Semesterferien 2

45 - Jessica, Lee, Theresa, Amelie, Robert, Moritz, Mike @ Strand

Jessica, Lee, Theresa und Amelie verfolgten gespannt die Flasche, welche sich zwischen ihnen drehte. Jede der vier Studentinnen spürte die aufkommende Nervosität bei dem Gedanken, sich wenige Meter von Kommilitonen sowie anderen Badegästen entfernt, splitternackt im Sand vergraben zu lassen. Wie lange würden sie so ausharren müssen? Würde es ihnen gelingen, nicht entdeckt zu werden?

›Oh, nein‹, schoss es Amelie durch den Kopf, als die Flasche bei ihr stehen blieb.

Die anderen drei Studentinnen atmeten unterdessen auf und sahen ihre Mitspielerin grinsend an. Nun wo das Damoklesschwert nicht mehr über ihnen schwebte, konnten sie es kaum erwarten, die Ausführung der Aufgabe zu sehen.

Amelie warf einen nervösen Blick zu Robert. Dieser lag entspannt auf seinem Handtuch und genoss die Sonne. Hin und wieder wechselte er ein Wort mit Moritz. Entgegen ihren bisherigen Wünschen, hoffte die Studentin, dass der Kommilitone ihr in naher Zukunft keine Beachtung schenken würde.

»Können wir?«, wollte Lee wissen.

Sie war ebenso wie Jessica und Theresa aufgestanden. Zu dritt sahen sie Amelie erwartungsvoll an. Diese stand wenig später mit wackligen Beinen auf. Zu viert liefen die Studentinnen ein paar Meter weg von ihren Handtüchern. Auf Wunsch von Amelie wurde der Abstand größer als von Lee ursprünglich geplant.

»Du kannst froh sein, dass du einen Schnürbikini trägst«, befand Theresa. »Bei Jessica hätte sich das mit dem Badeanzug wieder schwierig gestaltet.«

Die besagte Mitbewohnerin sah an sich hinunter und musste zugeben, dass ihre Freundin recht hatte. Während bei Amelie nur ein paar Knoten zu lösen waren, hätte sie sich komplett aus ihrer Badebekleidung schälen müssen. Das hätte Lees Vorhaben, die pikanten Stellen nur kurz freizulegen, vermutlich ziemlich gestört. Nicht, dass es ihre Mitbewohnerin selbst gestört hätte.

»Am besten löst du schon einmal den Knoten im Rücken«, meinte Theresa, die gemeinsam mit Jessica und Lee begonnen hatte, mit den bloßen Händen eine Kuhle zu graben.

»Okay«, war alles was Amelie sagen konnte.

Wieder sah sich die Studentin nervös um, ehe sich ihre Hände hinter den Rücken bewegten, um den Knoten zu lockern. Aufgrund der Aufregung brauchte sie dafür etwas länger und hoffte, dass keiner der anderen Badegäste etwas mitbekommen hatte. Die Kunststudentin war sich sicher, dass bei den vermeintlichen Beobachtern sonst Fragen aufgekommen wären. Diese wären sehr wahrscheinlich Grund genug gewesen, um sie weiter im Blick zu behalten.

»Zeit zum Hinlegen«, meinte Lee und zeigte auf die Fläche vor sich.

Amelie nickte kurz und kam dann der Aufforderung nach. Dabei achtete sie peinlich genau darauf, dass das Bikini-Oberteil nicht von ihren Brüsten rutschte. Als sich die Studentin auf den Sand legte, konnte sie feststellen, dass dieser angenehm warm war.

Kurz darauf begannen Jessica, Lee und Theresa damit, Sand auf ihrer Kommilitonin zu verteilen. Zuerst wurden der Bauch, die Arme und die Beine bedeckt. Amelie stellte zu spät fest, dass sie letztere leicht geöffnet hatte und durfte sie auf Anweisung von Lee nicht mehr schließen. Jessica und Theresa stimmten dem grinsend zu.

Nachdem der Großteil der Kunststudentin unter Sand verschwunden war, wurde es Zeit, den Bikini abzulegen. Dazu sollte Amelie ihren Kopf etwas heben, sodass Lee den Knoten in ihrem Nacken lösen konnte.

Kaum, dass dies geschafft war, zog Lee das Oberteil weg und entblößte dadurch Amelies Brüste. Die halbnackte Studentin warf einen nervösen Blick nach links und rechts, während die anderen drei die beiden Hügel mit Sand bedeckten. Obwohl sie sich dabei beeilten, konnte es der Kunststudentin gar nicht schnell genug gehen.

»Und nun zur großen Enthüllung«, meinte Theresa, während sie auf der linken Seite von Amelies Hüfte den Knoten des Bikini-Höschens löste.

»Drei … zwei … eins …«, zählte Jessica auf der anderen Seite herunter, wo sie es ihrer Mitbewohnerin gleichtat.

Amelie lief ein kalter Schauer über den Rücken, als ihr der letzte Rest Badebekleidung in aller Öffentlichkeit vom Körper gezogen wurde. Von einem auf den anderen Moment war ihr Intimbereich entblößt und das dunkle Schamhaardreieck für alle Welt sichtbar.

»Macht schnell«, forderte die Kunststudentin, während sie einen nervösen Blick zu Robert und Moritz warf.

»Kaum befreit man sie vom Höschen, kann es gar nicht mehr schnell genug gehen«, scherzte Jessica.

»Dabei sind es doch sonst die Männer, die Gas geben wollen«, erwiderte Theresa.

»Bitte«, bettelte Amelie.

Noch immer hatte keine der drei Kommilitoninnen damit angefangen, Sand auf dem freigelegten Körperbereich zu verteilen. Amelie spürte unterdessen einen leichten Windhauch, der durch ihre Schamhaare fuhr. Wieder zitterte der Körper der Studentin; gleichermaßen aufgrund von Erregung und Nervosität.

»Ich spiel gleich nicht mehr mit«, drohte die Kunststudentin.

»Vergiss nicht, dass wir jetzt aufstehen und mit deinem Bikini davon laufen könnten«, erinnerte Lee, ehe sie das Zeichen zum Weitermachen gab. »Aber wir wollen mal nicht so sein. Immerhin entscheidest du ja die nächste Aufgabe.«

»Danke«, gab Amelie von sich, als sie endlich den Sand spürte, der auf ihren Intimbereich gestreut wurde.

»Kommen wir abschließend zur Dekoration«, erklärte Lee, nachdem nur noch Amelies Kopf aus dem Sand hervorschaute. »Jessica, Theresa, könnt ihr bitte ein paar Muscheln suchen?«

»Muss das sein?«, wollte letztere wissen.

»Ja, bitte«, gab Lee zurück und verdrehte die Augen.

»Na gut.«

Amelie fragte sich noch immer, worauf Lee hinaus wollte, als diese bereits anfing, zwei große Halbkugeln direkt über den Brüsten der nackten Studentin zu formen.

»Die sind aber nicht maßstabsgetreu«, stellte Jessica fest, als sie mit den Muscheln zurückkehrte. »Oder hast du in der Zwischenzeit etwas machen lassen, Amelie? Sei ehrlich!«

»Das ist künstlerische Freiheit«, erklärte Lee, bevor die nackte Studentin antworten konnte. »Gibst du mir zwei kleine Muscheln?«

»Klar. Was hast du damit vor?«, wollte Jessica wissen.

Anstatt eine Antwort zu geben, platzierte Lee die Muscheln jeweils mittig auf den geformten Halbkugeln. Nun hatte Amelies dekorativer Busen auch Brustwarzen.

»Die sehen zum Anbeißen aus«, befand Theresa, die kurz darauf mit weiteren Muscheln zurückkam.

»Danke«, meinte Lee, als sie diese entgegennahm und sich auch von Jessica den Rest geben ließ. Kurz darauf präsentierte sie ihr Werk. »Tada!«

Die Muscheln lagen in Form eines Dreiecks genau zwischen Amelies Beinen. Nun hatte die vergrabene Studentin nicht nur zwei Brüste mit Nippeln, sondern auch ein als solches erkennbares Schamhaardreieck.

»Sehr schick«, befand Jessica. »Und das kommt der Realität sogar ziemlich nah.«

»Will ich es wissen?«, kam es von Amelie, die dank der zwei Sandhügel auf ihrer Brust nichts sehen konnte.

»Warte kurz«, erwiderte Jessica.

Die Studentin lief mit Amelies Bikini in der Hand zurück zum Platz, wo sie die Badesachen verstaute. Anschließend nahm sie ihr Handy aus dem Rucksack und kehrte zu den anderen zurück.

»Bitte recht freundlich«, trällerte Jessica wenig später.

Amelie verdrehte nur kurz die Augen und spielte dann mit. Wie gewünscht lächelte sie in die Kamera, während ein Foto von ihr gemacht wurde. Nachdem Lee und Theresa dieses für gut befunden hatten, zeigte deren Mitbewohnerin es der vergrabenen Studentin.

»Das darf nie jemand sehen«, stellte diese fest.

»Dabei ist es doch so eine tolle Erinnerung«, meinte Lee. »Und nur wir vier werden wissen, dass du zu diesem Zeitpunkt nicht ein Stück Stoff anhattest.«

»Danke für die Erinnerung«, gab Amelie zurück.

»Keine Ursache«, erklärte Lee. »Dann ruh dich mal gut aus. Wir sagen dir Bescheid, wenn wir hoch gehen.«

»Oder komm einfach vorbei, wenn du deinen Bikini zurückhaben möchtest«, ergänzte Jessica grinsend.

Im nächsten Moment war Amelie allein. Jessica, Lee und Theresa waren zurück zu ihrem Platz gelaufen. Dort angekommen, tauschten sich die drei Freundinnen aus und amüsierten sich köstlich. Amelie wurde unterdessen langsam ruhiger. Solange sie still da lag, würde niemand etwas mitbekommen.

Ein paar Minuten später erschien Mike auf der Bildfläche. Der junge Mann hatte sich nach seinen morgendlichen Schwimmrunden offenbar genug ausgeruht und nun zog es ihn wieder an den Strand. Kaum, dass er Jessica erblickt hatte, grinste er von einem Ohr zum anderen. Die Studentin wurde unterdessen rot wie eine Tomate.

Das erfreute wiederum ihre Mitbewohnerinnen, nachdem sie erkannt hatten, was der Grund für den Anflug von Schamesröte war. Ohne ein Widerwort zuzulassen, halfen Lee und Theresa Jessica auf die Beine und gingen dann die paar Meter hinüber zu Mike, der sich bei Robert und Moritz niedergelassen hatte.

Noch immer war Jessicas Gesicht knallrot, aber etwas anderes erregte Amelies Aufmerksamkeit. Theresa unterhielt sich mit Robert und zeigte dabei direkt in Amelies Richtung. Die Kunststudentin merkte, wie die Nervosität zurückkam. Was hatte Theresa Robert erzählt?

Noch während Amelie darüber nachdachte, liefen Jessica, Theresa, Lee, Mike und Moritz Richtung Wasser. Robert hingegen war aufgestanden und kam zu ihr hinüber. Während er die letzten Meter lief, wagte Amelie es kaum zu atmen. Würde der Sand sie genug schützen? Waren vielleicht sogar schon Stellen freigelegt?

»Hi«, kam es von Robert, der sich lächelnd neben Amelie setzte.

»Hi«, erwiderte Amelie, der gleichzeitig heiß und kalt wurde.

»Theresa meinte, du wolltest mir was sagen.«

Amelie dachte sofort an Theresas Vorschlag, sie solle Robert sagen, dass sie sich gern auf sein Gesicht setzen würde und so fiel ihr Blick umgehend auf seinen Bart. Dieser würde vermutlich wirklich an den richtigen Stellen kitzeln, soviel stand für Amelie fest.

»Ähm … also … ähm«, stotterte Amelie, die versuchte die unanständigen Gedanken beiseite zu schieben, um sich auf die Unterhaltung konzentrieren zu können. »Ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob du etwas von Thomas gehört hast.«

»Nicht wirklich«, entgegnete Robert. »Hat sich Leonie bei dir gemeldet?«

»Nein. Die beiden sind wohl sehr beschäftigt.«

»Das kann ich mir gut vorstellen«, entgegnete der Student und lachte.

Es dauerte einen Moment, bis Amelie verstanden hatte, wie ihre Aussage bei ihm angekommen war. Sie wollte eigentlich auf die Museen und Galerien anspielen, die sich Leonie und Thomas anschauen wollten. Gleichzeitig hatte die Studentin keinen Zweifel, dass ihre Freundin und deren Freund auch anderweitig nichts anbrennen ließen und so stimmte Amelie in das Lachen ein.

»Hauptsache die beiden haben eine tolle Zeit«, meinte Robert schließlich.

»Das stimmt«, gab Amelie zurück. »Und ich fand es super, wie du Leonie geholfen hast.«

»Danke. Aber das war ich ja nicht allein.« Robert lächelte und ließ seinen Blick über die mit Sand bedeckte Studentin wandern. »Da haben dich die anderen ja kreativ verziert.«

»Lee nannte es künstlerische Freiheit.«

»Obwohl nicht wirklich viel Interpretationsspielraum bleibt«, erklärte Robert beim Blick auf die aus Sand geformten Brüste und den angedeuteten Schamhaarbusch.

»Na ja, die beiden entsprechen leider nicht ganz der Realität«, meinte Amelie mit einem Blick nach unten.

»Ich glaube nicht, dass du dich wirklich beklagen musst. Du hast einen tollen Körper«, erklärte ihr Gegenüber.

»Danke.«

»Und was ist mit dem Rest?«

»Dem Rest?« Amelie sah verwundert zu Robert.

»Entspricht der Rest der Verzierung der Realität?«

»Oh«, kam es von Amelie, als sie verstanden hatte, worum es dem Kommilitonen ging. »Das bleibt mein Geheimnis.«

»Das ist aber schade«, meinte Robert und sah die Mitstudentin grinsend an. »Dabei führe ich gerade eine Studie zu Intimbehaarung bei Kunststudentinnen durch. Natürlich alles für die Wissenschaft.«

»Selbstverständlich«, gab Amelie zurück und lachte. »Was gefällt dir denn am besten bei Frauen?«

»Ich habe da keine wirkliche Präferenz«, entgegnete Robert. »Komplett rasiert oder ein voller Busch; beides ist reizvoll. Natürlich auch alles dazwischen. Hauptsache kein reiner Wildwuchs.«

»In das Schema passe ich auf jeden Fall rein«, meinte Amelie und grinste.

»Aha«, gab Robert zurück und lachte.

»Und selbst?«, wollte die Studentin, die ihre Nervosität langsam ablegte, wissen.

»Irgendwo dazwischen.«

Wieder lachten beide, ehe sie sich eine Weile über alles Mögliche unterhielten. Mit der Zeit fiel es Amelie immer leichter, nicht darüber nachzudenken, dass sie unter der dünnen Schicht aus Sand splitternackt war. So konnte sie das Gespräch mit Robert genießen und Theresa am Ende sogar dankbar sein.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen die anderen fünf Studenten aus dem Wasser. Jessica schaffte es mittlerweile sich mit Mike zu unterhalten, ohne rot zu werden.

»Wir sehen uns dann ja gleich beim Essen«, stellte Robert fest, während er aufstand. »Soll ich dir hoch helfen?«

»Ähm, nein«, gab Amelie zurück. »Das machen die anderen gleich.«

»Ist echt kein Problem«, meinte Robert und er streckte seine Hand aus, in der Erwartung, Amelie würde diese ergreifen.

»Ich möchte wirklich noch kurz liegenbleiben.«

»Na gut«, meinte der Student achselzuckend und ging zurück zu seinem Platz.

Theresa und Lee trockneten sich schnell ab, ehe sie mit einem großen Handtuch zu Amelie liefen. Währenddessen packte Jessica alle Sachen zusammen und wenig später stand Mike neben ihr.

»Du kannst dich auch gleich wieder hier umziehen«, meinte er.

»Das hättest du wohl gern«, gab Jessica zurück. »Träum weiter.«

»Hätte ja klappen können.« Der junge Mann zuckte mit den Achseln und folgte dann den drei Frauen zu ihrer Freundin.

»Was macht der hier?«, wollte Amelie wissen, als sie Mike sah.

»Hi, Amelie, ich freue mich auch dich zu sehen«, gab der Kommilitone zurück. »Wie ich sehe, hast du dich gut ausgeruht und bist total entspannt.«

»Kannst du kurz weggehen?«, wollte Jessica wissen.

»Bitte, Mike«, bettelte Amelie, doch der Kommilitone schien nur noch interessierter.

»Augen zu und durch«, meinte Lee, die ein großes Handtuch aufhielt. »Zumindest schauen Robert und Moritz gerade nicht her.«

Die Kunststudentin atmete tief durch und drückte sich dann in einer flüssigen Bewegung nach oben. Schnell klopfte sie den meisten Sand ab und hüllte sich dann in das angebotene Handtuch. Irgendwie hatten sie das Ende der Aufgabe nicht gut genug durchdacht. Oder hatten es die anderen genau darauf angelegt?

»Dann mal ab zum Duschen«, meinte Theresa. »Ich glaube, Mike könnte etwas kaltes Wasser vertragen.«

»Was genau treibt ihr hier eigentlich?«, wollte der Student wissen. »Und wie kann man mitmachen?«

»Gar nicht«, erklärten Jessica und Amelie unisono.

»Oh, Mike, ich hätte da noch ein anderes Anliegen«, stellte Theresa fest.

Sie nahm den Kommilitonen zur Seite und lief mit ihm ein paar Schritte vor. Die anderen drei sahen sich kurz an, zuckten mit den Schultern und folgten dann Richtung Jugendherberge. Besonders Amelie konnte es kaum erwarten, sich zu duschen.

»Ich glaube, ich habe ein Kilo Sand in den Haaren«, stellte sie fest.

»Oben oder unten?«, wollte Lee wissen und lachte.

»Du mich auch«, gab Amelie zurück, ehe sie auch lachen musste.

»Hast du dich gut mit Robert unterhalten?«, wollte Jessica wissen.

Ein Nicken war die einzige Antwort, was Lee und Jessica grinsen ließ.

Wenig später fanden sich die vier Frauen in der Dusche im Keller der Jugendherberge wieder, während Robert, Mike und Moritz eine Tür weiter in die Herren-Dusche gegangen waren.

»Was hattest du denn so wichtiges mit Mike zu besprechen?«, wollte Lee von Theresa wissen. »Noch dazu in trauter Zweisamkeit?«

»Nicht so wichtig«, war die ausweichende Antwort. »Allerdings soll ich Amelie ausrichten, dass ihm sehr gut gefallen hat, was er gesehen hat. Das gilt natürlich auch für dich, Jessi.«

»Danke«, gab Amelie zurück und sie merkte, wie sie allein die Erinnerung erröten ließ. »Allerdings wirkte es am Ende so, als hättet ihr es darauf angelegt.«

»Nicht wirklich«, erwiderte Lee. »Allerdings muss ich zugeben, dass ich es nicht bis zum Ende durchdacht hatte.«

»Das habe ich gemerkt«, meinte Amelie.

»Wäre es dir denn lieber gewesen, wenn dich Robert so gesehen hätte?«, wollte Jessica wissen. »Vielleicht wäre er auf der Stelle über dich hergefallen.«

»Na ja, Mike konnte ja auch nicht mehr von dir lassen«, stellte Amelie fest.

»Schlechten Geschmack kann man ihm kaum vorwerfen«, gab Jessica zurück und grinste.

»Zeit, dass eine andere die Chance hat, sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen«, stellte Amelie fest, während sie die Flasche aus Jessicas Rucksack holte und diese in die Mitte des Raumes legte.

»Was wird das?«, wollte Theresa wissen.

»Die nächste Aufgabe«, erklärte Amelie. »Was denn sonst?«

»Und wie lautet die Aufgabe?«

»Diejenige, die an der Reihe ist, darf die Dusche nur in einem Handtuch verlassen und muss im Flur warten. Sobald einer von den Jungs aus der Dusche kommt, muss sie das Handtuch fallen lassen und ihm alles zeigen.«

»Meinst du das ernst?«, wollte Jessica wissen. »Du weißt, dass es auch dich treffen kann.«

»Vielleicht kommt dann auch endlich mal Robert in den Genuss, ihren nackten Körper zu betrachten«, warf Theresa ein.

»Oder du bist an der Reihe, mal alles zu zeigen«, stellte Lee fest.

»Ich habe heute schon einiges gezeigt«, erinnerte Theresa.

»Aber nur uns«, kam es von Amelie. »Seid ihr bereit?«

Die anderen drei nickten und stellten sich zusammen mit Amelie im Kreis auf. Diese setzte die Flasche in Bewegung und im nächsten Moment warteten vier nackte Studentinnen auf die Entscheidung, wer noch eine peinliche Aufgabe vor dem Abendessen erfüllen musste.

Wer wird von der Flasche erwählt und muss sich entblößen?

  • [55,7%] Amelie
  • [18,0%] Theresa
  • [13,1%] Jessica
  • [13,1%] Lee

Welche Kommilitone kommt zuerst aus der Dusche?

  • [58,2%] Robert
  • [22,1%] Mike
  • [19,7%] Moritz

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