Abenteuer bei Vollmond

Kapitel 12

Unvermittelt ließ Nick von Nadine ab und entfernte sich vom Tisch. Einen Moment später hörte Nadine das Klacken von Absätzen und dachte erleichtert an eine Polizistin, die sie aus ihrer misslichen Lage befreien würde. Wahrscheinlich hatten Nick und Karl ein Abhörgerät vergessen und sich in den letzten Minuten dadurch selbst verraten.

Sofort keimte Hoffnung in Nadine auf, dass die Polizei ihren Fehler einsehen und sie freilassen würde. Endlich würde ihr Martyrium ein Ende finden. Ohne ein Wort zu sagen, blieb die angekommene Frau hinter Nadine stehen und ging in die Knie. Nadine erwartete, jeden Moment befreit zu werden. Sekunden verstrichen. Unerwartet legten sich zwei Hände auf ihre Pobacken.

»Ich wollte mich noch revanchieren«, vernahm sie Janas Stimme und kurz darauf berührten Lippen ihren Po.

Mit zahllosen Küssen wanderte Janas Mund über Nadines Po und nährte sich dabei langsam dem lustvollen Tal zwischen den zwei Backen an. Spielerisch glitt Janas Zunge der Länge nach durch Nadines Pospalte über den Damm hinweg zu der wartenden Schnecke. Zärtlich knabberte Jana an den Schamlippen und ließ ihre Zunge so tief es ging in die warme Leibeshöhle eindringen.

Schon längst hatte Nadine realisiert, dass sie nicht mehr in Gefahr war und so konnte sie sich voll und ganz dem Liebesspiel hingeben. Hatte sie sich wenige Minuten zuvor noch aus Angst in ihren Fesseln gewunden, so war es jetzt die pure Ekstase, hervorgerufen durch ein stürmisches Zungenspiel.

Jana war in der Zwischenzeit dazu übergegangen, sich auf Nadines Perle zu konzentrieren, während sie nebenbei die Pobacken knetete. Es dauerte nicht lange, bis es um sie geschehen war. Wild zuckend kam Nadine zum Orgasmus. Völlig geschafft lag sie auf dem Tisch, während Jana sich aufrichtete und die Fesseln löste.

Als Nadine wieder einen klaren Gedanken fassen konnte und zu Jana aufsah, war sie erstaunt eine Frau vorzufinden, deren sportlicher Körper von einem Lederoutfit geschmückt wurde. Die Haare waren streng zusammengebunden und Nadine erkannte, dass Jana ihre Leidenschaft teilte.

Noch immer verwirrt richtete sich Nadine auf und sah sich um. Sie waren allein in dem kargen Raum. Nick und Karl waren verschwunden.

»Wer? Wie?« Zu mehr war sie nicht im Stande. Jana zog sie zu sich heran und legte einen Arm um die nackte Frau.

»Lass uns nach oben gehen«, antwortete Jana mit einem freundlichen, warmen Lächeln. »Die anderen warten schon.«

Gemeinsam verließen die beiden Frauen die Zelle und Jana übernahm die Führung. Bei der Vielzahl an Gängen war es ein Leichtes die Orientierung zu verlieren, doch die junge Domina wusste genau, wo sie lang musste. Nadine hingegen fiel erst jetzt auf, dass sie noch immer nackt war, aber sie war sich sicher, dass Jana ihr etwas zum Anziehen gegeben hätte, wenn es wichtig gewesen wäre.

Als sie an einer Treppe ankamen, meinte Jana kurz: »Gleich da.« Schon erklommen sie die Stufen.

Nachdem Jana die Tür geöffnet hatte, erkannte Nadine den Flur, in dem sie viele Stunden zuvor mit Paul gemeinsam angekommen war. Sie erkannte die Türen zu Garderobe und Waschräumen. Zielstrebig ging es zum Spielsaal, wo Nadine herzlich in Empfang genommen wurde. Schnell fand sie einen Platz zum Wohlfühlen in Pauls starken Armen.

»Na, wurdest du dank mildernder Umstände vorzeitig aus der Haft entlassen?«, scherzte er.

Gemeinsam mit Isabelle, Jana und Jan ließen sich die beiden in einer Sitzecke nieder. Noch immer wich Nadine nicht einen Millimeter von Pauls Seite und mit jeder Minute fand sie in die Realität zurück.

»Wie genau habt ihr das angestellt?«, wollte sie wissen.

»Während Isabelle die Münze entscheiden ließ, ob es in den Wald geht oder auf die Liebesschaukel, fiel mir ein, dass Jana mit ihren Sklaven im Wald unterwegs war«, erklärte er. »Und als du im Bad warst, um den Plug abzuwaschen, haben wir kurz angerufen und gefragt, ob sie mitspielen wollen.«

»Da konnten wir einfach nicht nein sagen«, lachte Jana.

Isabelle hakte sich in die Unterhaltung ein: »Anschließend haben wir dich gezielt in die Richtung von den Dreien getrieben.« Schlagartig wurde Nadine bewusst, warum alle Jäger die ganze Zeit laut nach ihr gerufen hatten, anstatt sich lautlos anzuschleichen.

»Paul hat sich hier in der Zwischenzeit darum gekümmert, dass ein paar Freunde in die Rolle der Polizei schlüpften und die Geschichte nahm ihren Lauf«, meinte Jana und blickte Nadine mit einem Lächeln an. »Aber ich war wirklich beeindruckt, dass du mir in einer solchen Situation die Flucht ermöglicht hast und dich dadurch selbst geopfert hättest.«

Pauls Arm legte sich noch enger um die junge Sklavin und voller Stolz genoss Nadine die anerkennenden Blicke aller Anwesenden.

Plötzlich kam ihr eine ganz andere Frage in den Sinn: »Wo sind eigentlich Nick und Karl?«

Eine halbe Stunde zuvor wollte sie nichts anderes, als von den beiden Männern weit weg sein. Nun kannte Nadine die wahre Geschichte und vermisste die beiden in der Runde.

»Tja«, meinte Jana und warf einen vielsagenden Blick in eine entfernte Ecke des Raumes.

Dort standen zwei gynäkologische Stühle, auf denen die besagten Herren nackt gefesselt waren. Trotz der Entfernung konnte Nadine Keuschheitsgürtel ausmachen, welche die Männlichkeiten sicher im Zaum hielten. Ob sie diese kleinen Lust-Gefängnisse die ganze Zeit über getragen hatten, war Nadine nicht klar. Vermutlich hätten sie nicht mal gekonnt, wenn sie gewollt hätten. Die junge Frau musste grinsen. Außerdem fiel Nadine auf, dass bei beiden Männern ein Kabel aus dem Poloch kam. Verwundert fragte sie Jana, was es damit auf sich hätte.

»Nun, das kleine Zwischenspiel mit dem Analplug im Kofferraum war nicht abgesprochen«, erklärte sie mit finsterer Miene. »Da sind wohl die Pferde mit den beiden durchgegangen. Als Strafe müssen sie jetzt mit einer Metallkugel im Po leben, die ihnen dann und wann einen kleinen, fiesen Stromschlag verpasst.«

»Dann und wann?«

Grinsend hob Jana eine kleine Fernbedingung und drückte einen Knopf. Karl zuckte deutlich zusammen und zog an seinen Fesseln. »Dann und wann.«

Noch lange saßen die fünf zusammen und erzählten von Erfahrungen, Phantasien und Träumen. So graute schon der Morgen als sich Nadine und Paul erhoben und von den anderen verabschiedeten.

»Na ja, langsam musst du sie wohl mal losbinden«, meinte Isabelle zu Jana und blickte in die Richtung von Karl und Nick.

»Ganz langsam«, gab Jana zurück und verabschiedete sich ausgiebig von Nadine. »Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.«

»Ganz bestimmt«, stellte Nadine fest und folgte Paul anschließend zur Garderobe, wo sie sich anzog.

Hand in Hand ging sie anschließend mit Paul durch den Wald. Erste Sonnenstrahlen durchbrachen zaghaft das Blätterdach und außer etwas Vogelgezwitscher war nichts zu hören. Ruhe und Harmonie nach einer aufregenden Nacht.

Ende


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