Ehesklave

Kapitel 1

Nur das Glühen der Zigarette durchdrang die Abenddämmerung, während Qualm und Rauch sich für das menschliche Auge unsichtbar gen Himmel erhoben. Ein Lächeln umspielte die Lippen von Johannes – ein zufriedenes Lächeln. Gemeinsam mit seinem besten Kumpel Andreas saß er an diesem schönen Sommerabend im Biergarten. Früher hatten sie oft so zusammengesessen, doch mit der Zeit waren die Gelegenheiten dazu immer weniger geworden. Dies lag besonders an Johannes’ Job, der hier und da eine Geschäftsreise unumgänglich machte und auch sonst sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch nahm.

Die letzte dieser Dienstreisen lag nun gerade hinter ihm, doch sie war um einiges anders gewesen als sonst. Die Tagung, die Abläufe, das Essen – alles gleich. Doch die blonde Schönheit, die ihm die Zeit versüßt hatte, änderte alles. Alles hatte mit einem Kaffee begonnen und noch am selben Abend im Bett geendet. Schlechten Geschmack konnte man der jungen Dame – Jasmin – nicht vorwerfen, war Johannes doch ein wohl situierter und durchaus gut gebauter Mann in den Dreißigern. Jedoch die Tatsache, dass er verheiratet war und die Agentur nicht ihm allein gehörte, hatte er bei seinen Erzählungen verschwiegen.

Dafür verschwieg er seinem Kumpel kein Detail, als er von seinen außerehelichen Ausschweifungen erzählte. Das kühle Bier in der einen, die glimmende Zigarette in der anderen Hand, beschrieb er jedes Detail von Jasmins Körper. Jedes Haar und auch jedes rasierte fand Erwähnung. Jede Berührung, jede Stellung wurde geschildert. Ihre vollen festen Brüste wurden in Worten beschrieben und auch jedes Stöhnen nacherzählt. Neidisch und sich zugleich für Johannes freuend, sog Andreas lechzend jede Information auf und brachte Johannes dadurch nur noch mehr in Fahrt.

Als er mit seiner Erzählung geendet hatte, nahm Johannes einen tiefen Schluck und sah Andreas an. »Scheinst ja eine tolle Dienstreise gehabt zu haben«, meinte dieser. »Und was meint deine Frau dazu?« »Tja«, gab Johannes zurück, »was sie nicht weiß …« »… macht sie nicht heiß«, vollendete Andreas. Sie prosteten sich zu und lachten.

Es war spät geworden, als Johannes endlich den Heimweg antrat. Erneut hielt er eine Zigarette in der Hand und ging mit wankendem Schritt leicht angetrunken nach Hause. Er genoss die Ruhe der scheinbar schlafenden Stadt und dachte an die Liebesnacht mit Jasmin. Er konnte sich keinen Reim darauf machen, ob er sie mit seinem Charme bezaubert hatte oder ob er einfach ihrer sinnlichen Weiblichkeit zum Opfer gefallen war. Die Wahrheit lag wohl, wie so oft, in der Mitte. Fast eine Woche war die Geschäftsreise her, doch in Gedanken konnte er noch immer ihren Körper spüren und ihren Duft riechen. Das allein sorgte wieder für Enge in seiner Unterhose.

Als er um die Ecke kam, sah er, dass im Wohnzimmer der gemeinsamen Wohnung noch immer Licht brannte. Er dachte sich nicht viel dabei und ging davon aus, dass seine Frau mal wieder vergessen hatte, das Licht auszumachen, bevor sie ins Bett gegangen war. Mehr schlecht als recht versuchte er sich leise durch den Hausflur und in die Wohnung zu manövrieren. Schließlich stand er im Flur der ehelichen Wohnung und zog Schuhe sowie Mantel aus. Bevor er ins Bad ging, wollte er noch das Licht im Wohnzimmer löschen, doch als er dort ankam, saß seine Frau wider Erwarten hellwach im Sessel und sah ihn mit funkelnden Augen an.

»Schatz«, meinte er, »warum bist du denn noch nicht im Bett? Ich hätte den Weg schon noch gefunden.« »Und dann ganz in Ruhe geschlafen?«, gab sie die Frage zurück. »Ja, aber warum denn nicht?« »Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen, nicht?«, erwiderte Charlotte. »Aber in deinem Fall dürfte das Kissen wohl aus Beton sein.« »Ich verstehe nicht«, fing Johannes an, doch er wurde jäh unterbrochen: »Wie kannst du es wagen, mich anzulügen? Denkst du, ich weiß nicht, was du getrieben hast?«, herrschte sie ihn an. »Aber Lotte«, nannte er sie bei ihrem Kosenamen und wollte noch retten, was zu retten war, doch erneut ließ sie ihn nicht aussprechen: »Nenn mich nicht so, du Bastard! Ich weiß von deinem Flittchen und was ihr getrieben habt.« Johannes schluckte. »Aber«, setzte er erneut an, »woher …« »Woher ich es weiß?«, gab sie zurück. »Ganz einfach.« Voller Wut pfefferte sie ihm ein paar Polaroids auf den Couchtisch.

Er griff nach den Fotos und sah sie sich genauer an. Auf ihnen war ein schwarzes, knappes Höschen sowie ein Brief zu sehen. Beides hatte Jasmin ihm in einem Umschlag in die Hand gedrückt, als er abgereist war. Nachdem er den Brief gelesen hatte, hatte er ihn samt dem Kleidungsstück tief unten in seiner Tasche verstaut und dort vergessen. Charlotte musste ihn gefunden haben, als sie sich um seine Klamotten gekümmert hatte. »Du hast meine Sachen aber schon am Tag nach meiner Ankunft gewaschen. Also weißt du es seit einer Woche«, stellte Johannes fest, während Charlotte nur still nickte. Nun ergab langsam alles einen Sinn, warum sie die letzten Tage ihm gegenüber so reserviert gewesen war.

»Warum hast du nichts gesagt?« »Ich wollte Zeit, um mir Gedanken zu machen und ein paar Entscheidungen zu treffen.« »Was für Entscheidungen?« Trotz seines Alkoholspiegels war Johannes auf einmal ganz klar im Kopf. »Es gibt zwei Möglichkeiten«, erwiderte Charlotte kühl. »Entweder wir lassen uns scheiden – und du weißt, was das für dich in Anbetracht der Sachlage bedeutet – oder du wirst für deine Taten büßen müssen.« Natürlich wusste Johannes, was eine Scheidung für ihn bedeuten würde. Im gemeinsamen Ehevertrag war festgehalten, dass bei einer Scheidung wegen Untreue der Übeltäter komplett leer ausging. Das Paradoxe daran war, dass er auf diesen Abschnitt bestanden hatte, da er schon immer ein eifersüchtiger Mensch war und in jedem Mann eine potenzielle Bedrohung für seine Beziehung sah. Schon dämmerte ihm, warum er nur Fotos von den Beweisstücken zu sehen bekam, die vor Gericht dafür sorgen würden, dass seine Frau die gemeinsame Agentur, die Eigentumswohnung und auch alle sonstigen Wertgegenstände zugesprochen bekäme. Was hatte er für eine Wahl?

»Was willst du?«, fragte er vorsichtig, um den richtigen Ton bemüht. »Ich möchte, dass du dich entscheidest, lieber Johannes. Entweder, du willigst in die Scheidung ein und lebst damit, dass du danach nichts mehr hast, oder du tust von nun an, was ich will und kannst weiter ein Leben in materiellem Luxus führen.« »Ich möchte mich nicht scheiden lassen«, stieß er sofort hervor. »Es freut mich, dass du dich so entschieden hast«, meinte Charlotte mit funkelnden Augen. »Aber denk ja nicht, dass ich es dir leicht mache. Solltest du mir zu viele Probleme bereiten, weißt du ja, was dir blüht.« Mit einer schnellen Handbewegung nahm sie die Fotos wieder an sich. »Ja, Lotte«, sagte Johannes, doch sofort schrie ihn Charlotte an: »Ich habe dir gesagt, du sollst mich nicht so nennen. Wenn wir von nun an unter uns sind, wirst du mich mit Herrin ansprechen, verstanden?« »Ja, Herrin«, gab Johannes kleinlaut zurück.

»Gut. Scheinbar bist sogar du lernfähig«, meinte sie und wies ihn im nächsten Moment an, sich zu entkleiden. Zögerlich begann Johannes, dem Befehl nachzukommen und der Wille, sie nicht weiter zu verärgern, spornte ihn an und schon bald stand er in Boxershorts da. »Weiter.« »Aber die Vorhänge sind auf. Was ist, wenn jemand hineinsieht?« »Weiter!« Resignierend senkte Johannes den Kopf und zog die Shorts runter. Die Situation war bizarr. Er war nicht zum ersten Mal vor Charlotte nackt und immerhin war sie seit fast zehn Jahren seine Frau, aber dieses Mal war alles anders und leicht beschämt schoben sich seine Hände vor sein Geschlecht. »Hände weg«, wies Charlotte ihn an und lachte: »Du wirst dich doch nicht vor deiner eigenen Frau schämen. Die Hände kannst du im Nacken verschränken und steh endlich mal aufrecht.« Johannes nahm die geforderte Stellung ein und gab Charlotte so die Gelegenheit, ihn von oben bis unten zu mustern.

Er war sportlich, ohne Frage, auch wenn ein kleiner Bauchansatz den Gesamteindruck etwas trübte. Sein bestes Stück hing schlaff hinunter und machte so zurückgezogen einen eher kümmerlichen Eindruck. »Diese Stellung ist ab jetzt deine Warteposition, verstanden?« »Ja, Lo… ähm Herrin.« »Gut, dann wirst du jetzt erst einmal deine Sachen zusammensuchen und ordentlich zusammenlegen.« Noch immer splitternackt machte sich Johannes nun an die Aufgabe und spürte, wie er bei dieser peinlichen Aufgabe rot anlief. Charlotte betrachtete mit einem Lächeln das Treiben. Sie hätte nicht gedacht, dass er so schnell einknicken würde, aber sie war ja noch nicht fertig mit ihm. Als er die Aufgabe erledigt hatte, nahm er wieder die Warteposition ein. Charlotte nickte zufrieden und teilte ihm mit, dass er in Zukunft noch mehr in Sachen Hausarbeit tun würde.

»Ab ins Bad mit dir!«, befahl sie weiter. »Du wirst dich duschen und dich untenrum rasieren. Und wehe, ich finde auch nur ein Haar danach. Abmarsch!« Johannes wagte es nicht, Einspruch zu erheben und eilte sofort ins Bad. Er hatte sich schon lange nicht mehr intim rasiert, weil er es für unmännlich hielt, aber er wusste, dass in diesem Moment mit Charlotte nicht gut Kirschen essen war. Zudem erhoffte er, sie schnell besänftigen zu können und redete sich ein, dass die Rasur eine Art Vorspiel für den Versöhnungssex sein würde. Während das grundlegende Duschen recht schnell ging, dauerte das Entfernen des Schamhaar-Urwaldes doch einiges länger. Nur mit vielen Verrenkungen schaffte er es, die Haare an den Hoden und am Damm in Richtung Anus zu rasieren. Nachdem er fertig war, trocknete er sich ab und beeilte sich, schnell wieder im Wohnzimmer die gewünschte Warteposition einzunehmen. Wieder ließ ihn der Anblick der aufgezogenen Vorhänge erschauern. Er fühlte sich jetzt noch nackter und dass Charlotte sich scheinbar eine Ewigkeit Zeit nahm, um ihn von oben bis unten zu mustern und sich seinen rasierten Intimbereich genau ansah, machte die Situation nicht besser.

Schließlich wurde Johannes zum Sessel zitiert. Er musste sich auf die Sitzfläche knien und den Oberkörper auf der Rückenlehne ablegen, sodass sein Po in die Luft gestreckt wurde. Weiterhin bestand Charlotte darauf, dass er die Knie so weit auseinandernahm, wie es die Armlehnen eben zuließen, sodass sie von hinten auch noch guten Zugriff auf seine empfindlichsten Teile hatte. Beschämt nahm er wahr, wie ihre Hände seine Pobacken spreizten und einzelne Finger die Spalte entlang nach unten zu den Hoden glitten, um diese genau zu untersuchen. »Wusste ich’s doch, dass du nicht mal diese einfache Aufgabe ordentlich erledigen kannst«, meinte Charlotte und war schon auf dem Weg ins Badezimmer. Johannes wagte nicht, sich zu bewegen und konnte nur aus dem Augenwinkel sehen, dass sie einen kleinen Metallgegenstand wieder mitbrachte. Dass es sich dabei um eine Pinzette handelte, bekam er erst mit, als sich Charlotte daran machte, die stehengebliebenen Haare damit einzeln zu entfernen. Tränen schossen ihm in die Augen, als sie dazu überging, die Schamhaare von den Hoden zu entfernen. Dabei zählte sie leise mit.

»Fünfundzwanzig und das waren noch nicht alle«, gab sie das Endergebnis bekannt. »Aber ich denke, das reicht fürs Erste.« Johannes war froh und wollte schon aufstehen, doch Charlotte wies ihn an, in seiner Position zu verharren. »Denk ja nicht, dass deine Schlampigkeit keine Konsequenzen hat. Zu allem Überfluss hat der feine Herr, wie immer, sein Handtuch nur aufs Fensterbrett geknallt, anstatt es ordentlich zum Trocknen aufzuhängen. Dafür bekommst du noch mal fünf Strafpunkte und zusammen mit denen für die Haare macht das dreißig!«

Wieder ging sie kurz aus dem Zimmer und kehrte dann mit einem großen Kochlöffel zurück. »Pro Strafpunkt einen Schlag«, stelle sie kühl fest und bezog neben Johannes Aufstellung. Er hatte noch gar nicht realisiert, was sie vorhatte, als das Kochinstrument zum ersten Mal mit Schwung seine dargebotene Kehrseite traf. Ein kurzer Schrei entwich ihm. »Ruhe!«, fauchte Charlotte ihn an. »Nimm die Strafe wie ein Mann. Ab jetzt zählt jeder Schlag, bei dem du dich bewegst oder einen Laut von dir gibst, nicht und wird wiederholt.« Ohne weitere Verzögerung machte sie weiter. Schlag um Schlag traf die Pobacken von Johannes, der überrascht war, wie stark Charlotte zuschlagen konnte. Nach der Hälfte der Bestrafung wechselte Charlotte die Seite, sodass auch die zweite Pobacke vom dicken Ende getroffen wurde. Als sie fertig war, trat sie einen Schritt zurück und besah sich ihr Werk. Während in der Mitte einzelne Striemen zu erkennen waren, waren die Pobacken nach außen hin flächendeckend rot. Es kam fast etwas Wehmut auf, dass diese Strafe vorbei war, aber Charlotte tröstete sich mit dem, was noch kommen würde.

»Jede deiner Verfehlungen wird eine Strafe zur Folge haben. Manchmal sofort und manchmal zusammen mit anderen etwas später. Die Härte ist abhängig von deinen Vergehen«, erklärte Charlotte. »Nachdem du nun zum ersten und vermutlich nicht letzten Mal für deine Schlampigkeit bestraft wurdest, kommen wir nun zu deiner Strafe fürs Fremdgehen.« »Und danach bist du mir nicht mehr böse?« »Du hast dann deine Strafe für dein Vergehen erhalten, aber du bleibst weiter unter meiner Beobachtung.« Johannes sah den Unterschied nicht und dass Charlotte mit dem breiten Teil des Holzlöffels seine Hoden anstupste, machte es nicht besser. »Charlotte…«, seine Stimme klang weinerlich, aber er hatte schon richtig verstanden. »Fünf Schläge«, meinte Charlotte kalt. »Du wirst mitzählen, dich bedanken und entschuldigen.« Johannes’ Hände krallten sich in den Sessel und seine Augen kniff er zusammen.

Schon flog der Kochlöffel durch die Luft und traf, schwächer als zuvor, aber immer noch heftig, von unten Johannes’ Kronjuwelen. Mehr als ein unterdrücktes Stöhnen entwich ihm jedoch nicht und nach einem kurzen Moment presste er hervor: »Eins! Danke, Herrin! Es tut mir leid, Herrin!« ›Noch nicht leid genug‹, dachte Charlotte bei sich und schon schlug sie erneut mit dem Löffel nach Johannes’ Hodensack. Tränen schossen ihm in die Augen und mühevoll brachte er hervor: »Zwei! Danke, Herrin! Bitte vergebt mir, Herrin!« Auch der dritte Schlag traf voll ins Schwarze. Seine Hände krallten sich noch tiefer in den Sesselbezug. »Drei! Danke, Herrin! Entschuldigt bitte, Herrin!« Einen kurzen Moment wog Charlotte das Strafinstrument in der Hand, bevor sie weitermachte. »Vier! Danke, Herrin! Vergebung, Herrin, Vergebung!« Für den Bruchteil einer Sekunde überlegte Charlotte, ob sie zu weit ging, aber dann fiel ihr wieder das Höschen und der Brief ein. Sie malte sich erneut in Gedanken aus, was Johannes und das unbekannte Flittchen getrieben haben, während sie sich zu Hause durch Berge von Akten gequält hatte. Mit voller Kraft traf der Kochlöffel ein letztes Mal die geschundenen Hoden von Johannes, dem die Tränen mittlerweile vom Kinn tropften. »FÜNF!! DANKE, HERRIN!! VERGIB MIR, HERRIN!!« Jedes seiner Worte brüllte er aus voller Kraft heraus, um so den Schmerz, der ihn fast um den Verstand brachte, zu kompensieren.

Charlotte legte den Kochlöffel auf den Tisch und befahl Johannes aufzustehen. Mit wackligen Beinen stand dieser auf und nahm die Warteposition ein. Die Beine öffnete er von selbst schulterbreit, um seine edelsten Teile nicht noch selbst zu quetschen. Obwohl er sich – die Hände im Nacken verschränkt – um eine aufrechte Haltung bemühte, war seine Ausstrahlung gleich null. Sein Gesicht war verheult und sein bestes Stück hatte sich so weit wie noch nie zurückgezogen und lag fast winzig auf den malträtierten Hoden. Johannes war gebrochen und das erkannte auch Charlotte, die sich daranmachte, den letzten Punkt auf ihrer gedanklichen Liste für diesen Abend anzugehen. Unter dem Couchtisch lag eine kleine schwarze Tasche, die sie hervorholte und auspackte. Darin befand sich ein Keuschheitsgürtel aus durchsichtigem Plastik. Etwas Creme und den Keuschheitsgürtel in der Hand nahm Charlotte auf dem Sessel Platz und befahl Johannes vor ihr Aufstellung zu beziehen. Nachdem er dies getan hatte, ging Charlotte dazu über auszutesten, welcher Abstandshalter der ideale für Johannes war.

Dieser hingegen hatte sich vollkommen in sein Schicksal gefügt und protestierte nicht ein bisschen, selbst als er erkannte, was seine Frau ihm da anlegte. Die Berührungen sowie das Einreiben mit der Creme, um den Keuschheitsgürtel besser flutschen zu lassen, sorgten nicht im Geringsten für eine Erregung. Zu stark waren noch die Schmerzen. Schließlich hatte Charlotte die perfekte Einstellung gefunden, schob den Peniskäfig über Johannes’ Freudenspender und sicherte ihn mit dem idealen Abstandshalter und dem Ring, der hinter den Hoden verlief. »Der CB3000 ist mir empfohlen worden«, meinte sie. »Ich denke, dass er dir helfen wird, nicht fremdzuvögeln.« Mit diesen Worten ließ sie das Schloss einrasten und nahm den Schlüssel an sich.

Dann schickte sie Johannes ins Bad, um sich bettfertig zu machen. Im Bad angekommen, betrachtete Johannes seinen nun eingesperrten Penis. Auch er hatte keine Zweifel, dass er ohne Aufschluss, keine Erektion, geschweige denn einen Orgasmus haben könnte. Während er seine Zähne putzte, machte er sich zum ersten Mal Vorwürfe wegen dem Seitensprung. Warum hatte er Jasmin nicht widerstehen können? Wieso hatte er sich all das nur eingebrockt? Wie würde es nun in seiner Ehe weitergehen? Ohne eine klare Antwort zu finden, wurde er fertig und verließ das Bad, stets darauf bedacht, nichts unordentlich zu hinterlassen. Wieder im Wohnzimmer angekommen musste er feststellen, dass Charlotte Kochlöffel, Fotos und alle nicht benötigten Teile des Keuschheitsgürtels weggeräumt und die Couch ausgezogen hatte. Darauf lagen ein Kissen sowie ein weißes Bettlaken. »Du wirst heute Nacht hier schlafen. Morgen sehen wir weiter.« Mit diesen Worten ließ sie ihn stehen, schaltete das Licht aus und ging ihrerseits ins Bad. Das Licht, das von draußen durch das Fenster drang, reichte für Johannes aus, um den Weg zu seinem neuen Schlafplatz zu finden. Er legte sich lang und deckte sich mit dem Laken zu. Eine bequeme Position zu finden, war schwierig, denn hinten schmerzte sein Po und vorne drückte der noch ungewohnte Keuschheitsgürtel gegen seine jetzt noch empfindlicheren Weichteile. In der Seitenlage mit dem Kopf auf dem Kissen ließ es sich einigermaßen aushalten. Es dauerte eine Weile, bis er hörte, wie Charlotte aus dem Bad ins Schlafzimmer ging. Danach herrschte Stille. Eine grausame Stille, denn mit ihr kamen die Fragen wieder, die Johannes noch sehr lange beschäftigten, ehe er einschlief.


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