Semesterferien

Kapitel 23

»Alle bereit?«, wollte Kerstin von den anderen wissen, obwohl diese schon wartend auf der Couch saßen. Ihre Stimme klang nervös.

»Sind wir«, gab Tim zu verstehen. »Eine kleine Aufgabe gibt es aber noch.«

»Was denn?«, wollte seine Kommilitonin wissen und auch der Rest der Gruppe sah Tim interessiert an. »Da du deine Hände nicht brauchst, sobald der Film gestartet wurde, kannst du damit das machen, was man üblicherweise beim Schauen von Pornos macht.«

»Gute Idee«, meinte Laura begeistert.

Nach ihrem gemeinsamen Spiel mit Janine hatte er scheinbar Gefallen daran gefunden, anderen bei der Selbstbefriedigung zuzusehen. Oder war es etwas, dass er vorher schon reizvoll gefunden hatte?

›Welchen Film Tim wohl ausgesucht hätte?‹, dachte Laura nach. Mit Blick zu Janine und Julian fügte sie hinzu: »Das gilt dann natürlich auch für euch.«

Kerstin hatte einen Moment gebraucht, um zu verstehen, was Tim von ihr wollte. Ihr Gesicht war schon rot, bevor sie den Film auf dem Laptop startete und ihre Hände zaghaft über ihren Körper streichen ließ.

Auf dem Bildschirm erschien eine Frau, die in einem Raum neben einem Stuhl stand. Es dauerte nicht lange und sie fing an, sich zu entkleiden. Nach und nach zog sie ihre Klamotten aus und legte sie fein säuberlich auf den Stuhl. Nachdem sie nackt war, entfernte sie sich von dem Stuhl und lief in die Mitte des Raumes. Dort angekommen blieb sie aufrecht stehen und die Kamera filmte ihre komplette Vorderansicht.

Laura entging nicht, dass die Darstellerin mit ihren großen Brüsten und dem ausgeprägten Becken eine verblüffende Ähnlichkeit mit Kerstins Körperbau hatte. Ihre Freundin, die neben dem Laptop stand, rieb mit zwei Fingern über die haarlosen Schamlippen. Gesagt hatte sie bisher noch nichts.

Auf dem Bildschirm erschien eine zweite Person, ein Mann. Er legte seiner Partnerin ein schwarzes Tuch über die Augen und verknotete es hinter ihrem Kopf. Danach griff er zu einem dicken Baumwollseil und fing an, es um den Körper der nackten Frau zu schlingen.

»Ich finde diese kunstvolle Art der Fesselung sehr reizvoll«, gestand Kerstin.

Ihr kleines Publikum wurde aus der Konzentration, mit welcher es den Film verfolgt hatte, gerissen. Lächelnd sahen sie zu, wie Kerstin ihre Brüste massierte, während der Frau im Film ein BH aus Seilen umgelegt wurde. Es war offensichtlich, dass die Studentin sich an dem Gedanken erregte, selbst derart gefesselt zu werden. Detailliert zählte sie verschiedene Arten und Techniken auf.

»Wenn sich der passive Part voll und ganz darauf einlässt, kann sie oder er auch in eine Art Tranche-Zustand versetzt werden.« Ein reizvoller Gedanke, der Kerstins Finger wie von selbst zwischen die feuchten Schamlippen gleiten ließ.

Im Video ging es damit weiter, dass die Arme hinter dem Rücken gefesselt wurden, ehe die Seile wie ein Netz den flachen Bauch der Darstellerin schmückten. Oberhalb des Beckenknochens wurde ein weiteres Seil um die Frau geschlungen, von dem aus es dann zwischen die Beine weiterging. Links sowie rechts an den Schamlippen vorbei und durch die Pospalte wurden die Seile gezogen.

Kerstin schenkte mit Seitenblick auf den Bildschirm ihrer Scham immer mehr Aufmerksamkeit.

»Vergiss nicht, dass du nicht ohne Erlaubnis kommen darfst«, erinnerte Laura mit einem Lächeln.

»Natürlich«, kam es sofort von Kerstin, deren Finger sich daraufhin deutlich langsamer bewegten.

»Das gilt nachher auch für euch«, gab Tim Julian und Janine zu verstehen.

Der Bondage-Künstler im Video umwickelte die Beine der nackten Frau, ehe er sie vorsichtig mit dem Rücken nach oben auf den Boden legte. Mithilfe eines letzten Seils verband er die Fesselung von Händen und Füßen.

»Diese Position nennt sich Hogtie«, erläuterte Kerstin mit einem Lächeln auf den Lippen.

Der Mann im Video trat zurück und im Fokus der Kamera war nur noch die gefesselte Frau.

Unter dem Applaus der anderen, schloss Kerstin das Video und überließ Julian das Feld. Mit gerötetem Gesicht und Dekolletee nahm die Studentin auf der Couch Platz. Nun würde sie sich zurücklehnen und gespannt dem Vortrag lauschen, auf den sie sich schon die ganze Zeit gefreut hatte.

Schon bevor es losging, stand Julians bestes Stück hart vom Körper ab. Mit einem Lächeln erinnerte Laura ihn daran, sich um dieses Körperteil zu kümmern. Die nackte Emily sah den Studenten grinsend an. Wie schon am Vortag konnte sie ihm in der Folge dabei zusehen, wie er es sich selbst machen musste.

Das Video, welches Julian rausgesucht hatte, startete mit einer Frau, die nackt über einen gepolsterten Hocker gebeugt war. Ihre Oberschenkel sowie Arme waren an die Füße des Möbelstücks gefesselt.

»Auch ich finde Fesselungen sexy, aber das soll nicht mein Thema für heute sein«, verriet Julian.

Die Kamera zeigte detailliert die Kehrseite der Darstellerin. Zwischen ihren Pobacken und Oberschenkeln waren die haarlose Schamlippen sowie das Poloch leicht auszumachen.

»Wie ihr seht, ist der Po im Fokus. Sowohl im Film als auch in meinem Vortrag«, erklärte der Student, während seine rechte Hand langsam, aber stetig seine Männlichkeit massierte.

Wie bei Kerstin kam ein Mann dazu. Er kniete sich neben den Hocker und fing an, mit der flachen Hand den Po zu schlagen. Es waren leichte Schläge, scheinbar zur Aufwärmung. Dennoch keuchte die Frau bei jedem Schlag und rieb, soweit es die Fesselung zuließ, ihre Schenkel zusammen. Es war kaum zu übersehen, dass ihr das Spanking Lust verschaffte.

Unterdessen erinnerten sich Laura, Tim, Janine und Kerstin an Julians Aufgabe für Elena. Die Delinquentin hatte damals 25 Schläge mit dem Lineal sowie 50 mit der Hand erhalten. Diesen Fetisch würde er spätestens jetzt nicht mehr verleugnen können. Die Schläge mit der Hand stoppten.

»Ehrlich gesagt ist es ein zweigeteiltes Thema«, erklärte Julian. »Das Spanking ist nur ein Part.«

Gespannt verfolgten die anderen den weiteren Verlauf des Videos. Der Mann hielt einen kleinen Buttplug vor die Linse der Kamera und bestrich diesen mit Gleitmittel. Wenig später verschwand das Sexspielzeug im Po der gefesselten Frau.

»Natürlich ist die Variante mit der Hand nur eine Möglichkeit«, kam es wieder vom Vortragenden. »Für den Anfang ist auch ein Paddel gut geeignet, da es großflächig auftrifft.«

Laura bemerkte, dass Julians Stimme nicht so kräftig und sicher war, wie sonst.

Im Film griff der Darsteller tatsächlich zu einem Paddel, das kurze Zeit später auf dem Po seiner Partnerin zum Einsatz kam. Nach zwei Dutzend Schlägen zeigte sich eine deutliche Rötung der Backen und gleichzeitig ein feuchtes Schimmern zwischen den Schamlippen.

Kaum war das Paddel beiseite gelegt wurden, holte der Mann einen mittelgroßen Buttplug hervor. Wieder verteilte er großzügig Gleitmittel darauf. Mit einer schnellen Bewegung zog er den kleinen Plug aus dem Poloch der Frau, welche daraufhin keuchte. Ihr Hintereingang hatte jedoch kaum Zeit, sich zu erholen, denn schon schob sich die größere Variante durch die enge Körperöffnung.

»Wie uns Janine gestern hat wissen lassen, ist eine langsame und behutsame Vorbereitung das A und O beim Analsex«, sagte Julian und die angesprochene Kommilitonin nickte mit einem Lächeln auf den Lippen.

»Mit genügend Übung kann man später auch zu anderen Schlaginstrumenten greifen«, sagte Julian, während sich seine dunkelrote Eichel unter der Vorhaut hervor bewegte, nur um kurz darauf wieder zu verschwinden.

Der Pornodarsteller griff nach einer Gerte und ließ diese mehrfach durch die Luft sausen. Seine nackte und gefesselte Partnerin zuckte jedes Mal in Erwartung des Schmerzes zusammen. Nach einer kurzen Kunstpause durfte sie diese Empfindung dann auch erleben. Die Gerte traf quer über beide Pobacken und ein spitzer Schrei war zu hören.

Fünf weitere Schläge wurden ausgeführt, ehe die Gerte beiseite gelegt wurde. Zärtlich strich der Mann im Video über die malträtierten Pobacken und die Studenten konnten sich gut vorstellen, dass die Kehrseite mehr als nur warm war. Der Darsteller zog sich nackt aus und präsentierte den Zuschauern seine aufgerichtete Männlichkeit.

»Nicht von schlechten Eltern«, bemerkte Janine und leckte sich über die Lippen.

Wieder kam das Gleitmittel zum Einsatz und alle konnten sich denken, was folgen würde. Bei seiner Partnerin angekommen, zog der Mann den Plug aus ihrem Po und setzte umgehend seine Männlichkeit an. Langsam, aber stetig versenkte er seinen Freudenspender in dem noch leicht geöffneten After.

Nachdem er komplett eingedrungen war, wartete er einen kurzen Augenblick und fing dann an, sich zu bewegen. So wie Julians Hand vor und zurück glitt, schob sich das bestes Stück des Pornodarstellers in den geschundenen Po seiner Partnerin. Diese stöhnte besonders laut auf, wenn er bis zum Anschlag in sie eindrang und sein Becken ihre Pobacken berührte.

Es dauerte ein paar Minuten, ehe der Darsteller kam und nachdem er sich zurückgezogen hatte, konnten die Zuschauer das Sperma sehen, das aus dem After der Darstellerin floss. Die Kamera zoomte extra nah ran, um im Schlussbild dieses Detail sowie erneut die Pobacken einzufangen. Dann wurde der Bildschirm schwarz.

Tim tippte in diesem Moment Laura an und nickte dann in die Richtung von Kerstin. Die gemeinsame Freundin wirkte leicht abwesend und in Gedanken aufgrund von Julians offenbarten Fantasien. Laura versuchte den Gesichtsausdruck ihrer Freundin zu deuten. Waren die neu gewonnenen Erkenntnisse aufregend oder abschreckend? Dazu konnte Laura nicht mal für sich selbst eine Entscheidung treffen.

Julian nahm zwischen Emily und Kerstin auf der Couch Platz. Sein bestes Stück stand nach wie vor hart vom Körper ab. Kerstin legte demonstrativ ihren Kopf auf Julians Schulter, nachdem sie ihm einen Kuss gegeben hatte.

Janine, die als Letzte an der Reihe war, rief unterdessen ihr Video auf und hielt ihren Zuschauern den nackten Po entgegen. Julian, in dem sofort Erinnerungen wach wurden, spürte, wie seine Erektion entgegen seiner Erwartungen noch härter wurde. Seine Kommilitonin hatte unterdessen den gewünschten Film geöffnet und sich neben dem Laptop positioniert. Ohne jegliche erkennbare Scham fing Janine an zu masturbieren, während sie Julian angrinste.

Dieses Mal war es ein nackter Mann, der zuerst im Video zu sehen war. Er saß auf einem Stuhl, an welchen er gefesselt war. Seine Beine waren auf Höhe der Knie sowie an den Knöcheln an die Stuhlbeine gebunden. Arme und Oberkörper waren hingegen an der Lehne fixiert.

»Wie bei Julian ist die Fesselung ein zusätzliches Detail, welches den Hauptteil noch reizvoller macht«, erklärte Janine und spielte aufreizend mit ihren Brustwarzen.

Die Kamera war auf die Körpermitte des jungen Manns gerichtet. Hier stand sein bestes Stück prall und aufrecht. Ein dünnes Lederband war um die Basis von Penis sowie Hoden gebunden. Wenig später erschien die Hand einer Frau auf der Bildfläche. Diese griff nach dem prallen Ständer und rieb mehrfach daran auf und ab. Schon nach wenigen Bewegungen erschienen erste Lusttropfen an der Eichel und die Hand zog sich zurück.

»Ich finde es unglaublich erregend, mit der Lust anderer zu spielen«, erklärte Janine mit einem breiten Grinsen, während sie sich selbst streichelte. Ihre Freunde dachten an ihr Spiel mit Elena und Laura erinnerte sich zudem an ihr Erlebnis mit Janine nur wenige Tage zuvor. Wieder griff die Hand im Video nach der Männlichkeit, massierte sie kurz und zog sich dann wieder zurück. »Es ist eine hohe Kunst, den richtigen Moment abzupassen um aufzuhören. Egal, ob bei einer Frau oder einem Mann.«

Mehrere Male wiederholte sich das Spiel im Video, ohne das dem Mann ein Höhepunkt zuteil wurde.

»Ich muss auch zugeben, dass ich sowohl den aktiven als auch den passiven Part bei einem ›Tease and Denial‹-Spiel reizvoll finde«, gab Janine den anderen zu verstehen. »Dann erwartet einen nach einem langen Spiel ein umso intensiverer Orgasmus.«

Während sie sprach, musste sie kurzzeitig von ihrer Scham ablassen. Fast hätte sich Janine über die Schwelle zum Höhepunkt gebracht.

»Am Ende des Tages weiß ich aber mehr den aktiven Part zu schätzen«, erklärte sie und streichelte sich weiter. »Besonders weil einem mit etwas Übung sehr schöne Dinge gelingen können.«

Der Mann im Video wehrte sich bereits sichtlich gegen seine Fesseln und wieder kam die Hand ins Bild. Dieses Mal fuhr sie länger auf und ab. Erst als der Mann gleichzeitig keuchte und zusammenzuckte, hörte sie auf. Es dauerte einen kurzen Moment und dann lief langsam Sperma aus der Eichel.

»Bei einem ruinierten Orgasmus kommt es zum Erguss ohne den eigentlichen Höhepunkt«, erklärte Janine mit einem breiten Grinsen. »Das steigert das Verlangen nur noch mehr, anstatt es zu erfüllen. Von einem sadistischen Standpunkt aus ist das extrem sexy.«

Tim nickte anerkennend und war froh, beim gemeinsamen Spiel mit Laura und Janine eine der aktiven Rollen gehabt zu haben.

»Interessant ist jedoch, dass auch nach so einem ruinierten Orgasmus der Penis sehr sensibel ist.«

Im Film war der Spermafluss versiegt. Dennoch stand der abgebundene Freudenspender des Darstellers nach wie vor. Die Hand der Frau griff danach und der Daumen legte sich auf das Vorhautbändchen. In kreisenden Bewegungen wurde diese hocherogene Zone in der Folge massiert. Der Mann kämpfte gegen seine Fesseln. Es war deutlich erkennbar, dass die Überreizung seines besten Stückes ihn fast um den Verstand brachte.

»Wenn man möchte, kann man dieses Spiel ewig weiterführen«, stellte Janine fest, während sie das Video abschaltete. »Es geht immer so weiter.«

»Wie lange noch?«, wollte Emily wissen.

»In diesem Beispiel noch sechsmal«, antwortete Janine mit einem breiten Grinsen, während Tim und Julian hörbar die Luft einsogen.

»Danke«, sagte Laura zu Janine sowie ihren beiden Vorrednern. »Das war alles sehr aufschlussreich.«

Emily und Tim gaben ebenfalls zu verstehen, dass ihnen die Vorträge sehr gut gefallen hatten, ehe letzterer seinen Laptop wieder wegräumte. Laura folgte ihm dabei ins Schlafzimmer.

»Wir sollten die verbleibende Zeit nutzen und etwas mit den neugewonnenen Informationen anfangen«, stellte sie fest und ihr Freund stimmte zu. Sie fingen an zu planen und mussten schnell feststellen, dass der Mietwagen nur fünf Plätze hatte. »Kerstin, Emily«, rief Laura. »Kommt ihr mal kurz?«

Die beiden nackten Studentinnen rissen sich von der angeregten Diskussion über Tease and Denial los und kamen zu Laura.

»Was gibt es?«

»Wir wollen einen kleinen Ausflug in die nächste Stadt machen«, erklärte Tim. »Leider ist das Auto zu klein, sodass nicht alle mitkommen können.«

»Dann werde ich mich wohl mal aus dem Staub machen«, stellte Emily fest und wollte Laura nach ihren Klamotten fragen.

»Nein, ehrlich gesagt kommt ihr beide mit«, kam Laura Emily zuvor.

Sie war bereits zum Schrank gelaufen und hatte begonnen Sachen für die beiden Frauen rauszusuchen. Kerstin bekam ein knappes Top sowie eine enge Hotpants.

»Keine Unterwäsche?«, fragte sie und Laura schüttelte mit einem schelmischen Lächeln den Kopf.

Die Klamotten von Laura waren Kerstin gut zwei Nummern zu klein und sie hatte Mühe hineinzukommen. Der Stoff des Tops spannte sich über ihre großen Brüste und die Brustwarzen zeichnete sich deutlich ab. Gleichzeitig blieb ein großer Teil des Bauchs frei. Bei der Hose war das Bild ähnlich. Sie bedeckte gerade so Kerstins Po und vorne waren die Schamlippen gut zu erkennen.

»Ich soll so rausgehen?«, wollte Kerstin wissen, nachdem sie sich im Spiegel angesehen hatte.

»Traust du dich etwa nicht?«, kam es von Laura zurück. »Du kannst auch gern nackt gehen.«

Emily bekam unterdessen ein kurzes Sommerkleid gereicht. Auch bei ihr verzichteten Tim und Laura auf Unterwäsche. Da Emily wie Laura vergleichsweise kleine Brüste hatte, war ein BH nicht zwangsweise nötig. Die wenigen Zentimeter, die Emily größer als Laura war, sorgten jedoch dafür, dass der Saum des Kleidungsstücks kurz unterhalb von Emilys Po endete. Eine falsche Bewegung und ihr kompletter Intimbereich wäre freigelegt.

Emily holte schnell ihre kleine Handtasche mit Handy und Geldbörse, während Kerstins Outfit von Janine mit einem Grinsen bedacht wurde.

»Und was machen wir?«, wollte Julian wissen.

»Ihr werdet zu zweit Spaß haben«, erklärte Tim und bat seinen Kumpel, sich auf einen Stuhl zu setzen.

Dort wurde Julian dann von Laura und Tim festgebunden. Wie in Janines Video fixierten sie seine Beine in Höhe der Knie und Knöchel. Anschließend fesselten sie den Oberkörper an die Lehne.

»Wir müssen Janine vor dir schützen«, erklärte Laura mit Blick auf Julians stramme Erektion.

»Und wer schützt mich vor ihr?«, wollte Julian wissen.

»Niemand«, gab Tim umgehend zurück. »Euch beide zu fesseln und allein im Haus zu lassen wäre unverantwortlich.«

Das Funkeln in Janines Augen ließ Julian tief durchatmen.

»Du weißt doch, die Letzten werden die Ersten sein«, warf Laura ein. »Da sie heute morgen meine Aufgabe so gut erfüllt hat, ist Janine jetzt an der Reihe ihre Fantasie auszuleben.«

Kerstin und Julian warfen sich einen Blick zu. Wann würden sie ihre Fantasie in die Realität umsetzen dürfen?

»Dann wünsche ich euch mal viel Spaß«, sagte Laura zu Janine und Julian, während Tim mit Emily und Kerstin zum Auto vorlief.

»Das werden wir haben«, gab Janine grinsend zu verstehen.

»Du darfst ihn sowie dich selbst überall berühren«, erlaubte Laura. »Allerdings ohne einen Höhepunkt.«

»Dein Wunsch sei mir Befehl«, meinte Janine und klatschte vergnügt in die Hände.

Kaum hatte Laura die Tür des Ferienhauses hinter sich geschlossen, drehte sich Janine zu Julian um. »Nervös?«, wollte sie wissen.

»Momentan wünschte ich, ich hätte das Video nicht vorher gesehen«, gestand Julian.

»Ja, das nimmt etwas die Spannung«, sagte Janine. Sie kam auf ihren Kommilitonen zu und griff nach dessen bestem Stück. »Auf der anderen Seite weißt du genau worauf du dich freuen kannst.«

Während sie sprach, bewegte sie ihre Hand auf und ab. »Wie lange du es wohl ohne zu betteln durchhältst.« Genau in dem Moment wurden die ersten Lusttropfen an der Penisspitze sichtbar und Janine zog ihre Hand zurück.

»Ich muss erst mal ins Bad«, erklärte sie. »Es wird dich sicher freuen zu hören, dass ich die Tür nicht schließe und die Beine weit geöffnet halten werde. Da könntest du alles genau sehen.«

Tim fuhr mit den drei Frauen an Bord zielstrebig in Richtung Stadt. Laura saß auf dem Beifahrersitz und schielte immer wieder nach hinten. Kerstin zupfte mehrmals an dem Top, das jedoch nicht länger werden wollte. Emily hingegen sah aus dem Fenster und schenkte ihrer Bekleidung keinerlei Beachtung. Das Kleid war hochgerutscht und hatte ihre Scham freigegeben. Erst kurz vor Ende der Fahrt bemerkte Emily den Fauxpas und schob mit einem Anflug von Schamesröte das Kleid wieder über ihren Schoß.

Der erste Stopp war eine Buchhandlung, was besonders Emily und Kerstin sehr verwunderte. Sie folgten Tim und Laura in das Geschäft. Die beiden Sklavinnen spürten schnell die fragenden Blicke aufgrund ihrer Outfits. Zu viert liefen sie in die Ecke mit den Ratgebern zu den Themen Partnerschaft und Sexualität. Laura überflog die verschiedenen Titel und suchte für die anderen zwei Frauen jeweils ein Buch heraus.

»Nicht drauf schauen, bevor ihr an der Kasse seid«, befahl sie und ließ jede ein Buch in die Hand nehmen, sodass die Titel klar und deutlich zu lesen waren.

Laura und Tim stellten sich in die Nähe des Ausgangs, während sich Emily und Kerstin in die Warteschlange einreihten. Obwohl ein paar Meter zwischen ihnen waren, konnte Tim auf Emilys Buch das Wort Analsex lesen und die mit Seilen umspannte Frau auf Kerstins Buch ausmachen. So war es auch kein Wunder, dass mehrere Personen, die an der Warteschlange entlang liefen, den beiden jungen Frauen einen interessierten Blick zuteil werden ließen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit waren sie endlich an der Reihe. Kaum hatten sie die Cover ihrer Bücher gesehen, wurden Kerstin und Emily knallrot, während die Kassiererin auf der anderen Seite freundlich lächelnd abkassierte. Für sie schien die Thematik der Bücher keine Rolle zu spielen. Nachdem Emily bezahlt hatte, ging es zu viert zum Auto und dann weiter.

»Das war so peinlich«, jammerte Kerstin.

»Du hattest ja nicht das Buch über Analsex«, warf Emily ein, während sie interessiert in dem Bondage-Buch blätterte.

Der zweite und letzte Stopp war ein Sexshop. Für Laura und Tim war es der erste Besuch in einem Laden für Erwachsene. Kerstin erinnerte sich hingegen an den Kauf von Lauras Vibrator.

»Was ist mit dir, Emily?«, wollte Kerstin wissen. »Ist das dein erstes Mal in einem Sexshop?«

»Nein«, gab Emily zurück und grinste. »Ich habe schon mal für meinen damaligen Freund und mich ein Spiel gekauft.«

»So Würfel mit Stellungen drauf?«, wollte Tim wissen und hielt Emily sogleich ein entsprechendes Produkt unter die Nase.

»Nicht ganz«, verriet sie. »So ein richtiges Brettspiel mit Aufgaben, je nachdem auf welches Feld man kommt.«

»Klingt spannend«, meinte Laura.

»War es auch«, ließ Emily sie wissen. »Hat viel Spaß gemacht.«

»Was brauchen wir denn?«, wollte Kerstin wissen.

»Ist das nicht offensichtlich?«, gab Laura zurück und führte ihre Freundin zu den Seilen.

Zusammen suchten sie verschiedene Längen und Farben aus.

»Eine Notfallschere brauchen wir auch noch«, erklärte Emily. »Das habe ich in dem Buch gelesen. Wenn der aktive Part aus Versehen an einer falschen Stelle einen Nerv abdrückt oder du dich unwohl fühlst, muss es schnell gehen. Dann ist meist nicht die Zeit die Knoten zu lösen.«

»Sehr gut«, lobte Laura und ging mit den Bondage-Utensilien zur Kasse.

Dort traf sie Tim, der in der Zwischenzeit ein weiches Lederpaddel ausgesucht hatte. Kerstin war unterdessen ganz hippelig und konnte es kaum erwarten, die Seile auf ihrer Haut zu spüren. Gemeinsam mit den anderen wollte sie kurz darauf den Sexshop verlassen, doch Emily winkte ab.

»Geht ihr ruhig schon mal raus«, sagte sie. »Ich will noch schnell etwas kaufen.«

»Wie du meinst«, gab Laura zurück und verließ mit ihren beiden Kommilitonen den Laden.

»Was meinst du, was sie noch kaufen will?«, fragte Tim.

»Keine Ahnung«, antwortete Laura. »Lassen wir ihr die Freude der Überraschung.«

Kerstin saß währenddessen ungeduldig auf dem Rücksitz und wollte nur noch so schnell wie möglich zum Ferienhaus zurück.

Es dauerte ein paar Minuten, ehe Emily mit einer unbedruckten Plastiktüte das Geschäft verließ. Genau in dem Moment kam ein Windstoß und lüftete das süße Geheimnis der fehlenden Unterwäsche für die Passanten um sie herum. Mit einem spitzen Schrei der Überraschung lenkte die Studentin nur noch mehr Aufmerksamkeit auf sich, ehe sie schnell zum Auto rannte.

Kaum dass sie auf ihrem Platz saß und sich angeschnallt hatte, fuhr Tim los.

Was hat Emily im Sexshop gekauft?

  • [41,6%] Strap-On
  • [30,2%] Liebeskugeln
  • [28,2%] Buttplugs

Die Umfrage ist geschlossen. (262 Stimmen)



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