Abenteuer bei Vollmond

Kapitel 10

»Jana«, sprach Nadine in die Dunkelheit des Kofferraums hinein, »ich glaube nicht, dass wir eine große Chance haben, wenn wir beide versuchen zu entkommen. Ich werde mich darum kümmern, sie abzulenken. Du bringst dich in Sicherheit und holst Hilfe.«

Sofort kam der Protest zurück: »Ich kann dich doch nicht mit diesen Bastarden allein lassen. Wer weiß, was sie dir antun.«

»Sie tun es uns beiden an, wenn wir zusammen bleiben oder die gemeinsame Flucht nicht gelingt«, erwiderte Nadine. »Und dann haben wir keine Chance auf Hilfe.«

Jana schwieg und schien darüber nachzudenken. Nadine vermutete, dass sie sich die gleichen Gedanken machte, wie sie selbst zuvor. Nackt und ohne Orientierung in den Wald rennen um Hilfe zu holen, war eine unangenehme Vorstellung, aber immer noch besser als sich kampflos ihrem Schicksal zu ergeben. Vermutlich dachte Jana auch darüber nach, was es für Nadine bedeuten würde, bei den Männern zurückgelassen zu werden.

All das hatte Nadine selbst schon bedacht und für sich entschieden. Eine andere Lösung wollte sie nicht akzeptieren und zu ihrer Beruhigung, stimmte Jana nach ein paar Minuten dem Plan zu. Die Nervosität unter den Frauen stieg, als das Auto stoppte und der Motor abgestellt wurde.

»Viel Glück«, sagte Jana zu Nadine und streichelte über ihren Rücken.

Die Berührung hatte etwas Ermutigendes und Dankbares zugleich.

»Dir auch«, antwortete Nadine, die sich innerlich auf das Kommende vorbereitete.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Entführer sich am Kofferraum zu schaffen machten. Noch einmal atmete Nadine tief durch. Als sich die Klappe hob, schnellte Nadine so gut es ging nach oben und trat mit voller Wucht nach Nick. Getroffen stolperte er ein paar Schritte zurück und fiel über einen hervorstehenden Stein.

»Was zur Hölle«, entfuhr es Karl, bevor sich Nadine auf ihn warf und so den Weg für Jana freigab.

»Los, lauf!«, rief Nadine ihr zu, während sie versuchte sich auf dem deutlich stärkeren Mann zu halten.

Jana kletterte aus dem Auto und rannte los. Schnell war die nackte Frau zwischen den Bäumen verschwunden. Inzwischen hatte Karl Nadine abgeschüttelt und sie an beiden Armen gepackt. Sie versuchte sich seinem Griff zu entreißen und ebenfalls zu flüchten, doch sie kam nicht weit. Schnell hatte ihr Gegner nachgefasst und sie völlig unter Kontrolle.

»Dumme Gans«, fauchte Nick, der sich wieder gesammelt hatte. Als Nadine zu ihm aufblickte sah sie direkt in den Lauf einer Pistole. »Bisher waren wir noch nett zu dir, Schlampe. Aber wenn du das nicht zu schätzen weißt, können wir auch andere Saiten aufziehen.«

Karl stieß sie von sich, sodass sie hart auf dem Waldboden landete. Er ging zum Auto und kramte im Kofferraum, ehe er mit einer Tasche und dem Hasenplug wiederkam. Letzteren hatte Jana offensichtlich noch aus ihrem Po gezogen, bevor sie geflüchtet war.

Das erste Mal seit sie angekommen waren, hatte Nadine einen Augenblick, um sich umzusehen. Sie befanden sich auf einer Lichtung im Wald, wenige Meter entfernt von einer Feuerstelle und zwei Zelten. Offenbar das Lager ihrer Entführer.

»Den steckst du dir erst mal wieder rein«, befahl Karl und warf den Plug Nadine vor die Füße.

Verängstigt blickte Nadine die Männer von unten an. Noch immer hatte Nick die Waffe auf sie gerichtet. Sie zögerte und zuckte zusammen, als Nick einen Schuss in die Luft abgab.

»Los jetzt!«, schrie er sie an und wandte sich dann an Karl: »Was ist mit der anderen Schlampe?«

»Ach die«, meinte Karl lapidar. »Die ist zum Fluss gerannt.« Er zeigte in die Richtung, in die Jana verschwunden war. »Ehe sie sich versieht, läuft sie John in die Arme. Der wird ihr schon helfen.« Als die beiden Männer daraufhin dreckig lachten, wusste auch Nadine, dass es für eine nackte Frau sicher keine gute Idee war, John zu begegnen.

Um den Plug anzufeuchten, blieb Nadine nichts anderes übrig, als ihn in den Mund zu nehmen und mit Speichel zu benetzen. Besonders Karl schien sich an ihrem angewiderten Gesichtsausdruck zu erfreuen.

»Na, wie schmeckt der Arsch deiner Freundin«, lachte er.

Das half Nadine wenig bei dem Versuch, den Gedanken zu verdrängen, wo der Plug kurz zuvor gewesen war. Außerdem bezweifelte sie, dass Jana eine ähnliche Darmspülung wie sie hinter sich hatte.

»Genug gelutscht«, beurteilte Nick. »Ab damit in dein Arschloch.«

Nadine gehorchte. Sie setzte das Spielzeug an ihrem Poloch an und versuchte es möglichst langsam einzuführen. Das Fehlen von Gleitmittel machte die Aktion sehr unangenehm.

»Etwas schneller oder muss ich nachhelfen?«, kam es von Karl. Nadine erinnerte sich nur zu gut, wie er den Plug in Janas After gedrückt hatte. Seine helfende Hand war das Letzte, was sie brauchte. Mit zusammengebissenen Zähnen absolvierte sie die letzten Zentimeter, dann war es geschafft.

»Na also, geht doch«, stellte Karl zufrieden fest. »Man sieht schon, was du so in deiner Freizeit treibst, du kleine Hure.«

Nick lachte und forderte Nadine anschließend auf, sich auf den Rücken zu legen und die Beine zu spreizen.

›Jetzt werden sie mich vergewaltigen‹, schoss es Nadine durch den Kopf, doch noch hatten ihre Entführer andere Pläne.

»Du scheinst ja recht geschickt mit deinen Fingern zu sein«, sagte Nick. »Ich denke, es wird Zeit, dass du uns etwas davon zeigst.«

Nadine blickte fragend zu den Männern.

»Du sollst deine Fotze wichsen«, schrie Karl sie an und Nick grinste.

Zögerlich bewegte Nadine ihre Hand zwischen ihre Beine. Trotz der lebensbedrohlichen Situation stieg ein starkes Schamgefühl in ihr hoch. Noch nie hatte ihr jemand bei dieser intimen Handlung zugesehen. Dennoch schien es ihr eine weit bessere Option, als einen der beiden Männer in sich zu spüren. Langsam strichen ihre Fingerkuppen die empfindlichen Schamlippen entlang und versuchten etwas Lust zu entfachen. Doch gerade das war in Anbetracht der Umstände ein schier unmögliches Unterfangen.

»Jetzt streng dich mal ein bisschen an«, forderte Karl und half Nadine dadurch nicht gerade.

Nadine atmete tief durch und schloss die Augen. Sie suchte sich eine erotische Fantasie, um der grausamen Wirklichkeit zu entkommen. Sie dachte an die Wette mit Isabelle und wie es gewesen wäre, wenn sie gewonnen hätte. Nadine malte sich aus, wie sie ihre Sklavin durch den Raum geführt hätte. Da wären manchem Gast bestimmt die Augen rausgefallen, wenn er die sonst so dominante Isabelle nackt und auf Knien gesehen hätte. Nadine hätte es genossen dem kleinen Knackpopo der Praktikantin mit ein paar Schlaginstrumenten eine gesunde Farbe zu verpassen. Und Jan, der dann ebenfalls ihr Sklave gewesen wäre, wäre endlich bei Isabelle zum Zug gekommen. Vor den Augen aller Anwesenden hätte er sie genommen und seine eigene Jungfräulichkeit abgelegt. Außerdem hätte er Isabelles gestriemten Allerwertesten, der in Nadines Fantasie noch unberührt war, entweiht. Die Bilder, die durch Nadines Kopf schossen, erregten sie ungemein und halfen, das nötige Kribbeln zwischen ihren Beinen zu entfachen.

Ihre Fantasie zerbrach als sie kaltes Metall zwischen ihren Beinen spürte. Sofort öffnete sie dir Augen und sah an sich hinab. Zwischen den gespreizten Schenkeln hockte Nick, der den Lauf seiner Pistole zwischen ihre Schamlippen presste.

»Mach weiter«, forderte er Nadine auf, die vor Schreck aufgehört hatte, ihren Kitzler zu reizen.

Nur langsam löste sich ihre Angststarre und sie folgte seinem Befehl während er die Waffe hin und her bewegte. So gut es ging, versuchte Nadine ihn wieder aus ihren Gedanken zu verdrängen und sich ihrer Fantasie hinzugeben, doch es wollte ihr nicht so recht gelingen.

»Das reicht«, unterbrach Karl das Spiel und widerwillig stand Nick auf.

Auch Nadine sah ihn unschlüssig an.

Was hatte er jetzt mit ihr vor?

»Ab ins Zelt mit dir«, befahl er.

Froh, den Blicken der Männer zu entkommen, flüchtete sich Nadine in das Zelt, auf das Karl gezeigt hatte. Er warf ihr noch die Tasche hinein und zog dann den Reißverschluss von außen zu, bevor er gemeinsam mit Nick das Lagerfeuer vorbereitete. Nadine schaute sich unterdessen suchend um. Die Zeltwände wirkten stabil und ohne Messer oder Schere, war da nichts zu machen. Außer zwei Schlafsäcken und der Tasche gab es nichts, was ihr weiterhelfen konnte.

Die Tasche wurde sofort von Nadine inspiziert. Sie enthielt lediglich ein Set Frauenkleidung. Slip, BH, T-Shirt, Rock und Sandalen. Offenbar Janas Kleidung. Nadine zog den Plug aus ihrem Po, schlüpfte in die Klamotten und stellte fest, dass Jana eine ähnliche Konfektionsgröße hatte. Es war ihr klar, dass Karl und Nick sie sehr schnell wieder auffordern würden, sich zu entkleiden, aber für den Moment genoss sie die Textilien an ihrem Körper.

Nadine legte sich auf einen Schlafsack und suchte in Gedanken nach einem Ausweg. Sie ohrfeigte sich gedanklich dafür, dass Jana vermutlich ins nächste Verderben gerannt war und versuchte sich anschließend selbst zu beruhigen.

›Sicher ist sie in dem großen Wald nicht diesem einen Typen in die Arme gerannt‹, dachte sie bei sich und hoffte, dass sie Recht hatte.

Einen Moment später wurde es turbulent.

»Hände hoch, Polizei!«, rief eine männliche Stimme und mehrere Personen nährten sich aus verschiedenen Richtungen dem Lager.

»Waffe fallen lassen!«, forderte ein anderer und Nadine hörte das dumpfe Geräusch, als Nicks Pistole auf dem Waldboden aufschlug.

Wenige Minuten später hatte die Polizei das Lager geräumt, doch jeder Versuch von Nadine mit einem der Verantwortlichen zu sprechen wurde ignoriert. Stattdessen saß sie kurz darauf mit Handschellen in einem Streifenwagen mit abgedunkelten Scheiben.

Was wird der Gruppe um Nadine, Nick und Karl vorgeworfen?

  • [50,0%] Menschenhandel
  • [40,0%] Bankraub
  • [10,0%] Drogenhandel

Die Umfrage ist geschlossen. (30 Stimmen)



23 Kommentare

Kommentar schreiben