Adventskalender 2018

Semesterferien 2

Kapitel 2

Die Flasche im Sand rotierte ein paar Sekunden schnell und wurde dann langsamer. Lee hatte viel Kraft in den Stoß gepackt, um ihre Nervosität zu kompensieren. Nicht nur ihre Augen verfolgten das Geschehen gespannt und warteten auf das Ergebnis. Schließlich stoppte die Flasche und ihr Hals zeigte auf Jessica.

Lee, welche die Luft angehalten hatte, atmete erleichtert aus und ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. Theresa machte zumindest äußerlich den Anschein als wäre sie auch bei einem anderen Ausgang entspannt gewesen. Tatsächlich wusste sie, dass es etwas ganz anderes war, splitternackt statt in Unterwäsche den Weg zur Jugendherberge anzutreten. Selbst mit der spärlichen Bekleidung war sie froh gewesen niemanden anzutreffen.

Der ausgewählten Studentin wurde gleichzeitig heiß und kalt. Jessicas Brustwarzen verhärteten sich zusätzlich und sie spürte dieses bekannte Kribbeln im Bauch, das sich bis zwischen ihre Beine zog. Wie immer brachte die Ungewissheit über den Verlauf der Wetteinlösung eine überraschend hohe Erregung mit sich.

Das konnten auch Lee und Theresa nicht von der Hand weisen. Während sich die beiden glücklichen Studentinnen anzogen, konnten sie es kaum erwarten, ihre Freundin auf dem Weg ins Zimmer zu begleiten. Sie wollten keine Sekunde verpassen, wenn Jessica splitternackt über den Strand, durch den Haupteingang und das Treppenhaus hin zum Zimmer lief.

»Zeit deine Klamotten zu vergraben«, stellte Theresa fest.

Sie reichte ihrer Mitbewohnerin mit einem breiten Grinsen den Kleiderstapel. Jessica nahm ihn entgegen und breitete alles auf dem Boden aus. Anschließend legte sie das Oberteil sowie die Unterwäsche in die Shorts und rollte diese zusammen, sodass ein kompaktes Paket entstand. So waren zumindest die etwas feineren Kleidungsstücke geschützt.

Nachdem dieser Schritt vollführt war, lief Jessica ein paar Meter den Strand entlang. Sie war auf der Suche nach einem Platz, den sie am nächsten Tag leicht wiederfinden würde. Während sie über den kältewerdenden Sand lief, hatte sie das Gefühl, das Mondlicht auf ihrer Haut zu spüren. Es war, als würde sie hell erleuchtet am Meer spazieren gehen und die ganze Welt konnte sie sehen. Nun, wo sie als einzige nackt war, war sie sich der fehlenden Bekleidung umso bewusster.

»Du schindest Zeit«, stellte Lee fest. »Ich dachte, du wolltest schnell ins Bett.«

»Ich bin ja gleich fertig«, gab Jessica zurück.

Sie hatte einen großen Stein gefunden und sich davor gekniet, um ein Loch zu graben. Mit bloßen Händen war dieses Vorhaben sehr anstrengend und dauerte entsprechend lange. Lee und Theresa ließen die Gelegenheit nicht verstreichen ihre Freundin aufzuziehen.

»Ich hatte gar nicht gemerkt, dass wir heute Vollmond haben«, stellte Theresa lachend fest, während sie den Po ihrer nackten Mitbewohnerin betrachtete.

»Sehr witzig«, stellte Jessica, welcher der ungehinderte Blick auf ihre Kehrseite sowie die sichtbaren Schamlippen etwas unangenehm war. »Könnt ihr mir nicht helfen?«

»Die Suppe hast du dir ganz allein eingebrockt«, gab Lee zurück. »Jetzt musst du sie auch auslöffeln.«

»Na ja, oder halt ausbuddeln«, warf Theresa lachend ein. »Vermutlich will sie den Gang zur Herberge nur noch etwas auf sich warten lassen, damit die Vorfreude umso größer ist.«

Tatsächlich drehten sich Jessicas Gedanken nur noch um den Weg zur Jugendherberge und durch das Treppenhaus zur Etage und dann ins Zimmer. Dennoch wollte sie schnell fertig werden und bat erneut um Hilfe. Es musste sie ja nicht noch jemand am Strand überraschen.

»Na meinetwegen«, stimmt Theresa schließlich zu. »Aber nur unter einer Bedingung.«

»Und die wäre?«

»Du darfst dich zu keinem Zeitpunkt bedecken. Auch wenn wir jemandem begegnen, musst du die Hände unten lassen.«

»Wie bitte?« Jessica glaubte sich verhört zu haben.

»Entweder das oder du buddelst allein weiter«, meinte Theresa bestimmt.

Um schneller fertig zu werden, stimmte Jessica dem Vorschlag schweren Herzens zu. Dabei war sie in Gedanken bereits dabei, allen männlichen Kommilitonen zu begegnen und ihnen ungehinderte Blicke auf ihre Brüste sowie den Schambereich zu gewähren. Schon wurde das Kribbeln zwischen den Beinen intensiver und das flaue Gefühl im Magen stärker.

Grinsend knieten sich Lee und Theresa links sowie rechts neben Jessica. Zu dritt kamen die drei Freundinnen schneller voran und schon bald war das Loch tief genug, dass niemand durch Zufall auf die Klamotten stoßen würde. Umgehend legte Jessica das gerollte Paket hinein. Ein letzter sehnsüchtiger Blick und schon verschwanden die Kleidungsstücke unter viel Sand.

»Dann mal los«, meinte Theresa kaum dass die Studentinnen aufgestanden waren. »Zeit ins Bett zu gehen.«

»Und dem einen oder anderen noch eine Vorlage für süße Träume zu liefern«, gab Lee ihren Senf dazu.

Jessica versuchte die Kommentare zu ignorieren und lief stattdessen geradewegs über den Strand in Richtung Herberge. Wieder spürte sie den kühler werdenden Wind auf ihrer Haut und während sich ihre Brüste bei jedem Schritt leicht bewegten, wurde die Brustwarzen von Minute zu Minute härter.

Am Gebüsch neben der Herberge angekommen, verlangsamte Jessica ihre Geschwindigkeit. Sie wollte stets die Gelegenheit haben, sich in ein Versteck retten zu können. Nervös schaute sie um die Ecke und war froh, dass vor dem Haus niemand mehr zu sehen war. Jetzt musste sie nur noch hoffen, dass keiner ihrer Mitstudenten unerwartet aus dem Fenster schauen würde.

›Wer rennt schon nackt durch die Jugendherberge, in welcher lauter Kommilitonen sind?‹, dachte Jessica nach und verfluchte ihr Pech. ›Außer mir ist sicher niemand so blöd.‹

Die nackte Studentin schreckte aus ihren Gedanken hoch, als sie einen Zweig knacken hörte. Instinktiv nahm Jessica ihre Hände hoch, sodass diese ihre Blöße bedeckten, ehe sie sich umdrehte.

»Sorry«, kam es von Lee, die sich derart auf Jessicas nackten Po konzentriert hatte, dass sie das Hindernis nicht gesehen hatte.

»Du hast versprochen, dass du dich nicht verstecken würdest«, erinnerte Theresa. »Und kaum kommt das erste Geräusch, wirfst du all dein Ehrgefühl über Bord.«

»Das ist nicht fair!«, beschwerte sich Jessica.

»Es war nur ein zerbrochener Ast«, gab Theresa zurück. »Wenn einer der Jungs vor dir gestanden hätte, wären die Arme noch schneller oben gewesen.«

»Na und? Du hättest es auch gemacht.«

»Darum geht es nicht«, stellte Theresa fest, die zur Verwunderung von Lee und Jessica unter ihrem Oberteil den BH hervorzauberte. »Es geht darum, dass du etwas für unsere Mithilfe versprochen hast und es jetzt nicht einhältst.«

»Ok, es tut mir leid«, gab sich Jessica geschlagen, ehe sie die Hände wieder runternahm.

»Trotzdem ist es Zeit für eine Strafverschärfung«, stellte Theresa fest. »Umdrehen und Hände auf den Rücken.«

»Meinst du das ernst?«, wollte Jessica, die ahnte, was auf sie zukam, wissen.

»Mein BH sollte Antwort genug sein«, gab Theresa mit einem Grinsen zurück, während sie das besagte Kleidungsstück herumwedelte. »Und du weißt genau, dass du es genauso gemacht hättest.«

Jessica nickte. Natürlich hätte sie peinlich genau darauf geachtet, dass Theresa die Aufgabe erfüllt und sich an weitere Absprachen gehalten hätte. Nun war es an ihr, selbst Wort zu halten. So drehte sich die nackte Studentin um und wenig später hatte ihre Mitbewohnerin die hinter dem Rücken zusammengelegten Hände mittels BH gefesselt.

»Dann mal weiter«, meinte Therese und gab Jessica einen Klaps auf den Po.

»Aua!«

Lee ließ es sich nicht nehmen, es Theresa gleichzutun.

»Lasst das!«

»Ich wäre noch etwas lauter, wenn du sichergehen willst, dass alle deinen Nacktspaziergang mitbekommen«, gab Lee, die das Grinsen ebenfalls nicht aus dem Gesicht bekam, zu bedenken.

Missmutig machte Jessica die nächsten Schritte in Richtung Jugendherberge. Sie versicherte sich noch einmal, dass sich niemand vor dem Gebäude aufhielt und lief dann auf den Haupteingang zu. Nun, wo die rothaarige Studentin ihre Brüste sowie den Schambereich nicht mal mehr vor Blicken schützen konnte, hoffte sie umso mehr, dass es auch in der Herberge so ruhig war, wie es von außen den Anschein machte.

Im Keller der Jugendherberge sah sich Sophie unerwartet Moritz gegenüber. Eben hatte sie noch darüber nachgedacht, wie sie sich an Amelie für Leonies Rache revanchieren konnte und schon stand sie eben jenem jungen Mann gegenüber, welcher mit seiner Kamera jedes noch so intime Detail ihres Körpers für die Ewigkeit festgehalten hatte. Wochenlang hatte sie darüber nachgedacht, was sie ihm sagen wollte, wenn sie sich einmal treffen würden und doch wollte kein Wort aus ihrem Mund kommen.

»Was machst du da?«, wollte er wissen. »Kann es sein, dass du jemanden bespannst?«

»Wie bitte?« Sophie löste sich langsam aus ihrer Starre und schüttelte dann energisch den Kopf. »So ein Quatsch. Ich wollte gerade selbst duschen gehen.«

»Das sah für mich aber ganz anders aus.« Moritz holte sein Handy aus der Hosentasche und präsentierte ein kurzes Video in dem Sophie ganz offensichtlich durch die Tür spähte, anstatt hindurch zu gehen. »Man könnte fast den Anschein gewinnen, du wärst Profi darin andere zu bespannen und ihnen einen Streich zu spielen. Steckst du etwa auch hinter der Aktion mit Antonia, Klara, Yvonne und Hannah?«

»Auf keinen Fall!« Sophie zeigte ihrem Gegenüber den Vogel. »Das haben die vier ganz allein eingefädelt um Aufmerksamkeit zu erhaschen!«

»Schwer vorzustellen. Welche Studentin bei Verstand zeigt sich schon freiwillig vor versammelter Mannschaft splitterfasernackt? Noch dazu, wenn eine Kamera im Spiel ist?«

Sophie schnaufte und sah Moritz mit finsterem Blick an.

»Na ja, schade eigentlich, dass du es nicht warst«, stellte er schließlich fest. »Dann muss ich wohl weiter nach der Person suchen, bei der ich mich für den Anblick bedanken darf.«

»Was willst du eigentlich noch so spät hier unten?«, fragte Sophie, sichtlich genervt von Moritz, der ihren Plan zunichte machte.

»Ich habe vorhin mein Duschbad stehen lassen«, erklärte ihr Gegenüber. »Und es wäre mir lieb, wenn es morgen nicht weg oder leer ist.«

»Dann solltest du es wohl besser holen.«

»Absolut«, stimmte Moritz zu ehe er den Gang hinunterlief.

Sophie öffnete die Tür zur Frauendusche erneut einen Spalt und warf einen weiteren Blick hinein. Amelie war fertig mit duschen und trocknete sich gerade ab. Ihre kleinen Brüste verschwanden ebenso wie der knackige Po wenig später hinter Unterwäsche. Die Chance war vertan.

Moritz war nur wenige Sekunden später zurück und Sophie ahnte, dass er mitbekommen hatte, wie sie die Tür erneut leise geschlossen hatte. In seiner rechten Hand hielt er das besagte Duschbad.

»Stehst du vielleicht auf Frauen?«, wollte der Student wissen. »Oder hast du eine voyeuristische Ader? Ich könnte beides gut nachvollziehen, besonders in der Kombination.«

»Ich stehe nicht auf Frauen!«, erklärte die Studentin bestimmt. »Und ich geile mich auch nicht daran auf andere nackt zu begaffen. Soll aber wohl welche geben, bei denen das so ist.«

Während sich die beiden die nächsten Sekunden anschwiegen, kam Amelie aus der Dusche und blickte erstaunt zur Seite. Sie hatte weder mit Sophie noch mit Moritz gerechnet, erst recht nicht in der Kombination.

»Gute Nacht«, war alles, was ihr einfiel und sie ging schnell weiter.

»Aha«, meinte Moritz, nachdem er Amelie hinterhergeschaut hatte. »Daher weht also der Wind.«

»Was meinst du?«

»Du wolltest ihr einen Streich spielen. Vermutlich ihre Sachen stehlen und sie nackt in der Dusche zurücklassen.«

»Wollte ich nicht«, log Sophie, während sie schnell zu Boden sah.

»Ich hatte mehr von dir erwartet.«

»Und wenn schon! Sie hätte es verdient!« Sophie hatte die Hände geballt und sah wütend in Moritz’ Gesicht.

»Hätte sie das?«, wollte er wissen. »Sie war nicht mal Teil des Racheplans.«

»AHA!«, entfuhr es Sophie. »Es war also von Anfang an geplant.«

»Das war ja nun wirklich offensichtlich«, gab Moritz zurück und rollte mit den Augen. »Und dennoch war ich ehrlich gesagt beeindruckt, dass du bis zum bitteren Ende durchgehalten hast.«

»Echt?« Sophie war überrascht.

»Echt«, bestätigte Moritz. »Das hat sicher einiges an Überwindung gekostet. Und ich war mir bis eben sicher, dass du tief in deinem Inneren wusstest, dass du es verdient hattest vorgeführt zu werden.«

Sophie atmete tief durch und nickte dann kaum merklich.

»Ich gebe zu, dass wir etwas über das Ziel hinausgeschossen sind«, gestand Moritz. »Gleichwohl stehst du jetzt hier und wolltest das gleiche Spiel wieder abziehen: Eine Kommilitonin ohne Grund demütigen. Spätestens in dem Punkt seid Antonia und du euch gleich wie ein Ei dem anderen.«

»Das ist nicht wahr!«

»Und ob. Ihr versucht euch beide durch Mobbing und Demütigung anderer größer und besser zu fühlen. Dadurch schafft ihr euch aber nur immer mehr Feinde und immer weniger Freunde.«

»Danke, Dr. Freud«, meinte Sophie schnippisch. »Dann bin ich jetzt einfach nett zu allen und mein Leben wird so viel leichter sein. Magst du direkt mein Freund werden?«

»Ich glaube, die Frage war mal: Willst du mit mir gehen?«, amüsierte sich Moritz. »Aber warum eigentlich nicht?«

»Du spinnst doch!«

»Ich bleibe dabei, sei nett und du bekommst leichter, was du willst als durch Mobbing und Intrigen.«

»Als wüsstest du, was ich will«, meinte Sophie und zog eine Augenbraue hoch.

»Sag es mir«, forderte Moritz.

»Zeig mir die Fotos, die du von mir gemacht hast.«

Schon lange wollte Sophie wissen, wie intim die Bilder geworden war. Die Studentin hatte die Befürchtung, dass wirklich kein Detail der Kamera verborgen geblieben war und wollte das für ihren Seelenfrieden geklärt wissen.

»Das lässt sich arrangieren«, versicherte Moritz. »Leider habe ich die Kamera nicht immer bei mir.«

»Dann zieh dich aus.«

Moritz sah Sophie verwundert an. Hatte sie das tatsächlich gerade von ihm gefordert? Ihrem Gesichtsausdruck zufolge meinte sie es tatsächlich ernst.

»Du hast mir doch gerade einen Vortrag über faires Verhalten an die Backe gequatscht«, stellte die Studentin klar. »Du hast mich nackt gesehen und jetzt will ich dich nackt sehen. Das ist nur gerecht.«

Ohne ein Wort zu sagen, stellte Moritz das Duschbad beiseite. Noch immer im Kellergang zog er sein T-Shirt über den Kopf und schlüpfte gleichzeitig aus den Schuhen. Nur eine Sekunde später folgte die kurze Hose samt Boxershorts, sodass er sich in voller Pracht und ohne ein Stück Stoff am Körper präsentierte.

Sophie, die nicht damit gerechnet hatte, blieb die Spucke weg. Der Kerl hatte echt Nerven! Und kaum das ihre Augen auf Wanderschaft gingen, musste sie auch feststellen, dass er einen tollen Körper hatte. Die Muskeln hatte sie bereits am Strand bewundern dürfen. Jetzt kamen noch der knackige Po und ein beeindruckendes Gemächt dazu.

»Zufrieden?«, wollte Moritz wissen.

Als er keine Antwort bekam, trat er einen Schritt auf Sophie zu und hob ihr Kinn leicht an, sodass sich ihre Blicke trafen. Die Studentin biss sich auf die Unterlippe.

»Ich habe auch Augen«, scherzte er.

»Meine Augen haben dich damals auch nicht interessiert«, gab Sophie zu bedenken.

Ihr Gegenüber tauschte in diesem Moment dafür umso intensivere Blicke mit ihr aus. Lust und Verlangen - nichts blieb verborgen. Von einem auf den anderen Moment war beiden vieles klar.

Sekunden später drückte Moritz Sophie gegen die Wand und küsste sie. Nachdem sie die erste Überraschung verarbeitet hatte, erwiderte die Studentin den Kuss und ließ ihre Hände über den nackten Rücken zu den Pobacken streifen. Eine surreale Situation.

Nach einem Moment der Ewigkeit löste sich Moritz und fragte Sophie, ob sie eigentlich wirklich vorgehabt hatte zu duschen. Wieder brauchte die Studentin einen Moment um das Geschehen zu verarbeiten, ehe sie die Frage bejahte. Um ihren Punkt zu unterstreichen, zeigte sie auf ihr Handtuch und die Waschtasche. Beides lag neben ihr am Boden.

»Komm mit«, meinte Moritz.

Der nackte Student ließ seine Klamotten einfach liegen und nahm Sophies Hand. Daran zog er die Kommilitonin hinter sich in die Frauendusche. Die junge Frau folgte willig und genoss den Ausblick auf die festen Pobacken. Wie oft machte dieser Kerl wohl Sport in der Woche?

Im Duschraum nahm Moritz Sophies Handtuch sowie die Waschtasche und stellte beides auf die Bank. Anschließend half er der Studentin aus ihren Klamotten. Dabei stieß er auf keinen Widerstand und schon bald hatten beide gleichermaßen nichts an.

»Mindestens so sexy wie ich es in Erinnerung hatte«, meinte Moritz während er seine Blicke schweifen ließ.

Sophies üppigen Brüste reckten sich ihm entgegen und besonders die großen Brustwarzen schienen sich dabei hervortun zu wollen. Weiter unten schmückte mittlerweile ein dichtes Schamhaardreieck den Bereich zwischen den Schenkeln. Das letzte Mal als Moritz ein Blick vergönnt war, hatte dort kein Haar gestanden.

Nachdem er sich einen langen Augenblick genommen hatte, um Sophies Körper zu betrachten, führte Moritz sie zu einer Duschkabine. Hier stellte er das warme Wasser an, sodass es sich über die beiden Studenten ergoss.

Sophie wollte nach ihm greifen, doch Moritz packte die Handgelenke und drückte diese über den Kopf der Studentin an die Wand. Anschließend kam er einen Schritt auf sie zu und küsste sie erneut. Die freie Hand ließ er dabei über ihren Körper wandern.

Sophie keuchte, als Moritz’ Finger ihren linken Busen entlangfuhren und anschließend mit dem Nippel spielten. Mit leichtem Druck ließ er den empfindlichen Knubbel zwischen seinem Daumen und Zeigefinger hin und her rollen. Danach ging es tiefer.

Moritz’ Hand legte sich über den Schambereich und seine Fingerspitzen kraulten Sophies Busch. Das weiche Haar fühlte sie toll an und als der Student leicht daran zog, entglitt der jungen Frau das nächste Stöhnen. Dieses wurde immer länger und lauter, als sich die Finger zwischen die Schamlippen schoben.

Die Feuchtigkeit dazwischen war schon längst nicht mehr nur auf die Dusche zurückzuführen. Sophie drückte ihr Becken nach vorn. Sie wollte mehr, viel mehr. Und Moritz wollte sie in dem Punkt nicht enttäuschen.

Der Student ging in die Knie und drückte sein Gesicht gegen ihr Geschlecht. Zielsicher fand seine Zunge den Weg zwischen die Schamlippen. Gierig leckte Moritz von oben nach unten und wieder zurück. Sophie genoss jede Sekunde und schloss die Augen.

Diese riss sie sofort wieder auf, als Moritz ihre Schenkel über seine Schultern legte und mit ihr aufstand. Der Rücken der Studentin wurde gegen die Wand der Duschkabine gedrückt, während ihr Gesicht direkt neben dem Duschkopf war. Nun durfte sie Moritz’ talentierte Zunge in luftiger Höhe genießen. Ein zusätzlicher Kick, der bald Wirkung zeigte.

Sophies Stöhnen wurde im Sekundentakt lauter und intensiver. Sie spürte die Wellen der Lust bei jeder Umrundung von Moritz Zunge um ihre Lustperle. Seine starken Hände hielten sie sicher und gaben ihr die Möglichkeit sich fallen zu lassen. Der Orgasmus kam mit großen Schritten immer näher.

Kurz bevor Sophie den Gipfel erklimmen konnte, setzte Moritz sie wieder auf dem Boden ab und führte die nackte, nasse Studentin in die Mitte des Raumes. Sophie erwartete, dass er sie auf die Bank legen würde, um dann in sie einzudringen.

Noch während sich die Studentin Gedanken über Verhütung machte, setzte sich Moritz auf die Bank und zog Sophie über seinen Schoß, sodass ihr Po schutzlos ausgeliefert war. Wieder hielt er sie sicher in Position.

»Was wird das?«, wollte sie wissen, während Moritz’ rechte Hand über die Pobacken streichelte.

»Nur weil du den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht hast, sind deine Sünden noch lange nicht vergessen«, erinnerte Moritz. »Du wolltest eine unschuldige Studentin bloßstellen.«

»Aber, aber«, wollte Sophie sich verteidigen, da kam schon der erste Schlag.

Klatsch! »Aua!«

Klatsch! Auf der nassen Haut hatten die Schläge eine größere Wirkung.

Klatsch!Klatsch! Zwei schnelle Treffer. Einer links. Einer rechts.

Klatsch!Klatsch! »Bitte.«

Klatsch!Klatsch! »Bitte, Moritz.«

Klatsch!Klatsch! »Bitte, hör auf. Ich habe meine Lektion gelernt.«

Moritz ließ umgehend die Hand sinken und legte sie auf Sophie geröteten Pobacken ab. Die Studentin entspannte sich langsam und sackte leicht zusammen. Kaum dass sie das tat, schob sich Moritz’ Hand von hinten zwischen ihre Schenkel.

Willig öffnete Sophie die Beine und gewährte ihrem Kommilitonen Zugang zu ihrer Spalte. Das Spanking hatte der Erregung keinen Abbruch getan. Es hatte das Verlangen vielmehr angeheizt.

Moritz’ Finger strichen durch die Schamlippen und verrieben immer mehr Feuchtigkeit vom Scheideneingang Richtung Kitzler. Der kleine Lustknopf pochte bereits und nahm die Reizung dankend entgegen. Nachdem die Anspannung eben erst aus Sophies Körper gewichen war, kam sie nun wieder zurück. Nach und nach spannten sich ihre Muskeln an, während sich der Höhepunkt aufbaute.

Im letzten Moment, bevor die Studentin die Schwelle erreichte, legte Moritz seinen Daumen auf das Poloch. Sophie keuchte, als der enge Muskelring massiert wurde und stöhnte kurz darauf laut auf, als sich der Daumen in ihren Enddarm drückte. In diesem Augenblick vergaß die junge Frau alles um sich herum und kam so heftig wie noch nie zuvor in ihrem Leben zum Höhepunkt. Jeder Millimeter ihres Körpers war mit Gänsehaut überzogen.

Moritz hielt seine Mitstudentin gut fest, bis sie wieder alle Sinne beisammen hatte und sich allein von seinem Schoß bewegen konnte. Völlig geschafft setzte sie sich neben ihn und lehnte sich an seiner Schulter an. Es war offensichtlich, dass sie noch immer nach Atem rang.

»Ich dachte, es wäre zu früh für eine Belohnung«, meinte sie schließlich.

»Nennen wir es einen Vertrauensvorschuss«, erwiderte Moritz und gab Sophie einen Kuss. »Gute Nacht und bis morgen. Dann können wir über die Fotos reden.«

»Gute Nacht«, erwiderte Sophie und sah dann sehnsüchtig dem nackten Mann hinterher, der die Frauendusche verließ.

Jessica hatte sich unterdessen ungesehen durch den Eingang sowie den Flur des Erdgeschosses geschlichen. Hinten dran immer Lee und Theresa, die mit ihrem gelegentlichen Kichern, wenn Jessica um Ecken schaute und noch nervöser wurde, ziemlich nervten.

»Wollt ihr nicht einfach vorgehen?«, fragte Jessica.

»Und verpassen, wie du dir jedes Mal ins nicht vorhandene Höschen machst?«, stellte Lee eine rhetorische Gegenfrage.

»Außerdem hast du die Hände verbunden und könntest blöd fallen«, gab Theresa zu bedenken. »Es wäre also unverantwortlich dich allein zu lassen.«

»Dann mach mir endlich deinen BH ab«, forderte Jessica.

»Es wäre auch verantwortungslos, die Strafe vorzeitig abzubrechen«, erwiderte Theresa. »Immerhin sollst du ja deine Lektion lernen und deine Versprechen demnächst einhalten.«

Jessica rollte genervt mit den Augen und lief das letzte Stück bis zum Treppenhaus. Während der Eingang zur Jugendherberge offen gestanden hatte, war an dieser Stelle der Weg versperrt.

»Könnt ihr mir die Tür aufmachen?«

»Und dir deine Aufgabe erleichtern?«, fragte Theresa. »Da sind uns leider die Hände gebunden.«

»Wir halten dir aber den Rücken frei«, versicherte Lee grinsend.

Jessica grummelt und machte sich anschließend daran, sich mit dem Rücken langsam zur Tür vorzutasten. Während ihre gefesselten Hände nach der Türklinke suchten, malte sie sich zahlreiche Aufgaben aus, mit denen sie ihre beiden Mitbewohnerinnen herausfordern würde. Dann wäre sie ebenso wenig zur Hilfestellung bereit.

Schließlich gelang es der nackten Studentin die Tür zu öffnen. Umständlich und mit einigen Verrenkungen zog sie diese weit auf und hastete dann hindurch, ehe sie erneut ins Schloss fiel. Lee und Theresa folgten Sekunden später.

Nachdem diese Hürde überstanden war, ging es die Treppe hinauf. Jessica erklomm die Stufen langsam und als sie die erste Hälfte des Stockwerks geschafft hatte, warf sie einen vorsichtigen Blick. Vor ihr lag das erste Obergeschoss, in welchem die Zimmer der männlichen Jugendherbergsgäste waren.

Als die Studentin erkannte, dass die Luft rein war, lief sie so schnell es ging die Stufen hinauf. Lee und Theresa waren wieder einmal direkt hinter ihrer Freundin und konnten so deren nackten Po betrachten.

Gerade als Jessica den Weg in den zweiten Stock antreten wollte, hörte sie Schritt von oben. Panisch drehte sich die nackte Studentin um und schob sich an ihren Mitbewohnerinnen vorbei. So schnell es ging, rannte sie die halbe Treppe zurück. Auf der letzten Stufe stolperte Jessica und konnte sich aufgrund der gefesselten Arme nicht abfangen, sodass sie ungebremst in die Ecke des Treppenaufgangs lief. Dort versuchte die rothaarige Studentin im Halbdunkel zu verschwinden.

»Hallo ihr beiden«, kam es von Mike.

»Hi Mike«, antwortete Lee, die eben noch wie Theresa Jessica hinterhergeschaut hatte.

»Was wolltest du denn da oben?«, fragte Theresa um Mike abzulenken, als er versuchte zu schauen, was die beiden Kommilitoninnen an dem tiefgelegenen Stockwerk so interessierte. »Hast du dir etwa noch ein paar Glückshormone abgeholt.«

»Irgendwie schon«, kam es von dem Studenten mit dem Augenbrauenpiercing und er grinste. »Aber nicht so wie du denkst.«

»Hä?«, kam Lees perfekt formulierte Nachfrage.

»Der Süßigkeitenautomat im Erdgeschoss ist kaputt«, stellte Mike fest und hielt den beiden Frauen grinsend seinen Schokoriegel entgegen. »So hat der Beweis, dass ich es weder mit der Ernährung noch mit dem Sparen so genau nehme zumindest etwas Bewegung erfordert.«

»Du kannst es dir leisten«, stellte Therese mit Blick auf den schlanken Körper ihres Mitstudenten fest.

»Sucht ihr etwas oder irgendwen?«, kam Mike auf seine ursprüngliche Frage zu sprechen, als er sah, dass Lee einmal mehr den Blick die Treppe hinab schweifen ließ.

»Irgendwie ist uns Jessica abhandengekommen«, kam es von der asiatischen Studentin mit einem breiten Grinsen.

»Soll ich euch suchen helfen?«

Jessica stockte der Atem. Wie konnte Lee nur? Selbst der Alkohol war keine Entschuldigung für diesen gemeinen Trick. Sofort dachte die nackte Studentin über Auswege nach. Sollte sie direkt wieder nach draußen laufen oder lieber Richtung Keller? Wäre sie mit den gefesselten Händen schnell genug?

»Nicht notwendig«, meinte Theresa und warf ihrer Mitbewohnerin einen mahnenden Blick zu. »Vermutlich ist sie nur schnell unter die Dusche ohne uns Bescheid zu geben.«

»Mein Angebot steht trotzdem«, meinte Mike und grinste.

»Glaube ich dir gern«, versicherte Theresa und lachte.

»Sag mal, Mike, stimmt es, dass du in einem Sexkino arbeitest?«, platzte es Lee heraus.

»Das stimmt tatsächlich.«

»Igitt«, kam die direkte Reaktion von Lee. »Da sind bestimmt nur voll eklige Typen unterwegs. Und wer macht das alles sauber. Also ich meine, wenn die da …«

»Ich weiß, was du meinst«, gab Mike lachend zurück. »So schlimm ist es gar nicht. Ich arbeite an der Kasse und wenn nötig bei den Snacks. Und die Putzkolonne ist echt auf zack.«

»Und sind es wirklich hauptsächlich Kerle?«, wollte Theresa wissen.

Eben war Jessica ihrer Freundin noch dankbar gewesen, dass sie Lees Vorschlag nach ihr zu suchen abgebogen hatte und nun verwickelte Theresa den Kommilitonen in ein Gespräch. Gleichzeitig blieb der hüllenlosen jungen Frau nur der bange Blick nach unten und die Hoffnung, dass niemand nach oben kam.

»Es sind tatsächlich viele Männer, aber auch einige Paare. Hin und wieder einzelne Frauen, aber das ist selten«, erklärte Mike. »Halt eine bunte Mischung.«

»Apropos bunte Mischung«, meinte Theresa, die ihren Mitstudenten bisher nicht wirklich einordnen konnte. »Auf welcher Etage hier findest du eher etwas zum Naschen?«

»Ich sage mal so, es ist langweilig sich auf ein Ufer festzulegen«, antwortete Mike. »Hin und wieder muss man auch mal ins Wasser und schwimmen.«

»Interessant.«

»Freut mich, dass ich dich erleuchten konnte«, meinte der Student mit einem Lachen und verabschiedete sich, ehe noch mehr Fragen auf ihn zukamen.

Jessica bekam nur am Rande mit, wie Mike ging. Ihr Fokus lag mittlerweile auf einer Spinne, welche sich langsam von der Decke herab bewegte. Nur mit viel Überwindung hatte die Studentin es geschafft einen Aufschrei zu unterdrücken. Nun verfolgte sie mit Argusaugen die Spinne, die langsam näher kam.

»Magst du noch ein wenig da unten rumstehen oder endlich ins Zimmer gehen?«, wollte Theresa wissen.

Jessica löste sich aus ihrer Angststarre und blickte zu ihren Mitbewohnerinnen, die grinsend eine halbe Etage höher standen. Erst jetzt wurde der nackten Mitbewohnerin bewusste, dass sie nur noch zu dritt waren. Umgehend löste sie sich aus ihrer Ecke und erklomm die Stufen.

Nun, wo die Luft rein war, konnte es auch ins zweite Obergeschoss weitergehen, wo die Zimmer der weiblichen Gäste lagen. Jessica war ein weiteres Mal froh, als auch hier alles ruhig war und sie ungesehen das Stockwerk betreten konnte. Nun waren es nur noch ein paar Meter bis zur Zimmertür.

»Interessantes Outfit«, kam es von hinten.

Während Jessica erschrocken stehen blieb, drehten sich Lee und Theresa um. Hinter den drei Frauen war Amelie leise die Treppe hochgestiegen und stand nun mit Duschbad sowie Handtuch hinter ihnen. Ein schadenfrohes Grinsen von einem Ohr bis zum anderen zeichnete sich ab.

»Hi«, kam es lediglich von Jessica.

»Gibt es einen Grund, warum du splitternackt und mit gefesselten Händen über den Flur läufst? Ist das ein BH?«

»Sie hat eine Wette verloren«, gab Theresa zu verstehen.

»Dumm gelaufen«, stellte Amelie, welcher das als Erklärung reichte, fest. »Na ja, zumindest hattet ihr damit einen spannenderen Abend als ich.«

»So langweilig?«, wollte Lee wissen.

»Eher frustrierend«, gestand Amelie. »Und selbst Sophie diese falsche Schlange scheint ein Eisen im Feuer zu haben.«

»Aha?«, kam es von Theresa.

Jessica, die sich mittlerweile umgedreht hatte und Amelie einen Blick auf die ungeschützte Vorderseite gewährte, verdrehte die Augen. Konnten die drei ihr Gespräch nicht im Zimmer fortsetzen? Mehrfach versuchte die nackte Studentin die Aufmerksamkeit ihrer Mitbewohnerinnen durch Blicke zu bekommen, doch es war vergebens.

»Ach, sie stand da nur mit Moritz vor der Frauendusche und die beiden haben vielsagende Blicke ausgetauscht«, stellte Amelie fest. »Hätte nicht gedacht, dass es bei denen funkt.«

»Das siehst du anhand von ein paar Blicken?«

»Ich kann mich auch täuschen.« Amelie zuckte mit den Achseln. »So oder so hatte selbst diese blöde Kuh scheinbar heute Abend mehr Spaß als ich.«

»Vielleicht solltest du morgen mal mit uns losziehen«, stellte Theresa fest. »Zumindest, wenn du dich traust.«

Amelie warf einen Blick auf die nackte Jessica. Es überraschte sie selbst, dass sie nicht direkt ablehnte. Vielleicht war es wirklich eine Möglichkeit, die Ferien interessanter zu gestalten.

»Ich denke mal darüber nach«, meinte sie schließlich. »Oder besser gesagt, ich schlafe mal eine Nacht drüber.«

»Mach das«, sagte Theresa, während sie den BH von Jessicas Händen löste.

Zu viert ging es anschließend ins Zimmer. Hier schlief Emily schon längst tief und fest, während Franzi noch immer über ihre Freundin wacht. Die Sportstudentin schaute nicht schlecht, als nach Lee und Theresa Jessica splitternackt ins Zimmer kam, ehe Amelie die Tür hinter sich schloss.

Schnell zog sich Jessica einen Slip an sowie ein T-Shirt über, ehe sie mit ihren Mitbewohnerinnen kurz zum Bad auf der Etage ging, um sich die Zähne zu putzen und noch einmal auf Toilette zu gehen. Amelie legte sich unterdessen direkt ins Bett und dachte über das Angebot von Theresa nach.

Als die drei anderen wieder im Raum waren und auch das letzte Leselicht gelöscht war, kehrte Ruhe im Zimmer ein. Alle sechs hatten einen langen Tag, der schon längst in den nächsten übergegangen war, hinter sich. Zeit sich etwas Schlaf zu gönnen und Kräfte für neue Abenteuer zu sammeln.

Jessica lag noch lange wach und ließ die Erlebnisse der letzten Stunde Revue passieren. Jetzt wo sie in ihrem warmen Bett unter einer kuscheligen Decke lag, hatte sie die Gelegenheit alle Emotionen in Ruhe zuzulassen. Ihr gesamter Körper war dank dem nackten Lauf über den Strand und durch die Jugendherberge voller Adrenalin.

Während die Studentin an die ständige Gefahr dachte, erwischt zu werden, spürte sie, wie ihre Libido langsam erwachte. Zu der Vorstellung von Mike entdeckt zu werden und sich nicht bedecken zu können, ließ Jessica ihre Hand langsam in ihren Slip gleiten.

Schon längst war ihre Schamspalte feucht und sehnte sich nach Berührung. Still und heimlich ließ Jessica ihre Fingerspitzen die Schamlippen entlangfahren. Der Kitzler hatte sich unter seiner Vorhaut hervorgeschoben und reckte sich den Fingerspitzen förmlichen entgegen. Als Jessica ein leises Stöhnen entglitt, presste sie kurz darauf ihre Lippen zusammen und stoppte für einen Moment. Hatte sie jemand gehört?

Stille.

Nachdem Jessica sich wieder gesammelt hatte, machte sie genau da weiter, wo sie aufgehört hatte. Dank ihres hohen Erregungslevels war nicht viel Vorspiel nötig. Die Studentin konnte sich direkt auf ihren Kitzler konzentrieren und ihn mit kreisenden Bewegungen stimulieren.

Die Brustwarzen unter dem T-Shirt wurden hart und einmal mehr schossen der jungen Frau Bilder in den Kopf, wie sie von ihren männlichen Kommilitonen überrascht worden wäre. Sie hätte nichts dagegen tun können, dass diese einen ungehinderten Blick auf die beiden Halbkugeln gehabt hätte. Jedes Detail ihres nackten Körpers wäre offen präsentiert worden.

Als sich Jessica dann noch vorstellte, wie ihre Mitstudenten im Anschluss bei der Selbstbefriedigung an sie gedacht hätten, war es um die junge Frau geschehen. Blitze zuckten vor ihrem Auge und ihr ganzer Körper spannte sich an, ehe er mit den Wellen des Orgasmus Entspannung fand. Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ Jessica von ihrer Körpermitte ab und genoss die Nachbeben des Höhepunkts.

»Also ich glaube, dass ich morgen auf jeden Fall mitmachen will«, kam es plötzlich von Amelie, die im Doppelstockbett neben Jessica ebenfalls unten schlief. »Wenn man danach noch so geladen ist, dass es einen nicht mal interessiert, wer noch mit einem im Zimmer ist.«

Sofort lachten Lee und Theresa, die jeweils oben in den beiden Doppelstockbetten lagen, laut auf. Letztere hätte sich keine bessere Werbung für ihre erotischen Spiele einfallen lassen können, um Amelie zu überzeugen.

Unterdessen lief Jessica rot an. Ihr war nicht bewusst gewesen, dass die anderen nach den Erlebnissen des Tages auch nicht einfach einschlafen konnten. Ihr Gehirn hatte sie überzeugt, dass die anderen schnell schlafen würden und sie ansonsten leise genug sein könnte. Beides war offensichtlich nicht der Fall gewesen.

»Scheint dich ja ziemlich angeturnt zu haben«, meinte Theresa und beugte sich über den Rand nach unten. »Ein bestimmtes Szenario?«

»Lass mich in Ruhe«, gab Jessica von sich und suchte nach dem Mauseloch um sich zu verkriechen.

»Genau, Jessi will erstmal etwas kuscheln«, warf Lee ein. »Also mit sich selbst.«

Wieder lachten die anderen und Jessica wusste einmal mehr, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

»Was ist denn los?«, kam es ganz leise von einer verschlafenen Emily, sodass nur Franziska sie hören konnte.

»Jessica hat heimlich masturbiert und wurde erwischt«, flüsterte die Sportstudentin ihrer Freundin zu. »Ich glaube, dass es ihr ziemlich peinlich ist.«

»Klar ist es das«, murmelte Emily. »Da ist man morgens unter der Dusche deutlich ungestörter.«

Im nächsten Moment war sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht wieder eingeschlafen, während sie sich enger an Franziska kuschelte. Die Sportstudentin musste über die im Schlaf verratene Information grinsen und legte ihren Kopf dann ebenfalls wieder ab.

Jessica hatte sich unterdessen unter ihre Decke zurückgezogen und war dankbar, dass niemand mehr Kommentare in ihre Richtung abließ. Stattdessen war es ihr wie den anderen vergönnt endlich zu schlafen.

Antonia und ihre Freundinnen diskutierten angeregt, was sie am nächsten Tag tun wollten. Keine von ihnen wollte Zeit am Strand vor der Herberge verbringen und sich den Kommentaren der Kommilitonen aussetzen. Bei der Suche nach einer alternativen Beschäftigung wurde es schwierig.

»Wir könnten in die Stadt fahren und etwas shoppen gehen«, schlug Yvonne vor.

»Ich bin dabei«, stimmte Antonia zu. »Ich könnte noch einen Bikini gebrauchen.«

»Hast du nicht vier dabei?«, wollte Klara wissen. »Dir fällt es doch jetzt schon schwer, dich zu entscheiden.«

»Was kann ich denn dafür, wenn ich in allem so fabelhaft aussehe?«

»Was wäre denn dein Vorschlag?«, wollte Yvonne von Klara wissen.

»Wir könnten uns ein Stück weiter weg an den Strand legen. Immerhin sind wir deswegen ja hier. Shoppen können wir auch zu Hause.«

»Stimmt auch wieder«, dachte Yvonne laut nach. »Was meinst du, Hannah?«

Die Angesprochene reagierte nicht. Ihre Augen waren auf ihr Smartphone fixiert, während ihre Finger mit kleinen Pausen immer wieder fleißig tippten. Dazu huschte in regelmäßigen Abständen ein Lächeln über ihr Gesicht. Die Anzeichen waren für die anderen Frauen eindeutig.

»Schreibst du wieder mit deinem neuen Lover?«, wollte Antonia wissen. »Wie hieß der noch gleich? Benjamin?«

»Ben. Einfach nur Ben«, korrigierte Klara, während Hannah noch immer nicht von ihrem Handy aufsah.

»Erde an Hannah!«, rief Yvonne. »Kannst du dich mal bitte auf unser Gespräch konzentrieren?«

»Oh, entschuldige.« Hannah legte tatsächlich ihr Handy beiseite und hatte doch immer noch ein Auge darauf.

»Wie geht es dem Traumprinzen?«, wollte Yvonne wissen.

»Er findet es genauso schade wie ich, dass kurzfristig kein Platz mehr frei war.«

»Sonst hätte er zusehen können, wie du nackt vor allen anderen rumspringst«, warf Antonia ein. »Das hätte ihn bestimmt begeistert. Na ja, jetzt muss er auf die Nacktfotos warten, wenn sie auf dem Campus kursieren. Dann ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis er sich eine andere sucht.«

»Von dir gibt es genauso Nacktfotos«, gab Hannah zurück.

»Das wird mein Vater schon klären«, war sich Antonia sicher.

»Wie das?«, wollte Yvonne wissen.

»Er kennt ein paar gute Anwälte und die richtigen Leute in der Uni«, erklärte Antonia. »Jeder, der es auch nur wagt ein Bild weiterzuschicken wird vor Gericht gezerrt und anschließend der Uni verwiesen.«

»Dann könntest du das gleiche doch auch für uns arrangieren«, meinte Hannah.

»Weißt du, wie teuer die Anwälte sind?«

»Ernsthaft jetzt? Du willst unsere Bilder rumgehen lassen, aber deine nicht?«

»Na ja, wie gesagt, soviel gibt es bei dir nicht zu sehen«, scherzte Antonia. »Aber ich schaue mal, was sich machen lässt.«

»Danke«, warf Yvonne ein, bevor Hannahs gegen die Aussagen von Antonia protestieren konnte. »Können wir uns dann wieder der Frage zuwenden, was wir morgen machen wollen?«

»Was auch immer es ist, fahrt doch einfach jetzt schon los«, kam es von Jennifer.

Die Studentin hatte sich von ihrem Bett erhoben und war die Leiter heruntergeklettert. Selbst durch ihre Kopfhörer hatte sie die Gespräche der anderen mit anhören müssen. Jetzt wollte sie einfach nur etwas Ruhe und sich gleichzeitig der Frage widmen, warum das Duschen bei Sophie so lange dauerte.

»Bis später ihr Süßen«, verabschiedete sich Jennifer mit einem sarkastischen Tonfall, ehe sie das Zimmer verließ.

»Eingebildete Kuh«, stellte Antonia fest und Yvonne pflichtete ihr bei.

Jennifer schloss die Tür hinter sich und atmete tief durch. Diese Ruhe fühlte sich gut an und half über das ewige Geplapper ihrer Zimmergenossinnen hinweg. Wie sollte sie das die nächsten Tage nur aushalten?

Als die Studentin auf der Treppe eine Etage nach unten gegangen war, hörte sie eine Tür klappen, doch der Flur war verwaist. Offensichtlich war einer der jungen Männer noch spät unterwegs gewesen und jetzt ins Zimmer zurückgekehrt.

Schon eine Etage tiefer war nichts mehr zu hören und auch im Kellerflur war nicht eine Menschenseele zu finden. All das trug weiter zu Jennifers entspannter Ruhe bei. Gleichzeitig war es erst recht ein Grund nach Sophie zu schauen.

›War ja klar, dass die anderen schon schlafen sind‹, stellte Jennifer. ›Warum sollte deren Abend auch besser sein?‹

In der Frauendusche angekommen, fand sie ihre Freundin auf der Bank in der Mitte des Raumes. Splitternackt. Sophie atmete flach und sah zu Boden.

»Alles ok bei dir?«, wollte Jennifer wissen.

»Wie bitte? Oh, du bist’s.« Sophie schaute ihre Freundin an und es war eindeutig, dass sie gerade in Gedanken wo ganz anders gewesen war.

»Ja, ich bin’s. Und nochmal: Alles ok bei dir?«

»Alles gut«, gab Sophie zurück. »Ich bin nur etwas geschafft vom Tag.«

»Und da hast du dich entschieden hier nackt rumzusitzen anstatt ins Bett zu gehen?«

»Da oben wirkte es vorhin nicht allzu entspannend«, gab Sophie zu bedenken.

»Das hat sich auch nicht geändert«, meinte Jennifer und rollte mit den Augen, während sie sich auf der Bank neben Sophie niederließ. »Die diskutieren seit einer Ewigkeit, was sie morgen machen wollen, während Hannah an ihrem Handy klebt?«

»Ben?«

»Ben.«

»Na ja, zumindest hat sie jemanden, dem sie wichtig ist.«

»Hast du doch auch«, stellte Jennifer klar und legte ihren Arm um Sophie.

»Ich weiß. Was ich nur nicht verstehe ist, wieso Hannah mit Antonia befreundet ist.«

»Keine Ahnung. Ständig diese abfälligen Bemerkungen.«

»Genau. Keine Frau kann was für ihren Körper und wenn es halt ein etwas kleinerer Busen ist, dann ist das halt so.«

»Du hast ja auch gut reden«, meinte Jennifer und warf einen Blick auf Sophies üppige Oberweite.

»Du kannst dich auch nicht beschweren«, gab ihre Freundin zurück, während sie sich erhob und Richtung Dusche ging. »Aber ich bleibe dabei, es ist nun mal, wie es ist.«

»Klar«, stimmte Jennifer zu. »Bleibt immer noch die Frage, warum Hannah das mit sich machen lässt.«

»Vermutlich hat sie sich entschieden nicht in Antonias Weg zu stehen«, dachte Sophie laut nach, während sie das Wasser anstellte. »Und bei den anderen beiden wird es ähnlich sein.«

»Aufgrund ihres tollen Charakters wird es sicher nicht sein«, stellte Jennifer fest und erzählte Sophie die Anekdote, wie Antonia bei dem angedachten Vorgehen gegen die Nacktfotos nur an sich gedacht hatte.

»Mal wieder typisch«, meinte Sophie und drehte sich in der Dusche um.

»Was ist denn mit deinem Po passiert?«, wollte Jennifer wissen. »Der ist ja ganz rot.«

»Oh, ähm …«, stotterte Sophie. »Ich bin vorhin ausgerutscht und hingefallen.«

»Ok«, gab Jennifer mit einer hochgezogenen Augenbraue von sich. »Dann bleibe ich wohl besser hier, bis du fertig bist, damit das nicht nochmal passiert.«

»Ich hätte nichts dagegen, wenn es nochmal passiert«, murmelte Sophie leise.

»Wie bitte?«

»Ach nichts.«

Sophie rieb sich mit Duschbad ein und spülte es anschließend wieder ab. Als sie fertig war, trat die Studentin aus der Kabine und ließ sich von ihrer Freundin das bereitliegende Handtuch reichen. Beim Abtrocknen des Gesichts stoppte sie kurz und dachte über die vergangene Stunde nach. Die Erlebnisse mit Moritz hatten sie ziemlich durcheinander gebracht. Hatte diese Liaison eine Zukunft?

»Zeit ins Bett zu gehen«, stellte Jennifer fest, als Sophie endlich wieder angezogen war. »Und pass auf, dass du dich nicht wieder auf den Hosenboden setzt.«

»Du bist ja jetzt da, um auf mich aufzupassen«, stellte Sophie grinsend fest.

Gemeinsam liefen die Freundinnen durch die totenstille Jugendherberge zu ihrem Zimmer. Dort waren sie froh, dass sich die anderen vier bereits schlafen gelegt hatten und es zumindest an diesem Abend keinen weiteren Streit geben würde. Stattdessen legten sie sich ebenfalls in ihr Doppelstockbett und gönnten sich eine Mütze Schlaf.

In seinen Träumen war Erik einmal mehr Emily ausgeliefert. Er lag auf der Bank im Duschraum der Frauen, nackt und gefesselt. Sein bestes Stück stand prall vom Körper ab. Emily hatte ebenfalls nichts mehr an und umkreiste ihn wie der Jäger seine Beute.

»Wenn du zu früh kommst, lasse ich dich einfach liegen«, drohte sie ihm. »Dann werden dich alle nackt sehen und mit dir machen können, was sie wollen.«

Allein diese Worte ließen sein bestes Stück bedrohlich zucken. Wie sollte er auch nur eine Sekunde aushalten? Mit nervösem Blick folgte der Erik Emily, als diese auf ihn zukam und sich mit weit gespreizten Beinen über seinen Schoß stellte. Sofort fiel ihm das sauber rasierte Schamhaar-Herz ins Auge.

Langsam senkte Emily ihr Becken und ihre haarlosen Schamlippen kamen seinem Freudenspender immer näher. Schon schob sich die Eichel zwischen dazwischen und Erik musste den ersten Impuls direkt zu kommen mit viel Willenskraft unterdrücken.

»So eine Scheiße!«, fluchte David und riss damit nicht nur Erik aus dem Schlaf. »Das darf doch nicht war sein!«

»Was zur Hölle ist bei dir kaputt?«, wollte Moritz wissen. »Wie spät ist es eigentlich?«

»Wen kümmert das?«, gab David zurück. »Alle meine geilen Fotos sind weg.«

»Bestimmt bist du im falschen Ordner oder so«, meinte Mike verschlafen und drehte sich wieder um.

»Hier gibt es keine Ordner«, erklärte David und wedelte mit seinem Smartphone in der Gegend herum. »Alle Fotos sind an einem Platz.«

»Ich dachte, sie sind alle weg«, stellte Robert fest.

»Nicht alle«, erklärte David. »Die Schnappschüsse von unseren nackten Grazien sind weg.«

Erik griff unterdessen nach seinem Handy. Er wollte schauen, ob Emily ihm in den letzten Stunden eine Nachricht geschickt hatte. Sein Postfach war jedoch leer und Enttäuschung machte sich breit.

»Hast du die Fotos?«, wollte David umgehend von Erik wissen und riss ihm das Handy aus der Hand.

»Was soll das?«, beschwerte sich dieser und war nun doch froh, dass ihm Emily keine eindeutige Nachricht geschickt hatte.

»Gib ihm sein Handy zurück«, forderte Robert, der mittlerweile aufgestanden war. »Bei mir sind die Fotos auch verschwunden.«

»Echt?« David warf Erik achtlos das Smartphone aufs Bett und drehte sich dann zu Mike. »Und deine Bilder?«

»Der Zeitpunkt ist wie ausgelöscht«, kam die Antwort, während Mike auf sein Handy schaute.

»Du bei dir?«, wollte David als nächstes von Nico wissen, ehe er abwinkte. »Ach ja, ist ja nicht deine Kragenweite.«

»Genauso wenig wie du im Übrigen«, stellte der Informatikstudent klar.

»Du könntest froh sein, einen Kerl wie mich zu bekommen.«

»Oh man«, kam es von Nico und er drehte sich wieder um.

»Vielleicht waren die Mädels hier im Zimmer und haben alle Bilder gelöscht«, vermutete David.

»Sie kannten also alle unsere Pin-Codes? Und selbst wenn«, kam es von Moritz. »Was willst du dagegen machen? Zur Polizei gehen und sagen, dass sie Nacktfotos von sich gelöscht haben, die du gegen ihren Willen angefertigt hast?«

»Ach, fick dich.«

»Das gebe ich gern zurück«, meinte Moritz mit einem Grinsen. »Hoffe, du hast noch genug Vorstellungskraft, dass es ohne visuelle Hilfe klappt.«

Erik warf unterdessen ein weiteres Mal ein Blick auf sein Mobiltelefon. Immer noch kein Lebenszeichen von Emily. Schlief sie noch? Hatte sie etwas anderes vor? War sie schon wieder unterwegs? Hatte sie ihn schlicht vergessen? Konnte sie das nach diesem Abend so einfach?

»Na ja, wenn wir schon alle dank David wach sind, können wir auch zum Frühstück gehen«, stellte Robert fest, während er sich etwas anzog.

»Na meinetwegen«, stimmte Mike zu. »Angeblich hat Morgenstund ja Gold im Mund. Aber ganz ehrlich? Noch eine Stunde Schlaf wäre auch Gold wert gewesen.«

»Nico, kommst du?«, wollte Moritz wissen.

»Gleich«, gab der Angesprochene zurück. »Ich muss nur kurz booten.«

»Nerd«, meinte Moritz lachend, ehe er den anderen vier Männern nach unten zum Frühstück folgte.

Kaum dass die anderen aus dem Raum waren, stand Nico auf und holte seinen Laptop aus der Tasche. Er schaltete das Gerät ein und startete das Programm, das ihm schon in der letzten Nacht soviel Freude bereitet hatte.

Da Jessica, Lee und Theresa am Abend unterwegs gewesen waren, hatten ihre Handys keine Verbindung zum WLAN der Jugendherberge gehabt. Nun waren die Geräte verbunden und Nico konnte sich auch die letzten Fotos von dem unfreiwilligen Nacktauftritt von Antonia, Hannah, Yvonne und Klara sichern.

Jetzt musste er sich nur noch überlegen, wer als erstes an der Reihe sein sollte. Antonia wollte er sich bis zum Schluss aufheben, aber bei den anderen dreien war er unentschlossen.

Eine Etage höher erwachte Emily in den Armen von Franziska. Ihre Freundin schlief noch und lächelte dabei. Die junge Frau brauchte einen Moment um sich zu orientieren. Warum war sie nicht in ihrem Bett aufgewacht?

Erik!

Emily dachte mit einem Grinsen an den Abend zuvor. Sie hatte ihrem Kommilitonen einiges abverlangt. Sicher hatte er ebenfalls viel Schlaf und Erholung nötig.

Während Emily darüber nachdachte, was sie noch mit Erik anstellen wollte, erwachte Franziska neben ihr. Die blonde Sportstudentin lächelte noch breiter, als sie erkannte, dass ihre heimliche Liebe noch immer neben ihr lag.

»Guten Morgen Schlafmütze«, meinte Emily grinsend.

»Das sagt die Richtige. Du hast gestern keine zwei Minuten hier oben gelegen und bist dann eingepennt.«

»Oh. Das tut mir leid. Ich hoffe, du hattest trotzdem genug Platz.«

»Na klar«, versicherte Franziska. »Ich hätte ja im Notfall auf dein Bett ausweichen können.«

»Irgendwie klebt alles an mir«, stellte Emily fest, nachdem sie in Klamotten geschlafen hatte. »Ich war zwar gestern Abend erst duschen, aber ich glaube, ich brauche das gleich nochmal. Du auch?«

»Gern. Aber wärst du nicht lieber ungestört?«

»Wieso fragst du?«, wollte Emily wissen. »Wir haben uns nun wirklich schon oft genug nackt gesehen.«

»Das meine ich nicht«, kam es von Franziska.

»Was denn dann?«

»Ach nichts. Komm jetzt.«

Gemeinsam verließen die beiden Freundinnen das Zimmer, nachdem sie ihre Duschsachen und Handtücher geschnappt hatten. Noch immer war Emily aufgrund der Aussagen von Franziska verwirrt, während ihrer Freundin schelmisch grinste.

›Oh süße Emily, ich würde dir so gern zur Hand gehen‹, dachte die Sportstudentin. ›Naja, zumindest gibt es so noch vor dem Frühstück ein optisches Highlight.‹

Kaum dass die beiden aus der Tür waren, wurden die anderen vier nach und nach wach. Erst Amelie, dann Theresa und schließlich Lee. Jessica brauchte hingegen einen Moment länger, um zurück in die wache Welt zu finden.

»Noch immer geplättet von deinem Höhepunkt?«, wollte Theresa wissen und grinste.

Jessica zog sich als Reaktion die Decke über den Kopf während sie rot anlief. Wieso hatte sie nur der Lust nachgegeben und sich in einem Zimmer mit fünf anderen Frauen selbst befriedigt? Keine würde sie das bis zum Ende der Ferien und vielleicht darüber hinaus vergessen lassen, soviel war sicher.

»Es gibt ihr scheinbar einen ziemlichen Kick, nackt durch die Gegend zu rennen«, warf Lee ein, nachdem sie vom oberen Bett geklettert war. »Vielleicht hilft dir ein kleiner Nacktsprint zu deinen Klamotten am Stand auf die Sprünge.«

»Nicht witzig«, kommentierte Jessica unter der Bettdecke hervor.

Die rothaarige Studentin war sich zudem sicher, dass ihre beiden Mitbewohnerinnen selbst Freude an dem Erlebnis gehabt hatten. Und dass es ihnen im umgekehrten Fall ähnlich gegangen wäre. Der erotische Kick, welcher mit der Nervosität einherging, war ja eben der Grund für ihr Spiel.

»Wie wäre es, wenn ihr endlich darüber hinwegkommt und wir weitermachen«, meinte Jessica schließlich und stand auf. »Du bist dabei, Amelie, richtig?«

»Also … ich … ähm …«, stotterte die Angesprochen.

»Komm schon«, ermutigte Theresa sie. »Sei kein Frosch. Und du hast ja gesehen, wie erregend es sein kann. Du musst es aber nicht direkt vor uns zu Ende bringen.«

Jessica warf ihrer Freundin einen bösen Blick zu, während Amelie weiterhin unschlüssig war. Sollte sie es wirklich wagen eventuell selbst nackt durch die Herberge laufen zu müssen? Der Gedanke ließ ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen und doch spürte sie gleichzeitig dieses erotische Kribbeln, von dem die anderen sprachen.

»Wie wäre es mit einer leichten Aufgabe zum Start?«, schlug Jessica vor. »Dann musst du nicht direkt ins kalte Wasser springen.«

»An was hast du gedacht?«, wollte Theresa wissen.

»Wer von der Flasche erwählt wird, geht ohne Unterwäsche und nur mit einem knappen Rock sowie Top bekleidet zum Frühstück.«

»Klingt machbar«, stellte Lee fest. »Auf jeden Fall wäre alles bedeckt. Na ja, zumindest solange man aufpasst.«

»Bist du dabei?«, wollte Theresa wissen, während sie eine leere Cola-Flasche aus ihrem Rucksack holte.

»Ok, ich mach mit«, entschied sich Amelie.

Nervös stellte sich die Kunststudentin an eine Seite des Tisches, auf welchen Theresa die Flasche legte. Danach stellte sich letztere gegenüber auf. Die anderen zwei Studentinnen verteilten sich auf die zwei verbleibenden Seiten.

»Dann mal los«, stellte Jessica fest und versetzte der Flasche einen Stoß.

Die rothaarige Studentin war froh, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihr und ihren nächtlichen Aktivitäten unter der Bettdecke lag. Stattdessen verfolgten vier Augenpaare gespannt die kreisenden Bewegungen der Flasche, die immer langsamer wurden. Schließlich blieb der Flaschenhals genau bei Amelie stehen. Es gab keinen Zweifel, dass sie die Glückliche war.

»Das nenne ich mal einen tollen Start«, stellte Theresa fest. »Dann mal runter mit den Klamotten.«

»Genau, wir müssen ja sichergehen, dass du nicht schummelst«, warf Lee ein.

Obwohl sie sich nur drei Geschlechtsgenossinnen gegenüber sah und nicht nackt durch die ganze Jugendherberge laufen musste, merkte Amelie, wie sie nervös wurde. Sie hatte meist das Glück gehabt allein im Duschraum zu sein. Nun sollte sie direkt blank ziehen.

»Nicht hinauszögern«, gab ihr Jessica einen wertvollen Tipp.

Amelie nickte und zog das T-Shirt, in welchem sie geschlafen hatte, über den Kopf. Wenig später folgte der Slip. Mehr hatte sie in der Nacht nicht angehabt. Sofort hatte die Studentin das Gefühl ihre Blöße bedecken zu müssen. Dennoch blieben die Hände unten, da sie sich so noch peinlich berührt gefühlt hätte.

»Du kannst dir auch gerne wieder etwas anziehen«, stellte Theresa grinsend fest, während sie Amelies Körper betrachte.

Der dichte, dunkle Schamhaarbusch, den die Studentin lediglich etwas in Form gebracht hatte, um ihn unter dem Bikini-Höschen verstecken zu können, stand im starken Kontrast zu der sonst hellen Haut. Die Oberweite war gerade so ein B-Körbchen, weshalb die Kunststudentin beim BH gerne zu einer Push-Up-Variante griff. Nun musste es jedoch ohne gehen müssen.

Nackt wie am Tag ihrer Geburt lief Amelie zu dem Schrank, in welchem sie ihre Klamotten hatte und suchte sich etwas zum Anziehen. Tatsächlich fanden sie die vorgegebenen Kleidungsstücke und selbst als sie diese anhatte, schwirrten ihre Gedanken vornehmlich um die fehlende Unterwäsche. Wie tief konnte sie sich vorbeugen oder das jemand einen Blick unter ihren Rock erhaschen konnte? Drückten sich die Brustwarzen zu sehr durch den Stoff?

Auch die anderen drei Studentinnen hatten sich in der Zwischenzeit etwas angezogen und waren bereit für den neuen Tag. Grinsend sahen sie ihre neuste Mitspielerin an, die immer wieder an ihrem Rocksaum zupfte.

»Der wird nicht länger«, gab Lee grinsend zu verstehen. »Da musst du jetzt durch.«

»Dafür darfst du nachher die nächste Aufgabe stellen«, versprach Theresa. »Denk schonmal darüber nach. Das lenkt vielleicht ab.«

»Ich versuch’s«, meinte Amelie, während sie in ihre Sandalen schlüpfte.

»Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn wir kurz am Strand vorbeischauen, oder?«, wollte Jessica wissen. »Ich muss da noch was abholen.«

»Na dann mal los«, kam es von Theresa, bevor Amelie etwas sagen konnte.

Als Nico den Frühstücksraum betrat, waren alle anderen Studenten der Reisegruppe sowie vereinzelte andere Gäste bereits anwesend. Dennoch musste der Informatikstudent nicht lange nach einem Platz suchen, denn Theresa winkte bereits und zeigte auf einen freien Platz neben sich. Mit ihr am Tisch saßen Lee, Jessica, Amelie und Mike.

»Auch endlich wach?«, wollte letzterer wissen.

»Gerade so«, gab Nico mit einem Augenzwinkern zurück und wendete sich dann an Theresa: »Wie war euer restlicher Abend?«

»Etwas lauter als erwartet«, gab die Studentin, die der junge Mann bereits seit der Schule kannte, zurück. »Nicht wahr, Jessi?«

Die angesprochene Kommilitonin lief rot an und biss demonstrativ in ihr Brötchen. Wieder und wieder verfluchte sie sich selbst, dass sie in dem Moment so schwach gewesen war.

»Ihr wart zu dritt?«, wunderte sich Mike und blickte verwirrt in die Runde.

»Die meiste Zeit«, bestätigte Theresa. »Als wir dich getroffen haben, war Jessica gerade verhindert.«

»Ich dachte sie war duschen.«

Die rothaarige Studentin nahm den nächsten Bissen von ihrem Brötchen. Konnte ein Gespräch am Frühstückstisch noch peinlicher sein? Und wieso war der Fokus auf ihr, wenn Amelie ihre Brüste fast schon offen präsentierte?

Die neue Mitspielerin hatte wiederum die ganze Zeit das Gefühl, dass alle Anwesenden auf ihre Brüste schauen würden. Bei einem flüchtigen Blick nach unten hatte Amelie den Eindruck ihre Nippel wären so hart, dass sie durch den Stoff stechen würden.

»Magst du auch noch etwas vom Buffet?«, wollte Lee von ihr wissen.

»Muss nicht sein«, meinte Amelie.

»Komm schon, du hast gerade mal eine kleine Schüssel Müsli gegessen. Du wirst heute noch etwas mehr Energie brauchen.«

Nur widerwillig stand Amelie auf und folgte Lee in Richtung Buffet. Nun waren nicht nur ihre minimal verpackten Brüste im Fokus, sondern auch der knappe Rock. Immer wieder zupfte die Studentin an dem Kleidungsstück, denn gefühlt rutschte es bei jedem Schritt zehn Zentimeter hoch.

»Das macht es nur offensichtlicher, dass du nichts drunter trägst«, stellte Lee grinsend fest, während sie sich etwas Obst auftat. »Lass den Rock einfach in Ruhe.«

Amelie schaute sich unterdessen nervös um. Hatte jemand Lees Kommentar mitgehört? Scheinbar nicht. Alle anderen saßen gut gelaunt an den Tischen und ließen es sich schmecken.

Gerade als die spärlich bekleidete Studentin sich etwas auf den Teller getan und sich etwas Orangensaft dazu geholt hatte, stand Robert vor ihr. Er wünschte ihr einen guten Morgen und stockte dann kurz. Schon folgte ein zweiter, nicht wirklich unauffällige Blick über das T-Shirt, ehe Robert wieder Blickkontakt herstellte.

»Bei dem hast du auf jeden Fall Eindruck hinterlassen«, stellte Lee fest, als sie gemeinsam zurück zum Tisch gingen.

»Ich hoffe es«, meinte Amelie und stellte mit einem Lächeln ihren Teller sowie das Glas ab.

Bevor sie sich setzte, zupfte sie erneut ihren Rock zurecht und ließ sich erst dann auf dem Stuhl nieder. Theresa und Jessica bedachten es mit einem Grinsen, Lee stattdessen mit einem strengen Blick.

»Wenn du noch einmal an dem Teil rumzerrst, ziehe ich dir den Rock hier und jetzt hoch, sodass alle sehen, was du drunter trägst oder besser gesagt nicht drunter trägst«, warnte Lee im Flüsterton.

Für den Rest des Frühstücks ließ Amelie ihre Klamotten in Ruhe. Selbst bei einem dritten Gang zum Buffet schaffte sie es, die Hände nicht zum Rock gleiten zu lassen und sich stattdessen auf die Auswahl fürs Frühstück zu konzentrieren. Langsam merkte die Studentin, dass es außer ein paar vereinzelten Blicken nichts Schlimmes zu befürchten gab.

Ein paar Tische weiter diskutierten Antonia und ihre Freundinnen noch immer, was sie mit dem Tag anfangen wollten. Besonders Klara und Hannah wollte wieder an den Strand, wenn auch etwas weiter weg. Antonia hingegen war weiter auf dem Trip, dass sie eher beim Shopping den Kopf freibekommen würde.

»Wie habt ihr das gemacht?«, wollte David wissen, der plötzlich neben dem Tisch der vier Studentinnen stand.

»Wie haben wir was gemacht?«, wollte Yvonne wissen.

»Nochmal, wir haben den Feueralarm nicht ausgelöst und jetzt lass uns in Frieden«, forderte Klara.

»Wie habt ihr unsere Fotos von den Handys bekommen?«, bohrte David nach.

»Welche Fotos … oh die Fotos«, meinte Hannah und errötete. »Was soll damit sein?«

»Stellt euch nicht so blöd. Ihr habt letzte Nacht alle Fotos von euch von unseren Handys gelöscht.«

»Wie bitte? Wie hätten wir das denn tun sollen?«, wollte Yvonne wissen und langsam verarbeitete sie die Information, dass die Nacktfotos nicht mehr existierten. »Sie die echt alle weg?«

»Ja, verdammt«, fluchte David und doch merkte er an den verwirrten Gesichter, dass sie nichts damit zu tun hatte. »Wenn ihr es nicht wart, wer denn dann?«

»Was ist da los?«, wollte Lee von Theresa wissen, als diese vom Buffet zurückkam.

»Davids Schnappschüsse von unseren vier nackten Schönheiten sind wohl weg und nicht nur bei ihm«, erwiderte ihre Mitbewohnerin, während sie ihr Handy aus der Hosentasche holte. »Tatsächlich. Der Zeitpunkt ist wie ausgeschnitten aus dem Handy. Einfach alles weg.«

»Bei mir auch«, stellte Jessica nach einem Blick auf ihr Smartphone fest.

»Wie kann das sein?«, wollte Lee wissen, nachdem sie das Fehlen der Fotos auch auf ihrem Handy festgestellt hatte.

»Wissen wir auch nicht«, kam es von Mike. »David hat heute Morgen auch schon im Zimmer Stress geschoben und Erik verdächtigt.«

»Warum gerade Erik?«, wollte Lee wissen.

»Keine Ahnung. Er, also David, meinte, dass Erik neidisch gewesen sei wegen der Bilder. Vielleicht hat David damit irgendwann gestern angegeben.«

»Aber es sind ja die Fotos von allen zu dieser Zeit weg«, stellte Jessica fest. »Und wirklich nur von dann. Alle anderen Fotos sind da.«

»Mysteriös«, stellte Theresa fest und blickte zu Nico. »Ich könnte schwören, gestern Abend war noch alles normal.«

»Wer weiß«, meinte der Informatikstudent achselzuckend. »Ich glaube, ich brauche noch eine Portion.«

»Ich komme mit«, kam es von Mike, der sich ebenfalls erhob. »Sicher ist sicher.«

»Ich glaube, er mochte unser Frage-Antwort-Spiel gestern nicht«, dachte Lee laut nach. »Oder er bereut seine Ehrlichkeit.«

Theresa fantasierte unterdessen darüber, dass sich Mike und Nico ruhig näher kommen dürften. Besonders für letzteren war es nicht immer einfach gewesen und ein Stück vom Glück würde ihm guttun.

Während Nico und Mike sich an einem Ende des Buffets bedienten, fing Sophie Moritz am anderen Ende ab. Sie wollte weder ein Gespräch im Beisein von Jennifer führen, noch in Gesellschaft von Robert.

»Hi«, begrüßte sie ihn und versuchte dabei möglichst lässig zu wirken.

»Guten Morgen«, kam es von Moritz mit einem breiten Grinsen. »Gut geschlafen.«

»Ähm … ja …«

»Pläne für den Tag?«

»Also, ich … ähm … wollte dich nochmal wegen der Fotos fragen«, fing Sophie an und errötete sofort.

Sie hatte sich geschworen, den vorherigen Abend nicht von sich aus anzusprechen und da Moritz es ebenfalls nicht getan hatte, musste sie ein anderes Thema finden. Nun, dass sie die intimen Fotos aus dem Kunstkurs angesprochen hatte, wurde ihr wieder bewusst, wie peinlich ihr die Situation damals gewesen war.

Moritz Grinsen wurde breiter. Offensichtlich erinnerte auch er sich an die Fotos und Sophies Wunsch diese zu sehen. Er holte sein Handy aus der Hosentasche und gab es Sophie. Darauf war jedoch keins der Fotos. Stattdessen sollte Sophie ihre Handynummer eintragen.

»Wozu brauchst du die?«, wollte die Studentin wissen.

»Um dir zu schreiben, was ich im Gegenzug haben möchte.«

»Wie? Was du im Gegenzug haben möchtest?«

»Geben und Nehmen, schon vergessen?«

»Na meinetwegen«, gab Sophie nach und tippte ihre Nummer ein.

»Danke. Bis später.«

Sophie blieb noch eine Weile verwirrt am Buffet stehen und sah Moritz nach. Als sie schließlich zurück zu ihrem Tisch ging, fragte Jennifer, was es mit dem langen Gespräch auf sich hätte.

»Ach nichts«, log Sophie. »Er wollte nur ein paar Infos zu den umliegenden Orten.«

»Und die hast du einfach so parat?« Jennifer zog eine Augenbraue hoch.

»Ich habe mich halt vorab informiert.«

»Ok. Und was gibt es hier so?«

»Ach, nichts besonderes«, gab Sophie zurück und sie merkte, wie ihr heiß wurde. »Das beste ist der Strand.«

Jennifer wollte gerade etwas sagen, als Sophies Handy, welches auf dem Tisch lag, lautstark vibrierte. So schnell das Geräusch gekommen war, war es auch wieder vorbei. Kein Anruf, sondern lediglich eine Nachricht.

Sophie nahm ihr Smartphone umgehend zur Hand und las den Text. Moritz hatte eine klare Vorstellung, was er für die Fotos haben wollte und Sophie blickte zu ihm rüber. Meinte er das ernst? Seinem Grinsen und dem Zuprosten zufolge ja.

Zwei Tische weiter hatte Amelie genug davon, von Theresa und Lee aufgezogen zu werden. Jessica hielt sich zurück und genoss den Moment in welchem sie einmal nicht im Mittelpunkt stand.

»Ok, ich behalte alles so an, bis wir wieder im Zimmer sind«, erklärte Amelie. »Aber ich finde es ist Zeit für die nächste Aufgabe. Solange Mike und Nico nicht da sind, sind wir ja ungestört.«

»Und an was hast du gedacht?«, wollte Lee wissen.

Weder sie noch Theresa oder Jessica hatten ein Problem mit dem Vorschlag. Stattdessen verfolgten sie gespannt, wie Amelie eine leere Wasserflasche in die Mitte des Tischs legte.

»Die Auserwählte hat eine halbe Stunde um einem Kerl ihre blanken Brüste zu zeigen«, kam es von Amelie, die genug davon hatte, dass auf ihrer Oberweite soviel Aufmerksamkeit lag.

»Du weißt schon, dass es dich auch selbst treffen kann, oder?«, hakte Theresa nach.

»Ich weiß.«

»Und wie lange?«, wollte Jessica wissen.

»Sagen wir fünf Sekunden und komplett blank«, erklärte Amelie.

»Ok.«

Die anderen drei nickten und die Flasche wurde von der Kunststudentin in Bewegung versetzt.

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Wofür entscheiden sich Antonia und Co.?

  • [72,8%] Sonnen am Strand
  • [27,2%] Shopping in der Stadt

Wen nimmt sich Nico als erste vor?

  • [58,7%] Hannah
  • [23,9%] Yvonne
  • [17,4%] Klara

Welche Aufgabe hat Moritz Sophie gestellt?

  • [39,1%] Blowjob in Herrendusche
  • [39,1%] Intimrasur (komplett)
  • [21,7%] Nacktselfie am Strand

Wen erwischt Amelies Aufgabe?

  • [39,1%] Lee
  • [25,0%] Amelie
  • [22,8%] Theresa
  • [13,0%] Jessica

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16 Kommentare

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22.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

da sag nochmal einer, man kann auf einer Erotikseite nichts lernen. Gnade als Verb war mir tatsächlich nicht geläufig.

Bei dem anderen Satz müsstest du aber glaube ich totzdem nochmal nachbessern:

So waren zumindest ihre Blöße vor neugierigen Blicken geschützt.

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Sasika,

dann hake ich den Bildungsauftrag für dieses Jahr als erledigt ab. ;)

Den zweiten Satz schaue ich mir nochmal an.

LG, LynoXes

22.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

Wie immer eine schöne Fortsetzung. Ich hoffe, Julian, Kerstin und Janine haben ihre Ferienwohnung gründlich gereinigt, denn die Andeutung im Text legt nahe, dass Lisa und ihre Eltern die Wohnung bezigen haben. Die vielen verschiedenen parallelen Geschichten bieten viel Abwechslung.

Aber ich muss auch sagen, das ich ein wenig schmolle. Ich finde Rechtschreibfehler und du willst, dass mich mein Freund dafür bestraft (OK, eigentlich wäre die Strafe ja für den Versuch des Aufziehen gewesen und damit völlig verdient). Aber mein Freund darf im Moment nicht seine dominante Ader ausleben. Da er gern schnell fährt, musste er seinen Führerschein abgeben und in der Zeit muss er nicht nur zu Fuss gehen, sondern mir auch als Sklave dienen.

Trotz alledem, hier sind wieder ein paar Korrekturen:

»Dann mal los«, kam es von Antonia, die aufgestanden war und ihre SacheN zusammenpackte.

»Jederzeit«, versicherte der Mann im Kiosk, während sein Blick auf Hannahs NACKTEn Pobacken fiel.

»Gut mitgedacht«, stellte Antonia fest. »Den Typen schnappen wir uns und dann Gnade ihm Gott.«

Und kaum, dass sie an ein paar BadegästeN vorbeigelaufen war und diese einen Blick auf ihren Busch und den fast blanken Busen geworfen hatten, bekamen sie die Gelegenheit auch den nackten Po zu betrachten.

IhrE Brustwarzen drückten gegen das Bikini-Oberteil…

Das lag natürlich nicht an ihrer Freundin, mit der sie sich schon viele Male nackt unter der Dusche gesehen hatte, sondern an den anderen BadegästeN.

So waren zumindest ihre BlößeN vor neugierigen Blicken geschützt.

Während sich Jennifer noch in Geduld üben mussten, waren Sophie und MORITZ im Keller der Jugendherberge schon VON voll bei der Sache.

»Diejenige, die erwähltE wird, muss Eis organisieren«

»Und wie bekommen wir dann daS Eis?«

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Saskia,

es freut mich sehr, wenn dir auch dieses Kapitel wieder gefallen hat. Ich denke, dass Kerstin und Janine angetrieben durch ihre besonderen Bikinis beim Hausputz zu Höchstleistungen aufgelaufen sind. ;) Da müssen sich Lisa und ihre Eltern also keine Sorgen machen.

Nun, wer mir eine Strafe in die Schuhe schieben will, muss mit einer entsprechenden Reaktion rechnen. :P Das mit dem Führerschein ist natürlich ärgerlich. Du kannst mit deinem Freund / Sklaven ja schauen, ob er mehr Fehler als du in den veröffentlichten Texten findet und sich damit eine Strafe bzw. Belohnung verdient. Ein Wettbewerb, bei dem ihr Spaß habt und alle Leser gewinnen.

Danke für die Korrekturen. Ich habe einen Großteil eingearbeitet. (Lediglich _gnadev wird in dem verwendeten Zusammenhang als Verb wirklich klein geschrieben und bei Blöße genügt der Singular, weil es ja die gesamte Nacktheit beschreibt.) Trotzdem nochmal ein großes Dankeschön für die Verbesserung des Texts.

Liebe Grüße, LynoXes

21.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

wieder ein schönes Kapitel mit interessanten Wendungen.

Ich finde es ja fast schade, dass Franziska Emily nicht auf ihre Entdeckung (den Strap-on und das Buch über Analsex) angesprochen hat. Allerdings ist sie wohl erst Mal froh, dass Emily bei ihrem Plan nackt am Strand zu sein mitmacht und ihr nicht böse ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.

Ebenso interessant sind die Spiele der Flaschendrehgruppe. Etwas verwirrt hat mich deren Position am Strand. Ich dachte, sie sitzen etwas abseits, aber du scheinst sie mitten unter den anderen angeordnet zu haben. Oder sehe ich das falsch?
Theresa hat es ja nun doch erwischt, ich dachte schon sie schafft es vielleicht noch etwas verschont zu bleiben ^^

Dass Jennifer auf Lisa und ihre Eltern trifft, ist wirklich mal eine sehr unerwartete Wendung. Auf das Umfrageergebnis dazu bin ich gespannt.

Auch der Fortgang von Moritz und Sophie wird sehr interessant. Beide scheinen ja Gefallen daran zu haben, wie sich alles entwickelt. Ich nehme mal stark an, dass Fehlen einer Abstimmung deutet an, dass Sophie nicht kneifen wird und es eine weitere Handlung im Mondschein gibt.

Deine Beschreibung des Mikro-Bikinis hat mir leider nicht ganz gereicht, deshalb habe ich kurz Google bemüht. Da gibt es ja noch durchaus entblößendere Varianten, als die von dir beschriebene. Hannah sieht da vielleicht keinen Unterschied, aber es gibt welche, die bestehen aus einem Stück (wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden darf, für ein Stück Stoff reicht es ja fast nicht mehr ...) und da ist dann zwischen den Brüsten gar nichts mehr. Das wirkt auf mich noch nackter als die beschriebene Version.

Nun bin ich gespannt, was Nico als nächstes mit Antonia und Co vor hat. Und ich frage mich, ob er Hannahs Demütigung am Strand aus der Ferne beobachtet hat oder sich zur Kontrolle einfach wieder in die Handys der Mitreisenden hackt.

Übrigens stelle ich zufrieden fest, dass Saskia bei Hannahs Freund Ben auch die Querverbindung zu Wochenende im Garten hergestellt hat ^^

Einige der Anspielungen auf den ersten Teil habe ich dann wohl übersehen, da hast du ja doch einiges eingebaut. Und nun wohnt Lisa mit ihren Eltern im Ferienhaus der Fünfergruppe und der wohlbekannte Eismann ist wieder unterwegs. Letzterer könnte zu den Glückspilzen dieser Geschichte gehören, nachdem ihm ja Sabine bereits schöne Ausblicke geboten hat und er nun in eine Aufgabe der Flaschendrehgruppe hineingeraten wird.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

schön, dass es dir gefallen hat.

Franziska muss sicher selbst erstmal darüber nachdenken, was ihre Entdeckung zu bedeuten hat und wie du selbst schreibst, musste sie ja erstmal ihren FKK-Plan umsetzen. Was mich in Bezug auf die beiden überrascht hat, ist, dass das Ergebnis recht eindeutig war und das auch noch für die Aufgabe, die ich mir als letzte Option aus den Fingern gesogen habe.

Zum Platz der Flaschendrehen-Gruppe am Strand: Lee besteht ja im dritten Kapitel darauf, dass sie am Strand in der Nähe der Jugendherberge bleiben, wo sie sich auch die vorherigen Tage aufgehalten haben. Jessica hatte dank ihrer Aufgabe in dem Kapitel ja mit dem weiter entfernten Strand geliebäugelt. Jedenfalls sind sie dann irgendwo zwischen Herberge und Wasser, als sie sich niederlassen. Antonia und Co. kommen wenig später, platzieren sich aber abseits auf die eine Seite. Robert beispielsweise auf der Gegenseite. Hoffe, das hilft dem Verständnis.

Die Entscheidung bei Lisa und Jennifer ging ziemlich lange hin und her. Dementsprechend knapp ist das Ergebnis. Vielleicht lasse ich die beiden daher irgendwann auch mal die Rollen tauschen. Es wird sich aber erst im Verlauf der Geschichte zeigen, ob das möglich ist.

Sophie und kneifen? Pah!

Auch wenn es ein Mikro-Bikini ist, so sollten es zwei Teile sein. Sonst ist es ja kein Bikini. Vermutlich bist du bei der Suche durch die Weiten des Internets auf Monokinis gestoßen. Fragliche Berühmtheit dank Borat. :D Nackter geht natürlich immer, aber Nicos Ziel ist ja auch, dass die Aufgabe erfüllt werden.

Tja, Eisverkäufer müsste man sein … ;) Da war das Ergebnis eher eindeutig.

VG, LynoXes

15.10.18

Saskia

Hi, Lynoxes

ich hatte leider schon auf der 315k2018-Seite gesehen, dass du das 3. Kapitel fürs Wochenende angekündigt hattest, deshalb konnte/wollte ich nicht auf das rechtzeitige Erscheinen wetten.

Die vielen Figuren sind immer noch etwas verwirrend, aber das "Strand-Blog" hat geholfen. Ich finde es klasse, dass du die Geschichten jetzt so gut miteinander verzaht hast. Ich hoffe aber, das der Ben von Hannah aus Kapitel 2 nicht Miriams Ben ist.

Bei meinen persönlichen Vorlieben sollte ja klar sein, dass ich die Geschehnisse um die Flaschendreh-Gruppe am spannensten finde.

Mit dem Hinweis auf die Rechtschreibfehler wollte ich auf keinen Fall kritisieren, sondern dich nur etwas aufziehen. Vielleicht wirst du ja auch für jeden etwas bestraft ;-) Wenn ich die Fehler aber schon anspreche, sollte ich auch bei deren Korrektur helfen. Die korrigierten Fehler sind in Großbuchstaben:

»Hast du sowas auch schon mal gemachT?«, kam die offensichtliche Frage von Erik.

Sie erhob sich von ihrem Platz und ging mit schwingendeN Hüften zu Robert rüber.

Da niemand anders von ihrer Reisegruppe da war, setzte sich die StudentIn zu ihrem Kommilitonen.

LynoXes:

Hallo Saskia,

nur weil ich einen Text angekündigt habe, ist das noch lange keine Garantie. Da kannst du die anderen Leser hier fragen.

Hannahs Ben (vgl. Abenteuer bei Vollmond 3, Kapitel 7-8) hat nichts mit Benjamin (Spitzname: Benny statt Ben) aus der Wochenende-im-Garten-Trilogie zu tun. Soweit kann ich dich also beruhigen.

Vielen Dank für die Hinweise bzgl. der Tippfehler. Ich habe sie direkt korrigiert. Meine Strafe ist nur die Asche aufs Haupt für jeden unnötigen Fehler, welcher den Lesespaß verringern könnte. Dass du mich aber explizit damit aufziehen wolltest, sollte vielleicht bestraft werden. (Ein Gruß an deinen Freund an dieser Stelle...)

;)

14.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

ich bleibe dabei: Lass dir lieber Zeit für eine tolle Geschichte, als unter Zeitdruck abzukürzen.

Mir ist diesmal aufgefallen, dass ich vor lauter Figuren manchmal den Überblick verliere. Aber das ist auf keinen Fall Kritik! Ich mag an dieser Geschichte sehr, dass es so viele Handlungsstränge gibt. Es passt meiner Meinung auch, dass du eindeutige Szenen mehr in Geschichten wie "Maren" platzierst. Dort gibt es viel weniger Handlung um das ganze herum.

Das Spiel der Flaschendreh-Gruppe nimmt jetzt ja richtig Fahrt auf. Während es mir bei der ersten Abstimmung noch wie dem Stein ging und ich kaum einen Unterschied zwischen den ersten drei Spielerinnen gemacht habe, finde ich diesmal, dass die nächste Aufgabe Lee erwischen sollte. Mal sehen, was die Abstimmung ergibt.
Interessieren würde mich, wie du das machst, wenn wir nicht voten. Also z.B. das sich nach Lee´s Aufgabe beim nächsten Flaschendrehen ergab, dass Jessica sich erst am Strand umziehen darf. Hast du dir das so überlegt oder einen wie auch immer gearteten Zufallsgenerator darüber entscheiden lassen, wen es trifft?
Das Mike Jessica dabei erwischt hat, gefiel mir auch gut. Die Situation konnte ich mir gut vorstellen.
Allgemein steht die Handlung um diese Vierergruppe beim Unterhaltungswert für mich mittlerweile an der Spitze.

Wenn Amelie in Robert verknallt ist, steht ihr wohl eine Enttäuschung bevor. Aber es dürfte andere Gründe haben, als Antonia meint - zumindest schien Robert im Kunstkurs ja nicht der oberflächliche Typ zu sein.

Die Geschichte um Franziska und Emily finde ich auch sehr schön und bin gespannt, ob Franziska ihrer Freundin noch näher kommt. Dass sie den Strap-on und das Buch über Analsex gefunden hat, ist auch eine interessante Wendung. Der Strap-on könnte ja eigentlich (aus ihrer Sicht) die Frage aufwerfen, ob Emily nicht vielleicht auch auf Frauen steht, oder? Denn für Analsex mit einem der männlichen Komilitonen braucht sie dieses Spielzeug wohl kaum (in ihrer Rolle natürlich schon, aber daran denkt Franziska wahrscheinlich nicht als erstes). Jetzt hat sie Emily´s Bikini doch absichtlich "vergessen". Da bin ich ja mal gespannt, was sie daraus macht und ob sie das ihrer Freundin näher bringt.

Emily dürfte mit dem erteilten Einkaufsauftrag für die Drogerie eindeutige Hoffnungen bei ihrem Spielpartner geweckt haben (hast du ihn ja auch drüber nachdenken lassen). Ich fürchte nur, der Strap-on deutet schon darauf hin, dass sie da an etwas ganz anderes gedacht hat als er. Der Arme.

Wie du mit dem Umfrageergebnis zu Sophie und Moritz umgegangen bist, finde ich klasse gelöst! Beim Lesen (ich schau mir die Ergebnisse für mehr Spannung erst hinterher an) dachte ich erst, du hättest dir vielleicht einen anderen Ausgang als die Intimrasur gewünscht und den Blowjob trotzdem mit eingebaut ^^
Jetzt hab ich auch gar nicht dran gedacht, dass man die Anzahl der Fotos ja hätte nachlesen können. Sonst hätte ich vielleicht für eine Option gestimmt, bei der Sophie weniger Fotos für bekommen hätte. Aber es wird auch interessant zu sehen, wie es mit den beiden weitergeht, wenn alle Fotos gezeigt sind.

Für Antonias Clique ist dann die Erholungsphase auch vorbei. Die Aufgaben für Hannah treffen nicht ganz meinen Geschmack, sind aber schon heftig. Glauben Antonia und Klara eventuell, dass es nur Hannah erwischt und sie verschont bleiben?
Ich habe übrigens dafür gestimmt, dass sie in die Stadt gehen. Dachte nämlich auch, dass sich dort genauso interessante Situationen ergeben können.

David dürfte über den morgendlichen Anblick sehr verwirrt sein (und konnte ihn sicher weniger genießen, als Mike die nackte Jessica). Wie es mit ihm und der flaschendrehenden Vierergruppe weitergeht, wird sicher auch interessant. Vielleicht binden sie ihn in Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad ein ...

Nicos Beweggründe und Absichten kann ich ebenfalls noch nicht verstehen. Finde ich aber nicht unbedingt schlimm. Was er grob will (erzieherische Rache) ist klar und so kann man als Leser die Sicht der Gruppe um Hannah und Antonia besser nachvollziehen, die haben ja auch absolut keine Ahnung wer dahintersteckt.

Gefallen hat mir übrigens auch der kleine Verweis auf Semesterfieren 1, selbst wenns nur ein Satz war.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

ich kann dich in soweit beruhigen, als dass es mir tendenziell eh nicht gelingt abzukürzen. ;) Im Regelfall sind es 10% mehr Wörter als für die Kapitel geplant. Die Sache mit den Rechtschreibfehlern mache ich so oder so.

Wenn ich ohne Abstimmung Entscheidungen treffe - z.B. dass sich Jessica am Strand umziehen muss oder das Jennifer überhaupt in die Stadt fährt - nutze ich dafür kein Zufallsgenerator. Ich habe in meinem Schreibprogramm (Scrivener) ein paar Notizen zu den einzelnen Figuren und im Hinterkopf Ideen, was ich noch einbauen möchte bzw. wie der Verlauf für den einen oder anderen sein muss, damit es im gesamten Geschichten-Universum der Webseite plausibel ist. Damit fallen manche Entscheidungen recht leicht.

Robert soll auch nicht oberflächlich sein. Natürlich ist die Figur bisher kaum beschrieben, denn bisher hatte er recht wenig Zeit im Text und kommt wie die anderen Figuren aus Kurzgeschichten oder Nebenrollen. Er hat halt wie viele Männer und Frauen eine gewisse Präferenz bei der Partnerwahl. (Und ja, am Ende kann es nicht immer für alle Figuren heißen: Friede, Freude, Eierkuchen.)

Hin und wieder habe ich tatsächlich Präferenzen bezüglich der verschiedenen Abstimmungsoptionen, aber grundlegend nie ein Problem über etwas davon zu schreiben. Damit wird der Wählerwille hier immer respektiert. ;) Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es schon mal eine Abstimmung mit zwei Möglichkeiten gleich auf gab - nur schon mal eine, wo es so knapp war, dass ich auch beides eingebaut habe. (Bei Sexspielzeug oder Bestrafungen geht das natürlich deutlich besser, als bei der Entscheidung wo die Handlung hinverlagert wird.) Was ich persönlich immer interessant finde ist, wenn ich selbst denke, dass es recht gut verteilt sein wird und dann doch eine Option deutlich davonzieht.

Ansonsten hast du es schon ganz gut zusammengefasst: Wir wissen, dass Emily auch mit Frauen etwas anfangen kann. Gleichzeitig ist immer die Frage, ob man eine Freundschaft für eine Beziehung riskieren will. Franziska ist da zugegebenermaßen etwas offensiver unterwegs. Mal schauen, was die Zukunft für die beiden und die anderen bringt.

Es waren übrigens ein paar mehr Verweise auf den ersten Teil. ;) (Strap-on, Analsex-Buch, Eriks Klamotten, Erinnerung Erik / Emily, Erinnerung Erik am Strand, Erinnerung Antonia / Yvonne / Klara / Hannah, Erinnerung Emilys FKK-Erlebnis mit Laura / Janine / Tim … etwas vergessen?)

Viele Grüße, LynoXes

13.10.18

Der männliche Stein

Da wurde aber nochmal angezogen, um das dritte Kapitel rechtzeitig herauszubringen. Dachte schon es würden 3 Wochen werden. Druck, indem man den neuen Termin schon vorab ankündigt, hilft anscheinend. Da kann sich ja gleich auf nächste Woche freuen.
Auch gibt es schon wieder 4 Abstimmungen jetzt wo soviel gleichzeitig passiert. Das hatten wir früher nie.

Die Abstimmungen liefen diesmal deutlich besser. Auch ich war eindeutig für den Strand. In der Stadt ist es ja langweilig. Da könnten sie nur Erik begegnen/hinterherlaufen und das macht ja schon Jennifer (vielleicht mehr, vielleicht weniger).
Bei der Abstimmung, wen sich Nico als erstes vorknöpft, war ich ebenfalls für Hannah. Das war aber mehr daran geschuldet, dass ich eigentlich keinen Favoriten hatte und zufällig die erste genommen habe. Viel weiß man von denen ja eh nicht.
Die Abstimmung zur Aufgabe für Sophie war ja der Wahnsinn. Das hatten wir ja echt auch noch nie. Ein Gleichstand zwischen 2 Sachen. Ich war da für die Intimrasur, da ich das Nacktselfie langweilig fand (wobei des wohl am ehesten gepasst hätte zu ihm) und er den Blowjob, wie Moritz ja selbst meinte, sowieso jederzeit hätte bekommen können.
Bei der letzten Abstimmung war ich anderer Meinung. Ich war nochmal für Amelie gewesen. Aber das war zumindest Platz 2. Und solange es nicht Jessica trifft, war das ganze ja ok.
Schade, dass es insgesamt weniger Stimmen waren als beim ersten Mal. Mal sehen, wieviele es diesmal werden. Die neuen Entscheidungen sind aufjedenfall spannend und klasse. Hoffe ich bin bei vielen, wie diesmal, in der Mehrheit.

Fehler sind diesmal recht viele vorhanden. Ich habe ganze 10 Stück gezählt. Das ist sicher daran geschuldet, dass die Zeit so knapp war, um das Kapitel rechtzeitig online zu stellen. Aber als erster Korrektur Leser bin ich ja da. Hoffe du findest alle: 1. "als seine Kommilitonen" zu "als seine Kommilitonin nach seinem" , 2. ", dass ein Foto machst" zu ", dass du ein Foto machst" , 3. "nicht meidet wieder der Teufel" zu "nicht meidest wie der Teufel" , 4. "muss bis zu Strand damit warten" zu "muss bis zum Strand damit warten" , 5. "und brauchte sie auf wilde Gedanken" zu "und brachte sie auf wilde Gedanken" , 6. "die definitiv nicht Emily gehört" zu "die definitiv nicht Emily gehören" , 7. " die Schamhaar mit einer" zu "die Schamhaare mit einer" , 8. "an den denkwürdigen Abend" zu "an dem denkwürdigen Abend" , 9. "während die anderen sowie" zu "während die andere sowie" , 10. "bei Yvonne" zu "war Yvonne".

Schade, dass diesmal kein Höhepunkt vorhanden war in der Geschichte (oder ich hab ihn verpasst). Nächstes Mal gibt es definitiv einen zumindest. Am besten mindestens 2, um den von diesem Kapitel noch nachzuholen.
Schön, dass es diesmal mit Emily und Erik weiter ging. Das mit dem Beschreiben wie sie schlafen war übrigens ein Witz. Ebenso wie die ein oder andere weitere Stelle im letzten Kommentar. Schade jedoch, dass es keine Beschreibung der Duschszene zwischen Franziska und Emily mehr gab. Da hätte man einen Höhepunkt gut einbauen können.
Franziska ist Emily weiter auf die Spur gekommen. Mal sehen, ob sie irgendwann noch hinter das Spiel zwischen Emily und Erik kommt und ob sie Freundin im Schlaf darüber ausfragt.
Schön war natürlich, dass Mike Jessica erwischt hat. Somit hat er endlich auch mal was erlebt und vielleicht stößt er ja in die Gruppe mit rein. Die Aufgabe von Jessica daraufhin war natürlich der Hammer. Das haben sie davon, wenn sie sie so anstacheln. Achja, ist mir gar nicht aufgefallen. Damit haben wir ja noch einen weiteren garantierten Höhepunkt.
Ich würde ja gerne wissen, wieviele Fotos/Posen Moritz insgesamt hat. Bekommt sie jeweils nur 1-3 Fotos oder alle Fotos zu einer Pose (Also insgesamt 5 Posen)? Umso schneller das erledigt ist, desto schneller kommt vielleicht auch mal Sophie dazu, die Oberhand zu gewinnen und Moritz eine Aufgabe zu stellen.
Hat Amelie ein Auge auf Robert geworfen oder umgekehrt? Da ist dann interessant für wen sich Robert entscheidet. Amelie kennt er ja bereits aus dem Kunststudium.
Was die Absichten hinter Nico's Aktion sind, habe ich immernoch nicht verstanden. Das bringt zwar ihn und die anderen sexuell mit in die Geschichte ein, aber die Gedankengänge würde man natürlich trotzdem gerne verstehen. Es ist ja auch nicht so, dass er auf Frauen stehen würde.
Interessant ist natürlich auch wofür sich Jennifer jetzt entscheidet. Außer Sophie hat sie ja noch keine Beziehungen. Damit könnte sie, wie Franziska auch, mit in die Emily/Erik Geschichte einfließen.

Hoffentlich gehen die Abstimmungen gut aus (besonders die eine der vier), sonst wäre ich wohl schon enttäuscht.
Hoffe es kommen noch viele weitere Kapitel.

Viele Grüße,
Der Stein

LynoXes:

Es ist zumindest einmal mehr der Versuch, durch Terminfestlegung schnellere Ergebnisse zu erzielen. Zugegebenermaßen war das in der Vergangenheit nicht immer ein Erfolgsgarant. Die vier Abstimmungen bedeuten gleichzeitig ja auch, dass Großteile des Plots erst ab Montag erstellt werden können, aber das ist nun wirklich ein selbstgeschaffenes Problem.

Die Abstimmungen sind wie immer ge­schmacks­sa­che. Beispielsweise wäre eine Aufgabe in der Stadt wo sich zahlreiche Fremde tummeln ebenfalls nicht besonders angenehm für Hannah geworden. Der Gleichstand bei Sophie und Moritz hat der Kunststudentin dafür umso mehr abverlangt.

Die Fehlerquote ist tatsächlich aufgrund des erhöhten Outputs ebenfalls höher und mir bleibt nur zu hoffen, dass der Lesegenuss nicht zu sehr beeinträchtigt wird. Üblicherweise überarbeite ich den Text nach dem Schreiben noch einmal und lasse anschließend zwei Rechtschreibprogramme (rechtschreibpruefung24.de und Word unter Windows) drüberlaufen – zusätzlich zum Schreibprogramm selbst (Scrivener unter macOS). Insbesondere Wörter, die richtig geschrieben, aber an der falschen Stelle sind (z.B. »wieder« statt »wie der«) werden aber nirgends erkannt. Und ohne zeitlichen Abstand zum Schreiben überlese ich es ehrlich gesagt. Aus Zeitgründen entfällt aktuell ein dritter Durchgang, bei dem ich mir den Text vom Computer vorlesen lasse. Da fallen Fehler schnell auf, aber es ist extrem zeitintensiv.

Erschwerend kommt dazu, dass ich aktuell anfange mit Spracherkennungssoftware zu arbeiten, um die Wörter pro Stunde zu erhöhen. Noch ist nicht alles perfekt abgestimmt. Da schreibt das Programm die Wörter zwar richtig, aber nicht immer wie diktiert. ;) Ich habe alle deine gefundenen Fehler ausgebessert (Danke dafür!) und mir nochmal die Zeit genommen die ersten drei Kapitel komplett zu korrigieren. Jetzt können beispielsweise Jessica und Erik zum Betreten eines Raumes die Türklinke nutzen und müssen nicht mehr in eine Klinge greifen. Man will als Autor ja kein Unmensch sein.

Es ist durchaus gewollt, dass es bei dieser Geschichte eher langsam und etwas ruhiger zugeht. Explizite Szenen samt Höhepunkten gibt es aktuell bei Maren zur Genüge. Die Duschszene mit Franziska und Emily hätte da auch keinen Unterschied gemacht. Die beiden haben wirklich nur geduscht. Na ja, Franziska hat noch etwas die Aussicht genossen und sich Tagträumen hingegeben. ;)

Es gab im Kunstkurs jeweils fünf Posen für Leonie und die Woche darauf für Sophie, genau. Dazu kommen noch die Bilder von Sophies Gespräch mit Robert. Dieser hat im Übrigen ein Auge auf Yvonne geworfen, während Amelie sich in ihn verknallt hat. Niemand hat gesagt, das Liebe einfach sei. Robert studiert Journalistik, Amelie Kunst – daher kennt er sie eher weniger. Sie ihn aber dank Leonie und Thomas. Ansonsten einfach das machen, was Christin immer von Maren verlangt: »Lass dich überraschen.« ;)

Viele Grüße, LynoXes

04.10.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

danke für die Erklärung, ich denke jetzt weiß ich, wie du dir das mit den Betten und vor allem der Treppe vorgestellt hast.

Zu Hannah: Das Mini-Wiki für den Strand hatte ich mir vor meiner Frage angeschaut und muss an der Stelle nochmal Danke dafür sagen, das du Azaghal II´s Wunsch in dieser Form umgesetzt hast, das hilft der Übersichtlichkeit wirklich weiter.

Meine Frage zu Hannah kam allerdings durch ihren Freund "Ben" ... eine Figur dieses Namens gibt es ja bereits. Daher frage ich mich, ob es eine zufällige Namensgleichheit ist oder sie hier tatsächlich mit Benjamin per Handy textet. Ich vermutet aber ersteres.

viele Grüße vom Kuchenkartell

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

es freut mich, dass dir die Erklärungen sowie das Mini-Wiki geholfen haben. Bei Hannahs Freund ist noch wichtig: Ben (Abenteuer bei Vollmond 3) ist nicht die Abkürzung für Benjamin (Wochenende im Garten). ;) Letzterer ist der guten Hannah zum Zeitpunkt der Geschichte sicher zu jung.

Viele Grüße, LynoXes

30.09.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

habe mich auch gefreut, dass Kapitel 2 nun doch fertig wurde. Aber ich finde: Lass dir die Zeit, die du zum Schreiben brauchst! Ich glaube, wir schätzen alle die Qualität deiner Geschichten sehr. Da warte zumindest ich lieber länger drauf und habe dann vollen Lesegenuss. So oder so sind die Semesterferien nämlich irgendwann vorbei und das darf gerne noch etwas dauern.

Gleich vier Abstimmungen sind ja fast schon Arbeit, aber das nehme ich gern auf mich ;)

Auch wenn ich die erste Abstimmung verpasst habe, hätte auch ich mir eine Umsetzung von Sophies Racheplänen gewünscht. Vielleicht auch gerade weil Amelie so völlig unschuldig an der Vorgeschichte ist. Und sie ahnt nicht, wie knapp sie einem wahrscheinlich sehr unschönen Erlebnis entronnen ist.

Dafür treibt jetzt Moritz sein Spiel mit Sophie, das hat auch was. Ich bin nur verwirrt davon, ob er sich mehr für Sophie interessiert (wie es die Szene andeutet, als sie sich vor der Dusche in die Augen sehen) oder dafür sie für ihr Verhalten zu bestrafen und ihr Aufgaben zu stellen. Das wird sich sicher noch zeigen.

Antonia ist natürlich keine besonders nette Person. Sich vom Anwalt aus der Misere retten lassen und die Freundinnen können sehen, wo sie bleiben. Aber die Geschichte wäre weniger interessant, gäbe es nur nette Charaktere.
Eine konkrete Frage hätte ich hierzu, da ich von Wochenende im Garten bisher nur den ersten Teil gelesen habe: Brauche ich zum Verständnis von Hannahs Geschichte den zweiten Teil vom Wochenende?

Interessant werden noch Nicos Motive sein, die aber in Anbetracht seiner sexuellen Orientierung wohl nur erzieherischen Charakter haben können. Das hätte ich ihm jetzt gar nicht zugetraut.
Die Person, die ihn im Verdacht hat, müsste Theresa sein.
Mich wundert ja irgendwie, dass David in Bezug auf die Fotos gar keine Hemmungen hat. Scheinbar hat ja jeder welche gemacht, aber er wirft den vier "Grazien" ja sogar vor die Fotos gelöscht zu haben.

Mir gefiel übrigens die Szene auch gut, in der Jessica ihrer Lust nachgegeben hat. Aber vor allem wegen der Reaktion ihrer Zimmergenossinen. Ich hab auch gedacht, dass die wirklich alle schon schlafen. Aber auch so mancher andere Dialog hat sich schön gelesen und der oft leicht mitschwingende Humor gefällt mir gut.

Allerdings verwechsele ich Jessica und Jennifer permanent und bin deshalb ein paar Mal ins Grübeln gekommen, wieso die Figur jetzt plötzlich am anderen Tisch beim Frühstück sitzt oder sonst wie den Ort gewechselt hat ^^

Zwei Verständnisfragen hätte ich dann noch: Die Betten sind Einzelbetten als Stockbetten? Das heißt, Emily hat bei Franziska im Bett geschlafen? Denn kurzzeitig klang es für mich nach einem Doppelbett oder dass sie Betten zusammengeschoben haben. Die Konstellation zwischen Franziska und Emily ist übrigens auch sehr interessant.

Und dann habe ich das mit Jessica und der Treppe nicht ganz verstanden. Wo versteckt sie sich da vor Mike? In einer nicht vom Licht ausgeleuchteten Ecke? Oder ist da was anderes gemeint? Ist zwar nur ein Detail, aber ich habs einfach nicht verstanden.

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

und ich bekomme im Gegenzug direkt den nächsten langen Kommentar als Belohnung. Ich werde mir immer die Zeit zum Schreiben nehmen, die ich brauche. Es ist mitunter aber auch einfach mal hinsetzen und losschreiben nötig. Ewig lange kann sich so Flasche ja nicht drehen. ;)

Tja, viele Handlungsstränge, viele Figuren, lange Texte – daraus resultieren viele Entscheidungen. Dabei kommt es manchmal anders als gewünscht, aber beispielsweise Amelie darf jetzt beim Spiel mit den anderen dreien zeigen, wie unschuldig oder nicht sie ist. Und Sophie wird es mit Moritz unterdessen sicher nicht langweilig.

Hin und wieder benötigt es Anti-Helden wie Antonia oder David. Euch sollen ja nicht alle Charaktere ans Herz wachsen. Da werden sonst zuviele Spin-Offs gewünscht. Was die Figur Hannah betrifft, kannst du Wochenende im Garten 2 soviel lesen wie du möchtest – sie kommt darin nicht vor. Erst in einer Geschichte, die zeitlich viel später spielt (Abenteuer bei Vollmond 2) und die aber in keinem Zusammenhang steht zu diesem Text steht.

Natürlich hat Nico grundlegend andere Absichten mit den Bildern als David, wenn es zugegebenermaßen auf das gleiche Vorgehen hinausläuft. Was wiederum David betrifft, so hat er sich ja bereits im ersten Kapitel ausgemalt, was er mit den Fotos alles erreichen will. Seine Pläne jetzt durchkreuzt zu sehen macht ihn nur noch mehr blind für anständiges Verhalten.

Ja, es sind (Doppel-)Stockbetten in der Jugendherberge. Emily ist also hoch zu Franziska ins Bett geklettert, als sie abends ins Zimmer kam, sodass ihr Bett unten leer blieb. Das hätte Franziska zwar im Gegenzug nehmen können, aber irgendwie hatte sie keine Lust dazu.

Wenn man vor einer Treppe steht, geht ja meist eine hoch (z.B. links) und eine runter (z.B. rechts). Das ist über alle Stockwerke so, sodass alle hochführenden Treppen übereinander sind und alle runterführenden. Zudem gibt es im Regelfall halbe Etagen. Also läuft man eine Treppe hoch (halbe Etage), 180-Grad-Kurve, läuft weiter hoch (volle Etage). In meiner Vorstellung steht Mike noch auf der Treppe, die vom zweiten Obergeschoss ins erste führt. Lee und Theresa stehen auf der Etage vor den Treppen (ein, zwei Stufen unter ihm) und Jessica ist die Treppe runter und versteckt sich auf der halben Etage in der Ecke unter der hochführenden Treppe auf der Mike steht. Deshalb sieht er sich nicht. Sie selbst ist damit aber voll im Sichtbereich, wenn jemand im Erdgeschoss vor der Treppe stehen würde. Ich hoffe, die Erklärung hilft.

Viele Grüße, LynoXes

29.09.18

Der männliche Stein

Endlich ist Kapitel 2 draußen! Scheint, es gäbe einen 2-wöchigen Rhythmus, anstatt der erhofften einen Woche. Wobei es definitiv auch in einer Woche möglich ist, wenn du genug Gedankenblitz Bohnen isst, wie in den letzten Paar Tagen. Dafür haben wir diesmal ganze 10.000 Wörter! Da hast du dich mal wieder selbst übertroffen nach den "nur" 5.000 in Kapitel 1.

Die Umfrage der letzten Woche ist leider enttäuschend ausgefallen. Beide Abstimmungen liefen ins Leere. Scheint wohl so, als müsste ich öfter abstimmen, um meinen Wünschen Ausdruck zu verleihen oder gleich wie Nico mich in die Website einschleusen :P (Als angehender Informatikstudent freut man sich so tatsächlich mal, wenn man im Studium wirklich das lernt, was Nico in dieser Geschichte konnte).

Mir fällt auf, dass ich noch gar nicht auf das Ergebnis geschaut hatte, um zu sehen, wie knapp (oder auch nicht) es schlussendlich ausgefallen ist. Jedenfalls war ich bei Umfrage 1 für Theresa. Finde sie zum einen von den Dreien wohl am geilsten (nach der Beschreibung in Kapitel 1), zum anderen hat sie meiner Meinung nach in Küchendienst bisher zu wenig abbekommen. Bei der zweiten Abstimmung war ich für Jennifer. Ich wollte, dass der geschmiedete Racheplan durchkommt: zurecht. Denn wie man nun festgestellt hat, ist daraus leider nichts geworden. Naja, zumindest hat sie so noch eine erotische Nacht erlebt.

Ein großer Fauxpas (Erstmal nachschauen, wie das geschrieben - *hust* - Französisch ist nicht so meine Stärke) wie beim letzten Mal ist dir diesmal nicht unterlaufen. Dennoch hab ich drei kleine Fehler gefunden (Die ich diesmal auch nennen sollte, damit du auch keinen übersiehst und ein weiterer Kommentar eines anderen Nutzers fällig ist :P) : 1. "feiner Kleidungstücke" zu "feineren Kleidungsstücke" ; 2. "alle meine geile Fotos" (klingt irgendwie wie in Assi-Sprache...Passt zu David. Ok, Spaß beiseite) zu "alle meine geilen Fotos" ; 3. "wer als ersten an der Reihe" zu "wer als erstes an der Reihe". Wo das allerdings steht, musst du selbst herausfinden (Tipp: In Semesterferien 2 Kapitel 2).

Kommen wir zum Inhalt. Definitiv die erotischste Stelle war die Masturbations Szene von Jessica. Wie sie im Ernst dachte, die anderen würden schon schlafen. War ja klar, dass die anderen stille Maus spielen. Wer kennt das nicht? Immer schön sich schlafend stellen und die anderen belauschen. Das Amelie jetzt dabei ist, finde ich gut. So hat sie zumindest ihren Platz gefunden.
Ganz lustig ist jedenfalls die "Eigenart" von Emily alles im Halbschlaf zu verraten. Ihre Freundin Franzi scheint ja lesbisch zu sein und möchte mehr von ihr. Mal sehen, vielleicht ist Emily ja Bi oder tut ihrer Freundin mal den ein oder anderen Gefallen, denn nach der Situation mit Erik sollte sie wohl nicht lesbisch sein. Hoffentlich gibt es noch eine Beschreibung der Duschszene der beiden.
Das David angepisst ist, ist ja klar nach dem Fehlen der Fotos. Es scheint jedoch echt keiner Nico zu verdächtigen (Außer vielleicht Miriam, wenn wir in der Zukunft wären :P). Dabei ist die Frage, was er mit den Mädchen vorhat? Will er eine Gegenleistung für seine Tat und den Mädchen verraten, dass er es war oder sie erpressen? Unter Umständen nicht so gut, wenn Antonia mit ihrem Anwalt kommt. Oder denkt er, wie jeder andere, dass sie das ganze mit Absicht getan haben und will eine Erklärung und sie dafür bestrafen? Nebenbei: Wer ist nochmal dieser Mike? Denn kann ich ja gar nicht zuordnen. Der ploppt auf und dann ist er auch schon wieder weg.
Das die Geschichte rund um Antonia recht wenig voran ging, gefällt mir. Finde ich aufjedenfall am uninteressantesten. Wer interessiert sich schon für gemeine Personen solcher Art?
Moritz scheint Sophie in seiner Hand haben zu wollen. Vielleicht wendet sich das Blatt mal ja noch.
Schade ist natürlich, dass Erik und Emily dieses mal keinen wirklichen Auftritt hatten (Vor 2 Wochen wurde doch gesagt, man erfährt es in Kapitel 2). Nächstes mal bitte genau beschreiben, wie sie schlafen ;). Ich bin sicher, dass sie in Kapitel 3 wieder einen Auftritt haben werden.

Insgesamt sollten wir zeitlich ja nun an dem Punkt angekommen sein, wo unsere fünf Studenten aus der ersten Geschichte abreisen. Da haben die anderen hier aber ganz schön lange Ferien gebucht. Hab ich noch was vergessen? Bestimmt, aber mir fällt gerade nichts mehr ein. Außer, dass es hier zum Glück keine Wörterbegrenzung in den Kommentaren gibt. Sonst könnte ich allein hieraus 3 einzelne Kapitel machen.

Bis zum nächsten Mal und viele Grüße,
Der Stein

LynoXes:

Das mit dem Rhythmus wird sich noch zeigen. Dabei geht es in der Regel weniger um die Gedankenblitze als viel mehr um die Zeit, die einem zur Verfügung steht bzw. die man sich nimmt. Die Wortzahl ergibt sich dann einfach beim Schreiben. Klar habe ich eine ungefähre Zielzahl, aber meist wird diese gerissen.

Das mit den Ergebnissen bei Abstimmungen oder Wahlen ist ja so eine Sache. Die Ergebnisse haben also nicht ins Leere geführt, sondern eine andere Meinung der Mehrheit der Leser offenbar. ;) Und jede Entscheidung eröffnet so oder so Möglichkeiten für weitere Kapitel.

Ich kenne tatsächlich eine Person, die im Halbschlaf fast alles verrät bzw. das von sich behauptet. Zur sexuellen Neigung von Emily einfach nochmal die zweite Hälfte vom ersten Teil lesen. Dank den anderen fünf Studenten hat sie Gefallen daran gefunden – wie Mike es so schön gesagt hat – zwischen den Ufern zu schwimmen. Bei Nico gibt es schon jemanden, der bzw. die ihn ihm Verdacht hat. Ansonsten einfach abwarten, was ihn motiviert. Mike kommt ebenfalls aus der Wochenende-im-Garten-Trilogie – erster Teil, fünftes Kapitel. Zugegeben ein Mini-Auftritt.

Die Geschichte von Antonia und ihren Freundinnen ging vor allem so wenig voran, weil sie sich bis dahin in ihrem Zimmer versteckt hielten – da gibt es außer den Gesprächen nicht viel zu berichten. Das wird sich in den nächsten Kapiteln dank des Einfluss von Nico ändern. Bei Erik und Emily wird es dann auch weitergehen, allerdings verstehe ich nicht der Reiz zu erzählen wie sie schlafen. (Augen zu, ein Arm über dem Kopf, einer daneben, Körper zur Hälfte unter der Decke, ruhig atmend.)

Im Gegensatz zu den fünf Studenten aus der ersten Geschichte ist die Reisegruppe des aktuellen Teils später angekommen. Daher haben sie auch noch ein paar Tage vor sich in denen sie erotische Abenteuer erleben. ;)

Viele Grüße, LynoXes

PS: Die Rechtschreibfehler wurden korrigiert. Vielen Dank für die Hinweise. PPS: Danke für den ausführlichen Kommentar. Es gibt übrigens eine Zeichenbegrenzung. Diese liegt bei etwas unter 4,3 Millionen Zeichen. Etwas Platz war also noch.

23.09.18

Kuchenkartell

Hallo Lynoxes,

mir geht es wie Saskia, ich habe bei Semesterferien 2 an die bekannte Gruppe gedacht (und freue mich zu hören, dass wir die auch wiedersehen werden).

Aber eigentlich bieten die Studenten in der Jugendherberge noch viel mehr Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem bleiben wir damit noch mit Urlaubsfeeling am Strand ^^

Besonders freue ich mich darüber, dass wieder abgestimmt werden kann - auch wenn ich die erste Abstimmung leider verpasst habe.

Ich bin gespannt, wie es mit den einzelnen Figuren und Grüppchen weitergeht. Ganz besonders welche fiese Rache sich Sophie für Amelie überlegt; Und falls es Moritz ist, der hinter Sophie steht, ob er diese Rache verhindert oder andere Interessen hat (bezogen auf seine Äußerung Robert gegenüber).

LynoXes:

Hallo Kuchenkartell,

es freut mich sehr, dass dir die Geschichte gefällt und ich hoffe, dass es im weiteren Verlauf so bleibt. Wenn Texte rauskommen, dann Samstags, sodass Leser das ganze Wochenende über abstimmen können.

Viele Grüße, LynoXes

21.09.18

Azaghal_II

He tolle Geschichte, aber noch stören die vielen Namen weil ich nicht mehr genau weiß wer nun wer genau war, vor allem wenn du die Namen geändert hast, einen gefallen müsstest du bitte dafür tun:) : würdest du nochmal aufschreiben wer wer ist und wo er vorkam (hoffe du weiß was ich damit meine , also woher man sie Leute kennt) würde ja gern alle Geschichten nochmal lesen, doch momentan total keine Zeit dafür^^?

LynoXes:

Dann will ich mal nicht so sein... Hier klicken und Erleuchtung finden. ;)

19.09.18

AlphaKaninchen

Es geht weiter mit der tollen Serie, aber warum einfach 2 warum nicht Semesterferien Mini Series (Da es ja eine Geschichte werden soll aus vielen kleinen wenn ich das richtig verstanden habe) oder Semesterferien in der Herberge und Teil 1 Semesterferien im Ferienhaus.

Des weiteren ist mein erster Gedanke bei folgendem:
"Gott sei dank waren die kleine Schlampe und ihr Möchtegern-Künstler Thomas nicht mitgefahren."
das mindestens einer/eine auftauchen muss.

Desweiteren scheint es Teil eins noch nicht als Buch zu geben... Wenn ich schon dabei bin sind die Bücher DRM frei oder bekomme ich unter Linux mangels Adobe DRM Unterstütztung Probleme?

Einen Nachteil haben die Serien aber man möchte einfach weiterlesen und dann kommt schon die Frage zur nächsten Geschichte...

LynoXes:

Es ist schon eine große Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, also weniger Mini Series. Die Benennung sollte vor allem den Bezug zum ersten Teil darstellen. Einen Untertitel wie bei anderen Geschichten mit eBooks (z.B. "Maren" oder "Wochenende im Garten") kann noch kommen.

"Semesterferien: Probieren geht über Studieren" oder "Semesterferien 2: Was uns die Uni nicht gelehrt hat" ;)

Ob Leonie und Thomas noch vorkommen werden, kann ich nicht sagen. Immerhin sind sie gerade zu zweit auf Tour. Das eBook dazu ist noch in Arbeit bzw. der Text in Überarbeitung. Da ist halt stets das Problem mit der Zeiteinteilung für neue Texte schreiben, alte überarbeiten und Homepage administrieren.

Probleme mit DRM wirst du keine bekommen. Egal in welchem Shop, die eBooks sind immer ohne DRM, da ich kein Fan davon bin. Die, die sowas knacken wollen, schaffen es auch und andere haben nur Probleme damit. Zudem sind die Texte frei verfügbar und können zur Unterstützung dieses Projekts erworben werden. Warum den treuen Seelen, die das tun, auch noch Steine in den Weg legen?

Ja, leider muss zwischen den Kapiteln auch mal Pause sein. ;)

19.09.18

Saskia

Hi, Lynoxes

eine Fortsetzung mit Emily und ihren Freunden hatte ich nicht kommen sehen. Ich hatte fest mit den bekannten 5 Studenten gerechnet.
An die geänderten Namen musste ich mich auch erst mal gewöhnen, aber dafür habe ich jetzt die alten Geschichten nochmal gelesen. Ich hoffe, du behälst den Überblick mit jetzt ähnlich viel Charakteren wie bei einem bekannten bärtigen Fantasy-Autor. Aber nimm dir bitte kein Beispiel an seiner Schreibgeschwindigkeit ;-) Einige Szenen wie den "Walk of Shame" könntest du aber gerne adaptieren.

Ansonsten, wie immer eine schöne Story und toll, dass die Leser-Umfragen wieder zurück sind.

LG,
Saskia

LynoXes:

Hallo Saskia,

die anderen fünf Studenten werdet ihr auch wiedersehen. Dennoch ist es schön, wenn die Überraschung gelungen ist und ich hoffe, dass es das eine oder andere Mal noch gelingt. ;)

Das mit den Namen sollte jetzt funktionieren. Ich bin vor allem gespannt ob es gelingt allen Figuren gleichermaßen gerecht zu werden. Oft hat mal als Leser bzw. Zuschauer bei verschiedenen Handlungssträngen seine Favoriten und kann es kaum erwarten, bis es da weitergeht. Da soll natürlich niemand zu kurz kommen. Und weil du das Thema eröffnet hast: Next chapter is coming.

Liebe Grüße, LynoXes

18.09.18

Max

Bis jetzt noch teilweise etwas unübersichtlich, aber es verspricht interessant zu werden. Schön ist auch der Cameo Auftritt von Hackerman ;) Als tatsächlicher Informatik Student sind solche Szenen immer besonders gut.

LynoXes:

Am wichtigesten sind vorab "Der Kunstkurs", "Küchendienst" sowie die Kapiel 18, 21, 26, 28 und 29 von "Semesterferien". Andere Figuren bekommen eigentlich erst in dieser Geschichte richtig Tiefe und ich hoffe, dass es mit weiteren Kapiteln leichter wird den Handlungssträngen zu folgen. Falls sonst Fragen aufkommen: 00101010

15.09.18

MistressLila

Hallo Lynoxes,

Das ist mal wieder eine sehr vielversprechende Geschichte mit unterschiedlichen Handlungssträngen. Ich finde es toll, dass du mittlerweile deine alten Geschichten miteinbeziehst, so entsteht ein kleines versautes Universum, das alles viel greifbarer macht. Ein großes Kompliment, ich weiß noch, als es hier gefühlt nur zehn Geschichten gab und du mühsam Story um Story aufgebaut hast. Du bist weit gekommen!

So zurück zu Semesterferien 2. Bei dem Gespräch zwischen Jessica, Theresa und Lee sagt Theresa "Jetzt weiß ich wieder vorher ich sie kenne", ich schätze das sollte "woher" heißen. Ansonsten sehe ich das Ganze als eine Art Einleitung zu mehreren kleinen Geschichten, die im Endeffekt miteinander zusammenhängen werden?
Ich freue mich sehr darauf, deine Schreibkünste wieder genießen zu dürfen!

Viele Grüße,
Mistress Lila.

LynoXes:

Hallo Mistress Lila,

ich möchte den bekannten Figuren und besonders denen, die bisher nur in einer Kurzgeschichte vorgekommen sind, die Möglichkeit geben mehr von sich zu erzählen und natürlich zu zeigen. Im gleichen Moment bin ich vor allem dankbar für die treuen Leserinnen und Leser wie dich, die schon seit langem dabei sind und in dem Zeitraum auch die ein oder andere Durststrecke überstehen mussten.

Danke für den Hinweis mit "vorher" und "woher". Habe ich mit ein paar anderen Fehlern zusammen korrigiert. Die Handlungsstränge der Geschichte werden sich immer mal wieder überschneiden und gegenseitig beeinflussen.

Viele Grüße, LynoXes

15.09.18

Der männliche Stein

Endlich geht es weiter! Deine Geschichten sind echt die Besten. Vor ein paar Tagen noch den ersten Teil beendet zu lesen (angefangen hatte ich schon vor Monaten) und jetzt ist der zweite da (Hatte gesehen, dass du angefangen hattest zu schreiben, da musste ich die andere Geschichte mal fertig lesen). Jetzt kann ich auch mal mit abstimmen.
Finde es einerseits schade, dass es keine weitere Geschichte mit der alten Gruppe wird, da diese ja jetzt abgereist sind, aber andererseits auch spannend was in dieser neuen Gruppe passiert (abgesehen von Emily und Erik, die wir schon ausführlicher kennen). Finde es super, dass es an Kapitel 28 vom alten Teil anknüpft. Da weiß man, wo man steht und zeitlich passt alles wirklich perfekt. Auch wo noch Moritz und Robert duschen gehen. Da hast du Talent für. Insgesamt sind ja sehr viele Leute dort vertreten, da muss man erstmal durchblicken. Da waren die 5 vom letzten Mal deutlich übersichtlicher.
Mir ist noch der ein oder andere Rechtschreibfehler aufgefallen, da müsste nochmal überarbeitet werden. Der größte Patzer ist wohl jedoch, dass sowohl Jessica im Zimmer hockt, als auch mit den anderen Flaschendrehen spielt. Durch die Abstimmung findet man heraus, dass die Jessica beim Flaschendrehen eine Jennifer sein soll, die gar nicht erwähnt wurde bisher.
Bin gespannt was sich da für Konstellationen noch ergeben werden. Besonders, was sich David denkt. Denn wenn ich das richtig verstanden habe hat Nico alle Nacktfotos gelöscht und er ist jetzt nur noch der einzige, der irgendwelche Exemplare davon besitzt. Zudem ist er schwul, das heißt nichts mit Erpressungen von seiner Seite aus (zumindest gegenüber den Mädchen) und nichts mit Erpressungen von David, die er sich schon zurecht gelegt hatte. Das Gesicht will ich sehen! Wie sagt man so schön: "Satz mit X, war wohl nichts.".
Am meisten interessiert mich aktuell die Story um Emily und Erik, sowie ihrer Freundin Franziska. Die drei Mädchen am Lagerfeuer sind für mich noch abseits der Story von Beziehungen, wobei Jennifer etwas mit dem Arschloch David hatte!? Da bin ich auch gespannt, wie es weiter geht.
Sophie ist wohl aus einer bereits existierenden Geschichte Kunstkurs. Die hab ich noch nicht gelesen, nur soviel hab ich mitbekommen. Müsste man vielleicht mal noch machen, damit man mehr versteht.
Kommt jetzt wie letztes Mal jede Woche ein neuer Teil raus? Das wäre super. Die Abstimmung geht ja nur knapp 2-3 Tage.
Hoffe mein Kommentar ist dir nicht zu lange zum lesen. Du antwortest ja immer auf alle, dass find ich super. Auch, dass alles ohne Anmeldung geht.
Bis zum hoffentlich baldigen nächsten Teil,
Der Stein

LynoXes:

Hallo,

erstmal vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Ich gebe zu, dass es etwas dauern könnte, bis man bei allen Figuren weiß woran man ist. Und tatsächlich habe ich hier beim Schreiben einen Fehler gemacht: Jessica spielt wirklich mit Lee und Theresa Flaschendrehen (vgl. Küchendienst). Im Zimmer ist Jennifer, Sophies beste Freundin und für den Kontext wichtig, aus dem Text Babysitter. Das habe ich gerade noch korrigiert. Rechtschreibfehler sind ja leider immer ein paar dabei. Um die kümmere ich mich auch noch.

Die Abstimmungen sollen immer von Samstag auf Sonntag gehen, sodass ich unter der Woche den nächsten Teil schreiben kann. Dann erfahrt ihr auch, wie es mit Emily und Erik weitergeht oder wie David auf den Verlust der Fotos reagiert. Er hatte - wenn der Autor die Namen richtig hinbekommt - natürlich nichts mit Jennifer, sondern ist in der Geschichte Küchendienst negativ aufgefallen. Hier wiederholt sich ein Verhaltensmuster.

Und ja, Sophie kommt aus der Geschichte Der Kunstkurs, gemeinsam mit Amelie, Robert und Moritz. ;)

Viele Grüße, LynoXes