Ehesklave

Kapitel 4

Am nächsten Morgen weckte Charlotte Johannes um 7.00 Uhr. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass er nicht durch sein bestes Stück, das versuchte, seinem Gefängnis zu entkommen, geweckt worden war. Noch etwas zerknittert stand Johannes auf und verstaute das Bettzeug wieder im Bettkasten. Charlotte hingegen war schon längst hellwach und fertig für den Tag. Frisch geduscht und angezogen wartete sie darauf, dass Johannes den Weg ins Bad fand.

Erneut ging es zuerst auf die Toilette. Obwohl es nun schon ein regelmäßiges Geschäft unter Aufsicht war, konnte sich Johannes mit der Situation nicht anfreunden. Ohne ihm etwas Privatsphäre zu gönnen, stand Charlotte im Bad und schaute ihm zu. Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen bekam Johannes dieses Mal den Schlüssel zu seinem Keuschheitsgürtel. Er durfte ihn unter Aufsicht abnehmen und reinigen. Danach ging es auf die Waage. Wie zu erwarten war, war sein Gewicht kaum merklich gesunken und Johannes trottete schon für einen eiskalten Schauer in Richtung Dusche, als Charlotte ihn zurückhielt.

»Ich denke, es wird Zeit für dein morgendliches Sportprogramm«, meinte sie und reichte ihm das zwei Tage zuvor gekaufte Sportzeug. Widerwillig zog sich Johannes die rosa Leggings und das knappe T-Shirt an. Wie schon im Shoppingcenter zeichneten sich seine Genitalien ebenso wie sein Bäuchlein durch den dünnen Stoff deutlich ab. Im Flur wurde das Outfit dann durch ein Paar Socken und die rosafarbenen Turnschuhe komplettiert.

Charlotte griff noch schnell nach ihrer Handtasche und schon hatte sie Johannes aus der Wohnung raus in den Hausflur bugsiert. »Setz dich in Bewegung! Oder muss ich nachhelfen?«, fuhr sie Johannes an, der ganz bedröppelt da stand. Johannes schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass ihn niemand sehen würde und ging gefolgt von Charlotte die Treppen hinunter und raus auf die Straße.

»Du kannst schon mal vor Richtung Park joggen und dich etwas dehnen«, meinte Charlotte. Froh, vom Wohnhaus und neugierigen Blicken der Nachbarn wegzukommen, kam Johannes dem Vorschlag nach. Mit lockerem Schritt lief er um den Block Richtung Grünanlage. Immer wieder kam er an Leuten vorbei, die gerade auf dem Weg zur Arbeit waren und ihn mit einem verwunderten Blick ansahen. So gut es eben ging, versuchte Johannes, diesen auszuweichen, doch auch er wusste, wie lächerlich er aussah.

Am Park angekommen, suchte er sich einen ruhigen Fleck und begann mit ein paar Dehnübungen, an die er sich noch erinnern konnte. Es dauerte ein paar Minuten, bis auch Charlotte da war. »Du wirst jetzt eine halbe Stunde laufen«, gab sie ihm zu verstehen und ihre Handzeichen machten unmissverständlich klar, dass Johannes die große Außenrunde um die Grünanlage laufen sollte. »Ich werde dort drüben auf dich warten.« Sie deutete auf ein kleines Café. »Deine Zeit läuft.«

Missmutig setzte sich Johannes in Bewegung. Die Aussicht, jeden Morgen joggen zu müssen, während Charlotte bei einer Tasse Kaffee und der Tageszeitung entspannte, erfreute ihn nicht gerade. Zudem begegneten ihm immer wieder Menschen, die in dieser Gegend wohnten und ihm regelrecht hinterher starrten. Manche mehr, manche weniger, doch die meisten konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Als Johannes die zweite Runde beendet hatte und zur dritten überging, konnte er sehen, dass sich Charlotte tatsächlich an einem Tisch im Außenbereich des Cafés mit einer Tasse Kaffee, belegten Brötchen und einer Zeitung niedergelassen hatte. Sie grinste ihn kurz an, als er vorüberlief, um sich kurz darauf wieder in die Schlagzeilen des Tages zu vertiefen.

Nach etwas mehr als der Hälfte der Zeit, in der Johannes sechseinhalb Runden absolviert hatte, erschien plötzlich eine junge Frau auf der Bildfläche, um auch ein paar Runden zu joggen. Ebenso wie sein Outfit, war das ihre sehr figurbetont, doch dank ihres schlanken Körpers schmeichelte es ihr mehr. Mit wachsender Begeisterung sah Johannes zu, wie die Muskeln ihres Pos bei jedem Schritt arbeiteten. So dauerte es auch nicht lange und die aufgestaute Erregung in Johannes stieg empor. Schnell wuchs sein Zauberstab zu voller Größe heran und drückte gegen den Stoff. Ihm war klar, dass trotz oder gerade wegen seiner Bekleidung sein bestes Stück nun mehr als nur präsent war und mit hochrotem Kopf absolvierte Johannes die restliche Zeit, wobei er darauf achtete, immer nach unten zu blicken.

Als die Zeit um war, gab ihm Charlotte ein Zeichen und Johannes durfte sich zu ihr gesellen. In der Zwischenzeit war sein kleiner Freund wieder geschrumpft und zeichnete sich nicht mehr als nötig unter dem Stoff ab. »Gerade einmal neun Runden«, stellte Charlotte ernüchtert fest und Johannes war erstaunt, dass sie mitgezählt hatte. »Ich denke, da wartet noch eine Menge Arbeit auf uns.« »Ja, Herrin«, gab Johannes kleinlaut zurück.

»Ich habe dir etwas Frühstück bestellt«, meinte Charlotte und schob Johannes ein kleines Glas Orangensaft sowie einen Teller mit zwei belegten Brötchenhälften hin. Etwas unzufrieden blickte Johannes das magere Mahl an, doch Charlotte gab ihm zu verstehen, dass er bei seinen sportlichen Leistungen auch nicht viel zu erwarten brauchte. »Je mehr Runden du läufst, desto üppiger wird dein Frühstück.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes und machte sich über sein Frühstück her. Auch wenn es wenig war, so war es sehr lecker und eine willkommene Stärkung nach dem morgendlichen Lauf.

Nachdem Johannes mit dem Essen fertig war und Charlotte bezahlt hatte, gingen die beiden zurück zur Wohnung. Während Johannes auf dem Hinweg sowie im Park gejoggt war und sich im Café mit seinem Frühstück beschäftigt hatte, musste er nun langsam neben Charlotte laufen und konnte so den fragenden Blicken der anderen nicht mehr so einfach entgehen oder sie ignorieren. So war er froh, als er endlich wieder in der Wohnung war und zum ersten Mal fiel es ihm leicht, seine Kleidung wie gefordert sofort nach dem Betreten der eigenen vier Wände auszuziehen.

Er bekam die Anweisung, die beiden Kleidungsstücke zum Auslüften auf den Balkon zu bringen. »Reicht es nicht, wenn ich sie ihm Bad aufhänge?«, meinte er und versuchte den Gang auf den Balkon zu vermeiden. »Nein und jetzt Abmarsch«, erwiderte Charlotte und Johannes wusste, dass das Gespräch beendet war. Schnell griff er sich den Kleiderständer und ging damit ins Wohnzimmer. Vorsichtig öffnete er die Balkontür und stellte den Kleiderständer nach draußen, ehe er seine Sportsachen aufhing. Schnell trat er wieder ins Wohnzimmer und schloss die Balkontür.

Im Badezimmer wartete schon Charlotte auf Johannes und schob ihn in die Dusche. Wie am Vortag traf ihn das eiskalte Wasser und ließ ihn prusten. »Los, Arme zur Seite!«, forderte ihn Charlotte auf, um ihn anschließend von oben bis unten abzuduschen. Dann durfte Johannes sich einseifen und anschließend duschte Charlotte ihn erneut ab. Wie tags zuvor war auch der zweite Duschgang nicht angenehmer und Johannes Zähne klapperten, als Charlotte das Wasser abstellte und ihm ein Handtuch zuwarf.

Kaum hatte sich Johannes fertig abgetrocknet, stand Charlotte schon mit dem Keuschheitsgürtel vor ihm. »Muss das denn sein?«, wollte Johannes wissen. »Ja, das muss sein«, gab Charlotte zurück. »Woher soll ich denn wissen, dass du dir nicht heimlich einen runterholst, während ich in meinem Büro sitze?« Ohne eine weitere Antwort abzuwarten, legte sie den CB3000 um Johannes’ bestes Stück, das durch die kalte Dusche keine Probleme machte, und ließ anschließend das Schloss einrasten. »Bitte, Lotte, nimm ihn wieder ab«, flehte Johannes. »Ich werde dich sicher nicht betrügen.«

»Als ob ich dir das noch glauben könnte«, fuhr sie ihn an. »Außerdem habe ich dir verboten, mich Lotte zu nennen.« Wutschnaubend verließ sie das Bad und kam kurz darauf mit dem Paddel wieder. »Du bekommst fünf Schläge für deinen Ungehorsam«, verhängte Charlotte das Urteil. »Umdrehen!« »Aber …«, wollte Johannes entgegnen, bemerkte den Fehler jedoch sofort. »Zehn. Noch ein Wort von dir und ich nehme die Gerte.« ›Auweia‹, dachte Johannes bei sich und beeilte sich, die gewünschte Position einzunehmen.

Mit ausgestreckten Armen lehnte er gegen die Wand und streckte seinen Po raus, während Charlotte Maß nahm. Schon klatschte das Paddel zum ersten Mal auf seine blanken Pobacken. »Eins, danke«, stöhnte Johannes, ohne sich sicher zu sein, ob er mitzählen sollte. Charlotte jedenfalls schien kein Problem damit zu haben und schlug erneut zu. »Zwei, danke.« In kurzem Abstand und mit konstanter Härte brachte sie auch die restlichen acht Schläge ins Ziel. »Zehn, danke.«

»Geh dich anziehen«, meinte Charlotte und ließ das Paddel sinken. »Ja, Herrin.« Schon war Johannes auf dem Weg ins Schlafzimmer, wo er Unterwäsche und einen Anzug vorfand, seine übliche Kleidung in der Agentur. Schnell zog er sich das Kleidungsstück an und war am Ende selbst überrascht, dass man den Keuschheitsgürtel unter der Kleidung nicht sah. Danach ging Johannes wieder zu Charlotte, die bereits im Flur auf ihn wartete. Nachdem er sich auch noch ein Paar Schuhe angezogen hatte, konnte es los zur Arbeit gehen.

In der Agentur angekommen, trennten sich die Wege von Charlotte und Johannes, da jeder sein eigenes Büro hatte. Die gemeinsame Sekretärin Frau Müller war bereits an ihrem Arbeitsplatz und überreichte beiden einen Stapel Unterlagen zur Durchsicht. Die 45-jährige war die gute Seele der Agentur und sorgte mit ihrem Organisationstalent für viel Ruhe. Charlotte regelte meist die internen Dinge wie Personal und Projekte, während sich Johannes mit Themen wie Kundenkontakten und PR befasste. Die operativen Aufgaben im Bereich Kreativität teilten sich beide und waren damit bisher sehr gut gefahren.

Wie so oft war der Montag von jeder Menge Bürokratie und Papierkrieg gekennzeichnet. Wie jedes Mal hatten potenzielle Kunden Anfragen am Samstagnachmittag per E-Mail oder Fax an die Agentur gesandt und hofften auf eine schnelle Bearbeitung, sodass die Werbemittel am besten zwei Wochen vorher da gewesen wären. Während Johannes so Auftrag für Auftrag durchging, bereitete Charlotte eine Besprechung mit den Projektleitern vor und prüfte freie Kapazitäten für neue Aufträge.

Dank der vielen Arbeit verging der Vormittag wie im Flug und ehe sich Johannes versah, stand Charlotte bei ihm in der Tür und fragte, ob er nicht langsam Hunger bekommen würde. Nach dem spartanischen Frühstück und mehreren Stunden Akten wälzen hatte Johannes tatsächlich ein Loch im Bauch und gemeinsam mit Charlotte ging er Richtung Cafeteria. Diese lag im Erdgeschoss des Bürogebäudes, in dem sich die Werbeagentur über ein gesamtes Stockwerk erstreckte.

Wie nicht anders zu erwarten war, hatte sich zur Mittagszeit eine lange Schlange gebildet und so hieß es anstehen. Johannes nutzte die Zeit, um Charlotte über mögliche neue Projekte zu informieren und ließ auch einige lustige Anschreiben, die er bekommen hatte, nicht aus.

Als die beiden an der Reihe waren, entschied Charlotte sich jeweils für eine Suppe und ein Glas Wasser. Johannes wurde nicht gefragt und stand etwas abseits, während sie bestellte. Es fiel ihm erneut auf, wie schnell Charlotte ihr Gesicht wandeln konnte. Eben war sie noch seine Partnerin, mit der er auf Augenhöhe über das Tagesgeschäft sprach und kurz darauf degradierte sie ihn und erlaubte ihm nicht einmal, selbstständig sein Mittagessen zu wählen. Lediglich die Tatsache, dass die Suppe sehr gut war, erhellte Johannes’ Gemüt ein wenig.

Als beide fertig mit dem Essen waren und Johannes die Teller abgeräumt und zur Geschirrrückgabe gebracht hatte, gingen sie wieder zum Fahrstuhl. Auf ihrer Etage angekommen, bemerkte Johannes den Drang, zur Toilette zu müssen. Charlotte meinte nur, dass sie schon einmal vorgehen würde und er dann noch bei ihr vorbeischauen solle.

Auf der Toilette angekommen, stellte sich Johannes an ein Pissoir und öffnete seine Hose. Als er in die Unterhose nach seinem besten Stück greifen wollte, stieß er gegen den Keuschheitsgürtel. Erstaunt stellte Johannes fest, dass er den CB3000 ganz verdrängt hatte. Nun war er aber wieder absolut präsent und Johannes blieb nichts anderes übrig, als sich in eine Kabine zu begeben und sich zum Pinkeln hinzusetzen. Nachdem er fertig war, wusch er sich die Hände und ging zu Charlotte.

»Da bist du ja endlich«, beschwerte sie sich und Johannes versuchte ihr zu erklären, dass es wegen des Keuschheitsgürtels so lange gedauerte habe. »Na ja«, meinte Charlotte, »wenn du so wenigstens immer brav im Sitzen pinkelst, darfst du auch etwas länger dafür brauchen. Und wenn du ihn schon vergisst, während du ihn anhast, kannst du ihn demnächst ja rund um die Uhr tragen.« Entsetzt sah Johannes Charlotte an, doch diese lachte nur: »Was dachtest du denn? Dass ich dich bei der nächstbesten Gelegenheit frei lasse, damit du wieder durch die Gegend vögeln kannst? Sicher nicht.« »Ich würde dich doch niemals betrügen«, wehrte sich Johannes und fügte dann kleinlaut hinzu: »Nicht noch mal.« »Dann hast du ja auch keinen Grund, an dein Ding ran zu müssen«, erwiderte Charlotte. »Wenn du mir treu bist, reicht es dir ja sicher, wenn ich mich um den Kleinen kümmere, oder?« »Ja, Herrin.«

Johannes sah ein, dass er diese Diskussion verloren hatte und ihm blieb nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass Charlotte sich bald um seine Bedürfnisse kümmern würde. »Warum sollte ich eigentlich zu dir ins Büro kommen?«, lenkte Johannes das Gespräch in eine andere Richtung. »Ich wollte ein paar Akten umräumen«, meinte Charlotte und öffnete der Länge nach ihre Aktenschränke. »Und wofür brauchst du da mich?«, wollte Johannes wissen und Charlotte antwortete: »Damit du die Akten an ihren neuen Standort bringst.«

»Kannst du da nicht jemand anderen fragen? Beispielsweise einen von den Hausmeistern. Dafür haben wir die Männer doch«, gab Johannes etwas genervt zurück. »Ach so«, erwiderte Charlotte und schon ihr Tonfall machte Johannes bewusst, dass er etwas sehr Dummes gesagt hatte. »Hosen runter.« »Hier?« Johannes dachte, er würde träumen. Charlotte wollte ihn wirklich in der Agentur züchtigen. »Ja, hier«, gab sie kurz zurück und ihr Blick machte Johannes klar, dass jede weitere Diskussion seine Lage nur verschlimmern würde.

Zögerlich öffnete er seine Hose und ließ sie samt Unterhose zu Boden gleiten. »Beug dich über den Tisch«, kam der Befehl von Charlotte. In der Hoffnung, dass die Sekretärin immer noch beim Mittagessen war, folgte Johannes. Mit heruntergelassenen Hosen lag er über dem Schreibtisch seiner Frau, während diese mit einem langen Holzlineal hinter ihm Aufstellung bezog. Dann klatschte es zehnmal schnell hintereinander auf seinen Po.

»Danke, Herrin.« Mehr blieb Johannes nicht zu sagen. Er wollte sich schon aufrichten, doch Charlotte hielt ihn zurück. »Ich denke, dass ich dir noch mal vor Augen führen muss, dass auch du ein Mann bist und für körperliche Arbeit nicht zu schade.« Johannes fragte sich, was Charlotte vorhatte, als ihn auch schon ein höllischer Schmerz durchzuckte. Das Holzlineal war mit voller Wucht von unten gegen seine prallgefüllten Hoden geknallt. Dieses Mal hatte Johannes, der für einen Moment nur noch Sterne sah, einen Aufschrei nicht verhindern können. »Dein Glück, dass unsere Türen schallisoliert sind«, meinte Charlotte und legte das Lineal beiseite.

Nachdem sie Johannes einen Moment Zeit gegeben hatte, sich zu erholen, fragte sie ihn, ob er Mann genug sei, die Akten zu tragen. »Ja, Herrin.« Dann durfte er wieder aufstehen und seine Kleidung richten. Charlotte versah unterdessen die einzelnen Einlegeböden in den Schränken mit Notizzetteln. Diese erklärten unmissverständlich, welche Ordner in welchen Schrank sollten. Einige waren auch mit »Archiv« gekennzeichnet und sollten in den Keller.

Charlotte verabschiedete sich für den Moment von Johannes und ging zu ihrer Besprechung mit den Projektleitern. »Nachdem du hier fertig bist, kannst du wieder in dein Büro gehen. Aber sei bitte um fünf abfahrbereit.« Ohne eine Antwort abzuwarten, ging sie aus dem Raum. Johannes hingegen fing an, die Aufgabe abzuarbeiten. Zuerst packte er alle Akten für den Keller zusammen, ehe er sich daranmachte, diejenigen, die im Büro verblieben, an den jeweiligen neuen Platz zu räumen.

Es dauerte fast eine Stunde, ehe alle Ordner an ihrem angedachten Platz waren. Auffällig war, dass bei der ganzen Umräumaktion der Aktenschrank direkt neben Charlottes Schreibtisch leer blieb. Bei genauerer Betrachtung fand Johannes auch hier einen Zettel mit dem Hinweis, dass er aus diesem Schrank alle Einlegeböden entfernen sollte. Nachdem er kurz mit den Achseln gezuckt hatte, machte sich Johannes auch hier ans Werk. Schnell hatte er die Bretter samt Dübeln entfernt, sodass nur noch der Korpus von dem Schrank stand.

Johannes schloss die Türen aller Schränke und wandte sich den Akten und Brettern zu, die in den Keller sollten. Er kam nicht umhin, mehrfach zu gehen. Bei den ersten zwei Touren schenkte ihm die Sekretärin keine Beachtung, da sie sehr in ihre Arbeit vertieft war. Erst als Johannes ein drittes Mal mit einem Stapel Ordner an ihr vorbeilief, fragte sie ihn, ob sie jemanden rufen solle, der ihm hilft. »Nein, danke, das geht schon«, presste Johannes, der bereits außer Puste war, hervor. »So ein bisschen Sport hat noch niemandem geschadet«, scherzte er und machte sich auf den Weg nach unten.

Als er zum siebenten Mal wieder in Charlottes Büro ankam, konnte er nur noch feststellen, dass er alles erledigt hatte und gut gelaunt ging er in sein eigenes Büro. »Ich habe Ihnen eine Flasche Wasser hingestellt. Sie müssen ja ganz ausgetrocknet sein«, bemerkte Frau Müller und lächelte ihn kurz an. »Sie sind ein Engel«, erwiderte Johannes und schon war er in seinem Büro verschwunden. Es erwartete ihn zwar nur eine Flasche Wasser, aber dieses kühle Nass tat mehr als gut.

Den restlichen Nachmittag verbrachte Johannes an seinem Schreibtisch. Kurz vor 17 Uhr fuhr er seinen Computer runter und ordnete die letzten Papiere. Keine Minute zu früh, denn schon stand Charlotte in der Tür. Gemeinsam gingen beide in die Tiefgarage, wo sie ihr Auto geparkt hatten. Doch anstatt direkt nach Hause zu fahren, machte Charlotte einen Abstecher Richtung Gewerbegebiet.

Als Erstes steuerte sie einen Baumarkt an. Etwas verwundert stieg Johannes aus und folgte ihr hinein. Charlotte ging zuerst zu den Wandfarben und ließ sich von der Mitarbeiterin einen Zehn-Liter-Eimer Ziegelrot anrühren. Es folgten kleinere Dinge wie Abdeckfolie, Kreppband, Malerrolle und ein Schutzanzug. Später kam noch eine Vielzahl an langen Schrauben mit Ösen, Karabinerhaken und Ketten dazu. Außerdem durfte sich Johannes noch einen Werkzeugkoffer aussuchen. Nachdem alles im Auto verstaut war, ging es weiter zu einem Möbelgeschäft.

Hier spazierte Charlotte gefolgt von Johannes langsam durch die Abteilung mit den Betten. Immer wieder fasste sie ein Modell kurz genauer ins Auge, las sich die Maße durch und schaute es sich rundherum an, ehe sie weiterging. Johannes fiel dabei auf, dass Charlotte offenbar nach einem Bett suchte, das mittels Schubkästen im Unterbau zusätzlichen Stauraum bot. Tatsächlich wurde sie nach einer Weile fündig und kaufte ein Bett, das sie auch sofort mitnehmen konnte.

Während Johannes mit der Aufgabe betraut wurde, das Bett von der Möbelausgabe abzuholen und im Wagen zu verstauen, organisierte Charlotte noch ein paar Kleinigkeiten wie Kerzenhalter und einen langen Vorhang samt Befestigungsschiene. Zum Abschluss ging es noch mal zu dem Sexshop, bei dem sie schon zwei Tage vorher eingekauft hatten. Dieses Mal durfte Johannes im Auto warten. Keine zehn Minuten später kam Charlotte mit einer unbedruckten, schwarzen Plastiktüte aus dem Laden, die sie auf den Rücksitz warf, ehe sie wieder auf dem Fahrersitz Platz nahm. »Nadine lässt dich grüßen«, meinte sie mit einem Grinsen. »Danke, Herrin.«

Endlich ging es nach Hause. Charlottes Einkaufsmarathon hatte eine ganze Weile gedauert, sodass sie erst um 20 Uhr wieder da waren. Nun hieß es für Johannes selbstverständlich erneut Packesel spielen. In drei Touren brachte er die erworbenen Sachen in die Wohnung, während Charlotte nur die Tüte aus dem Sexshop und die Post nach oben brachte. Als Johannes das letzte Mal oben ankam, war Charlotte schon dabei, das Abendessen vorzubereiten. »Alles oben«, verkündete er freudig. »Sehr schön«, lobte Charlotte und sah ihn an: »Und was hast du vergessen?«

Johannes brauchte einen Moment, ehe er realisierte, dass er immer noch komplett angezogen war. »Entschuldigung«, murmelte er und begann sofort, sich auszuziehen. Nachdem er seine Sachen ordentlich zusammengelegt weggeräumt hatte, sollte er sein Sportzeug vom Balkon holen und es für den nächsten Tag bereitlegen. Widerwillig ging Johannes die verhassten Klamotten holen. Auf dem Balkon angekommen, sah er, dass auf der anderen Straßenseite ebenfalls Anwohner auf ihrem Balkon saßen und den Sommerabend genossen. Das spornte Johannes an, sich zu beeilen. Als er fertig war, wusste er nicht, ob sie ihn gesehen hatten oder nicht, doch die Aufregung führt zu seinem Erstaunen zu Erregung und erneut drückte sein bestes Stück vergebens gegen sein Gefängnis.

Als Nächstes sollte Johannes das gesamte Werkzeug aus dem Regal in der Abstellkammer in den neu gekauften Werkzeugkoffer einsortieren und danach das Regal abbauen. Kaum war er damit fertig, bekam er von Charlotte die Aufgabe, Boden und Türrahmen in der Abstellkammer abzukleben. ›Ich soll doch nicht etwa heute Abend noch Streichen?‹, fragte sich Johannes selbst, doch genau das war Charlottes Absicht.

Zu seinem Glück wusste Johannes es dieses Mal besser und ließ es gar nicht erst auf eine Diskussion ankommen. Schnell zog er sich den transparenten Einweg-Maleranzug über und begann mit der Arbeit. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen musste Johannes an das Märchen über die kluge Bauerntochter denken, als er nicht bekleidet und nicht nackend dastand. Sorgfältig strich er alle vier Wände und die Decke in dem gekauften Ziegelrot.

Fertig und zufrieden mit seiner Arbeit räumte Johannes alles zusammen und präsentierte Charlotte stolz sein Werk. »Das sieht ja super aus«, meinte diese begeistert. »Da hat sich aber jemand eine Belohnung verdient.« Doch zuerst wollte sie etwas essen. Johannes folgte ihr in die Küche, wo schon der Tisch gedeckt war und ein duftender Auflauf darauf stand. Johannes fühlte sich fast ausgehungert und war froh, dass ihm Charlotte zwei große Portionen sowie ein kühles Bier erlaubte.

Nach dem Abendessen räumte Johannes ohne Aufforderung die Küche auf und folgte dann Charlotte, die bereits ins Bad gegangen war. Dort stand sie unter der Dusche und genoss das warme Wasser, das ihren Körper verwöhnte. »Komm rein«, meinte sie nur zu Johannes, der sich das nicht zweimal sagen ließ. Da er bis auf seinen Keuschheitsgürtel nackt war, musste er nur schnell in die großzügige Duschkabine treten. »Seifst du mir den Rücken ein?«, säuselte ihm Charlotte ins Ohr und drehte sich mit dem Gesicht zu Wand.

Johannes ließ sich nicht lange bitten und schon verteilte er das Duschgel auf Charlottes Rücken. Sanft massierte er von den Schultern aus abwärts. Sie ließ ihn gewähren, als seine Hände kurzzeitig nach vorne fuhren, um ihre Brüste zu kneten, bevor sie ihren Weg zu Charlottes Po fortsetzten. Um mit ihren Beinen weitermachen zu können, kniete sich Johannes hinter Charlotte, sodass sein Gesicht auf einer Höhe mit ihrem Po war.

Noch während er ihre Schenkel einseifte, schob Charlotte ihm ihr Becken entgegen und öffnete ihre Beine ein Stück. Ihre Pobacken bewegten sich auseinander und gewährten Johannes intime Einblicke. Er konnte nicht anders und bedeckte ihren Po mit einer Vielzahl von Küssen. Charlotte griff mit einer Hand nach hinten und in Johannes’ Haare, um dann sein Gesicht zwischen ihre Pobacken zu dirigieren. »Leck mein Arschloch«, stöhnte sie. Johannes war überrascht. Bisher hatte seine Frau alle analen Spielereien im Keim erstickt, doch diese Art der Unterwerfung gab ihr einen gewissen Kick.

Sanft umkreiste seine Zungenspitze das runzlige Loch, während sein bestes Stück weiter gegen sein Gefängnis drängte. Immer wieder leckte Johannes über Charlottes Hintereingang und versuchte so den Muskelring langsam zu entspannen. »Ja, steck mir deine Zunge tief rein«, feuerte Charlotte ihn an, während sich ihre Hand in seinen Haaren festkrallte. Sie lehnte ihren Oberkörper gegen die Fliesen der Wand und ihre harten Brustwarzen drückten fast schmerzhaft gegen die harte Oberfläche. Ihre zweite Hand hatte unterdessen den Weg zwischen Charlottes Beine gefunden und massierte dort die angeschwollene Perle.

So dauerte es auch nicht lange, bis Charlotte zu einem lautstarken Orgasmus kam, der ihren Körper durchschüttelte. Johannes spürte, wie sich Charlottes Poloch regelrecht verkrampfte und seine Zunge gewaltsam nach außen drängte. Nur langsam löste sich Charlottes Hand von seinem Kopf und Johannes konnte ein Stück nach hinten rutschen. Noch immer auf Knien hockte er hinter Charlotte, die wie benommen an der Duschwand lehnte. Das warme Wasser, das nach wie vor auf ihren Körper prasselte, entspannte Charlotte schnell und bevor sich Johannes versah, hatte sich seine Gattin fertig geduscht und war aus der Duschkabine getreten. Während sie sich mit einem großen Badetuch abtrocknete, schaute sie Johannes an. Er saß immer noch am Boden der Dusche. Sein Freudenspender drückte mit aller Kraft gegen den Keuschheitsgürtel, welcher jedoch nicht einen Millimeter nachgab. Sehnsuchtsvoll blickte Johannes auf den nun in ein Handtuch gehüllten Leib von Charlotte.

»Wenn du in fünf Minuten nicht fertig bist, duschst du kalt weiter«, holte ihn Charlotte aus seinen Gedanken, ehe sie sich dem Spiegel zuwandte und sich um ihre Haare kümmerte. Völlig perplex begann Johannes sich zu waschen. Er stand völlig neben sich und bekam nur in Trance mit, wie er aus der Dusche stieg, sich abtrocknete und die Zähne putzte, bevor er den Weg ins Wohnzimmer antrat und dort erneut sein Nachtlager aufschlug.

Es dauerte eine Weile, bis Charlotte zu ihm kam, um ihm eine gute Nacht zu wünschen. Mittlerweile hatte Johannes wieder alle Sinne beisammen und fragte Charlotte nach seiner Belohnung. »Die hast du doch schon bekommen«, meinte sie. »Du durftest warm duschen und ich habe dir Gesellschaft geleistet. Sind mein nackter Körper und die Erlaubnis, mich zu berühren, nicht Belohnung genug?« »Doch schon, nur …«, fing Johannes zögerlich an. »Nur was?«, wollte Charlotte wissen. Einen Moment lang sah Johannes sie schweigend an und dann sagte er ganz leise: »Danke für die Belohnung, Herrin.« »So ist’s brav.« Charlotte lächelte, schaltete das Licht aus und ging aus dem Zimmer.

Johannes lag in dieser Nacht noch lange wach. Er hatte es kaum für möglich gehalten, dass Charlotte ihn noch mehr reizen und erregen könnte, aber sie hatte es geschafft. Die aufgestaute sexuelle Energie machte ihn fast verrückt. Fest und sicher saß der Keuschheitsgürtel an seinem Platz. So sehr er diesen Quälgeist über den Tag hinweg hatte verdrängen können, so schmerzlich wurde Johannes dessen Anwesenheit in diesem Moment wieder vor Augen geführt. Mit der Hoffnung, am nächsten Tag den ersehnten Orgasmus geschenkt zu bekommen, fiel Johannes in einen unruhigen Schlaf.


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