Ehesklave

Kapitel 3

Auch die folgende Nacht hielt für Johannes ein eher fragwürdiges und zerstückeltes Schlafvergnügen bereit. Erneut versuchte sich sein bestes Stück immer wieder aufzurichten und drückte schmerzhaft gegen sein Gefängnis. Fast schon verzweifelt rüttelte Johannes an dem kleinen Schloss, das den Keuschheitsgürtel sicher verschlossen hielt. Doch trotz mangelnder Größe handelte es sich hierbei um ein sehr stabiles Fabrikat, das keinen Zweifel daran aufkommen ließ, dass es sich ohne Schlüssel nicht vom Platz bewegen würde.

Als er zum wiederholten Male wach lag, spielte Johannes im Kopf seine Möglichkeiten durch. Natürlich war er Charlotte körperlich überlegen und jederzeit dazu in der Lage, sie zu überwältigen. Dann hätte er ohne große Umschweife den Schlüssel und seine Freiheit gehabt. Doch zu welchem Preis? Ihm war klar, dass sie dann umgehend die Scheidung einreichen und er völlig mittellos dastehen würde. Außerdem nagten Schuldgefühle tief in ihm. So wenig ihm der Seitensprung vorher ein schlechtes Gewissen gemacht hatte, so sehr belastete ihn ein solches, seitdem ihn Charlotte mit den Beweisen konfrontiert hatte.

Er wusste nicht, ob er mehr geschlafen hatte oder wach gelegen war, als Charlotte ins Wohnzimmer trat. »Guten Morgen«, meinte sie und wies ihn an, aufzustehen. »Guten Morgen, Herrin«, gab Johannes zurück und freute sich innerlich über die zwei Worte, die er am Morgen zuvor so schmerzlich vermisst hatte. »So, dann räum hier mal auf und danach kommst du ins Bad«, befahl Charlotte und war schon wieder aus dem Zimmer gegangen. Darum bemüht, nicht zu trödeln, räumte Johannes schnell sein Nachtlager zusammen und verstaute es im Bettkasten der Couch.

Im Bad angekommen musste Johannes wieder erst auf die Toilette, bevor ihm Charlotte den Keuschheitsgürtel und die Ledermanschetten abnahm. Sein Freudenspender genoss die Freiheit und entfaltete sich in seiner ganzen Pracht. Ungeachtet dessen stellte Charlotte die Waage in die Mitte des Bads und wies Johannes an, sich zu wiegen. 95 Kilogramm waren das stolze Ergebnis. »Na ja«, meinte Charlotte und tätschelte Johannes’ Bauch. »Da hast du dich ja etwas gehen lassen.« Sie stellte die Waage weg und schob Johannes in die Dusche. »Wir haben dir ja gestern Sportklamotten gekauft und ich will, dass du etwas für deine Figur tust«, meinte sie.

Um ihm einen zusätzlichen Ansporn zu geben, erklärte sie, dass von nun an sein Gewicht die Wassertemperatur beim Duschen bestimmen würde. »Sobald du bei weniger als 90 Kilo bist, darfst du wieder lauwarm duschen und bei weniger als 85 so, wie du magst«, erklärte Charlotte. Johannes traute sich gar nicht zu fragen, was sein aktuelles Gewicht für Auswirkungen auf die Wassertemperatur hatte, doch die Antwort kam schneller als gewünscht. Charlotte duschte ihn eiskalt ab. Jegliche Versuche, sich wegzudrehen, waren vergebens. Der Duschstrahl war kraftvoll und wurde von Charlotte perfekt geführt. »Los, seif dich ein«, sagte sie, nachdem sie das Wasser abgestellt hatte. Mit klappernden Zähnen verteilte Johannes den Schaum auf seinem Körper. Sein bestes Stück hatte sich vor Schreck ganz klein gemacht und auch das Einseifen änderte daran nichts. »Und jetzt stell dich mal gerade hin«, kam der Befehl von Charlotte. »Hände in den Nacken, Beine schulterbreit auseinander. So ist’s gut.« Schon war sie dazu übergegangen, Johannes wieder kalt abzuduschen. »Mit deinem Winterspeck sollte dir das kalte Wasser doch nichts ausmachen«, lachte sie.

Wie schon zuvor duschte sie ihn sehr gründlich ab. Gründlicher als nötig. Besonders zwischen seinen Beinen ließ sie den Duschstrahl eine lange Zeit verweilen, ehe sich Johannes umdrehen musste. Nachdem Charlotte zufrieden war und die Duschbrause beiseite gelegt hatte, machte sie sich daran, den CB3000 zu reinigen. Sie ließ Johannes einfach frierend in der Dusche stehen, während sie gewissenhaft alle Teile des Keuschheitsgürtels abwusch und anschließend abtrocknete. Erst als sie damit fertig war, reichte sie Johannes ein Handtuch und erlaubte ihm, sich abzutrocknen.

Kaum war er damit fertig, musste er wie am Tag zuvor in die Küche gehen und das Frühstück vorbereiten, während Charlotte sich selbst im Bad fertigmachte. Einen kurzen Moment überlegte er, ob er die Gelegenheit nutzen sollte, um sich selbst zu befriedigen, doch die Angst, erwischt und hart bestraft zu werden, ließ ihn schnell Abstand von der Idee nehmen. Er war sich sicher, dass Charlotte ihn auch über lange Zeit in den Keuschheitsgürtel stecken würde. So blieb seiner Körpermitte wenigstens etwas Freiraum. Sorgsam deckte er den Tisch und wartete anschließend auf Charlotte.

Diese kam eine knappe Viertelstunde später in die Küche geschlendert. Gemeinsam aßen beide Frühstück. Von außen betrachtet war alles so wie immer und wie bei vielen Ehepaaren an einem Sonntagmorgen, abgesehen von der Tatsache, dass Johannes splitternackt am Tisch saß. Langsam gewöhnte er sich daran, stets nackt in der Wohnung zu sein, doch die Angst, gesehen zu werden, blieb.

Nach dem Frühstück musste Johannes den Tisch abräumen und im Bad eine Maschine Wäsche anstellen. Mitten in der Ladung Buntwäsche befand sich auch sein neues Sportdress. Allein die Vorstellung, damit außerhalb der Wohnung herumzulaufen, berührte ihn peinlich und so hoffte er, dass die Klamotten einfach bei ihrem ersten Waschgang einlaufen würden. Doch, ob das ein Grund gewesen wäre, dass Charlotte von dieser Kleidung absah, konnte er nur erahnen.

»Stell doch schon mal den Wäscheständer an seinen Platz«, meinte Charlotte und sah grinsend zu, wie Johannes leicht geduckt das besagte Stück an seine Position vor der Balkontür brachte. Danach durfte er wieder bei ihr in der Küche antreten. »Solange die Maschine beschäftigt ist, kannst du dich anderweitig nützlich machen«, sagte sie und schob ihn durch den Flur zur Abstellkammer. Sie war gerade einmal zwei mal zwei Meter groß und beherbergte neben einem Regal mit Werkzeug und Pfandflaschen noch verschiedene Putzutensilien.

Johannes’ Aufgabe sollte es nun sein, die Abstellkammer komplett auszuräumen. Sogleich erläuterte Charlotte ihm, was er mit den einzelnen Sachen zu machen hatte. Die Pfandflaschen sollte er zusammen sammeln und in einen großen gelben Sack packen. Als Nächstes musste er in der Küche für Ordnung im Schrank unter der Spüle sorgen. Hier sollten nun alle Reinigungsmittel einen Platz finden. Johannes war überrascht, dass es einige Reiniger doppelt gab. Glasreiniger war sogar in dreifacher Ausführung vorhanden. Kurzentschlossen hatte Charlotte die drei Sprühflaschen aufgedreht und ihren Inhalt in der größten vereinigt. »Ist doch eh alles das gleiche Zeug«, meinte sie und warf die beiden leeren Plastikflaschen weg.

Am Ende bot der Schrank mehr Platz, als Johannes gedacht hatte und als auch noch Besen, Swiffer und Staubsauger in der Nische hinter dem Mülleimer Platz gefunden hatten, war es lediglich noch das Werkzeug, das verteilt in der Abstellkammer lag. Immer, wenn Johannes etwas im Haushalt hatte erledigen sollen und nach dreimaligem Bitten von Charlotte auch endlich zur Tat geschritten war, hatte er das benötigte Werkzeug zusammengesucht und am Ende lieblos wieder in die Kammer gebracht. Sortiert wurde nicht, ganz nach dem Motto: »Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.« Doch auch damit sollte jetzt Schluss sein. Unter den wachsamen Augen von Charlotte musste Johannes nun alles ordentlich im Regal sortieren.

Als er die lästige Fleißarbeit erledigt hatte, durfte sich Johannes einen Moment ausruhen, ehe er von Charlotte ins Bad gescheucht wurde, wo die Waschmaschine ihre Arbeit beendet hatte. Während er die nasse Wäsche in den Korb legte, griff sie nach dem Körbchen mit den Klammern. Johannes schwante schon Schlimmes, doch Charlotte hatte offenbar keine Wiederholung des Klammerspielchens vom Vortag im Sinn, denn schnell hatte sie die Klammern in den Wäschekorb gepackt. »Du weißt ja, was du zu tun hast«, sagte sie und war schon im Begriff zu gehen, als sie sich noch mal umdrehte. »Obwohl«, meinte sie und griff nach sieben Wäscheklammern, jede in einer anderen Farbe. Charlotte befahl Johannes, die Beine etwas auseinander zu nehmen und ging vor ihm auf die Knie. Während er mit dem Wäschekorb da stand, heftete Charlotte ihm die ausgesuchten Klammern entlang der Hodensacknaht von vorne nach hinten an seine Kronjuwelen. Umgekehrt betrachtet wirkten die aufgereihten Klammern wie ein Hahnenkamm in Regenbogenfarben. »Was sagt man?« »Danke, Herrin.«

Während Johannes ins Wohnzimmer ging, um die Wäsche aufzuhängen, ging Charlotte ins Schlafzimmer. Er versuchte, sorgfältig und sogleich zügig mit seiner Aufgabe fertig zu werden, denn wie immer saß ihm die Angst im Nacken, dass er durch Zufall von der anderen Straßenseite hätte gesehen werden können. Zu seinem Bedauern schien das Sport-Outfit noch im gleichen Zustand zu sein wie beim Kauf, abgesehen von der Feuchtigkeit, die dem Waschen geschuldet war. Johannes war fast fertig mit dem Aufhängen der Wäsche, als Charlotte ins Wohnzimmer kam. Sie hatte ihre bequemen Hausklamotten gegen ein sommerliches Kleid und Sandalen getauscht. Den Rucksack, den sie bei sich trug, stellte sie kurz ab und besah sich die bisherige Arbeit von Johannes. »Sehr gut«, lobte sie ihn. »Wie ich sehe, kann man dich bedenkenlos Wäsche aufhängen lassen.« »Danke, Herrin.« Danach sollte er sich anziehen gehen, während sich Charlotte um den Rest der nassen Sachen kümmerte.

Erneut fand Johannes im Schlafzimmer auf dem Bett Klamotten, die Charlotte für ihn bereitgelegt hatte. Auch sein Outfit war sehr sommerlich gehalten und bestand lediglich aus eng anliegenden Boxershorts, einer kurzen Hose und einem T-Shirt. Er wollte schon anfangen, sich anzuziehen, als ihm die Wäscheklammern wieder einfielen. Schnell lief er ins Wohnzimmer. »Du bist ja immer noch nackt«, stellte Charlotte überrascht fest. »Möchtest du etwa so rausgehen?« Johannes wies sie auf die Klammern hin und fragte, ob er sie abnehmen dürfe. Charlotte überlegte kurz und wies dann Johannes an, zehnmal einen Hampelmann zu machen und danach die Klammern abzunehmen. Wie gewollt kam sich Johannes bei der Aktion ziemlich dämlich vor und Charlottes Lachen ließ keinen Zweifel daran, dass er ein lustiges Bild abgab, wie er mit weit ausgestreckten Armen und Beinen hochhüpfte. Sein bestes Stück flog bei jedem Sprung hin und her und gab so den Blick auf den mit Klammern verzierten Sack frei.

Nachdem Johannes seine Turnübungen beendet und die Klammern mit zusammen gebissenen Zähnen von seinen Weichteilen gelöst hatte, beeilte er sich, zurück ins Schlafzimmer zu kommen und dort die bereitgelegten Sachen anzuziehen. Auch wenn es nur etwas Kleidung war, so fühlte sie sich doch besonders gut auf der Haut an und entsprechend freudig gelaunt ging er zu Charlotte in den Flur. Sie hatte ihm in der Zwischenzeit ein Paar Sandalen hingestellt und wartete mit dem Rucksack einseitig geschultert.

Auch sie schien guter Dinge zu sein, war der Vormittag doch bis dahin ohne ein einziges Widerwort verlaufen und alles, was sie an Hausarbeit geplant hatte, war erfüllt worden. Unten angekommen, warf sie den Rucksack in den Kofferraum des Autos, verschloss selbiges aber sofort wieder. Johannes blickte sie kurz verwirrt an, doch verstand dann ganz schnell, dass Charlotte lieber zu Fuß gehen wollte. Gemeinsam gingen die beiden ein paar Querstraßen entlang Richtung Park. Der Park in ihrer Wohngegend war recht groß für eine innerstädtische Grünanlage und lud zum Spazierengehen ein.

Genau das taten die beiden auch. Langsam schlenderten sie durch den Park und redeten über belanglose Dinge, ebenso wie über Ideen für ihre Agentur. Werbung war hier das Zauberwort. Schon seit einigen Jahren zählten Charlotte und Johannes zu den ganz Großen in ihrer Branche. Mit viel Kreativität und einem Auge für die richtigen Mitarbeiter hatten die beiden nach ihrem Studium das gemeinsame Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut und genossen neben dem Respekt ihrer Angestellten auch eine hohe Reputation bei ihren Kunden.

Es kam Johannes so vor, als wären die letzten anderthalb Tage gar nicht geschehen. Als wäre Charlotte ihm nie wegen irgendetwas böse gewesen, lief sie neben ihm und der Befehlston war wie von Zauberhand verschwunden. Für einen kurzen Moment überlegte Johannes, ob ihm Charlotte langsam verziehen hatte, aber tief in seinem Inneren wusste er, dass seine Bewährungsstrafe noch anhalten würde.

Nach einer knappen halben Stunde hatten Charlotte und Johannes den Park durchquert und waren an ihrem Lieblingsbistro angekommen. Aufgrund des guten Wetters war im Außenbereich fast jeder Tisch belegt und nur mit Glück ergatterten sie ebenfalls einen.

Die Kellnerin brachte die Karten und fragte nach den Getränkewünschen. Bevor Johannes hätte reagieren können, hatte Charlotte für ihn eine Apfelschorle und für sich selbst einen Orangensaft bestellt. Nachdem die Bedienung gegangen war, meinte Charlotte zu Johannes, dass eine Schorle besser für seine Figur war, als die übliche Cola. Ohne auf eine Antwort zu warten, vertiefte sich Charlotte in die Speisekarte. Johannes tat es ihr gleich und achtete bei seiner Auswahl von selbst etwas auf die Linie.

Kaum waren die beiden fertig mit dem Stöbern in der Karte, standen auch schon ihre Getränke vor ihnen und die Kellnerin hatte ihre restliche Bestellung aufgenommen. Charlotte war sehr angetan von Johannes’ gesunder Essenswahl und auch etwas stolz auf sich selbst. Ihre Erziehung schien schneller Früchte zu tragen, als sie gedacht hatte.

Charlotte nahm die Unterhaltung, die in der Zwischenzeit geruht hatte, wieder auf. Wie schon im Park war es ganz zwanglos und entspannt, sodass Johannes den Moment immer mehr genoss. Als plötzlich etwas sein Bein streichelte, brauchte er einen kurzen Augenblick, um zu realisieren, dass es Charlottes Fuß war. Sie hatte ihre Sandalen ausgezogen und ließ ihre Zehen an seinen Beinen auf und abgleiten. Schelmisch lächelte sie ihn an und führte die Konversation fort als wäre nichts besonders.

Johannes hingegen wurde von Minute zu Minute unkonzentrierter, da sich Charlottes Fuß immer weiter nach oben bewegte. Kaum hatte er das Knie passiert, fuhr er auch schon Johannes’ Oberschenkel entlang. Charlotte war kaum merklich etwas in ihrem Stuhl nach vorne gerutscht, sodass sie ohne Probleme mit ihrem Fuß alles erreichen konnte, was sie wollte. Johannes war schon ganz wild, als er den Druck an den Innenseiten seiner Oberschenkel fühlte, doch als Charlottes Fuß dazu überging den Bereich zwischen seinen Beinen zu reizen, war es um ihn geschehen. Konnte er dem Gespräch bis dahin schon nur schwer folgen, so verschwand nun auch seine restliche Umwelt. Nur mit Mühe schaffte er es, ruhig sitzen zu bleiben und sich nichts anmerken zu lassen.

Noch ein paar Minuten massierte Charlotte mit ihrem Ballen Johannes’ harten Liebespfahl durch den Stoff seiner Hose, ehe sie ihren Fuß zurückzog und wieder in die Sandale gleiten ließ. »Ist dir heiß?«, fragte sie Johannes mit einem Grinsen. Diesem standen Schweißperlen auf der Stirn und geistig war er nach wie vor abwesend, sodass er gar nicht mitbekam, dass ihm Charlotte ein paar Eiswürfel zur Abkühlung bestellte. Die Bedienung war verwundert, fragte aber nicht nach und schon nach zwei Minuten stand eine Schale mit fünf Eiswürfeln auf dem Tisch. »Ihr Essen kommt sofort«, meinte die junge Kellnerin mit einem Lächeln und nachdem sie einen prüfenden Blick auf Johannes geworfen hatte, ging sie zum nächsten Tisch.

Charlotte wechselte den Sitzplatz und saß nun links neben Johannes anstatt ihm gegenüber. »Dann wollen wir dich mal etwas abkühlen«, meinte sie und griff nach der Schale mit den Eiswürfeln. Ehe sich Johannes versah, hatte seine holde Gattin den Bund seiner Hose ergriffen und ließ die gefrorenen Brocken Wasser in seine Unterhose gleiten. Von einem Moment auf den anderen war Johannes wieder voll da. Er spürte die Kälte, die sich in seiner Leistengegend ausbreitete und zog scharf die Luft ein. Sein Freudenspender, der kurz zuvor noch hart und prall vor Erregung war, hatte sich wie seine Anhängsel so weit es ging zurückgezogen und versuchte mehr schlecht als recht, den eisigen Eindringlingen zu entkommen.

Während Charlotte wieder an ihren Platz wechselte, rutschte Johannes möglichst eng an den Tisch heran. Nachdem die Eiswürfel geschmolzen waren, hatten sie einen fragwürdigen Fleck auf seiner Hose hinterlassen. Etwas angestrengt erwiderte er das Lächeln der Bedienung, als diese das Essen brachte. »Dann lass es dir mal schmecken«, meinte Charlotte mit einem Grinsen und wandte sich ihrem Teller zu. Die Nässe zwischen seinen Beinen war mehr als unangenehm, sodass Johannes sein Gericht nicht vollends genießen konnte, wenngleich es wie immer sehr lecker war.

Mit der Zeit und dank des warmen Wetters trocknete Johannes’ Hose wieder und als die beiden fertig mit Essen waren und bezahlt hatten, konnte Johannes ohne Aufsehen zu erregen aufstehen. Ihm folgten zwar ein paar Blicke von anderen Gästen, aber ein kurzer Blick nach unten versicherte ihm, dass er trocken war. Als er wieder aufsah, merkte er, dass Charlotte schon in Richtung Park geschlendert war und beeilte sich, hinterherzukommen.

Im Park gingen die beiden wieder eine Weile spazieren und Johannes merkte, dass Charlotte etwas aufgekratzt war. Wahrscheinlich wäre es ihm schon im Bistro aufgefallen, wäre er dort nicht so sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen. »Geht es dir gut?«, fragte er vorsichtig, bekam von Charlotte aber nur ein verschmitztes Lächeln als Antwort. So liefen sie eine ganze Weile schweigend nebeneinander her, bis Charlotte plötzlich Johannes’ Hand ergriff und ihn in einen abgelegenen Teil des Parks führte.

Schnell hatte sie sich eine Bank ausgesucht und sich daraufgesetzt. »Knie dich vor mich«, befahl sie. Einen kurzen Augenblick zögerte Johannes und sah sich um. »Los jetzt«, herrschte Charlotte ihn daraufhin an und ihre Augen funkelten böse zu ihm hinauf. »Ja, Herrin«, gab Johannes kleinlaut zurück und schon ging er vor ihr auf die Knie.

Mit großen Augen sah er Charlotte nun zu, wie sie mit ihren Händen unter ihr Kleid griff und kurz darauf ihren Slip zutage beförderte. Diesen warf sie achtlos neben sich auf die Bank, ehe sie den Saum ihres Kleides packte. In einer fließenden Bewegung hob sie ihren Po von der Bank und schob den Stoff nach oben, sodass sie schließlich unten ohne dasaß.

Lasziv öffnete sie die Beine und gewährte Johannes intime Einblicke. Schnell erkannte er den Grund für ihre Aufgeregtheit. Zwischen ihren feuchten Schamlippen blitzte eine silberne Kette auf. Charlottes schlanke Finger griffen nach der Kette und zogen vorsichtig daran. Nach einem kurzen Moment kam Bewegung in die Sache und nacheinander glitten zwei Liebeskugeln aus Charlottes Liebeshöhle. Beide waren ebenfalls silberfarben und mit Charlottes Lustsekret überzogen.

Kaum hatte sie die Liebeskugeln beiseite gelegt, hatte sich Charlotte den vor ihr knienden Johannes geschnappt und seinen Kopf zwischen ihre Beine geführt. »Mach deine Sache ja ordentlich!«, warnte sie ihn und gab sich dann ganz ihrer Lust hin. Sofort begann Johannes, die Spalte mit seiner Zunge zu verwöhnen. Intensiv knabberte er an den Schamlippen und reizte Charlottes Perle mit seiner Zungenspitze. Charlottes Oberschenkel pressten sich um Johannes’ Kopf und ihre Hände fuhren wild durch seine Haare. Ihr gesamter Unterleib bewegte sich auf und ab, während sie immer tiefer in den Sumpf der Erregung gesogen wurde. Schließlich kam Charlotte mit einer gewaltigen Wucht zum Orgasmus.

Sie hatte Johannes im Moment ihres Höhepunktes von sich gestoßen, sodass dieser auf dem Hosenboden vor ihr saß. Fast ehrfürchtig blickte er auf das zuckende Geschlecht. Charlotte hatte die Augen geschlossen und saß noch immer mit entblößtem Unterleib und gespreizten Beinen auf der Bank. Es war eine Seite, die Johannes noch nie an seiner Frau erlebt hatte und so langsam dämmerte ihm, dass seine Unterwerfung gleichbedeutend mit ihrer sexuellen Befreiung war.

Als sich Charlotte von ihrem Höhepunkt erholt hatte, stand sie auf und ordnete ihr Kleid. Die Liebeskugeln reinigte sie kurz mit dem Slip und warf diesen dann Johannes zu, damit er sich den Mund abwischen konnte. Unterdessen verstaute sie das kleine Spielzeug, das ihr während des Mittagessens solche Freude bereitet hatte, in ihrer Handtasche. Nachdem Johannes wie befohlen sein Gesicht von ihrem Liebessaft befreit hatte, wollte er ihr den Slip zurückgeben, doch Charlotte warf das Kleidungsstück kurzerhand in den nächstbesten Mülleimer.

Mit einem seligen Lächeln auf den Lippen ging Charlotte mit einem schon fast beschwingten Gang voran. Johannes folgte mit einem Schritt Abstand. Hatte er sich Sorgen gemacht, dass sie erwischt werden könnten, schien Charlotte daran keinen Gedanken verschwendet zu haben. Sie hatte sich voll und ganz dem Feuer in ihrem Schoß hingegeben.

Auf dem Weg zurück zur Wohnung überlegte Johannes, ob es wirklich nur die Liebeskugeln gewesen waren, die Charlotte so auf Touren gebracht hatten, oder ob auch ihr Spielchen mit ihm vor dem Essen dazu beigetragen hatte. Es war schon fast offensichtlich, dass Charlotte ihren Spaß daran hatte, ihn zu quälen und zu erregen, um ihm dann den Orgasmus zu verwehren. Es war gerade mal der zweite Tag in seiner neuen Rolle als Ehesklave und die Zukunft sah nicht gerade rosig aus.

Zurück am Haus angekommen, deutete Charlotte ihrem Mann, im Auto Platz zu nehmen. »Den Rest des Tages verbringen wir am See«, meinte sie und fuhr ohne eine Antwort abzuwarten los. Nun wurde auch Johannes der Sinn der gepackten und im Auto verstauten Tasche klar.

Die Autofahrt dauerte eine knappe Stunde, wovon der Löwenanteil dem Stadtverkehr zu verdanken war. Auch wenn es Sonntag war und weniger Autos als sonst durch die Straßen rollten, waren die roten Ampeln unermüdlich im Einsatz. Doch Charlotte ließ sich davon mal wieder in keinster Weise aus der Ruhe bringen. Total entspannt lenkte sie das Auto erst durch die Stadt und dann über die Landstraße.

Der See lag etwas abseits der Straße hinter einem kleinen Waldstück. Mit dem Auto konnte man nur bis zu einem Parkplatz am anderen Ende des Waldstücks fahren. Charlotte stellte den Wagen ab und schnappte sich die Tasche aus dem Kofferraum. Dann ging sie gemeinsam mit Johannes den Weg zum See entlang. Es dauerte noch einmal fast zehn Minuten, ehe sie an ihrem eigentlichen Ziel waren.

Da es noch früh am Nachmittag war, waren bisher nur wenige Badegäste vor Ort und für Neuankömmlinge bestand die Qual der Wahl. Mit Johannes im Schlepptau lief Charlotte einige Schritte den Strand entlang, bis sie ein ruhiges Plätzchen im Schatten gefunden hatte. Sie warf Johannes einen kurzen Blick zu. Er nickte zustimmend, ohne zu wissen, ob es überhaupt einen Unterschied gemacht hätte.

Charlotte ließ die Tasche fallen und streckte sich. Danach holte sie zwei große Badetücher hervor, die sie auf dem Sand ausbreitete. Als Nächstes angelte sie sich ihren Bikini. Schnell war sie in das Höschen gestiegen, hatte es hochgezogen und unter ihrem Kleid an Ort und Stelle gebracht. Auch das Oberteil zog sie gekonnt unter dem schützenden Stoff an, ehe sie das Kleid auszog und strandfein war. Ordentlich zusammengelegt verschwand das Kleidungsstück in der Tasche.

Nachdem sich Charlotte auf ein Handtuch gesetzt und anfangen hatte, sich einzucremen, sah sie Johannes von unten an. »Wartest du auf eine Einladung?«, fragte sie ihn. Er stand nach wie vor neben dem erwählten Liegeplatz und machte einen Eindruck wie bestellt und nicht abgeholt. »Komm schon, runter mit den Klamotten«, meinte Charlotte. »Du schwitzt dich ja noch zu Tode.« In der Tat stand die Sonne hoch am Himmel und sorgte für sommerliche Hitze.

Johannes begann sofort, sich zu entkleiden. Er stellte die Sandalen zu Charlottes neben die Handtücher und legte sein Hemd und seine Hose ordentlich gefaltet darauf. »Gibst du mir meine Badehose?«, fragte er und blickte erst Charlotte an und dann auf die Tasche. »Warum sollte ich deine Badehose einpacken?«, kam die Frage sofort von Charlotte zurück. »Muss ich denn an alles alleine denken?« »Ich wusste doch nicht, dass wir zum See fahren«, verteidigte sich Johannes und war froh das Wort aber vermieden zu haben. »Na ja, wie auch immer«, erwiderte Charlotte. »Dann ist bei dir heute eben FKK-Tag. Hast dich ja gestern auch ganz schön angestellt.«

»Das ist doch wohl nicht dein Ernst.« Johannes war geschockt. Charlotte wollte ihn splitternackt den Nachmittag am Strand verbringen lassen und hatte dies von Anfang an geplant. »Und ob das mein Ernst ist. Es war nicht auszuhalten, als du gestern wie eine Mimose jedes Mal zusammengezuckt bist«, spottete sie. »Und wenn du nicht gleich deine Unterhose ausziehst, suche ich mir hier am Strand einen ordentlichen Strafstock, um dir deinen käseweißen Hintern zu versohlen.«

Das zeigte Wirkung. Nachdem er sich noch einmal umgesehen hatte und versichert war, dass niemand in ihre Richtung sah, griff er mit beiden Händen in den Bund seiner Boxershorts und beförderte diese zu Boden. Obwohl sie wirklich viel Platz für sich hatten und niemand in der Nähe war, schämte sich Johannes schon jetzt. Sein Po hatte sich zwar gut von den Züchtigungen erholt und hatte keine verräterische Rotfärbung mehr, doch sein rasierter Intimbereich so entblößt, bereitete ihm Unbehagen.

»Cremst du mir den Rücken ein?«, holte ihn Charlotte aus seinen Gedanken und mehr mechanisch ging Johannes hinter ihr auf die Knie und verrieb die Sonnenmilch, sodass Charlotte nun rundum gut geschützt war. »Du bist dran«, meinte sie und deutete Johannes, sich auf den Rücken zu legen. Kaum hatte er sich hingelegt, verteilte Charlotte auch schon eine ordentliche Portion Sonnenmilch auf seinem Körper. Sie begann damit erst die Schultern und den Brustbereich einzucremen, bevor sie tiefer ging. Nach dem Bauch beschäftigte sie sich mit den Beinen bis runter zu den Füßen.

Eine ganze Weile massierte und knetete sie Johannes so und wie beabsichtigt, zeigte sich langsam die erhoffte Wirkung. Sein Liebespfahl erwachte zum Leben und bevor Johannes hätte etwas dagegen tun können, war Charlotte schon mit diesem Teil seines Körpers beschäftigt. »Nicht, dass du dir dein bestes Stück noch verbrennst«, meinte sie lachend und verrieb etwas Sonnenschutz auf seinem Penis und seinen Hoden. Doch obwohl er nun ordnungsgemäß eingecremt war, beschäftigte sich Charlotte immer weiter mit Johannes’ Körpermitte.

Rhythmisch bewegte sie ihre rechte Hand den prallen Schaft seines Freudenspenders auf und ab, während die linke sanft die Hoden massierte. »Wenn uns jemand sieht«, gab Johannes zu bedenken. »Dann was?«, wollte Charlotte wissen. »Meinst du, andere wissen nicht, wie das geht?« Johannes wollte weiter Einspruch einlegen, aber seine Gefühle übermannten ihn. Es fühlte sich einfach zu gut an, um noch einen Gedanken an Zuschauer zu verschwenden. Johannes spürte bereits, wie der Liebessaft in ihm aufstieg und hatte leise angefangen zu stöhnen. Doch plötzlich waren Charlottes Hände weg. Nur ein kühler Luftzug umspielte noch sein Gemächt.

»Aber…«, fing er unbedacht an und schon durchzuckte ihn ein fieser Schmerz. Charlotte hatte mit ihrer linken Hand wieder nach seinen Hoden gegriffen. Doch anstatt sie erneut zu massieren, hatte sie fest zugedrückt. »Dieses Wort will ich nicht mehr von dir hören, haben wir uns verstanden«, ermahnte sie ihn. »Ja, Herrin.« »Gut, dann dreh dich jetzt um.« Johannes hätte heulen können. Zum zweiten Mal an diesem Tag hatte ihn Charlotte so kurz vor den Abschuss gebracht und wieder hatte sie ihm den Höhepunkt verwehrt. Dieses Mal blieb vor allem die quälende Frage, ob Charlotte ohne seinen Widerspruch weitergemacht hätte.

Etwas unbequem lag Johannes nun auf seinem prallen Glied, das von unten gegen seinen Bauch drückte. Charlotte hatte unterdessen angefangen, seinen Rücken einzucremen und auch dieses Mal begann sie oben und arbeitete sich nach unten vor. Kräftig knetete sie seine Pobacken und bemerkte, dass sie doch etwas blass geworden seien. »Vielleicht sollten wir nachher noch mal für einen gesünderen Farbton sorgen«, lachte Charlotte und machte mit den Beinen weiter. Johannes konnte sich nur zu gut denken, auf was Charlotte aus war, und bei dem Gedanken an die am Vortag erworbenen Schlaginstrumente musste er schlucken. Er nahm sich vor, den Rest des Tages so gehorsam wie nur möglich zu sein, um solch einer Strafe aus dem Weg zu gehen.

Als Charlotte fertig war, packte sie die Sonnencreme beiseite und legte sich auf ihr Handtuch. Nachdem sie sich die Hände abgewischt hatte, nahm sie ein Buch aus der Tasche und begann zu lesen. Johannes zog es unterdessen vor, auf dem Bauch liegenzubleiben. Sein kleiner Freund hatte sich wieder entspannt und ermöglichte so ein bequemeres Liegen. Mit den Armen unter dem Kopf gefaltet, schloss Johannes für einen Moment die Augen und war in der nächsten Sekunde auch schon eingedöst.

Als Johannes wieder wach wurde, merkte er, dass er eine ganze Weile geschlafen haben musste. Um ihn herum war es um einiges lauter geworden. »Hallo Schlafmütze«, begrüßte Charlotte ihn wieder im Diesseits, nur um sich gleich wieder ihrem Buch zu widmen. Johannes konnte erkennen, dass sie ein gutes Stück vorangekommen war und sah sich vorsichtig um. Tatsächlich war der Strand nun richtig gut besucht. Überall tummelten sich Familien mit kleinen Kindern, Jugendliche und Rentner. Nicht mal zwei Metern von ihrem Platz entfernt lag ein verwaistes Handtuch, dessen Besitzer sich offenbar gerade im See abkühlte.

»Meinst du nicht, dass es langsam Zeit wird, auch mal die andere Seite zu bräunen«, bemerkte Charlotte, ohne von ihrem Buch aufzusehen. Johannes sah das natürlich ganz anders. Nun, da sich am See so viele Menschen aufhielten, wollte er seine Blöße erst recht nicht zur Schau stellen. Als Charlotte ihm einen bösen Blick zuwarf, verstand er die Warnung sofort. Er hatte sich vorgenommen, zu gehorchen und nun musste er da durch. Zögerlich, aber stetig drehte er sich und blieb schließlich auf dem Rücken liegen.

»Geht doch«, meinte Charlotte, die kurz ihr Buch beiseite gelegt hatte, um einen Schluck zu trinken. Sie bot auch Johannes die Flasche an und dankbar nahm er sie entgegen. Nachdem der Durst gestillt war, packte er die Flasche zurück in die Tasche und legte sich wieder hin. So wie die Sonnenstrahlen seinen Körper wärmten, so spürte er auch unzählige Blicke auf seinem Körper. Wahrscheinlich hatten mittlerweile alle in der näheren Umgebung mitbekommen, dass er sich umgedreht hatte und tuschelten hinter vorgehaltener Hand über seinen haarlosen Genitalbereich.

Es dauert eine ganze Weile, bis Johannes sich wieder entspannt und diese Gedanken verdrängt hatte. An seiner Situation konnte er in diesem Moment eh nichts ändern und so genoss er die Sonne und die Aussicht auf nahtlose Bräune.

Diese Gelassenheit verlor sich allerdings schnell, als die Besitzerin des nahegelegenen Handtuchs wieder aus dem Wasser kam. Johannes schätzte die junge Frau auf Anfang zwanzig und ihr Bikini war mehr als gewagt. Die knappen Stoffdreiecke bedeckten gerade einmal das Nötigste und ließen nicht viel Fantasie zu. Das Wasser perlte der blonden Schönheit von den langen Haaren und Tropfen rannen über ihren jungen knackigen Körper. Als sie an ihrem Handtuch angekommen war, lächelte sie Johannes kurz an, ehe sie sich nach ihrem Handtuch bückte, um sich damit abzutrocknen.

Johannes fühlte sich ertappt und sah sofort in eine andere Richtung. Er war sich in diesem Moment sicher, dass die junge Frau ihn nun ganz genau mustern würde. Im Gegensatz zu ihrer knappen Bekleidung war er ja splitternackt. Johannes schämte sich in Grund und Boden. Er kannte die junge Frau zwar nicht, aber sicher hatte sie sich bereits ihr Urteil über ihn gebildet.

Als Johannes sich wieder traute, in die Richtung der Strandnachbarin zu sehen, sah er, dass sie sich in der Zwischenzeit einen neuen, trockenen Bikini angezogen hatte. Hatte er es verpasst, sie nackt zu sehen? Oder hatte sie sich unter ihrem Handtuch umgezogen? Diese Frage konnte Johannes, so gerne er wollte, nicht beantworten. Jedoch allein die Vorstellung, dass diese blonde Versuchung sich so nahe entblättert hatte, ließ sein bestes Stück anschwellen. Johannes schluckte. Blieb ihm denn gar nichts erspart? »Ich glaube, es ist Zeit für eine kleine Abkühlung«, meinte Charlotte mit einem Seitenblick auf Johannes’ erwachten Liebespfahl. »Ab in den See mit dir.« »Ich soll schwimmen gehen?« Johannes störte weniger der Gedanke an das kühle Nass. Immerhin würde er so einen natürlichen Sichtschutz gewinnen und der unerwünschten Erregung Einhalt gebieten können. Doch um dorthin zu kommen, musste er jede Menge Strand überqueren, da Charlotte einen Platz weit weg vom Wasser gewählt hatte.

»Ich sage es nicht noch einmal«, gab ihm Charlotte zu verstehen. »Du schwimmst bis zu der Boje und wage es ja nicht, auf dem Hin- oder dem Rückweg deine Hände vor dein Ding zu halten.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes leise und stand langsam auf. Noch einmal atmete er tief durch und dann ging er mit wackligem Schritt Richtung Wasser. Mit halb erigiertem Penis schritt er erst vorbei an der blonden jungen Frau und dann an etlichen anderen Badegästen. Verglichen mit dem Vortag stellte diese Demütigung alles andere in den Schatten.

Johannes war heilfroh, als er den See erreicht hatte und so schnell es ging, lief er in das Wasser. So schnell hatte er es noch nie geschafft, in das kühle Nass zu kommen. Als er sich ein wenig beruhigt hatte, begann er zu schwimmen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, wie das Wasser seinen gesamten Körper ungehindert umspielte. Mit kräftigen Schwimmzügen erreichte er nach wenigen Minuten die Boje, die den Badebereich vom restlichen See abtrennte. Er wendete und machte sich auf den Weg zurück.

Die Zeit für den Rückweg verging für Johannes viel zu schnell, denn schon wurde das Wasser wieder flacher, sodass er den Weg über den Strand erneut gehen musste. Wieder fiel es ihm schwer, die Menschen und ihre Blicke auszublenden, doch als er dem Liegeplatz näherkam, musste er geschockt feststellen, dass Charlotte samt aller Habseligkeiten verschwunden war. Er sah nur die junge Frau, die auf ihrem Handtuch lag und die Sonne genoss. Er konnte sich also nicht im Platz geirrt haben.

»Suchen Sie ihre Frau?«, sprach ihn plötzlich die Blondine an. »Die ist schon auf dem Weg zum Auto. Sie meinte, sie wüssten Bescheid und würden dann nachkommen.« »Ja ja, weiß ich«, stammelte Johannes. »Ich wollte nur schauen, ob sie auch nichts vergessen hat.« Er versuchte, die Situation mit einem gekünstelten Lachen zu überspielen, doch das verging ihm, als er merkte, dass die junge Frau ihn von oben bis unten musterte. »Kalt im See, hm?«, meinte sie und Johannes bestätigte, dass es etwas frisch sei. Erst danach bemerkte er ihren Blick, der zwischen seine Beine ging. Sein bestes Stück hatte sich durch das kalte Wasser so gut es ging zurückgezogen und wirkte fast winzig. Johannes betete, die Erde würde sich unter ihm auftun und ihn verschlingen.

»Na gut, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag«, versuchte er sich freundlich zu verabschieden und der peinlichen Situation zu entkommen. »Wiedersehen.« Er hörte die junge Frau noch eine ganze Weile kichern, während er den Strand entlang zu dem Weg lief, der ihn zum Parkplatz führen würde. Infolge dieses unfreiwilligen Nacktspaziergangs gewährte er noch einigen anderen Badegästen einen Blick auf seinen hüllenlosen Körper. Total beschämt kam er nach einer knappen Viertelstunde am Auto an, wo Charlotte schon auf ihn wartete.

»Kommst du auch schon«, meinte sie und grinste Johannes an. Ihr Plan, ihn nackt vorzuführen war voll und ganz aufgegangen. »Ja, Herrin.« »Dann lass uns mal fahren«, sagte Charlotte und machte schon Anstalten in das Auto zu steigen. »Kann ich bitte erst etwas zum Anziehen haben?«, fragte Johannes vorsichtig. »Hast du denn deine Lektion gelernt und wirst dich nicht mehr so zimperlich aufführen?« »Ja, Herrin.« »Na gut, dann will ich mal nicht so sein«, meinte Charlotte gönnerhaft. »Für jedes Kleidungsstück machst du mir 10-mal den Hampelmann.« Johannes sah sie entgeistert an. »Also zwei Sandalen, ein Hemd, eine Hose und eine Boxershorts macht fünf. Also insgesamt fünfzig.«

Verzweifelt sah sich Johannes um. Er stand noch immer nackt mitten auf dem Parkplatz und da sich zu den Abendstunden der Strand immer mehr leerte, kamen auch immer mehr Menschen vom See den Weg entlang gelaufen, um zu ihren Autos zu gelangen. »Heute noch, wenn ich bitten darf«, meinte Charlotte und sah Johannes genervt an. »Oder möchtest du nachher fünfzig Schläge auf deinen Arsch?«

Schon setzte sich Johannes in Bewegung. Fünfzig Mal sprang er auf und ab und ahmte dabei den Hampelmann nach. Während vorbeifahrende Autos hupten, pfiffen und johlten Seebesucher, die das Schauspiel mitbekamen. Kaum war der letzte Sprung absolviert, hechtete Johannes ins Auto. Charlotte holte ganz gemächlich seine Klamotten aus dem Kofferraum und gab sie ihm, als sie auf der Fahrerseite Platz nahm.

Mit hochrotem Kopf sah Johannes beim Losfahren noch jene Menschen, die seine Demütigung hautnah miterlebt hatten. Als das Auto mit Charlotte und ihm an der Meute vorbeifuhr, sah er in zahlreiche grinsende Gesichter und musste mit Schrecken feststellen, dass ein paar Jugendliche ihre Kamerahandys gezückt hatten. Er verdrängte den Gedanken und zog sich an, während Charlotte das Auto Richtung Wohnung lenkte.

Zu Hause angekommen, musste Johannes sich als Erstes entkleiden und dann in der Küche das Abendbrot vorbereiten. Charlotte kümmerte sich in der Zwischenzeit um die Badesachen und die Handtücher. Gemeinsam aßen beide Abendbrot, während Charlotte sich über den Tag ausließ und wie gut er ihr gefallen hatte. »So einen Besuch am See sollten wir öfter machen«, meinte sie und grinste, als Johannes sie entsetzt ansah.

Nach dem Essen setzte sich Charlotte auf die Couch im Wohnzimmer, um einen Film zu schauen, während Johannes sich um die Küche und das Abnehmen der Wäsche kümmern musste. Als er alles zu Charlottes Zufriedenheit erledigt und sich auch schon fertig fürs Bett gemacht hatte, durfte er sich zu ihr gesellen und die restliche Stunde des Streifens mit ihr schauen. Als der Abspann lief, schaltete Charlotte den Fernseher aus.

»Zeit zum Schlafen«, meinte Charlotte und holte Johannes’ Keuschheitsgürtel hervor. Ohne großen Protest ließ sich Johannes den CB3000 anlegen. Das Einrasten des Schlosses war ein grausames Geräusch für Johannes, der an diesem Tag zweimal so kurz vor dem erlösenden Höhepunkt gestanden hatte. Dann durfte Johannes es sich erneut auf dem Sofa bequem machen, während Charlotte ins Schlafzimmer ging. »Gute Nacht«, sagte sie, schaltete das Licht aus und schloss die Tür hinter sich.

Für Johannes ging ein weiterer ereignisreicher Tag in seinem neuen Leben zu Ende und so langsam war er sich nicht mehr sicher, ob er die richtige Wahl getroffen hatte. Charlotte hatte bereits einige Seiten an sich gezeigt, die er nicht einmal vermutet hatte und er war sich sicher, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange war.


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