Semesterferien

Kapitel 2

Janine griff nach ihrem Weinglas und ließ sich verschiedene Möglichkeiten durch den Kopf gehen. Lauras Abneigung gegen Strip-Poker hatte sie wahrgenommen. Ihre Freundin wäre vermutlich ein leichtes Opfer, überlegte sie mit einem Lächeln und trank einen Schluck. Nachdem Kerstin und sie Tim unvermittelt zu Laura ins Badezimmer geschickt hatten, wollte Janine jedoch nicht erneut derart gemein sein. Zumindest nicht so schnell in so kurzer Zeit.

»Dauert das länger?«, wollte Kerstin wissen, die vorsichtshalber nachschenkte und dann die leere Flasche auf den Tisch stellte.

»Vermutlich müssen ihre gespalteten Persönlichkeiten erst noch abstimmen«, warf Tim ein und lachte.

»Wir sind uns gerade einig geworden«, konterte Janine. »Zum einen, dass du ein Blödmann bist und zum anderen, dass wir Flaschendrehen spielen.«

»Flaschendrehen? Echt jetzt?«, fragte Kerstin und rollte mit den Augen. »Sind wir nicht ein bisschen zu alt für solchen Kinderkram?«

»Da kommt wirklich Klassenfahrt-Feeling auf«, stimmte Julian in die Nörgelei ein.

»Es kommt ganz auf die Regeln, nach denen gespielt wird, an«, erwiderte Janine und grinste.

»Dann lass mal hören.«

»Das Offensichtlichste zuerst, wir drehen die Flasche. Die Person, die gedreht hat, und die, die es trifft, trinken einen Shot, küssen sich und danach darf die erste Person der zweiten Person ein Kleidungsstück ausziehen«, erklärte Janine. »Bei den letzten beiden Klamotten wird zusätzlich eine Aufgabe fällig und nicht erst, wenn man nackt ist.« Die Aussicht, vielleicht bald komplett nackt vor den anderen zu sitzen, ließ alle mehr oder minder nervös werden. »Für den Fall, dass man auf sich selbst dreht, trinken alle und jeder zieht etwas aus. Zudem muss die Person, die gedreht hat, eine persönliche Frage beantworten.«

»Das ist aber mehr als eine Regel«, stellte Laura mit kritischem Blick fest. »Hatten wir nicht gesagt, eine Regel pro Person?«

»Ja, klar. Aber bei mir ging es nicht um eine allgemeine Regel, sondern um das Spiel. Das braucht nun mal ein paar Regeln, damit sich am Ende niemand beschwert, es wäre Kinderkram«, erwiderte Janine und fand Zustimmung bei Kerstin und Julian.

»Na, meinetwegen«, gab sich Laura geschlagen und auch Tim nickte zustimmend.

»Da wir das geklärt hätten, können wir die restlichen Vorbereitungen treffen«, stellte Janine fest und stand auf.

»Ich habe schon mal vorgearbeitet«, meinte Kerstin und zeigte grinsend auf die leere Weinflasche.

»Das hast du aber nicht ganz allein geschafft«, erwiderte Janine und nickte in Lauras Richtung. »Für die Herren ein Bier?«, fragte die Blondine auf ihrem Weg zur Küchenzeile.

»Wenn sie doch nur immer so nett wäre«, dachte Julian laut nach.

»Dann hättet ihr es viel zu einfach«, antwortete Janine, welche mit den zwei Bieren, einer Flasche Schnaps und fünf Shotgläsern wiederkam.

»Willst du schon heute Abend den kompletten Vorrat vernichten?«, fragte Kerstin und sah zu, wie Janine allen einen Shot eingoss.

»Wenn wir alles so hätten wie Alkohol«, antwortete diese lachend. »Keine Angst, es ist noch genug da. Darf ich anfangen?«

Nachdem die anderen nickend zugestimmt hatten, legte Janine die leere Weinflasche in die Mitte des Tischs. Sie versetzte ihr einen Stoß und fünf Augenpaare folgten der Flasche, deren Hals am Ende wieder bei der Studentin liegen blieb.

»Das hast du doch extra gemacht«, platzte es Tim heraus.

»Ich wünschte, es wäre so«, antwortete Janine und griff wie die anderen zu ihrem Glas. »Dann könnte ich mit der Nummer im Zirkus auftreten. Wohl bekomm's!«

Die fünf Freunde tranken ihre Shots und verzogen rundum die Gesichter, als der Alkohol ihnen einheizte.

»Wollen wir einfach mit Socken anfangen?«, fragte Kerstin, die wie alle anderen keine Hausschuhe eingepackt hatte. ›Wenn das meine Eltern wüssten‹, dachte sie amüsiert bei sich.

Wenig später waren alle barfuß und Janine wollte bereits erneut nach der Flasche greifen, als Laura sie zurückhielt.

»Wir dürfen dir noch eine persönliche Frage stellen«, meinte sie.

»Oh, das hätte ich fast vergessen.«

»Hättest du zumindest gern«, meinte Kerstin mit einem Lachen.

Anschließend steckte sie mit den anderen dreien die Köpfe zusammen, um eine gute Frage zu finden. Julian und Tim wollten etwas wissen, dass die beiden Freundinnen von Janine bereits erfahren hatten, aber sie freuten sich darauf, die Geschichte erneut zu hören.

»Janine, es gab mal dieses Gerücht, dass da zwischen dir und dem einen Übungsleiter etwas mehr gelaufen ist«, fing Julian an und freute sich im nächsten Moment über die aufsteigende Schamesröte bei der Angesprochenen. »Ist da was dran?«

»Ja, es stimmt. Wir haben uns ein paar Mal getroffen und es ist auch etwas mehr gelaufen, wie du so schön sagst«, antwortete Janine, die Julians Worte extra betonte, zögerlich.

»Er war echt heiß«, warf Kerstin ein und die anderen beiden Frauen nickten zustimmend.

»Warum hat es mit euch nicht geklappt?«, wollte Tim wissen.

»Seine Frau fand es nicht so lustig, als sie uns erwischt hat«, gestand Janine, die einen unschuldigen Blick aufsetzte, während die Jungs vor Lachen fast von der Couch fielen.

»Ernsthaft?«, meinte Julian belustigt. »Sie hätte doch mitmachen können.«

»Das war das echte Leben und kein Porno«, gab Janine genervt zurück und fügte mit einem Grinsen hinzu: »Leider.«

Danach griff sie wieder zur Flasche und versetzte dieser einen Stoß. Nach mehreren Drehungen war Kerstin an der Reihe. Sie und Janine standen auf, tranken einen Shot und gaben sich einen innigen Kuss, der nicht nur die Jungs sprachlos machte.

Laura sah fasziniert ihren beiden Freundinnen zu. Sollte sie ebenfalls derart aufs Ganze gehen? Mit den Mädels? Mit den Jungs? Dieser Gedanke bereitete ihr gleichzeitig ein flaues Gefühl im Magen und ein angenehmes Kribbeln zwischen den Beinen. Bei einem Blick zur Seite konnte sie erkennen, dass es ihren beiden männlichen Kommilitonen nicht anders ging. Beide starrten das knutschende Paar an und hatten Probleme, die Beulen im Schritt zu verbergen.

Nachdem sich Kerstin und Janine voneinander gelöst hatten, half letztere ihrer Freundin aus dem Oberteil. So konnte die ganze Runde den Anblick des üppigen Busens, der nur noch von einem dünnen, roten BH im Zaum gehalten wurde, genießen. Gut gelaunt setzten sich die Studentinnen wieder auf ihre Plätze. Janine füllte die leeren Gläser nach und Kerstin war an der Reihe.

Dieses Mal zeigte der Flaschenhals auf Tim, der sich mit Kerstin zu prostete und trank.

»Bereit oder nicht, hier komme ich«, sagte Kerstin und kam ihm zwei Schritte entgegen.

Bevor ihr Kommilitone reagieren konnte, packte sie seinen Kopf und zog ihn zu sich heran. Ebenso leidenschaftlich wie sie kurz zuvor Janine geküsst hatte, tat sie es nun bei Tim. Der junge Mann genoss jede Sekunde sichtlich, während den anderen dreien beim Anblick der Szene ebenfalls heiß wurde.

»Sucht euch ein Zimmer«, meinte Julian lachend und Janine kaute auf ihrer Unterlippe.

Nur widerwillig trennte sich das Paar nach einem kurzen Moment.

»Am besten ich helfe dir erst mal aus der Hose«, erklärte Kerstin mit einem Augenzwinkern. »Es scheint da drin ziemlich eng zu sein.«

Bevor Tim etwas sagen konnte, hatte Kerstin Knopf und Reißverschluss geöffnet. Bereitwillig ließ sich der Student das Kleidungsstück ausziehen. Seine Erektion wurde anschließend nur noch durch die Boxershorts bedeckt, doch das schien ihn nicht zu interessieren. Wie Kerstin setzte sich Tim und ließ kurz darauf die Flasche rotieren.

Nach zwei Drehungen blieb sie bei seinem Sitznachbarn, Julian, stehen. Die Mädchen bejubelten das Ereignis unisono.

»Das ist doch nicht euer ernst!«, erklärte Tim entsetzt.

»Wieso?«, wollte Kerstin grinsend wissen. »Denkst du nicht, dass wir das optisch genauso genießen können, wie ihr unseren Kuss genossen habt?«

»Vielleicht sind sie ja nicht Manns genug«, warf Janine ein.

Diese Provokation wirkte. Tim und Julian kippten ihre Shots und küssten sich. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen war der Lippenkontakt sehr kurz.

»Buh!«, rief Laura und erntete dafür einen bösen Blick von Tim.

»Wir wollen mal nicht so sein«, meinte Janine lachend. »Sie sind halt schüchtern.«

»Daran können wir ja noch arbeiten«, meinte Julian sarkastisch.

»Arbeitet lieber mal daran, dass du etwas Stoff verlierst«, erwiderte Kerstin. »Bei dir ist es doch sicher auch eng in der Hose.«

Die beiden Männer ignorierten den Kommentar und Tim zog seinem Kumpel das T-Shirt über den Kopf. Danach konnte das Spiel weitergehen. Nach mehreren Umläufen zeigte die Flasche auf Kerstin.

»Bereit, selbst noch etwas Stoff zu verlieren?«, fragte Julian.

»Noch nicht ganz«, antwortete seine Mitspielerin. Sie nahm ihr Shotglas und leerte es wie Julian in einem Zug. »Jetzt aber.«

»Halt, nicht so schnell«, gab Julian zurück. »Erst bekomme ich noch meinen Kuss.«

Das ließ sich Kerstin nicht zweimal sagen. Wie Tim bekam Julian einen leidenschaftlichen Kuss, der den jungen Mann von mehr träumen ließ, ehe er ihr die Hose ausziehen durfte. Nur noch in Unterwäsche bekleidet, setzte sich Kerstin und drehte die Flasche. Erstmals sollte Laura ins Geschehen eingreifen.

»Prost«, meinte diese und trank sich Mut an, ehe sie zu Kerstin rutschte.

Die Lippen ihrer Freundin waren weich und fühlten sich toll an. Erschrocken öffnete Laura die Augen, als Kerstins Zunge in ihren Mund eindrang. Eine Sekunde später ließ sie sich auf das erotische Spiel ein und genoss die Berührung.

Kurz darauf half Kerstin Laura aus ihrem T-Shirt. Nur mit einem schmucklosen schwarzen BH am Oberkörper setzte sich die junge Studentin wieder auf ihren Platz. Bisher bekamen die Männer nicht mehr zu sehen als am Strand, beruhigte sie sich.

»Du musst noch die Flasche drehen«, holte Tim Laura aus ihren Gedanken.

Diese hatte noch den Kuss mit Kerstin verarbeitet. Sofort kam sie ihrer Aufgabe nach.

»Na endlich«, meinte Janine, die seit langem nur noch Zuschauerin gewesen war, lachend. Sie prostete Laura zu und gleichzeitig tranken sie.

»Zu mir oder zu dir?«, wollte Laura mit einem Grinsen wissen.

Janine klopfte neben sich auf den freien Platz und ihre Freundin ließ sich nicht zweimal bitten. Nachdem Laura selbst einen erotischen Kuss erhalten hatte, wollte sie nicht als Mauerblümchen dastehen. Sie setzte sich ganz nah neben Janine und sah ihr tief in die Augen.

Im nächsten Moment schloss sie diese und die Lippen der zwei jungen Frauen berührten sich. Dieses Mal war es Laura, welche die Initiative ergriff und mit ihrer Zunge den ersten Schritt machte. Janine öffnete bereitwillig ihre Lippen und erwiderte die Liebkosungen.

Nach ein paar Sekunden war alles vorbei und die beiden Freundinnen lösten sich voneinander. Laura zog Janine das Oberteil aus und ließ ihren Blick über die gut gefüllten C-Körbchen des lila BHs gleiten, ehe sie an ihren Platz zurückkehrte.

Hatte sich Janine zuvor gefreut, dass sie an der Reihe war, wurde sie richtig euphorisch, als es nach ihrem Dreh Julian erwischte. Sie freute sich nicht nur über die Tatsache, ihm nach dem Shot und dem Kuss die Hose ausziehen zu dürfen. Vielmehr hatte sie schon eine Idee für eine Aufgabe.

Daran dachte Julian noch gar nicht, als sich Janines Lippen von seinen lösten und sie vor ihm auf die Knie ging. Grinsend öffnete sie seine Hose und zog diese hinunter. Dadurch war sie auf Augenhöhe mit seiner ausgebeulten Boxershorts.

»Du weißt ja, dass ich dir aufgrund der Regeln eine Aufgabe geben darf«, fing sie an und Julian, dem diese Regel wieder in den Sinn kam, nickte. »Dann möchte ich, dass du uns Frauen einen Griff in deine Unterhose erlaubst.« Janine grinste wie ein Honigkuchenpferd, während Julian sie erschrocken ansah. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit kurz zu Tim: »Ich hoffe, du fühlst dich nicht ausgeschlossen.«

Ihr Kommilitone versicherte, dass alles in Ordnung war. Julian hatte unterdessen seine Fassung wiedergefunden.

»Ich hatte ja schon vermutet, dass ihr dem Paket nicht widerstehen könnt«, scherzte er. »Eine kleine Preview kann sicher nicht schaden.«

Das ließ sich Janine nicht zweimal sagen. Sie stand auf und schob ihre Hand zielstrebig in Julians Unterhose. Der junge Mann zuckte kurz, als ihre Hand sein bestes Stück umschloss. Die Reaktion auf das erotische Spiel hatte sich schon vorher abgezeichnet und fühlte sich für Janines Geschmack sehr vielversprechend an.

Sie ließ von ihm ab und Kerstin war die Nächste. Wie Janine vor ihr, zögerte sie nicht lange und griff in die Unterhose hinein. Für sie ging es an dem harten Freudenspender vorbei zu den Kronjuwelen. Diese umfasste sie, um sie in ihrer Hand sanft hin und her zu rollen.

Julian war die Anspannung anzusehen. Zwei seiner engsten Freundinnen hatten ihn innerhalb kürzester Zeit intim berührt und die dritte war gleich dran.

Nachdem Kerstin fertig gefühlt hatte, trat Laura vor ihn. Im Gegensatz zu den anderen führte sie ihre Hand zögerlich zum Bund der Unterhose und glitt mit ihren Fingern hinein. Sie streifte seinen vollen Schamhaarbusch und strich über die harte Männlichkeit.

Sofort musste sie daran denken, wie es umgekehrt wäre. Sie hatte sich langsam mit dem Gedanken angefreundet, sich in der kleinen Runde auszuziehen und nackt zu zeigen. Die Vorstellung intim berührt zu werden, steigerte ihre Nervosität und Erregung gleichermaßen.

»Vorsicht, dass es nicht gleich eine Überschwemmung in der Unterhose gibt«, warnte Kerstin und lachte.

Laura, die davon aus ihren Gedanken gerissen wurde, zog umgehend ihre Hand zurück und setzte sich.

»Etwas länger kann ich schon«, versicherte Julian und drehte die Flasche. Diese blieb bei Laura stehen.

»So schnell trifft man sich wieder«, freute er sich. »Normalerweise fange ich mit einem Kuss an, bevor es intimer wird.«

Bei der Bemerkung wurde Laura kurz rot und flüchtete sich in den Kuss mit Julian. Zu ihrer Überraschung musste sie feststellen, dass er sehr gut küssen konnte.

›Kein Wunder, dass sich Janine und Kerstin soviel Zeit gelassen haben‹, dachte sie.

»Schauen wir mal, ob das Höschen zum BH passt«, meinte Julian im Anschluss und wurde nicht enttäuscht.

Die beiden Freunde setzten sich wieder auf ihre Plätze und es war an Laura die Flasche zu drehen. Die Jungs freuten sich sehr, als diese bei Kerstin stehen blieb.

»Ausziehen! Ausziehen!«

»Alles zu seiner Zeit«, erwiderte Kerstin und lachte.

Gleichwohl konnte sie nicht verbergen, dass sie nervös war, als erste ein Stück Unterwäsche abzulegen. Sie fand Ablenkung bei Laura, die mit ihr anstieß und sie mit einem tollen Kuss auf andere Gedanken brachte. Dann war es so weit.

Ihre Freundin griff um ihren Oberkörper und löste geübt den Verschluss des BHs. Kerstin konnte nicht anders, als an den einen oder anderen Freund zu denken, der damit Probleme gehabt hatte. Laura zwinkerte ihr zu und entfernte das Kleidungsstück. Vier Augenpaare ruhten im nächsten Moment auf den nackten Brüsten, die Kerstin mit einer Mischung aus Stolz und Scham präsentierte.

»Du darfst ihr noch eine Aufgabe stellen«, erinnerte Janine.

Während sich Julian und Tim davon nicht ablenken ließen, richteten Kerstin und Janine ihre Aufmerksamkeit auf Laura, die angestrengt nachdachte.

Welche Aufgabe bekommt Kerstin von Laura gestellt?

  • [42,0%] Sie muss sich einen Eiswürfel ins Höschen schieben lassen.
  • [27,8%] Jeder in der Runde darf etwas süßes von ihrem blanken Busen lecken.
  • [20,4%] Sie soll Wäscheklammern an den Brustwarzen befestigen.
  • [9,8%] Es gibt von jedem Mitspieler zehn Schläge auf den Po.

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