Semesterferien 2

33 - David, Mike, Moritz @ Jungs-Zimmer

Fernab vom regen Treiben am Strand lag David allein im Zimmer der Jungs. Er war froh einen Moment allein zu sein und über den bisherigen Tag in Ruhe nachdenken zu können. Dabei ging es ihm vor allem um den Moment, als Lee unvermittelt ihre Brüste entblößt hatte und kurz danach weggerannt war.

Selbst wenn es eine unerwartete Begegnung gewesen war, ahnte der junge Mann bereits, welchem Umstand er den blanken Busen zu verdanken hatte. Die drei Freundinnen, die Lee bei der Entblößung beobachtet hatten und ihr anschließend gefolgt waren, ließen David zu Recht vermuten, dass es eine erotische Aufgabe war.

Sofort schweiften seine Gedanken weiter zurück in die Vergangenheit. An eben jenen Tag, als Theresa grinsend die Tür öffnete und ihn in die WG bat. David würde nie den Moment vergessen als er in die Küche gekommen war und Jessica splitterfasernackt dagestanden hatte. Er hatte jede Sekunde genossen und sich gar nicht sattsehen können an ihrem entblößtem Körper.

Als David an den Moment dachte, als sich Jessica unbedacht vorgebeugt hatte, wurde es fast schon unangenehm eng in seiner Leistengegend. Schnell öffnete der Student den Knopf und Reißverschluss der kurzen Hose und ließ seine Hand hineingleiten. Seine Männlichkeit war hart und pulsierte unter dem Stoff der Boxershorts.

Während David nach seinem besten Stück griff und anfing es mit Nachdruck zu massieren, wechselten sich die Bilder von Lees blanken Brüsten und Jessicas nacktem Po, unter welchem die Schamlippen auszumachen waren, ab. Auch ohne Fotos würde er diese Augenblicke nie vergessen, soviel war sicher.

Nur warum hatten die Freundinnen ihn erneut für ihre Aufgaben auserwählt? Welchem Umstand hatte er so ein Glück zu verdanken? Natürlich war es im Ausgleich für die verlorenen Fotos von Antonia, Klara, Hannah und Yvonne fast schon etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit, fand David. Gleichzeitig überlegte er, ob mehr dahinter steckte.

Wollten sie ihn vielleicht erneut in ihre Spiele einbinden? Und was hatte Amelie damit zu tun? David hatte natürlich mitbekommen, dass sie beim Frühstück bei den anderen dreien gesessen hatte und ihm war auch nicht entgangen, dass sie Lees Oben-Ohne-Aktion im Flur der Jugendherberge mitverfolgt hatte. Ob sie auch etwas von den vorherigen Spielen und seiner Demütigung wusste?

›Egal‹, dachte David. ›Vier statt drei Frauen heißt eine Muschi, ein Arsch und zwei Titten mehr, wenn ich gewinne.‹

Die Vorstellung alle vier Kommilitoninnen komplett nackt zu sehen und sie seine Aufgaben erfüllen zu lassen, ließ ihn darüber nachdenken, die damalige Niederlage zu vergessen und es erneut zu versuchen. Seine pralle Männlichkeit war von dieser Idee auf jeden Fall überzeugt. Während sich seine rechte Hand auf und ab bewegte, zogen sich die Hoden bereits langsam an den Körper heran.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Moritz stand im Raum. Dieser schaute selbst etwas überrascht, als er seinen Kommilitonen auf dem Bett liegen sah. Offenbar hatte Moritz alle anderen am Strand vermutet.

»Schmollst du immer noch wegen dieser blöden Fotos?«, wollte Moritz wissen, ehe er die Hand in Davids Hose sah. »Oh, ich sehe, du hast deine Fantasie wiederentdeckt. Keine Angst, ich lasse euch gleich wieder allein.«

»Das geht dich einen Scheiß an!«, entgegnete David, der rot anlief. »Als würdest du hier irgendwie besser zum Zug kommen. Du warst doch bestimmt auch nur unter der Dusche und hast dir einen gekeult. Vermutlich hast du an die Frauen gedacht, die du nur nackt durch deine Kamera und am Computer siehst.«

Moritz lächelte und schwieg. Er wusste, dass er David in einer peinlichen Situation erwischt hatte und zudem bestand kein Grund, seine Aussagen zu korrigieren. Stattdessen genoss er lieber die Gedanken an Sophies Mund um sein bestes Stück und die damit einhergehende Befriedigung. Moritz’ Hoden fühlten sich förmlich leergepumpt an.

»Wie gesagt, ich bin eh gleich wieder weg«, erklärte er, zog sich aus und dann die Badehose an. »Dann mal noch viel Spaß.«

»Fick dich!«

»Du dich auch«, erwiderte Moritz lachend und er verließ das Zimmer. Auf dem Flur kam ihm Mike entgegen. »Vorsicht. David entdeckt gerade seinen Körper.«

»Ich pass auf, danke«, entgegnete Mike grinsend ehe er das Zimmer betrat. »Kann ich dir irgendwie zur Hand gehen?«

»Was zur Hölle?«, entfuhr es David, der gerade wieder an Lees Brüste gedacht hatte. »Bist du jetzt plötzlich auch ne Schwuchtel, oder was?«

›Immer wieder schön daran erinnert zu werden, warum ich nicht mit jedem über meine Vorlieben spreche‹, dachte Mike bei sich. »Du weißt doch, selbst wenn du mit dem Arsch an der Wand schläfst, ist dein Mund offen.«

»Wie bitte?«

»Ach nichts«, erklärte Mike, der sein Handtuch, Duschbad sowie frische Klamotten aus seinem Schrank suchte. »Ich wollte mich nur kurz duschen gehen. Bis später.«

David sank auf sein Bett zurück. Nach dem peinlichen Zwischenfall mit Moritz und der erneuten Störung durch Mike war ihm die Lust auf Selbstbefriedigung vergangen. Dafür hatten seine Überlegungen das Interesse mit den Mädchen zu spielen erneuert. Nur wie sollte er es anstellen?


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