Adventskalender 2018

Abenteuer bei Vollmond

Kapitel 2

Nach kurzer Überlegung entschied sich Nadine für den Buttplug. Sie spürte ein Kribbeln im Bauch, während sie das kleine Spielzeug und Gleitmittel aus dem Nachttisch nahm. Das Gefühl des kalten Stahls, aus dem der Plug bestand, ließ sie erzittern und der Gedanke, wo dieses wunderbare Sexspielzeug gleich verschwinden würde, sorgte dafür, dass das Kribbeln von ihrem Bauch tiefer wanderte.

Nadine legte das Handtuch beiseite, ging in die Hocke und öffnete ihre Beine. Zuerst verteilte sie etwas Gleitmittel auf dem Plug und anschließend führte sie einen Finger zu ihrem Poloch. Sanft massierte sie die enge Öffnung, ehe sie langsam den Finger eindringen ließ. Eine gute Minute lang bereitete sie ihren After auf das Kommende vor. Anschließend setzte Nadine die Spitze des Plugs an den Ringmuskel an und versenkte ihn langsam. Als er die dickste Stelle passiert hatte und von selbst den letzten Zentimeter zu seinem Bestimmungsort rutschte, stöhnte die junge Frau laut auf. Es kostete sie einiges an Selbstbeherrschung, nicht an Ort und Stelle selbst Hand anzulegen.

Stattdessen ging sie schnell ins Badezimmer, um sich die Gleitmittelreste von den Händen zu waschen. Anschließend kehrte Nadine ins Schlafzimmer zurück, wo sie einen schwarzen String und das gewünschte Kleid anzog. Zum Abschluss entschied sie sich für ein Paar schwarze Pumps und kontrollierte ihr Erscheinungsbild im Spiegel.

Keine Sekunde zu früh, denn schon klingelte es an der Tür. Freudig eilte sie zum Türöffner und ließ Paul ins Haus. Da sie im dritten Stock eines Wohnhauses lebte, hatte sie ein paar Sekunden zum Durchatmen, ehe Paul bei ihr ankam.

»Du siehst bezaubernd aus«, sagte er, als er die Treppe empor stieg und sie im Türrahmen sah. Seine Augen, die sie seit ihrem ersten Treffen jedes Mal faszinierten, verrieten ihr, dass jedes Wort ernst gemeint war.

»Ich habe dich vermisst«, erwiderte sie, als er vor ihr stand und einen Moment später trafen sich ihre Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss.

Nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten, fragte er: »Bist du bereit?«

»Bereit ist gar kein Ausdruck«, antwortete sie.

Obwohl Nadine Paul über alle Maßen vertraute, wusste sie, dass er wieder etwas in petto haben würde, für das sie noch nicht bereit war. Doch Nadine war bereit, sich auf Pauls Spiel einzulassen, denn sie konnte sich sicher sein, dass er dafür Sorge tragen würde, dass nichts passieren würde, was sie nicht wollte.

»Dann lass uns beginnen«, meinte er mit einem charmanten Lächeln und zauberte ein dünnes Lederhalsband aus seiner Jackentasche hervor. Nadine kam gar nicht der Gedanke zu widersprechen. Stattdessen hob sie den Kopf, damit Paul ihr sein Mitbringsel besser umlegen konnte.

Als es sich sanft um ihren Hals legte und Paul mit dem Sitz zufrieden war, ging Nadine noch einmal in die Wohnung, um ihre Schlüssel zu holen. Mehr war für den restlichen Abend nicht nötig. Sie warf einen kurzen Blick in den Spiegel. Das Halsband war filigran und vorne in der Mitte mit einem kleinen Ring versehen. Es war ungewohnt, aber es gefiel ihr.

Schnell war sie wieder bei ihm und gemeinsam gingen sie los. Für einen Moment überlegte Nadine, was ihre Nachbarn wohl gesagt hätten, wenn diese sie mit einem Halsband dieser Art gesehen hätten. Doch weder im Hausflur noch auf dem Weg zum Wagen trafen sie jemanden.

Nadine ließ sich auf dem Beifahrersitz nieder und kurz darauf fuhr Paul los. Er lenkte den Wagen direkt Richtung Stadtgrenze und eine halbe Stunde später fuhren sie eine verlassene Landstraße entlang. Als Paul sein Ziel, einen Parkplatz in der Nähe eines Waldes, erreicht hatte, stiegen sie aus. Nadine warf ihm einen neugierigen Blick zu.

»Lass dich überraschen.«

Statt auf ihren gespielten Schmollmund einzugehen, holte Paul etwas aus dem Kofferraum. Nadine machte große Augen, als sie erkannte, dass es sich um eine Leine handelte, die perfekt zu ihrem Halsband passte. Tatsächlich hakte Paul kurz darauf die Leine bei Nadine ein und führte sie daran in den Wald. Nadine war von der Aktion so überrumpelt, dass sie im ersten Moment nicht einmal darauf gekommen war zu protestieren.

»Ich finde das etwas demütigend«, maulte sie, als sie alle ihre Gedanken geordnet hatte.

»Ach, findest du?« Paul sah sie belustigt an. »Vielleicht ist ja genau das mein Ziel gewesen.«

Nadine wollte gerade erneut etwas erwidern, als ihr Paul Einhalt gebot. Beide wussten, dass Nadine kleine Demütigungen liebte und unglaublich erregend fand. Sie hatte dennoch einen ausgeprägten Stolz, der dagegen ankämpfte und die Spiele dadurch noch reizvoller machte.

»Ich denke, es wird Zeit, dich ruhig zu stellen«, meinte Paul und trat direkt vor Nadine.

Mit einem geübten Handgriff griff er ihr unter das Kleid und zog ihren String nach unten. Nadine stieg brav aus dem Höschen, das sich kurze Zeit später in ihrem Mund wiederfand. In diesem Moment war sie froh, kurz zuvor geduscht und frische Unterwäsche angezogen zu haben.

»Du gehst jetzt vor«, meinte Paul. »Es gibt nur einen Weg und falls du den nicht findest, werde ich mithilfe der Leine wieder die Führung übernehmen.« Er schmunzelte und Nadine ging wie gewünscht voran. Sie spürte die warme Abendluft, die unter ihr Kleid kroch und ihr bewusst machte, dass sie ohne Höschen unterwegs war.

Nach einer Viertelstunde kam Paul von hinten ganz nah an Nadine heran und schob ihr Kleid langsam nach oben. Anschließend ließ er sich wieder zurück fallen. Der Saum ihres Kleides verweilte über ihrer Hüfte und gab den kompletten Unterleib frei. Natürlich hatte Nadine Angst, dass ihnen jemand begegnen könnte, doch sie wusste es besser, als das Kleid wieder zu richten. Der Gedanke, dass sie ihre blanke Spalte und ihren Po so zur Schau stellte, erregte die junge Frau ungemein. Paul genoss unterdessen einen einmaligen Ausblick auf ihre Kehrseite und den Buttplug, der zwischen den knackigen Pobacken immer wieder hervorlugte.

Als sie schließlich an einem Haus mitten im Wald ankamen, blieb Nadine kurz stehen und drehte sich zu Paul um. Sein Lächeln ließ sie wissen, dass sie am Ziel angekommen waren. Mit einer schnellen Handbewegung rückte er ihr Kleid zurecht und nahm ihr anschließend das Höschen aus dem Mund. Er steckte es in seine Hosentasche und führte Nadine zur Haustür.

Die Geräusche, die sie bereits von draußen wahrnehmen konnte, ließen sie wissen, dass sie nicht die einzigen Besucher an diesem Abend waren. Es schien vielmehr eine größere Gesellschaft zu sein, die laut feierte. Paul gab ihr nochmals einen Kuss und klopfte dann. Gespannt sah Nadine auf die Tür. Als sich diese öffnete, glaubte sie ihren Augen nicht trauen zu können.

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Wer hat Nadine und Paul die Tür geöffnet?

  • [80,0%] Die zickige Praktikantin.
  • [20,0%] Der Macho-Kollege.

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22 Kommentare

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18.05.18

Thomas

Ich finde es immer aufregend wenn junge Praktikantinnen dominant werden. Welcher Chef oder welche Chefin möchte denn nicht mal von seinen Praktikantinnen ausgezogen und gedemütigt werden, vorgeführt ,einen Einlauf bekommen und anal benutzt werden?

LynoXes:

Ich denke mal, jede Chefin und jeder Chef, die/der nicht auf solche Spielchen steht...

23.02.18

Death

Wahnsinns Geschichte, einfach unglaublich!

LynoXes:

Dankeschön. :)

29.10.16

Mr. C

Coole Geschichten.
Kannst du mal eine Fortsetzung von Nadine und Paul schreiben? Dieses Mal vielleicht mit Isabelle als Sub?

LynoXes:

Danke. Wie immer gilt: Grundsätzlich sind Spin-Offs möglich, aber es wird nichts versprochen. ;)

30.01.16

Alexandra

Ein Darm kann auch platzen! Und dann ist Schluss mit lustig!! Ich lese sehr gerne BDSM Geschichten, doch es waere schoen, wenn auf so viel unwissende Dummheit von jungen Goeren verzichtet werden koennte. Auch wenn es nur eine Geschichte ist.

LynoXes:

Da hast Du natürlich Recht. Man muss im echten Leben natürlich immer und bei allen Praktiken Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten lassen. Ich hoffe, es hat dir den Lesespaß nicht zu sehr verdorben.

(Ich habe Wassermenge im Text während der Überarbeitung deutlich reduziert.)

30.01.16

Fliegenklatsche

Mir ist das erste mal ein Fehler aufgefallen! Im 1. Kapitel relativ am Anfang: und Paul bekam ein endlich gesicht

LynoXes:

Danke! Wurde korrigiert. :)

05.10.15

Akramas

Die Geschichte hat mir sehr, sehr gut gefallen. Neben den immer wieder überraschenden Wendungen, hat mir hier wieder besonders Dein Schreibstil gefallen. Sehr gut ausgefeilte Sprache mit sehr anschaulichen Beschreibungen.
Vielen Dank dafür

LynoXes:

Ein großes Dankeschön für diesen tollen und ausführlichen positiven Kommentar. Danke. :)

18.07.15

engländer

tolle Story. kannst du vielleicht von dieser geschichte nochmal eine Fortsetzung schreiben, was passiert, wenn Nadine Isabell unterjocht?
Muss ja nicht unbedingt als Voting-Geschichte sein.

LynoXes:

Da Nadine durchaus dominante Neigungen hat, wäre dies sicher keine schlechte Idee. Ist im Moment jedoch nicht geplant. Mal schauen.

05.07.15

FILAZ

Ich habe im Einleitungstext zu dieser Geschichte noch einen weiteren inhaltlichen Fehler aufgestöbert. Dort heißt es wörtlich: "Es ist Vollmond und Katja steht ein Abenteuer bevor, dass ihr Leben verändert."
Die Protagonistin heißt aber Nadine, oder?

P. S.: Zudem fiel mir ein typischer Grammatikfehler auf: Wenn man 'das'/'dass' durch 'welches' ersetzen kann, wird immer 'das' geschrieben, da 'das' sich auf ein Substantiv bezieht. (hier: Abenteuer)

LynoXes:

Sie heißt in der Tat Nadine... Vielleicht schon wieder Namen-Wirrwarr mit der Ehesklaven-Geschichte. Auch der zweite Fehler wurde korrigiert. Asche auf mein Haupt. (Immer wieder ein großes Dankeschön für die Hinweise.)

24.05.15

LOL

Deine Geschichten sind super....

LynoXes:

Vielen Dank fürs Lob.

08.05.15

lolo

Beim lesen Hatte ich die ganze zeit den Ständer in der Hose ?

LynoXes:

Nimm das, Viagra! :D

24.01.15

Stella

WOW, schreib bitte weiter. Eine wirklich tolle Geschichte und sehr geschmackvoll geschrieben. :-)

LynoXes:

Danke, danke. Die Geschichte ist jedoch abgeschlossen, dafür gibt es mittlerweile "Abenteuer bei Vollmond 2" und "Abenteuer bei Vollmond 3". Bei letzterer kann noch immer durch Abstimmung mitgestaltet werden. Die Texte sind jedoch von einander unabhängig.

22.12.14

anonym

Bitte weitere folgen!!! Ich möchte unbedingt weitere folgen davon.

LynoXes:

Von dieser speziellen "Abenteuer bei Vollmond"-Geschichte oder eine komplett neue Geschichte mit Abstimmungsmöglichkeit?

30.08.14

anonymos

Wie ist eigentlich der Fachbegriff für das mit dem Wasser pumpen?

LynoXes:

Der Begriff dafür ist Einlauf bzw. Klistier. (Wikipedia)

24.08.14

anonymos

Das müsste mal als Porno gemacht werden. XD

LynoXes:

Hauptsache ich werde informiert, wenn alles fertig ist. ;)

17.05.14

monique

Also ich hab die Geschichte zufälliger weiße erst ab der Hälfte gelesen und ich war erstmal erschrocken über die Geschichte aber dann ist es ja gut ausgegangen ich finde die Story richtig gut ^^

LynoXes:

Freut mich, dass das Ende der Geschichte dann doch noch gut ankam. Wäre vielleicht ein Grund der Anfang auch zu lesen. ;)

28.10.13

Jana

Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben! Auch die Wortwahl ist eloquent und delikat. Und die Story ist einfach hinreißend, fesselnd und trotzdem schön und einladend.

Liebe Grüße!

LynoXes:

Bei soviel positivem Feedback, bleibt mir nur eins: Danke.

19.01.13

ute

jetzt weiß ich, was ich noch nicht erlebe habe....*seufz*
hammergeil geschrieben

LynoXes:

Dann wird es doch mal Zeit... ;)

19.01.13

tobi

hmmmmmmmmmmmmmm

16.11.12

jan

Super! Wirklich schönes Ende. Zwischenzeitlich konnte man Angst haben das die Geschichte aus dem Ruder läuft aber wirklich gut wieder gefangen!

LynoXes:

Danke, danke. Grundsätzlich kann so eine Situation wirklich aus dem Ruder laufen. Spielen in freier Wildbahn ist nicht ungefährlich, aber mit etwas Sinn und Verstand sicher auch sehr anregend. ;)

06.11.12

dreamdancer

kommt noch mehr und wenn ja wann ? Ich bin süchtig danach!
Kompliment...

LynoXes:

Es kommt noch mehr. Sehr bald.

14.10.12

lol

Total gut geschrieben

LynoXes:

Danke.

07.08.12

Alexiofy

Kompliment, die Kurzgeschichte in Verbindung mit der Leser entscheidung war eine gute und willkommene Idee. Du konzentrierst dich beim schreiben mehr, was ich an der geringen anzahl bzw. an den nicht vorhandenen Rechtschreibfehlern erkenne. Besonders gut finde ich aber die Tatsache das hier jede Woche was hinzukommt was uns das warten auf die kommenden großen Geschichten erleichtert. Es sind auch sehr gelungene SM's in der du wie ich denke deine bis jetzt in diesem Thema gesammelte Erfahrung Einfließen lässt. Mach weiter so ;)

LynoXes:

Vielen Dank für das Feedback. Die geringere Fehleranzahl ist meinem Computer zu verdanken. Ich lasse mir neuerdings die geschriebenen Texte via Sprachausgabe vorlesen und kann so zumindest größere Schnitzer schneller finden bzw. hören. ;) Wenn ich Zeit habe, werde ich das wohl auch mal mit alten Geschichten machen, um dort die Fehler auszusieben.