Semesterferien

Kapitel 24

Während die anderen unterwegs waren, genoss Janine ihre Macht gegenüber Julian in vollen Zügen. Ihr Kommilitone saß nach wie vor fixiert auf dem Stuhl. Sein nackter Körper glänzte aufgrund der dünnen Schweißschicht. Zusätzlich zu den Fesseln an Armen und Beinen hatte seine Mitstudentin mithilfe von zwei Tüchern Penis und Hoden leicht abgebunden. Infolgedessen war seine Männlichkeit fast schmerzhaft hart.

»Ich hoffe, du genießt die Zeit mit mir«, meinte Janine mit einem schelmischen Lächeln.

Sie betrachtete das Sperma, das sich dank zwei ruinierter Orgasmen an seinen Hoden sowie auf dem Stuhl sammelte. Janine berührte die Lache auf der Sitzfläche und fuhr dann mit dem benetzten Finger die Unterseite von Julians hartem Freudenspender hinauf. Bei der Eichel angekommen, umkreiste sie diese mehrfach. Das sorgte dafür, dass Julian sich in seinen Fesseln wand und sein kompletter Unterleib anfing zu zittern.

»Oh Gott«, stöhnte er. »Ich kann nicht mehr.«

»Gibst du so schnell auf?«, wollte Janine amüsiert wissen, während ihr Zeigefinger das Vorhautbändchen umkreiste. »Ich könnte dieses Spiel ewig fortsetzen.«

»Lass mich bitte richtig kommen«, flehte Julian. »Oder hör zumindest auf, mich zu reizen.«

Zu seiner Überraschung ließ Janine tatsächlich von ihm ab und ging zur Küchenzeile. Die ausbleibende Reizung empfand Julian als ebenso unbefriedigend und er wünschte sich, dass er in seiner Aussage spezifischer gewesen wäre. Gleichzeitig wusste er, dass es so oder so keine Auswirkung auf Janines Vorgehen gehabt hätte. Seine Kommilitonin goss sich ein Glas Saft ein und packte zwei Eiswürfel dazu.

»Soviel Spaß macht durstig«, stellte sie fest und bezog vor Julian Aufstellung.

Während Janine das Glas an die Lippen führte und genüsslich daraus trank, rekelte sie sich und genoss die sehnsüchtigen Blicke ihres Mitstudenten. Lasziv leckte sich die junge Frau am Ende über die Lippen und heizte Julians Fantasien zusätzlich an. Was würde er dafür geben, mit seinem besten Stück zwischen ihre Lippen vorzudringen - egal welches Paar.

»Es ist ganz schön heiß hier drin. Findest du nicht?«, fuhr Janine fort und fischte einen der angetauten Eiswürfel aus dem Glas.

Kaum war das kalte Objekt in ihrer Hand, ließ sie es über ihren Körper fahren. Julians Blicke folgten dem Eiswürfel, der wenig später die bereits harten Brustwarzen umkreiste.

»Angenehm kalt«, stellte Janine mit einem Grinsen fest. Sie genoss das Gefühl, wie sich ihre Nippel noch stärker zusammenzogen.

Nach wenigen Sekunden ging es weiter über den flachen Bauch. Gebannt folgte Julians Blick Janines Fingern, welche den Eiswürfel einmal die Schamspalte entlang führten. Janine keuchte hörbar, als die ungewohnte Kälte ihren Kitzler passierte. Anschließend warf sie den Rest des Eiswürfels zurück ins Glas.

»Ich nehme an, du hast auch Durst, oder?«, fragte Janine und hielt Julian ihr Getränk an die Lippen.

Der junge Mann merkte, wie trocken seine Kehle war und trank gierig einen großen Schluck. »Danke.«

»Kein Problem«, gab Janine lächelnd zurück. »Wie mir scheint, ist dir auch ziemlich heiß.«

Kaum hatte sie ausgesprochen, holte sie den zweiten Eiswürfel aus dem Glas und ließ diesen über Julians Körper wandern. Auch seine Brustwarzen reagierten schnell auf die Kälte und standen wenig später seiner Männlichkeit in Sachen Härte in nichts nach.

Janine blickte Julian tief in die Augen während sie den Eiswürfel weitergleiten ließ. Über das trainierte Sixpack ging es schnell zum Gemächt. Einmal rund um die Eichel und über die Hoden, ohne dass Julians Erektion irgendetwas an Härte einbüßte. Danach fand der Eiswürfel wieder den Weg ins Glas, das Janine anschließend in einem Zug leerte und zurück in die Küche brachte.

»Das hat gut getan«, stellte die Studentin fest und sah ihren Kommilitonen an. »Allerdings glaube ich, dass du noch eine kleine Pause brauchst.«

Zustimmendes Nicken war die umgehende Antwort.

»Wenn das so ist, muss ich mich wohl allein beschäftigen«, meinte Janine mit einem Achselzucken und holte einen zweiten Stuhl herbei.

Diesen stellte sie direkt vor Julian und setzte sich darauf. Ihre Füße positionierte sie auf Julians Oberschenkeln und zusätzlich schob sie ihr Becken nach vorn. Sofort neigte der junge Mann seinen Kopf und blickte direkt zwischen die Beine seiner Mitstudentin, zwischen welchen ihr Geschlecht schamlos offen zur Schau gestellt war.

»Ich hoffe, du genießt deine exzellente Beobachterposition«, sagte Janine.

Sie fing an, sich zu streicheln. Obwohl es Wasser auf die Mühlen der unbefriedigten Lust war, konnte Julian nicht anders, als den flinken Fingern bei ihrem Werk zwischen den feuchten Schamlippen zuzusehen.

»Das tut so gut«, stellte Janine fest und ließ kurz vor dem Höhepunkt ihre Finger auf dem Oberschenkel ruhen. »Mit einem Orgasmus wäre es noch besser, nur darf ich ja nicht. Aber du würdest mich auch nicht verraten, oder?«

Sofort bestätigte Julian ihre Aussage und die Hoffnung, dass sie ihn dafür belohnen würde, war ihm anzusehen. Doch stattdessen stand Janine auf und ging in das Schlafzimmer von Laura und Tim. Sehnsüchtig blickte Julian ihrem nackten Po hinterher.

Kurz darauf kam Janine mit einem ihrer Slips wieder und zog diesen an.

»Damit du nicht mehr mit ansehen musst, wie ich es mir selbst mache«, erklärte sie. »Das ist sicher die reinste Folter für dich.«

Ihre Stimme triefte vor Schadenfreude. Lächelnd nahm Janine wieder vor Julian Platz und machte da weiter, wo sie kurz zuvor aufgehört hatte. Kaum, dass ihre Finger über den dünnen Stoff rieben, welcher ihre Scham bedeckte, meldete sich Julian zu Wort.

»Du darfst keine Klamotten im Haus tragen.«

»Das stimmt«, gestand Janine. »Aber du wolltest mich doch nicht verraten, nicht wahr?«

Ungestört massierten ihre Finger weiter ihre Perle durch den Slip, während ein Fuß von Julians Oberschenkel zu seiner Körpermitte wanderte. Dort fuhr Janine mehrfach die Unterseite von Julians Penis mit ihren Zehen auf und ab. Anschließend drückte sie mit ihrem Fuß den Freudenspender fest auf den Bauch und mit ihrer Ferse auf die abgebunden Hoden.

»Nicht wahr?«, wiederholte Janine und blickte ihrem Kommilitonen, der umgehend nickte, tief in die Augen.

Ohne den Blickkontakt zu lösen, streichelte sich die junge Frau immer weiter. Mittlerweile hatte sich ein großer feuchter Fleck auf dem Stoff des Slips gebildet.

Nachdem das Höschen komplett durchnässt war, stand Janine vom Stuhl auf und zog sich wieder nackt aus. Mit dem Slip wischte sie anschließend mehrfach über den Stuhl auf dem Julian saß sowie seine Hoden. Der Großteil seines ausgetretenen Samens war nun wie ihr Lustsekret in dem Stoff des Höschens.

»Mund auf«, forderte Janine.

Julian schüttelte den Kopf. Schon am Morgen hatte er seine eigene Lust im Mix kosten müssen.

»Du bist süß«, stellte Janine fest. »Obwohl wir schon soviel Spaß zusammen hatten, weigerst du dich, meinen Anweisungen folge zu leisten. Vergiss nicht, dass ich dich völlig in der Hand habe.«

Um ihre Aussage zu unterstreichen, griff Janine nach Julians Hoden und schloss ihre Finger darum. Ganz leichter Druck reichte aus und Julian öffnete seinen Mund.

»Braver Junge«, lobte Janine und schob das besudelte Höschen hinein. »Der sollte nachher sauber sein, wenn ich ihn wieder raushole.«

Lächelnd trat sie zurück und betrachtete amüsiert Julians Gesichtsausdruck. Schnell erfüllte der Geschmack von Sperma und Vaginalsekret seinen Mund, sodass sich Julian an die Erlebnisse mit Laura und Kerstin noch besser erinnerte. Das wiederum brachte seine Lust nur noch mehr zum kochen.

Janine setzte sich wenig später wieder auf den Stuhl. Doch anstatt weiter zu masturbieren, lehnte sie sich nach vorn und griff abermals nach Julians Freudenspender. Quälend langsam bewegte sie ihre Hand auf und ab, sodass sich die Vorhaut im Takt über die hochsensible Eichel bewegte.

»Macht es dir auch immer noch soviel Spaß wie mir?«, fragte sie mit einem schelmischen Grinsen, nur um kurz darauf aufzuhören.

Janine ließ Julian einen Moment Zeit, ehe sie ihr gemeines Werk fortsetzte. Wieder glitt ihre Hand den harten Schaft auf und ab. Gleichzeitig bearbeitete die andere Hand die Hoden. Ganz sanft streichelten die Fingerspitzen der jungen Frau über die sensible Haut.

»Du siehst etwas angestrengt aus?«, stellte Janine beim Blick in Julians Gesicht fest. »Normalerweise hilft so ein kleiner Handjob zwischendurch doch total beim Entspannen.«

Julians Antwort wurde vom improvisierten Knebel gedämpft und mit einem Augenzwinkern ließ Janine wieder von ihm ab. Julians Männlichkeit wippte noch kurz auf und ab, scheinbar auf der Suche nach zusätzlicher Reizung, um endlich den ersehnten Höhepunkt zu erreichen. Stattdessen musste der Student einmal mehr auf den Orgasmus verzichten und darauf warten, dass Janine ihr Spiel fortführte.

Das tat sie nach einer kurzen Pause. Ihre Hand schloss sich um den Schaft und bewegte sich rhythmisch auf und ab.

»Aller guten Dinge sind drei, nicht?«, kam es von ihr.

Natürlich hoffte Julian sofort, dass diese dritte Stimulation zum Orgasmus führen sollte, doch Janine meinte etwas ganz anderes. Mit langsamen Bewegungen reizte sie Julians bestes Stück immer weiter. Dieses Mal ließ sie nicht so schnell von ihm ab. Mit viel Geduld schob sie stattdessen die Vorhaut millimeterweise über die Eichel und zurück.

Als Julians Oberschenkel anfingen zu zittern und seine Hoden sich leicht bewegten, schob Janine die Vorhaut in einer schnellen Bewegung so weit es ging zurück und löste ihre Hand. Zum dritten Mal an diesem Tag spürte Julian, wie Sperma aus seiner Männlichkeit lief, ohne dass sich der eigentliche Höhepunkt einstellte. Und es gab nichts, was er dagegen tun konnte.

Janine hingegen kostete jeden Moment aus und wenige Sekunden, nachdem der Fluss versiegt war, ließ sie ihre Finger um die hochsensible Eichel kreisen. Die Reizüberflutung brachte Julian dazu, laut in seinen Knebel zu stöhnen und gegen die Fesseln zu kämpfen, jedoch ohne Erfolg. Er merkte, dass es Zeit wurde, seine Kommilitonin in einem ganz anderen Licht zu sehen.

In der kurzen Verschnaufpause, die Janine ihm gönnte, kamen die anderen vier wieder. Julian blickte gleichzeitig peinlich berührt und hoffnungsvoll zur Tür, als Laura, Tim, Kerstin und Emily ins Ferienhaus kamen.

»Sieht aus, als hättet ihr viel Spaß«, stellte Laura fest.

»Oh ja«, bestätigte Janine mit einem breiten Grinsen. »Wenn ich jetzt noch selbst kommen dürfte, wäre es perfekt.«

»Nur nicht zu gierig werden«, gab Laura zurück und zwinkerte ihrer Freundin zu, ehe sie sich Julian genauer ansah. »Und er ist auch wirklich nicht gekommen?«

»Nein«, versicherte Janine. »Lediglich ausgelaufen.«

Ihre Anmerkung ließ die anderen lachen, was die Peinlichkeit für Julian auf die Spitze trieb. Anschließend wurden Kerstin und Emily ins Schlafzimmer geschickt, um sich auszuziehen und die Einkäufe wegzuräumen.

Beide Frauen kamen der Aufforderung sofort nach und fanden sich wenig später nackt neben dem Bett von Laura und Tim wieder. Dort positionierten sie die Tüten mit den Einkäufen.

»Was hast du gekauft?«, wollte Kerstin wissen und sah Emily neugierig an.

»Das verrate ich euch schon noch«, versicherte Emily und Kerstin merkte, dass es ihr etwas unangenehm war.

»Na gut«, sagte sie und ging mit Emily zurück in den Wohnbereich.

Lächelnd dachte sie darüber nach, dass es weder ihr noch Emily viel ausmachte, so nackt durch das Ferienhaus zu laufen. Was war es dann, was Emily gekauft hatte und ihr dafür umso mehr Schamgefühle bereitete?

Die anderen drei standen noch immer um den nach wie vor gefesselten Julian herum. Während Janine ihr Werk stolz betrachtete, konnte auch Tim nicht den Blick von seinem bestem Kumpel abwenden. Und so sehr er versuchte, sich vorzustellen, wie es ihm mit der aufgestauten Erregung ging, er schaffte es nicht.

»Da seid ihr ja wieder«, meinte Laura zu Emily und Kerstin und lächelte die beiden nackten Frauen an. »Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass Julian sich eine kleine Belohnung verdient hat.«

Rundum fand diese Aussage Zustimmung, besonders bei Julian selbst.

»Was meinst du, Emily?«, wollte Laura wissen. »Könntest du das übernehmen?«

»Ich kann das machen«, warf Kerstin sofort ein, noch bevor Emily antworten konnte.

»Ich weiß«, meinte Laura im Flüsterton und legte einen Arm um ihre Freundin. »Du kannst das nach dem Urlaub noch oft machen. Sehr oft.«

»Na gut«, gab sich Kerstin geschlagen.

Diese kleine Freude wollte sie Julian natürlich nicht vorenthalten. Waren sie schon weit genug in einer Beziehung, dass es ihrer Zustimmung bedurfte? Gab es schon etwas, dass man als Beziehung, gar eine feste, bezeichnen konnte? Laura hielt ihre Freundin fest im Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

»Er wird am Ende der Ferien nur noch Augen für dich haben«, versprach sie und blickte dann lächelnd zu Tim.

Emily hatte in der Zwischenzeit Janines Stuhl beiseite geräumt und sich vor Julian gekniet. Sie erkannte die Bedeutung der Aufgabe und wollte es perfekt machen. So beugte sie sich vor und leckte zum Anfang die Sitzfläche des Stuhls sowie die Hoden sauber. Der salzige Geschmack kam ihr wie ein Vorbote für das vor, was noch kommen würde.

Julian hatte die Augen längst geschlossen und gab sich den Gefühlen hin, als Emily seine Eichel in ihren Mund gleiten ließ. Fest schloss sie die Lippen um den Schaft und entfernte dann die beiden Tücher um die Hoden und die Basis des Penis. Dadurch lösten sich weitere Tropfen Sperma, die kurz darauf ihre Zunge benetzten. Nachdem dieser Einstieg geschafft war, fing Emily an, an dem Freudenspender zu saugen und das Vorhautbändchen zu lecken.

Nur wenige Sekunden waren nötig und Julian ergoss sich. Es war ihm fast unangenehm, dass er so schnell kam. Doch mitten in diese Gedanken fiel der erlösende Orgasmus. Emily hatte Mühe, alles mit ihrem Mund aufzufangen und zu schlucken. Nachdem sie auch die letzten Tropfen abgeleckt hatte, stand sie wieder auf und sah in das Gesicht eines sehr glücklichen jungen Mannes.

Gemeinsam mit Janine löste Laura im Anschluss die Fesseln und schickte Julian unter die Dusche.

»Gerne«, sagte er und ging in Richtung Bad.

Dass er dabei aus Reflex die Tür hinter sich schloss, ignorierte Laura. Sie konnte gut verstehen, dass er noch nicht wieder ganz bei sich war. Ihre Aufmerksamkeit galt stattdessen den drei anderen Frauen im Zimmer, welche sie zum Schlafzimmer führte.

Tim hingegen stellte die Stühle zurück und wartete die wenigen Minuten, bis Julian frisch geduscht zurück kam.

»Wie wäre es mit einer kleinen Erfrischung?«, wollte er wissen und hielt seinem Freund ein kaltes Bier entgegen.

»Ja, so eine Erfrischung ist schon was«, antwortete Julian und musste aufgrund von Tims erstauntem Gesichtsausdruck lachen. »Das erkläre ich dir ein anderes Mal.«

»Okay.« Gemeinsam gingen die beiden Männer hinter das Haus und setzten sich in die Sonne.

»Irgendwie ist es komisch«, stellte Julian fest.

»Was denn?«, wollte Tim wissen. »Nackt hier draußen zu sein?«

»Nein. Daran gewöhnt man sich erstaunlich schnell. Zumal hier eh nicht so viele Leute vorbeikommen«, antwortete Julian. »Aber nackt neben dir zu hocken.«

»Soll ich mich auch ausziehen?«, fragte Tim lachend.

»Lass mal«, kam sofort die Antwort. »Das würde es noch schräger machen. Prost.«

»Prost.«

Im Haus fand sich Laura umgeben von drei nackten Frauen im Schlafzimmer wieder. Obwohl sie Männer in ihrem Schlafzimmer bevorzugte, musste sie zugeben, dass der Anblick ihrer Freundinnen im Punkt der Ästhetik deutliche Vorteile bot.

»Was nun?«, wollte Janine wissen und holte ihre Freundin aus den Gedanken.

»Na ja. Wir haben da etwas mitgebracht«, erklärte Laura und nahm die Tüte mit den Seilen. »Und heute werden nun mal Wünsche erfüllt und Fantasien wahr gemacht.«

Kerstin fand sich schnell im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wieder und spürte, wie die Vorfreude es in ihr kribbeln ließ. Emily hatte sich bereits das Bondage-Buch genommen und aufs Bett gesetzt. Im Schneidersitz gewährte sie den anderen Frauen intime Einblicke. Dessen ungeachtet las sie aus dem Buch vor, was zu beachten war.

»Wenn sie erst mal aufgetaut ist, wird sie ziemlich forsch, oder?«, bemerkte Janine und grinste, als Emily sie ansah.

»Scheint so«, stimmte Laura zu. »Als ich eine Belohnung für Julian in Aussicht gestellt habe, hatte ich nicht zwangsweise einen Blowjob gemeint.«

Emily, die gerade noch empört darüber war, dass in der dritten Person über sie gesprochen wurde, errötete peinlich berührt. »Ich dachte ja nur …«, fing sie an.

»Alles gut«, beruhigte Kerstin sie lachend und setzte sich zu Emily aufs Bett. Neugierig blätterten sie durch die ersten Seiten bis zur gewünschten Anleitung.

Dann sollte sich Kerstin in die Mitte des Raumes stellen. Laura nahm ein Seil zur Hand und unter der Anleitung von Emily legte sie es doppelt einmal rund um Kerstins Körper, genau unter der Brust. Anschließend folgte das Gleiche oberhalb von Kerstins Brüsten. Die junge Studentin spürte ein Kribbeln zwischen den Beinen und genoss die Seile auf ihrer Haut. Im nächsten Schritt ging es von hinten am Hals vorbei zwischen die Brüste und auf der anderen Seite zurück, sodass die beiden waagerechten Bahnen gekreuzt wurden. Mit leichtem Zug vollendete Laura den Seil-BH und verknotete das lose Ende auf Kerstins Rücken.

»Gut so?«, fragte sie ihre Freundin, die abwesend nickte.

Der leichte Druck auf ihrer Oberweite fühlte sich toll an. Danach war es an Janine, mit einem zweiten Seil von dem ersten aus zwei Bahnen über den Bauch zwischen die Beine zu legen. Links und rechts am Geschlecht vorbei und wieder nach oben. Auch hier spürte Kerstin, wie ihre Schamlippen leicht von den Seilen aneinander gedrückt wurden.

Nachdem Janine das Seil am Rücken fixiert hatte, umwickelte Laura in mehreren Bahnen den Bereich zwischen Brust und Scham. Zum Abschluss sollte Kerstin die Unterarme hinter dem Rücken waagerecht aneinander legen. So fesselte Emily sie zusammen und fixierte sie abschließend an den anderen Seilen.

Mit umwickelten Torso führten die anderen Kerstin wieder in den Wohnbereich. Sie sahen sich kurz um und entdeckten, dass Tim und Julian hinter dem Haus saßen.

»Zeit für Mittagessen«, stellte Laura fest.

Sie setzte einen Topf mit Wasser auf und holte eine Packung Nudeln aus dem Schrank. Emily erklärte sich unterdessen bereit, alles für die Soße zu schneiden und Janine kümmerte sich um das Decken des Tisches.

»Mir bleibt ja nicht anderes übrig als zuzusehen«, bemerkte Kerstin und wackelte extra mit ihrem Oberkörper, um auf die Seile hinzuweisen, die sich so gut auf der Haut anfühlten.

»Vielleicht solltest du den Jungs mal das Kunstwerk zeigen«, schlug Emily vor.

»Genau«, kam es von Janine. »Und die Seile interessieren sie bestimmt auch.«

»Gute Idee«, stimmte Laura zu.

»Ich soll so raus gehen?«, fragte Kerstin entsetzt.

»Die Antwort ist wohl offensichtlich«, gab Laura grinsend zurück. »Allerdings stellst du heute eindeutig zu viele Anweisungen in Frage.«

Da das Wasser noch etwas brauchen würde, bis es kochte, ging Laura zurück ins Schlafzimmer und holte das Paddel.

»Mund auf«, forderte sie von Kerstin und schob anschließend den Griff zwischen deren Lippen. »Du gehst jetzt nach draußen und lässt dir zur Strafe den Po versohlen. Bevor der nicht ordentlich rot ist, brauchst du gar nicht wieder reinzukommen.«

Unfähig einen Protest zu äußern, beugte sich Kerstin der Anweisung und lief mit wackligen Beinen zur Hintertür. Tim und Julian grinsten um die Wette, als ihre nackte und mit Seilen umwickelte Mitstudentin ins Freie trat.

»Einerseits glaube ich, dass sie lieb war«, stellte Tim fest. »Immerhin hat sie ihren Wunsch mit den Seilen erfüllt bekommen. Andererseits spricht das Paddel eine ganz andere Sprache.«

»Scheint so«, meinte Julian lachend und konnte selbst kaum glauben, dass sich sein bestes Stück schon wieder regte. »Vielleicht sollten wir sie mal fragen.«

»Gute Idee«, stimmte Tim zu und forderte Kerstin auf, näher zu kommen. Er nahm das Paddel aus ihrem Mund. »Nun, was hast du angestellt?«

»Laura sagt, ich hätte zu oft widersprochen«, antwortete Kerstin.

»Kaum zu glauben«, merkte Tim an. »Und was hat es mit dem Paddel auf sich?«

»Ich darf erst wieder rein, wenn ich bestraft wurde und mein Po rot ist.«

»Also solange wir dir nicht den Po versohlen, musst du hier draußen bleiben«, stellte Julian fest und wurde dafür von Kerstin böse angeguckt.

»Stimmt«, bemerkte Tim lachend.

»Bitte«, bettelte Kerstin.

»Bitte was?«

»Bitte versohlt mir den Po.«

Julian konnte sein Glück kaum fassen und auch Tim fand Gefallen an der Idee.

»Na gut«, gab Tim nach. »Wenn du es unbedingt willst. Am besten legst du dich dafür über Julians Schoß.«

Kerstin kam der Aufforderung nach, sodass wenig später ihre Kehrseite nach oben zeigte.

»Wenn ich mich recht erinnere, sollten wir die beiden Bäckchen erst mal aufwärmen«, sagte Tim und Julian nickte, ehe er anfing, seine Hand im Wechsel auf die beiden Pobacken klatschen zu lassen.

Er spürte, wie seine Männlichkeit gegen Kerstins Oberkörper drückte. So kurz nach der letzten und langanhaltenden Erektion spürte er ein Ziehen in seinem besten Stück. Gleichzeitig war er auf diese Potenz durchaus stolz. Kerstin musste kurz darauf den Platz wechseln und bekam dann von Tim die gleiche Behandlung. Mit rosa Pobacken durfte sie sich erheben und wollte bereits wieder im Haus verschwinden.

»Wo soll es denn hingehen?«, fragte Tim und griff nach dem Paddel. »Der Hauptteil fehlt noch.«

»Oh«, kam es von Kerstin.

Auf Anweisung von Tim legte sie sich über den Gartentisch und stellte ihre Beine gespreizt auf, sodass ihren beiden Kommilitonen kein Detail verborgen blieb. Anschließend wechselten sich die beiden Freunde mit dem Paddel ab, bis Kerstins Pobacken rot waren.

»Du darfst aufstehen«, meinte Tim.

Julian half ihr dabei. Eine kleine Träne, die über ihre Wange rollte, wischte er weg und küsste sie dann.

»Danke«, sagte Kerstin und lächelte.

»Essen ist fertig!«, rief Laura von drinnen und die drei Freunde gingen ins Haus.

»Wieso habt ihr nur für fünf gedeckt?«, wollte Tim wissen, nachdem er einen Blick auf den Tisch geworfen hatte.

»Bei genauerer Überlegung ist uns aufgefallen, dass Kerstin wohl kaum mit Besteck essen kann«, antwortete Janine. »Und wenn ich das richtig sehe, wird ein Stuhl jetzt nicht sonderlich bequem sein.«

»Sehr witzig«, beschwerte sich Kerstin. »Ihr könnt mich auch einfach befreien.«

»Nachdem wir uns soviel Mühe gegeben haben?«, fragte Laura. »Ich glaube nicht.«

»Es sind doch nur die Arme«, stellte Kerstin fest.

»Habt ihr das Paddel mitgebracht?«, wandte sich Laura an Tim und Julian.

Letzterer hielt das Schlaginstrument mit einem breiten Grinsen hoch. Es war offensichtlich, dass er bereit war, es erneut einzusetzen.

»Bitte nicht schon wieder«, jammerte Kerstin. »Ich will brav sein.«

»Sehr gut«, lobte Laura und holte eine Schüssel aus dem Schrank. Schnell hatte sie eine Portion Nudeln samt Soße mit Messer und Gabel klein geschnitten und in das Gefäß gefüllt. Zusammen mit einer zweiten Schüssel voll Wasser stellte sie das Essen in einer Ecke auf den Boden. »Guten Appetit.«

Kerstin wusste, wann sie verloren hatte und so kniete sie sich vor die beiden Schüsseln, während die anderen am Tisch Platz nahmen. Mit hochgestrecktem Po machte sich Kerstin über das Essen her. Der ereignisreiche Morgen hatte hungrig gemacht. Das galt auch für die anderen.

Zwanzig Minuten später waren alle satt und zufrieden. Während Janine den Tisch abräumte, half Emily Kerstin hoch und begleitete sie ins Bad, um ihr das Gesicht zu waschen. Die Soße hatte sich zwangsweise in alle Winkel verteilt und amüsierte so alle Anwesenden.

»Ich muss mal«, gestand Kerstin, als sie im Bad ankamen.

»Nur keine Scheu«, antwortete Emily und klappte den Toilettendeckel nach oben.

Sie half Kerstin anschließend sich zu setzen und drehte sich dezent weg, während die Studentin ihr Geschäft verrichtete.

»Fertig«, sagte Kerstin und konnte nicht vermeiden, rot zu werden, als sich Emily wieder umdrehte und sie mit etwas Toilettenpapier trocken wischte.

»Besser?«, fragte Emily.

Kerstin nickte. »Besser.«

Nachdem die Spülung betätigt und der Deckel wieder runtergeklappt war, wusch sich Emily erst die Hände und dann Kerstins Gesicht.

»Und, bereust du deinen Wunsch schon?«, wollte Emily wissen.

»Ganz ehrlich?«

»Ja, bitte.«

»Nicht ein bisschen«, gestand Kerstin. »Hilflos ausgeliefert zu sein ist ein Teil meiner Fantasie.«

Gut gelaunt ging es zurück in den Wohnbereich.

»Und, wann dürfen wir erfahren, was du gekauft hast?«, wollte Laura dort von Emily wissen.

»Ich weiß nicht«, stammelte Emily. »Ich glaube, es war eine blöde Idee.«

»Egal ob blöd oder nicht«, erwiderte Laura bestimmt. »Du wirst uns jetzt zeigen, was du gekauft hast.«

»Na gut.« Die Studentin lief ins Schlafzimmer und kam kurz darauf mit ihrer Tüte wieder. Daraus holte sie einen Strap-On hervor.

Janine erkannte das Sexspielzeug als Erste und klatschte begeistert in die Hände. »Da ergeben sich Möglichkeiten«, stellte sie grinsend fest.

»Was hast du dir dabei gedacht?«, wollte Laura wissen.

Alle sahen Emily, welche rot anlief, interessiert an. »Ich fand so ein Teil schon immer interessant. Genauso wie die Vorstellung, Sex mit einer Frau zu haben«, gestand diese kleinlaut.

»Probieren geht über Studieren«, gab Janine umgehend von sich.

»Setz ihr nicht solche Flausen in den Kopf«, erwiderte Laura. »Sie hat gerade mal das erste Studienjahr geschafft.«

»Meinetwegen«, sagte Janine lachend.

»An wen hast du denn beim Kauf gedacht?«, wollte Kerstin wissen.

Nervös blickte Emily abwechselnd Laura, Janine und Kerstin an.

»Komm schon, raus mit der Sprache«, forderte Laura.

An wen hat Emily beim Kauf des Strap-Ons gedacht?

  • [62,0%] Laura
  • [20,5%] Kerstin
  • [17,5%] Janine

Bekommt Emily den aktiven oder passiven Part?

  • [52,1%] aktiv
  • [47,9%] passiv

Die Umfrage ist geschlossen. (263 Stimmen)



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