Semesterferien

Kapitel 16

Je näher Tim und Janine dem Ufer kamen, desto öfter kreuzten andere Strandbesucher ihren Weg. Glücklicherweise bemerkte niemand die fehlende Kleidung, sodass die beiden nackten Studenten unbehelligt ihren Weg Richtung Strand fortsetzen konnten. Beide spürten die aufsteigende Nervosität, während sie auf das Ziel zusteuerten. Es fühlte sich an, als würden ihnen die Arme den Dienst versagen.

Als es langsam flacher wurde, bemerkten sie zwei Jugendliche mit Schnorcheln und Tauchermasken in der Nähe. Janine änderte sofort ihren Kurs, um den beiden nicht eine unerwartete Unterwasserattraktion direkt vor die Nase zu halten. Sie wollte nicht der Stoff für feuchte Träume sein. Grinsend schwamm Tim wenig später wieder neben ihr.

»Du hast gut lachen«, meinte Janine. »Bei der Wassertemperatur ist bei dir sicher kaum noch was zu erkennen.«

»Besser als sich ins nicht vorhandene Höschen zu machen«, gab Tim zurück. Insgeheim hoffte er, dass Temperatur und Anspannung seine Männlichkeit nicht zu sehr schrumpfen lassen würden.

Der Rest der Gruppe lief langsam vom Bootsverleih in Richtung Ferienhaus. Dabei blieben sie stets in Strandnähe, um ein Auge auf ihre beiden FKK-Schwimmer zu haben.

»Bisher nehmen sie sich noch nicht viel«, stellte Kerstin fest.

»Ich glaube, das entscheidet sich erst ganz am Schluss«, gab Julian zurück.

Als Laura auch etwas sagen wollte und sich zu den beiden umdrehte, überraschte sie, was sie sah. Kerstin und Julian hielten Händchen.

»Wie süß«, flüsterte sie in die Richtung ihrer Freundin und erntete dafür einen bösen Blick ab.

Sekunden später war Kerstins Gesicht knallrot.

»Ich bin gespannt, wie sie sich gleich schlagen werden«, sagte Julian, der von dem Austausch zwischen den zwei Kommilitoninnen nichts mitbekommen hatte.

Dafür hatte er wie die beiden anderen das auf Tim und Janine zukommende Problem erkannt. Der Strand war nach wie vor gut besucht und auf dem direkten Weg zwischen Wasser und dem gemieteten Ferienhaus hatte sich eine Gruppe Studenten breit gemacht.

Nun, wo sie dem Strand sehr nahe war, erkannten auch Janine und Tim die Menschenmenge. Die unausweichliche Konfrontation, die sie sich bis dahin im Kopf ausgemalt hatten, nahm Gestalt an. Während Janine es mit einem kleinen Umweg versuchte, um an einer weniger bevölkerten Stelle des Strands aus dem Wasser kommen zu können, ging es für Tim immer weiter geradeaus. So lange es ging, schwamm er und hielt seinen Körper unter der Wasseroberfläche.

Erst als das Wasser nur noch einen halben Meter tief war, stand er langsam auf und lief gespielt gelassen los. Tim hatte sich überlegt, dass es besser war, nichts zu bedecken, um möglichst natürlich zu wirken und wenig Aufmerksamkeit auf seine fehlende Bekleidung zu lenken. Er hoffte, dass andere Strandbesucher es einfach hinnehmen würden. Immerhin hatte er auch keine Probleme damit gehabt, als Sabine nackt vor ihnen in der Schlange beim Eisverkauf gestanden hatte. Die Erinnerung an die nackte Blondine hatte zumindest den Effekt, dass sich sein bestes Stück von der Kälte des Wassers gut erholte, sogar etwas mehr als es Tim lieb war.

»Ein Nackedei!«, kam plötzlich der schrille Aufschrei einer jungen Frau aus der Studentengruppe.

Das breite Grinsen auf ihrem Gesicht verriet Tim zumindest, dass sie damit kein grundsätzliches Problem hatte. Ebenso wenig wie ihre Freundinnen, welche die Biermixgetränke sinken ließen und Tim ungewollt viel Aufmerksamkeit zukamen ließen.

Eine Schrecksekunde lang gewährte er ihnen die freie Aussicht auf seine Männlichkeit, ehe er diese mit den Händen bedeckte und losrannte. Im Zick-Zack-Kurs ging es durch die grölende Menge. Gleich mehrere Hände, insbesondere von Frauen, holten aus und verpassten Tim dabei einen Schlag auf den nackten Po.

Nachdem er die Gruppe passiert hatte, lief er auf seine Freunde zu und an ihnen vorbei in Richtung Ferienhaus. Kerstin ließ sich den Schlüssel von Julian geben und folgte dem nackten Mitstudenten. Laura war unterdessen froh, dass die anderen Studenten sich wieder ihren Getränken zugewendet hatte und niemand es für nötig hielt, die Verfolgung aufzunehmen.

Janine hatte Tim komplett aus den Augen verloren, dafür aber eine Stelle ohne viele Besucher gefunden. Langsam kam die Studentin aus dem Wasser und orientierte sich. Erst bei genauem Hinsehen erkannte sie ihren Fehler. Sie war zwar um die Gruppe geschwommen, jedoch in die falsche Richtung. Nun musste sie entweder zurück ins Wasser oder doch an Land vorbeilaufen.

Für einen Moment überlegte Janine auch, den Strand über einen anderen Weg zu verlassen und an anderen Ferienhäuser vorbeizulaufen. Ihr war schnell klar, dass das viel zu lange dauern würde und so nahm sie die Beine in die Hand. Die eine Hand vor den großen Brüsten, die andere vor der blanken Scham – so rannte sie den Strand entlang.

»Da muss irgendwo ein Nest sein«, rief einer der Kerle und lachte.

In ihrer Eile übersah Janine einen Stein und fiel zu Boden. Dank des Sands war der Aufprall sanft, doch als sie beim Aufrichten erst auf alle Viere ging, gewährte sie mehr Einblicke als gewünscht. Pfiffe begleiteten ihren restlichen Weg vorbei an Julian und Laura, die ihr folgten.

Am Haus angekommen, bot sich ein interessantes Bild. Anstatt direkt aufzuschließen, stand Kerstin mit Tim vor der Hintertür und ließ ihn um Einlass betteln.

»Komm schon«, forderte er. Nach wie vor hielt er seine Hände schützend vor seinen Intimbereich und warf nervöse Blicke zum Pfad hinter dem Haus.

»Immerhin haben Laura und ich gewonnen«, meinte Kerstin. »Da sollte etwas Spaß doch erlaubt sein.«

»Den hattet ihr doch schon!«, gab Tim zurück.

»Ja, den hatten wir«, meinte Laura, die von einem grinsenden Julian und einer geknickten Janine begleitet wurde. »Und Kerstin, man sollte nie die Hand beißen, die einen füttert.«

»Oder einem den Po versohlt«, fügte Tim hinzu und nutzte den Moment der Unaufmerksamkeit, als Kerstin zu Laura sah, um seiner Kommilitonin den Schlüssel abzunehmen.

Schnell schloss er auf und ging gefolgt von den anderen hinein. Dort angekommen, gönnten sich alle einen Schluck zu trinken. Janine und Tim holten Handtücher, um sich darin einzuwickeln. Letzterer wurde von Laura zur Seite genommen, um die ersten Regeln zu besprechen.

»Da wir jetzt Herrin und Herr sind, sollten wir uns überlegen, was wir mit den anderen anstellen wollen«, meinte sie und Tim sah sie überrascht an.

»Das ging ja schnell«, sagte er mit einem Lächeln. »Mir scheint, dass du dich mit dieser Situation sehr gut arrangieren wirst. An welche Regeln hast du gedacht?«

Sofort sprudelten die ersten Ideen aus Laura heraus und Tim hörte aufmerksam zu.

»Ich sehe, du hast die Zeit, die ich mit Janine schwimmen war, gut genutzt«, stellte er schließlich fest und Laura musste lachen.

»Du kennst mich«, meinte sie. »Ich habe gern für alles einen Plan.«

»Und das liebe ich an dir.«

Da war es wieder gewesen – das L-Wort, das der jungen Studentin Schmetterlinge im Bauch beschwerte.

»Und, meinst du, wir machen es so?«, wolle sie schließlich wissen.

»Ich wüsste nicht, warum nicht«, antwortete Tim. »Ansonsten können wir die Regeln jederzeit ändern. Das ist unser gutes Recht.«

Laura versammelte die anderen drei Studenten um sich, um die ersten Regeln zu verkünden. »Ihr werdet gleich nacheinander ins Bad gehen und euch duschen. Wie gesagt, nacheinander und nicht zu zweit.« Während sie das sagte, sah sie Kerstin und Julian eindringlich an. »Außerdem werdet ihr die Badezimmertür offen lassen. Sowohl jetzt als auch für den Rest des Urlaubs.« Janine blickte Kerstin böse an. In ihren Augen war diese Regel eine Folge von Kerstins Strafaufgabe. »Ihr schlaft zu dritt im Doppelbett im Mädelszimmer. Weiterhin seid ihr in und um das Ferienhaus jederzeit nackt und es ist euch verboten, ohne Erlaubnis Sex zu haben, egal ob untereinander und mit euch selbst.«

Julian und Janine protestierten umgehend. »Wir sind beide gleichauf auf dem dritten Platz«, erklärte letztere. »Demzufolge sind wir keine Sklaven.«

»Das stimmt«, gestand Laura ihrer Freundin zu. »Das werden wir heute Abend noch final ausspielen. So oder so gelten unsere Regeln aber auch für eine Dienerin oder einen Diener. Dennoch dürft ihr nach dem Duschen jeder ein Kleidungsstück anziehen, dass der oder die andere aussucht.«

Bevor weitere Diskussionen entstehen konnten, schickte Laura ihre beiden Freundinnen ins Mädelszimmer. Dort sollten sie ihre gesamten Klamotten in ihre Koffer räumen, während es für Julian zum Duschen ging. Nachdem sie alle Sachen gepackt hatten, sollten sie diese in das bisherige Schlafzimmer von Tim und Julian bringen. Letzter bekam ebenfalls die Aufgabe seine Sachen zu packen, während Janine ins Bad ging. Tim ließ sich diesen Anblick nicht entgehen, während Laura ebenfalls alles für den Umzug vorbereitete.

»Na, schaust du dir an, was du nicht haben kannst?«, wollte Janine wissen und streichelte über ihre Brüste sowie den Intimbereich.

»Du darfst es dir nicht selbst machen«, ermahnte sie Tim und musste doch schlucken.

»Mache ich doch gar nicht«, wehrte sich Janine und drehte ihm den Rücken zu. »Ich mache mich nur sauber, weil ich so ein schmutziges Mädchen bin.«

Tims bestes Stück reagierte auf das Schauspiel und Janine grinste.

»Hi Laura«, sagte sie und Tim fuhr erschrocken rum.

Hinter ihm stand niemand.

»Schon spannend, wie sehr du bereits jetzt unter dem Pantoffel stehst«, amüsierte sich Janine und kam aus der Dusche.

Kerstin wollte gerade ins Bad gehen, als Laura, die sich ein T-Shirt übergezogen hatte, sie zurückhielt. »Kannst du die Badesachen bitte draußen aufhängen? Die Handtücher auch.«

»Ja, Herrin.«

»Lass das«, beschwerte sich Laura. »Das ist albern.«

»Wie Ihr wünscht, Herrin«, meinte Kerstin und knickste.

»Dafür ziehst du deinen Bikini jetzt schon aus«, erwiderte Laura und nun war die Freude ganz auf ihrer Seite.

Ohne ein weiteres Widerwort zog Kerstin brav ihren Bikini aus und sammelte die Badesachen sowie nassen Handtücher ein. Danach holte sie den Wäscheständer aus dem Bad und brachte ihn hinter das Haus. Ein schneller Blick, um zu prüfen, dass niemand in der Nähe war und Kerstin brachte den Ständer in Position. Anschließend hängte sie die Bikinis, Badehosen und Strandtücher auf. Das Gefühl, wieder splitternackt außerhalb des Ferienhauses zu sein, ließ es in ihrem Bauch kribbeln. Hektisch rannte sie ins Haus, als sich Stimmen nährten.

»Bist du denn fertig geworden?«, wollte Laura wissen und warf einen prüfenden Blick zur Hintertür hinaus.

»Ja, Laura.«

»Schon besser. Dann darfst du jetzt duschen gehen.«

Unterdessen durften Janine und Julian im Koffer des jeweiligen anderen nach einem Kleidungsstück suchen, das Laura ihnen zugestanden hatte. Sie und Tim standen in der Tür und sahen dem Treiben zu.

Julian fand schnell einen frischen und äußerst gewagten String-Tanga. Neben den Riemen um die Hüfte und durch die Pofalte hatte das Höschen ein durchsichtiges Stoffdreieck für den Schambereich. Dahinter blieb nichts verborgen.

»Hätte ich mir ja denken können«, meinte Janine und zog den Hauch von nichts an.

Dass zudem ihre Brüste unverhüllt blieben, freute nicht nur Julian.

»Und welche Boxershorts hast du für mich?«, fragte er und hielt die Hand auf.

»Wer hat denn was von einer Boxershorts gesagt?«, erwiderte Janine und gab Julian ein Muskelshirt.

Bei dem Gesichtsausdruck ihres Kommilitonen mussten selbst Laura und Tim kurz lachen. Entsprechend bedient zog Julian das Shirt über und hatte das Gefühl, dass seine untere, unbekleidete Körperhälfte dadurch nur noch mehr in den Vordergrund rückte.

Bevor Kerstin aus der Dusche kam, kramte Laura schnell ihre Sachen zusammen und bat Janine, diese zu den anderen Koffern zu bringen.

»Na klar«, gab diese zurück und sah dann interessiert zu, wie ihre Freundin in der Gesellschaft von Tim im Bad verschwand. ›Ihr macht die Tür zu. Ist schon klar.‹ Anschließend räumte sie Lauras Sachen in das Zwei-Mann-Zimmer.

»Da bekommt Master-Bedroom eine ganz neue Bedeutung«, stellte Julian lachend fest, während er mit Kerstin die beiden Betten in der Mitte des Zimmers zusammenrückte.

Janine räumte unterdessen Lauras Sachen in den freigewordenen Schrank und sah sehnsüchtig zu ihrem Koffer. Dieser stand mit den Taschen von Julian und Kerstin in einer Ecke. Nun würde sie ein paar Tage ohne Klamotten auskommen müssen. Während sie darüber nachdachte, fiel ihr Lauras Vibrator in die Hand und schnell fand das Sexspielzeug den Weg aufs Bett.

»Wir könnten es noch dekorieren«, schlug Kerstin vor. »Zum Beispiel mit Blütenblättern.«

»Wer geht raus, welche holen?«, fragte Janine und die anderen beiden sahen betreten zu Boden. »Ihr seid solche Pussies.«

Sagte es und war selbst auf dem Weg.

Zur gleichen Zeit schäumten sich Laura und Tim gegenseitig unter der Dusche ein.

»Ich bin so froh, dass du gewonnen hast«, meinte Laura und lächelte ihren Freund an. »Du warst vorhin am Strand echt mutig.«

»Danke«, antwortete er. »Aber gegen deine acht Punkte ist da gar nichts.«

Laura war selbst von dem Ergebnis überrascht: »Ja, wer hätte das vorher gedacht?«

»Was war eigentlich dein Antrieb?«, wollte Tim wissen, während seine Hände über Lauras Rücken immer tiefer glitten und schließlich den Po massierten. »War es die Lust, uns anderen Aufgaben zu stellen, oder die Hoffnung, peinliche Aufgaben zu vermeiden?«

»Ich glaube eine Mischung aus beiden«, antwortete Laura. »Besonders nach dem Flaschendrehen am ersten Abend. Ganz so wild hatte ich die Ferien nicht erwartet.«

Tim nickte zustimmend und strich gedankenverloren über Lauras Körper.

»Was ist denn?«, wollte sie wissen.

Einen Moment lang druckste Tim rum, bis er nachgab und von Janines Vorhersage, dass Laura ihm keinen Sex mit den beiden anderen erlauben würde, erzählte.

»Hmm«, meinte Laura und ließ sich diese Aussage durch den Kopf gehen.

Selbstverständlich hatte Janine insofern recht, dass ihr Treue sehr wichtig war und lockere Affären ohne Verantwortungen nicht Lauras Ding waren. Gleichzeitig war dieser Urlaub alles andere als normal. Die normalen Verhaltensregeln schienen außer Kraft gesetzt.

»Was im Ferienhaus passiert, bleibt im Ferienhaus«, flüsterte sie Tim zu. »Und was rund um das Ferienhaus passiert auch.«

»Das heißt, dass …«, fing Tim an und Laura vollendete: »Dass du mit den beiden deinen Spaß haben darfst. Wenn ich dich schon teile, dann mit ihnen. Aber wie gesagt nur hier und nur unter einer Bedingung.«

»Welcher Bedingung?«

»Für jeden Höhepunkt, den dir eine der beiden beschert, musst du mich mit deiner Zunge verwöhnen.«

Ohne auch nur für den Bruchteil einer Sekunde zu zögern, stimmte Tim zu und küsste Laura anschließend leidenschaftlich.

»Und wie ist das, wenn du mit Julian Sex hast?«, fragte er, nachdem sie den Kuss gelöst hatten.

Wieder brauchte Laura einen Moment, um die Frage einzuordnen. Darüber hatte sie sich noch gar keine Gedanken gemacht. Dank Kerstins Ansprüchen hatte sie Julian für sich abgeschrieben. Sie konnte jedoch nicht verneinen, dass seine oralen Fertigkeiten beim Badminton Lust auf mehr gemacht hatten.

»Du darfst dich mit Julian auch ohne Gegenleistung austoben«, meinte sie schließlich.

Tim rollte die Augen.

»Du weißt, dass das so nicht läuft. Oder soll ich auch noch Regeln für den Umgang zwischen dir, Kerstin und Janine festlegen.«

»Tu doch nicht so, als würdest du da irgendwie einen Riegel vorschieben wollen«, erwiderte Laura und grinste.

»Okay, da hast du recht«, gab Tim nach. »Aber was reizt dich an der Idee, zwei Männern beim Sex zuzusehen?«

»Vermutlich nicht mehr oder weniger als das, was dich an Sex zwischen zwei oder drei Frauen reizt. Eine Prise Voyeurismus, ein Hauch verbotenes und die Hoffnung, mitmachen zu dürfen.«

Laura war von ihrer Offenheit ebenso überrascht wie Tim, der ihr schlussendlich zustimmte.

»Na gut«, sagte er. »Du hast dir mit acht von acht möglichen Punkten verdient zu tun und zu lassen, was du willst. Und ich verspreche mich für jeden Höhepunkt durch deine Freundinnen bei dir zu revanchieren. Aber eine Kleinigkeit hätte ich doch gern im Gegenzug.«

»Was denn?« Laura wurde neugierig.

»Das Auge isst bekanntlich mit und deshalb würde ich dich gern intim rasieren.«

Nur zögerlich gab Laura der Bitte nach. Sie hatte hin und wieder ihr Schamdreieck gestutzt, eine Rasur war neu. Nervös ließ sie sich von Tim abtrocknen und zur Toilette führen. Er klappte den Deckel hinunter und legte ein Handtuch darüber, auf dem Laura Platz nehmen sollte.

»Keine Angst«, sagte er. »Es wird dir gefallen. Versprochen.«

Die junge Studentin nickte stumm und ließ Tim gewähren, als er ihre Beine auseinander schob. Um sich überraschen zu lassen und ihrer Nervosität Einhalt zu gebieten, schloss Laura die Augen.

Tim nahm eine Nagelschere zur Hand und kürzte die Haare gleichmäßig. Danach verteilte er Rasierschaum und brachte Lauras Busch in Form. Viel musste nicht weichen, lediglich ein paar Haare links und rechts der Bikinilinie, um das Schamdreieck in Form zu bringen.

Danach hob Tim Lauras Beine an und stellte ihre Füße auf seine Schulter, sodass ihre Spalte gut zugänglich war. Die leichte Schamesröte in ihrem Gesicht, ließ ihn schmunzeln. Vorsichtig und sorgfältig entfernte Tim jegliche Härchen von Schamlippen und Damm, ehe er Lauras Beine zurück auf den Boden stellte.

Zu guter Letzt sollte sich die Studentin hinstellen, umdrehen und nach vorne beugen. Als sie die Position eingenommen hatte, rasierte Tim die Pospalte. Die erste Berührung, als er das kühle Rasiergel rund um ihren Anus verteilte, ließ Laura keuchen. Ungeahnte Gefühle durchströmten sie, als Tim sanft die Haare rund um das Poloch entfernte und ihr wurde bewusst, wie intim die Einblicke waren, die sie ihm gewährte.

Schließlich führte Tim sie wieder zur Dusche und spülte dort Schaumreste sowie letzte Härchen weg.

»Vielleicht magst du mir im Gegenzug auch helfen«, schlug er vor und hielt Laura den Rasierer hin. »Ein paar lästige Stoppeln haben sich in den letzten Tagen wieder blicken lassen.«

»Ich weiß doch gar nicht wie«, meinte Laura unsicher.

»Probieren geht über Studieren«, erwiderte Tim. »Wenn ich eine Frau mit einer Klinge an mein Gemächt lasse, dann dich.«

Das entlockte Laura ein Lächeln und sie kniete sich vor Tim. Unter seiner Anleitung rasierte sie seine Hoden und den Bereich rund um den gestutzten Schamhaarbusch. Am Ende war sie es, die Tim aufforderte sich umzudrehen und nach vorn zu beugen. Mit ruhiger Hand zog sie eine Pobacke zur Seite und entfernte auch dort die Stoppeln.

Nachdem beide sich ein letztes Mal abgeduscht hatten, cremten sie sich gegenseitig ein. Im Spiegel betrachtete Laura ihre neue Frisur. Es sah ungewohnt aus, aber es gefiel ihr.

In Handtücher gewickelt ging es vom Bad aus ins Schlafzimmer. Dort mussten beide lachen, als sie das hergerichtete Bett vorfanden. Nicht nur hatten ihre Freunde ihnen ein großes Doppelbett beschert. Mittig darauf lag ein Herz aus Rosenblättern, das Lauras Vibrator umrahmte.

»Kreativ sind sie. Das muss man ihnen lassen«, stellte Laura fest und ging zu ihrem Koffer. Als sie diesen leer vorfand, schaute sie in den Schrank. »Und sehr fleißig.«

Wie Tim zog sie sich etwas Bequemes für den Abend an. Auf seinen Rat hin verzichtete Laura auf einen Slip, um ihrem Schambereich Zeit zu geben, sich nach der Rasur zu erholen.

»Wollen wir mal schauen, wo unsere drei Einrichtungsprofis sind«, meinte Tim und verließ von Laura gefolgt das Zimmer.

Janine, Julian und Kerstin lagen schlafend auf dem Doppelbett im anderen Zimmer. Letztere nackt und die anderen beiden mit ihrer spärlichen Bekleidung. Julian hielt beide Frauen im Arm und sein bestes Stück stand prall vom Körper ab.

»Sieht nach süßen Träumen aus«, stellte Laura grinsend fest.

Gemeinsam mit Tim ging sie in den Wohnbereich, um nach etwas Geeignetem für das Entscheidungsspiel zwischen Janine und Julian zu suchen. Neben den zahlreichen Brettspielen fanden sie auch einiges an Haushaltsutensilien und sogar Büromaterial in den Schränken. Es wirkte, als hätten die Besitzer einiges aus dem Hausstand in das Ferienhaus ausgelagert.

»Das ist ja eine wahre Fundgrube«, meinte Tim und probierte verschiedene Stifte aus. »Die Frage ist nur, was wir davon nutzen können.«

»Ich habe da eine Idee«, erklärte Laura. Sie hielt einen Karton mit Endlosdruckpapier in der Hand und hatte ein schelmisches Lächeln auf den Lippen.

»Da bin ich ja mal gespannt«, gab Tim zurück und hörte sich in den folgenden Minuten den Vorschlag an.

»Und so eine Idee von dir«, meinte er, nachdem Laura ihre Ausführungen beendet hatte.

»Es soll ja auch eine Herausforderung sein, oder?«

»Und lustig anzusehen sein.«

Nun, wo sie sich für ein Entscheidungsspiel entschlossen hatten, galt es dieses vorzubereiten.

Kurz vor dem Abendessen wurden Janine, Kerstin und Julian wach. Alle drei brauchten einen Moment, um sich zu orientieren. Julians Männlichkeit reagierte als Erstes auf die Situation und stellte sich einmal mehr hart auf.

»Das ist wirklich gemein«, sagte er zu Laura und Tim, die gerade ins Zimmer kamen. »Mit zwei hübschen Frauen im Bett und ich muss meine Hände bei mir behalten.«

»Ja, aber auch da oberhalb des Äquators«, gab Laura mit einem Augenzwinkern zurück.

Sie sah ihren beiden Freundinnen an, dass es ihnen nicht anders ging. Auch Kerstin warf einen sehnsüchtigen Blick auf Julians Körpermitte und Janine schien nur aufgrund von viel Selbstbeherrschung nicht über die anderen beiden herzufallen.

»Raus aus den Federn«, befahl Tim. »Sonst dürft ihr gleich das Bettzeug abgeben.«

Kaum das Julian aufgestanden war, führte Laura ihn in sein ehemaliges Zimmer. Wie Kerstin und Janine wunderte er sich über das Papier, das in langen Bahnen auf den Boden geklebt war.

»Was ist das?«, wollte Kerstin wissen.

»Das ist das Spiel, mit dem wir einen letzten Punkt an Janine oder Julian vergeben«, erklärte Tim und gab Janine einen dicken Edding. »Es kann ja nur einer Diener werden.«

»Dienerin meinst du wohl«, verbesserte Janine.

»Wie dem auch sei. Hier die Regeln«, fuhr Tim unbeirrt fort. »Ihr beide habt gleichlange Bahnen an Papier auf eurer Strecke. Das haben Laura und ich extra nachgemessen. Eure Aufgabe ist es, nach dem Startsignal mit dem Stift eine Linie vom dem Start hier bis zum Ende zu ziehen.«

»Wo ist das Ende?«, wollte Janine wissen.

»Das wirst du noch sehen«, antwortete ihr Kommilitone mit einem Augenzwinkern. »Wichtiger ist, dass du den Stift nicht in der Hand halten wirst. Vielmehr wirst du ihn in deinen Po schieben und rückwärts auf allen Vieren die Strecke absolvieren.«

»Wie bitte?« Janine war fassungslos, während sich Kerstin vor Lachen kaum halten konnte.

»Lauras Idee«, versicherte Tim. »Und um zu gewinnen, muss die Linie durchgehend sein.«

»Bereit?«, kam Lauras Ruf aus dem anderen Zimmer, wo sie Julian die Regeln erklärt hatte.

»Bereit!«, rief Tim zurück.

PlatzNameSpielePunkte
1Laura48
2Tim46
3Janine44
=Julian44
5Kerstin43

Wer absolviert die Strecke schneller und gewinnt?

  • [55,8%] Julian
  • [44,2%] Janine

Die Umfrage ist geschlossen. (292 Stimmen)



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