Ehesklave

Kapitel 24

Wie sehr der neue Tag Johannes' Leben auf den Kopf stellen würde, wusste er nicht, als Charlotte ihn aus den Federn holte. »Aufstehen!«, forderte sie lautstark und zog Johannes die Decke weg. Der nackte Ehesklave wurde dadurch aus wilden und erotischen Träumen gerissen. Eben hatte er sich in Gedanken noch zwischen den Schenkeln diverser Frauen vergnügt, nun war der kühle Luftzug an seinem Körper unnachgiebige Realität. »Du würdest wirklich das ganze Wochenende verschlafen«, stellte Charlotte amüsiert fest und warf die Bettdecke ans Fußende. »Los, hoch mit dir.« Mühsam quälte sich Johannes von der Couch hoch. »Im Gegensatz zu dir ist dein kleiner Freund schon wach«, stellte seine Frau mit Blick zwischen seine Beine fest. Seine Männlichkeit presste sich gegen den unnachgiebigen Peniskäfig und konnte sich doch nicht komplett entfalten. »Etwas Haltung, wenn ich bitten darf.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes und stellte sich gerade hin. Nachdem er die Beine schulterbreit auseinandergenommen und die Hände im Nacken verschränkt hatte, war Charlotte zufrieden. »Geht doch«, meinte sie und sah anschließend zu, wie er das Bettzeug verstaute.

Anschließend führte sie ihn ins Badezimmer. »Eine Dusche wird dir helfen, aufzuwachen«, erklärte Charlotte. Dass sie selbst schon eine Weile wach war, lag auf der Hand. Johannes ging schnell auf die Toilette und trat dann in die Duschkabine. Ehe er sich versah, hatte seine Frau ebenfalls ihre spärliche Kleidung bestehend aus einem weiten T-Shirt und einem String abgelegt und kam dazu. »So darfst auch du mal wieder warm duschen«, meinte sie und stellte das Wasser an. »Danke, Herrin«, erwiderte Johannes. Wie das Wasser glitt sein Blick über ihre großen Brüste und den flachen Bauch hin zu den rasierten Schamlippen. Der gestutzte Schamhaarpfeil wirkte erneut wie eine Einladung, die seine Frau umgehend verbalisierte. »Wenn du mir wirklich deinen Dank zeigen willst, tu es mit deiner Zunge«, forderte sie und drückte Johannes auf die Knie. Wie gewünscht bewegte der Ehesklave sein Gesicht auf den Intimbereich seiner Herrin zu und begann unzählige Küsse darauf zu verteilen. Sie selbst streichelte unterdessen ihren Busen und hatte die Augen geschlossen.

Nach einer Weile drehte sich Charlotte um, öffnete leicht ihre Beine und schob Johannes ihren Po entgegen. Natürlich wusste er sofort, was von ihm verlangt wurde. Mit den Händen auf den Pobacken schob er diese leicht auseinander und leckte die Kerbe dazwischen entlang. Charlotte stöhnte leise auf, als er über ihren After strich. Während sie sich mit Kopf und Schultern an der Wand abstützte, glitt eine Hand zwischen ihre Schenkel, wo Johannes’ Zunge kurz zuvor aktiv gewesen war. »Hast du dir schon überlegt, ob und wie du deine Strafpunkte abbauen willst?«, fragte sie unvermittelt. »Also alternativ zur Verzierung deines Intimbereichs?« Johannes stockte. Nachdem die anderen ihn am Tag zuvor besucht hatten, war ihm diese Aufgabe entfallen. Folglich hatte er keine Idee und musste das Charlotte gegenüber eingestehen. »Du enttäuschst mich, Johannes«, erklärte seine Frau, nicht ohne ihm ihren Po noch weiter entgegenzustrecken. Er versuchte mit seiner Zunge ihren Anus zu massieren und so Wiedergutmachung zu leisten. Mit leichtem Druck gelang es ihm, den ersten Muskelring zu durchdringen und Charlotte ein Keuchen zu entlocken.

Nachdem sie die Erregungswelle ausgiebig genossen hatte, kam sie auf das eigentliche Thema zurück. »Du hast natürlich Glück, dass mir diese Frage wichtig ist. Immerhin sollst du kein Tattoo oder Piercing bekommen, wenn du es nicht wirklich willst«, sagte sie und Johannes war positiv überrascht. Dankbar ließ er seine Zunge über Charlottes Hintereingang schnellen. »Ich habe daher zwei Ideen, die ich dir unterbreiten möchte«, sagte sie und musste dabei ein Stöhnen unterdrücken. »Mein erster Vorschlag ist, dass du alle gesammelten Minuspunkte auf dein Plus-Minus-Konto für deine Orgasmen angerechnet bekommst. Da du da aktuell bei minus zwei bist, wären es dann minus 94.« Als Johannes sich dazu äußern wollte, griff Charlotte sofort nach hinten und drückte sein Gesicht wieder in ihren Po. Auf der anderen Seite ihres Körpers rieben ihre Finger wie wild durch die Schamlippen. Die Idee schien sie sehr zu erregen. »Natürlich würde es dann eine Weile dauern, bis du wieder mal aufgeschlossen wirst«, gab Charlotte Johannes zu verstehen. »Ich kann es nicht nochmal riskieren, dass du unerlaubt kommst. Das verstehst du doch sicher, oder?«

Das »Ja, Herrin« wurde von Charlottes Pobacken gedämpft. Johannes konnte sich jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, wie er es schaffen sollte, so lange durchzuhalten oder überhaupt eine solche Menge fremden Spermas zu bekommen. Bei der Vorstellung dieser Masse von Lustsaft anderer Männer drehte sich sein Magen um. Selbstverständlich hatte seine Eheherrin dafür schon eine Lösung parat. »Ich würde dich dabei natürlich unterstützen, wieder auf null zu kommen«, versprach sie. »Den einen oder anderen Mann werde ich schon um den Finger wickeln. Und entweder du darfst mich lecken, nachdem er mich beglückt hat oder du kannst es direkt selbst zapfen. Das hat ja bei Markus damals auch sehr gut geklappt.« Spontan musste Johannes an die Fotos, die Charlotte auf dem Parkplatz des Fitnessstudios verteilt hatte, denken. Wieso erwähnte sie diesen Vorfall gerade jetzt? Wie war sie auf diese Idee gekommen? Antworten bekam er nicht, dafür eine weitere Idee von Charlotte: »Oder wir verleihen dich in einem Dark Room. Wenn du am Glory Hole fleißig bist, sammelst du schnell Pluspunkte und kommst wieder auf null.«

Charlotte ließ ihrem Sklaven etwas Zeit, um diesen Vorschlag in seiner Gesamtheit auf sich wirken zu lassen. Natürlich ahnte sie bereits, dass Johannes diese Idee ablehnen würde und doch brachte ihr der Gedanke an einen dauerverschlossenen Ehesklaven reichlich Freude. Mit kreisenden Bewegungen massierte sie die pochende Perle am oberen Ende ihrer Schamlippen. Um noch gezielter befriedigt zu werden, drehte sich Charlotte wieder um und drückte Johannes’ Gesicht zwischen ihre Beine. Genauso eifrig wie am Poloch leckte er ihre Spalte. »Ich merke, du bist nicht sonderlich angetan von meiner ersten Idee«, stellte Charlotte mit gespielter Enttäuschung fest. »Nein, Herrin«, antwortete Johannes schnell, ehe seine Frau sein Gesicht zurück zwischen ihre Schenkel drückte. »Dann bleibt uns noch eine zweite Variante«, holte sie aus und ließ eine kurze Kunstpause, in welcher sie Johannes’ orale Liebeskünste genoss. Der junge Unternehmer spürte, dass auch die zweite Idee, die bis dahin nur im Kopf seiner Frau existierte, sie sehr erregte. Laut stöhnend gab sie sich seiner Zunge hin und hielt sich dabei an seinen Haaren fest.

»Ich denke, es wäre eine gerechte Strafe, wenn du statt einer kleinen Verzierung Schläge mit dem Kochlöffel auf deine Eier bekommst«, meinte sie und ermahnte Johannes danach, weiterzumachen. Vor Schreck hatte er aufgehört, seine Eheherrin zu lecken. »Natürlich wären es harte Schläge. Besonders weil du selbst mit nicht einer Idee aufwarten konntest. Das ist, wie gesagt, ziemlich enttäuschend. Außerdem ist es nur gerecht, wenn du alle auf einmal bekommst. Immerhin würden bei einem Tattoo oder Piercing auch alle Strafpunkte auf einmal abgegolten werden. Danach fangen wir wieder an bei null zu zählen.« Johannes wurde das erste Mal bewusst, dass Charlotte nicht bei einer Körperverzierung aufhören würde. Bei seinem Glück wäre innerhalb eines Jahres sein kompletter Intimbereich tätowiert oder gepierct. Er dachte an die zahlreichen Bilder, die er sich in der Zwischenzeit angesehen hatte und wie alles zusammen zwischen seinen Beinen wirken würde. Charlotte konnte sich unterdessen nicht mehr zurückhalten. Angeregt durch die eigene Phantasie und unterstützt von Johannes’ Zunge kam sie zu einem gewaltigen Orgasmus. »Oh ja!«, stöhnte sie laut und hielt sich an Johannes fest, um nicht umzufallen.

Der Ehesklave erkannte einmal mehr, wie sehr es seine Frau erregte, ihn zu demütigen, keusch zu halten und zu bestrafen. Am liebsten natürlich alles zusammen. Er blieb am Boden der Dusche hocken, während Charlotte nach einer kurzen Erholungspause duschte und dann aus der Dusche stieg. Nachdem Johannes dort allein war, musste er das Wasser auf lauwarm stellen. Durch den Wechsel von warm kam es ihm deutlich kälter als sonst vor. »Was meinst du zu meiner zweiten Idee?«, fragte Charlotte neugierig, während sie sich abtrocknete. Die Vorstellung einer solchen Folter seiner Kronjuwelen, ließ Johannes schlucken. Die ersten fünf am Abend seiner Unterwerfung hatte ihn der Ohnmacht bedrohlich nahekommen lassen. Er war sich sicher, dass nach 92 solcher Schläge nicht mehr viel von seinen Hoden über sein würde. »Nein, Herrin«, antwortete er leise. »Das schaffe ich nicht.« »Zu dumm«, meinte Charlotte und hängte ihr Handtuch weg. »Da habe ich mir extra so eine Mühe gemacht, mir etwas für dich zu überlegen und dann willst du nicht. Na ja, musst du dich halt anstrengen, sonst wirst du bald verschönert.«

Gut gelaunt verließ Charlotte das Bad und kam kurz darauf im Sommerkleid wieder. Darunter trug sie ihren Bikini. »Wir fahren an den See?«, fragte Johannes, der gerade die Dusche verließ. »Später«, erklärte Charlotte und warf einen kurzen Blick auf ihr Smartphone. »Für den Moment ist es Zeit für dein Sportprogramm. Wie gestern fangen wir mit jeweils zwei Sets zu je fünfzig Liegestützen, Kniebeugen und Crunches an.« Ohne sich abtrocknen zu dürfen, musste Johannes mit den Übungen anfangen. Er dachte daran, dass er bereits am Vortag dieses Pensum nicht geschafft hatte. Dennoch war er entschlossen, das Unvermeidliche so lange es ging hinauszuzögern. Unter Aufbietung aller verfügbarer Willenskraft schaffte er es tatsächlich, alle 300 Wiederholungen zu absolvieren. Dieses Ergebnis überraschte ihn ebenso wie Charlotte. Diese hatte sich jedoch schnell wieder gefangen. »Da sehen wir mal, dass es Katja gar nicht braucht«, stellte sie fest. »Unter meiner Anleitung trainierst du genauso gut, wenn nicht sogar besser. Und da die beiden Trainingssessions bei ihr ab sofort entfallen, sollten wir ab morgen ein größeres Pensum anstreben.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes, der noch völlig außer Atem war.

Dafür war er in der Zwischenzeit auch trocken und wurde von Charlotte losgeschickt, um seine Sportsachen anzuziehen. Sie packte unterdessen eine Tasche für den Strand. Diese legte sie auf dem Weg zum Park ins Auto. »Du kennst ja die Regeln«, meinte Charlotte. »Du hast eine Stunde für fünfzig Runden. Allerdings sollten wir auch da die Messlatte bei Gelegenheit etwas höher legen. Immerhin wollen wir ja nicht, dass du auf der Stelle trittst, oder?« »Nein, Herrin«, antwortete Johannes brav. »Das wollen wir nicht.« Während sie zum Bäcker ging und sich etwas zum Frühstück holte, lief Johannes los. Während er seine Runden drehte, dachte er mit Schrecken daran, dass er bei einem erhöhten Pensum bald alle ein bis zwei Wochen die Strafpunktegrenze erreichen würde. Wie am Vortag vermisste er die Möglichkeit mit Kniebeugen im Brennnesselbeet die fehlenden Runden ausgleichen zu können. Er konnte selbst kaum glauben, dass er sich diese Strafe zurückwünschen würde, besonders da die beiden Alternativen schmerzhafte Schläge gegen seine Hoden sowie der Dauerverschluss waren. Letzterer wurde auch so relevant, da Johannes keine Möglichkeit sah, an diesem Punktekonto etwas auszugleichen.

Nachdem die Stunde vorbei war, hatte Johannes 42 Runden geschafft. Vergnügt stellte Charlotte fest, dass damit exakt die 100 Strafpunkte voll waren. »Ich habe vorhin schon nach einem Tattoo- und Piercing-Studio geschaut, als ich aufgewacht war«, erzählte sie. »Es gibt eins in der Stadt, dass auch sonntags offen hat.« »Okay«, gab Johannes leise zurück. Nachdem er erfahren hatte, dass Charlotte bereits nach dem Aufwachen mit ihrem Smartphone alle notwendigen Informationen zusammengesucht hatte, war es für ihn nicht mehr verwunderlich, warum sie direkt so gut drauf gewesen war und woher ihre anfängliche Erregung am Morgen gekommen war. »Ich mache schnell den Termin klar, während du die fehlenden Runden läufst«, meinte Charlotte. »Und vergiss die Brennnesseln nicht.« Geschockt sah Johannes seine Frau an. Diese kleine Gemeinheit hatte er fast vergessen, nachdem er am Vortag ohne Laufen davongekommen war. »Ja, Herrin«, sagte er kleinlaut und lief in Richtung Park. Charlotte griff zu ihrem Smartphone und hatte mit wenigen Klicks die Nummer des Tattoo- und Piercing-Studios, um einen Termin zu vereinbaren.

Schnell hatte Johannes den Platz im Park erreicht, wo das Meer aus Brennnesseln stand. Er blickte sich nervös um und war froh, dass niemand da war. Seit der Begegnung mit den zwei Frauen nur zwei Tage zuvor fühlte er sich auch in diesem abgelegenen Teil des Parks nicht sicher und unbeobachtet. Zügig zog er seine Sporthose nach unten und riss einen Stängel Brennnesseln ab. Das alles selbst tun zu müssen, war zusätzliche Folter. Bevor ihn jemand erwischen konnte, hatte Johannes die Brennnesseln in seine Hose gelegt und diese hochgezogen. Sofort stachen die Nesseln die empfindliche Haut der intimen Körperregion. Ob Charlotte ihm diese Pein mit einem frischen Piercing oder Tattoo ersparen würde? So richtig sicher war er in diesem Punkt nicht und hoffte umso mehr, dass der Plan der anderen funktionieren würde und dass er sich auf die Worte der beiden Fitnesstrainer verlassen konnte. Mit diesen Ängsten und Hoffnungen drehte Johannes die letzten acht Runden, während derer die Brennnesseln in seiner Hose ihr grausames Werk verrichteten.

Noch immer mit dem juckenden Unkraut in der Hose lief er zurück zu Charlotte, die ihm ein Frühstück bestellt hatte. »Zeit für eine Stärkung«, meinte sie vergnügt. »So langsam solltest du dir übrigens überlegen, was du haben willst. Du hast heute um drei Uhr einen Termin.« »Ja, Herrin«, sagte Johannes nachdenklich. »Darf ich noch schnell die Brennnesseln entfernen gehen?« »Iss doch erst mal«, kam es von Charlotte. Es war weniger ein Vorschlag, als vielmehr eine Anweisung, der Johannes brav Folge leistete. Lächelnd sah seine Frau ihm zu, wie er unruhig auf dem Stuhl hin und her rutschte. »Etwas mehr Ruhe am Tisch, wenn ich bitten darf«, meinte sie amüsiert. »Man könnte ja meinen, du hast Hummeln im Hintern. Dabei ist es nur ein Buttplug.« Die interessierten Blicke anderer Kunden, die gerade an ihnen vorbei ins Geschäft liefen, ignorierte sie im Gegensatz zu Johannes, der rot anlief. Er war froh, als sie fertig gegessen hatten und er aufstehen durfte. »Na los, geh’ sie rausmachen«, gestand ihm Charlotte zu. »Wir treffen uns am Auto.«

Wenige Minuten später fuhren Charlotte und Johannes in Richtung Stadtgrenze. »Eine Weile am See wird dir Zeit geben, in Ruhe darüber nachzudenken, was du willst«, meinte Charlotte, die das Thema einfach nicht ruhen lassen konnte. »Obwohl es nicht so ist, dass es unbedingt die einzige Kennzeichnung sein muss. Ein bisschen Platz ist ja. Nicht übermäßig, aber ein bisschen.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes nachdenklich und war froh, dass sie den Rest des Weges schwieg. Da es einmal mehr ein wunderschöner Tag mit jeder Menge Sonnenschein und hohen Temperaturen war, waren die ersten Autos bereits auf dem Parkplatz in der Nähe des Sees abgestellt worden. Charlotte stellte den Wagen sicher auf einem freien Platz ab und schickte Johannes zum Kofferraum, um die Tasche zu holen. »Dann wollen wir mal«, erklärte Charlotte und lief mit Johannes im Schlepptau durch den Wald. Dabei hatte sie ihre Aufmerksamkeit bei ihrem Smartphone über welches sie Nachrichten verschickte. »Perfekt«, stellte sie zufrieden fest. Am Strand angekommen, lief sie zielstrebig nach links.

Mehrere Strandbesucher warfen Johannes interessierte Blicke zu. Sein hautenges, rosa Sportzeug irritierte die meisten. Naturgemäß rückte besonders die deutliche Beule in seiner Lendengegend in den Fokus. Das geriet für Johannes jedoch in den Hintergrund, als er erkannte, worauf Charlotte zusteuerte. Wenige Meter vor ihnen hatten Nina und Carsten ihren Liegeplatz bezogen. Mit einem breiten Grinsen ließ sich Charlotte die Tasche reichen, holte ein Handtuch heraus und legte es auf eine freie Stelle. Auch für Johannes war ein Handtuch da und er tat es seiner Eheherrin, die unterdessen ihr Sommerkleid auszog, gleich. Im sexy Bikini zog sie einige Blicke auf sich und legte sich gut gelaunt auf ihr Handtuch. Gleichzeitig suchte Johannes vergeblich nach einer Badehose. »Ich habe dir schon mal gesagt, dass du dich selbst darum kümmern musst«, mahnte Charlotte und konnte ein Grinsen doch nicht verkneifen. »Zieh doch einfach das T-Shirt aus und behalt die Sporthose an.« Es war nicht gerade ideal aus Johannes’ Sicht, aber immer noch besser als nackt am Strand zu sein.

Carsten und Nina blickten immer wieder nervös zu Charlotte und Johannes hinüber. Der Agenturchef vermutete zu Recht, dass dieses Zusammentreffen kein Zufall war. Ebenso schien der Abstand, den seine Frau gelassen hatte, gewollt zu sein. Für Außenstehende wirkte es nicht, als würden die vier Personen etwas miteinander zu tun haben. Dass es für das verlobte Paar dennoch kein entspannter Tag am Strand werden würde, war sicher. Charlotte nahm ihr Smartphone zur Hand und fing an zu tippen. Sekunden später piepte Ninas Handy. Mit zitternden Händen griff sie nach ihrer Tasche und las Charlottes Nachricht. Der geschockte Gesichtsausdruck sprach Bände. Es folgte ein flehender Blick von Nina sowie ein kaum wahrnehmbares Kopfschütteln von Charlotte. Gespannt sah Johannes zu der jungen Frau und konnte im nächsten Moment verfolgen, wie diese das Oberteil ihres Bikinis auszog. Ihr blanker Busen ließ wenig später den einen oder anderen Mann in der Gegend einen kurzen Blick riskieren und Ninas rote Gesichtsfarbe verriet, dass ihr das mehr als nur unangenehm war.

Charlotte war mit ihr jedoch noch lange nicht fertig. Nach einem kurzen Moment schickte sie einen zweiten Text los. Johannes konnte erkennen, wie Nina spürbar schluckte, nachdem sie auch diesen gelesen hatte. Das Höschen folgte dem Oberteil in die Tasche und Nina saß splitternackt am öffentlichen Strand. Auch Carsten, der bis dahin kaum aufgefallen war, sah mit einem gierigen Blick an seiner Verlobten auf und ab. »Gefällt sie dir?«, fragte Charlotte ganz unvermittelt und Johannes, der die ganze Zeit über gestarrt hatte, fühlte sich ertappt. »Ja, Herrin«, gestand er und schluckte. »Besser als ich?«, hakte seine Frau nach. »Nein, Herrin, natürlich nicht«, beeilte sich Johannes zu sagen. »Wollen wir dir mal glauben«, meinte Charlotte, die über den spontanen Schweißausbruch von Johannes amüsiert war. »Lassen wir ihr mal etwas Zeit, um sich zu bräunen.« Danach legte Charlotte ihr Smartphone beiseite und nahm ein Buch aus der Tasche. Johannes legte sich neben seine Frau und versuchte, sich etwas vom anstrengenden Vormittag zu erholen. Hin und wieder riskierte er einen Seitenblick zu Nina, die sich auf den Bauch gedreht hatte, um nicht zu viel von sich zu zeigen.

Nach einer Viertelstunde schlug Charlotte Johannes vor, er solle eine Runde schwimmen gehen. »Du weißt doch, dass du an deiner Fitness noch arbeiten musst«, meinte sie lächelnd. »Einmal bis zur Boje und zurück. Dieses Mal lasse ich dich auch nicht nackt zurück.« »Danke, Herrin«, antwortete Johannes und stand auf. Er warf nochmal einen Blick zu Nina und genoss die Aussicht auf deren nackten Po, ehe er über den Strand zum Wasser lief. Wieder erntete seine rosa Sporthose einige spöttische Blicke, doch es war nichts im Vergleich zu seinem ersten Besuch als Ehesklave am See. Er erinnerte sich noch genau an das Gefühl, nackt vor lauter fremden Menschen über den Strand zu laufen und sich am Ende auch noch vor Sabine zum Depp zu machen. Jetzt vermisste er Sabine und ihren Rückhalt. Was würde mit ihr passieren, wenn der Plan eine Falle war? War es möglich, dass sie eventuell mit den anderen unter einer Decke steckte? Diese Idee verwarf Johannes schnell und ging ins Wasser, um die geforderte Strecke zu schwimmen.

Als er wieder bei Charlotte ankam und sich sein Handtuch genommen hatte, warf er sofort einen Blick zur Seite. Carsten war mittlerweile verschwunden und Nina lag auf dem Rücken, sodass ihre entblößte Vorderseite für alle sichtbar war. Johannes war sich sicher, dass Charlotte die neue Liegeposition angeordnet hatte. »Wo ist Carsten?«, fragte der Agenturchef und seine Frau antwortete grinsend: »Dem habe ich ein kuschliges Plätzchen im Wald gesucht.« Während sie sprach, kramte sie in der Tasche und holte ein paar Badesachen hervor. Johannes erkannte Ninas Bikini sowie Carstens Badehose. Seine Frau hatte den jungen Mann folglich nackt im Wald zurückgelassen. »Außerdem habe ich hier alle anderen Sachen von den beiden«, meinte die Agenturchefin vergnügt. »Bis auf ihr Handtuch, ihrem Handy und einer Flasche Sonnenmilch braucht Nina auch nichts mehr.« Johannes blickte zu der nackten Frau hinüber. Tatsächlich waren rundherum all ihre Habseligkeiten verschwunden, einschließlich dem Verlobten.

»Da du wieder da bist, können wir weiter machen«, meinte Charlotte und holte ihr Smartphone aus der Tasche. Wieder dauerte es nur Sekunden, bis Nina hochschreckte. Sie las den Text und errötete augenblicklich. Da sie bereits nackt war, war Johannes gespannt, was seine Frau gefordert hatte. Zögerlich griff Nina zur der Flasche Sonnenmilch und öffnete diese. Sie verteilte eine gute Portion der schützenden Creme auf ihrer Hand und fing an, sich damit einzureiben. Erst die Arme und Beine und danach den Bauch. Zum Abschluss folgten die Brüste und der Schambereich. Obwohl es vergleichsweise kleine Flächen waren, ließ sich Nina dabei mehr Zeit als notwendig. Johannes brauchte nicht zu fragen, um zu wissen warum. Wie von seiner Frau beabsichtigt, hatte Nina bald viele Zuschauer, die den erotischen Anblick sehr genossen. Eine Gruppe von drei Männern pfiff anerkennend und machte sich nicht einmal die Mühe, nur heimlich zu schauen. »Da macht sie sich hier viele Freunde«, meinte Charlotte und Johannes nickte stumm. Jedoch bezweifelte er, ob Nina darauf besonderen Wert legte.

Das war seiner Eheherrin reichlich egal. Sie schrieb Nina einen weiteren Text und konnte dann mit Johannes zusammen verfolgen, wie Nina mit zitternden Beinen aufstand und zu den drei Männern ging. Auffordernd hielt sie ihnen die Sonnenmilch entgegen und redete mit ihnen. Kurz darauf wurde sie eingeladen, sich zwischen den dreien hinzulegen, während sie sich fast zerstritten, wer ihr den Rücken und Po eincremen durfte. »Für das große Finale müssen wir einmal den Platz wechseln«, holte Charlotte Johannes aus seinen Gedanken. Schnell packten sie alles zusammen und liefen in Richtung Waldweg. Johannes konnte sich keinen Reim darauf machen. Wollte Charlotte die nackte Nina mit den drei Männern allein lassen? Natürlich konnte er gut verstehen, dass sie sich darum gerissen hatten, ihr den Rücken einzucremen und schon spürte er den Druck in seinem Keuschheitsgürtel. Völlig in Gedanken hätte er fast die versteckte Abbiegung verpasst.

Kurz darauf standen sie auf der geheimen Lichtung, die Johannes bereits gut bekannt war. »Da Nina gleich da sein wird, sollten wir uns verstecken«, erklärte Charlotte und zog Johannes hinter sich her. Sie kamen an den Busch, in dem sie sich bereits versteckt gehalten hatten, als Sabine damals mit Carsten auf die Lichtung gekommen war. Dieser junge Mann wartete an der gleichen Stelle, an der Johannes sich damals versteckt hatte. Nackt bis auf den Peniskäfig lag er gefesselt auf dem Boden und blickte erschrocken in die Gesichter von Johannes und Charlotte. »Wen hast du denn erwartet?«, fragte die Agenturchefin amüsiert. »Rutsch mal.« Zu dritt war es ziemlich eng, aber sie schafften es, sich den Platz einzuteilen. Carsten lag bewegungsunfähig zwischen Johannes und Charlotte. Letztere hatte ihn auf den Bauch gedreht. Seine Hände und Füße hatte sie als Hogtie gefesselt. »Jetzt heißt es warten«, meinte Charlotte und lächelte. »Das schöne ist, dass wir eigentlich alle wissen, was gleich passieren wird.«

Natürlich hatte Johannes eine Vermutung und war dennoch geschockt, als Nina mit den drei Männern im Schlepptau auf die Lichtung trat. Achtlos warf sie ihre wenigen Habseligkeiten auf den Boden. »Du bist mir schon eine«, sagte einer der Kerle und packte Nina unvermittelt an den Po. »Ich habe dir doch gesagt, dass die Kleine es mal ordentlich braucht«, stimmte ein anderer zu. »Ich hoffe, du genießt die Show«, flüsterte Charlotte Carsten zu. Johannes ahnte, wie es ihm dabei ging. Eigentlich wollte man wegsehen und konnte doch nicht. So verfolgten drei Augenpaare heimlich, wie Nina zwischen den Männern auf die Knie ging und ihnen aus ihren Badehosen half. Als sie wenig später von drei harten Gliedern umgeben war, packte sie beherzt zwei mit den Händen und nahm das dritte in den Mund. »Multitasking kann sie«, kommentierte Charlotte das Geschehen und grinste. »Da scheint ihr das, was sie zu Hause bekommt wohl nicht zu reichen.« Dass alles nur auf Anweisung von Charlotte geschah, konnten sich Johannes und Carsten natürlich denken.

Die drei Männer konnten dies nicht ahnen und hatten daher keinen Grund, nicht weiterzugehen. Einer breitete Ninas Handtuch aus und legte sich darauf. Schnell hatte er die junge Frau über sich gezogen und sie auf seinem besten Stück platziert. In der Reiterstellung fing Nina an, seinen Schaft zu bearbeiten. Der zweite Mann, den sie bis dahin nur mit der Hand verwöhnt hatte, hielt ihr sein bestes Stück vor den Mund. Willig öffnete Nina diesen und gewährte der Männlichkeit Einlass. Nummer drei sah sich das Geschehen einen kurzen Moment an, ehe er die Sonnenmilch nahm. Großzügig verteilte er diese auf seinem besten Stück und kniete sich danach hinter Nina. Ehe sie wusste, was geschah, hatten die anderen beiden Männer es verstanden. Sie packten die Frau und hielten sie gut fest, während ihr Kumpel seinen Freudenspender in Ninas jungfräuliches Poloch bohrte. Ihr Protest wurde von dem Penis in ihrem Mund gedämpft. Anschließend vergnügten sich die drei Männer nach Herzenslust.

»Wenn der Kerl zu Hause nicht liefern kann, muss man woanders die Bestellung aufgeben«, philosophierte Charlotte und lächelte Carsten an. Johannes auf der anderen Seite schluckte den Seitenhieb runter. Ebenso wie Nina den Samen, der kurze Zeit später ihren Mund flutete. »Lass es dir schmecken«, meinte der Mann, der sich zwischen ihren Lippen entlud. Seine beiden Freunde folgten seinem Beispiel wenig später. Total geschafft sank Nina auf das Handtuch, nachdem die drei Männer von ihr abgelassen hatten. Nun, da deren Erregung abgeklungen war, erkannten sie, dass ihre Taten nicht einwandfrei waren und so beeilten sie sich, wegzukommen. »Wahre Gentlemen«, stellte Charlotte kopfschüttelnd fest. Gemeinsam mit Johannes verließ sie das Versteck und ging zu Nina. Carsten musste aufgrund seiner Fesseln zurückbleiben. Als Nina die beiden Personen erkannte, lief sie rot an. Offenbar erinnerte sie sich daran, dass sie bei ihrer unfreiwilligen Orgie nicht unbeobachtet gewesen war.

»Wo ist Carsten?«, wollte sie wissen. »Alles zu seiner Zeit«, meinte Charlotte. »Erst mal ist es wichtig, dass du auch etwas Spaß hast. Johannes, wenn du so freundlich wärst.« Der Ehesklave brauchte einen Moment, ehe er verstand, worauf seine Frau hinauswollte. Er hockte sich zu Nina und schob vorsichtig ihre Beine auseinander. Anschließend fing er an, ihre Spalte zu lecken. Diese schmeckte vor allem nach Sperma. »Und vergiss mir das Hintertürchen nicht«, erinnerte Charlotte. »Ja, Herrin.« Nina zuckte zusammen, als sie Johannes’ Zunge an der engen Öffnung spürte. So zärtlich es ging, leckte er über Ninas sensibelste Körperstellen und brachte sie tatsächlich wenig später zum Stöhnen. »Ich hoffe, es schmeckt«, sagte Charlotte. »Mit den zwei Ladungen bist du dann wieder bei null. Du solltest vielleicht zum Strand zurückgehen und den dreien danken.« Nina war bereits gedanklich wo ganz anders und kam wenige Minuten später zum Orgasmus. Keuchend lag sie auf dem Handtuch und versuchte sich damit zu umwickeln. Johannes half ihr langsam auf und führte sie zu Carsten.

»Wie lange soll das noch gehen?«, fragte Nina und sah Charlotte an. »Keine Ahnung«, erwiderte diese. »Solange bis mir langweilig wird.« »Du bist doch verrückt«, antwortete die junge Frau, die neben ihrem Verlobten am Boden kniete. »Das kannst du nicht mit uns machen.« »Du siehst doch, dass ich es kann«, kam die prompte Antwort der Agenturchefin. »Und wenn du weiter so rumzickst, wird es nur noch unangenehmer.« »Noch unangenehmer?«, fauchte Nina. Johannes konnte erahnen, dass sie es nicht glauben wollte und doch wusste er, dass Charlotte dazu fähig war. Dies stellte sie auch sofort unter Beweis. Sie kramte aus der Tasche die wichtigsten Sachen von Carsten und Nina: Geldbeutel, Autoschlüssel, Handy. Die Klamotten hielt sie jedoch zurück. Zusätzlich entriss sie Nina das Handtuch. »Als Strafe für euer aufmüpfiges Verhalten könnt ihr nackt nach Hause fahren«, urteilte Charlotte und drehte sich um. »Wir hören voneinander.« Johannes hatte Mühe, mit seiner Frau Schritt zu halten. »Du willst sie wirklich nackt zurücklassen?«, fragte er, als sie am Auto angekommen waren.

»Du hast doch gehört, wie sie mit mir geredet hat! Ein kleiner Denkzettel kann nicht schaden«, argumentierte Charlotte. Dass sie einen solchen Denkzettel schon mehrfach erhalten hatten, störte sie dabei nicht. »Da hast du natürlich Recht«, meinte Johannes. »Vielleicht sollten wir die beiden einfach in Ruhe lassen.« »Einfach in Ruhe lassen? Hast du einen Sonnenstich abbekommen?«, fragte Charlotte und warf Johannes sein rosa T-Shirt, welches er umgehend anzog, zu. »Er ist ein neurotischer Fremdgänger und sie lässt ihm das durchgehen. Beide haben es nötig, dass man ihnen den Kopf wäscht. Und jetzt steig ein.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes und folgte der Anweisung. Er wusste, dass es keinen Sinn hatte, mit seiner Eheherrin zu diskutieren. Sie hatte Spaß daran, andere zu quälen und wollte sich dafür nicht rechtfertigen müssen. Schweigend fuhren sie zurück in die Stadt. Charlotte hatte dabei die Gelegenheit, sich abzureagieren, und das beruhigte Johannes ungemein.

»Wir haben noch Zeit für ein Mittagessen«, erklärte sie und parkte den Wagen vor einem kleinen Bistro. »Ich denke mal, die Zeit im Wasser hat dich hungrig gemacht, oder?« »Ja, Herrin«, stimmte Johannes zu und stieg gemeinsam mit seiner Frau aus. Als ihn die kritischen Blicke der anderen Gäste und Kellnerinnen trafen, erinnerte er sich wieder an sein Outfit. Nach wie vor trug er seine rosa Sportklamotten. Charlotte nahm daran keinen Anstoß und ließ sich einen freien Tisch zeigen. Nachdem auch Johannes die Blicke der anderen ausgeblendet hatte, konnten sie bestellen. »Weißt du schon, was du nachher willst?«, fragte Charlotte neugierig. »Ich habe keine Ahnung«, gestand Johannes und dachte bei sich: ›Am liebsten nichts!‹ »Na ja, vielleicht lassen wir uns wirklich erst mal beraten«, meinte seine Frau. »Immerhin muss es ja gut verträglich mit dem Keuschheitsgürtel sein.« »Ich soll ihn dabei tragen?«, fragte der Ehesklave entsetzt. »Sofern er nicht stört, na klar«, antwortete Charlotte. »Wenn er im Weg ist, nehmen wir ihn natürlich solange ab.« Johannes war klar, dass in einem solchen Fall ein Piercing oder Tattoo an seinem Penis Platz finden würde.

Kaum dass sie ihr Essen hatte, klingelte Charlottes Handy. »Wer stört denn am Sonntagmittag?«, stellte sie eine rhetorische Frage und nahm den Anruf entgegen. »Hey du«, säuselte sie freundlich. »Wie komme ich dazu?« »Was, jetzt?« »Es ist gerade unpassend. Ich bin sozusagen in Begleitung.« Johannes verdrehte die Augen. Scheinbar war er es nicht mal wert, beim Namen genannt zu werden. »Ich hätte schon Lust. Wo genau?« »Na gut, ich bin in ein paar Minuten da.« Nachdem sie sich verabschiedet hatte, gab Charlotte einer Bedienung ein Handzeichen und verlangte im Anschluss nach der Rechnung. »Wer war das?«, wollte Johannes wissen. »Nicht so wichtig«, gab Charlotte zurück. »Allerdings musst du allein zum Studio gehen. Warte, ich schreib dir die Adresse auf.« Schnell hatte sie aus ihrer Handtasche einen Zettel geholt und die notwendigen Informationen notiert. »Ich soll allein dahingehen?«, hakte Johannes nach und sah auf das Stück Papier in seiner Hand. »Das packst du schon«, versicherte Charlotte. »Aber wehe es gefällt mir nicht«, warnte sie. »Dann lassen wir zusätzlich was machen.«

Ehe Johannes hätte reagieren können, war Charlotte, nachdem sie bezahlt hatte, aufgesprungen und hatte das Bistro verlassen. Ein weiterer Grund, warum die anderen Gäste und die Bedienungen ihn neugierig ansahen. Gefolgt von zahlreichen Blicken verließ Johannes das Bistro ebenfalls. Soweit er es richtig in Erinnerung hatte, war der Anruf Teil des Plans gewesen. Unschlüssig lief er vor dem Bistro auf und ab. Was war, wenn der Plan scheitern würde? Sollte er vielleicht doch zu dem Tattoo- und Piercing-Studio gehen und etwas machen lassen? Weil er in Gedanken versunken war, merkte Johannes nicht, wie sich eine Person von hinten näherte. Er schreckte auf, als eine Hand seine Schulter berührte. In Windeseile drehte sich der junge Unternehmer um und sah sich Sabine gegenüber. »Hey«, begrüßte sie ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. »Schön, dich zu sehen. Bereit für den Showdown?« »Ich denke schon«, stammelte Johannes und war sich doch nicht sicher.

»Folge mir unauffällig«, sagte Sabine und machte auf dem Absatz kehrt. »Auch wenn das in den Klamotten schwierig wird.« »Sehr witzig.« »Meine Rede.« Sie liefen gerade einmal zehn Minuten durch die Straßen, ehe sie zu einem Hotel kamen. Es war ein anderes als das, in dem Charlotte und er Carsten und Nina in den Mittagspausen gesehen hatten. Mit Johannes im Schlepptau betrat Sabine die Lobby und ging zu den Fahrstühlen. Obwohl es eine andere Frau und ein anderes Hotel war, konnte Johannes das Gefühl eines Déjà-vus nicht abschütteln. Gemeinsam fuhren sie in den fünften Stock, wo sie rechts rum den Gang hinunterliefen. »Da wären wir«, meinte Sabine und blieb vor einer Tür stehen. Sie sah ihm tief in die Augen und klopfte. Jede Sekunde, die verstrich, kam Johannes wie eine Ewigkeit vor. Was würde ihn auf der anderen Seite der Tür erwarten? Der Moment der Wahrheit war da.

Markus öffnete und grinste die beiden an. »Perfektes Timing«, stellte er fest und öffnete die Tür komplett. Was Johannes im Zimmer vorfand, verschlug ihm die Sprache. Charlotte lag nackt und gefesselt auf dem großen Hotelbett. Ihre Hände waren nach oben gefesselt, während ihre Beine gespreizt an den Stangen des Himmelbetts fixiert waren, sodass ihr Intimbereich obszön offen lag. Ein Knebel hielt ihre Schimpftiraden in Schach. Es erinnerte Johannes an die Art und Weise, wie sie Nina gefesselt hatten. Ein Nicken von Sabine ließ ihn wissen, dass es genau darauf hinauslief. Neben Markus und Charlotte waren auch Kai und Katja anwesend. Freudig begrüßten alle einander, auch wenn Charlottes gedämpfte Schreie die Stimmung etwas störten. »Wie habt ihr das geschafft?«, wollte Johannes wissen. »Zu dritt war es ganz einfach«, meinte Katja und grinste. »Sie war ein leichtes Opfer.« »Hat es nicht kommen sehen«, meinte Kai und lachte. »Sie konnte es halt kaum abwarten, mit dir eine Nummer zu schieben«, warf Markus ein.

Charlotte fluchte unterdessen immer weiter, bis sich Katja erbarmte, ihr den Knebel abzunehmen. Dieser bestand aus dem Bikini-Höschen, das Charlotte kurz zuvor noch getragen hatte. Sofort begannen die Schimpftiraden auf ein Neues, doch dieses Mal verständlich. »Was bildet ihr euch eigentlich ein? Macht mich sofort los! Ich mache euch fertig!« »Deswegen der Knebel«, erklärte Katja und Sabine nickte verständnisvoll. »Johannes, wenn du weißt, was gut für dich ist, machst du mich sofort los!«, schrie Charlotte. »Und, Sabine, was hast du hiermit zu tun? Ich verlange eine Erklärung!« »Du wurdest als Herrin des Schreckens abgewählt«, erklärte Sabine und sah Charlotte herabwürdigend an. »Was du in den letzten Tagen und Wochen veranstaltet hast, ist unverantwortlich und das hört hiermit auf.« »Warte nur, wenn ich dich in die Finger bekomme«, drohte Charlotte. »Los, Johannes, mach mich endlich los! Sonst blüht dir eine Strafe, die sich gewaschen hat.« Der Ehesklave zuckte bei der Drohung zusammen, doch Sabine war sofort zur Stelle, um ihn zu beruhigen.

Unterdessen holte Katja einen Laptop hervor und platzierte ihn neben Charlottes Gesicht. »Was wird das?«, wollte diese wissen. »Nur ein kurzes Video, das dich interessieren dürfte«, erklärte die Fitnesstrainerin und startete die Wiedergabe. Auch Johannes blickte interessiert auf den Bildschirm. In dem gezeigten Video waren Kai und Charlotte zu sehen, wie sie ein Hotelzimmer betraten. »Wo ist dein Mann?«, wollte Kai wissen und Charlotte antwortete, dass er zu Hause sei und putzen würde. »Wir haben also jede Menge Zeit für uns.« Anschließend zogen sich die beiden gegenseitig aus und fingen an, es miteinander zu treiben. »Was wohl ein Scheidungsrichter dazu sagt«, dachte Katja laut nach. »Soweit ich weiß, ist euer Ehevertrag da ziemlich eindeutig.« »Er ist auch kein unbeschriebenes Blatt«, stellte Charlotte mit Blick auf Johannes klar. »Ich habe auch Beweise.« »Etwa die unter deinem Nachtschrank?«, fragte Sabine und lachte. »Die hat Johannes schon gefunden.« Vom einen auf den anderen Moment wurde Charlotte kreideweiß. Sabine nutzte den Moment und entwendete das Smartphone ihrer Chefin aus deren Handtasche.

»Hier«, meinte Sabine und gab Johannes das Handy. Er hatte seiner Frau oft genug dabei zugesehen, wie sie den Entsperrcode eingegeben hatte, um ihn selbst zu kennen. »Das ist meins«, schimpfte Charlotte. »Leg das zurück!« Katja nutzte die Gunst der Stunde, schob das Bikini-Höschen zurück in Charlottes Mund und fixierte es dort. »Und schon ist Ruhe«, amüsierte sich Markus. Johannes hatte unterdessen die Bilder auf Charlottes Handy geprüft. Es waren zahlreiche Schnappschüsse, doch sie hatte diese nie als E-Mail oder Nachricht versendet. Zügig löschte Johannes alle Fotos und sensiblen Informationen von Carsten und Nina. Nachdem Charlottes Handy keine Bedrohung mehr darstellte, legte Sabine es zurück. »Wir sollten noch ihren Rechner im Büro prüfen«, schlug sie vor und Johannes nickte. »Vorher habe ich aber noch etwas für Charlotte«, erklärte die Blondine und holte drei Krokoklemmen mit fiesen Zähnchen aus der Hosentasche. »Ein kleiner Gruß von Nadine. Sie hatte heute leider keine Zeit.«

Während Sabine sich mit den Quälgeistern näherte, wurden Charlottes Augen immer größer. Zum ersten Mal erkannte Johannes Angst darin. Kopfschüttelnd versuchte die Agenturchefin ihre Angestellte von ihrem Plan abzubringen, doch Sabine ließ sich nicht umstimmen. Grinsend öffnete sie die erste Klammer und ließ sie an der empfindlichen Brustwarze zuschnappen. Das gleiche Spiel wiederholte sie auf der rechten Seite. »Siehst du, alles halb so schlimm«, meinte Sabine und spielte mit den beiden Klemmen, während Charlotte die Tränen in die Augen stiegen. »Eine habe ich noch«, erklärte Sabine triumphierend und hockte sich zwischen Charlottes Beine. Blankes Entsetzen machte sich in den Augen von Charlotte breit, als Sabine ihre Schamlippen auseinanderschob und den Kitzler reizte. »Erst mal etwas Zuckerbrot«, sagte die Blondine und ließ es sich nicht nehmen, genüsslich über die Perle zu lecken. Kaum dass sich diese etwas aufgestellt hatte, ließ Sabine die Klemme zuschnappen. Charlotte zerrte vergeblich an ihren Fesseln und brüllte in den Knebel. »Und dann die Peitsche«, beendete Sabine ihre Ausführungen. »Es ist zwar kein Piercing, aber ein Anfang.«

»Ihr kommt hier allein zurecht?«, wollte Sabine wissen und Markus, der sich gerade entkleidete, versicherte ihr, dass dem so wäre. »Ich habe noch etwas gut bei ihr«, meinte der Fitnesstrainer lachend und ließ sich von Katja eine Tube Gleitmittel reichen. »Wir haben alle noch etwas gut bei ihr«, stellte diese klar und holte aus ihrem Rucksack einen großen Strap-On. »Nadine hatte mehr als ein Geschenk für dich.« »Dann sollten wir uns losmachen«, schlug Sabine vor und nahm Johannes bei der Hand. »Einverstanden?« »Einverstanden«, stimmte der Ehesklave zu und ging mit der Blondine zur Tür, während Markus ein Kondom überstreifte. »Bereit oder nicht, hier komme ich«, hörte Johannes den Fitnesstrainer noch sagen, als sich die Zimmertür langsam hinter ihnen schloss. Wenig später hörten sie Charlottes gedämpften Aufschrei, als Markus ihren Po entjungferte. »Darauf hat er lange warten müssen«, stellte Sabine grinsend fest und ging mit Johannes zum Fahrstuhl. Gemeinsam verließen sie das Hotel und gingen zum Wagen von Charlotte und Johannes. »Ich habe den Schlüssel nicht«, erklärte der Agenturchef und schlug sich die Hand vor den Kopf. Wie hatte er das vergessen können?

»Hier«, meinte Sabine und warf Johannes den Autoschlüssel zu. »Habe ich in Charlottes Handtasche gefunden. Ich glaube nicht, dass sie ihn so schnell braucht.« »Sehr gut«, lobte Johannes und öffnete den Wagen. Zu zweit ging es wie geplant ins Büro. »Komisch, am Wochenende hier zu sein«, stellte Sabine fest. »Am Anfang war das Normalität, zumindest für Charlotte und mich«, erklärte Johannes und erinnerte sich wehmütig an diese Zeit. »Ein Business aufbauen ist schon ein hartes Stück Arbeit, was?«, kam es von Sabine und Johannes nickte. Sie betraten Charlottes Büro und starteten den Rechner. »Ich nehme an, du kennst ihr Passwort?«, fragte Sabine und ihr Chef nickte. »Das hat sie seit Jahren nicht geändert. Dafür fehlt ihr das Sicherheitsbewusstsein.« »Unser Glück«, meinte Sabine. Auf dem Rechner fanden sie kein weiteres Material, dass andere Personen belasten könnte. Lediglich persönliche E-Mails an Markus und Kai mit erotischen Inhalten, welche sie sicherten. »Jetzt noch der Stapel hinter dem Nachtschrank und wir sind fertig«, meinte Johannes und wollte bereits gehen.

»Nicht so schnell«, sagte Sabine und forderte Johannes auf, sich auszuziehen. »Es gibt etwas, dass ich schon seit sehr langer Zeit machen wollte.« »Jetzt? Hier?« »Bitte vertrau mir.« Innerhalb kurzer Zeit hatte Johannes seine wenigen Klamotten ausgezogen. »Komm her«, forderte Sabine und öffnete den Wandschrank mit den Fesseln. Willig ließ sich Johannes fixieren. »Weißt du, dass Charlotte jede Menge Schlüssel in ihrer Tasche hatte?«, fragte Sabine und hielt Johannes kurz darauf den Schlüssel für seinen Keuschheitsgürtel vor die Nase. Einen Moment später schnappte das Schloss auf und Sabine entfernte den Peniskäfig. Johannes’ Männlichkeit entfaltete sich sofort zu voller Größe. »Der kann es ja kaum erwarten«, amüsierte sich Sabine und ging vor Johannes auf die Knie. »Dir soll ich übrigens auch etwas von Nadine ausrichten.« Kaum hatte sie ausgesprochen, war Johannes’ bestes Stück in Sabines Mund verschwunden. Mit viel Hingabe leckte sie über die Eichel und saugte an seiner Männlichkeit. Gleichzeitig entfernte sie vorsichtig den Plug aus Johannes’ Po. Dank der aufgestauten Erregung dauerte es nicht lange und Johannes kam zum Höhepunkt. Sabine ließ keinen Tropfen entkommen und schluckte alles runter, ehe sie seinen Penis sauber leckte.

Nachdem sie ihn wieder befreit hatte, musste sich Johannes erst einmal setzen. »Richte Nadine bitte meinen Dank aus«, meinte er lachend und Sabine stimmte ein. »Das machst du bei Gelegenheit schön selbst«, erwiderte sie. »Na gut, wenn es denn sein muss.« Wenige Minuten später hatte er sich etwas erholt und es konnte weitergehen. »Wie ich diese Klamotten hasse«, stellte er fest, während er die rosa Sportkleidung anzog. »Nur noch einmal«, versicherte Sabine und nachdem Johannes angezogen war, ging es zurück in die Tiefgarage und dann zur Wohnung. Aus Gewohnheit zog sich Johannes kurz hinter der Wohnungstür aus. »Ich finde auch, du solltest das beibehalten«, kommentierte Sabine das Verhalten. »Ich wollte lediglich aus den Klamotten raus«, log Johannes eher schlecht als recht. Sie gingen ins Schlafzimmer und holten Charlottes Beweise aus ihrem Versteck. »Wieviel Zeit haben wir?«, wollte Johannes wissen. »Die haben das Zimmer die ganze Nacht gebucht. Außerdem einiges an Viagra und der Strap-On von Katja macht so schnell nicht schlapp. Daher haben wir einiges an Zeit.«

»Perfekt«, stellte Johannes zufrieden fest und warf Sabine aufs Bett. Gut gelaunt sprang er hinterher und riss ihr die Klamotten vom Leib. Genüsslich ließ Johannes seine Zunge über Sabines gesamten Körper gleiten und leckte am Ende ihre Spalte. »Das fühlt sich so gut an«, schnurrte die Blondine und löste sich nur schweren Herzens von Johannes. »Allerdings muss ich mich noch für gestern revanchieren.« »Das hast du doch vorhin gemacht«, meinte Johannes. »Das war für Nadine, schon vergessen?« Lächelnd öffnete Sabine Charlottes Nachttisch und fand darin, was sie gesucht hatte. Ein Kondom sowie Gleitmittel. »Ich möchte, dass du der Erste bist, der mich anal nimmt«, sagte Sabine und rollte langsam das Kondom über Johannes’ Schaft. »Bist du sicher?« »Ich war mir noch nie bei irgendetwas so sicher«, stellte Sabine klar und küsste Johannes. Schnell hatte er seine Männlichkeit an ihrer Spalte in Position gebracht und war in sie eingedrungen. »Falsches Loch«, stellte Sabine lachend fest. »Dass eine Frau das mal so sehen würde«, erwiderte Johannes und gestand, dass er schon lange nicht mehr die Wärme einer Frau auf diese Weise gespürt hatte.

Sabine küsste ihn liebevoll und drückte Johannes auf den Rücken. Großzügig verteilte sie Gleitmittel auf seinem Ständer und hockte sich darüber. »Bereit oder nicht, hier komme ich«, äffte sie Markus nach und senkte langsam ihr Becken ab. Als Johannes’ Penisspitze gegen den Anus drückte, keuchte Sabine auf. Langsam ließ sie sich hinuntergleiten, während sein bestes Stück in ihren Anus eindrang. Johannes konnte kaum glauben, wie eng diese Körperöffnung war. Nachdem Sabine ihn vollkommen in ihrem Po aufgenommen hatte, verweilte sie für einen Moment, ehe sie anfing, sich langsam zu bewegen. Johannes griff ihre Hüften und begleitete das Auf und Ab. Dabei spürte er, wie die Erregung wieder in ihm hochkochte. Sabine lehnte sich unterdessen ein Stück zurück und führte eine Hand zu ihrer Spalte, wo sie ihre Perle verwöhnte. Sie masturbierte offen und schamlos vor Johannes und bald kamen beide zu einem erlösenden Orgasmus, der sie geschafft zurückließ. Schwer atmend und verschwitzt lagen Johannes und Sabine aneinander gekuschelt auf dem Bett. »Ich liebe dich«, flüsterte Johannes Sabine ins Ohr und mit Tränen in den Augen erwiderte sie seine Gefühle.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer erfrischenden Dusche packten Johannes und Sabine zwei große Koffer mit allerlei persönlichen Gegenständen und Klamotten für Johannes. »Es ist nur ein Abschied auf Zeit«, versicherte Sabine, als Johannes seufzend die Wohnungstür hinter sich schloss. Sie verstauten die Koffer im Auto und fuhren los, aus der Stadt heraus. »Was meinst du, sagen sie, wenn wir da aufschlagen?«, fragte Sabine mit dem Ziel vor Augen. »Ich nehme mal an, sie werden sprachlos sein«, gab Johannes zu verstehen und grinste. Dann war es Zeit, ernst zu werden. »Ich hatte nicht geglaubt, dass es funktionieren würde«, gestand Johannes. »Ich auch nicht«, erwiderte Sabine. »Markus und Katja zu vertrauen war schwer und das ist eine Untertreibung.« »Glaube ich gern.« »Allerdings hat Charlotte ihr Spiel so weit übertrieben, dass sie sich so viele Feinde geschaffen hat, dass wir fast nur noch gewinnen konnten.« »Zum Glück«, stellte der Agenturchef erleichtert fest. »Ich hoffe es geht so gut weiter, wie es angefangen hat.« »Da bin ich mir sicher«, erklärte die Blondine. »Mittlerweile habe ich keine Zweifel mehr.«

Nach einer halben Stunde Fahrzeit erreichten sie Sabines Heimatort und fuhren die Straßen entlang, bis sie zum Haus von Nina und Carsten kamen. »Showtime«, meinte Johannes vergnügt und konnte sehen, wie die Nervosität in Sabine stieg. »Sie werden dir nicht den Kopf abreißen«, versicherte er. »Besser nicht«, erwiderte sie. »Sonst bekommen sie den Schlüssel nicht.« Gemeinsam gingen sie zur Haustür und klingelten. »Du schon wieder«, kam es entsetzt von Nina, welche die Tür öffnete. »Und Sabine?« »Dürfen wir reinkommen?«, fragte Johannes und zögerlich nickend machte Nina ihnen Platz. Im Haus war Carstens Reaktion vergleichbar mit der seiner Verlobten. Nachdem alle im Wohnzimmer Platz genommen hatten, erklärten Johannes und Sabine, wie sie Charlotte zu Fall gebracht hatten. »Es ist vorbei?«, fragte Nina ungläubig und war den Tränen nahe. »Absolut«, antwortete Sabine und warf ihr den Schlüssel zu Carstens Keuschheitsgürtel zu. »Es hat mit mir begonnen und endet mit mir.« »Mit dir begonnen?«, hakte Nina nach und Carsten schluckte. »Willst du oder soll ich?«, fragte Sabine Carsten, doch er war Mann genug, selbst zu beichten. Das war für Johannes und Sabine der Moment zu gehen.

»Meinst du, die raufen sich wieder zusammen?«, fragte Johannes und Sabine zuckte mit den Schultern. »Ich hoffe es«, meinte sie schließlich. »Und ich hoffe, dass sie den Schlüssel nicht wieder ins Klo schmeißt. Dieses Mal gibt es wirklich keinen Ersatz mehr.« »Oh ja«, stimmte Johannes lachend zu und fuhr mit Sabine zu einem Apartment-Hotel, wo er sich für die nächste Zeit eingemietet hatte. Zusammen mit Sabine brachte er die Koffer aufs Zimmer und richtete sich ein. »Was hältst du von Zimmerservice?«, fragte er, während sie die Klamotten in den Schrank räumte. »Ohne eine nackte Person auf dem Bett?«, kam die Gegenfrage von Sabine. »Das wäre mal was Neues.« »Tu dir keinen Zwang an«, meinte Johannes lachend und bestellte Abendessen. In trauter Zweisamkeit aßen die beiden und verbrachten den Abend sowie die Nacht miteinander. Dabei ließ es sich Johannes nicht nehmen, sich für Sabines Mühen in den vorangegangenen Tagen zu revanchieren. Als der Morgen graute, hatte weder Sabine noch Johannes viel geschlafen und doch fühlten sie sich wie neu geboren.

Im Büro angekommen, konnten sie feststellen, dass Charlotte nicht da war. »Ihre Frau hat angerufen, dass sie krank ist«, erklärte Frau Müller und sah Johannes verwundert an. Um alle Fragen vorweg zu nehmen, erklärte der Agenturchef, dass er und seine Frau derzeit nicht zusammenwohnen würden. »Das tut mir leid«, stellte Frau Müller fest und Sabine nickte zustimmend, wenn auch mit einem Augenzwinkern. Ihr fiel die Aufgabe zu, ihrer Mutter zu erklären, dass Charlotte fremdgegangen sei und es deswegen einen großen Krach gegeben hätte. Johannes nutzte die Zeit ohne seine Frau, um alles in geregelte Bahnen zu lenken und einen Anwalt zu kontaktieren. Dabei spielte sie ihm in die Karten, als sie ab dem dritten Tag böse E-Mails schrieb. Sie wollte zwar nicht in die Firma kommen, aber genau wissen, wo er wohnte. »Wenn ich dich finde, mache ich dich fertig. Du gehörst kastriert«, waren noch die positivsten Formulierungen. Dank dieser Drohungen konnte Johannes’ Anwalt eine Härtefallscheidung anschieben, sodass das Trennungsjahr nicht abgewartet werden musste.

Im fälligen Prozess um den gemeinsamen Besitz konnte Johannes neben dem Ehevertrag alle Beweise einbringen. Charlottes Anwalt wehrte sich mit allen Mitteln und lud Zeuge um Zeuge. Doch egal, wer in den Gerichtssaal kam - Markus, Julian, Kai, Sabine, Nina, Carsten - alle bestätigten Johannes’ Version der Ereignisse. Nur als versucht wurde, eine gewisse Jasmin aufzufinden, wurde Johannes heiß und kalt. Doch es stellte sich raus, dass es keine Frau mit diesem Namen auf der Veranstaltung gegeben hatte. Offenbar hatte sie Johannes einen falschen Namen gegeben und der letzte Strohhalm für Charlottes Anwalt war dahin. So hatte der zuständige Richter keine andere Möglichkeit, als zu Johannes’ Vorteil zu entscheiden. Ihm wurden alle Anteile des Unternehmens, die Eigentumswohnung sowie alle sonstigen Werte zugesprochen. Charlotte ging hingegen leer aus und sollte zudem die Prozesskosten tragen. Schimpfend und wild gestikulierend musste Charlotte von Beamten in Zaum gehalten werden, während Johannes und die anderen das Gericht verließen, um den Sieg in einer nahegelegenen Pizzeria zu feiern.

»Ich danke euch vielmals«, meinte er lächelnd in die Runde, doch die anderen winkten ab. »Dafür nicht«, meinte Markus. »Wir danken dir«, meinte Nadine und drückte Johannes an sich. »Was hast du jetzt vor?«, wollte Katja wissen. »Ich werde die Wohnung verkaufen, allerdings wird es sicher schwierig, das Spielzimmer zu erklären.« »Balkon, Badewanne, Folterkammer«, amüsierte sich Kai. »Die Anzeige schreibt sich wie von selbst.« »Ich glaube auch«, stimmte Johannes zu. »Bei der Firma werde ich mich ebenfalls zurückziehen. Es ist einfach zu viel Gerede um die private Situation entstanden. Aber ich behalte die Anteile und damit den Einfluss. Ich habe da schon jemanden für die Geschäftsführung im Auge.« »Klingt, als hättest du wirklich an alles gedacht«, stellte Markus beeindruckt fest. »Was habt ihr vor?«, wollte Johannes von ihm und Katja wissen. »Wir gehen nach Mallorca«, antwortete Katja. »Wir haben dort ein neues Studio und eine schicke Wohnung gefunden.« »Eine Wohnung für euch zwei?«, hakte Sabine nach. »Haben wir da was verpasst?« »Ein wenig«, gestand Katja und lächelte.

Die folgenden Wochen und Monate vergingen für Johannes wie im Flug. Entgegen seiner Befürchtungen war das Spielzimmer in der Wohnung zwar ungewöhnlich, dank aktueller Bücher und Kinofilme aber umso gefragter. Am Ende gab diese Besonderheit den Ausschlag für einen sehr guten Preis. Parallel arbeitete Johannes den neuen Geschäftsführer ein und übergab nach und nach das operative Geschäft. Die gewonnene Freizeit nutzte er, um mit Sabine und Nadine Pläne für die Zukunft zu schmieden. Nachdem sie einmal angefangen hatten, sich gegenseitig für sexuelle Gefälligkeiten zu revanchieren, war kein Entkommen mehr aus der Dreiecksbeziehung. Dabei spielte ein Keuschheitsgürtel für Johannes hin und wieder eine Rolle. Sabine und Nadine hatten Freude daran, Johannes zu verschließen und sich von ihm bedienen zu lassen, bis er sich seinen Aufschluss erarbeitet hatte. Doch sobald es soweit war, waren sie gerne bereit, ihm jeden Wunsch zu erfüllen.

Zu dritt wurden sie auch auf die Hochzeit von Nina und Carsten eingeladen. Natürlich war Johannes mit zwei bildhübschen Frauen im Arm für viele ein Hingucker, sodass selbst Nina und Carsten während der Feier zu dem Dreiergespann kamen. »Ihr stehlt uns ganz schön die Show«, meinte Carsten belustigt. »Tut uns leid«, versicherte Nadine. »Wir gehen gleich aufs Zimmer.« »Wie ist das Leben ohne Keuschheitsgürtel?«, wollte Sabine von Carsten wissen. »Wer sagt denn, dass er keinen trägt?«, erwiderte Nina und zeigte lächelnd einen kleinen Schlüssel. »Ist nicht dein Ernst!« »Und ob. Ich habe ihn extra eine Woche vor der Hochzeit verschlossen. Das ist meine Garantie, dass er nachher noch Leistung bringt.« »Und nur dass eins klar ist«, meinte Carsten und holte ebenfalls einen Schlüssel hervor. »Gleiches Recht für alle!« Das ließ Johannes grinsen, doch Sabine gab ihm sofort zu verstehen, dass er sich diese Idee aus dem Kopf schlagen konnte. »Warum nicht?«, wollte Johannes wissen. »Weil wir sehr ungehalten werden, wenn wir nicht regelmäßig geleckt werden«, erklärte Nadine mit einem Grinsen.

Die Feier ging bis in die frühen Morgenstunden und zu dritt stolperten Johannes, Sabine und Nadine ihn ihr Zimmer. »Ich gehe mich kurz abduschen«, sagte Johannes und ging ins Bad. Er zog seinen Anzug aus und stellte sich unter die Dusche. Er freute sich für Carsten und Nina. Es war kaum zu glauben, dass die beiden es noch gepackt hatten. Von dieser positiven Entwicklung beflügelt, verließ Johannes das Bad und traute im Zimmer seinen Augen kaum. Nadine und Sabine knieten beide nackt auf dem Bett und streckten ihm ihre Pos entgegen. Zwischen ihnen lagen Kondome und Gleitmittel sowie ein Keuschheitsgürtel. »Nimm dir, wen du willst, wie du willst«, sagte Nadine und zwinkerte ihm zu. »Allerdings darf dich die andere, die du verschmäht hast, danach verschließen und den Schlüssel verwahren.« In diesem Moment verstand Johannes: Freiheit ist, die Wahl zu haben. Und wer die Wahl hat, hat die Qual.

Ende


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