Abenteuer bei Vollmond 3

Kapitel 9

Ben trank einen Schluck Wein, während Maren und Annika überlegten, wohin es nun gehen sollte.

»Wir könnten in eine Kneipe gehen und den Abend ruhig ausklingen lassen«, schlug Annika vor.

Maren gab zu bedenken, dass bereits genug Alkohol geflossen war. »Wir sollten es nicht übertreiben. Außerdem sollen meine beiden Sklaven ja stets alles mitbekommen und unbeeinflusst Entscheidungen treffen können. Nicht, dass ihr euch am Ende mit einem kleinen Schwips rausreden könnt.«

Sie zwinkerte Ben zu, der gerade ein weiteres Mal das Glas an die Lippen führte.

»Wie wäre es mit dem neuen Stripclub?«, schlug er vor.

Eine Idee, die er im Beisein seiner Freundin sonst nie unterbreitet hätte. Nach diesem Abend wusste er, dass es kein Problem sein würde. Zumindest bis Maren die Frage stellte, wer das Auto fahren sollte.

»Wir sind bei der zweiten Flasche Wein«, gab sie zu bedenken, prostete Ben zu und trank selbst einen Schluck.

»Bleibt noch die Blaue Lagune«, stellte Annika fest und während Maren begeistert in die Hände klatschte, musste Ben erneut gedanklich abgeholt werden.

»Die Blaue Lagune ist ein Swingerclub nur zwei Straßen weiter«, erklärte Maren. »Eigentlich hätte ich da selbst drauf kommen können. Mit zwei sexy Sklaven macht ein Besuch da gleich doppelt soviel Spaß.«

Ben, der sich gerade zu dem Vorschlag des Stripclubs durchgerungen hatte, staunte nicht schlecht, dass seine Freundin den nahegelegenen Swingerclub kannte.

»Seid ihr da schon mehrmals gewesen?«, versuchte er so beiläufig wie möglich zu fragen, während er gemeinsam mit Maren und Annika den Balkon verließ.

»Eine wahre Dame genießt und schweigt«, meinte Maren lachend. »Und deine süße Annika sollte sehr lange und sehr intensiv schweigen.« Annikas Gesichtsfarbe wechselte erneut zu Rot. Scheinbar bereute sie mittlerweile ihren Vorschlag und die dadurch aufgekommenen Fragen.

Maren nahm sich die Freiheit ein paar Wechselklamotten einzupacken, während Ben und Annika sich anzogen.

»Ich war dir nie untreu«, beeilte Annika sich zu verteidigen, kaum dass Maren außer Hörweite war. »Seitdem wir zusammen sind, war ich nur drei- oder viermal dort und immer nur als Zuschauerin.«

Ben fiel auf, dass sie die Zeit vor der Beziehung ausgelassen hatte, aber ihm war klar, dass ihm Annika an dieser Stelle keine Erklärungen schuldig war. Anstatt etwas zu sagen, nahm er seine Freundin in die Arme und küsste sie zärtlich. Die Anspannung auf Annikas Gesicht wich einem Lächeln.

»Ich sehe, ihr bringt euch schon mal in Stimmung«, kommentierte Maren, die wenige Sekunden zuvor den Flur betreten hatte, die Szene. »Das hier könnte auch helfen.«

Erneut hielt sie Ben eine Viagra-Pille unter die Nase. Ohne groß zu argumentieren, nahm er die blaue Tablette entgegen und schluckte sie hinunter.

»Leider seid ihr etwas zu schnell beim Anziehen gewesen«, erklärte Maren und hielt ihren beiden Sklaven zwei Buttplugs hin.

Auf Anweisung der Dame des Hauses, ließ Ben seine Hose runter und Annika schob ihren Rock hoch, bevor beide sich nach vorn beugten und ihre nackten Kehrseiten präsentierten. Maren holte etwas Gleitmittel hervor und drückte je einen Klecks auf die Zeigefinger. Synchron umspielte sie die engen Muskelringe von Ben und Annika, verteilte das Gleitmittel und drückte anschließend jeweils die Fingerspitze sanft hinein. Kurz darauf folgten die beiden Mittelfinger. Ben spürte, wie ihn diese Behandlung erregte und das leise Keuchen von Annika neben ihm, ließ ihn wissen, dass es seiner Freundin ähnlich zu gehen schien.

Nachdem Maren mit den Vorbereitungen zufrieden war, verteilte sie auf dem ersten, mittelgroßen Buttplug etwas Gleitcreme und dann auf dem zweiten. Auch hier setzte sie wieder gleichzeitig die Spitzen an und erhöhte langsam den Druck. Ben spürte, wie sein Schließmuskel sich kurz gegen den Eindringling wehrte, ihn dann aber doch passieren ließ. Die dickste Stelle ließ auch ihn kurz keuchen, doch dann saß der Plug an seinem Bestimmungsort.

»Ihr könnt euch wieder anziehen«, meinte Maren gönnerhaft und ging sich die Hände waschen.

Anschließend konnte es losgehen. Annika schien erleichtert zu sein, als sie die geschlossene Tür der Studenten-WG passierten, ohne einem Partygast zu begegnen.

Als sie das Wohnhaus verließen, empfing sie die lauwarme Nachtluft. Schon nach dem kurzen Aufenthalt in dem aufgeheizten Flur von Marens Wohnung und dem Treppenhaus, war dies eine wahre Wohltat. Gemeinsam mit Annika und Ben schlug Maren den Weg zum neuen Ziel ein. Der dauerhafte Druck in seinem Hintereingang erinnerte Ben permanent an den Buttplug.

»Ich nehme an, du warst noch nie in einem Swingerclub?«, fragte Maren und Ben blieb nichts anderes übrig als zu nicken. Der bisherige Abend ließ ihn jedoch hoffen, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen war, vorausgesetzt, er würde Gefallen an einem solchen Etablissement finden. Nervosität und Neugier machten sich gleichermaßen breit, als er sich vorstellte, was auf ihn zukommen würde.

Maren nutzte in der Zwischenzeit die Gelegenheit, Ben ein paar Grundregeln zu erklären. »Am Anfang geht es ähnlich wie im Schwimmbad zu den Umkleiden. Da solltest du dich duschen und etwas Bequemes anziehen. Keine Angst, ich habe da was für dich dabei.« Geheimnisvoll tätschelte Maren ihre Tasche und fuhr dann fort: »Danach treffen wir uns im Barbereich des Clubs. Hier gibt es was zu trinken und man kann sich entspannt unterhalten, Sex jedoch gehört in die Spielzimmer. Kondome sind oberste Pflicht und ein Nein heißt Nein, okay?«

Ben nickte.

Er konnte diesen Vorgaben nur gutes abgewinnen. »Natürlich werdet ihr es euch jedoch nicht erlauben, mir einen Wunsch zu verwehren, oder?«, wollte Maren wissen und sowohl Annika als auch Ben beeilten sich, dieser Aussage zuzustimmen. »Sehr gut.«

Das altehrwürdige Haus wirkte von außen unscheinbar. An jedem anderen Tag wäre Ben daran vorbeigelaufen ohne davon Notiz zu nehmen, doch an diesem Abend folgte er Maren und Annika, die genau wussten, wo es hingehen sollte. Kaum hatten sie die Tür erreicht, betätigte Maren die Klingel. Nur einen kurzen Moment später öffnete ein Herr mittleren Alters, lediglich in einen schwarzen langen Stoffmantel gehüllt.

»Maren, Annika«, begrüßte er die beiden Frauen freudig. Küsschen links, Küsschen rechts.

»Hallo, ich bin Robert. Meine Frau und ich kümmern uns um alle Belange in der Blauen Lagune«, stellte er sich Ben vor.

»Hallo, ich bin Ben.«

»Ah, der berühmte Ben. Annika hat uns schon soviel von dir erzählt. Schön, dass es dich auch mal zu uns verschlägt.«

Ben lächelte und folgte den Damen ins Haus während sich Robert für den Moment verabschiedete.

»Bis gleich.«

»Hier, das ist für dich«, meinte Maren und überreichte Ben einen kleinen Stapel Klamotten. »Deine anderen Sachen kannst du im Spind lassen.«

Schon war sie mit Annika im Schlepptau in den Damenbereich verschwunden, während Ben den Herrenbereich aufsuchte. In der Tat erinnerten die Schließschränke mit den Bänken davor sowie der abgetrennte Duschbereich etwas an eine Schwimmhalle, der gesamte Bereich jedoch wirkte deutlich hochwertiger. Ohne Zeit zu verlieren zog sich Ben nackt aus und ging duschen. Er war fast fertig, als ein anderer Mann dazu kam, um sich frisch zu machen.

»Hi, ich bin Jens«, stellte dieser sich vor und reichte Ben die Hand. Noch leicht verwirrt griff Ben danach und stellte sich ebenfalls vor. Dabei versuchte er nicht zu offensichtlich den Blick zu Jens’ rasiertem Intimbereich gleiten zu lassen. Dieser ungezwungene Umgang mit Nacktheit überraschte ihn.

Frisch geduscht und abgetrocknet ging Ben wieder zu seinen Sachen, immer darauf bedacht seinen Po samt Analplug zu verbergen. Maren hatte ihm schwarze Boxershorts sowie ein farblich passendes Muskelshirt herausgesucht, beides sehr enganliegend. Das Viagra entfaltete langsam seine Wirkung und die wachsende Erektion zeichnete sich deutlich unter dem Stoff ab.

»Da hat es aber einer eilig«, lachte Jens, während er sich selbst anzog und Ben kurz darauf wieder allein ließ.

Ben hingegen war noch nicht ganz fertig, denn zu seinem Outfit gehörte noch ein Lederhalsband. Hätte er nicht bereits Schoßhündchen für Maren spielen müssen, hätte er sich vermutlich gefragt, was er da in den Händen hielt, doch so war es ihm direkt klar. Er legte dieses finale Accessoire an und verließ den Umkleidebereich durch die gleiche Tür wie Jens.

Im Barbereich warteten Maren und Annika bereits. Maren hatte ihr Outfit mit einer enganliegenden Lederkorsage sowie Highheels klar dominant ausgelegt. Lediglich ein schwarzer Stringtanga bedeckte ihre Scham. In der linken Hand hielt sie eine Leine, deren anderes Ende an Annikas Halsband eingehakt war, beides in weißem Leder. Die Blondine trug ein ebenso weißes Negligee und einen knappen String. Jeglicher Stoff war transparent und überließ der Vorstellungskraft des Betrachters keinen Spielraum.

»Da bist du ja endlich«, stellte Maren erfreut fest und hakte eine schwarze Leine in Bens Halsband ein. Dann führte sie ihre beiden Sklaven zum Tresen, wo sie bereits von Robert und seiner Frau Janine erwartet wurden.

Während Maren und Janine sich über die Neuigkeiten im Privatleben unterhielten, nutzte Ben die Gelegenheit, um sich etwas umzusehen. Am anderen Ende der Bar saßen zwei Männer. Einer davon war Jens. Etwas neidisch blickte er zurück zu Ben und den beiden weiblichen Begleitungen. An den Tischen auf der gegenüberliegenden Seite waren drei weitere Herren verstreut und ganz am Ende des Raumes waren eine Frau und ihr Partner in ein Gespräch vertieft.

»Etwas leer hier«, stellte er verwundert fest und Annika erklärte ihm, dass zu so später Stunde sich bereits viele Gäste auf die Spielzimmer zurückgezogen hätten.

»So ist es«, stimmte Janine, welche die Unterhaltung mitbekommen hatte, zu. »Vorhin gab es ein kleines Buffet und jetzt müssen die Extrakalorien abgearbeitet werden.«

»Ja, das werde ich mit meinen beiden Sklaven auch gleich tun«, stellte Maren fest.

»Deinen beiden Sklaven?«, wollte Robert wissen und blickte fragend zwischen den drei neuen Gästen hin und her.

»Zumindest für diese Nacht«, erklärte Maren und hielt triumphierend die beiden Leinen in die Luft. »Annika hat eine Wette haushoch verloren und nun darf ich meinen Preis genießen.«

»Da hast du dich ja auf was eingelassen, Kleine«, stellte Janine fest und zwinkerte Annika zu.

»Das packt sie doch mit links«, meinte Robert und grinste.

»Irgendwann wird Maren auch mal verlieren«, stellte Annika unterdessen klar. »Und dann wird sie es sein, die meine Sklavin ist.«

»Träum weiter, Süße«, lachte Maren auf.

»Seid lieb zueinander«, ermahnte Janine, ehe sie Robert folgte, um neue Getränke aus dem Lager zu holen.

»Was schlägst du vor?«, wollte Maren wissen, scheinbar nicht bereit die Herausforderung so ungeklärt im Raum stehen zu lassen.

Annika überlegte einen Moment und sagte dann: »Ich wette, dass Ben dich innerhalb von fünf Minuten zum Orgasmus bringt.«

Ben, der das Gespräch nur beiläufig verfolgt hatte, war nun ganz bei der Sache. »Was hast du gesagt?«, wollte er wissen und Maren lachte auf.

»Also wenn das was werden soll, müsste er sich schon mehr aufs Wesentliche konzentrieren.«

»Hast du etwa Angst?«, wollte Annika wissen, doch Maren wiegelte ab.

»Ich kann mich gut genug beherrschen. Da wird sich der kleine Ben völlig umsonst bemühen. Nur was ist für mich drin? Ihr seid schon meine Sklaven für eine Nacht.«

»Du darfst ohne jegliche Tabus alles mit uns anstellen«, bot Annika an.

Ben überlegte, welche Tabus noch gelten würden, nachdem er nach eigenem Ermessen bereits so viele überschritten hatte. Außerdem beschäftigte ihn noch eine andere Frage: »Wie bin ich schon wieder Teil einer Wette geworden, ohne diese gewinnen zu können?«

»Glaubst du wirklich, dass ich dich leer ausgehen lasse, wenn wir gewinnen?«, wollte Annika wissen und zwinkerte ihrem Freund vielsagend zu.

Maren hatte unterdessen über Annikas Vorschlag nachgedacht und streckte ihr die Hand entgegen: »Die Wette gilt.« Annika besiegelte von ihrer Seite die Vereinbarung. Ben war noch immer etwas überrascht von der Entwicklung, folgte den beiden Frauen jedoch durch den Barbereich in Richtung der Spielzimmer.

Aus dem Augenwinkel nahm er wahr, wie sich die vereinzelten Männer langsam erhoben und versuchten, ihnen unauffällig zu folgen. Zu fünft gelang das mehr schlecht als recht und schnell war sich Ben sicher, dass sie prüfen wollten, ob das Dreiergespann etwas männliche Unterstützung gebrauchen konnte.

Sie kamen auf ihrem Weg an ein paar Räumen vorbei. Manche waren durch einen Vorhang oder eine Tür geschlossen, andere standen offen. Im Vorbeigehen blickte er in einen Raum wo vier nackte Menschen paarweise ineinander verschlungen waren und sich gegenseitig beim Sex zusahen. Ein erotischer Anblick, von dem er sich aber schnell wieder losreißen musste, denn sie waren am Ziel angekommen.

Der Raum, den sie betraten, hatte rote Wände und einen dunklen Fliesenboden. Neben einem Pranger standen noch ein Andreaskreuz und ein gynäkologischer Stuhl im Raum. Kaum hatte Ben genügend Zeit gehabt, alle Eindrücke aufzunehmen, da erschienen schon Jens und sein Gesprächspartner von der Bar in der Tür. Annika gab ihnen freundlich, aber bestimmt zu verstehen, dass sie mit Maren und Ben für den Moment zu dritt sein wollte.

»Lauft aber nicht zu weit weg«, meinte sie mit einem Augenzwinkern. »Es könnte sich noch für euch lohnen.«

Sie war noch dabei die Tür zu schließen, als Maren den Männern hinterher rief, dass es gleich eine Blondine zum Vernaschen geben würde.

»Träum weiter«, erwiderte Annika und bat Maren zu dem Pranger in der Mitte des Raumes.

Dort angekommen, sollte sie ihren Kopf sowie die Handgelenke in die dafür vorgesehenen Aussparungen legen, ehe Annika den oberen Bügel absenkte und die Konstruktion mit einem Schloss sicherte. Der hüfthohe Pranger zwang Maren, sich im rechten Winkel nach vorne zu beugen während ein weiterer breiter Pfahl unter ihrer Körpermitte ihr Becken stützte. Knapp über dem Boden gingen links und rechts zwei Stangen mit Fußfesseln von dem Pfahl ab. Hier sicherte Annika die Füße ihrer Freundin, nachdem sie ihr den schwarzen String ausgezogen hatte.

Erregt betrachtete Ben die nackte Kehrseite von Maren. Zum ersten Mal an diesem Abend sah er ihre intimsten Regionen hüllenlos. Die prallen Pobacken klafften durch die erzwungene Körperhaltung leicht auseinander und gaben den Blick auf das kleine runzelige Loch zwischen ihnen frei. Darunter glänzten die haarlosen Schamlippen verräterisch feucht. Auch die zweite Viagra-Pille hätte es nach Einschätzung von Ben nicht gebraucht.

»Kann sich dein Freund an mir etwa nicht satt sehen?«, wollte Maren ungeduldig von Annika wissen. »Kann ich schon verstehen. Der Ausblick kann kaum besser werden. Nicht wahr, Ben?«

Der junge Mann fühlte sich ertappt, doch Annika trat an ihn heran und gab ihm einen innigen Kuss. Kaum hatten sich ihre Lippen voneinander gelöst, forderte sie ihn auf, sich hinter Maren zu knien.

»Mach sie fertig«, gab sie ihrem Liebsten noch mit auf den Weg und ließ ihre Hand spielerisch auf das nackte Hinterteil ihrer besten Freundin klatschen.

Nur Sekunden später war Bens Gesicht Millimeter von Marens feuchter Schnecke entfernt, die einen betörenden Duft verströmte.

»Bist du bereit?«, wollte Annika von Maren wissen und warf einen Blick auf die Wanduhr.

»Jederzeit. Ich glaube kaum, dass er …«, fing sie an, doch ihre Worte gingen in einem Stöhnen unter, als Ben auf einen Wink von Annika seine Zunge erstmals über den Kitzler gleiten ließ.

Bringt Ben Maren innerhalb von fünf Minuten zum Orgasmus?

  • [81,3%] ja, er schafft es
  • [18,7%] nein, er schafft es nicht

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