick zu folgen. »Amelie hat ihn abgefangen.«

»Sage ich doch«, freute sich Lee, ehe auch sie Theresas Blick erkannte. »Was ist denn mit Yvonnes Gesicht los?«

Nico musste unterdessen wie Sophie aufpassen, sich nicht zu offenkundig über den demütigenden Auftritt von Yvonne zu freuen. Er versuchte stattdessen nicht noch einmal Theresas Aufmerksamkeit zu erregen und hoffte, dass die versteckten Kameras alles zuverlässig aufzeichneten.

Hannah und Klara machten einen Zwischenstopp beim kalten Buffet, wo sie sich mit Brötchen, Butter und Aufschnitt eindeckten. So schnell es ging, bereiteten sie begleitet von Antonias Kommentaren über die Qualität des Buffets ein kleines Abendessen vor, während Yvonne die Runde absolvierte. Natürlich war ihnen klar, dass es gegen die Hausregeln verstieß, Essen vom Speisesaal mit auf die Zimmer zu nehmen, aber sie hatten volles Verständnis dafür, dass Yvonne nach dem Erfüllen der Aufgabe nicht noch einmal zum Essen wiederkommen wollte.

Kurz bevor Yvonne ihre Runde komplettiert hatte, stellte sich Sophie ihrer Kommilitonin in den Weg.

»Lass mich durch!«

»Alles zu seiner Zeit, du kleine spermageile Schlampe«, erwiderte die Kunststudentin, ehe sie ihr Smartphone aus der Tasche zog und ein Foto von Yvonnes verschmiertem Gesicht machte. »Jennifer ist leider nicht da, aber dass hier kann und will ich ihr nicht vorenthalten.«

»Fick dich!«, schrie Yvonne sie an, ehe sie sich an Sophie vorbeidrängelte und beim Rausrennen aus dem Speisesaal Robert beinahe umrannte.

Der Journalistikstudent war einmal mehr in der Rolle des Überraschten, ehe er neben Moritz Platz nahm. Dieser sah seinen besten Freund fragend an, doch alles was Robert blieb, war mit den Achseln zu zucken. Ihm fiel keine logische Erklärung ein, um die letzten Minuten in Worte zu fassen.

Vor dem Speisesaal entgingen Emily und Franziska nur knapp einer Kollision mit der herausstürmenden Yvonne. Die beiden Freundinnen sahen ihre Kommilitonin für einen Moment fragend an, ehe diese in die Frauentoilette huschte, um sich das Gesicht zu waschen.

»Was war das denn?«, wollte Franziska wissen.

»Also ich fand das Essen jetzt auch nicht überragend, aber zum Weglaufen war es auch nicht«, gab Emily zurück. »Vielleicht ist es heute ja anders.«

»Dann wollen wir das mal herausfinden«, meinte die Sportstudentin und ließ ihrer Freundin lächelnd den Vortritt.

Drinnen angekommen lief Emily zielstrebig auf den Tisch mit Robert, Moritz und Erik zu. Da neben Letzterem noch drei Plätze frei waren, ließen sie sich dort nieder. Kaum, dass Erik erkannt hatte, wer sich neben ihn setzte, wurde ihm gleichzeitig heiß und kalt. Der Student war froh darüber, dass die Tischplatte seine aufkommende Erektion verstecken würde.

Während die anderen anfingen, sich über das Buffet herzumachen, verließen Antonia, Hannah und Klara den Speisesaal mit geschmierten Brötchen, um gemeinsam mit Yvonne auf dem Zimmer zu essen. Zumindest hatte sie ihre Aufgabe geschafft. Nun mussten sie warten, wann sich ihr Erpresser wieder melden würde.


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