Ehesklave

Kapitel 22

Mitten in der Nacht wachte Johannes auf. Der Plug in seinem Po drückte unangenehm und sein bestes Stück presste sich einmal mehr gegen das Gefängnis. Er hatte durch die Prostatamassage so sehr abgespritzt wie noch nie zuvor, doch die Prozedur hatte seine Erregung nur zusätzlich gesteigert. Was würde er für einen richtigen Höhepunkt geben? Was würde Charlotte noch von ihm verlangen, ehe sie ihm einen Orgasmus erlauben würde? Was war nötig, um ihr Vertrauen zu gewinnen? Und warum hatte Sabine ihn und Katja verraten? Der junge Unternehmer wälzte sich auf der Couch hin und her, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Die einzig klare Aussage war, dass sie von ihm erwarten würde, erneut den Lustsaft eines anderen Mannes zu kosten, ehe er selbst seine Lust vergießen dürfte. Eine Vorstellung, die Johannes missfiel und die ihn noch im Traum heimsuchte, nachdem es ihm gelungen war, wieder in den Schlaf zu finden.

Wenige Stunden später erwachte Johannes erneut, als er Geräusche aus dem Flur vernahm. Es dauerte einen Moment, bis er sich sicher war, dass er sich nichts einbildete und dass es sich um Stimmen handelte. Er stand auf und ging durch den halbdunklen Raum. Unvorsichtig rannte er gegen den Couchtisch und stieß sich das Knie. Sofort presste Johannes eine Hand auf den Mund, um den Schmerzlaut zu unterdrücken. Danach ging er langsam zur Tür, welche er millimeterweise öffnete. »Ich ruf dich an«, hörte er Charlotte sagen. Als er in den Flur trat, sah er seine Frau an der Wohnungstür stehen und diese schließen. Sie trug lediglich ein langes T-Shirt, das ihr bis zu den Oberschenkeln reichte. Als sie sich umdrehte und ihn sah, wirkte sie überrascht. Es dauerte einen Moment, bis sie sich gefangen hatte. »Guten Morgen«, sagte sie. »Schon ausgeschlafen?« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes. »Wer war das?« »Niemand«, wiegelte sie ab. »Lass uns direkt ins Bad gehen.« Jeglicher Groll des letzten Abends war aus ihrer Stimme verschwunden und nickend folgte Johannes seiner Frau.

»Du musst sicher erst mal auf die Toilette«, stellte Charlotte fest und lag damit richtig. Johannes setzte sich auf die Klobrille und verrichtete sein kleines Geschäft. Er musste darauf achten, den Buttplug nicht hinaus zu drücken und dachte daran, dass er von nun an jedes Mal auf das Sexspielzeug achten musste. Bisher war es schon mit dem Keuschheitsgürtel allein umständlich gewesen. Der Buttplug setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Charlotte ging unterdessen zur Dusche und zog das T-Shirt in einer Bewegung über den Kopf. Johannes’ Blick fuhr automatisch ihren nackten Körper entlang. Ihre Scham glänzte verräterisch feucht und Johannes war sich sicher, dass es mehr als nur Erregung war. Bevor er eine Chance hatte, zu sehen, ob auch fremde Körperflüssigkeiten im Spiel waren, war Charlotte unter die Dusche gestiegen. Das warme Wasser prasselte auf ihren Körper und wusch alle Spuren hinfort. »Warum bist du so früh wach?«, wollte sie wissen. »Ich habe Stimmen gehört«, antwortete Johannes. »Da wollte ich nachsehen.«

»Wie gesagt, da war nichts. Nur ein Missverständnis«, erklärte die Agenturchefin. »Da hat sich jemand an der Tür geirrt.« »Ach so, okay«, erwiderte Johannes, der sich sicher war, dass er die Klingel gehört hätte und dass die Stimmen aus dem Wohnungsflur gekommen waren. »Du vertraust mir doch, oder?«, wollte Charlotte wissen, die seinen nachdenklichen Blick mit einem fragenden erwiderte. »Natürlich, Herrin«, beeilte sich Johannes zu sagen. »Das freut mich sehr«, antwortete Charlotte. »Immerhin ist das ein wichtiger Baustein.« »Ja, Herrin.« Nachdem Johannes auf der Toilette fertig war, sollte er sich die Hände waschen und mit ein paar Sportübungen beginnen. Während Charlotte weiterhin die erfrischende Dusche genoss, absolvierte Johannes fünfzig Liegestütze und Crunches. Die ganze Zeit über betrachteten er und Charlotte einander. Er genoss den Anblick ihres unverhüllten Körpers, den sie gründlich einseifte und sie den Anblick ihres nur mit einem Keuschheitsgürtel bekleideten Manns, der fleißig trainierte. Nachdem Charlotte aus der Dusche gekommen war und sich abgetrocknet hatte, verließ sie kurz das Bad und kam kurz darauf mit dem Schlüssel für den Keuschheitsgürtel wieder.

»Ich denke, es wäre etwas viel verlangt, dass du heute erneut in den Schönheitssalon musst«, stellte Charlotte fest. »Immerhin ist es ziemlich viel verlangt, dass du dich dann da unter Kontrolle haben musst.« Sie ließ dabei offen, ob sie die natürliche Reaktion auf die Berührung seiner hocherregten Regionen meinte oder ob das von ihm ausgesprochene Vertrauen doch nur einseitig existierte. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes verwundert. »Danke, Herrin.« »Deswegen, werde ich mich heute der Aufgabe annehmen«, erklärte Charlotte und befreite kurz darauf Johannes’ bestes Stück, welches sich sofort zu voller Größe entfaltete. »Was zu beweisen war«, meinte die Eheherrin lachend, ehe sie einen Waschlappen zur Hand nahm. Diesen befeuchtete sie mit warmem Wasser und drückte ihn anschließend auf Johannes’ Intimbereich. Es folgte eine großzügige Menge Rasierschaum und eine Intimrasur, die gründlicher nicht hätte sein können. Charlotte schob Johannes’ Gemächt in alle Richtungen und ließ ihn am Ende auf alle Viere gehen, um jedes Härchen zu erreichen. Zum Abschluss wischte sie mit dem Waschlappen Schaumreste und Haarstoppeln ab.

Johannes fiel auf, dass sie währenddessen die ganze Zeit nackt war, sich aber nicht wie an den vorangegangenen Tagen von ihm lecken ließ. Für den Ehesklaven war es ein weiteres Indiz dafür, dass sie erst kurz zuvor gekommen war. Oder sah er plötzlich Gespenster und seine Frau hatte sich nur etwas Spaß mit ihrem Vibrator gegönnt? Charlotte ließ ihm nicht lange Zeit zum Nachdenken. Stattdessen holte sie aus dem Badezimmerschrank sein Aftershave und verteilte etwas davon in ihren Handflächen. »Zähne zusammenbeißen«, warnte Charlotte, ehe sie Johannes’ Intimbereich ausgiebig einrieb. Der Ehesklave musste die Zähne tatsächlich fest zusammenbeißen, denn durch den Alkohol im Aftershave brannte seine sensible Körperregion anschließen mehr als unangenehm. »Am besten, du machst noch ein paar Crunches und Liegestütze zur Ablenkung«, schlug Charlotte vor und Johannes kam der Aufforderung nach. Im Gegensatz zum ersten Set war das zweite deutlich härter und der Ehesklave musste viel Willenskraft aufbringen, um so viele Wiederholungen wie möglich zu schaffen. Am Ende fehlten ihm sieben Liegestütze. »Nicht ganz«, stellte Charlotte fest und strich gedankenverloren über Johannes’ Oberarme. »Aber es geht in die richtige Richtung.«

Im Anschluss musste er seine Sportkleidung anziehen und es ging einmal mehr in Richtung Park. Wie die Tage zuvor, setzte sich Charlotte und sah Johannes beim Laufen der Runden zu, während sie ausgiebig frühstückte. Ihr Mann strengte sich an und lief so schnell es mit dem Buttplug eben ging. Am Ende kamen 38 Runden zusammen. »Ganz passabel«, bemerkte Charlotte, die zu ihm gekommen war, als er die letzte Runde beendet hatte. »Leider etwas schlechter als gestern.« Johannes nickte. »Außerdem sind da noch die sieben fehlenden Liegestütze«, fuhr seine Frau fort und reagierte umgehend auf seinen entsetzten Blick: »Schau nicht so. Es ist wichtig, dass du in Form kommst. Da kannst du dir keine Schwächeperioden erlauben.« »Ja, Herrin«, gab Johannes leise zurück. »Dann sind wir uns also einig, es müssen zwölf fehlende Runden und sieben nicht gemachte Liegestütze abgegolten werden. In Summe also neunzehn«, rechnete Charlotte zusammen. Ihr Mann hatte schon längst im Kopf ermittelt, dass er damit bei 98 Strafpunkten wäre. »Ich nehme die Kniebeugen«, meinte er kurzangebunden und ging voran in den Park hinein.

»Mir fehlt etwas der Glaube, dass diese Kniebeugen genügend Motivation sind«, stellte Charlotte auf dem Weg nachdenklich fest. »Ja, du hast dich gesteigert, aber so richtig das Ziel noch nicht erreicht.« Johannes sah seine Frau an und wagte nicht, etwas zu erwidern auf die Gefahr hin, seine Situation zu verschlimmern. Am Brennnesselbeet angekommen, zog er seine Hose aus und reichte sie Charlotte, ehe er sich zwischen das Unkraut bewegte. Wieder stellte sich sein bestes Stück hart auf. War es nur die aufgestaute Erregung oder turnten die Schmerzen Johannes unbewusst an? Oder konnte es die damit verbundene Erniedrigung sein? Er konnte sich selbst keinen Reim darauf machen, sah aber an Charlottes Blick, dass ihr gefiel, was sie sah. »Nicht vergessen, die Vorhaut komplett zurückziehen und jeweils mindestens drei Sekunden in der Hocke bleiben«, mahnte sie. »Ja, Herrin«, gab Johannes zurück und fing mit den Kniebeugen an. Die Brennnesseln fühlten sich noch gemeiner an, als der frisch rasierte Intimbereich mit den Nesseln in Kontakt kam. Doch trotz der zahlreichen juckenden, gereizten Hautpartien stand Johannes’ Männlichkeit weiterhin wie eine Eins.

Er hatte etwas mehr als die Hälfte der Kniebeugen absolviert, als plötzlich zwei Frauen an dem Platz vorbei spazierten. Obwohl es ein öffentlicher Park war, hatte Johannes im Laufe der Zeit die Möglichkeit, dass ihn fremde Menschen erwischen könnten, komplett verdrängt. Die beiden Frauen blieben erschrocken stehen und sahen sich die Szene mit großen Augen an. »Weitermachen«, mahnte Charlotte und nickte den beiden unerwarteten Gästen anschließend freundlich zu. Eine von ihnen grinste, während die andere das Gesicht angewidert verzog. Letztere war es auch, die als erste den Weg fortsetzte und ihre Freundin dabei hinter sich herzog. Johannes’ Gesicht war knallrot vor Scham. »Mach dir nicht ins nicht vorhandene Höschen«, meinte Charlotte. »Wenn du so etwas demnächst vermeiden willst, solltest du dich einfach steigern. Oder dich mit der Idee einer Körperverzierung anfreunden.« »Ja, Herrin«, gab Johannes kleinlaut zurück, obwohl er wusste, dass eine solche Steigerung an ein Wunder grenzen würde und an die angedrohte Körperverzierung wollte er gar nicht denken.

»Die beiden haben mich allerdings auf etwas gebracht«, fuhr die Agenturchefin fort. »Auch wenn einen etwas aus der Bahn wirft, muss man weitermachen.« Diese Aussage konnte Johannes, der seine Hose gerade wieder anzog, nur mit einem fragenden Blick beantworten. »Verstehst du denn nicht?«, fragte Charlotte. »Man muss einfach weitermachen, um seine Ziele zu erreichen.« Sie griff ein Taschentuch aus ihrer Handtasche und pflückte damit einen Strauch Brennnesseln. »Hose runter«, forderte sie. »Bitte nicht, Herrin!«, bettelte Johannes, doch Charlotte war unerbittlich. Nach einem kurzen Blick rundum, schob Johannes seine Sporthose bis zu den Knien hinunter. Charlotte legte die Brennnesseln in den Schritt und erlaubte ihm seine Kleidung wieder zu richten. Widerwillig kam Johannes der Aufforderung nach. Sofort presste sich das piksende Unkraut an seinen Intimbereich. Lediglich sein Anus wurde durch die Basis des Buttplugs geschützt. Ein unerwarteter Pluspunkt für das Sexspielzeug, das ihm keine Gelegenheit gab, es zu vergessen. »Jetzt wirst du die restlichen zwölf Runden laufen«, erklärte Charlotte. »Zum Glück haben wir heute Morgen etwas mehr Zeit dank des frühen Aufstehens.«

Johannes wusste, dass Widerworte sinnlos waren. Er folgte seiner Eheherrin aus dem Park hinaus und lief los. Die Brennnesseln in seiner Hose rieben dabei über jeden Millimeter seines Intimbereichs. Der einzige Vorteil war, dass er durch die Zwangspause etwas Energie hatte tanken können und die verbleibenden Runden bald absolviert hatte. »Siehst du«, meinte Charlotte. »War doch gar nicht so schlimm.« »Ja, Herrin.« »Noch bist du aber nicht ganz fertig«, stellte sie bestimmt fest und Johannes sah seine Frau fragend an. Nach einem kurzen Moment fiel der Groschen und er ging vor dem Bäckerladen auf den Boden. Die sieben Liegestütze absolvierte er kurz und schmerzlos. »So lob ich mir das«, freute sich Charlotte. »Ich hol dir mal ein Frühstück und du kannst - wenn du magst - deine Slipeinlage wegbringen.« Lachend ging sie in den Laden, während Johannes zurück zum Park lief und dort ins Gebüsch trat. Er riss seine Sporthose förmlich runter und den gequetschten Brennnesselstrauch raus. Der Bereich zwischen seinen Beinen war knallrot und Johannes konnte es kaum erwarten, sich eine kühlende Dusche zu gönnen.

Nachdem er sein Frühstück gegessen hatte, ging es mit Charlotte zurück zur Wohnung, wo er diesem Wunsch nachkommen konnte. Er hängte sein Sportzeug zum Auslüften auf und war froh, dies ohne neugierige Zuschauer von der anderen Straßenseite machen zu können. »Bis auf dein unnötiges Betteln hast du dich gut geschlagen«, stellte Charlotte fest als sie Johannes beim Duschen zusah. »Danke, Herrin.« »Vielleicht habe ich gestern etwas überreagiert«, fuhr sie fort. »Ich möchte dein Vertrauen gegenüber mir natürlich auch nicht unbelohnt lassen.« Johannes hörte aufmerksam zu. »Du darfst weiterhin ohne Keuschheitsgürtel den Tag verbringen«, sagte sie. »Den brauchst du nur noch für die Nacht. So wie Kleinkinder eine Windel.« Der Vergleich war nicht besonders schmeichelhaft, wie Johannes feststellen musste. »Was ist mit dem Buttplug?«, fragte er vorsichtig. »Der bleibt«, antwortete Charlotte. »Du bist nach der Aktion mit Katja auf Bewährung und der Plug soll dich daran erinnern.« ›Oh, das tut er‹, dachte Johannes bei sich. »Danke, Herrin.« Nachdem sich der Ehesklave abgetrocknet und angezogen hatte, ging es ins Büro, wo Frau Müller und Sabine schon warteten. Letztere traute sich nicht, Johannes in die Augen zu sehen.

Charlotte beorderte die Blondine wie am Vortag direkt in ihr Büro und nahm Johannes so die Chance, es selbst zu tun. Er ging daher allein in sein Büro und schaltete den Rechner an. Trotz der wilden Eskapaden in seinem Privatleben musste der Laden laufen und er dafür die anfallenden Aufgaben erledigen. Dies fiel ihm mit dem Plug im Po extrem schwer. Wie hatte Sabine das mehrere Tage lang ausgehalten? Und wie hatte die noch größere Version in ihren süßen Po gepasst? Die Erinnerung an das Hinterteil von Sabine ließen Johannes’ Freudenspender wachsen. Er liebte das Gefühl der Freiheit und die Chance, ungehindert eine Erektion zu bekommen. Gleichzeitig traute sich der Agenturchef nicht, sich selbst Befriedigung zu verschaffen. Es war, als würde Charlotte, obwohl sie gar nicht im Raum war, über ihn wachen und dafür sorgen, dass er sich wie ein braver Ehesklave verhielt. Paradoxerweise brachte ihn die Vorstellung, nicht kommen zu dürfen, nur noch mehr auf Touren und sein bestes Stück wurde schmerzhaft hart. Johannes gab sich selbst eine Ohrfeige, um seine Gedanken wieder auf die Kunden-E-Mail vor seinen Augen zu fokussieren.

Nach einer Stunde klopfte es an seiner Bürotür. »Herein«, sagte Johannes automatisch und im nächsten Moment stand ihm Sabine gegenüber. Sie schloss die Tür hinter sich. Schweigen. Beide sahen sich abwartend an und wussten nicht, was sie sagen sollten, obwohl ihnen die Fragen nur so durch den Kopf schossen. Sabine atmete hörbar ein und aus, ehe sie sich vor Johannes’ Schreibtisch auf einen Stuhl setzte. »Was möchtest du?«, fragte ihr Chef. »Mit dir reden.« »Worüber?« »Gestern Abend.« »Ich bin ganz Ohr«, stellte Johannes fest und sah Sabine interessiert an. Sie spielte nervös mit einer Haarsträhne. »Was ist denn nun?«, wollte Johannes wissen. »Gedankenlesen kann ich noch nicht.« »Leider«, stellte die Blondine fest. »Ich dachte, es interessiert dich, warum ich Charlotte das von dir und Katja erzählt habe.« »Und ob mich das interessiert«, gab Johannes zurück. »Besonders, nachdem ich es dir nur zwei Tage zuvor im Vertrauen selbst erzählt habe.« »Kannst du das denn nicht verstehen?«, fragte Sabine. »Bist du denn immer noch so blind?« »Wieso blind? Weil ich dir vertraut habe?«, erwiderte Johannes.

»Du kannst dir doch selbst nicht vertrauen«, kam es von Sabine zurück. »Du redest immer davon, Charlotte zurück zu gewinnen und siehst nicht, was für ein Spiel sie mit dir treibt.« »Meine Ehe geht dich nichts an«, stellte Johannes klar. »Mach doch mit deiner verkorksten Ehe, was du willst«, fauchte Sabine. »Aber denk ja nicht, ich lasse mich regelmäßig von irgendwelchen Typen besteigen, während du heimlich die Trainerin leckst und dir einbildest, du hättest keine Wahl.« »Es hat dir doch gefallen! Drei Orgasmen sind ziemlich eindeutig und drei mehr als ich bekommen habe. Was willst du denn noch mehr?« »Was ich will?« Sabine lachte laut auf. »Angeblich können wir Frauen ja Sex und Liebe nicht so gut trennen wie ihr Männer. Ganz ehrlich, ich kann das, wenn mir danach ist. Aber auch dann will ich bestimmen, mit wem ich Sex habe.« »Ja mein Gott, es wird sich schon jemand anderes finden«, warf Johannes ein. »Wie gesagt, du verstehst es einfach nicht«, stellte Sabine fest. »Du verstehst nicht, dass dieser Jemand schon längst da ist.« »Ja, dann geh’ zu ihm, aber lass mich aus dem Spiel«, erwiderte Johannes. »Dann habe ich vielleicht mal eine Chance, meine Ehe auf die Reihe zu bekommen.«

Sabine schüttelte ihren Kopf und blickte Richtung Decke. Offenbar sortierte sie ihre Gedanken neu. »Es tut mir leid, dass ich Charlotte dein Geheimnis mit Katja erzählt habe«, sagte sie schließlich. »Danke«, gab Johannes zurück und seine Gesichtszüge entspannten sich. »Ich hoffe, du hattest deswegen nicht zu viel Stress«, fuhr Sabine fort und Johannes verzog das Gesicht. »Charlotte war ziemlich angepisst«, stellte er fest und erzählte anschließend auf Wunsch von Sabine die Details vom letzten Abend. »Sie hat Katja nackt durchs Fitnessstudio gezerrt?« Johannes nickte. Er war selbst erstaunt gewesen, wieviel Kraft seine Frau hatte aufbringen können. »Weißt du, wie es ihr ergangen ist?« »Sie wurde gefeuert«, antwortete Johannes und er spürte, dass sich bei dem Gedanken ein Eisklumpen in seiner Magengegend formte. Immerhin war er Mitschuld an der Entlassung der alleinerziehenden Mutter. »Und Charlotte hat wirklich Fotos von dir und Markus auf dem Parkplatz verteilt?« Wieder ein Nicken von Johannes, der in Reflexion feststellen musste, zu was seine Frau fähig war. »Hast du schon etwas von ihm gehört?« Zur Abwechslung konnte Johannes einmal mit dem Kopf schütteln.

»Und danach war alles gut zwischen euch?« »Nicht ganz«, gestand Johannes. Obwohl es ihm unangenehm war, erzählte er Sabine von den Erlebnissen in der heimischen Folterkammer. Die Blondine hörte schweigend zu und doch merkte der Agenturchef, dass sie Charlottes Reaktion als übertrieben verurteilte. Oder tat er das selbst, während er für sie seinen Bericht Revue passieren ließ? »Jedenfalls ist jetzt alles wieder halbwegs im Lot«, meinte er zum Abschluss. »Du musst dir also nicht so viele Gedanken machen.« »Das ist gut zu wissen«, antwortete Sabine, die scheinbar noch immer alle Informationen verarbeitete. »Ich hoffe, eure Couch ist bequem.« »Die Couch ja, der Buttplug nicht«, ließ Johannes sie wissen und beide mussten lachen. »Wie hältst du es mit dem Ding nur aus?« »Kann ich selbst nicht sagen«, gestand Sabine. »Selbst der kleine Plug drückt mit der Zeit unangenehm. Und er gibt mir das Gefühl, dass ich jederzeit fällig wäre, doch noch den Po als Strafe hinzuhalten.« Obwohl es unangebracht war, verspürte Johannes eine aufsteigende Erregung, als er sich einmal mehr die halbnackte Sabine über seinen Tisch gebeugt in Erinnerung rief.

Ein Klopfen an der Bürotür unterbrach das Gespräch. Ohne eine Antwort abzuwarten, kam Charlotte hinein. »Ich denke, es ist an der Zeit für Mittagessen«, meinte sie und warf einen demonstrativen Blick auf ihre Armbanduhr. »Deine Mutter und ich haben zumindest Hunger. Es gibt da ein neues Restaurant die Straße runter. Ihr wollt doch sicher auch etwas, oder?« »Sehr gern«, antwortete Sabine und ging ihre Sachen holen. »Gute Idee«, stimmte Johannes zu. »Dann treffen wir uns gleich am Fahrstuhl«, fasste Charlotte zusammen und schon hatte sie den Raum wieder verlassen. Johannes sperrte seinen Computer und nahm sich einen Moment, um nachzudenken. Er war sich nicht sicher, ob das Problem in Bezug auf Katja und das verratene Geheimnis aus der Welt war. Und er wurde das Gefühl nicht los, dass Sabine soweit recht hatte, dass er nicht alles verstand. Doch welchen Baustein im Puzzle hatte er übersehen? Charlottes mahnende Worte holten ihn aus seinen Gedanken. Er beeilte sich, zu den anderen dreien zu stoßen und gemeinsam verließen sie das Gebäude. Das ausgesuchte Restaurant erreichten sie wenige Minuten später.

In dem Lokal war Selbstbedienung das Gebot der Stunde. Die kleine Gruppe nahm dennoch erst einmal Platz, um in Ruhe die Speisekarte zu studieren. Anschließend erklärte sich Frau Müller bereit, die Bestellung aufzugeben und an den Tisch zu bringen. Sabine wollte ihrer Mutter dabei helfen, doch Charlotte hielt die Angestellte zurück. Als sie nur noch zu dritt waren, fragte Charlotte direkt: »Und? Was hattet ihr beide vorhin so Wichtiges zu besprechen?« Bevor Johannes antworten konnte, sagte Sabine: »Ich habe ihm erklärt, wie er besser mit dem Plug klarkommt.« »Darin hast du wirklich mehr Erfahrung«, stellte Charlotte belustigt fest. »Vielleicht ist der mittlere Plug zum Einstieg und auf Dauer etwas viel verlangt.« »Vielleicht«, stimmte Sabine zu und lächelte Johannes an. Dieser hielt sich galant zurück, denn ohne jegliches Zutun entwickelte sich das Gespräch für ihn bestens. »Wir könnten die Plugs nachher tauschen«, schlug Sabine vor. »Er hat dann weiterhin einen, der ihn an seine Missetaten erinnert.« »Und dein Po fühlt sich nicht mehr so leer an«, fügte Charlotte hinzu.

Johannes sah erst kurz zu Sabine und dann zu Charlotte. Diese erklärte einen Moment später, dass sie den Vorschlag annehmen wollte: »Jetzt aber mal los. Wenn, dann sofort.« »Hier?«, fragte Sabine entsetzt und auch Johannes war alles andere als begeistert. »Natürlich nicht am Tisch, auch wenn ich weiß, dass du es kaum erwarten kannst, dir die Hose runter zu reißen und dir etwas noch dickeres in den Arsch zu schieben«, gab die Agenturchefin lachend zurück und zeigte anschließend zu den Toiletten. »Da und zwar ein bisschen plötzlich. Wenn ihr nach dem Essen wieder am Tisch seid, gibt’s eine Strafe.« Wieder tauschten Sabine und Johannes einen kurzen Blick aus, ehe sie sich beeilten, vom Tisch aufzustehen und zu den Toiletten zu gehen. »Welche?«, fragte Johannes beim Blick auf die Geschlechter. »Männer«, sagte Sabine bestimmt. »Bei den Frauen könnte meine Mutter reinplatzen.« Johannes nickte und warf einen Blick in die Herrentoilette. »Alles sauber.« »So muss das sein«, scherzte Sabine und sie beeilten sich, gemeinsam in eine Kabine zu kommen, ehe sie jemand sah. Schnell zogen beide ihre Hosen aus.

»Warum hast du gelogen?«, wollte Johannes wissen. »Wie gelogen?« »Na gerade, am Tisch. Als Charlotte gefragt hat, was wir in meinem Büro besprochen haben.« »Meinst du, die Wahrheit wäre besser für dich gewesen?«, wollte Sabine, die gerade ihren Slip runterzog, wissen. »Die Thematik mit Katja solltest du ruhen lassen und Charlotte nicht nochmal daran erinnern.« »Das wäre sicher besser«, stimmte Johannes zu und folgte Sabines Beispiel indem er seine Boxershorts auszog. »Frisch rasiert«, stellte Sabine fest und blickte mit einem Lächeln zwischen Johannes’ Beine. »Leider keine Zeit, um damit zu spielen.« Johannes wollte bereits anmerken, dass es ihm immer noch nicht gestattet war, einen Höhepunkt zu bekommen, doch Sabine drehte ihn bereits um und drückte ihn nach vorn. Der Agenturchef stütze sich an der Wand hinter der Toilette ab, während Sabine hinter ihm in die Hocke ging. Schnell hatte sie den schmalen Buttplug aus ihrem Po geholt und angefangen, den dickeren aus seinem Hintereingang zu ziehen. Johannes wagte keinen Blick nach hinten. Ob das Sexspielzeug sauber war?

Stattdessen genoss er das befreiende Gefühl, dass nichts mehr von innen gegen seinen After drückte. Lange konnte Sabine ihm diese Freude nicht gönnen. Sie führte den schmalen Plug an seinen Hintereingang und ließ ihn hineingleiten. Das ging völlig problemlos und das anschließende Gefühl war um Längen besser als vorher. Als Johannes sich umdrehte, sah er Sabine noch immer am Boden hocken. Sie hatte den mittleren Buttplug an ihrem After in Stellung gebracht und schob ihn langsam hinein. »Ich sollte daran denken, stets eine Tube Gleitgel dabei zu haben«, scherzte sie und keuchte kurz darauf auf, als die dickste Stelle des Plugs die enge Körperöffnung passierte. »Zeit zum Anziehen«, stellte die Blondine fest und warf einen letzten, sehnsüchtigen Blick auf Johannes’ Gemächt, das nur wenige Zentimeter vor ihrem Gesicht schwebte. Nachdem beide ihre Kleidung geordnet hatten, verließen sie die Kabine und wuschen sich die Hände. Ein älterer Herr, der die Toilette kurz darauf betrat, wurde von Sabine freundlich gegrüßt, ehe sie und Johannes zum Tisch zurückkehrten.

»Gerade noch so«, stellte Charlotte mit einem Anflug aus Enttäuschung in der Stimme fest, denn nur wenige Sekunden später war Sabines Mutter mit dem bestellten Essen da. Gemeinsam aßen die vier und unterhielten sich miteinander. Johannes genoss das Gefühl des kleinen Buttplugs regelrecht und war Sabine dankbar, dass sie ihm den mittleren abgenommen hatte. Hin und wieder lächelten sich die beiden an, während sie sich für den Nachmittag stärkten. Nachdem alle aufgegessen hatten, ging es zurück zum Büro. Johannes schaffte am Nachmittag deutlich mehr und war sehr froh darüber. Sabine wurde dagegen von ihrer Mutter und Charlotte auf Trab gehalten, verzog jedoch keine Miene dabei. Wie sie all die Arbeit mit dem mittleren Plug konzentriert bewältigen konnte, war für Johannes ein Rätsel. Ebenso konnte er sich keinen Reim darauf machen, als Charlotte ihn abholte, um zum Schönheitssalon zu fahren. Sabine, die dank der Heißwachsenthaarung keine Behandlung nötig hatte, musste nicht mit. »Was soll ich da?«, fragte Johannes, denn allein die Vorstellung, zwischen all den Frauen im Wartebereich zu sitzen, störte ihn. »Wer sagt denn, dass ich dich bis dahin mitnehme?«, erwiderte Charlotte, während sie im Fahrstuhl in die Tiefgarage fuhren. »Ich habe dir sozusagen einen Babysitter gesucht.«

Johannes mochte den Tonfall in Charlottes Stimme nicht, fügte sich aber seinem Schicksal. Er nahm auf dem Beifahrersitz Platz und wartete ab. Die Agenturchefin steuerte den Wagen durch den Berufsverkehr in Richtung Stadt. Ein paar Ampeln später hatte Johannes ein Gefühl, in welche Richtung es gehen würde und kurze Zeit darauf Gewissheit. Sie fuhren zum Sexshop und Nadine erwartete den Ehesklaven bereits. Freudestrahlend stand sie vor dem Eingang und begrüßte Charlotte. »Ich hoffe es macht dir nicht zu viel aus, auf ihn aufzupassen«, meinte Charlotte und Johannes hatte mittlerweile wirklich das Gefühl, mit einem Kleinkind gleichgesetzt zu werden. »Gar nicht«, erwiderte Nadine. »Er ist super fürs Geschäft.« Sofort erinnerte sich Johannes an die vergangenen Besuche im Sexshop. Als Ausstellungsstück und maskierter Sklavenkellner hatte er in der Tat einen positiven Effekt auf den Umsatz gehabt. »Das hört man doch gern«, stellte Charlotte lachend fest, ehe sie sich verabschiedete. »Ich denke, ich bin in ein bis anderthalb Stunden wieder da.« »Okay, bis nachher«, rief Nadine der Agenturchefin hinterher, ehe sie Johannes an der Hand nahm und ihn in den Sexshop führte.

»Ich habe eine Überraschung für dich«, sagte sie und der junge Unternehmer merkte erneut, dass diese Vorhersage nicht mehr die Vorfreude auslöste, wie noch ein paar Wochen zuvor. »Augen zu«, forderte Nadine, ehe sie die Tür öffnete. Johannes kam der Aufforderung nach und wurde dann von der Verkäuferin in den Laden geführt. »Augen auf.« Johannes öffnete die Augen und sah sich einem Dutzend junger Frauen gegenüber, die einen schlagartigen Fluchtreflex auslösten. Nadine hatte jedoch bereits die Eingangstür geschlossen und abgeschlossen. Sie hängte ein Schild ins Fenster, dass der Laden aufgrund einer privaten Veranstaltung geschlossen sei. Zwölf Augenpaare taxierten Johannes, der in den Gesichtern von Nervosität bis Schadenfreude alles entdecken konnte. »Du musst wissen, meine Freundin Melanie feiert heute ihren Junggesellinnenabschied«, flüsterte Nadine ihm ins Ohr und zeigte auf eine Frau mit kurzen blonden Haaren, die ihm daraufhin zuwinkte. »Da hatten wir die Idee, dass sie für ihr Liebesnest noch etwas Spielzeug gebrauchen könnte und du wirst uns helfen, alles auszuprobieren.« Kaum hatte sie ausgesprochen, jubelten die Frauen vor Begeisterung.

»Ausziehen! Ausziehen!«, rief eine der Frauen und die anderen stimmten mit ein. »Ausziehen! Ausziehen!« Nadine beeilte sich, um den Tresen zur Kasse zu laufen. Dort schaltete sie Musik an und dimmte das Licht. Die lautstarken Forderungen der Frauen ließen nicht nach und Nadines Blick verriet Johannes, dass er das auch nicht zu erwarten brauchte. So fing er unbeholfen an, sich zur Musik im Takt zu bewegen und sich auszuziehen. Mit lautem Jubel nahmen die Frauen es zur Kenntnis und verfolgten seine unfreiwillige Tanzeinlage. Der Krawatte folgten das Jackett und das Hemd, ehe Johannes aus den Schuhen schlüpfte. Er ließ die Sachen achtlos fallen, doch Nadine griff danach und warf sie ins Publikum. Das Pfeifen und Grölen der Gruppe wurde davon nur noch mehr angeheizt. Ungelenk streifte er sich die Socken und die Hose ab, ehe er von selbst die Kleidungsstücke in die Menge warf. »Jetzt wird’s interessant«, kam eine Stimme von weit hinten und alle lachten. Seine Unterhose war deutlich ausgebeult und der junge Unternehmer konnte die Blicke auf seinem Schritt spüren.

Bevor Johannes dazu kam, das letzte Kleidungsstück auszuziehen, kamen vier Frauen auf ihn zu. Sie hatten sich scheinbar abgesprochen und zwei packten seine Arme, während die anderen beiden hinter ihn liefen. Dort drückten sie gegen seinen Rücken und mit vereinten Kräften führten sie in vorwärts zur Frau des Abends. Melanie errötete selbst beim Anblick des kaum bekleideten fremden Mannes, der nun auf Anweisung der Frauen um ihn herum direkt vor der zukünftigen Braut tanzte. Obwohl Johannes es nicht für möglich gehalten hatte, war es ihm sogar noch peinlicher. Direkt in der Gruppe zu tanzen nahm ihm den Sicherheitsabstand, den er bis dahin genossen hatte. »Ausziehen!«, kam wieder die alte Forderung auf. Johannes wollte gerade in den Bund seiner Unterhose greifen, als er zurückgehalten wurde. »Nicht Du!« Er brauchte wie Melanie einen Moment, ehe beiden klar war, was erwartet wurde. Unter tosendem Jubel griff die junge Frau die Unterhose und entblößte Johannes vollends. Seine harte Männlichkeit sprang aus den Boxershorts hervor und zeigte sich der Gruppe in voller Pracht.

Sofort fingen die Frauen an, nach Johannes zu greifen. Mehrere Hände waren gleichzeitig an seinem Po und den Oberschenkeln. Es wurde fest zugepackt und geprüft, aus welchem Material der junge Unternehmer gemacht war. Melanie blickte nach wie vor auf seine Körpermitte und wirkte dabei sehr verhalten. Eine Freundin zu ihrer Linken griff nach ihrer Hand und führte sie zu Johannes’ Gemächt. Begleitet von Zurufen der anderen massierte sie die glattrasierten Hoden und fuhr mehrmals über den prallen Ständer. »Und, wie ist er im Vergleich zu deiner besseren Hälfte?«, kam die Frage aus der Runde. »Das wird nicht verraten«, antwortete Melanie bestimmt, doch Johannes interpretierte ihr Lächeln, als würde ihr gefallen, was sie sah. Zwei Hände zogen seine Pobacken auseinander und die Frau hinter ihm entdeckte den Buttplug. »Ich fasse es nicht! Der Kerl hat was im Arsch stecken!«, rief sie und ließ Johannes rotieren, sodass jede einen Blick darauf werfen konnte. »Da hast du ja wirklich einen kleinen Perversling gefunden«, stellte eine andere mit Blick zu Nadine fest. »Kaum zu glauben, was?«, erwiderte diese lachend.

Wieder griff eine Hand nach Johannes’ Männlichkeit und fing an, diese zu massieren. Der Ehesklave stöhnte und Nadine gebot dem wilden Treiben Einhalt. »Er darf nicht kommen«, erklärte sie und wurde aus der Runde mit fragenden Blicken bedacht. Sofort erklärte sie, dass es Johannes’ Frau und Eheherrin wichtig war, dass er nicht unerlaubt zum Orgasmus kam. »Dass ihn sowas aufmerksamer macht, glaube ich gern«, warf eine der Frauen ein. »Könnte bei meinem Kerl sicher auch helfen.« »Ich hoffe, du schreibst mit, Melanie«, meinte eine andere und die Gruppe lachte. Nadine ergriff wieder das Wort und erzählte eine Kurzfassung von den Geschehnissen, soweit diese ihr bekannt waren. Beim Thema Seitensprung sahen alle Frauen Johannes vorwurfsvoll an und für viele stand offenbar die Frage im Raum, ob eine solche Bestrafung angebracht war. »Dann hoffen wir mal, dass es bei euch anders wird«, meinte Nadine zu Melanie. »Dafür haben wir ja auch noch einiges vorbereitet.« Sie grinste und Melanie nickte zustimmend.

Johannes wurde wenige Sekunden später zu einem Andreaskreuz geführt und dort gefesselt. Nadine stellte einen Stuhl auf die andere Seite des Ladens und ließ Melanie Platz nehmen. Danach versammelte sie die anderen Partygäste um sich herum. »Wie wir gerade gelernt haben, ist es immer wichtig, für die richtige Aufmerksamkeit beim Mann zu sorgen, damit er nicht vergisst, dass Appetit holen zwar erlaubt ist, aber zu Hause gegessen wird«, sagte sie und die anderen kicherten. »Deswegen hat Melanie ein paar Outfits rausgesucht, die ihr für sie probehalber tragen sollt. Dann kann sie sich das richtige raussuchen.« »Outfits?«, kam die Gegenfrage aus der Runde und an der Nervosität der Stimme konnte Johannes erkennen, dass die Person gut verstanden hatte, was für Klamotten in diesem Laden verkauft wurden. »Oh ja«, erklärte Nadine mit einem Lächeln. »Für jede liegt etwas bereit und Melanie wird bewerten, wie sie es findet. Keine Angst, für mich wurde auch etwas rausgesucht und ich weiß nicht was.« Ein gespielt böser Blick traf Melanie.

»Und was ist mit dem da?«, wollte eine der Damen wissen und zeigte auf Johannes. »Er?«, gab Nadine zurück und verschaffte sich selbst eine Denkpause. »Er kann mich unterstützen«, warf Melanie ein und lächelte Johannes an. »Immerhin will ich ja wissen, was Männer anturnt.« »Dann soll es so sein«, meinte Nadine und nickte. Johannes konnte ihr ansehen, dass es ihr nicht wirklich recht war, dass er sie gleich leicht bekleidet sehen würde. Er selbst war froh, dass der Fokus von ihm abgerückt war und sah den kommenden Minuten sehr freudig entgegen. Die Frauen bewegten sich gemeinsam in den hinteren Teil des Ladens und bekamen Tüten mit ihrem Namen gereicht. »Und nicht vergessen, nur was in der Tüte ist«, rief Melanie hinterher und grinste. »Das wird dir gefallen«, sagte sie anschließend zu Johannes und er nickte. »Das glaube ich gern.« »Bereust du deinen Seitensprung?«, kam die unvermittelte Frage und Johannes nickte. »Es war falsch«, gestand er und seine Reue stieß bei Melanie auf Wohlwollen. »Wenn ich das so höre, ist deine Strafe auch nicht ohne«, sagte die zukünftige Braut. »Da kann dir etwas Ablenkung nicht schaden.«

»Tina! Du bist die Erste!«, rief Melanie und eine Frau mit kurzen roten Haaren kam etwas nervös den Laden entlanggelaufen. Sie trug ein Unterwäsche-Set aus roter Spitze und mit viel durchsichtigem Stoff. Johannes konnte ihre Brustwarzen gut erkennen und wusste nun wie alle anderen, dass Tinas letzte Intimrasur schon eine Weile her war. »Ihm gefällt’s«, stellte Melanie fest und zeigte auf Johannes’ bestes Stück, das voll ausgefahren war. »Wenn er wirklich seit einiger Zeit nicht kommen durfte, nicht wirklich ein verlässliches Testergebnis«, meinte Tina und lachte. Auf Melanies Anweisung drehte sie sich ein paar Mal um die eigene Achse. »Das Kompliment nehme ich aber gerne trotzdem an«, meinte Tina zum Abschluss und zwinkerte Johannes zu, ehe sie wieder ging. »Und ihr behaltet die Klamotten an«, rief Melanie ihr hinterher. ›Das wird ja immer besser‹, dachte Johannes bei sich und freute sich schon auf die nächste Freundin der Braut. Nach und nach mussten alle ein paar sexy Dessous vorführen.

Auch Nadine war wie versprochen mit von der Partie. Ihr kleiner Busen wurde von einem Push-Up deutlich größer dargestellt und der knappe String ließ Johannes einen ungehinderten Blick auf die beiden knackigen Pobacken werfen. Grinsend sah er Nadine an, die ihm verlegen die Zunge rausstreckte. »Gewöhn dich nur nicht dran«, meinte sie, ehe sie wieder nach hinten ging. Die letzte im Bunde war dann Marie, Melanies Trauzeugin. »Ist das dein Ernst?«, kam die Frage von hinten und Melanie bejahte grinsend. Mit hochrotem Kopf kam Marie nach vorne gelaufen. Sie trug Strapse und ein dünnes Hemdchen, durch das ihre Brüste ungehindert zu sehen waren. Was aber viel deutlicher ins Auge fiel, war das fehlende Höschen. Verschämt hielt Marie ihrer Hände vor die Scham und nahm sie dort erst auf Anweisung von Melanie weg. Der dunkle Schamhaarbusch beflügelte Johannes’ Fantasie. »Was meinst du?«, fragte Melanie ihn. »Dass du dir zu viele Gedanken um Unterwäsche machst«, antwortete er ehrlich. »Männer achten kaum darauf und es ist vor allem wichtig, euch da raus zu bekommen.«

»Amen«, meinte Marie dazu. »Wenn du abends einfach nackt ins Bett hüpfst, wird er die Nachricht schon verstehen.« »So wie unser kleiner Freund deine Nachricht versteht?«, wollte Melanie wissen und deutete einmal mehr auf Johannes’ Körpermitte. »Was soll ich sagen?«, erwiderte Marie. »Der Mann hat Geschmack.« Sie drehte sich zum Abschluss noch einmal. Nun, da sie jede Scheu abgelegt hatte, konnte Johannes den ungehinderten Blick auf ihren fast unverhüllten Körper genießen. »Holst du die anderen?«, fragte Melanie und Marie nickte. »Ob ich mir ein Höschen anziehen kann, brauch ich gar nicht fragen, oder?« Sofort schüttelte Melanie grinsend den Kopf. »Jede bleibt wie sie ist.« »Du erfreust dich an einem Laden voller fast nackter Frauen«, stellte Marie fest. »Sicher, dass es die richtige Entscheidung ist, einen Kerl zu heiraten?« Anschließend streckte die Trauzeugin ihrer Freundin die Zunge raus und ging den Rest der Gruppe holen, sodass Johannes einmal mehr den Anblick aller genießen konnte.

»Jetzt gibt es in einer Ehe ja Höhen und Tiefen«, fuhr Nadine fort und löste mit ein paar anderen Johannes vom Andreaskreuz. Gemeinsam führten sie ihn zu einem Strafbock und legten ihn hinüber. »Und genauso bedarf es Zuckerbrot und Peitsche.« »Hört, hört!« »Ich denke, dass mit dem Zuckerbrot haben wir schon ganz gut veranschaulicht«, fuhr Nadine fort und zeigte einmal an sich hinunter. »Nun sollten wir zur Peitsche kommen.« Das meinte sie nicht nur im übertragenden Sinne und holte eine Sammlung an Schlaginstrumenten hervor. Interessiert hörten die Frauen ihr zu, während sie alles erklärte. Johannes erinnerte sich dabei an seinen ersten Besuch mit Charlotte im Sexshop. Damals hatte Nadine seiner Frau die Möglichkeiten für ein Spanking nähergebracht und für eine Erstausstattung gesorgt. »Aber die ganze Theorie ist nichts ohne Praxis«, beendete Nadine ihren Vortrag. Sie nahm ein Paddel und ließ es auf Johannes’ Po klatschen. Das bescherte ihr begeisterten Applaus von den anderen. Nach und nach probierten sich die Frauen unter Nadines Anleitung an verschiedenen Schlaginstrumenten aus. Der Ehesklave war froh, dass die meisten sich nicht trauten, fest zuzuschlagen und dass härtere Treffer mehr Zufall waren.

Dennoch schmerzte seine Kehrseite nach zehn Minuten deutlich und Johannes war sich nicht mehr sicher, dass wirklich nur die zukünftige Braut etwas für das heimische Schlafzimmer suchte. Darauf lenkte Marie wieder den Fokus: »Was ist eigentlich, wenn Melanie mal die Peitsche nötig hat?« Melanie sah ihre Freundin fragend an. »Ach komm, schau nicht so«, lachte Marie. »Wir wissen doch alle, dass du nicht die Unschuld vom Lande bist. Du solltest also genau wissen, was du dir für ein Spanking ins Haus holst.« Die anderen Frauen rundum nickten zustimmend. »Und du solltest darauf achten, dass ihm auch die Dessous stehen, die du aussuchst«, warf Tina ein. »Nur für den Fall der Fälle.« Während die Frauen lachten, lösten Marie und Nadine Johannes vom Strafbock und fesselten ihn wieder an das Andreaskreuz. Auf einen Fingerzeig der Trauzeugin wurde Melanie gepackt und selbst über den Bock befördert. »Hey, was soll das?«, rief sie erschrocken. »Wir helfen dir nur bei der Auswahl des richtigen Sexspielzeugs«, erklärte Marie mit einem Grinsen.

Kaum, dass sie Melanie fixiert hatten, griff Marie um ihre Hüfte und öffnete die Hose. »Lass das!«, kam der entsetzte Schrei. »Oh nein«, erwiderte Marie lachend und zog die Hose samt Slip bis unter die Pobacken. »Das Zielgebiet muss frei sein. Und wenn du nicht gleich aufhörst du zappeln, ziehe ich dir die Hose komplett aus und fessle deine Beine weit gespreizt.« Die Drohung zeigte Wirkung und Melanie fügte sich in ihr Schicksal. Obwohl Johannes wirklich nur die blanken Pobacken sehen konnte, genoss er den Ausblick und konnte in den folgenden Minuten mitverfolgen, wie sich die Frauen für die ausgewählten Dessous bedankten. Jede nahm unter Anleitung von Nadine Maß und trug ihren Teil zur Rötung von Melanies Po bei. Der Agenturchef hatte dabei den Eindruck, dass die Frauen ihre Zurückhaltung verloren hatten. Als sie nach ein paar Minuten von Melanie abließen, war ihr Po mehr als nur gut durchblutet. Nadine hatte eine Idee und holte eine Packung Eddings. Alle unterschrieben auf Melanies Kehrseite und posierten anschließend für ein Gruppenfoto. ›Das Bild des Jahres‹, dachte Johannes. Eine Horde halbnackter Frauen versammelt um einen nackten, knallroten Po.

Die junge Frau wurde befreit und beeilte sich, ihre Hose hochzuziehen, ehe sie ihre Trauzeugin mit einem Paddel quer durch den Sexshop jagte. Es klopfte gleichzeitig an der Tür und Nadine zog sich schnell einen Mantel über, ehe sie öffnete. Entgegen Johannes’ Erwartungen war es nicht Charlotte, sondern Sabine, die den Laden betrat. Die Blondine brauchte einen Moment um die Situation zu verarbeiten, warf Johannes dann aber einen anerkennenden Blick zu. Er wusste selbst, dass es ein komischer Anblick sein musste, wie er nackt und gefesselt im Sexshop stand, umrundet von Frauen in Dessous. Diese Frauen fingen an, verschiedene Sexspielzeuge aus einer Box zu holen und damit zu spielen. Mit munteren Sprüchen ließen sie Vibratoren kreisen und fuhren mit einem Stachelrad über Johannes’ Oberkörper. »Stell dir mal vor, dass müssen die beiden auf ihrer Hochzeit vor allen auspacken«, meinte eine der Frauen und lachte. Nadine und Sabine bekamen davon kaum etwas mit. Die beiden Frauen unterhielten sich angestrengt in der Nähe des Eingangs. Mehrfach sah Nadine dabei zu Johannes und legte ihren Arm um Sabine. Der Agenturchef hatte fast das Gefühl, dass Nadine Sabine Mut zusprechen wollte. Als Johannes eine Hand an seinem besten Stück spürte, wendete er seine Aufmerksamkeit von dem Gespräch ab.

Marie hatte Melanie weitgehend beruhigt und eine Tube Gleitgel gefunden. Damit rieb sie seinen Schaft ganz langsam auf und ab. »Was machst du da?«, wollte Tina wissen. »Er darf doch nicht kommen.« »Wird er auch nicht«, meinte Marie bestimmt und ließ kurz von Johannes ab, ehe sie weitermachte. »Es ist sicher eine Qual, nicht kommen zu dürfen, oder?«, fragte sie Johannes und er nickte. Wieder unterbrach sie das Spiel, dem alle interessiert zusahen. Johannes musste zugeben, dass sie gut darin war, den perfekten Zeitpunkt abzupassen. Schweiß stand ihm auf der Stirn. Es gelang ihm nicht, sich abzulenken und es war deutlich, dass er nur nicht zum Orgasmus kam, weil sie es nicht zuließ und nicht etwa, weil er sich selbst unter Kontrolle hatte. Wieder ließ Marie sein bestes Stück kurz vor dem Höhepunkt allein zurück. Lusttropfen hatten sich an der Eichel gebildet. Johannes blickte umher. Sabine war gegangen und Nadine stand nachdenklich am Eingang. »Ich will auch mal!«, rief Tina und packte zu. Zwei kurze Bewegungen schaffte sie, ehe Marie ihr die Hand wegriss, doch es war zu spät. Diese kleine Reizung hatte gereicht. Johannes keuchte, doch das erlösende Gefühl eines Höhepunktes blieb ihm verwehrt. Stattdessen spürte er, wie sein Lustsaft langsam aus ihm herauslief.

»Was ist denn hier los?«, drang plötzlich Charlottes Stimme durch den Sexshop. Alle Köpfe drehten sich zu ihr um. Selbst Nadine stand geschockt vor der Agenturchefin. Nachdem Sabine gegangen war, hatte sie offenbar vergessen, die Tür wieder abzuschließen. »Ich habe gefragt, was das hier soll!«, wiederholte Charlotte und sah Nadine an. »Von einer FKK-Party war nie die Rede!« »Das ist mein Junggesellinnenabschied«, warf Melanie ein, doch der Blick der sie traf, ließ sie sofort verstummen. »Raus hier!«, schrie Charlotte. »Das können Sie nicht machen!«, meinte Tina bestimmt. »Das ist nicht Ihr Laden.« Doch Nadine gebot ihr sofort Einhalt und bat alle, umgehend den Laden zu verlassen. Um ihrer Freundin nicht noch mehr Ärger zu bereiten, beeilten sich die Frauen ihre Klamotten zu holen und rannten stellenweise noch halb bekleidet aus dem Laden. Die restlichen Sachen mussten sie sich auf dem Parkplatz anziehen. Nachdem die Letzte das Geschäft verlassen hatte, schloss Charlotte die Tür ab und wiederholte ihre Forderung nach einer Erklärung.

Nadine versuchte sich darin, Charlotte zu beruhigen und ihr zu erklären, dass es als Spaß gedacht war. »Johannes war sozusagen das Highlight«, meinte sie, doch die Agenturchefin wollte davon nichts hören. Stattdessen hatte sie die große Spermapfütze zu Johannes’ Füßen entdeckt. »Und was ist das hier?«, wollte sie wissen. »Was ist denn so schwer daran zu verstehen, dass er nicht kommen soll?« »Das war kein richtiger Orgasmus«, meinte Johannes mit fast weinerlicher Stimme. »Was faselst du da?«, fragte Charlotte und Nadine versuchte sich erneut an einer Erklärung. »Egal ob supertoll oder ruiniert«, meckerte Charlotte. »Es war ein Orgasmus und der war tabu. Und wenn Johannes sich nicht zusammenreißen kann, muss ich ihn halt doch wieder wegschließen. Am besten für eine längere Zeit, damit er es endlich lernt.« Der Ehesklave schluckte hart. Diese Vorstellung gefiel ihm gar nicht. »Bitte nicht«, kam es von Nadine. Verwundert sahen Charlotte und Johannes sie an. »Es war mein Fehler«, meinte die Verkäuferin. »Ich habe das hier organisiert und nicht aufgepasst. Wenn jemand bestraft werden sollte, dann ich.« Johannes war baff. Wie kam Nadine dazu?

»Bist du dir sicher?«, wollte Charlotte, die scheinbar gewillt war das Angebot anzunehmen, wissen. »Ja, Herrin«, antwortete Nadine mit einem Flattern in der Stimme. »Dann zieh dich aus!«, forderte die Agenturchefin. »Viel ist es ja nicht.« Nadine blickte nervös zu Johannes, ehe sie sich die Unterwäsche mit rotem Kopf abstreifte. Ihre Brüste waren wirklich klein, aber niedlich anzusehen, wie Johannes fand. Ein schmaler Streifen Schamhaar wies den Weg zu ihrem Lustzentrum. Charlotte gönnte ihrem Mann einen Moment den Anblick, ehe sie sich wieder an Nadine wendete: »Wenn du die Sauerei zu verantworten hast, solltest du sie auch auflecken.« Dabei zeigte sie auf die Spermaflecken. Johannes hätte schwören können, dass Nadine einen Rückzieher machen würde, doch so kam es nicht. »Ja, Herrin«, sagte sie und ging auf die Knie. Sie leckte Johannes’ kalten Lustsaft vom Fußboden des Sexshops. »Ich hoffe, es schmeckt«, meinte Charlotte lachend. Sie hatte sich auf den Stuhl auf der anderen Seite gesetzt und genoss den Blick auf Nadines hoch gestreckten Po.

Nachdem Nadine die demütigende Aufgabe erfüllt hatte, wurde sie von Charlotte zum Bock beordert und dort mit gespreizten Armen und Beinen gefesselt. Wie erwartet griff die Agenturchefin umgehend zum Paddel und verpasste Nadine damit zwanzig saftige Schläge. Es folgte die Gerte und kurz darauf schmückten zahlreiche Striemen den dargebotenen Po. Nadines Aufschreie ignorierte Charlotte, die noch lange nicht fertig war. Sie löste Johannes’ Fesseln und schickte ihn los, seine Sachen holen. Der Agenturchef brauchte eine Weile, denn die Frauen hatten die Klamotten im ganzen Laden versteckt. Als er wieder bei Nadine und Charlotte ankam, hatte letztere alle Fesseln am Strafbock mit kleinen Vorhängeschlössern versehen. »Was wird das?«, wollte Johannes wissen. »Wirst du schon noch sehen«, antwortete Charlotte. Sie holte eine Rolle Paketklebeband hinter dem Tresen hervor und riss einen langen Streifen ab. Auf diesen klebte sie die vier Schlüssel für alle Fesseln. Danach noch ein Vibrator-Ei, welches sie einschaltete. Das Sexspielzeug fand ebenfalls einen Platz auf dem Klebeband.

»Und nun zum großen Finale«, meinte Charlotte. Sie positionierte das Vibrator-Ei über Nadines Kitzler und die vier Schlüssel entlang ihrer Spalte, ehe sie das Klebeband vom Venushügel bis zur Pospalte festdrückte. »Oh, fast hätte ich was vergessen«, stellte Charlotte fest und nahm einen mittelgroßen Buttplug aus dem Regal. Ohne Umschweife nahm sie die Tube Gleitmittel, die Marie hatte fallen lassen und drückte einen Klecks auf Nadines After. »Bitte nicht«, flehte die junge Frau, doch Charlotte ignorierte sie. Stattdessen bestrich sie auch den Plug und setzte ihn an. »Entspann dich«, meinte sie. »Rein geht er so oder so.« Ohne abzusetzen drückte Charlotte das Sexspielzeug in die enge Körperöffnung. Johannes stand sprachlos daneben und hörte Nadine leise keuchen, als die dickste Stelle den Schließmuskel passierte. »Viel Spaß noch«, sagte Charlotte und beorderte Johannes aus dem Laden. Er wagte es nicht, zu widersprechen, um nicht auch den Zorn seiner Eheherrin auf sich zu ziehen. Soweit er es erkennen konnte, war die Gefahr für ihn noch nicht gebannt.

Charlotte führte ihn zum gemeinsamen Wagen, in den sie einstiegen. Anstatt loszufahren, schaltete die Agenturchefin das Radio an und beobachtete den Sexshop. Johannes warf ihr einen fragenden Blick zu, sagte aber nichts. Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe ein anderes Auto vor dem Laden hielt. Vier Personen stiegen aus. Johannes erkannte Melanie und Marie. Einer der beiden Männer, die sie begleiteten, war sicher der zukünftige Ehemann von Melanie. Die vier betraten den Laden und Charlotte startete den Motor. »Dachtest du wirklich, ich lasse sie dort über Nacht allein?«, fragte sie und fuhr vom Parkplatz. »Nein, Herrin«, antwortete Johannes, ohne sich wirklich sicher zu sein. Zudem lenkte ihn etwas anderes ab. Er hatte Sabines Auto erst in dem Moment entdeckt, als sie daran vorbeifuhren. Ihre Mitarbeiterin war scheinbar nach dem Kurzbesuch im Sexshop nicht losgefahren und hatte von außen alles beobachtet. Sie saß am Steuer und winkte ihm zu. Johannes musste sich zusammenreißen, um nicht automatisch zurückzuwinken. Danach saßen er und Charlotte schweigend im Auto auf dem Weg nach Hause.

Dort angekommen, musste sich Johannes umgehend ausziehen und bekam den Keuschheitsgürtel umgelegt. »Sicher ist sicher«, meinte Charlotte. »Wir wissen ja nie, wann du mal wieder zwischen lauter halbnackten Frauen stehst.« »Es tut mir leid, Herrin«, sagte Johannes, dem nichts Besseres einfiel. »Muss es nicht«, stellte Charlotte klar. »Nadine hat den Fehler zugegeben und dafür geradegestanden. Außerdem bist du genug gestraft. Immerhin bist du jetzt bei minus zwei. Solange diese Zahl negativ ist, bleibst du verschlossen.« Johannes hatte das Gefühl, unter ihm würde sich ein großes Loch auftun. »Am besten, du machst erst mal Abendbrot«, meinte Charlotte beiläufig und ging ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes, der noch immer nicht fassen konnte, wie sich seine Situation erneut hatte verschlechtern können. Im ersten Moment war er Nadine dankbar gewesen, dass sie die Schuld auf sich genommen hatte, doch nun wünschte er sich, er hätte seinen Samen selbst aufgeleckt. Während er das Abendessen zubereitete, fragte er sich, wieviel dieser Wunsch über ihn aussagte.

Nach dem Abendessen gingen Charlotte und Johannes zusammen ins Wohnzimmer. Die Dame des Hauses hatte einmal mehr einen erotischen Film ausgesucht, den sie sich gemeinsam ansahen. Schon nach wenigen Minuten war der Platz in Johannes’ Peniskäfig Mangelware und auch Charlotte konnte kaum an sich halten. Schnell hatte sie sich ausgezogen und präsentierte ihre frisch rasierte Schamspalte. »Leck mich«, forderte sie und Johannes kam der Anweisung nur zu gern nach. Nach allen Regeln der Kunst verwöhnte er Charlottes Schnecke. Unerwartet schob sie ihn zwischendurch immer wieder zu ihrem Poloch, wenn sie kurz vor einem Höhepunkt war. Natürlich machte es Johannes nichts aus, auch diese erogene Zone mit seiner Zunge zu verwöhnen, doch es wunderte ihn, dass seine Frau nicht an einem Höhepunkt interessiert war. Ohne einen solchen erreicht zu haben, schaltete sie den Fernseher aus und schickte Johannes ins Bad, um sich fürs Bett fertig zu machen.

Sie selbst ging ins Schlafzimmer und kam kurze Zeit später in einem Kleid wieder. Ihre Brustwarzen drückten durch den Stoff und es war unschwer zu erkennen, dass sie keine Unterwäsche trug. »Du gehst noch aus?«, fragte Johannes, der sich sein Bett auf der Couch herrichtete. »Ja«, antwortete Charlotte. »Ich treffe mich noch mit ein paar Freundinnen.« »Ach so«, meinte Johannes und legte sich hin. »Dann mal gute Nacht«, verabschiedete sich Charlotte und schaltete das Licht im Wohnzimmer aus. »Gute Nacht«, erwiderte Johannes, der insgeheim darüber nachdachte, welche Freundinnen Charlotte meinen könnte. Katja und Nadine würden es sicher nicht sein und auch Sabine schied theoretisch aus. Natürlich konnte er nicht ausschließen, dass es noch eine andere Frau gab und er hatte definitiv kein Interesse, dieser vorgeführt zu werden, doch es ergab einfach keinen Sinn. Er schüttelte den Kopf und versuchte zu schlafen.

Das gelang mehr schlecht als recht, denn er musste immer wieder an Nadine und die harsche Bestrafung denken. Wie war es ihr ergangen? Wie groß war die Demütigung gewesen, so vorgefunden zu werden? Und was hatte sie mit Sabine besprochen? Als Johannes zwei Stunden später immer noch nicht eingeschlafen war, stand er auf und öffnete ein Fenster. Vielleicht würde etwas frische Luft guttun, dachte er. Gerade als er wieder zur Couch gehen wollte, hörte er, wie ein Wagen unten vor dem Haus hielt. »Gute Nacht, Lotte«, sagte eine tiefe Stimme und Charlotte erwiderte die Verabschiedung. »Wir sehen uns morgen Mittag?«, kam die Frage und die Agenturchefin bejahte. Das Auto fuhr davon und Johannes beeilte sich, wieder auf die Couch zu kommen. Als Charlotte wenig später die Wohnung betrat und bei ihm im Wohnzimmer vorbeischaute, stellte sich Johannes schlafend. Tatsächlich dauerte es noch eine ganze Weile, bis er die Gedanken in seinem Kopf sortiert hatte und wirklich eingeschlafen war.


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