Ehesklave

Kapitel 2

Es war stockdunkel als Johannes zum ersten Mal aus dem Schlaf gerissen wurde. Sein bestes Stück versuchte sich zu entfalten und wurde dabei schmerzhaft von seinem Gefängnis behindert. Ein Blick auf die leuchtende Uhrzeit des Videorecorders verriet Johannes, dass es gerade kurz nach halb vier war. Vorsichtig ertaste er zum wiederholten Male den Keuschheitsgürtel, nur um erneut festzustellen, dass er sicher an seinem Platz saß. Das unangenehme Ziehen in den Hoden war nach wie vor da und so wurde die Nacht auf der sonst so bequemen Couch eine regelrechte Tortur. Immer wieder döste Johannes eine kurze Zeit, um dann abermals jäh von seinem, sich verhärtenden Penis geweckt zu werden.

Schließlich war es kurz nach neun und Charlotte kam ins Wohnzimmer. »Aufstehen!« Nur ein Befehl, kein »Guten Morgen« oder eine Frage, wie er geschlafen hatte. Mehr schlecht als recht quälte sich Johannes von der Couch hoch. »Steh gerade.« Johannes nahm die Position vom Vorabend ein. Aufrecht, Beine schulterbreit auseinander, die Hände im Nacken verschränkt und den Blick gesenkt. »Geht doch«, meinte Charlotte, selbst etwas überrascht, dass Johannes ohne weitere Hilfe die richtige Position gefunden hatte. »Ab ins Bad mit dir.« »Ja, Herrin.«

Etwas unschlüssig wartete Johannes im Bad. »Soll ich dir auch noch sagen, was du hier zu machen hast?«, fragte Charlotte. »Aber wie soll ich denn mit dem Ding hier pinkeln?«, fragte er und wies auf den Keuschheitsgürtel. »Erstens hat aber nichts mehr in deinem Wortschatz zu suchen und zweitens kannst du im Sitzen pinkeln«, gab Charlotte zurück. Johannes wusste, dass sie es nicht mochte, wenn er sich im Stehen erleichterte und es war oft ein Streitpunkt gewesen. Widerwillig setzte er sich hin und versuchte zu pinkeln. Es hatte ihn nie groß gestört, wenn sie im Bad war, während er auf Toilette war, jedoch bevorzugte er Ruhe beim Verrichten des Geschäfts. Es dauerte einen Moment, bis er sich entspannen konnte und die ersten Tropfen auf die Innenseite des Keuschheitsgürtels trafen, ehe sie durch die spaltförmige Öffnung ins Toilettenbecken tropften. Charlotte stand fast ungeduldig daneben, bis Johannes fertig war. Nachdem er gespült und auf Anweisung den Klodeckel hinunter geklappt hatte, beorderte Charlotte ihn in die Duschkabine.

Erneut musste er geradestehend die Arme im Nacken verschränken. Dann holte Charlotte den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel aus ihrer Hose und befreite Johannes’ bestes Stück, das sich sofort zu voller Größe entfaltete. Charlotte räumte den CB3000 neben das Waschbecken und griff nach der Duschbrause. Sie prüfte kurz die Temperatur, ehe sie anfing Johannes mit lauwarmem Wasser zu duschen. »Kannst du es bitte etwas wärmer stellen?« »Nein«, kam die schnelle Antwort. Stattdessen griff Charlotte nach Johannes’ Penis und zog unsanft die Vorhaut zurück. Danach forderte sie ihn auf, sich umzudrehen, sodass sie auch den Rücken abspülen konnte. Zum Einseifen holte Charlotte die große Massagebürste hervor, deren Griff aus Holz war und deren kurze, etwas härteren Borsten mit Holznoppen durchdrungen waren. Etwas Duschgel und schon fing sie an, Johannes’ Rücken zu bearbeiten. Waren die Noppen am Rücken noch angenehm und sorgten für einen schönen Massageeffekt, wurde sie auf dem verstriemten Po sehr schmerzhaft. Doch Johannes’ Jammern interessierte Charlotte nicht im Geringsten. Ungerührt setzte sie die Arbeit vorne fort, nachdem sich Johannes erneut umgedreht hatte. Er zuckte zusammen, als die Holznoppen die empfindlichen Weichteile malträtierten, wagte aber nicht, die Hände schützend davor zu halten. Nachdem sie ihn nochmals mit lauwarmem Wasser abgeduscht hatte, warf sie Johannes ein Handtuch zu und kümmerte sich in der Zwischenzeit um die Reinigung des Keuschheitsgürtels.

Als Johannes fertig abtrocknet war, hing er sein Handtuch ordentlich auf und nahm wieder die Warteposition ein. Ein kurzes, zufriedenes Lächeln huschte über Charlottes Gesicht als sie sah, wie sich ihr Gatte schon nach so kurzer Zeit in seine Rolle gefügt hatte. Doch schon wurde sie wieder ernst, gewillt ihren Plan fortzuführen. Aus ihrer Hose holte sie ein Lederband und trat vor Johannes. Unvermittelt griff sie nach seinem besten Stück und nach ein paar Momenten hatte sich dieses zur vollen Größe aufgerichtet. Charlotte nahm nun das Lederband und wickelte es dreimal eng um die Peniswurzel und dann eng den Hodensack entlang nach unten, sodass Penis und Hoden streng abgebunden waren. Mit einer Schleife beendete sie ihr Kunstwerk. Johannes’ Freudenspender stand prall vom Körper ab und die Eichel trat leuchtend rot unter der Vorhaut hervor, während sich die Hoden in dem vorhandenen Restplatz quetschten.

»So, nun kommen wir mal zu deinen neuen Aufgaben im Haushalt«, meinte Charlotte und schickte ihn zu den Wäschekörben. In der nächsten Viertelstunde schraubte sie die neue Herrschsucht zurück und erklärte Johannes ganz langsam und im Detail die Grundzüge der Wäschetrennung. Dann wies sie ihn in den Gebrauch der Waschmaschine ein. Doch nachdem die erste Maschine lief, schickte sie ihn mit gewohntem Befehlston in die Küche, den Frühstückstisch decken. Johannes’ harter Schwanz wippte beim Gang in die Küche auf und ab. Dort angekommen machte er sich direkt daran, Kaffee zu kochen und Brötchen aufzubacken, ehe er den Tisch deckte. Es war seit Langem das erste Mal, dass er so bedacht etwas in der Küche erledigte. Sein steil aufgerichteter Liebespfahl war dabei eher störend und stieß immer wieder an. Dennoch war er nicht vorsichtig genug und als er, um die fertigen Brötchen aus dem Ofen zu holen, diesen öffnete, strömte die heiße Luft von unten gegen seine empfindliche Körpermitte. Sofort wich er erschrocken zurück und kurz darauf lachte hinter ihm Charlotte auf, die von dem Schauspiel sehr amüsiert war.

Gemeinsam setzten sich beide an den Tisch und frühstückten schweigsam. Es war nach wie vor ungewohnt und zugleich peinlich für Johannes so offensichtlich mit einem Ständer beim Essen zu sitzen. Mit gesenktem Blick aß er zwei Brötchen, während Charlotte vergnügt speiste. Fertig mit dem Frühstück blieb Charlotte sitzen und las in Ruhe Zeitung während Johannes sich darum kümmerte, die Küche wieder auf Vordermann zu bringen. Als alles sauber war, blieb er unschlüssig mitten im Raum stehen, wagte es aber nicht Charlotte anzusprechen. »Warteposition«, kam nur knapp von ihr, bevor sie sich wieder ihrer Zeitung zuwendete. Johannes nahm die Position ein, doch sofort kam von Charlotte die nächste Kritik: »Wieso habe ich kein Ja, Herrin gehört.« »Es tut mir leid«, entschuldigte sich Johannes. »Bring mir den großen Kochlöffel«, befahl Charlotte. »Bitte nicht«, flehte Johannes und schob direkt ein »Herrin« nach. Doch Charlotte ließ sich nicht erweichen und beorderte Johannes über den Küchentisch. Seine Hände griffen nach den Tischbeinen, während Charlotte hinter ihm Aufstellung bezog. Ohne großes Federlesen zog sie zehn Schläge durch, die Johannes fast geräuschlos hinnahm. Fertig mit der Bestrafung setzte sich die Hausherrin wieder und las in Ruhe weiter. Johannes blieb indes auf dem Tisch liegen. Die Position war unbequem und demütigend zugleich. Sein praller Schwanz drückte gegen die Tischplatte und er konnte sich ausmalen, welchen Anblick Charlotte, die hinter ihm saß, genoss.

Es dauerte noch eine ganze Weile, ehe Charlotte die Zeitung beiseite legte und ihren Mann wieder ins Bad beorderte. Die Waschmaschine zeigte an, dass sie noch eine halbe Stunde beschäftigt sein würde, doch Charlotte hatte noch eine Aufgabe für Johannes, um die Zeit zu überbrücken. Nach und nach musste er alles aus dem Bad entfernen, was nicht niet- und nagelfest war. Es ging dabei von den Wäschekörben über die Teppiche bis hin zur Toilettenbürste. Dann war es an der Zeit das Bad von oben bis unten zu putzen. Spiegelschrank, Duschkabine, Waschbecken, Fensterbrett, Toilette. Bis in den kleinsten Winkel des Badezimmers führte Johannes unter Charlottes Aufsicht und Anweisung eine Grundreinigung durch. Schließlich musste er noch einmal mit dem Swiffer durch und schlussendlich wischen. Auf Knien rutschte er durchs Bad und war froh, als endlich alles fertig war. Ordentlich räumte er die Putzutensilien wieder weg und bezog in Warteposition Aufstellung vor seiner Frau, nachdem er das Bad wieder eingerichtet hatte. »Na ja, fürs erste Mal war es ja ganz okay. Aber das mit dem Putzen lernst du schon noch.« »Ja, Herrin.« Sein bestes Stück hatte dank des Lederbands gut anderthalb Stunden dauerhaft gestanden und besonders die letzte Viertelstunde schmerzhaft gepocht. Die Eichel war dunkelrot und prall, ebenso wie die abgebundenen Hoden. Zu Johannes’ Freude löste Charlotte die Schleife vom Lederband und entfernte dieses von Johannes’ Weichteilen. Langsam ging die Erektion zurück und für einen Moment war Johannes nicht sicher, ob seine Hoden abgebunden oder endlich befreit mehr schmerzten, als das Blut wieder zu zirkulieren begann.

In der Zwischenzeit war die Waschmaschine fertig. Charlotte schaltete sie aus und schloss den Wasserzulauf. Johannes stellte den Wäschekorb unter die Öffnung der Waschmaschine und nachdem sich die Türsperre gelöst hatte, holte er die nassen Klamotten heraus. Den Wäscheständer hatte Charlotte wie üblich im Wohnzimmer vor der offenen Balkontür aufgestellt. Selbst hatte sie sich mit dem Körbchen voller Wäscheklammern im Sessel am anderen Ende des Raumes niedergelassen. Johannes kam mit dem gefüllten Wäschekorb und stellte ihn vor den Wäscheständer. »Muss der wirklich hier stehen? Was ist, wenn mich jemand sieht?«, zeterte er, doch Charlotte meinte nur, er solle sich beeilen. »Ja, Herrin«, antwortete er und fragte nach den Klammern.

»Die kannst du dir hier abholen«, erwiderte Charlotte und beorderte Johannes vor sich. Er wollte schon nach den Klammern greifen, doch Charlotte hielt ihn zurück und ließ ihn die Warteposition einnehmen. Da sie vor ihm auf dem Sessel saß, baumelten seine Weichteile genau in Augenhöhe. Sie nahm eine Klammer und befestigte sie an seinen Hoden. »Aua«, schrie Johannes auf, doch als Antwort bekam er lediglich einen bösen Blick. Fortan war er ruhig, während Charlotte weitere 19 Klammern an Hodensack und Penis anbrachte. Dann durfte er zurück zum Wäschekorb und unter Anweisung die Kleidungsstücke aufhängen. Nachdem er alle Klammern, die Charlotte an seinen Weichteilen befestigte hatte, aufgebraucht hatte, musste er wieder bei ihr Aufstellung beziehen und sich neue anbringen lassen.

Es dauerte so natürlich etwas länger als sonst, wenn Charlotte das Aufhängen der Wäsche übernahm, aber in diesem Moment konnte es ihr gar nicht lang genug dauern. Johannes hingegen wollte einfach nur fertig werden. Immer wieder zuckte er zusammen, wenn er die Klammern von seinen Hoden und seinem Penis löste, und außerdem schaute er immer wieder nervös aus der Balkontür rüber zum nächsten Haus. Ihre Wohnung lag zwar in der dritten Etage und war nicht von der Straße einzusehen, aber wenn jemand von der gegenüberliegenden Straßenseite im dritten oder vierten Stock aus dem Fenster schauen würde, hätte er gute Chance Johannes im Adamskostüm zu sehen. Eine gefühlte Ewigkeit später war Johannes fertig. Fast überglücklich brachte er die restlichen Klammern wieder ins Bad.

»Los, geh dir was anziehen«, befahl Charlotte und ging selbst ihre Handtasche packen. Johannes ging ins Schlafzimmer, wo er bereit gelegte Sachen auf dem Bett vorfand. Seine Frau hatte ihm Boxershorts, Socken, Hemd und Hose herausgesucht. Nachdem sich Johannes angekleidet hatte, ging er zu Charlotte, die schon ungeduldig im Flur auf ihn wartete. Gemeinsam gingen sie zum Auto und fuhren in die Stadt. Normalerweise war Johannes der Fahrer, doch auch hier hatte er sich jetzt Charlotte unterzuordnen. Die Fahrt war geprägt von Schweigen, was die Situation für Johannes nur noch unangenehmer machte. In der Stadt angekommen, manövrierte Charlotte das Auto sicher ins Parkhaus und stellte den Wagen auf Ebene zwei ab.

Im Einkaufszentrum steuerte Charlotte auf den erstbesten Schuhladen zu. Johannes verdrehte zwar kurz die Augen, folgte ihr aber kommentarlos. Unmotiviert stolperte er Charlotte hinterher. Er kannte ihre Begeisterung für ausgedehnte Shoppingtouren, besuchte selbst jedoch nur sehr ungern das Kaufhaus. Obwohl die beiden dank ihrer gut laufenden Firma finanziell exzellent dastanden, war Charlotte noch nie der Versuchung erlegen, alles was ihr gefiel einfach zu kaufen. Vielmehr genoss sie es, von Geschäft zu Geschäft zu flanieren, um nach dem einen, besonderen Kleidungsstück zu suchen. Während ein solches Erlebnis für sie wie der Besuch einer Wellness-Farm war, war es für Johannes die Hölle auf Erden. Er konnte sich keinen Reim machen, warum so viele Menschen stundenlang ihre Zeit in diesem Betonklotz verschwendeten.

Dennoch schaffte er es, die nächsten zwei Stunden ohne Murren oder eine Miene zu verziehen zu überstehen. Wie auch sonst, war er genervt von den vielen Menschen in den viel zu engen Gängen zwischen den Kleiderständern und kam immer wieder zu der Frage, wer für die grottenschlechte Musikauswahl zuständig war. Schließlich war Charlotte mit ihrer Beute zufrieden und steuerte gefolgt von Johannes, der mit Tüten bepackt war, auf einen Imbissstand zu. Johannes war froh, als er endlich saß und ein Stück Pizza sowie ein Glas Cola vor sich stehen hatte. »Ich fand es sehr schön, heute mal in Ruhe shoppen zu können, obwohl du dabei warst«, meinte Charlotte. »Aber denk nicht, dass mir deine genervten Blicke nicht aufgefallen sind. Doch darüber will ich noch einmal hinwegsehen.« »Danke«, erwiderte Johannes und ergänzte, nachdem er sich kurz umgesehen hatte: »Herrin.« Charlotte lächelte zufrieden. Gemeinsam aßen und tranken die beiden und als sie fertig waren, verkündete Charlotte, dass sie nun noch etwas für ihn kaufen wolle. Johannes hatte ein »aber« schon auf den Lippen, verkniff es sich allerdings im letzten Moment und antwortete nur mit: »Ja, Herrin.«

Zuerst steuerte Charlotte auf ein großes Bekleidungsgeschäft zu und ging zu den Sportsachen. Es dauerte eine Weile und Johannes fragte sich schon, wonach seine Holde wohl suchen würde, als sie mit einem T-Shirt und einer kurzen Leggings wiederkam. Beide waren pink, doch Charlottes Blick erstickte Johannes’ Widerspruch im Keim und er wurde zu den Umkleiden dirigiert. Schnell schob ihn Charlotte in eine Kabine und befahl ihm, sich auszuziehen. Johannes wollte nach dem Vorhang greifen, doch Charlotte hielt ihn zurück. »Bitte«, flehte er, doch Charlotte schüttelte nur den Kopf. Nervös zog sich Johannes aus und stand bald nur noch in Unterhose da. »Ausziehen«, wiederholte sich Charlotte und den Tränen nah ließ Johannes auch das letzte Kleidungsstück fallen.

Splitternackt stand er bei offenem Vorhang in einer Umkleidekabine im Kaufhaus und jeder der vorbeigekommen wäre, hätte seinen rasierten Intimbereich gesehen. Charlotte gab ihm Leggings und T-Shirt und obwohl Johannes die Sachen grässlich fand, war er froh, etwas anziehen zu können, bevor ihn jemand sah. Beide Kleidungsstücke lagen sehr eng am Körper an und neben seinem Wohlstandsbäuchlein zeichneten sich besonders seine Genitalien durch den dünnen Stoff ab.

Ehe sich Johannes versah, hatte Charlotte ihn aus der Kabine gezerrt und aufgefordert ein paar Schritte zu gehen. Mit hochrotem Kopf lief Johannes an anderen Kunden vorbei, die zur Umkleide kamen und ihn verwundert musterten. Seine Pobacken waren ebenso klar zu erkennen wie die Vorderseite und das Outfit schmeichelte in keiner Weise seiner Figur - eher im Gegenteil. Johannes war froh, als er wieder in der Kabine war und niemand außer Charlotte in sah. »Gut, ich denke, das nehmen wir«, meinte sie. Widerstand war zwecklos und resigniert nahm Johannes Charlottes Äußerung auf, dass es sich bei den Sachen um sein neues Sport-Outfit handelte. Kaum hatte er sich ausgezogen und ihr die Sachen gegeben, war sie mit den Worten »Ich geh schon mal zur Kasse.« abgedampft und hatte Johannes splitternackt stehen lassen. Schnell zog er den Vorhang zu und sich selbst wieder an. Peinlich berührt ging er an den anderen Kunden vorbei, die im Umkleidebereich waren und vieles mitbekommen hatten.

Charlotte ging als Nächstes mit Johannes in einen Schuhladen, doch dieses Mal wollte sie keine Fußbekleidung für sich, sondern für ihn. Lange suchte Charlotte bei Herrenschuhen, wurde dann aber doch in der Damenabteilung fündig. Laufschuhe im passenden Pinkton. »Geh mal fragen, ob sie die auch in deiner Größe haben«, befahl sie und wandte sich wieder den ausgestellten Schuhen zu. Mit rotem Kopf und gesenktem Blick ging er zu einer Verkäuferin und fragte sie, nach dem Schuh. »Das wird schwierig«, antwortete die junge Frau, kam aber trotzdem ein paar Momente später mit einem Karton wieder. »Da haben Sie noch mal Glück gehabt, aber vielleicht versuchen sie es mal in der Herrenabteilung.« Offenbar hatte sie Johannes’ Auftreten sehr verwundert.

Johannes ging wieder zu Charlotte und nachdem er die Schuhe probiert und ein paar Schritte in ihnen gelaufen war, ging es zur Kasse und anschließend zum Auto. Schnell packte Johannes alle Einkaufstüten in den Kofferraum und freute sich schon auf zu Hause, aber Charlotte hatte andere Pläne. Zielstrebig steuerte sie den Wagen durch die Innenstadt, völlig unbeeindruckt von den Massen an Autos, die sich von Ampel zu Ampel stauten. Nach einer Weile fuhr sie auf einen Parkplatz und hieß Johannes auszusteigen. Zu dessen Verwunderung ging sie mit ihm im Schlepptau genau auf einen Sexshop zu und betrat kurz darauf den Laden.

Bis auf eine junge Verkäuferin, die hinter dem Ladentisch saß und in einem Magazin blätterte, war der Laden leer. Als sie die Kunden sah, legte sie das Heft zur Seite und ging sofort auf die beiden zu. »Hallo«, begrüßte sie freundlich Charlotte und Johannes. »Kann ich ihnen helfen?« »In der Tat«, gab Charlotte zurück. »Ich suche nach etwas Schlagkräftigem, wenn Sie verstehen, was ich meine.« »Selbstverständlich, bitte folgen Sie mir.« Einen kurzen Moment später standen die drei in der SM-Abteilung und Charlotte ließ sich von Nadine alles zeigen und im Detail erklären. »Besonders für Anfänger sind Paddel geeignet. Im Gegensatz zu Gerte und Rohrstock hinterlassen sie nicht so schnell sichtbare Striemen.«

Mit viel Fachwissen erläuterte Nadine jedes Schlaginstrument und gab es an Charlotte weiter, damit diese es für sich in die Hand nehmen konnte. Johannes hingegen stand unbeteiligt daneben und betrachtete die junge Frau. Sie war etwa 1,70 groß und schlank gebaut. Für Johannes’ Geschmack eine etwas zu kleine Brust unter dem knappen Top, aber der Hintern in der engen Jeans war nicht von schlechten Eltern. Ihr langes brünettes Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden und ihre blauen Augen strahlten und ließen Johannes für einen Moment völlig aus der Realität gleiten.

»Hallo, jemand zu Hause?«, holte Charlotte ihn zurück. »Ähm, ja …« »Dann ist ja gut«, meinte Charlotte. Sie hatte sich in der Zwischenzeit für ein Lederpaddel und eine Reitgerte entschieden. »Kann man die auch mal probieren?«, fragte sie Nadine. Diese warf einen kurzen Blick auf den Strafbock, ein paar Schritte weiter und sah dann Charlotte unschlüssig an. Diese reagierte, ohne eine weitere Antwort abzuwarten, und ehe sich Johannes versah, hatte sie ihn zu dem Bock dirigiert und nestelte an seiner Hose herum. »Bitte, nicht hier«, flehte Johannes, doch Charlotte ließ sich nicht umstimmen. Schnell hatte sie seine Hose geöffnet und zusammen mit seinen Boxershorts hinten heruntergezogen, sodass sein Po frei lag.

»Entweder du legst dich jetzt brav über den Bock und lässt mich ein paar Testschläge machen oder du landest splitternackt darüber und ich schau mir noch mal die Bullenpeitsche an«, zischte sie ihm ins Ohr. In Sekundenschnelle hatte Johannes zu Charlottes Zufriedenheit seine Position eingenommen. Es war schon peinlich genug vor einer Fremden auf den nackten Hintern gezüchtigt zu werden, aber ganz nackt, das hätte ihn vor Scham sterben lassen. Die beiden Frauen hatten in der Zwischenzeit Aufstellung hinter ihm bezogen und Nadine wiederholte ihre Ausführungen zur Handhabung, ehe Charlotte 3 Probeschläge mit dem Paddel durchführte. Sie steigerte die Intensität über die Schläge hinweg und beim Dritten musste Johannes schon die Zähne zusammenbeißen, um nicht aufzuschreien.

Anstatt mit der Gerte auf gleiche Weise zu verfahren, gab Charlotte diese an Nadine weiter und bat sie, ihr einen Schlag vorzuführen. »Sie meinen, ich soll …«, unschlüssig sah Nadine Charlotte an. »Na klar, nur zu.« Es folgte nochmals eine kurze Erläuterung und dann ein leichter Schlag, der über beide Pobacken ging. »Sie können ruhig fester zuschlagen. Der hält das aus«, ermutigte Charlotte die junge Verkäuferin. Davon und von der Tatsache, dass Johannes zu keinem Zeitpunkt protestiert hatte, ermutigt, bezog sie erneut Aufstellung, nahm Maß und ließ die Gerte durch die Luft sausen, ehe sie mit einem lauten Knall eine rote Linie über die beiden Gesäßhälften zauberte. Johannes zog scharf die Luft ein und krallte sich mit den Händen an die Beine des Bocks. Sein Stolz ließ keinen Laut über seine Lippen kommen, doch er war froh, als Charlotte bemerkte, dass sie sehr zufrieden mit der Demonstration war und die beiden Schlaginstrumente nehmen würde.

»Möchten Sie die Gerte nicht selbst einmal probieren?«, fragte Nadine, aber Charlotte verneinte. »Das hebe ich mir für zu Hause auf. Er ist jetzt schon den Tränen nahe und meint kurz davorzustehen, seine Männlichkeit zu verlieren.« Erschrocken nahm Johannes zur Kenntnis wie gut ihn Charlotte durchschaut hatte. Dennoch war er froh, die Tortur fürs Erste überstanden zu haben und wollte sich gerade aufrichten, doch Charlotte hielt ihn zurück. »Wer hat denn gesagt, dass du aufstehen darfst?« »Oh, ich … es tut mir leid, Herrin«, gab Johannes kleinlaut zurück und war kurz davor sich auf die Zunge zu beißen. Bisher hatte er es vermieden Charlotte in Gegenwart von Nadine Herrin zu nennen, doch nun war es ihm herausgerutscht. Aber wahrscheinlich war der guten Frau die Rollenverteilung in der Beziehung eh schon klar.

Charlotte ließ sich als Nächstes Hand- und Fußfesseln zeigen und versorgte sofort Johannes mit jeweils einem Paar an Hand- und Fußgelenken. Die ledernen Fesseln waren mit Metallringen versehen, mit deren Hilfe Charlotte Johannes schlussendlich an den Strafbock fesselte. Dass dabei seine Hose fast vollends runterrutschte und lediglich die Unterhose ihn vor der völligen Bloßstellung bewahrte, wurde von den beiden Frauen ignoriert. Vielmehr ließ sich Charlotte nun auch noch andere Gemeinheiten wie Klammern und Gewichte zeigen. Johannes bekam nicht mit, was am Ende alles von Charlotte gekauft wurde.

Dafür nahm er aber umso deutlicher wahr, als weitere Kunden den Laden betraten. Erst ein junges Paar und später ein Herr mittleren Alters. Doch auch das brachte Charlotte nicht aus der Ruhe. Anstatt Johannes aus seiner misslichen Lage zu befreien, ließ sie sich eine Auswahl an Augenmasken und Knebeln zeigen. Johannes konnte sich nur zu gut vorstellen, dass sein geröteter Po ein ziemlicher Blickfang war, aber ihm blieb nichts anderes übrig, als den Blick gesenkt zu halten und zu hoffen, dass dieses Martyrium schnell vorübergehen würde.

Tatsächlich war Charlotte eine gefühlte Ewigkeit später fertig und hatte die ausgewählten Utensilien mitsamt den Fesseln, die Johannes trug, bezahlt. Mit schnellem Schritt kam sie zum Strafbock und löste die Fesseln. Das Unglück nahm seinen Lauf, als Johannes sich aufrichtete. In dem Moment, als er sein Becken von dem Strafbock löste, verlor die Unterhose den letzten Halt und glitt der Hose hinterher zu Boden. Untenrum völlig nackt brauchte Johannes einen Moment, den Schreck zu verarbeiten. Er wusste, dass alle Blicke auf ihn und seinen haarlosen Intimbereich gerichtet waren und mit hochrotem Kopf schaffte er es mit Mühe und Not ziemlich ungelenk sich wieder anzukleiden. Bis auf die Knochen blamiert folgte er mit gesenktem Blick Charlotte zum Wagen.

Als es nun endlich nach Hause ging, war es mittlerweile Nachmittag. Johannes’ Po hatte sich von den Schlägen des Vortages noch nicht ganz erholt und zusammen mit dem Resultat der Schläge aus dem Sexshop schmerzte das Sitzen im Auto – besonders bei unebenem Straßenbelag. So schien die Fahrt fast doppelt so lange zu dauern, wie sonst.

Schließlich angekommen überließ Charlotte ihrem Gatten die Ehre sämtliche Tüten nach oben in die Wohnung zu tragen. Oben angekommen sollte Johannes die Tüten erst einmal abstellen und sich entkleiden. »Du wirst dich von nun an immer direkt ausziehen, nachdem du die Wohnung betreten hast. Dann legst du die Ledermanschetten an. Mehr wirst du in dieser Wohnung nicht mehr tragen, verstanden?«, stellte Charlotte die neue Regel auf. Johannes war die gar nicht recht.

Auch wenn lediglich er und Charlotte in die Wohnung kamen, so war die Aussicht hier immer nackt herumzulaufen sehr unbehaglich. Charlotte bemerkte sein Zögern. Das Vergehen war zwar nicht so schlimm wie ein Widerspruch, aber dennoch nicht in ihrem Sinne. »Ausziehen! Sofort!«, befahl sie erneut. Als Johannes zuerst die Wohnungstür schließen wollte, hielt sie ihn zurück. »Als Strafe für dein Zögern bleibt die Tür offen. Du wirst dich ausziehen, deine Sachen ordentlich zusammenlegen und dann mit dem Gesicht zum Hausflur auf mich warten.«

Kaum hatte sie ihre Ausführungen beendet, hatte sie sich die Tüten geschnappt und war losmarschiert, um die Einkäufe auszuräumen. Johannes stand einen Moment lang sprachlos da. Dann dachte er an eine mögliche Bestrafung und fing an sich zu entkleiden. Er hatte keine Ahnung wie lange Charlotte ihn warten lassen würde, doch um sie nicht unnötig zu verärgern, zog er sich blitzschnell nackt aus und legte seine Sachen fein säuberlich zusammen. Dann nahm er die Warteposition ein. Die Ledermanschetten hatte er seit dem Sexshop nicht abgelegt. Mit den Händen im Nacken verschränkt und leicht geöffneten Beinen stand er vor der offenen Wohnungstür. Sekunden wurden zu Stunden und jedes noch so kleine Geräusch ließ ihn zusammenzucken.

Endlich kam Charlotte zurück und erlaubte ihm die Tür zu schließen. »Wirst du dich von nun an, immer wenn du nach Hause kommst, sofort nackt ausziehen?« »Ja, Herrin.« »Gut. Jetzt mach mir eine Tasse Kaffee und komm dann ins Wohnzimmer«, wies ihn Charlotte an. Sogleich ging Johannes in die Küche und setzte Wasser auf. Er überlegte auch sich selbst eine Tasse Kaffee zu kochen, unterließ es dann aber. Er war sich nicht sicher, ob Charlotte dies gewünscht hätte.

Als er mit ihrer Tasse ins Wohnzimmer kam, hatte Charlotte bereits alle Klamotten und Schuhe, die sie für sich gekauft hatte, ausgebreitet und wartete auf ihn. Er stellt die Tasse vor ihr auf den Tisch und nahm dann die Warteposition ein. »Sehr gut«, lobte Charlotte. »Ich sehe, du machst Fortschritte.« Johannes durfte sich auf die Couch setzen während Charlotte dazu überging, die Zeit, die der Kaffee zum Abkühlen brauchen würde, mit erneutem Anprobieren der gekauften Kleidungsstücke zu überbrücken.

Johannes hatte keine Ahnung, warum Frauen, nachdem sie etwas im Laden anprobiert und gekauft hatten, es zu Hause erneut anprobierten. Doch dieses Mal genoss er es, nicht im Mittelpunkt zu stehen. Stattdessen sah er Charlotte zu, die sich nun auszog. Stück für Stück kleidete sie sich in die erstandenen Textilien und führte sie Johannes vor, der zum ersten Mal seit Langem dieser privaten Modenschau Aufmerksamkeit schenkte.

Als Charlotte auch ihren BH auszog, um ein schulterfreies Kleid anzuziehen, nutzte Johannes den Moment, um seine Frau genauer zu betrachten. Nur ein knapper Slip, dessen schwarzer Stoff einen starken Kontrast zu der blassen Haut bildete, bekleidete ihren schlanken Körper. Ihre vollen, großen Brüste hatten in den letzten Jahren der Schwerkraft kaum nachgegeben und mit den zartrosa Brustwarzen waren sie definitiv ein Blickfang, dem Johannes in diesem Moment nicht widerstehen konnte. In diesem Augenblick bereute Johannes seinen Seitensprung zutiefst. Wie hatte er diese wunderschöne Frau, die er über alles liebte, jemals betrügen können? Sichtbar wuchs seine Erregung und sein Liebespfahl stellte sich hart auf. Charlotte bemerkte es mit einem Schmunzeln und ging, nachdem sie mit dem Kleid fertig war, dazu über auch die gekauften Höschen und BHs vorzuführen. So gewährte sie Johannes neben einem Blick auf ihren Busen auch den ein oder anderen Blick auf ihr Schamdreieck.

Nur mit einem knappen, durchsichtigen Set Unterwäsche bekleidet führte sie dann auch die beiden Paar Schuhe vor, die sie sich gekauft hatte. Mehrere Male schritt sie vor Johannes in einem Hauch von Nichts auf und ab, sodass dieser eine sehr erregende Rundumansicht genießen konnte. Sein bestes Stück stand pulsierend vom Körper ab. Die Erregung raubte ihm fast den Verstand.

Auch Charlotte schien die Situation nicht kaltzulassen. Sie zog Johannes hinter sich her ins Schlafzimmer und auf das große Ehebett. Doch noch bevor er irgendetwas hätte machen können, hatte sie die Ledermanschetten an seinen Handgelenken hinter seinem Rücken miteinander verbunden. Johannes ließ es geschehen und konnte seinen Blick kaum von Charlotte wenden, die sich nun vom Bett erhob und sich nun der letzten Kleidungsstücke entledigte.

Anschließend legte sie sich neben Johannes aufs Bett und dirigierte ihn in die 69-Stellung über sich. Sein Gesicht schwebte nun wenige Zentimeter von ihrem Geschlecht entfernt und sogleich betörte ihn der Duft, der von ihrer feuchten Spalte ausging. Charlotte ergriff nun mit der einen Hand seinen prallen Penis und mit der anderen seinen Hoden. »Hör mir jetzt genau zu«, meinte sie zu Johannes. »Wenn ich deinen Penis in eine Richtung drücke, gehst du mit deiner Zunge dorthin. Und wenn ich deinen Sack drücke, leckst du intensiver, wenn ich daran ziehe, sanfter.« »Ja, Herrin.« Nach ein paar kleinen Tests konnte es losgehen.

Zuerst drückt sie seine Hoden sanft zusammen, woraufhin Johannes anfing zärtlich ihre Schamlippen zu küssen. Mit festem Griff hielt Charlotte Johannes’ bestes Stück fest und manövrierte wie mithilfe eines Joysticks Johannes’ Mund über ihren Intimbereich. Sie ließ ihn ausgiebig ihre Schamlippen küssen und daran knabbern, ehe er mit seiner Zunge den Kitzler umspielen sollte. Immer wenn sie kurz vor ihrem Höhepunkt war, zog sie etwas an seinen Hoden und ließ seine Zunge tiefer zwischen ihre Schamlippen gleiten, damit sie dort den Eingang ihrer Liebeshöhle massierte. Johannes konnte sich nicht erinnern schon einmal Charlottes sexuelles Empfinden derart intensiv miterlebt zu haben. Als sie es schließlich nicht mehr aushalten konnte, dirigiert sie seine Zungenspitze zu ihrem Kitzler und drückte seine Kronjuwelen zusammen. Eifrig und druckvoll leckte Johannes nun Charlottes Lustknopf.

Als sie ihren Orgasmus erreichte, löste sie ihre Hand um seinen Penis und drückte mit ihr seinen Kopf direkt auf ihr Geschlecht, während die Hand an seinen Hoden ebenfalls erbarmungslos zudrückte. Wild zuckte Charlottes Unterleib, als die Wellen des Höhepunkts in unbekannter Intensität sie überrollten. Es dauerte eine Weile, ehe sie wieder alles um sich herum mitbekam. Ihre Hände hatte sie mittlerweile von Johannes gelöst und half ihm dann von sich herunter.

»Wer hätte gedacht, dass du so was kannst«, meinte sie und nahm Johannes in den Arm. Auch er brauchte eine gewisse Zeit um sich von dem wilden Ritt zu erholen. Doch sein Liebespfahl stand nach wie vor wie eine Eins. Dies bemerkte natürlich auch Charlotte. Zärtlich streichelte sie die harte Männlichkeit, was Johannes erzittern ließ. Als sie kurz darauf die Liebkosungen wiedereinstellte, sah Johannes sie flehend an. »Bitte, mach weiter.« »Du denkst doch nicht, dass ich dich wegen dem bisschen Muschi lecken belohne«, lachte sie ihn aus.

Johannes wusste nicht was ihn mehr schockte. Ihre ungewohnt vulgäre Ausdrucksweise oder die Tatsache, dass sie so schnell wieder auf Herrin umschalten konnte. »Aber, ich …«, wollte Johannes protestieren, doch Charlotte schnitt ihm das Wort ab. »Ich habe dir gesagt, du sollst mir nicht widersprechen. Ob und wann du kommst, bestimme nur ich allein. Ich gehe jetzt erst mal duschen. In der Zeit kannst du dich ja etwas beruhigen.« Schon war sie aufgestanden und ins Bad gegangen. Johannes blieb mit gefesselten Händen und schmerzhaft harten Zauberstab zurück. Warum konnte er seine Klappe auch nicht halten? Er verfluchte sich selbst und hoffte, dass Charlotte ihn noch vor Beginn der neuen Woche kommen lassen würde.

Es dauerte eine ganze Weile, bis Charlotte frisch geduscht und angezogen wieder vor ihm stand. Offenbar war er zwischendurch eingedöst, denn er hatte nicht mitbekommen, wie sie das Zimmer betreten hatte. In der letzten Nacht hatte er auch wirklich nicht viel Schlaf gefunden. Johannes bekam gerade noch mit, wie Charlotte das Schloss von seinem Keuschheitsgürtel einrasten ließ. Entsetzt sah er auf seinen nun wieder verschlossenen Freudenspender und Tränen der Verzweiflung stiegen in ihm auf. Ungerührt löste Charlotte die Handmanschetten voneinander und ließ Johannes aufstehen.

Zuerst musste er das Bett machen und Charlotte einen neuen Kaffee bringen, da der letzte in der Zwischenzeit kalt geworden war. Dann ging es für Johannes mit Hausarbeit weiter. Die Sonne hatte die Wäsche getrocknet und so konnte er sie unter Aufsicht abnehmen und zusammenlegen. Dass er dabei wieder nackt vor der offenen Balkontür arbeiten musste, gefiel ihm gar nicht, doch er verwarf jegliche Gedanken an Widerspruch. Wollte er noch am Wochenende Erleichterung finden, so musste er sich zusammenreißen. Nachdem er die saubere Kleidung weggeräumt hatte, ließ ihn Charlotte in der gesamten Wohnung Staub putzen und die Fußböden reinigen. Sie selbst genoss ihren Kaffee und vertrieb sich die Zeit mit Lesen.

Nach dem Abendessen, das selbstverständlich von Johannes vorbereitet wurde, ließ Charlotte ihm noch etwas Zeit zum Aufräumen der Küche, ehe sie ihn ins Bad schickte, um sich für das Bett fertig zu machen. »Es ist doch gerade mal um acht«, beschwerte sich Johannes und hätte sich für den Widerspruch am liebsten selbst geohrfeigt. »Ach so, und wann gedachte der feine Herr ins Bett zu gehen«, wollte Charlotte umgehend wissen. »Keine Ahnung«, antwortete Johannes unsicher. »Vielleicht so gegen elf.«

Ohne ein Wort zu sagen, verließ Charlotte die Küche und kam kurz darauf mit dem Paddel wieder. Wortlos zeigte sie auf den Küchentisch und wie am Morgen legte sich Johannes gehorsam darüber. »Nochmal zum Mitschreiben. Wenn ich sage, du sollst ins Bad gehen, gehst du ins Bad. Und wenn ich sage, du sollst dich schlafen legen, weil du scheinbar übermüdet bist, hast du ins Bett zu gehen, verstanden?«, herrschte Charlotte ihn an. Anschließend ließ Charlotte das Paddel elfmal auf Johannes’ Po knallen, sodass die Rotfärbung erneut aufgefrischt wurde. »Ja, Herrin«, presste Johannes hervor, nachdem die Strafe beendet war. »Danke, Herrin.«

Nachdem sich Johannes vom Tisch erheben durfte, ging er ins Bad und machte sich wie befohlen fertig. Als er noch mal auf Toilette gewesen war, sich gewaschen und Zähne geputzt hatte, wurde er von Charlotte ins Wohnzimmer gebracht. Sie hatte hier erneut sein Nachtlager aufgeschlagen. »Wieder bei mir im Bett zu schlafen, musst du dir erst verdienen«, gab sie ihm zu verstehen und löschte das Licht, nachdem sich Johannes hingelegt hatte.


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