Adventskalender 2018

Semesterferien 2

Kapitel 3

Gespannt folgten Lee, Amelie, Theresa und Jessica der Flasche auf dem Tisch bei ihren Runden. Dabei hatten sie auch immer ein Auge darauf, dass Mike und Nico noch am Buffet beschäftigt waren und keiner der anderen etwas mitbekam. Die Flasche wurde langsamer und die Nervosität stieg.

Schließlich zeigte der Flaschenhals zwischen Lee und Amelie hindurch. Theresa und Jessica bestätigten, dass er mehr bei ihrer Mitbewohnerin lag. Diese bedankte sich mit einem bösen Blick, nahm die Entscheidung aber hin.

Amelie grinste unterdessen und war offensichtlich froh, nicht ein zweites Mal hintereinander an der Reihe zu sein. Sie konnte sich gut vorstellen, dass Lee noch nervöser sein würde, als sie es war. Die eigenen Brüste unter einem dünnen Oberteil ohne BH zur Schau stellen war das einen, sie blank präsentieren zu müssen das andere.

Lee hatte die Flasche an sich genommen. Sie spielte damit herum während sie darüber nachdachte, für wen sie Oberteil und BH lüften wollte. Amelie hatte nicht spezifiziert, dass es jemand aus der Reisegruppe sein musste. Aber würde sich ein völlig fremder tatsächlich freuen oder doch für Probleme sorgen, wenn Lee ihm einfach ihre Brüste unter die Nase hielt?

»Das Zeitfenster ist ziemlich knapp«, dachte sie laut nach.

»Fehlt dir etwa der Alkohol um die Hemmungen fallen zu lassen«, wollte Jessica mit einem breiten Grinsen wissen.

»Beim Thema Hemmungen fallen lassen kennst du dich ja bestens aus«, merkte Theresa an und lachte. »Schön, wenn man es auf den Alkohol schieben kann, nicht wahr?«

Jessica errötete sofort und konzentrierte sich einmal mehr auf ihr Frühstück. Dennoch hatte sie stets ein Auge auf Lee und war gespannt, wie ihre Freundin die Aufgabe lösen würde.

»Haben wir etwas verpasst?«, wollte Nico wissen, als er gemeinsam mit Mike wieder an den Tisch kam.

Sofort schüttelten alle vier Frauen energisch den Kopf. Die beiden Männer setzten sich unterdessen und tauschten verwunderte Blicke aus. Am Ende blieb ihnen nur, mit den Schultern zu zucken.

»Ihr habt auf jeden Fall nichts verpasst«, erklärte Mike. »David schiebt da vorne immer noch Stress wegen der Fotos.«

Lee dachte darüber nach, es kurz und schmerzlos direkt vor den beiden Männern durchzuziehen. Nur ein kurzer Griff an den Saum des Oberteils, beim Hochziehen den BH mitnehmen und bevor die beiden wüssten, wie ihnen geschah, wären die fünf Sekunden um. Gleichzeitig hatte Lee die ganzen anderen Kommilitonen im Hinterkopf, die noch immer im Frühstücksraum waren.

»Komisch«, meinte Amelie. »Hier hat sich David noch nicht beschwert oder nachgefragt.«

»Stimmt«, stellte Mike fest und sah dann Theresa an. »Der Typ scheint euch aus dem Weg zu gehen. Gibt es da irgendein Wundermittel um ihn loszuwerden?«

Im nächsten Moment hatte selbst Lee ihre verzwickte Lage vergessen. Gemeinsam mit Jessica und Theresa lachte sie laut auf und schwelgte für ein paar Sekunden in Erinnerungen. Das wiederum brachte Theresa auf eine Idee. Sie beugte sich zu Lee und flüsterte ihr etwas zu. Besonders Jessica und Amelie verfolgten das Geschehen und waren umso neugieriger, als Lee die Gesichtszüge entgleisten.

»Meinst du das ernst?«, kam es von ihr.

Theresa setzte erneut an und führte ihren Plan weiter aus. Lee hörte gespannt zu und schien von Minute zu Minute überzeugter zu sein. Die Fragezeichen auf den Gesichtern der anderen beiden Studentinnen wurden derweil immer größer.

Mit einem Nicken in die Richtung von David, als dieser gerade den Raum verließ, gab Theresa ihnen zumindest einen Hinweis. Besonders Jessica konnte es nicht glauben. Als Lee tatsächlich aufstand um ihm hinterherzulaufen, dauerte es keine Sekunde und die anderen drei Studentinnen stürmten ihr nach.

»Ich glaube, sie gehen davon aus, dass wir den Tisch abräumen«, stellte Nico fest, während er den vier Frauen hinterher sah.

»Dann sollten wir uns erstmal stärken«, erklärte Mike und schmierte sich ein weiteres Brötchen. »Nicht dass uns mit den vielen Tellern die Kräfte ausgehen.«

An einem anderen Tisch verarbeiteten Antonia und ihre Freundinnen noch immer, was die verschwundenen Bilder für sie bedeuteten. Es wäre kein Verstecken im Zimmer mehr nötig. Stattdessen könnte sie wieder den Strand, die Sonne und das Meer genießen. Ganz genauso, wie es von Anfang an geplant war.

»Ich weiß zwar nicht, wie das passiert ist, aber es gefällt mir«, stellte Yvonne fest.

»Das kannst du laut sagen«, stimmte Klara zu. »Scheinbar doch noch jemand mit Gerechtigkeitssinn.«

»Und, was wollen wir jetzt machen?«, fragte Hannah.

»Meinetwegen können wir an den Strand«, erklärte Antonia. »Dann habe ich wenigstens nicht umsonst vier Bikinis dabei.«

Keine der drei anderen musste den Grund für den Sinneswandel erfragen. Stattdessen räumten sie ihren Tisch ab und verließen ebenfalls den Frühstücksraum Richtung Zimmer um sich umzuziehen.

Emily warf unterdessen immer wieder einen Blick zu Erik. Er sah ebenfalls mehrfach auf und es war beiden klar, dass sie es kaum erwarten konnten, wieder miteinander zu spielen. Beide spürten ihre Erregung bei dem Gedanken an den vorherigen Abend ansteigen.

»Bist du fertig?«, riss Franziska ihre Freundin aus den Gedanken. »Ich kann es kaum erwarten diesen tollen Strandabschnitt zu sehen, von dem du mir gestern vorgeschwärmt hast.«

»Na ja, schwärmen ist etwas viel gesagt«, meinte Emily und doch konnte sie nicht anders, als auch diese Erinnerung vor ihrem inneren Auge erneut Revue passieren zu lassen.

»Am besten ich schaue es mir selbst an«, meinte Franziska schließlich.

»Na klar«, gab Emily etwas abwesend von sich und sie holte ihr Smartphone aus der Hosentasche. »Lass mich nur kurz das Wetter prüfen.«

Franziska sah verwundert aus dem großen Fenster hinter sich. Der Himmel war strahlend blau und nicht mal in der Ferne war eine Wolke zu sehen. Besser hätten sie es mit dem Wetter nicht treffen können.

Emily nutzt die Gelegenheit jedoch, um Erik eine kurze Nachricht zu schreiben. Sie wollte, dass er sich mit ihr auf der Frauentoilette vor dem Speisesaal traf. Die Studentin hatte eine Idee, wie sie ihren Sklaven den Vormittag über beschäftigen wollte und gleichzeitig mit Franziska zum Strand gehen konnte.

Als Erik die Nachricht empfangen hatte, sah er entsetzt zu Emily hinüber. Erwartete sie wirklich, dass er in die Frauentoilette ging? Gleichzeitig wurde ihm bewusst, dass sie keine zwölf Stunden zuvor nackt mit ihm in der Herrendusche gestanden hatte. Daher nickte er zögerlich und gab Emily zu verstehen, dass er kommen würde.

»Magst du schonmal vorgehen und die Badesachen packen?«, bat Emily ihre Freundin. »Ich will nochmal kurz auf Toilette.«

»Klar«, meinte Franziska und sie freute sich sichtlich auf den Tag mit Emily. »Handtücher, Bikinis, Sonnencreme. Noch etwas?«

»Wie bitte?« Emily war in Gedanken bereits bei Erik gewesen. »Oh, vielleicht noch etwas zu lesen. Mein Buch liegt unter dem Kopfkissen. Ach ja und meine Sonnenbrille. Die hängt …«

»Über deinem Leselicht«, vollendete Franziska und sprang von ihrem Platz auf. »Bis gleich.«

Emily atmete durch. Sie hatte befürchtet, dass Franziska auch noch mal auf Toilette gehen wollte und so ihren Plan zunichtemachen könnte. So aber lief sie selbst beruhigt zum Ausgang und grinste Erik im Vorbeigehen an. Er sah nervös zurück und folgte ihr dann langsam.

Mit der gleichen Nervosität fand sich Sophie gesegnet. Es fiel ihr schwer dem Gespräch mit Jennifer zu folgen. Ihr Blick ging immer wieder runter zum Handy, wo sie noch immer die Nachricht von Moritz offen hatte und dann zurück zum Verfasser. Ihr Kommilitone saß entspannt an seinem Platz.

»Alles ok bei dir?«, wollte Jennifer wissen.

»Oh, ähm, na klar.« Sophie sah ihre Freundin an. Diese wirkte sichtlich besorgt. »Bist du fertig?«

»Genau diese Frage habe ich dir eben auch gestellt«, gab Jennifer zurück und sie fing an die Teller abzuräumen. »Aber ich werte das mal als Ja.«

Robert und Moritz waren ebenfalls mit dem Frühstück fertig und liefen an den beiden Frauen vorbei. Letzterer grinste Sophie ganz offen an und folgte dann seinem Kumpel ins Zimmer. Es erstaunte die Studentin, wie sehr ihr Kommilitone sie mit einer so simplen Geste aus dem Konzept bringen konnte.

›Na ja, die SMS hat auch ein bisschen was damit zu tun‹, stellte sie fest. ›Aber soll ich es wirklich machen?‹

»Kommst du?«, wollte Jennifer wissen und riss Sophie zum wiederholten Male an diesem Morgen aus ihren Gedanken.

»Bin auf dem Weg«, gab die Kunststudentin zurück. »Ich muss aber schnell nochmal auf Toilette.«

»Ich auch«, gab Jennifer zurück. »Ich glaube, hier sind gleich welche vor dem Speisesaal.«

»Damit sind wir wohl die letzten«, stellte Mike fest und aß noch etwas Obst. »Hast du Pläne für den Tag?«

»So ein paar Ideen«, gab Nico zurück und musste spontan lächeln. »Und du? Schnell aufs Zimmer und dann zum Meer.«

»Ich bin allen anderen weit voraus. Die Badehose habe ich bereits an und das Handtuch liegt hier neben mir.« Wie zum Beweis holte Mike das Badetuch hoch und grinste breit. »Ich wollte schnell ins Wasser und ganz in Ruhe eine Runde schwimmen.«

»Vorher nur noch schnell die Teller wegräumen«, stellte Nico fest. »Ich glaube wir müssen wirklich nicht mehr darauf warten, dass die anderen wiederkommen.«

Davids Stimmung war nach wie vor im Keller. Der Student hatte sich die ganze Nacht über ausgemalt, welche schmutzigen Dinge er mit Antonia, Yvonne, Klara und Hannah anstellen wollte. Dieser Traum war mit dem Verlust der Fotos geplatzt und noch schlimmer: Er wusste nicht einmal, auf wen er sauer sein sollte. Wer würde ihm so etwas antun?

»Hey, David, warte mal«, kam es plötzlich von hinten.

Der junge Mann war kurz vor der Treppe und blieb stehen. Als er sich umdrehte, sah er Lee, die kurz nach Atem rang. Jessica, Theresa und Amelie folgten ihr und blieb einen halben Meter hinter ihrer Kommilitonin stehen. Was wollten diese Weiber schon wieder von ihm? Für einen Moment erinnerte sich der Student an die Peinlichkeiten beim letzten Zusammentreffen im kleinen Kreis und wurde nervös. Ob die anderen Amelie eingeweiht hatten? Oder gar weitere Studentinnen an der Uni?

Lee hatte sich wieder gefangen und atmete noch einmal tief durch. Sie war froh, dass David so perplex war, dass er keine Fragen stellte oder eine Unterhaltung anfing. Tatsächlich waren es die perfekten Voraussetzungen für ihre Aufgabe. Außer den fünf Studenten war niemand zu sehen. Lee wusste, dass es jetzt oder nie war.

Eine Sekunde später blieb David nicht nur die Sprache weg, sondern auch der Mund offenstehen. Ohne Vorwarnung hatte Lee den Saum ihres Oberteils gegriffen und es mitsamt BH hochgezogen, sodass ihre kleinen Brüste freilagen.

›21‹, zählte Lee in Gedanken.

›22.‹ Sie spürte Davids Blick auf ihren Brüsten.

›23.‹ Ihre Brustwarzen wurden hart.

›24.‹ Wie konnten fünf Sekunden so lang sein?

›25.‹ Geschafft.

So schnell wie Lee ihre Brüste entblößt hatte, so schnell richtete sie ihre Klamotten und bedeckte sich wieder. Anschließend nutzte sie die noch immer andauernde Schockstarre des Kommilitonen aus, um sich an ihm vorbeizudrängen und die zwei Etagen nach oben zu sprinten. Amelie, Jessica und Theresa folgten ihr auf dem Fuße.

Keine Sekunde zu früh, denn schon kamen Antonia und ihre Clique aus dem Frühstücksraum. Die Stimmung der vier Studentinnen hatte sich deutlich gebessert und gut gelaunt liefen sie zum Treppenhaus. Lediglich Davids dümmlicher Gesichtsausdruck störte Antonia an diesem Morgen noch.

»Zur Seite, du Psycho«, fauchte sie ihn an und der Student spurte sofort.

Als Erik in den Flur vor der Speisesaal kam, wartete Emily ein paar Meter weiter vor der Tür zur Damentoilette. Die Studentin hatte bereits einen Blick in jede der Kabinen geworfen um sicherzugehen, dass die beiden ungestört sein würden. Als sie Erik erblickte, winkte sie ihn zu sich heran. Er folgte zögerlich und sah sich mehrfach um. Emily packt den Mitstudenten am Kragen und zog ihn in den Raum.

Drinnen angekommen führte Emily Erik zu einer der Kabinen und schob ihn hinein. Sie folgte sofort und schloss die Tür hinter sich. Nachdem der Riegel ebenfalls geschlossen war, drehte sich die Studentin um und sah sich Erik gegenüber. Nur wenige Zentimeter trennten die beiden in der engen Kabine.

Erik blickte interessiert an den Wänden auf und ab. Grundsätzlich war die Toilette wie alle anderen Sanitäranlagen in der Jugendherberge sauber, aber zahlreiche Schmierereien waren an den Wänden und der Tür zu finden.

»Das hätte ich nicht gedacht«, stellte der Student fest.

»Was hättest du nicht gedacht?«, wollte Emily wissen.

»Das bei euch Frauen genauso an die Wände gemalt wird.«

Emily musste sofort lachen und erklärte ihrem Kommilitonen dann, dass auch junge Frauen auf dumme Ideen kamen. Solch ein Vandalismus war nicht nur Jungs und Männern vorbehalten.

»Hast du sowas auch schonmal gemacht?«, kam die offensichtliche Frage von Erik.

»Bisher nicht«, erwiderte Emily und grinste. »Aber vielleicht schreibe ich nachher noch deine Nummer an eine freie Stelle. Dazu dann eine Bitte die perverse Sklavensau einzureiten und abzurichten.«

Erik lachte nervös und versuchte die Aussage einzuordnen. Wenn Emily wollte, konnte sie ganz schnell von lustig auf ernst schalten und ihn so aus der Fassung bringen.

»Wir haben nicht viel Zeit«, wechselte die Studentin das Thema. »Zieh dich aus.«

Im ersten Moment war der junge Mann versucht, die Anweisung infrage zu stellen, doch er hatte keinen Zweifel, dass es Emily ernst meinte. Zudem musste er sich eingestehen, dass er die ganze Nacht darauf gewartet hatte, ihre dominante Ader genießen zu dürfen. Unsicher, ob sie ihn nicht nackt zurücklassen würde, zog er sich dennoch auch.

Die Unterhose fiel zuletzt und hervor sprang ein harter Freudenspender. Zahlreiche Erinnerungen an den vergangenen Abend und die geforderte Entkleidung auf der Damentoilette sorgten dafür, dass Erik gar nicht anders konnte, als erregt zu sein. Die Fantasie, was Emily noch von ihm fordern würde, ließen ihn nur härter werden.

»Eigentlich wollte ich von dir verlangen, dass du ihn für mich hart machst«, stellte Emily mit einem Grinsen beim Anblick der wippenden Erektion fest. »Aber das scheint nicht nötig zu sein.«

»Allzeit bereit«, versicherte Erik und grinste.

»Wie gesagt, wir haben nicht viel Zeit«, erinnerte Emily.

Sie wollte gerade dazu ansetzen, Erik eine Aufgabe für den Vormittag zu erteilen, als die Tür aufging. Instinktiv presste sie ihm eine Hand auf seinen Mund und drückte sich an ihn heran.

Sophie und Jennifer betraten die Toilette und gingen in die Kabinen links und rechts von der, in welcher sich Erik und Emily aufhielten. Auch ohne die Hand auf seinem Mund hätte Erik in den ersten Sekunden die Luft angehalten.

»Also wenn ich das jetzt richtig mitbekommen habe, begeben sich Antonia und ihre Gefolgschaft nun doch an den Strand«, erklärte Jennifer. »Was willst du machen?«

»Ich denke, ich werde mich etwas ausruhen«, erwiderte Sophie zögerlich. »Ich fühl mich irgendwie müde und auch noch ein bisschen schlapp. Da ist es ganz praktisch, wenn die vier nicht da sind.«

»Hast du dir irgendetwas eingefangen?«, wollte Jennifer wissen. »Ich habe mir schon gestern Sorgen gemacht, als ich dich in der Dusche gefunden habe.«

»Da war wirklich nichts«, erklärte Sophie.

»Du hast einfach so nackt und gedankenverloren mitten im Raum gesessen«, erinnerte Jennifer. »Da werde ich mir als Freundin wohl noch Sorgen machen dürfen.«

Emily und Erik verfolgten das Gespräch mit Interesse. Die Konzentration bei letzterem schwand allerdings erheblich, als seine Kommilitonin nach seinem besten Stück griff. Mit einem breiten Grinsen massierte Emily den Freudenspender.

»Wage es ja nicht zu kommen«, flüsterte sie ihm zu. »Falls du es doch tust, schmeiß ich dich nackt aus der Kabine.«

Allein diese Vorstellung hätte fast ausgereicht, um Erik einen Höhepunkt zu verschaffen. Nur mit Mühe konnte er sich beherrschen und war dankbar, dass Emilys Hand kaum Druck ausübte. Dennoch bildeten sich Schweißperlen auf seiner Stirn.

»Du musst dir wirklich keine Sorgen machen«, versicherte Sophie. »Ich will mich nur etwas hinlegen und am Nachmittag können wir dann zusammen was machen.«

Erik und Emily hörten, wie die Kabinentüren links und rechts von ihnen geöffnet wurden und die beiden Studentinnen zu den Waschbecken gingen. Jennifer bot Sophie an, ihr Gesellschaft zu leisten, doch die Kunststudentin lehnte ab.

»Lass dir von mir nicht den Tag vermiesen«, bat Sophie. »Du willst doch nicht wie die anderen vier gestern den Tag im Zimmer verbringen. Wie gesagt, etwas Ruhe und heute Nachmittag bin ich wie neu. Versprochen.«

Es war das letzte, was Emily und Erik von dem Gespräch mitbekamen. Sophie und Jennifer hatten den Raum verlassen, sodass die beiden wieder unter sich waren.

Als Emily ihre Hand von Eriks Männlichkeit nahm, wäre es fast um ihn geschehen. Nur noch wenige Sekunden hatten ihn von dem verbotenen Orgasmus getrennt. So wusste er nicht, ob er erleichtert oder enttäuscht sein sollte.

»Ich habe Franziska versprochen, den Vormittag mit ihr zu verbringen«, erklärte Emily. »Das heißt aber nicht, dass ich für dich keine Aufgabe habe. Du wirst in die Stadt fahren und ein paar Dinge organisieren.«

»Was genau?«, wollte Erik wissen.

»Ich möchte, dass du in eine Drogerie gehst und dort Kondome kaufst. Natürlich eine kleine Größe«, meinte Emily grinsend. »Außerdem noch Gleitgel und sofern sie so etwas anbieten auch Penisringe, möglichst eng.«

Zahlreiche Gedanken schossen Erik von einem auf den anderen Moment durch den Kopf. Schon die Vorstellung, die Artikel aus dem Regal zu nehmen und auf das Kassenband zu legen, war ihm peinlich. Gleichzeitig fragte er sich, ob die Kondome Verwendung finden würden.

»Und nur um sicher zu gehen, dass du nicht schummelst, möchte ich, dass du ein Foto davon machst, wie die drei Artikel auf dem Kassenband liegen«, forderte Emily. »Nur die drei Sachen, nichts weiter, kein Verstecken unter einer Zeitung oder ähnliche Spielchen.«

Erik nickte und versprach, die Aufgabe zu erfüllen. Im Gegenzug bekam er seine Klamotten zurück und Emily drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

»Eine Frage habe ich noch«, meinte der junge Mann. »Warum musste ich gerade nackt sein?«

»Na, weil es mir gefällt«, meinte Emily und grinste.

Noch bevor Erik das Knäuel Klamotten entwirren konnte, hatte Emily die Kabinentür geöffnet und ihn stehen lassen. Für einen kurzen Moment sah sich der Student im gegenüberliegenden Spiegel über den Waschbecken, ehe er die Tür wieder schloss.

Nachdem sich Erik wieder angezogen hatte, verließ er vorsichtig und zu seinem Glück ungesehen die Frauentoilette. Er ging schnell auf das Zimmer, um sein Portmonee zu holen und lief dann zur Bushaltestelle. Während der Fahrt würde er genügend Zeit haben, um über die peinliche Aufgabe nachzudenken.

Lee rannte als erste ins Zimmer, dicht gefolgt von Amelie, Jessica und Theresa. Alle vier mussten erst einmal wieder zu Atem kommen. Besonders Lee war noch immer voller Adrenalin und realisierte langsam, dass sie es wirklich getan hatte. Sie hatte vor David ihre Brüste entblößt und allein der Gedanke daran ließ ihre Brustwarzen erneut hart werden.

»Respekt«, kam es von Theresa. »Für einen Moment dachte ich, du ziehst es nicht durch.«

Jessica und Amelie nickten zustimmend.

»Ganz ehrlich«, gab Lee zurück, »für einen Moment war ich mir auch nicht sicher, ob ich es wirklich tun soll.«

»Aber warum gerade er«, wollte Jessica wissen. »Von allen Typen hier und am Strand? Warum David?«

»Weil wir eventuell nochmal Spaß mit ihm haben können«, erklärte Theresa. »Das wird aber nur funktionieren, wenn er uns nicht meidet, wie der Teufel das Weihwasser.«

»Ein treffender Vergleich«, meinte Lee und grinste.

»Warum fühlt er sich in eurer Gegenwart so unwohl?«, wollte Amelie wissen.

»Sollen wir es ihr erzählen?«, fragte Theresa ihre beiden Mitbewohnerinnen.

»Was erzählen? Kommt schon!« Amelie sah die anderen drei erwartungsvoll an.

»Na ja, es ist nicht das erste Mal, dass wir Flaschendrehen spielen«, erklärte Jessica.

»Und er hat das letzte Mal mitgespielt?«, unterbrach Amelie sie sofort. »Habt ihr ihm eine peinliche Aufgabe gestellt?«

»Ich dachte, du willst die Geschichte hören«, meinte Theresa. »Aber ja, eine peinliche Aufgabe war am Ende des Tages der Grund.«

Von nun an lauschte Amelie der Geschichte der drei Freundinnen. Sie musste spontan grinsen, als Lee detailliert beschrieb, wie Jessica nackt die Küche putzte und beim letzten Schritt alles offenbarte. Die besagte Mitbewohnerin lief unterdessen rot an.

»Jedenfalls kniet sie da, streckt uns ihren Hintern entgegen und unter dem nackten Arsch siehst du ihre blanke …«, wiederholte Lee, doch Jessica unterbrach sie abrupt: »Ich glaube, Amelie kann es sich vorstellen. Können wir jetzt endlich zu dem zweiten Abend kommen?«

»Sicher, dass du nicht noch etwas vom ersten Abend erzählen willst?«, hakte Theresa nach.

»Ich hatte nichts mit ihm«, erklärte Jessica bestimmt. »Als er angefangen hat, mich zu erpressen, habe ich ihn direkt rausgeworfen.«

»Das meinte ich auch nicht«, stellte ihre Mitbewohnerin klar. »Du bist damals nur recht zeitig ins Bett gegangen und nach gestern habe ich mich gefragt, ob du vielleicht einen bestimmten Grund hattest. Einen, bei dem du allein sein wolltest.«

»Nein, hatte ich nicht«, kam die Antwort von Jessica, die erneut rot anlief.

»Und was war jetzt mit dem zweiten Abend?«, wollte Amelie wissen und erntete dafür einen dankbaren Blick von Jessica.

»Wie du dir denken kannst, kam David mit der Erwartung uns allen die Klamotten vom Leib zu reißen«, fing Theresa an. »Wir waren jedoch vorbereitet und wenn wir ganz ehrlich sind, haben wir unserem Glück etwas nachgeholfen.«

»Etwas?«

»Keine Angst, mit dir spielen wir absolut fair.«

»Gut zu wissen. Also war David als erster nackt.«

»Genau«, bestätigte Lee. »Nur als die Unterhose fallen sollte, hat er gezögert. Da haben wir ihm eine peinliche Aufgabe als alternativen Wetteinsatz angeboten.«

»Und was war der Wetteinsatz?« Amelie konnte die Spannung kaum noch aushalten.

»Na ja, das was Jessi gestern gemacht hat. Nur halt ohne Bettdecke und dafür mit viel Licht auf Knien vor uns dreien.«

»Er musste sich vor euch einen runterholen?« Amelie grinste von einem Ohr zum anderen, als sie sich die Szene vorstellte. »Hat er denn was zu bieten?«

»Ehrlich gesagt war es optisch sehr ansprechend«, meinte Theresa und grinste. »Nachdem er fertig war, musste er die Sauerei übrigens aufwischen. Wie du vorhin sicher verstanden hast, ist uns Sauberkeit in der Küche sehr wichtig.«

»Bis in den letzten Winkel, nicht wahr, Jessi«, scherzte Lee, ehe sie sich wieder Amelie zuwandte. »Jedenfalls weißt du jetzt, warum er sich in unserer Nähe mitunter unwohl fühlt.«

»Ja, das kann ich verstehen. Danke für die Erklärung«, meinte Amelie. »Wie geht es denn jetzt bei uns weiter?«

»Lee muss eine Aufgabe stellen und die Flasche drehen«, erklärte Theresa, während sie das Spielgerät holte. »Was darf es sein?«

Lee war noch von ihrer Begegnung mit David voller Adrenalin und die Erinnerung an die zwei Spieleabende hatte sie zusätzlich hibbelig werden lassen. Bei einer Chance von eins zu vier wurde sie mutig und wollte eine Aufgabe stellen, welche die vorangegangene toppte.

»Die Auserwählte darf sich nicht im Zimmer umziehen, sondern muss bis zum Strand damit warten. Außerdem müssen erst alle Kleidungsstücke abgelegt werden, bevor Badebekleidung angezogen werden darf und ein Verstecken unter dem Handtuch ist natürlich verboten.«

Lee genoss in der Folge die entsetzten Gesichter der anderen drei Studentinnen. Im Gegensatz zu Lees fünf Sekunden würde es im Idealfall nur eine sein, aber dafür komplett nackt und am Strand. Jede wollte diese Aufgabe vermeiden und konnte doch kaum erwarten, einer Kommilitonin bei der Erfüllung zuzusehen.

»Bereit?«, wollte Lee wissen und legte die Flasche auf den Tisch.

Die anderen stellten sich um diesen herum und atmeten noch einmal tief durch, ehe das Spielgerät in Bewegung gesetzt wurde. Jedes Mal, wenn der Flaschenhals an ihnen vorbeizog, dachte jede daran, wie es wäre, splitternackt bei helllichtem Tag am Strand zu sein. Sofort fielen ihnen Janine und Tim ein, die komplett hüllenlos an ihnen vorbei gerannt waren.

»Nicht schon wieder ich«, jammerte Jessica, als die Flasche am Ende auf sie zeigte.

»Gestern bei Mondschein und heute bei Sonnenschein«, meinte Theresa grinsend.

»Du hast gut lachen«, gab Jessica mit bösem Blick zurück. »Du wurdest bisher verschont.«

Während sie noch immer ihr Pech verfluchte, suchte Jessica ihren Badeanzug sowie ein Handtuch heraus und packte beides in ihren Rucksack. Schon war sie fertig. Ihre Zimmergenossinnen zogen sich hingegen allesamt aus.

Als Franziska einen Moment später in den Raum kaum, schreckten die drei nackten Studentinnen kurz auf, beruhigten sich aber schnell wieder. Anschließend zogen sie ihre Bikinis an.

»Meinetwegen müsst ihr euch nicht bedecken«, meinte die Sportstudentin und grinste. »Jessica, du scheinst ja ziemlich schnell gewesen zu sein.«

»Superschnell«, warf Lee ein und grinste. »Hoffen wir, dass das so bleibt, nicht wahr, Jessi?«

»Können wir dann?«, drängelte die Angesprochene, denn sie wollte nicht warten, bis sich zahlreiche Badegäste am Strand tummelten.

»Mach mal keinen Stress«, erklärte Lee. »Ich muss nur noch schnell was zu trinken und ein Badetuch einpacken.«

»Was machst du?«, wollte Theresa in der Zwischenzeit von Franziska wissen.

»Emily will mir einen Strandabschnitt etwas weiter weg zeigen.«

»Wollen wir da nicht auch hin?«, schlug Jessica vor.

»Netter Versuch«, meinte Lee. »Wir bleiben hier.«

»Dann wäre das ja beschlossen«, kam es von Theresa und gemeinsam mit den anderen drei verließ sie das Zimmer. »Euch viel Spaß, Franzi.«

»Werden wir haben«, rief die Sportstudentin den Kommilitoninnen nach.

Anschließend suchte sie alles zusammen, was sie und Emily für den Strand brauchen würden. Während sie das tat, dachte sie über das Bild nach, das sich ihr beim Betreten des Zimmers geboten hatte. Die drei nackten, jungen Frauen waren hübsch anzusehen gewesen, doch bei weitem nicht das Highlight ihres bisherigen Tages gewesen. Der Anblick der hüllenlosen Emily, welche durch in die Gemeinschaftsdusche lief, war ihr viel tiefer im Gedächtnis geblieben und brachte sie auf wilde Gedanken.

Bei der Suche nach Emilys Bikini griff Franziska nach der Tasche ihrer Freundin, welche diese achtlos neben das Bett gestellt hatte. Wenn sie am vorherigen Tag am Strand gewesen war, mussten ihre Badesache da drin sein.

Als Franziska die Tasche jedoch auspackte, fand sie nicht annähernd das, was sie erwartet hatte. Zuerst kamen ihr Klamotten entgegen, die definitiv nicht Emily gehörten und auf den zweiten Blick war sich die Sportstudentin sicher, dass die Kleidung einem Mann gehören musste.

›Hat Emily heimlich irgendwas mit einem Kerl?‹, dachte Franziska nach. ›Hat sie deshalb vorhin soviel Zeit mit ihrem Handy verbracht? So lange dauert es nicht das Wetter nachzuschauen. Aber warum hat sie die Klamotten mitgenommen? Hat sie ihn nackt zurückgelassen?‹

Franziska musste bei dem Gedanken kurz schmunzeln, wenngleich die Fragezeichen nicht kleiner wurden. Das änderte sich auch im nächsten Moment nicht, als sie eine unauffällige Plastiktüte in der Tasche fand. Auch hier war die Studentin sicher, die Badesachen ihrer Freundin zu finden und befürchtete, dass diese vom Vortag noch nass sein könnten.

Stattdessen saß Franziska kurz darauf fassungslos im Zimmer. In den Händen hielt sie einen Strap-on sowie ein Buch über Analsex. Den beiliegenden Kassenzetteln zufolge hatte Emily beides am Tag zuvor gekauft. Aber warum? Welche Seite an Emily kannte Franziska nicht?

Für einen kurzen Moment dachte die Sportstudentin darüber nach, wie es wäre mit Emily und ihrem Strap-on zu spielen. Dann fiel ihr Blick wieder auf das Buch. Analsex war nicht wirklich ihre Welt, noch dazu mit einem derart groß gearteten künstlichen Freudenspender.

›Oh, Emily, was verheimlichst du vor mir?‹

Sorgsam machte sich Franziska daran, alle Sachen wieder so in die Tasche zu packen, so wie sie diese vorgefunden hatte. Als sie den Verschluss zu klicken ließ, fiel ihr auf, dass sie bei der Suche nach dem Bikini noch immer nicht vorangekommen war. Ein nachdenkliches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, als sie diese Information verarbeitet hatte.

Plötzlich kam jemand ins Zimmer.

Emily.

»Hast du alles?«, wollte diese wissen.

»Na klar«, gab Franziska zurück und beugte sich über Emilys Bett. »Nur noch deine Sonnenbrille und wir können los.«

»Danke«, meinte Emily, als ihr Franziska die Sonnenbrille reichte und setzte diese auf. »Dann mal los.«

Wie am Abend zuvor lief Jessica nervös über den Strand, während ihre Mitbewohnerinnen hinter ihr grinsten. Der einzige Unterschied war, dass Amelie dabei war und die Sonne am Himmel stand.

»Ich glaube, ich habe mich selten so auf einen Strandbesuch gefreut«, stellte Lee grinsend fest. »Und du, Jessi?«

»Ich kann es kaum erwarten«, gab die Angesprochene zurück und rollte mit den Augen. ›Ich kann es kaum erwarten, dass ich die Aufgabe hinter mir habe.‹

»Vielleicht hast du beim nächsten Mal mehr Glück«, versuchte Amelie ihre Kommilitonin aufzumuntern, doch auch die Kunststudentin konnte nicht verbergen, dass sie dem Kommenden entgegenfieberte.

»Genau«, stellte Theresa fest. »Vielleicht darfst du dich beim nächsten Mal direkt vor dem Jungszimmer ausziehen.«

Sofort dachten alle vier Studentinnen an die Gefahr bei einer solchen Aufgabe erwischt zu werden. Zumindest war durch die Regeln gegeben, dass es auch jede selbst treffen konnte. Dennoch hatte Jessica gerade in diesem Moment nicht das Gefühl, dass dies dazu beitrug, dass die Aufgaben ohne Risiko blieben.

Die rothaarige Studentin war froh, als sie am Strand angekommen erkannte, dass von ihrer Reisegruppe sonst noch niemand da war. Allgemein waren bisher nur wenige Badegäste anwesend, sodass Jessica guten Grund zur Hoffnung hatte, dass sie ihre Aufgabe ungesehen durchführen könnte; von den drei kichernden Kommilitoninnen mal abgesehen.

Schnell breiteten die vier Studentinnen ihre Handtücher auf halbem Weg zwischen Jugendherberge und Meer aus, ehe sie sich darauf niederließen. Jessica versuchte sich zwischen den anderen zu platzieren, doch schnell wechselte Theresa ihren Platz, sodass die Mitbewohnerin an der Seite saß.

»Das musste jetzt sein, oder?«, wollte Jessica wissen.

»Ich will nur sichergehen, dass du genug Sonne abbekommst«, meinte Theresa und grinste.

»Stimmt, es ist schon komisch. So oft wie du hier nackt rumläufst, solltest du doch nahtlos braun sein«, merkte Lee an.

»Ich kann es kaum erwarten euch bei der nächsten peinlichen Aufgabe zuzusehen«, stellte Jessica fest und fing an über eine solche nachzudenken.

»Nicht so schnell«, meinte Lee. »Erstmal bist du dran.«

»Noch sind wir ungestört«, merkte Amelie an, die ihrerseits lediglich T-Shirt und Hotpants abstreifen musste.

»Ich habe mir bei David vorhin auch nur gedacht: Jetzt oder nie«, erklärte Lee und lächelte ihre Freundin aufmunternd an. »Du willst doch nicht etwa kneifen, oder?«

Das kam für Jessica auf keinen Fall infrage. Vielleicht würde es im Verlauf der Ferien noch eine Aufgabe geben, welche eine der Freundinnen zur Kapitulation zwingen würden. Aber das würde nicht sie und nicht jetzt sein.

Jessica atmete kurz durch und zog dann ihr Oberteil über den Kopf, ehe sie die kurze Hose folgen ließ. Nur noch in Unterwäsche war es wie mit Badebekleidung. Die legte Theresa auffordernd neben sie. Wenn der Badeanzug doch nur schon an Ort und Stelle wäre.

»Und nicht vergessen«, erinnerte Lee. »Du musst erst komplett nackig sein, bevor du wieder etwas anziehen darfst.«

»Ich weiß«, meinte Jessica genervt. »Aber danke, dass du mich daran erinnerst.«

»Jederzeit.«

Jedes Mal in der Umkleide würde Jessica erst ihren BH und dann das Höschen ablegen. Hier war die Faktenlage jedoch anders. Ein blanker Busen fiel deutlich mehr auf als ein nackter Po, welcher auf dem Handtuch platziert war. Daher zog Jessica schnell ihren Slip aus. Es war ein komisches Gefühl unten ohne am Strand zu sitzen.

Schnell folgte der BH unter den interessierten Blicken der anderen drei Studentinnen. Jessica hatte keinen Zweifel, dass diese jeden Moment genossen. Um diese Freunde nicht unnötig in die Länge zu ziehen, nahm Jessica ihren Badeanzug an sich.

Während sie diesen auseinander faltete und richtig herum drehte, ging sie noch einmal die Entscheidung gegen einen Bikini durch. Nachdem Lee die Regel aufgestellt hatte, dass man erst komplett nackt sein musste, war für Jessica der Vorteil des teilweisen Austauschs von BH gegen Oberteil und Höschen gegen Unterteil zunichte gewesen. Zudem bot ein Badeanzug mehr bedeckte Haut nach der Aufgabe. Nun schien es jedoch extra Zeit zu kosten das gute Stück anzuziehen.

»Das nenne ich mal einen hübschen Anblick«, riss eine männliche Stimme Jessica aus ihren Gedanken.

Die Studentin ließ einen spitzen Schrei entweichen und hielt sofort ihre Arme sowie den Badeanzug schützend vor ihre Blöße. Auch die anderen drei waren so damit beschäftigt gewesen ihr zuzusehen, dass sie nicht bemerkt hatten, wie Mike aus dem Wasser und zu ihnen gekommen war.

»Wir haben dich vorhin gar nicht gesehen«, meinte Theresa überrascht.

»Ich bin direkt nach dem Frühstück raus«, erklärte Mike ohne sie anzusehen. »Und wie ich feststellen darf, der frühe Vogel fängt den Wurm. Na ja, oder die Nacktschnecke.«

»MIKE!« Jessica wurde knallrot.

»Ich würde mich langsam mit dem Anziehen beeilen«, meinte Amelie, die Richtung Jugendherberge blickte. »Wir werden nicht mehr lange allein sein.«

»Verdammte Axt«, fluchte Jessica leise.

Die Studentin ahnte, dass es keinen Sinn haben würde Mike zu bitten sich umzudrehen oder gar wegzugehen. Nachdem sie ihm letzte Nacht noch entkommen war, musste sie ihm nun zugestehen sie nackt sehen zu dürfen.

»Genieß die Show«, meinte Jessica und funkelte ihren Kommilitonen böse an.

Um ihren Badeanzug anzuziehen, musste sie ihre Hände und Arme runternehmen. Als sie mit den Füßen in die Aussparungen für die Beine stieg, gewährte sie ihm erneut einen Blick zwischen ihre Schenkel. Die Tatsache, dass ihre Schamlippen enthaart waren, würde er sicher nicht so schnell vergessen. Ebenso war sich Jessica sicher, dass ihm der kleine Fleck roten Schamhaars im Gedächtnis bleiben würde. Nachdem sie ihren Schambereich bedeckt hatte, durften Mike und die drei Mitstudentinnen noch einmal das Wackeln ihrer Brüste bewundern, als Jessica den Badeanzug bis über die Oberweite hochzog und dann die Arme durch die Träger führte. Endlich bekleidet.

»Ich glaube, du könntest noch eine Abkühlung gebrauchen«, stellte Theresa beim Blick auf Mikes Badehose fest.

Auch die anderen drei Frauen sahen genauer hin. Seine Männlichkeit hatte sich aufgrund des erotischen Anblicks aufgerichtet. Dank dem nassen Stoff blieb nichts der Fantasie überlassen.

»Na dann lass ich euch mal in Ruhe die Sonne genießen«, meinte Mike und grinste breit. »Bis später.«

»Auf einmal«, kam es von Jessica und sie musste doch schon wieder lachen.

»Und was nun?«, wollte Amelie wissen.

»Wir müssen erstmal abwarten, ob Jessi es sich nicht gleich wieder selbst machen will«, stellte Theresa fest. »Gestern hat sie es gerade so noch ins Zimmer geschafft, aber da hat Mike sie ja auch nur fast erwischt.«

»Genau, Jessi, brauchst du etwas Privatsphäre?«, gab Lee grinsend ihren Senf dazu.

»Bisher war das auch nicht eure Sorge«, stellte Jessica fest und dann hatte sie eine Idee. »Außerdem finde ich es schon etwas ungerecht, dass ihr so tut, als würde euch das ganze Spiel komplett kalt lassen.«

»Wir können uns zumindest beherrschen«, ließ Theresa sie wissen.

»Nicht nötig«, meinte Jessica und griff nach einer Flasche in Lees Rucksack. »Diejenige, auf welche die Flasche zeigt, muss hier und jetzt heimlich am Strand masturbieren, und zwar bis zum Höhepunkt.«

»Das meinst du nicht ernst!«, kam es von Amelie, die schon bei dem Gedanken rot anlief. »Das können wir doch nicht machen.«

»Ich finde es auch etwas heftig«, meinte Lee. »Was ist, wenn uns jemand erwischt?«

»Du meinst so wie Mike mich gerade erwischt hat?«, wollte Jessica wissen.

»Vergiss nicht, dass es dich auch selbst treffen kann«, erinnerte Theresa.

»Dann wäre es für euch ja nichts neues«, stellte Jessica fest und legte die Flasche in die Mitte. »Neu wäre, wenn ihr es machen müsstet. Oder wollt ihr kneifen?«

Die vier Studentinnen sahen sich gegenseitig an. Dieses Spiel war schnell eskaliert und nun hieß es einmal mehr Farbe bekennen. Besonders Amelie war nervös und wollte doch weiter mit den anderen spielen. Lee musste noch einmal an ihre Begegnung mit David denken und sie spürte, wie es anfing zu kribbeln. Und während Theresa darauf hoffte, weiter alles von der Seitenlinie genießen zu dürfen, betete Jessica, dass sie sich kein Eigentor geschossen hatte.

Während sich der Großteil der Reisegruppe außerhalb der Jugendherberge die Zeit vertrieb, lag Sophie in ihrem Bett. Nun, wo sie allein war, konnte sie erneut über Moritz’ Nachricht nachdenken. Sollte sie es wirklich tun? Konnte sie ihm so weit vertrauen? Wollte sie es nicht sogar selbst? Die Gedanken im Kopf der Kunststudentin wurden immer mehr und die Zeit, die ihr blieb, um eine Entscheidung zu fällen, immer weniger.

Schließlich blieben ihr nur noch fünf Minuten. Sie musste an die letzte Nacht denken und welche Gefühle Moritz in ihr ausgelöst hatte. Jede Faser ihres Körpers verlangte nach einer Wiederholung. Sophie fasste daher den Entschluss es zu wagen.

Wenig später lief die Studentin langsam durch das Treppenhaus und den Keller zu den Duschräumen. Immer wieder sah sie sich um, ob ihr jemand folgen würde. War Moritz vielleicht schon auf dem Weg? Wartete er bereits? War sie zu spät?

An der Frauendusche warf Sophie einen Blick zu der Stelle, an der sie sich die Nacht zuvor zufällig getroffen hatten. Sofort musste sie daran denken, wie Moritz spontan blank gezogen hatte und wie sehr ihr der Anblick gefallen hatte. Schon drängte der Kuss ihren Kopf. Er hatte sie einfach an die Wand gedrückt und leidenschaftlich geküsst, ohne sich Gedanken über seine fehlende Bekleidung zu machen.

Sophie atmete durch und lief weiter. Am Ende des Gangs war eine Tür, von der sie nicht gedacht hatte sie einmal zu durchschreiten. Das Piktogramm daneben zeigte einen Mann unter einer Dusche. Das Ziel der Kunststudentin.

Noch einmal lauschte Sophie. Niemand kam den Gang entlang und auch aus der Dusche kamen keine Geräusche. Vorsichtig öffnete die Studentin die Tür und spähte vorsichtig hinein. Tatsächlich war der Raum verwaist und sie konnte aufatmen. Zumindest blieb Sophie eine peinliche Begegnung erspart.

Wieder musste sich die junge Frau einen Ruck geben, um durch die Tür zu treten. Sie ging zur Bank und fing an ihre Klamotten abzulegen. Mit jedem Stück Stoff wurde das Kribbeln in ihrem Bauch größer. Sie hatte fast das Gefühl, dass ihr vor Aufregung schlecht werden würde. Was tat sie hier? Nur noch die Unterwäsche und sie würde splitternackt in der Männerdusche stehen. Noch dazu in der Mitte des Raumes ohne eine Gelegenheit sich spontan zu verstecken.

Nachdem das letzte Kleidungsstück gefallen war, drehte Sophie der Tür den Rücken zu und atmete einmal mehr tief durch. Sie spürte, wie sich ihre Brustwarzen verhärteten und es zwischen ihren Schamlippen kribbelte. Eine Gänsehaut überzog den gesamten Körper, während sie ihre nackte Kehrseite jedem zeigte, der reinkommen würde.

Genau dieses Bild bot sich nur eine halbe Minute später Moritz, als er den Raum betrat. Er musste spontan lächeln, als er die runden Pobacken vor sich sah und erkannte, wie Sophie kurz zusammenzuckte, als sie die Tür wieder ins Schloss fallen hörte. Die junge Frau wagte es jedoch nicht sich umzudrehen.

Mit wenigen Schritten stand Moritz hinter Sophie. Die Studentin spürte den Atem ihres Kommilitonen im Nacken und ein weiterer Schauer durchfuhr ihren Körper. Konnten ihre Brustwarzen noch härter werden? Würde Moritz sie auffangen, wenn sie vor Aufregung ohnmächtig werden würde?

Sanft strichen Moritz’ Hände über Sophies Rücken. Er begann bei den Schultern und ließ die Fingerspitzen langsam tiefer gleiten. Mit jedem Zentimeter wurde Sophies Atmung flacher. Unbewusst hielt sie die Luft an, als die Hände kurz vor ihrem Po um die Hüfte nach vorn glitten und sich über den Bauch zurück nach oben bewegten.

Als Moritz unterhalb der Brüste war, ließ er seine Finger mit wenigen Millimetern Abstand links und rechts daran vorbei zurück zu den Schultern fahren. Sophie atmete aus und spürte, wie ihr Körper nach weiteren Liebkosungen lechzte.

»Schließ die Augen«, flüsterte Moritz in ihr Ohr, obwohl die beiden völlig allein waren.

Sophie tat ihm den Gefallen und merkte, wie ihre anderen Sinne noch schärfer wurden. Sie spürte jeden Atemzug von Moritz in ihrem Rücken, hörte einzelne Tropfen von einer der Duschen zu Boden fallen und nahm den Geruch aus Herrenduschbad und Reinigungsmittel intensiver wahr.

Im nächsten Moment legte Moritz seine Hände erneut auf Sophies Schultern, doch dieses Mal gab er ihr zu verstehen, dass sie sich umdrehen sollte. Die Studentin folgte langsam und präsentierte ihre Vorderseite. Das Zögern ließ sie selbst innerlich lachen. Moritz hatte weiß Gott jedes Detail ihres Körpers bereits gesehen.

Das machte es jedoch auch nicht leichter, als er ihr half, sich auf die Bank zu setzen und nach hinten zu lehnen, bis sie auf dem Möbelstück lag. Anschließend schob Moritz die Beine der Kunststudentin auseinander, sodass ihr Schambereich offen vor ihm lag. Sophie unterdrückte den Impuls ihre Hände davor zulegen und atmete stattdessen flach weiter.

Die Studentin hörte, wie Moritz aufstand und wenig später rauschte Wasser. Obwohl sie wusste, was auf sie zukam, wurde sie von Sekunde zu Sekunde nervöser. Gleichzeitig verlagerte sich das Kribbeln aus ihrem Bauch nach unten. Zwischen ihren Schamlippen wurde es langsam feucht. Sophie war sich sicher, dass es Moritz sofort auffallen würde.

Ihr Gegenpart ließ sich jedoch nichts anmerken. Er setzte sich auf die Bank und fing an, die Schamhaare mit einer Schere zu stutzen. Langsam arbeitete sich Moritz dabei von oben nach unten und er freute sich bereits zu diesem Zeitpunkt auf das Ergebnis. Zwischendurch ließ er seine Blicke immer wieder über den nackten Körper der Kunststudentin gleiten.

Sophie atmete flach und nahm wenig später wahr, wie Moritz einen warmen, feuchten Waschlappen auf ihre Scham legte, um die Haut auf die Rasur vorzubereiten. Selbst diese Berührung an ihrem Geschlecht elektrisierte. Die Studentin spürte, wie ihre Erregung stieg und sie konnte nur daran denken, dass Moritz das jeden Moment sehen würde.

Kaum dass der Waschlappen verschwunden war, rieb Moritz den Schambereich mit Rasierschaum ein. Besonders bei den Schamlippen war er dabei sehr einfühlsam und entlockte Sophie so ein leises Keuchen. Das wiederholte sich, als er den Rasierschaum bis in die Pospalte verteilte und die Studentin so wissen ließ, dass auch dort alle Haare entfernt werden würde.

Im Anschluss rasierte Moritz mit ruhiger Hand und viel Geduld sorgsam Sophies Schambereich. Er begann auf dem Venushügel sowie links und rechts der Schamlippen. Als letztere an der Reihe waren, zog Moritz sie immer wieder mit seiner Hand etwas zur Seite. Jedes Mal durchzuckte Sophie eine Welle der Erregung.

Als Moritz sie bat, die Knie zur Brust heranzuziehen, sodass er die Pospalte rasieren konnte, errötete Sophie. Auch mit geschlossenen Augen wusste sie genau, welchen Anblick sie bieten würde. Ihre Scham war so kahl wie damals als sie nackt Modell stehen musste und nun sollte sie ihre intimsten Regionen einmal mehr schamlos präsentieren. Warum erregte es sie so?

Nachdem Moritz auch die letzten Härchen zwischen den Pobacken entfernt hatte und sich rund um den Anus genauso wenig Haare fanden, wie um Sophies Geschlecht durfte die Studentin ihre Beine wieder auf den Boden stellen.

»Bereit für Teil zwei?«, wollte Moritz wissen.

Als Sophie die Augen öffnete und ihn ansah, fiel ihr sofort die stattliche Erektion zwischen seinen Beinen auf. Ihr Kommilitonen war auf jeden Fall bereit, soviel war sicher. Lächelnd stand die Studentin auf und ging zur Dusche. Sie wusste genau, worauf Moritz anspielte und wollte es ihm nicht verwehren.

»So bereit wie es nur geht«, erklärte Sophie und kniete sich mitten in die Kabine.

Dieser Wandel in ihrem Auftreten gefiel Moritz sehr gut. Mit einem breiten Grinsen erhob er sich von der Bank und lief auf die kniende Studentin zu. Bei jeden Schritt wippte sein bestes Stück auf und ab. Es war offensichtlich, dass er es kaum erwarten konnte.

»Und danach zeigst du mir die Fotos?«, wollte Sophie wissen, während sie die pochende Männlichkeit bereits in ihrer Hand hielt und mit der Zungenspitze die kleine Öffnung an der Eichel umspielte.

»Wie ich dir geschrieben habe, zeige ich dir im Gegenzug die Fotos von einer Pose«, gab Moritz zurück. »Die anderen musst du dir dann noch verdienen.«

»Das ist ziemlich gemein«, erklärte Sophie. Sie legte die Eichel frei und leckte einmal darüber. »Ich habe mich von dir rasieren lassen und blase dir gleich einen.«

»Die eigentliche Aufgabe war die Intimrasur«, erinnerte Moritz. »Der Blowjob ist nach gestern nur ein fairer Ausgleich. Aber ich mache dir gern einen Vorschlag.«

»Und was?«, wollte Sophie wissen.

Moritz wollte gerade zur Erläuterung ansetzen, als sie sein bestes Stück bis zur Hälfte in den Mund nahm und sanft anfing daran zu saugen. Gleichzeitig leckte ihre Zunge an der Unterseite der Eichel entlang. Der junge Mann konnte kaum erwarten mehr davon zu bekommen.

»Wenn ich auf deine wundervoll Brüste kommen darf, zeige ich dir die Bilder zu einer Pose«, erklärte Moritz schließlich. »Wenn ich in dein Gesicht spritzen darf, zeige ich dir zwei Posen und wenn du mich in deinem Mund kommen lässt und es schluckst, drei Posen.«

»Deal«, erklärte Sophie und machte dort weiter, wo sie wenige Sekunden zuvor aufgehört hatte.

Nun musste sie nur überlegen, ob sie bereit war, Sperma in ihrem Gesicht zu akzeptieren oder gar Moritz’ Samen zu schlucken. Oder sollte sie ihn einfach auf ihre Brüste kommen lassen und im Gegenzug noch länger nach seinen Regeln spielen?

Ein Stück weiter den Strand runter hatten sich Antonia und ihre Freundinnen niedergelassen. Nun wo die intimen Fotos aus der Welt waren, konnten sie die Sonne auf ihrer Haut sowie das Rauschen des Wassers genießen. Ohne die Bilder würde der peinliche Nacktauftritt in den Köpfen bald verblassen.

»Ich finde deinen Bikini echt sexy«, meinte Yvonne zu Antonia.

»Danke«, gab ihre Freundin zurück. »Den habe ich mir damals in Kitzbühel gekauft.«

»Ich dachte, da fährt man zum Skifahren hin«, meinte Hannah.

»Es gibt eine ganz neue Erfindung. Nennt sich Whirlpool.« Antonia rollte genervt mit den Augen.

»Ach so«, gab Hannah zurück, ehe sie sich wieder ihrem Klatschmagazin zuwendete.

»Ich glaube, Robert hat dich schon wieder im Visier«, meinte Klara zu Yvonne.

Die brünette Studentin warf einen Blick über die Schulter ihrer Freundin. Tatsächlich sah der Kommilitone von Zeit zu Zeit zu ihnen hinüber. Yvonne fragte sich für einen Moment, wo Moritz abgeblieben war. Dann genoss sie wieder die Aufmerksamkeit von Robert.

»Magst du nicht mal zu ihm rübergehen«, drängte Hannah ihre Freundin.

»Und dann?«, wollte Yvonne wissen.

»Soll ich dir die Sache mit den Bienen und den Blumen noch mal erklären?«, warf Klara lachend ein. »Oder soll ich ein Bild malen?«

»Hey, ohne die Fotos bleibt ihm nur das Original«, stellte Antonia fest. »Und im Gegensatz zu dieser Amelie hast du einiges zu bieten.«

»Wie kommst du gerade auf die?«, wollte Hanna wissen, während sie feststellte, dass es Antonia einmal mehr um die kleine Oberweite einer anderen Studentin ging.

»Habt ihr das nicht mitbekommen?«, kam es von Antonia. »Sie hat vorhin ganz offensiv mit ihm geflirtet. Und den BH hat sie sicherlich nicht umsonst vergessen. Allerdings ist sie abgeblitzt. Hätte vielleicht doch zum Push-up greifen sollen.«

»Stimmt, irgendwie waren ihre Nippel dauerhaft präsent«, stellte Klara fest.

»Vielleicht steht Robert auch so nicht auf sie und es hat gar nichts mit ihrer Oberweite zu tun«, gab Hannah zu bedenken.

»Kann schon sein«, gab Antonia zurück. »Aber von dem, was ihr mir gestern erzählt habt, hat er ziemlich hart an unserer Yvonne herumgebaggert. Na ja, es kann auch an ihrem großen Herz liegen.«

»Komm schon, Yve, ran an den Mann«, meinte Klara und Antonia pflichtete ihr bei.

»Na ja, gegen einen Ferienflirt ist sicher nichts einzuwenden«, gab Yvonne schließlich nach.

Sie erhob sich von ihrem Platz und ging mit schwingenden Hüften zu Robert rüber. Je näher sie ihm kam, desto genauer verfolgte sie Amelies Blick. Eine Tatsache, welche besonders Antonia schmunzelnd ließ. Dieses Mauerblümchen hatte doch keine Chance gegen Yvonne.

Während Klara und Antonia versuchten, das Gespräch zwischen Robert und Yvonne zu verfolgen, gab Hannahs Handy ein kurzes Signal von sich. Die Studentin griff nach dem Smartphone und blickte auf die eingegangene Nachricht. Sofort ließ sie das Gerät fallen.

»Oh mein Gott«, entfuhr es ihr. »Das darf nicht wahr sein.«

»Was ist denn?«, wollte Antonia wissen.

Ohne ein Wort zu sagen, reichte Hannah ihr Handy weiter. Den anderen beiden Studentinnen stand binnen Sekunden der Schreck ebenfalls ins Gesicht geschrieben. Konnte das wahr sein?

Der Absender der Nachricht schrieb ihnen, dass er alle Fotos, die von ihnen an dem denkwürdigen Abend gemacht worden waren, in seinem Besitz hatte. Als Beweis hatte er ein Foto der splitternackten Hannah angehängt. Es war ein Schnappschuss auf dem sie mühsam eine Brust bedeckte, während die andere sowie ihr Schambereich offen sichtbar waren. Sekunden später verschwand die Nachricht samt Foto.

»Was machen wir denn jetzt?«, wollte Hannah wissen.

»Was will der Typ?«, warf Klara die nächste Frage ein.

»Das hat er nicht geschrieben«, stellte Hannah fest. »Ihr habt alles gesehen, was ich auch gesehen habe.«

Wieder vibrierte Hannahs Handy. Zögernd hob die Studentin es auf und lass den eingegangenen Text. Der Absender drohte die Fotos in der Uni herumzuschicken sowie Familien und Freunden zugänglich zu machen. Um das zu verhindern, würden die Mädchen Aufgaben erfüllen müssen, die er ihnen stellte. Wieder verschwand der Text nach einer halben Minute.

»Kann dein Vater da gar nichts machen?«, wollte Hannah von Antonia wissen.

»Wie denn?«, entgegnete diese. »Bis der irgendwas in die Wege leiten kann, hat jeder die Fotos gesehen.«

»Gestern warst du noch so zuversichtlich, dass er uns helfen könnte«, jammerte Klara.

»Mein Gott, so einfach ist das auch nicht«, stellte Antonia klar und sie muss sich eingestehen, dass sie sich nur selbst Hoffnungen gemacht hatte.

Die einzige, die nichts von der Situation mitbekam, war Yvonne. Sie flirtete mit Robert und wurde dabei die ganze Zeit über argwöhnisch von Amelie beobachtet. Selbst Antonia hatte in diesem Moment an der Situation keine Freude mehr.

Ein kurzen Moment später vibrierte Hannahs Handy zum dritten Mal. Die Studentin traute sich nicht mehr als erste die Nachricht zu lesen und gab ihr Handy daher ein Klara weiter. Deren Finger zitterten auch, als sie den Text öffnete.

»Das wird dir nicht gefallen, Hannah«, stellte die Sportstudentin fest. »Die erste Aufgabe ist für dich.«

»Das packt sie«, stellte Antonia mit dem Seitenblick fest.

Hannah nahm das Handy, um die Aufgabe selbst zu lesen. Kaum dass sie dies getan hatte, wurde sie blass.

»Das kann ich nicht«, jammerte Hannah. »Das mache ich nicht.«

»Du musst. Du musst einfach«, kam es von Antonia. »Es geht nicht nur um deine Bilder.«

»Du hast leicht reden, du musst das da auch nicht machen.« Hannah hielt Antonia ihr Smartphone vors Gesicht.

»Bitte, Hannah. Lass uns nicht hängen«, bettelte Klara. »Wir schaffen das nur zusammen.«

Hannah wusste, dass sie keine Wahl hatte. Wieder und wieder las sie den Text. Wer würde sowas von ihr verlangen?

Jennifer musste die letzten Meter zum Bus rennen, denn sie war schon deutlich zu spät. Gerade so, bevor die Türen geschlossen wurden, schaffte sie es hinein.

Der Busfahrer lächelte nur kurz und fuhr dann wieder los. Als sich Jennifer umsah, erkannte sie, dass es nur wenige andere Fahrgäste gab. Unter ihnen war auch Erik, der kurz die Hand hob, um sie zu grüßen.

Da niemand anders von ihrer Reisegruppe da war, setzte sich die Studentin zu ihrem Kommilitonen. Jennifer hatte partout nichts gegen den jungen Mann, aber spätestens seit der Aktion auf dem Beachvolleyballfeld war er zu einer Lachnummer geworden.

»Wie kommt es, dass du bei so schönem Wetter in die Stadt fährst?«, wollte Erik wissen.

»Ich könnte dich das gleiche fragen«, stellte Jennifer fest.

»Ach, ich muss ein paar Sachen aus der Drogerie besorgen«, erwiderte ihr gegenüber kurz angebunden.

Diese Antwort entsprach sogar der Wahrheit, wenngleich Erik schon bei dem Gedanken an die genaue Liste der Artikel, die Emily ihm aufgetragen hatte, spürte, wie seine Ohren rot wurden. Zudem musste er daran denken, dass er Jennifer und Sophie unfreiwillig auf der Toilette belauscht hatte. Er hatte die beiden Frauen gehört, wie sie sich in die Toiletten erleichtert hatten. Sofort stellte er sich Jennifer mit heruntergelassener Hose auf der Toilette vor.

»Ein paar Sachen also«, wiederholte Jennifer, als sie merkte, dass sie nicht mit mehr Details rechnen musste.

»Und noch mal meine Frage, warum hast du dich gegen Strand und Meer entschieden?«, wollte Erik wissen.

»Sophie geht es irgendwie nicht gut. Sie sagt aber, dass sie nur etwas müde sei«, erklärte Jennifer. »Und ich hatte keine Lust den Vormittag allein am Strand zu verbringen.«

»Was ist mit den anderen?«, kam die nächste Frage von Erik. »Also Antonia, Yvonne, Klara und Hannah. Mit denen bist du doch auch im Zimmer.«

»Gegenfrage«, kam es von Jennifer. »Warum hängst du nicht mit David ab?«

»Weil er ein Idiot ist«, schoss es direkt aus Erik hervor. »Oh, verstehe.«

»Gut, dann muss ich es ja nicht weiter erklären«, meinte Jennifer und lachte. »Wie geht es dir eigentlich?«

»Wieso fragst du?«

»Weil ich es mir ziemlich peinlich vorstelle, die Hose heruntergezogen zu bekommen, damit alle Welt sieht was ich unten rum zu bieten oder nicht zu bieten habe«, meinte Jennifer. »Noch dazu ging’s ziemlich schnell, kaum das Janines Hand deinen …«

»Danke für die Nacherzählung«, kam es von Erik. »Ich war dabei.«

Jennifer blickte zwar in eine andere Richtung, aber Erik erkannte, dass sie breit grinste. Offenbar fand sie Gefallen an der Demütigung, die er erlebt hatte. Und auch er selbst merkte, wie die Erinnerung an den Tag ihre Wirkung entfaltete. Schnell legte er seine Hände über seinen Schoß, um die entstehende Beule zu verbergen.

Die Studentin dachte unterdessen über das Mädchen nach, welches sie als Babysitterin betreut hatte. Jennifer konnte selbst nicht glauben, dass Lisa bereits achtzehn Jahre alt gewesen war und wie lange es ihr gelungen war, die Schülerin zu schikanieren und anzuschwärzen. Na ja, zumindest bis sich diese revanchiert hatte. Was würde sie jetzt dafür geben, es ihr heimzuzahlen und den nackten Po der Schülerin bei einem Spanking zu erleben!

Als der Bus stoppte, schob sich Erik an Jennifer vorbei um schneller zum Ausgang zu kommen. Die Studentin hatte noch ihren Gedanken nachgehangen und hätte den Stopp fast verpasst. So stieg sie ebenfalls schnell aus, bevor sich die Türen wieder erschlossen. Mit einem Kopfschütteln fuhr der Busfahrer weiter. Benutzte das Mädel zum ersten Mal öffentliche Verkehrsmittel?

Jennifer blickte einmal rundherum und sah Erik im letzten Moment, wie er hinter einer Ecke verschwand. Seine kurz angebundene Art hatte die Studentin neugierig gemacht. Daher lief sie ihm nach und stand wenig später in einer großen Einkaufsstraße. Auch hier sah sie Erik noch, kurz bevor er in einer Drogerie verschwand.

Doch während sie darauf zulief, sah sie in einer Seitenstraße einen Erotikshop. Im Wissen, dass sie sich ein Zimmer mit fünf anderen Studentinnen teilen würde, hatte Jennifer ihren geliebten Vibrator Leo zu Hause gelassen. Mittlerweile war sie sich sicher, dass sich eine Gelegenheit finden würde und sie bereute die Entscheidung. Hier ergab sich in einer fremden Stadt und vollkommen ohne Begleitung eine einmalige Gelegenheit das Problem aus der Welt zu schaffen. Gleichzeitig war sie nach wie vor neugierig, was Erik im Schilde führte. Er war nun wirklich nicht der Typ, dem zwischendurch die Haarpflegeprodukte ausgingen.

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Wer muss am Strand masturbieren?

  • [43,8%] Theresa
  • [33,3%] Amelie
  • [11,4%] Jessica
  • [11,4%] Lee

Wo darf Moritz kommen?

  • [53,3%] in Sophies Mund
  • [26,7%] auf Sophies Gesicht
  • [20,0%] auf Sophies Brüsten

Welche Aufgabe hat Nico Hannah gestellt?

  • [38,1%] Sie soll einen Mikro-Bikini tragen.
  • [32,4%] Sie soll fünf Männern ihre Schnecke zeigen.
  • [29,5%] Sie soll am Strand einpinkeln.

Wofür entscheidet sich Jennifer?

  • [60,0%] in Erotikshop gehen
  • [40,0%] heimlich Erik folgen

Die Umfrage ist geschlossen. (105 Stimmen)


16 Kommentare

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22.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

da sag nochmal einer, man kann auf einer Erotikseite nichts lernen. Gnade als Verb war mir tatsächlich nicht geläufig.

Bei dem anderen Satz müsstest du aber glaube ich totzdem nochmal nachbessern:

So waren zumindest ihre Blöße vor neugierigen Blicken geschützt.

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Sasika,

dann hake ich den Bildungsauftrag für dieses Jahr als erledigt ab. ;)

Den zweiten Satz schaue ich mir nochmal an.

LG, LynoXes

22.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

Wie immer eine schöne Fortsetzung. Ich hoffe, Julian, Kerstin und Janine haben ihre Ferienwohnung gründlich gereinigt, denn die Andeutung im Text legt nahe, dass Lisa und ihre Eltern die Wohnung bezigen haben. Die vielen verschiedenen parallelen Geschichten bieten viel Abwechslung.

Aber ich muss auch sagen, das ich ein wenig schmolle. Ich finde Rechtschreibfehler und du willst, dass mich mein Freund dafür bestraft (OK, eigentlich wäre die Strafe ja für den Versuch des Aufziehen gewesen und damit völlig verdient). Aber mein Freund darf im Moment nicht seine dominante Ader ausleben. Da er gern schnell fährt, musste er seinen Führerschein abgeben und in der Zeit muss er nicht nur zu Fuss gehen, sondern mir auch als Sklave dienen.

Trotz alledem, hier sind wieder ein paar Korrekturen:

»Dann mal los«, kam es von Antonia, die aufgestanden war und ihre SacheN zusammenpackte.

»Jederzeit«, versicherte der Mann im Kiosk, während sein Blick auf Hannahs NACKTEn Pobacken fiel.

»Gut mitgedacht«, stellte Antonia fest. »Den Typen schnappen wir uns und dann Gnade ihm Gott.«

Und kaum, dass sie an ein paar BadegästeN vorbeigelaufen war und diese einen Blick auf ihren Busch und den fast blanken Busen geworfen hatten, bekamen sie die Gelegenheit auch den nackten Po zu betrachten.

IhrE Brustwarzen drückten gegen das Bikini-Oberteil…

Das lag natürlich nicht an ihrer Freundin, mit der sie sich schon viele Male nackt unter der Dusche gesehen hatte, sondern an den anderen BadegästeN.

So waren zumindest ihre BlößeN vor neugierigen Blicken geschützt.

Während sich Jennifer noch in Geduld üben mussten, waren Sophie und MORITZ im Keller der Jugendherberge schon VON voll bei der Sache.

»Diejenige, die erwähltE wird, muss Eis organisieren«

»Und wie bekommen wir dann daS Eis?«

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Saskia,

es freut mich sehr, wenn dir auch dieses Kapitel wieder gefallen hat. Ich denke, dass Kerstin und Janine angetrieben durch ihre besonderen Bikinis beim Hausputz zu Höchstleistungen aufgelaufen sind. ;) Da müssen sich Lisa und ihre Eltern also keine Sorgen machen.

Nun, wer mir eine Strafe in die Schuhe schieben will, muss mit einer entsprechenden Reaktion rechnen. :P Das mit dem Führerschein ist natürlich ärgerlich. Du kannst mit deinem Freund / Sklaven ja schauen, ob er mehr Fehler als du in den veröffentlichten Texten findet und sich damit eine Strafe bzw. Belohnung verdient. Ein Wettbewerb, bei dem ihr Spaß habt und alle Leser gewinnen.

Danke für die Korrekturen. Ich habe einen Großteil eingearbeitet. (Lediglich _gnadev wird in dem verwendeten Zusammenhang als Verb wirklich klein geschrieben und bei Blöße genügt der Singular, weil es ja die gesamte Nacktheit beschreibt.) Trotzdem nochmal ein großes Dankeschön für die Verbesserung des Texts.

Liebe Grüße, LynoXes

21.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

wieder ein schönes Kapitel mit interessanten Wendungen.

Ich finde es ja fast schade, dass Franziska Emily nicht auf ihre Entdeckung (den Strap-on und das Buch über Analsex) angesprochen hat. Allerdings ist sie wohl erst Mal froh, dass Emily bei ihrem Plan nackt am Strand zu sein mitmacht und ihr nicht böse ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.

Ebenso interessant sind die Spiele der Flaschendrehgruppe. Etwas verwirrt hat mich deren Position am Strand. Ich dachte, sie sitzen etwas abseits, aber du scheinst sie mitten unter den anderen angeordnet zu haben. Oder sehe ich das falsch?
Theresa hat es ja nun doch erwischt, ich dachte schon sie schafft es vielleicht noch etwas verschont zu bleiben ^^

Dass Jennifer auf Lisa und ihre Eltern trifft, ist wirklich mal eine sehr unerwartete Wendung. Auf das Umfrageergebnis dazu bin ich gespannt.

Auch der Fortgang von Moritz und Sophie wird sehr interessant. Beide scheinen ja Gefallen daran zu haben, wie sich alles entwickelt. Ich nehme mal stark an, dass Fehlen einer Abstimmung deutet an, dass Sophie nicht kneifen wird und es eine weitere Handlung im Mondschein gibt.

Deine Beschreibung des Mikro-Bikinis hat mir leider nicht ganz gereicht, deshalb habe ich kurz Google bemüht. Da gibt es ja noch durchaus entblößendere Varianten, als die von dir beschriebene. Hannah sieht da vielleicht keinen Unterschied, aber es gibt welche, die bestehen aus einem Stück (wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden darf, für ein Stück Stoff reicht es ja fast nicht mehr ...) und da ist dann zwischen den Brüsten gar nichts mehr. Das wirkt auf mich noch nackter als die beschriebene Version.

Nun bin ich gespannt, was Nico als nächstes mit Antonia und Co vor hat. Und ich frage mich, ob er Hannahs Demütigung am Strand aus der Ferne beobachtet hat oder sich zur Kontrolle einfach wieder in die Handys der Mitreisenden hackt.

Übrigens stelle ich zufrieden fest, dass Saskia bei Hannahs Freund Ben auch die Querverbindung zu Wochenende im Garten hergestellt hat ^^

Einige der Anspielungen auf den ersten Teil habe ich dann wohl übersehen, da hast du ja doch einiges eingebaut. Und nun wohnt Lisa mit ihren Eltern im Ferienhaus der Fünfergruppe und der wohlbekannte Eismann ist wieder unterwegs. Letzterer könnte zu den Glückspilzen dieser Geschichte gehören, nachdem ihm ja Sabine bereits schöne Ausblicke geboten hat und er nun in eine Aufgabe der Flaschendrehgruppe hineingeraten wird.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

schön, dass es dir gefallen hat.

Franziska muss sicher selbst erstmal darüber nachdenken, was ihre Entdeckung zu bedeuten hat und wie du selbst schreibst, musste sie ja erstmal ihren FKK-Plan umsetzen. Was mich in Bezug auf die beiden überrascht hat, ist, dass das Ergebnis recht eindeutig war und das auch noch für die Aufgabe, die ich mir als letzte Option aus den Fingern gesogen habe.

Zum Platz der Flaschendrehen-Gruppe am Strand: Lee besteht ja im dritten Kapitel darauf, dass sie am Strand in der Nähe der Jugendherberge bleiben, wo sie sich auch die vorherigen Tage aufgehalten haben. Jessica hatte dank ihrer Aufgabe in dem Kapitel ja mit dem weiter entfernten Strand geliebäugelt. Jedenfalls sind sie dann irgendwo zwischen Herberge und Wasser, als sie sich niederlassen. Antonia und Co. kommen wenig später, platzieren sich aber abseits auf die eine Seite. Robert beispielsweise auf der Gegenseite. Hoffe, das hilft dem Verständnis.

Die Entscheidung bei Lisa und Jennifer ging ziemlich lange hin und her. Dementsprechend knapp ist das Ergebnis. Vielleicht lasse ich die beiden daher irgendwann auch mal die Rollen tauschen. Es wird sich aber erst im Verlauf der Geschichte zeigen, ob das möglich ist.

Sophie und kneifen? Pah!

Auch wenn es ein Mikro-Bikini ist, so sollten es zwei Teile sein. Sonst ist es ja kein Bikini. Vermutlich bist du bei der Suche durch die Weiten des Internets auf Monokinis gestoßen. Fragliche Berühmtheit dank Borat. :D Nackter geht natürlich immer, aber Nicos Ziel ist ja auch, dass die Aufgabe erfüllt werden.

Tja, Eisverkäufer müsste man sein … ;) Da war das Ergebnis eher eindeutig.

VG, LynoXes

15.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

ich hatte leider schon auf der 315k2018-Seite gesehen, dass du das 3. Kapitel fürs Wochenende angekündigt hattest, deshalb konnte/wollte ich nicht auf das rechtzeitige Erscheinen wetten.

Die vielen Figuren sind immer noch etwas verwirrend, aber das "Strand-Blog" hat geholfen. Ich finde es klasse, dass du die Geschichten jetzt so gut miteinander verzaht hast. Ich hoffe aber, das der Ben von Hannah aus Kapitel 2 nicht Miriams Ben ist.

Bei meinen persönlichen Vorlieben sollte ja klar sein, dass ich die Geschehnisse um die Flaschendreh-Gruppe am spannensten finde.

Mit dem Hinweis auf die Rechtschreibfehler wollte ich auf keinen Fall kritisieren, sondern dich nur etwas aufziehen. Vielleicht wirst du ja auch für jeden etwas bestraft ;-) Wenn ich die Fehler aber schon anspreche, sollte ich auch bei deren Korrektur helfen. Die korrigierten Fehler sind in Großbuchstaben:

»Hast du sowas auch schon mal gemachT?«, kam die offensichtliche Frage von Erik.

Sie erhob sich von ihrem Platz und ging mit schwingendeN Hüften zu Robert rüber.

Da niemand anders von ihrer Reisegruppe da war, setzte sich die StudentIn zu ihrem Kommilitonen.

LynoXes:

Hallo Saskia,

nur weil ich einen Text angekündigt habe, ist das noch lange keine Garantie. Da kannst du die anderen Leser hier fragen.

Hannahs Ben (vgl. Abenteuer bei Vollmond 3, Kapitel 7-8) hat nichts mit Benjamin (Spitzname: Benny statt Ben) aus der Wochenende-im-Garten-Trilogie zu tun. Soweit kann ich dich also beruhigen.

Vielen Dank für die Hinweise bzgl. der Tippfehler. Ich habe sie direkt korrigiert. Meine Strafe ist nur die Asche aufs Haupt für jeden unnötigen Fehler, welcher den Lesespaß verringern könnte. Dass du mich aber explizit damit aufziehen wolltest, sollte vielleicht bestraft werden. (Ein Gruß an deinen Freund an dieser Stelle...)

;)

14.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

ich bleibe dabei: Lass dir lieber Zeit für eine tolle Geschichte, als unter Zeitdruck abzukürzen.

Mir ist diesmal aufgefallen, dass ich vor lauter Figuren manchmal den Überblick verliere. Aber das ist auf keinen Fall Kritik! Ich mag an dieser Geschichte sehr, dass es so viele Handlungsstränge gibt. Es passt meiner Meinung auch, dass du eindeutige Szenen mehr in Geschichten wie "Maren" platzierst. Dort gibt es viel weniger Handlung um das ganze herum.

Das Spiel der Flaschendreh-Gruppe nimmt jetzt ja richtig Fahrt auf. Während es mir bei der ersten Abstimmung noch wie dem Stein ging und ich kaum einen Unterschied zwischen den ersten drei Spielerinnen gemacht habe, finde ich diesmal, dass die nächste Aufgabe Lee erwischen sollte. Mal sehen, was die Abstimmung ergibt.
Interessieren würde mich, wie du das machst, wenn wir nicht voten. Also z.B. das sich nach Lee´s Aufgabe beim nächsten Flaschendrehen ergab, dass Jessica sich erst am Strand umziehen darf. Hast du dir das so überlegt oder einen wie auch immer gearteten Zufallsgenerator darüber entscheiden lassen, wen es trifft?
Das Mike Jessica dabei erwischt hat, gefiel mir auch gut. Die Situation konnte ich mir gut vorstellen.
Allgemein steht die Handlung um diese Vierergruppe beim Unterhaltungswert für mich mittlerweile an der Spitze.

Wenn Amelie in Robert verknallt ist, steht ihr wohl eine Enttäuschung bevor. Aber es dürfte andere Gründe haben, als Antonia meint - zumindest schien Robert im Kunstkurs ja nicht der oberflächliche Typ zu sein.

Die Geschichte um Franziska und Emily finde ich auch sehr schön und bin gespannt, ob Franziska ihrer Freundin noch näher kommt. Dass sie den Strap-on und das Buch über Analsex gefunden hat, ist auch eine interessante Wendung. Der Strap-on könnte ja eigentlich (aus ihrer Sicht) die Frage aufwerfen, ob Emily nicht vielleicht auch auf Frauen steht, oder? Denn für Analsex mit einem der männlichen Komilitonen braucht sie dieses Spielzeug wohl kaum (in ihrer Rolle natürlich schon, aber daran denkt Franziska wahrscheinlich nicht als erstes). Jetzt hat sie Emily´s Bikini doch absichtlich "vergessen". Da bin ich ja mal gespannt, was sie daraus macht und ob sie das ihrer Freundin näher bringt.

Emily dürfte mit dem erteilten Einkaufsauftrag für die Drogerie eindeutige Hoffnungen bei ihrem Spielpartner geweckt haben (hast du ihn ja auch drüber nachdenken lassen). Ich fürchte nur, der Strap-on deutet schon darauf hin, dass sie da an etwas ganz anderes gedacht hat als er. Der Arme.

Wie du mit dem Umfrageergebnis zu Sophie und Moritz umgegangen bist, finde ich klasse gelöst! Beim Lesen (ich schau mir die Ergebnisse für mehr Spannung erst hinterher an) dachte ich erst, du hättest dir vielleicht einen anderen Ausgang als die Intimrasur gewünscht und den Blowjob trotzdem mit eingebaut ^^
Jetzt hab ich auch gar nicht dran gedacht, dass man die Anzahl der Fotos ja hätte nachlesen können. Sonst hätte ich vielleicht für eine Option gestimmt, bei der Sophie weniger Fotos für bekommen hätte. Aber es wird auch interessant zu sehen, wie es mit den beiden weitergeht, wenn alle Fotos gezeigt sind.

Für Antonias Clique ist dann die Erholungsphase auch vorbei. Die Aufgaben für Hannah treffen nicht ganz meinen Geschmack, sind aber schon heftig. Glauben Antonia und Klara eventuell, dass es nur Hannah erwischt und sie verschont bleiben?
Ich habe übrigens dafür gestimmt, dass sie in die Stadt gehen. Dachte nämlich auch, dass sich dort genauso interessante Situationen ergeben können.

David dürfte über den morgendlichen Anblick sehr verwirrt sein (und konnte ihn sicher weniger genießen, als Mike die nackte Jessica). Wie es mit ihm und der flaschendrehenden Vierergruppe weitergeht, wird sicher auch interessant. Vielleicht binden sie ihn in Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad ein ...

Nicos Beweggründe und Absichten kann ich ebenfalls noch nicht verstehen. Finde ich aber nicht unbedingt schlimm. Was er grob will (erzieherische Rache) ist klar und so kann man als Leser die Sicht der Gruppe um Hannah und Antonia besser nachvollziehen, die haben ja auch absolut keine Ahnung wer dahintersteckt.

Gefallen hat mir übrigens auch der kleine Verweis auf Semesterfieren 1, selbst wenns nur ein Satz war.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

ich kann dich in soweit beruhigen, als dass es mir tendenziell eh nicht gelingt abzukürzen. ;) Im Regelfall sind es 10% mehr Wörter als für die Kapitel geplant. Die Sache mit den Rechtschreibfehlern mache ich so oder so.

Wenn ich ohne Abstimmung Entscheidungen treffe - z.B. dass sich Jessica am Strand umziehen muss oder das Jennifer überhaupt in die Stadt fährt - nutze ich dafür kein Zufallsgenerator. Ich habe in meinem Schreibprogramm (Scrivener) ein paar Notizen zu den einzelnen Figuren und im Hinterkopf Ideen, was ich noch einbauen möchte bzw. wie der Verlauf für den einen oder anderen sein muss, damit es im gesamten Geschichten-Universum der Webseite plausibel ist. Damit fallen manche Entscheidungen recht leicht.

Robert soll auch nicht oberflächlich sein. Natürlich ist die Figur bisher kaum beschrieben, denn bisher hatte er recht wenig Zeit im Text und kommt wie die anderen Figuren aus Kurzgeschichten oder Nebenrollen. Er hat halt wie viele Männer und Frauen eine gewisse Präferenz bei der Partnerwahl. (Und ja, am Ende kann es nicht immer für alle Figuren heißen: Friede, Freude, Eierkuchen.)

Hin und wieder habe ich tatsächlich Präferenzen bezüglich der verschiedenen Abstimmungsoptionen, aber grundlegend nie ein Problem über etwas davon zu schreiben. Damit wird der Wählerwille hier immer respektiert. ;) Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es schon mal eine Abstimmung mit zwei Möglichkeiten gleich auf gab - nur schon mal eine, wo es so knapp war, dass ich auch beides eingebaut habe. (Bei Sexspielzeug oder Bestrafungen geht das natürlich deutlich besser, als bei der Entscheidung wo die Handlung hinverlagert wird.) Was ich persönlich immer interessant finde ist, wenn ich selbst denke, dass es recht gut verteilt sein wird und dann doch eine Option deutlich davonzieht.

Ansonsten hast du es schon ganz gut zusammengefasst: Wir wissen, dass Emily auch mit Frauen etwas anfangen kann. Gleichzeitig ist immer die Frage, ob man eine Freundschaft für eine Beziehung riskieren will. Franziska ist da zugegebenermaßen etwas offensiver unterwegs. Mal schauen, was die Zukunft für die beiden und die anderen bringt.

Es waren übrigens ein paar mehr Verweise auf den ersten Teil. ;) (Strap-on, Analsex-Buch, Eriks Klamotten, Erinnerung Erik / Emily, Erinnerung Erik am Strand, Erinnerung Antonia / Yvonne / Klara / Hannah, Erinnerung Emilys FKK-Erlebnis mit Laura / Janine / Tim … etwas vergessen?)

Viele Grüße, LynoXes

13.10.18

Der männliche Stein

Da wurde aber nochmal angezogen, um das dritte Kapitel rechtzeitig herauszubringen. Dachte schon es würden 3 Wochen werden. Druck, indem man den neuen Termin schon vorab ankündigt, hilft anscheinend. Da kann sich ja gleich auf nächste Woche freuen.
Auch gibt es schon wieder 4 Abstimmungen jetzt wo soviel gleichzeitig passiert. Das hatten wir früher nie.

Die Abstimmungen liefen diesmal deutlich besser. Auch ich war eindeutig für den Strand. In der Stadt ist es ja langweilig. Da könnten sie nur Erik begegnen/hinterherlaufen und das macht ja schon Jennifer (vielleicht mehr, vielleicht weniger).
Bei der Abstimmung, wen sich Nico als erstes vorknöpft, war ich ebenfalls für Hannah. Das war aber mehr daran geschuldet, dass ich eigentlich keinen Favoriten hatte und zufällig die erste genommen habe. Viel weiß man von denen ja eh nicht.
Die Abstimmung zur Aufgabe für Sophie war ja der Wahnsinn. Das hatten wir ja echt auch noch nie. Ein Gleichstand zwischen 2 Sachen. Ich war da für die Intimrasur, da ich das Nacktselfie langweilig fand (wobei des wohl am ehesten gepasst hätte zu ihm) und er den Blowjob, wie Moritz ja selbst meinte, sowieso jederzeit hätte bekommen können.
Bei der letzten Abstimmung war ich anderer Meinung. Ich war nochmal für Amelie gewesen. Aber das war zumindest Platz 2. Und solange es nicht Jessica trifft, war das ganze ja ok.
Schade, dass es insgesamt weniger Stimmen waren als beim ersten Mal. Mal sehen, wieviele es diesmal werden. Die neuen Entscheidungen sind aufjedenfall spannend und klasse. Hoffe ich bin bei vielen, wie diesmal, in der Mehrheit.

Fehler sind diesmal recht viele vorhanden. Ich habe ganze 10 Stück gezählt. Das ist sicher daran geschuldet, dass die Zeit so knapp war, um das Kapitel rechtzeitig online zu stellen. Aber als erster Korrektur Leser bin ich ja da. Hoffe du findest alle: 1. "als seine Kommilitonen" zu "als seine Kommilitonin nach seinem" , 2. ", dass ein Foto machst" zu ", dass du ein Foto machst" , 3. "nicht meidet wieder der Teufel" zu "nicht meidest wie der Teufel" , 4. "muss bis zu Strand damit warten" zu "muss bis zum Strand damit warten" , 5. "und brauchte sie auf wilde Gedanken" zu "und brachte sie auf wilde Gedanken" , 6. "die definitiv nicht Emily gehört" zu "die definitiv nicht Emily gehören" , 7. " die Schamhaar mit einer" zu "die Schamhaare mit einer" , 8. "an den denkwürdigen Abend" zu "an dem denkwürdigen Abend" , 9. "während die anderen sowie" zu "während die andere sowie" , 10. "bei Yvonne" zu "war Yvonne".

Schade, dass diesmal kein Höhepunkt vorhanden war in der Geschichte (oder ich hab ihn verpasst). Nächstes Mal gibt es definitiv einen zumindest. Am besten mindestens 2, um den von diesem Kapitel noch nachzuholen.
Schön, dass es diesmal mit Emily und Erik weiter ging. Das mit dem Beschreiben wie sie schlafen war übrigens ein Witz. Ebenso wie die ein oder andere weitere Stelle im letzten Kommentar. Schade jedoch, dass es keine Beschreibung der Duschszene zwischen Franziska und Emily mehr gab. Da hätte man einen Höhepunkt gut einbauen können.
Franziska ist Emily weiter auf die Spur gekommen. Mal sehen, ob sie irgendwann noch hinter das Spiel zwischen Emily und Erik kommt und ob sie Freundin im Schlaf darüber ausfragt.
Schön war natürlich, dass Mike Jessica erwischt hat. Somit hat er endlich auch mal was erlebt und vielleicht stößt er ja in die Gruppe mit rein. Die Aufgabe von Jessica daraufhin war natürlich der Hammer. Das haben sie davon, wenn sie sie so anstacheln. Achja, ist mir gar nicht aufgefallen. Damit haben wir ja noch einen weiteren garantierten Höhepunkt.
Ich würde ja gerne wissen, wieviele Fotos/Posen Moritz insgesamt hat. Bekommt sie jeweils nur 1-3 Fotos oder alle Fotos zu einer Pose (Also insgesamt 5 Posen)? Umso schneller das erledigt ist, desto schneller kommt vielleicht auch mal Sophie dazu, die Oberhand zu gewinnen und Moritz eine Aufgabe zu stellen.
Hat Amelie ein Auge auf Robert geworfen oder umgekehrt? Da ist dann interessant für wen sich Robert entscheidet. Amelie kennt er ja bereits aus dem Kunststudium.
Was die Absichten hinter Nico's Aktion sind, habe ich immernoch nicht verstanden. Das bringt zwar ihn und die anderen sexuell mit in die Geschichte ein, aber die Gedankengänge würde man natürlich trotzdem gerne verstehen. Es ist ja auch nicht so, dass er auf Frauen stehen würde.
Interessant ist natürlich auch wofür sich Jennifer jetzt entscheidet. Außer Sophie hat sie ja noch keine Beziehungen. Damit könnte sie, wie Franziska auch, mit in die Emily/Erik Geschichte einfließen.

Hoffentlich gehen die Abstimmungen gut aus (besonders die eine der vier), sonst wäre ich wohl schon enttäuscht.
Hoffe es kommen noch viele weitere Kapitel.

Viele Grüße,
Der Stein

LynoXes:

Es ist zumindest einmal mehr der Versuch, durch Terminfestlegung schnellere Ergebnisse zu erzielen. Zugegebenermaßen war das in der Vergangenheit nicht immer ein Erfolgsgarant. Die vier Abstimmungen bedeuten gleichzeitig ja auch, dass Großteile des Plots erst ab Montag erstellt werden können, aber das ist nun wirklich ein selbstgeschaffenes Problem.

Die Abstimmungen sind wie immer ge­schmacks­sa­che. Beispielsweise wäre eine Aufgabe in der Stadt wo sich zahlreiche Fremde tummeln ebenfalls nicht besonders angenehm für Hannah geworden. Der Gleichstand bei Sophie und Moritz hat der Kunststudentin dafür umso mehr abverlangt.

Die Fehlerquote ist tatsächlich aufgrund des erhöhten Outputs ebenfalls höher und mir bleibt nur zu hoffen, dass der Lesegenuss nicht zu sehr beeinträchtigt wird. Üblicherweise überarbeite ich den Text nach dem Schreiben noch einmal und lasse anschließend zwei Rechtschreibprogramme (rechtschreibpruefung24.de und Word unter Windows) drüberlaufen – zusätzlich zum Schreibprogramm selbst (Scrivener unter macOS). Insbesondere Wörter, die richtig geschrieben, aber an der falschen Stelle sind (z.B. »wieder« statt »wie der«) werden aber nirgends erkannt. Und ohne zeitlichen Abstand zum Schreiben überlese ich es ehrlich gesagt. Aus Zeitgründen entfällt aktuell ein dritter Durchgang, bei dem ich mir den Text vom Computer vorlesen lasse. Da fallen Fehler schnell auf, aber es ist extrem zeitintensiv.

Erschwerend kommt dazu, dass ich aktuell anfange mit Spracherkennungssoftware zu arbeiten, um die Wörter pro Stunde zu erhöhen. Noch ist nicht alles perfekt abgestimmt. Da schreibt das Programm die Wörter zwar richtig, aber nicht immer wie diktiert. ;) Ich habe alle deine gefundenen Fehler ausgebessert (Danke dafür!) und mir nochmal die Zeit genommen die ersten drei Kapitel komplett zu korrigieren. Jetzt können beispielsweise Jessica und Erik zum Betreten eines Raumes die Türklinke nutzen und müssen nicht mehr in eine Klinge greifen. Man will als Autor ja kein Unmensch sein.

Es ist durchaus gewollt, dass es bei dieser Geschichte eher langsam und etwas ruhiger zugeht. Explizite Szenen samt Höhepunkten gibt es aktuell bei Maren zur Genüge. Die Duschszene mit Franziska und Emily hätte da auch keinen Unterschied gemacht. Die beiden haben wirklich nur geduscht. Na ja, Franziska hat noch etwas die Aussicht genossen und sich Tagträumen hingegeben. ;)

Es gab im Kunstkurs jeweils fünf Posen für Leonie und die Woche darauf für Sophie, genau. Dazu kommen noch die Bilder von Sophies Gespräch mit Robert. Dieser hat im Übrigen ein Auge auf Yvonne geworfen, während Amelie sich in ihn verknallt hat. Niemand hat gesagt, das Liebe einfach sei. Robert studiert Journalistik, Amelie Kunst – daher kennt er sie eher weniger. Sie ihn aber dank Leonie und Thomas. Ansonsten einfach das machen, was Christin immer von Maren verlangt: »Lass dich überraschen.« ;)

Viele Grüße, LynoXes

04.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

danke für die Erklärung, ich denke jetzt weiß ich, wie du dir das mit den Betten und vor allem der Treppe vorgestellt hast.

Zu Hannah: Das Mini-Wiki für den Strand hatte ich mir vor meiner Frage angeschaut und muss an der Stelle nochmal Danke dafür sagen, das du Azaghal II´s Wunsch in dieser Form umgesetzt hast, das hilft der Übersichtlichkeit wirklich weiter.

Meine Frage zu Hannah kam allerdings durch ihren Freund "Ben" ... eine Figur dieses Namens gibt es ja bereits. Daher frage ich mich, ob es eine zufällige Namensgleichheit ist oder sie hier tatsächlich mit Benjamin per Handy textet. Ich vermutet aber ersteres.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

es freut mich, dass dir die Erklärungen sowie das Mini-Wiki geholfen haben. Bei Hannahs Freund ist noch wichtig: Ben (Abenteuer bei Vollmond 3) ist nicht die Abkürzung für Benjamin (Wochenende im Garten). ;) Letzterer ist der guten Hannah zum Zeitpunkt der Geschichte sicher zu jung.

Viele Grüße, LynoXes

30.09.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

habe mich auch gefreut, dass Kapitel 2 nun doch fertig wurde. Aber ich finde: Lass dir die Zeit, die du zum Schreiben brauchst! Ich glaube, wir schätzen alle die Qualität deiner Geschichten sehr. Da warte zumindest ich lieber länger drauf und habe dann vollen Lesegenuss. So oder so sind die Semesterferien nämlich irgendwann vorbei und das darf gerne noch etwas dauern.

Gleich vier Abstimmungen sind ja fast schon Arbeit, aber das nehme ich gern auf mich ;)

Auch wenn ich die erste Abstimmung verpasst habe, hätte auch ich mir eine Umsetzung von Sophies Racheplänen gewünscht. Vielleicht auch gerade weil Amelie so völlig unschuldig an der Vorgeschichte ist. Und sie ahnt nicht, wie knapp sie einem wahrscheinlich sehr unschönen Erlebnis entronnen ist.

Dafür treibt jetzt Moritz sein Spiel mit Sophie, das hat auch was. Ich bin nur verwirrt davon, ob er sich mehr für Sophie interessiert (wie es die Szene andeutet, als sie sich vor der Dusche in die Augen sehen) oder dafür sie für ihr Verhalten zu bestrafen und ihr Aufgaben zu stellen. Das wird sich sicher noch zeigen.

Antonia ist natürlich keine besonders nette Person. Sich vom Anwalt aus der Misere retten lassen und die Freundinnen können sehen, wo sie bleiben. Aber die Geschichte wäre weniger interessant, gäbe es nur nette Charaktere.
Eine konkrete Frage hätte ich hierzu, da ich von Wochenende im Garten bisher nur den ersten Teil gelesen habe: Brauche ich zum Verständnis von Hannahs Geschichte den zweiten Teil vom Wochenende?

Interessant werden noch Nicos Motive sein, die aber in Anbetracht seiner sexuellen Orientierung wohl nur erzieherischen Charakter haben können. Das hätte ich ihm jetzt gar nicht zugetraut.
Die Person, die ihn im Verdacht hat, müsste Theresa sein.
Mich wundert ja irgendwie, dass David in Bezug auf die Fotos gar keine Hemmungen hat. Scheinbar hat ja jeder welche gemacht, aber er wirft den vier "Grazien" ja sogar vor die Fotos gelöscht zu haben.

Mir gefiel übrigens die Szene auch gut, in der Jessica ihrer Lust nachgegeben hat. Aber vor allem wegen der Reaktion ihrer Zimmergenossinen. Ich hab auch gedacht, dass die wirklich alle schon schlafen. Aber auch so mancher andere Dialog hat sich schön gelesen und der oft leicht mitschwingende Humor gefällt mir gut.

Allerdings verwechsele ich Jessica und Jennifer permanent und bin deshalb ein paar Mal ins Grübeln gekommen, wieso die Figur jetzt plötzlich am anderen Tisch beim Frühstück sitzt oder sonst wie den Ort gewechselt hat ^^

Zwei Verständnisfragen hätte ich dann noch: Die Betten sind Einzelbetten als Stockbetten? Das heißt, Emily hat bei Franziska im Bett geschlafen? Denn kurzzeitig klang es für mich nach einem Doppelbett oder dass sie Betten zusammengeschoben haben. Die Konstellation zwischen Franziska und Emily ist übrigens auch sehr interessant.

Und dann habe ich das mit Jessica und der Treppe nicht ganz verstanden. Wo versteckt sie sich da vor Mike? In einer nicht vom Licht ausgeleuchteten Ecke? Oder ist da was anderes gemeint? Ist zwar nur ein Detail, aber ich habs einfach nicht verstanden.

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

und ich bekomme im Gegenzug direkt den nächsten langen Kommentar als Belohnung. Ich werde mir immer die Zeit zum Schreiben nehmen, die ich brauche. Es ist mitunter aber auch einfach mal hinsetzen und losschreiben nötig. Ewig lange kann sich so Flasche ja nicht drehen. ;)

Tja, viele Handlungsstränge, viele Figuren, lange Texte – daraus resultieren viele Entscheidungen. Dabei kommt es manchmal anders als gewünscht, aber beispielsweise Amelie darf jetzt beim Spiel mit den anderen dreien zeigen, wie unschuldig oder nicht sie ist. Und Sophie wird es mit Moritz unterdessen sicher nicht langweilig.

Hin und wieder benötigt es Anti-Helden wie Antonia oder David. Euch sollen ja nicht alle Charaktere ans Herz wachsen. Da werden sonst zuviele Spin-Offs gewünscht. Was die Figur Hannah betrifft, kannst du Wochenende im Garten 2 soviel lesen wie du möchtest – sie kommt darin nicht vor. Erst in einer Geschichte, die zeitlich viel später spielt (Abenteuer bei Vollmond 2) und die aber in keinem Zusammenhang steht zu diesem Text steht.

Natürlich hat Nico grundlegend andere Absichten mit den Bildern als David, wenn es zugegebenermaßen auf das gleiche Vorgehen hinausläuft. Was wiederum David betrifft, so hat er sich ja bereits im ersten Kapitel ausgemalt, was er mit den Fotos alles erreichen will. Seine Pläne jetzt durchkreuzt zu sehen macht ihn nur noch mehr blind für anständiges Verhalten.

Ja, es sind (Doppel-)Stockbetten in der Jugendherberge. Emily ist also hoch zu Franziska ins Bett geklettert, als sie abends ins Zimmer kam, sodass ihr Bett unten leer blieb. Das hätte Franziska zwar im Gegenzug nehmen können, aber irgendwie hatte sie keine Lust dazu.

Wenn man vor einer Treppe steht, geht ja meist eine hoch (z.B. links) und eine runter (z.B. rechts). Das ist über alle Stockwerke so, sodass alle hochführenden Treppen übereinander sind und alle runterführenden. Zudem gibt es im Regelfall halbe Etagen. Also läuft man eine Treppe hoch (halbe Etage), 180-Grad-Kurve, läuft weiter hoch (volle Etage). In meiner Vorstellung steht Mike noch auf der Treppe, die vom zweiten Obergeschoss ins erste führt. Lee und Theresa stehen auf der Etage vor den Treppen (ein, zwei Stufen unter ihm) und Jessica ist die Treppe runter und versteckt sich auf der halben Etage in der Ecke unter der hochführenden Treppe auf der Mike steht. Deshalb sieht er sich nicht. Sie selbst ist damit aber voll im Sichtbereich, wenn jemand im Erdgeschoss vor der Treppe stehen würde. Ich hoffe, die Erklärung hilft.

Viele Grüße, LynoXes

29.09.18

Der männliche Stein

Endlich ist Kapitel 2 draußen! Scheint, es gäbe einen 2-wöchigen Rhythmus, anstatt der erhofften einen Woche. Wobei es definitiv auch in einer Woche möglich ist, wenn du genug Gedankenblitz Bohnen isst, wie in den letzten Paar Tagen. Dafür haben wir diesmal ganze 10.000 Wörter! Da hast du dich mal wieder selbst übertroffen nach den "nur" 5.000 in Kapitel 1.

Die Umfrage der letzten Woche ist leider enttäuschend ausgefallen. Beide Abstimmungen liefen ins Leere. Scheint wohl so, als müsste ich öfter abstimmen, um meinen Wünschen Ausdruck zu verleihen oder gleich wie Nico mich in die Website einschleusen :P (Als angehender Informatikstudent freut man sich so tatsächlich mal, wenn man im Studium wirklich das lernt, was Nico in dieser Geschichte konnte).

Mir fällt auf, dass ich noch gar nicht auf das Ergebnis geschaut hatte, um zu sehen, wie knapp (oder auch nicht) es schlussendlich ausgefallen ist. Jedenfalls war ich bei Umfrage 1 für Theresa. Finde sie zum einen von den Dreien wohl am geilsten (nach der Beschreibung in Kapitel 1), zum anderen hat sie meiner Meinung nach in Küchendienst bisher zu wenig abbekommen. Bei der zweiten Abstimmung war ich für Jennifer. Ich wollte, dass der geschmiedete Racheplan durchkommt: zurecht. Denn wie man nun festgestellt hat, ist daraus leider nichts geworden. Naja, zumindest hat sie so noch eine erotische Nacht erlebt.

Ein großer Fauxpas (Erstmal nachschauen, wie das geschrieben - *hust* - Französisch ist nicht so meine Stärke) wie beim letzten Mal ist dir diesmal nicht unterlaufen. Dennoch hab ich drei kleine Fehler gefunden (Die ich diesmal auch nennen sollte, damit du auch keinen übersiehst und ein weiterer Kommentar eines anderen Nutzers fällig ist :P) : 1. "feiner Kleidungstücke" zu "feineren Kleidungsstücke" ; 2. "alle meine geile Fotos" (klingt irgendwie wie in Assi-Sprache...Passt zu David. Ok, Spaß beiseite) zu "alle meine geilen Fotos" ; 3. "wer als ersten an der Reihe" zu "wer als erstes an der Reihe". Wo das allerdings steht, musst du selbst herausfinden (Tipp: In Semesterferien 2 Kapitel 2).

Kommen wir zum Inhalt. Definitiv die erotischste Stelle war die Masturbations Szene von Jessica. Wie sie im Ernst dachte, die anderen würden schon schlafen. War ja klar, dass die anderen stille Maus spielen. Wer kennt das nicht? Immer schön sich schlafend stellen und die anderen belauschen. Das Amelie jetzt dabei ist, finde ich gut. So hat sie zumindest ihren Platz gefunden.
Ganz lustig ist jedenfalls die "Eigenart" von Emily alles im Halbschlaf zu verraten. Ihre Freundin Franzi scheint ja lesbisch zu sein und möchte mehr von ihr. Mal sehen, vielleicht ist Emily ja Bi oder tut ihrer Freundin mal den ein oder anderen Gefallen, denn nach der Situation mit Erik sollte sie wohl nicht lesbisch sein. Hoffentlich gibt es noch eine Beschreibung der Duschszene der beiden.
Das David angepisst ist, ist ja klar nach dem Fehlen der Fotos. Es scheint jedoch echt keiner Nico zu verdächtigen (Außer vielleicht Miriam, wenn wir in der Zukunft wären :P). Dabei ist die Frage, was er mit den Mädchen vorhat? Will er eine Gegenleistung für seine Tat und den Mädchen verraten, dass er es war oder sie erpressen? Unter Umständen nicht so gut, wenn Antonia mit ihrem Anwalt kommt. Oder denkt er, wie jeder andere, dass sie das ganze mit Absicht getan haben und will eine Erklärung und sie dafür bestrafen? Nebenbei: Wer ist nochmal dieser Mike? Denn kann ich ja gar nicht zuordnen. Der ploppt auf und dann ist er auch schon wieder weg.
Das die Geschichte rund um Antonia recht wenig voran ging, gefällt mir. Finde ich aufjedenfall am uninteressantesten. Wer interessiert sich schon für gemeine Personen solcher Art?
Moritz scheint Sophie in seiner Hand haben zu wollen. Vielleicht wendet sich das Blatt mal ja noch.
Schade ist natürlich, dass Erik und Emily dieses mal keinen wirklichen Auftritt hatten (Vor 2 Wochen wurde doch gesagt, man erfährt es in Kapitel 2). Nächstes mal bitte genau beschreiben, wie sie schlafen ;). Ich bin sicher, dass sie in Kapitel 3 wieder einen Auftritt haben werden.

Insgesamt sollten wir zeitlich ja nun an dem Punkt angekommen sein, wo unsere fünf Studenten aus der ersten Geschichte abreisen. Da haben die anderen hier aber ganz schön lange Ferien gebucht. Hab ich noch was vergessen? Bestimmt, aber mir fällt gerade nichts mehr ein. Außer, dass es hier zum Glück keine Wörterbegrenzung in den Kommentaren gibt. Sonst könnte ich allein hieraus 3 einzelne Kapitel machen.

Bis zum nächsten Mal und viele Grüße,
Der Stein

LynoXes:

Das mit dem Rhythmus wird sich noch zeigen. Dabei geht es in der Regel weniger um die Gedankenblitze als viel mehr um die Zeit, die einem zur Verfügung steht bzw. die man sich nimmt. Die Wortzahl ergibt sich dann einfach beim Schreiben. Klar habe ich eine ungefähre Zielzahl, aber meist wird diese gerissen.

Das mit den Ergebnissen bei Abstimmungen oder Wahlen ist ja so eine Sache. Die Ergebnisse haben also nicht ins Leere geführt, sondern eine andere Meinung der Mehrheit der Leser offenbar. ;) Und jede Entscheidung eröffnet so oder so Möglichkeiten für weitere Kapitel.

Ich kenne tatsächlich eine Person, die im Halbschlaf fast alles verrät bzw. das von sich behauptet. Zur sexuellen Neigung von Emily einfach nochmal die zweite Hälfte vom ersten Teil lesen. Dank den anderen fünf Studenten hat sie Gefallen daran gefunden – wie Mike es so schön gesagt hat – zwischen den Ufern zu schwimmen. Bei Nico gibt es schon jemanden, der bzw. die ihn ihm Verdacht hat. Ansonsten einfach abwarten, was ihn motiviert. Mike kommt ebenfalls aus der Wochenende-im-Garten-Trilogie – erster Teil, fünftes Kapitel. Zugegeben ein Mini-Auftritt.

Die Geschichte von Antonia und ihren Freundinnen ging vor allem so wenig voran, weil sie sich bis dahin in ihrem Zimmer versteckt hielten – da gibt es außer den Gesprächen nicht viel zu berichten. Das wird sich in den nächsten Kapiteln dank des Einfluss von Nico ändern. Bei Erik und Emily wird es dann auch weitergehen, allerdings verstehe ich nicht der Reiz zu erzählen wie sie schlafen. (Augen zu, ein Arm über dem Kopf, einer daneben, Körper zur Hälfte unter der Decke, ruhig atmend.)

Im Gegensatz zu den fünf Studenten aus der ersten Geschichte ist die Reisegruppe des aktuellen Teils später angekommen. Daher haben sie auch noch ein paar Tage vor sich in denen sie erotische Abenteuer erleben. ;)

Viele Grüße, LynoXes

PS: Die Rechtschreibfehler wurden korrigiert. Vielen Dank für die Hinweise. PPS: Danke für den ausführlichen Kommentar. Es gibt übrigens eine Zeichenbegrenzung. Diese liegt bei etwas unter 4,3 Millionen Zeichen. Etwas Platz war also noch.

23.09.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

mir geht es wie Saskia, ich habe bei Semesterferien 2 an die bekannte Gruppe gedacht (und freue mich zu hören, dass wir die auch wiedersehen werden).

Aber eigentlich bieten die Studenten in der Jugendherberge noch viel mehr Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem bleiben wir damit noch mit Urlaubsfeeling am Strand ^^

Besonders freue ich mich darüber, dass wieder abgestimmt werden kann - auch wenn ich die erste Abstimmung leider verpasst habe.

Ich bin gespannt, wie es mit den einzelnen Figuren und Grüppchen weitergeht. Ganz besonders welche fiese Rache sich Sophie für Amelie überlegt; Und falls es Moritz ist, der hinter Sophie steht, ob er diese Rache verhindert oder andere Interessen hat (bezogen auf seine Äußerung Robert gegenüber).

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

es freut mich sehr, dass dir die Geschichte gefällt und ich hoffe, dass es im weiteren Verlauf so bleibt. Wenn Texte rauskommen, dann Samstags, sodass Leser das ganze Wochenende über abstimmen können.

Viele Grüße, LynoXes

21.09.18

Azaghal_II

He tolle Geschichte, aber noch stören die vielen Namen weil ich nicht mehr genau weiß wer nun wer genau war, vor allem wenn du die Namen geändert hast, einen gefallen müsstest du bitte dafür tun:) : würdest du nochmal aufschreiben wer wer ist und wo er vorkam (hoffe du weiß was ich damit meine , also woher man sie Leute kennt) würde ja gern alle Geschichten nochmal lesen, doch momentan total keine Zeit dafür^^?

LynoXes:

Dann will ich mal nicht so sein... Hier klicken und Erleuchtung finden. ;)

19.09.18

AlphaKaninchen

Es geht weiter mit der tollen Serie, aber warum einfach 2 warum nicht Semesterferien Mini Series (Da es ja eine Geschichte werden soll aus vielen kleinen wenn ich das richtig verstanden habe) oder Semesterferien in der Herberge und Teil 1 Semesterferien im Ferienhaus.

Des weiteren ist mein erster Gedanke bei folgendem:
"Gott sei dank waren die kleine Schlampe und ihr Möchtegern-Künstler Thomas nicht mitgefahren."
das mindestens einer/eine auftauchen muss.

Desweiteren scheint es Teil eins noch nicht als Buch zu geben... Wenn ich schon dabei bin sind die Bücher DRM frei oder bekomme ich unter Linux mangels Adobe DRM Unterstütztung Probleme?

Einen Nachteil haben die Serien aber man möchte einfach weiterlesen und dann kommt schon die Frage zur nächsten Geschichte...

LynoXes:

Es ist schon eine große Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, also weniger Mini Series. Die Benennung sollte vor allem den Bezug zum ersten Teil darstellen. Einen Untertitel wie bei anderen Geschichten mit eBooks (z.B. "Maren" oder "Wochenende im Garten") kann noch kommen.

"Semesterferien: Probieren geht über Studieren" oder "Semesterferien 2: Was uns die Uni nicht gelehrt hat" ;)

Ob Leonie und Thomas noch vorkommen werden, kann ich nicht sagen. Immerhin sind sie gerade zu zweit auf Tour. Das eBook dazu ist noch in Arbeit bzw. der Text in Überarbeitung. Da ist halt stets das Problem mit der Zeiteinteilung für neue Texte schreiben, alte überarbeiten und Homepage administrieren.

Probleme mit DRM wirst du keine bekommen. Egal in welchem Shop, die eBooks sind immer ohne DRM, da ich kein Fan davon bin. Die, die sowas knacken wollen, schaffen es auch und andere haben nur Probleme damit. Zudem sind die Texte frei verfügbar und können zur Unterstützung dieses Projekts erworben werden. Warum den treuen Seelen, die das tun, auch noch Steine in den Weg legen?

Ja, leider muss zwischen den Kapiteln auch mal Pause sein. ;)

19.09.18

Saskia

Hi, Lynoxes

eine Fortsetzung mit Emily und ihren Freunden hatte ich nicht kommen sehen. Ich hatte fest mit den bekannten 5 Studenten gerechnet.
An die geänderten Namen musste ich mich auch erst mal gewöhnen, aber dafür habe ich jetzt die alten Geschichten nochmal gelesen. Ich hoffe, du behälst den Überblick mit jetzt ähnlich viel Charakteren wie bei einem bekannten bärtigen Fantasy-Autor. Aber nimm dir bitte kein Beispiel an seiner Schreibgeschwindigkeit ;-) Einige Szenen wie den "Walk of Shame" könntest du aber gerne adaptieren.

Ansonsten, wie immer eine schöne Story und toll, dass die Leser-Umfragen wieder zurück sind.

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Saskia,

die anderen fünf Studenten werdet ihr auch wiedersehen. Dennoch ist es schön, wenn die Überraschung gelungen ist und ich hoffe, dass es das eine oder andere Mal noch gelingt. ;)

Das mit den Namen sollte jetzt funktionieren. Ich bin vor allem gespannt ob es gelingt allen Figuren gleichermaßen gerecht zu werden. Oft hat mal als Leser bzw. Zuschauer bei verschiedenen Handlungssträngen seine Favoriten und kann es kaum erwarten, bis es da weitergeht. Da soll natürlich niemand zu kurz kommen. Und weil du das Thema eröffnet hast: Next chapter is coming.

Liebe Grüße, LynoXes

18.09.18

Max

Bis jetzt noch teilweise etwas unübersichtlich, aber es verspricht interessant zu werden. Schön ist auch der Cameo Auftritt von Hackerman ;) Als tatsächlicher Informatik Student sind solche Szenen immer besonders gut.

LynoXes:

Am wichtigesten sind vorab "Der Kunstkurs", "Küchendienst" sowie die Kapiel 18, 21, 26, 28 und 29 von "Semesterferien". Andere Figuren bekommen eigentlich erst in dieser Geschichte richtig Tiefe und ich hoffe, dass es mit weiteren Kapiteln leichter wird den Handlungssträngen zu folgen. Falls sonst Fragen aufkommen: 00101010

15.09.18

MistressLila

Hallo Lynoxes,

Das ist mal wieder eine sehr vielversprechende Geschichte mit unterschiedlichen Handlungssträngen. Ich finde es toll, dass du mittlerweile deine alten Geschichten miteinbeziehst, so entsteht ein kleines versautes Universum, das alles viel greifbarer macht. Ein großes Kompliment, ich weiß noch, als es hier gefühlt nur zehn Geschichten gab und du mühsam Story um Story aufgebaut hast. Du bist weit gekommen!

So zurück zu Semesterferien 2. Bei dem Gespräch zwischen Jessica, Theresa und Lee sagt Theresa "Jetzt weiß ich wieder vorher ich sie kenne", ich schätze das sollte "woher" heißen. Ansonsten sehe ich das Ganze als eine Art Einleitung zu mehreren kleinen Geschichten, die im Endeffekt miteinander zusammenhängen werden?
Ich freue mich sehr darauf, deine Schreibkünste wieder genießen zu dürfen!

Viele Grüße,
Mistress Lila.

LynoXes:

Hallo Mistress Lila,

ich möchte den bekannten Figuren und besonders denen, die bisher nur in einer Kurzgeschichte vorgekommen sind, die Möglichkeit geben mehr von sich zu erzählen und natürlich zu zeigen. Im gleichen Moment bin ich vor allem dankbar für die treuen Leserinnen und Leser wie dich, die schon seit langem dabei sind und in dem Zeitraum auch die ein oder andere Durststrecke überstehen mussten.

Danke für den Hinweis mit "vorher" und "woher". Habe ich mit ein paar anderen Fehlern zusammen korrigiert. Die Handlungsstränge der Geschichte werden sich immer mal wieder überschneiden und gegenseitig beeinflussen.

Viele Grüße, LynoXes

15.09.18

Der männliche Stein

Endlich geht es weiter! Deine Geschichten sind echt die Besten. Vor ein paar Tagen noch den ersten Teil beendet zu lesen (angefangen hatte ich schon vor Monaten) und jetzt ist der zweite da (Hatte gesehen, dass du angefangen hattest zu schreiben, da musste ich die andere Geschichte mal fertig lesen). Jetzt kann ich auch mal mit abstimmen.
Finde es einerseits schade, dass es keine weitere Geschichte mit der alten Gruppe wird, da diese ja jetzt abgereist sind, aber andererseits auch spannend was in dieser neuen Gruppe passiert (abgesehen von Emily und Erik, die wir schon ausführlicher kennen). Finde es super, dass es an Kapitel 28 vom alten Teil anknüpft. Da weiß man, wo man steht und zeitlich passt alles wirklich perfekt. Auch wo noch Moritz und Robert duschen gehen. Da hast du Talent für. Insgesamt sind ja sehr viele Leute dort vertreten, da muss man erstmal durchblicken. Da waren die 5 vom letzten Mal deutlich übersichtlicher.
Mir ist noch der ein oder andere Rechtschreibfehler aufgefallen, da müsste nochmal überarbeitet werden. Der größte Patzer ist wohl jedoch, dass sowohl Jessica im Zimmer hockt, als auch mit den anderen Flaschendrehen spielt. Durch die Abstimmung findet man heraus, dass die Jessica beim Flaschendrehen eine Jennifer sein soll, die gar nicht erwähnt wurde bisher.
Bin gespannt was sich da für Konstellationen noch ergeben werden. Besonders, was sich David denkt. Denn wenn ich das richtig verstanden habe hat Nico alle Nacktfotos gelöscht und er ist jetzt nur noch der einzige, der irgendwelche Exemplare davon besitzt. Zudem ist er schwul, das heißt nichts mit Erpressungen von seiner Seite aus (zumindest gegenüber den Mädchen) und nichts mit Erpressungen von David, die er sich schon zurecht gelegt hatte. Das Gesicht will ich sehen! Wie sagt man so schön: "Satz mit X, war wohl nichts.".
Am meisten interessiert mich aktuell die Story um Emily und Erik, sowie ihrer Freundin Franziska. Die drei Mädchen am Lagerfeuer sind für mich noch abseits der Story von Beziehungen, wobei Jennifer etwas mit dem Arschloch David hatte!? Da bin ich auch gespannt, wie es weiter geht.
Sophie ist wohl aus einer bereits existierenden Geschichte Kunstkurs. Die hab ich noch nicht gelesen, nur soviel hab ich mitbekommen. Müsste man vielleicht mal noch machen, damit man mehr versteht.
Kommt jetzt wie letztes Mal jede Woche ein neuer Teil raus? Das wäre super. Die Abstimmung geht ja nur knapp 2-3 Tage.
Hoffe mein Kommentar ist dir nicht zu lange zum lesen. Du antwortest ja immer auf alle, dass find ich super. Auch, dass alles ohne Anmeldung geht.
Bis zum hoffentlich baldigen nächsten Teil,
Der Stein

LynoXes:

Hallo,

erstmal vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Ich gebe zu, dass es etwas dauern könnte, bis man bei allen Figuren weiß woran man ist. Und tatsächlich habe ich hier beim Schreiben einen Fehler gemacht: Jessica spielt wirklich mit Lee und Theresa Flaschendrehen (vgl. Küchendienst). Im Zimmer ist Jennifer, Sophies beste Freundin und für den Kontext wichtig, aus dem Text Babysitter. Das habe ich gerade noch korrigiert. Rechtschreibfehler sind ja leider immer ein paar dabei. Um die kümmere ich mich auch noch.

Die Abstimmungen sollen immer von Samstag auf Sonntag gehen, sodass ich unter der Woche den nächsten Teil schreiben kann. Dann erfahrt ihr auch, wie es mit Emily und Erik weitergeht oder wie David auf den Verlust der Fotos reagiert. Er hatte - wenn der Autor die Namen richtig hinbekommt - natürlich nichts mit Jennifer, sondern ist in der Geschichte Küchendienst negativ aufgefallen. Hier wiederholt sich ein Verhaltensmuster.

Und ja, Sophie kommt aus der Geschichte Der Kunstkurs, gemeinsam mit Amelie, Robert und Moritz. ;)

Viele Grüße, LynoXes