Wochenende im Garten

Kapitel 1

Die Sommerferien waren gerade vorbei und die Schule hatte wieder angefangen. Benjamin war im ersten Jahrgang, der das dreizehnte Schuljahr machen musste. Dementsprechend motiviert saß sein Mathekurs im Unterricht, der zu allem Überfluss auch noch freitags in der achten und letzten Stunde war.

Während der Lehrer vorne zum tausendsten Mal den Stoff fürs Abitur herunterrasselte, ließ Benjamin seinen Blick durch die Klasse streifen. Offensichtlich schien niemand wirklich dem Unterricht zu folgen. Alle waren mit anderen Dingen beschäftigt. SMS schreiben, Musik hören oder mit dem Nachbarn plaudern. Eine ganz normale Mathestunde.

Plötzlich blieb sein Blick an Miriam hängen. Ihr blondes, schulterlanges Haar glänzte in der Sonne, die vom Fenster hereinfiel. Schon lange war er in sie verknallt und verbrachte seine Nächte damit, sich die wildesten Fantasien auszumalen. Aber bisher hatten sich seine Träume dahin gehend nicht erfüllt. Wenn er sie sah, war er kaum noch in der Lage klar zu denken. Ihre süßen, weißen Zähne hinter den rosaroten weichen Lippen, die kristallblauen Augen und die Stupsnase – alles war perfekt an ihr. Die engen Klamotten, die sie stets anhatte, unterstrichen ihre tolle Figur.

Erst als sie zu ihm aufsah, merkte er, dass er sie eine Ewigkeit angestarrt hatte. Sofort drehte er seinen Kopf weg und blickte in eine andere Richtung. Er fühlte sich ertappt und spürte, wie ihm eine leichte Röte ins Gesicht stieg. Vorsichtig drehte er seinen Kopf zurück auf das Objekt der Begierde.

Dann geschah etwas, womit er nicht gerechnet hätte. Sie zwinkerte ihm zu, lächelte ihn kurz an und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Nachbarin zu. Er hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte und verbrachte den Rest der Stunde damit, in seiner Verunsicherung nach einer Antwort zu suchen. Noch immer in Gedanken versunken verließ er den Raum, als die Stunde vorbei war.

Vor der Schule fing ihn Miriam ab. »Na du?«, begrüßte sie ihn.

Mehr als eine leises, kaum hörbares »Hi!« brachte er nicht heraus.

»Du Benny, kommst du noch mit einen Kaffee trinken? Nur wir beide?«, überrumpelte sie ihn.

Bevor sich Benjamin versah, war er mit der Frau seiner Träume unterwegs in ein Café. Auf dem Weg unterhielten sie sich über belanglose Dinge – Musik, Schule, Sport. Mehr und mehr gewann der Abiturient seine Sicherheit zurück und konnte das Gespräch genießen. Im Café angekommen, holten sie sich etwas zu trinken und verschwanden in eine ruhige Ecke.

»Das ist mein Lieblingsplatz. Hier ist man immer so schön ungestört, findest du nicht?«, kam es von Miriam und Benjamin bejahte. »Sag mal, stehst du auf mich?«

»Wie bitte?« Miriams Frage hatte ihren Mitschüler aus heiterem Himmel getroffen, sodass er sich fast an seinem Cappuccino verschluckt hätte.

»Ich habe gefragt, ob du auf mich stehst. Also?«, fragte sie erneut und freute sich sichtlich über seinen Kopf, der mittlerweile rot wie eine Tomate war. »Ist doch okay! Ich find dich auch ganz niedlich!«, meinte sie mit einem Lächeln. »Was würdest du denn tun, um mir zu zeigen, dass du mich magst?«

»Wie meinst du das?«

»Na ja, es ist so, dass ich nicht so auf normalen Sex stehe, sondern eher auf ausgefallene Sachen«, erklärte Miriam.

»Ausgefallene Sachen?«, hakte Benjamin nach.

»Also Fesseln, Schläge, Demütigungen. Und zwar bei anderen«, erklärte seine Mitschülerin mit einer Leichtigkeit, als ob sie über ihre Lieblingssendung im Fernsehen sprechen würde. »Und ich möchte dich als meinen Gegenpart, als meinen Sklaven.«

Benjamin schluckte. Damit hatte er nicht gerechnet, dennoch nickte er unsicher. Bevor er sich versah, hatte sie ihm einen Sklavenvertrag und einen Stift hingelegt.

»Hier steht alles drin. Du musst nur noch unterschreiben.« Mit einem gehauchten Kuss unterstrich sie ihre Worte.

Vom Geschehen ganz benommen griff Benjamin nach dem Stift und unterschrieb, ohne den Text gelesen zu haben. Kaum hatte er abgesetzt, hatte sich Miriam den Vertrag geschnappt, ihm den Durchschlag gegeben und ihren Teil eingesteckt.

»Dann bis 18 Uhr. Ich muss noch ein paar Dinge organisieren«, verabschiedete sie sich von ihm und ging. Völlig perplex stand Benjamin auf, zahlte und ging nach Hause.

Dort angekommen warf er seine Schultasche in die Ecke und legte sich aufs Bett. Er fing an sich zu fragen, was gerade geschehen war.

Benjamin holte den Durchschlag aus seiner Tasche und begann diesen durchzulesen. Er wurde darin als Miriams Lustsklave bezeichnet, der alle Rechte für 48 Stunden an sie abtrat. Allen Anweisungen war Folge zu leisten und Fehlverhalten würde streng bestraft werden. Benjamin schluckte und musste sich eingestehen, dass ihm die Formulierungen eine gewisse Angst bereiteten. Gleichzeitig ließ der Gedanke an ein heißes Wochenende mit Miriam das Blut aus seinem Kopf in tiefere Körperregionen fließen.

Als der Schüler auf die Uhr sah, merkte er, dass es bereits kurz nach halb fünf war. Wenn Benjamin sich noch vorbereiten wollte, musste er sich beeilen. Frisch geduscht und rasiert sowie mit frischen Klamotten machte er sich auf den Weg. Seinen Eltern hatte er einen Zettel hingelegt, dass er bei einem Freund über das Wochenende zu einer LAN-Party eingeladen war.

Wie verabredet kam Benjamin um 18 Uhr am Schrebergarten, dessen Adresse im Vertrag erwähnt war, an. Er stand vor dem zwei Meter hohen Gartentor und drückte auf die Klingel.

»Komm rein!«, kam es aus der Gegensprechanlage und schon summte der Türöffner.

Vorsichtig drückte Benjamin das Tor auf, trat ein und schloss es wieder hinter sich. Er sah sich kurz um. Die zwei Meter hohen Hecken boten genügend Schutz vor neugierigen Blicken und das Haus war mehr als nur ein Schrebergartenhäuschen. Viel mehr war es ein großes, prunkvolles Gartenhaus im Bauhaus-Stil. Davor stand ein Pavillon mit Gartenmöbeln.

»Da bist du ja!«, wurde Benjamin aus seinen Gedanken gerissen.

Als er aufsah, traute er seinen Augen nicht. Vor ihm stand Miriam gekleidet in ein Korsett, welches den oberen Teil ihres Busens frei ließ. Passend dazu trug sie eine enge und kurze Leder-Hotpants. Komplettiert wurde das Outfit von Over-Knee-Stiefeln aus Leder und einer Reitgerte, die Miriam locker in der Hand hielt. Alles war in den Farben schwarz und rot gehalten, sodass die Kleidung einen starken, aber gut gewählten Kontrast zu ihrer zart-blassen Haut bot. Die junge Frau begann zu lachen, als sie sah, wie ihr Mitschüler sie mit offen stehendem Mund anstarrte.

»Na, gefällt dir was du siehst?« Plötzlich wurde sie todernst. »Deine 48 Stunden laufen. Ausziehen!« Langsam begann Benjamin der Aufforderung nachzukommen.

Offensichtlich zu langsam, denn schon fuhr ihn Miriam an: »Das war keine Bitte, sondern ein Befehl und wenn du dem nicht gleich nachkommst werde ich hiervon Gebrauch machen!« Sie hielt ihm die Gerte unter die Nase.

Benjamin war sich sicher, dass sie nicht scherzen würde und zog sich so schnell aus, wie er konnte. Schließlich zögerte er bei den Shorts, doch mit einem gezielten Schlag mit der Gerte animierte sie ihn, auch dieses Kleidungsstück auszuziehen. Schützend hielt er seine Hände vor den Intimbereich. Wie erwartet forderte ihn Miriam auf, die Hände hinter dem Kopf zu verschränken und damit den Blick auf seine Blöße freizugeben.

Noch einmal atmete Benjamin tief durch und nahm dann die Hände entsprechend hoch, um sie wie gefordert zu positionieren. Zu diesem Zeitpunkt stand sein bestes Stück bereits halb erigiert vom Körper ab. Miriam sah grinsend zwischen seine Beine und Benjamin bekam einen hochroten Kopf.

Unvermittelt machte sie einen Schritt auf ihn zu und packte seine Männlichkeit. Mehrfach glitt die Hand daran auf und ab. Schnell zeigte sich die gewünschte Wirkung und Benjamins Freudenspender war stocksteif. Genauso plötzlich wie Miriam ihn gepackt hatte, ließ sie ihn auch wieder los.

Grinsend sah sie den enttäuscht drein blickenden Mitschüler an und sagte: »Erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Erst mal werde ich dich säubern. Komm mit.«

»Aber ich habe bereits zu Hause geduscht und …« Weiter kam er nicht, denn schon hatte sich Miriam wieder zu ihm gedreht.

»Erstens, wirst du nur sprechen, wenn du gefragt wirst und zweitens, entscheide ich, wann was gemacht wird und wann nicht. Deinen Ungehorsam werde ich später bestrafen. Komm jetzt.«

Miriam führte ihren Sklaven zu einer Rasenfläche, in deren Mitte zwei Metallstangen mit einem Abstand von etwa einem Meter zueinander senkrecht aus dem Boden ragten. Benjamin musste sich zwischen die Stangen stellen und wurde von Miriam als X gefesselt. Während Benjamin feststellen musste, dass die Fesselung kaum Spielraum bot, holte Miriam den Gartenschlauch. Diesen befestigte sie an einem Wasserhahn, der im benachbarten Beet aus dem Boden ragte.

Kaum hatte sie den Hahn aufgedreht, spritzte das eiskalte Wasser dem prustenden Opfer entgegen. Hilflos wand sich Benjamin in den Fesseln und versuchte dem Strahl so gut es ging auszuweichen. Besonderes viel Aufmerksamkeit ließ Miriam seinem Intimbereich zukommen, wodurch sein eben noch steil vom Körper abstehender Zauberstab in sich zusammen fiel und auf ein Minimum schrumpfte.

Kurz ließ Miriam von Benjamin ab und legte den Schlauch beiseite, um ihren Mitschüler mit einem mitgebrachten Duschbad einzuseifen. Noch ehe Benjamin die sanften Berührungen auf seiner Haut genießen konnte, war Miriam schon wieder dabei, den Schaum abzuspülen. Danach ließ sie ihm etwas Zeit zum Trocknen und holte eine kleine Tüte aus dem Haus.

Als Benjamin trocken war, nahm Miriam aus dem Beutel eine Dose und begann ihn mit einem weißen Schaum einzusprühen. Zum Schluss gab es, abgesehen von Kopf und Hals, keinen Millimeter mehr auf Benjamins Haut, der nicht mit dem Schaum bedeckt war. Sogar zwischen seine Pobacken hatte er sich seinen Weg gesucht.

Es stellte sich ein leichtes, angenehmes Kribbeln ein und Benjamin begann darüber nachzudenken, was es wohl damit auf sich hätte. Ebendiese Frage beantwortete sich, als Miriam anfing, den Schaum mittels Gartenschlauch abzuspülen. Zu Benjamins Entsetzen ging nicht nur der Schaum, sondern auch jegliche Körperbehaarung mit ab.

Damit nicht genug. Noch während Benjamin dabei war zu überlegen, wie er das seinen Mitspielern im Fußballverein erklären sollte, hatte sich Miriam ein, für ihn merkwürdiges, Gerät aus der Tüte genommen. Vorsichtig führte sie seinen schlaffen Penis in das Gerät ein und verschloss es dann hinter den Hoden. Benjamin verstand.

›Ein Keuschheitsgürtel!‹, schoss es ihm durch den Kopf.

»Deinem Gesichtsausdruck kann ich entnehmen, dass du bereits weißt, worum es sich hierbei handelt.« Miriam grinste ihren Mitschüler an. »Ich denke mal, dass dir dieser kleine CB3000 klarmacht, wer die Macht über deinen Körper hat. Und hoffentlich treibt er irgendwelche Ideen aus dem Kopf, dass ich dieses Wochenende mit dir schlafen werde.«

Noch geschockt von den Worten, nahm Benjamin wahr, wie Miriam seine Fesseln löste und ihn in Richtung Haus dirigierte. Ohne Umschweife brachte sie ihn direkt in den Keller. Dort angekommen sperrte sie ihn in eine Zelle und ging, ohne ein weiteres Wort zu sagen, wieder hinauf.

Benjamin nutzte die Zeit, um sich umzusehen. Seine Zelle war zwei mal zwei Meter groß. Eine mit Gummi überzogene leicht erhöhte Fläche, die offensichtlich seinen Schlafplatz darstellen sollte, nahm etwa die Hälfte ein. Direkt gegenüber der Tür war eine kleine Nische, in der sich die Toilette befand. Über ihm war eine Kamera an der Decke montiert, die ihn an die entsprechende Passage im Vertrag erinnerte. Die Wände waren schwarz gestrichen und nur eine kleine, einsame Glühbirne erleuchtete den kargen Raum, dessen Fußboden gefliest war.

Als der Abiturient durch die Gitterstäbe aus seiner Zelle hinausschaute, konnte er einen perfekt eingerichteten Folterkeller erkennen. Neben Strafbock, Andreaskreuz und Schränken, in denen Miriam wohl Sexspielzeug aufbewahrte, gab es viele Geräte und Möbel, die er nicht kannte. Die Wände waren mit rotem Stoff verkleidet und der Raum wurde durch Kerzen erleuchtet. Genauso, wie in seiner Zelle, waren auch in dem Raum schwarze Fliesen verlegt.

Während Benjamin über die Gerätschaften und deren Verwendungsmöglichkeiten nachdachte, ließ er seine Hand gedankenverloren über seinen Oberkörper zwischen seine Beine gleiten. Dort fand er das kalte Plastik des Keuschheitsgürtels vor. Erschrocken darüber, dass er diesen vergessen hatte, ließ sich Benjamin auf dem Bett nieder und begann den Peniskäfig zu untersuchen. Schnell musste er feststellen, dass aufgrund der stabilen Konstruktion eine Erektion völlig unmöglich war, von einem Orgasmus ganz zu schweigen.

Als Miriam wiederkam, hatte sie sich umgezogen. Statt schwarzem Leder trug sie nun ein knappes Top, enge Jeans und Sneakers. Solche Klamotten war Benjamin von seiner Mitschülerin gewohnt.

Miriam, die inzwischen die Zellentür aufgeschlossen hatte, fuhr ihn an: »Was glotzt du so blöd? Wenn ich reinkomme, hast du demütig vor mir zu knien. Also, runter!«

Schweigend folgte Benjamin der Anweisung.

»Knie etwas weiter auseinander, Oberkörper gerade, Handflächen auf die Oberschenkel, Blick senken. Ja, genau so«, kamen die Anweisungen von Miriam. »So wirst du mich jedes Mal begrüßen, verstanden?«

»Ja.«

»Ja, Herrin!«, korrigierte ihn Miriam.

»Ja, Herrin!«, gab Benjamin kleinlaut zurück und musste es noch einmal laut wiederholen, damit Miriam zufrieden war.

»Folge mir. Wage es aber ja nicht aufzustehen.«

Miriam drehte sich um und ging zum Strafbock. Auf allen Vieren folgte Benjamin.

Angekommen musste er sich über den Bock legen und wurde von Miriam fixiert. Als sie fertig war, waren seine Beine leicht gespreizt und sein hoch gestreckter Po gab den Blick auf das Poloch frei. Mit einer Augenmaske nahm sie ihm die Sicht.

»So, und nun zu deiner Strafe für deinen Ungehorsam«, sagte Miriam mit ernster Stimme und holte sich eine Reitgerte. »Du bekommst zehn Schläge quer über beide Backen und fünf dazwischen.«

Schon zischte die Gerte das erste Mal durch die Luft und Benjamin biss die Zähne zusammen, doch der Schmerz blieb aus. Miriam hatte nur in die Luft geschlagen. Der nächste Schlag traf dafür genau über beide Backen.

»Aua!«, schrie Benjamin auf.

Ungerührt davon schlug Miriam weiter zu. Nach fünf Schlägen gab sie ihm eine Minute, um sich zu erholen und damit der sechste Schlag unvermittelt kommen konnte.

Als Miriam die ersten zehn durchgezogen hatte, trat sie hinter ihren Mitschüler, holte aus und ließ die Gerte genau zwischen die beiden Backen in die Spalte auf seinen Anus knallen. Ein markerschütternder Schrei Benjamins folgte und darauf noch vier Schläge von Miriam.

Während sie die Gerte wegstellte, erklärte sie ihm, dass sie auf eine Party eingeladen sei und ihn deswegen jetzt verlassen müsse. Es sei aber dafür gesorgt, dass ihm nicht langweilig werden würde.

»So, ich bin dann weg«, verabschiedete sich Miriam. »Viel Spaß mit deiner Überraschung.«

Er hörte, wie sich die Tür schloss. Die Schritte entfernten sich. Dann war er allein.


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