Semesterferien 2

32 - Emily, Franzi @ Strand 2

Den Strand ein gutes Stück weiter runter genoss Emily die Sonne auf ihrem komplett unverhüllten Körper. Der nicht ganz freiwillige Verzicht auf Badebekleidung erinnerte die Studentin an die vergangenen Tage mit Laura und ihren Freunden. Auch die Situation mit Erik und Janine genau an diesem Teil des Strands kam ihr in den Sinn und die junge Frau musste spontan grinsen.

»Worüber freust du dich so?«, wollte Franziska wissen.

»Was?« Emily hatte nicht erwartet, dass ihre Freundin sie im Blick hatte. »Ach, ich denke nur darüber nach, was du gleich noch für mich tun darfst.«

»Spann mich nicht weiter auf die Folter, Emi«, bettelte Franziska.

Die Sportstudentin hatte versucht, so gut es eben ging, den Kopf auszuschalten und das Rauschen der Wellen zu genießen. Das war jedoch leichter gesagt als getan. Zum einen schwebte immer noch das Damoklesschwert von Emilys Strafe über ihrem Kopf und zum anderen saß ihre heimliche Liebe splitterfasernackt neben ihr. Wie sollte sie dabei einen kühlen Kopf bewahren?

»Du willst es also wirklich wissen?« Emily grinste breit.

»Ja, bitte.«

»Na gut«, gab Emily schließlich nach. »Es ist ja nun mal so, dass du dich unbedingt nackt am Strand zeigen wolltest. Und das sollst du ruhig mal tun.«

»Wie meinst du das?«

»Ich hatte lediglich an ein paar Sportübungen gedacht«, kam die Erklärung. »Das sollte dir ja leicht fallen.«

»Ich weiß nicht«, meinte Franziska mit einem nervösen Blick zu den anderen Badegästen.

»Vergiss nicht, dass ich deinetwegen nackt bin«, erinnerte Emily. »Dafür bist du mir was schuldig.«

»Meinetwegen«, gab sich die Sportstudentin geschlagen. »Woran hast du gedacht?«

»Üblicherweise sollte man sich vor dem Sport aufwärmen«, meinte Emily. »Ein kleiner Lauf zurück bis zum ersten Schild, wo auf das Nacktbaden hingewiesen wird, und wieder zurück sollte ausreichend sein.«

»Meinst du das ernst?« Franziska warf einen unsicheren Blick über ihre Schulter zu eben dem Weg, welchen sie vom Bus zum Strand gelaufen waren. »Ich kann doch nicht nackt bis da vorne laufen.«

»Eigentlich kannst du sogar ziemlich genau bis dahin nackt laufen«, entgegnete ihre Freundin. »Der Warnhinweis auf dem Schild ist eindeutig und du der lebende Beweis. Komm schon, sei kein Frosch.«

»Quack!«, gab Franziska von sich um ihre Nervosität zu überspielen.

Dennoch erhob sich die Sportstudentin wenig später und lief in gemäßigtem Tempo los. Sie wusste nicht, warum Emily auf diesem Spiel bestand, aber wenn es etwas gab, dass Franziska wichtig war, dann dass Emily Spaß hatte. Dafür nahm sie die Peinlichkeiten gern in Kauf.

Kaum dass Franziska die ersten 200 Meter gelaufen war, kam ihr eine Gruppe älterer Badegäste entgegen. Die meisten waren etwas überrascht und Franziska war froh, als sie an ihnen vorbeigelaufen war. Gleichzeitig stellte sich eine schwierige Frage: Langsam laufen und so abwarten, dass die Gruppe ihren Platz am Strand gefunden hatte oder schnell laufen und riskieren ihnen erneut zu begegnen, während die Gefahr noch mehr Menschen zu begegnen minimiert würde?

Franziska entschied sich für die gemütliche Variante und war froh, niemandem weiter zu begegnen. So kam sie wenig später etwas entspannter bei Emily an und konnte zu ihrer Beruhigung feststellen, dass die Rentner, die ebenfalls blank gezogen hatten, ein gutes Stück weiter Richtung Wasser Platz genommen hatten.

»Jetzt ein paar Dehnübungen«, forderte Emily. »Von oben nach unten.«

»Wie du meinst.«

Eigentlich hatte Franziska gehofft, sich schnell wieder hinsetzten oder hinlegen zu dürfen. So musste sie weiter stehen bleiben und Dehnübungen ausführen, während ihre nackte Vorderseite den anderen Badegästen zugewandt war. Nach und nach arbeitete sie sich vom Kopf bis zu den Füßen vor. Als sie sich danach endlich setzen wollte, hielt Emily sie erneut zurück.

»Erst mal eine paar Kniebeugen«, forderte diese. »Dieses Mal mit dem Po Richtung Wasser.«

Franziska grummelte, fing aber mit der Übung an. Dabei konnte sie nicht anders, als selbst auf eine korrekte Ausführung zu achten, auch wenn dies schulterbreit geöffnete Beine sowie ein tiefes Absinken des Beckens bedeutete. Letzteres sorgte dafür, dass sich ihre Pobacken jedes Mal weit öffneten.

Emily genoss den Ausblick. Sie hatte sich seitlich neben ihre Freundin gelegt. Jedes Mal, wenn Franziska mit dem Po am tiefsten Punkt war und sich die Backen auseinander bewegt hatten, blieb nichts der Fantasie überlassen. Von dem dichten Schamhaarbusch über die sich dahinter versteckenden Schamlippen bis hin zu der runzligen Rosette lag alles offen.

So war Franziska froh, als Emily ihr zu verstehen gab, dass es reichte. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn als nächste Übung hatte sich Emily den Bergsteiger ausgesucht. Dazu ging es für Franziska in den Liegestütz, den Blick erneut Richtung Dünen, sodass sich die anderen Badegäste an ihrer Kehrseite erfreuen durften.

Jedes Mal, wenn Franziska nun eins ihrer Beine abwechselnd zur Brust heranzog, gab sie abermals ihren Schambereich den neugierigen Blicken frei. Die junge Frau hatte dabei das Gefühl, dass es davon immer mehr gab und obwohl es ihr unangenehm war, sich derart vor Fremden zu präsentieren, konnte sie eine gewisse Erregung nicht verleugnen. Ob es an der nackten Emily lag, die ihren Blick ebenso wenig von ihr lassen konnte?

»Und zum Abschluss den Hampelmann«, meinte Emily schließlich mit einem breiten Grinsen. »Dieses Mal mit Blick Richtung Wasser.«

»Fieses Miststück«, entfuhr es Franziska, die jedoch auch grinsen musste. »Eigentlich hättest du dafür Eintritt nehmen sollen.«

»Stimmt«, gab ihr Emily recht. »Du bist auf jeden Fall jeden Cent wert.«

»Das will ich doch wohl meinen.«

Kurz darauf hüpfte Franziska auf und ab, während sie ihre Arme und Beine auf und zu bewegte. Im Gegensatz zu den anderen beiden Übungen, wo sie einen sicheren Stand gehabt hatte, machte sich dieses Mal der unebene Boden bemerkbar. Dadurch forderte ihr die Übung mehr Konzentration und Kraft ab, als sie es gewohnt war. Der Vorteil dabei war, dass sie sich so weniger auf die zahlreichen Blick der anderen Badegäste konzentrieren konnte.

»Das reicht«, erklärte Emily nach einer Weile.

Geschafft ließ sich Franziska fallen. Sie plumpste auf ihre Decke und verlor kurz das Gleichgewicht, sodass sie in die Richtung von Emily rollte. Ihre Freundin fing sie umgehend auf und umarmte sie.

»Das hast du sehr gut gemacht«, stellte Emily fest und gab Franzi einen Kuss auf die Wange.

Für die Sportstudentin war in diesem Moment alles vergessen. Die anderen Menschen am Strand und ihre Blicke existierten ebenso wenig wie Zeit und Raum. Sie lag splitternackt in Emilys Armen, drückt sich an deren Busen und genoss die Wärme ihrer Freundin.

Franziska merkte, wie ihre Brustwarzen hart wurden und es zwischen ihren Schenkeln anfing zu kribbeln. Ob es Emily auffiel? Die Sportstudentin sucht nach ähnlichen Anzeichen für Erregung bei ihrer Freundin. Ein verstohlener Blick nach unten zwischen Emilys Beine ließ Franziska ein feuchtes Glitzern zwischen den Schamlippen erkennen. Gefiel es Emily etwa, sie nackt zu sehen und Anweisungen zu geben?

»Bin ich jetzt fertig?«, war stattdessen die Frage, die aus Franziskas Mund kam.

»Nach dem Sport hast du dir auf jeden Fall eine kleine Abkühlung verdient«, meinte Emily mit einem Kopfnicken Richtung Wasser. »Und vergiss nicht, dass du dich nackt am Strand zeigen wolltest. Also geh ganz langsam und die Arme bleiben unten.«

»Kommst du nicht mit?«

»Ich passe lieber auf unsere Sachen auf. Stell dir mal vor, die kämen weg und wir müssten so wie wir sind zurück zur Jugendherberge laufen.«

›Meinetwegen‹, dachte Franziska bei sich, während sie aufstand und Richtung Wasser lief. ›Hauptsache du bist so lange wie möglich nackt, kleine Emily.‹ Die Vorstellung mit ihrer Freundin unverhüllt den Strand entlangzulaufen gefiel der Sportstudentin. ›Vielleicht legen wir noch mal eine Pause in den Dünen ein. Nur ein bisschen Kuscheln, na ja, vielleicht auch mehr.‹

Kaltes Wasser an ihren Füßen überraschte die junge Frau. Sie hatte sich derart in ihren Fantasien verloren, dass sie den Weg auf Autopilot absolviert hatte. Mit Blick auf die harten Brustwarzen und das vor Erregung leicht gerötete Dekolleté war sie fast schon erleichtert, dass sie nichts von den Blicken der anderen Badegäste mitbekommen hatte.

›Vielleicht kann eine Abkühlung wirklich nicht schaden‹, dachte Franziska bei sich und stürzte sich in die Wellen.

Emily sah ihrer Freundin aus der Entfernung zu. Den ganzen Weg über hatte sie den Anblick der knackigen Pobacken genossen. Dabei überlegte sie, ob ein Spanking vielleicht auch eine angemessene Strafe für die vergessenen Bikinis gewesen wäre. Grinsend malte sich Emily diese Alternative aus, ehe sie zu ihrem Handy griff.

Es war an der Zeit Erik nach seinem Shoppingtrip zu fragen und so erfuhr Emily, dass er bereits auf dem Rückweg war. Ein kleiner Teufel in ihrem Kopf erinnerte sie daran, dass er mit dem Bus nur ein paar Haltestellen weiterfahren müsste und bei ihnen wäre. War es das Risiko wert?

Nach kurzer Abwägung schrieb Emily Erik, dass er noch etwas im Bus bleiben und erst an dem zweiten Strandabschnitt aussteigen sollte. Außerdem forderte sie ihn auf, sich zu melden, sobald er aus dem Bus stieg und sich am ersten Hinweisschild komplett zu entkleiden. Lächelnd legte Emily anschließend das Handy wieder beiseite.

Gerade rechtzeitig, denn schon steuerte eine tropfnasse Franziska auf sie zu. Dieses Mal bekam die Sportstudentin die Blicke der anderen Badegäste wohl mit und konnte nicht anders als sich zu fragen, ob sich diese noch an ihre kleine Sporteinlage sowie die gebotenen Einblicke erinnerten.

»Na, wie ist das Wasser?«, wollte Emily wissen, als ihre Freundin angekommen war.

»Herrlich«, erklärte Franziska, deren nackter Körper von Wassertropfen überzogen war, und sie ließ sich auf ihr Handtuch fallen. »Jetzt brauche ich erst mal eine kleine Pause.«

Sagte es und war kurz darauf eingeschlafen.


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