Semesterferien

Kapitel 14

Die Wirkung der zwei ausgetrunkenen Wasserflaschen ließ nicht lange auf sich warten. Schnell merkten Kerstin und Tim den Druck auf ihren Blasen. Die zwei Studenten kannten das Gefühl, auf die Toilette zu müssen und nicht zu können aus Lehrveranstaltungen sowie von Reisen nur zu gut. Gerade erst bei der Anreise hatte Kerstin die letzte Stunde im Auto wie auf heißen Kohlen verbracht. Nachdem sie am Haus angekommen waren und den Schlüssel entgegengenommen hatten, gab es kein Halten mehr. Sie war als Erste hineingestürmt und hatte sich im Bad verbarrikadiert. Als sie wenige Minuten später erleichtert wieder herausgekommen war, warteten die anderen bereits ungeduldig.

Nun war sie wie Tim an einen Baum gefesselt und ihr stand Schweiß auf der Stirn. Beide Kontrahenten versuchten mit ruhigem Atmen und Gedanken an andere Dinge das drückende Gefühl zu verdrängen. Beide waren zu stolz und verbissen um einfach aufzugeben. Besonders Kerstin wusste, dass sie diesen Punkt brauchen würde, wollte sie noch den Hauch einer Chance haben, keine Sklavin zu werden.

Janine saß unterdessen gut gelaunt bei den beiden anderen und sah belustigt zu den Verlierern des vorangegangenen Spiels hinüber. »Eigentlich könnte ich in der Zwischenzeit auch etwas an meiner Bräune arbeiten«, stellte sie mit Blick zu Laura und Julian, welche nur ihre Badesachen trugen, fest.

Die Studentin lief ins Haus und zog sich so schnell es ging aus. Sie wollte um keinen Preis verpassen, wenn einer der beiden Gefesselten die Kontrolle über die eigene Blase verlor. Bei dem Gedanken daran musste Janine grinsen, während sie ihr Bikini-Höschen anzog. Als sie nach dem Oberteil griff, dachte sie bei sich: ›Na ja, wenn man schon Wein predigt, sollte man ihn auch trinken.‹ Nach einem kurzen Durchatmen legte sie das Oberteil beiseite und holte die Sonnencreme um sich einzureiben.

»Das solltet ihr auch tun«, meinte sie zu Julian und Laura, als sie wieder aus dem Haus kam.

»Was meinst du?«, wollte Julian wissen und hielt im nächsten Moment die Luft an.

Janines Oberkörper glänzte von der Sonnencreme und die nackten Brüste zogen seine Blicke magisch an. Laura ging es nicht anders und auch die beiden Gefesselten bekamen die gewünschte Ablenkung.

»Na ja, ihr solltet euch gut eincremen«, wiederholte Janine und lief um Julians Stuhl herum. »Immerhin sitzt ihr hier in der prallen Sonne. Cremst du mir den Rücken ein?«

Mit einem stummen Nicken nahm Julian das Sonnenschutzmittel entgegen, während Janine mit einem frechen Grinsen zwischen Laura und Kerstin hin und her sah.

›Ganz schön mutig‹, dachte Laura und blickte verstohlen zu ihrer Freundin hinüber.

Als könnte diese die Gedanken lesen, schlug sie vor: »Du solltest auch etwas an deiner nahtlosen Bräune arbeiten, Laura.«

»Also wirklich nahtlos wird es nur ganz ohne Bikini«, bemerkte Julian, der mit seiner Aufgabe fertig war, und an Janines Bikini-Höschen zupfte.

»Nicht zu viel auf einmal, Casanova«, erwiderte Janine lachend. »Unsere kleine Laura traut sich ja noch nicht mal oben ohne. Und das, obwohl ihre Brüste für uns schon lange kein Geheimnis mehr sind.«

»Janine!«

»Mach dir mal nicht ins Höschen«, lachte die Angesprochene auf und nahm die Sonnencreme von Julian um sie weiterzugeben. »Und pass lieber auf, dass zum roten Gesicht nicht noch rote Schultern dazukommen.«

Schweigend kümmerte sich Laura um den nötigen Sonnenschutz auf der Vorderseite, ehe sie die Lehne ihres Stuhls nach hinten klappte und sich mit dem Bauch darauf legte.

»Cremst du mir den Rücken ein, Janine?«

»Julian kann das auch gut«, antwortete ihre Freundin und nahm dennoch die Flasche. »Oder willst du Tim nicht unnötig eifersüchtig machen?«

»Darum geht es gar nicht«, kam es kurz angebunden von Laura, die froh war, ihr Gesicht zwischen den gefalteten Armen vergraben zu können.

Mit geschlossenen Augen genoss sie stattdessen Janines Hände, welche die Sonnencreme auf ihrem Rücken verteilten. Wieder waren die Blicke von Kerstin, Tim und Julian bei Janines Brüsten, die unter den Bewegungen auf- und abwogen.

»Hey«, entfuhr es Laura, als Janine den Verschluss des Bikini-Oberteils öffnete.

»Ganz ruhig, Süße«, erwiderte Janine. »Bleib einfach liegen und alles wird gut. Ich will deinen Bikini nur nicht mit Sonnencreme einschmieren.«

Sofort entspannte sich Lauras Stimmung und wortlos nahm sie hin, wie Janine auch im Nacken den Knoten löste.

Die kurze Zeit, die inzwischen vergangen war, kam Tim und Kerstin wie eine Ewigkeit vor. Der Ruf der Natur war immer schwerer auszublenden. Von Zeit zu Zeit blickten die beiden Studenten zueinander hinüber, um festzustellen, ob der jeweils andere bald aufgeben würde. Insgeheim wussten beide, dass sie es nicht mehr lange aushalten würden und wollten doch um jeden Preis vermeiden, sich vor den Freunden einzunässen. Besonders Kerstin, die immer wieder von Julians Blick gefunden wurde, wollte sich die Peinlichkeit ersparen. Sie hatte das Gefühl, in der vergangenen Nacht die Zügel in die Hand genommen zu haben und wollte diese Autorität nicht so schnell wieder hergeben.

Wie Tim zuckte sie wenig später zusammen, als erneut Strandbesucher den Weg hinter ihnen entlang liefen. Scheinbar hatten die Ersten bereits genug von Meer und Sonne, sodass sie den Rückweg angetreten hatten. Wieder machte es den Eindruck, dass die Passanten plötzlich langsamer wurden und die beiden Gefesselten fürchteten bereits entdeckt worden zu sein. Stattdessen war es Janine, die Grund für die Verlangsamung war. Freudig winkte sie und musste spontan grinsen, als die Gruppe Männer peinlich berührt weiterging.

»Erst schauen und dann den Schwanz einziehen«, stellte sie belustigt fest. »Gucken ist doch erlaubt.«

Tatsächlich war dieses Level der Freizügigkeit auch für sie neu. Es hatte ihr nie etwas ausgemacht, sich vor Mitschülerinnen oder anderen Studentinnen nackt zu zeigen. Auch ein schneller Wechsel von Klamotten am Strand bereitete ihr kein Kopfzerbrechen. Längere Zeit halb nackt unter freiem Himmel in der Nähe eines belebten Strands zu sein, ließ es jedoch auch in ihrem Bauch kribbeln. Lächelnd machte sie bei Lauras Beinen weiter und als sie sich nach oben gearbeitet hatte, wurden auch die Pobacken eingecremt.

»Damit zumindest etwas Sonne an deinen Po kommt«, erklärte Janine und schob den Stoff so gut es ging in die Pospalte.

Unterdessen sah sich Julian gezwungen, sein Gemächt zurechtzurücken und den Sitz seiner Badehose, in welcher es deutlich enger geworden war, zu korrigieren.

Janine ging dazu über, Lauras Oberschenkel zu massieren und sich zum Heiligtum ihrer Freundin vorzuarbeiten. Diese zuckte kurz zusammen, als sie Janines Finger durch den dünnen Stoff ihres Bikini-Höschens spürte. Die Erregung vom Badmintonspiel brachte Laura aber dazu, ihre Beine noch ein kleines Stück weiter zu öffnen, sodass Janine ungehinderten Zugang hatte.

Unter Julians lüsternen Blick fuhren Janines Fingerspitzen die Schamlippen auf und ab. Kurz sah er auf zu den blanken Brüsten der einen Kommilitonin und dann wieder hinab auf den fast nackten Po der anderen. Mit viel Ruhe streichelte Janine über die verdeckte Perle und brachte Laura in Fahrt, ehe sie abrupt stoppte.

»Mach weiter«, bettelte Laura und Julian konnte sich gerade zurückhalten, den Wunsch nicht ebenfalls lautstark zu unterstützen.

»Frag doch deinen Teamkollegen«, meinte Janine grinsend, während sie es sich auf ihrem Stuhl bequem machte. »Bei dem hast du ja noch was gut.«

Laura und Julian liefen bei der Bemerkung rot an und letzterer dachte darüber nach, ob er lieber die blanken Backen versohlen oder streicheln wollte. Da fiel eine Entscheidung wirklich schwer.

Tim, der alles mitbekommen hatte, spürte abermals Eifersucht aufsteigen, als sich Julians Hand tatsächlich Lauras Schritt näherte. Für einen Moment überlegte er, einfach locker zu lassen, um dem ganzen ein Ende zu setzen. Mitten in diesen Gedanken platze ein lauter Aufschrei von Kerstin: »Oh, nein!«

Als er zu seiner Mitstudentin hinübersah, konnte er einen kleinen feuchten Fleck im Schritt ihrer Jeans erkennen. Dieser Fleck wurde sehr schnell sehr viel größer. Wie nach einem Dammbruch gab es bei Kerstin kein Halten mehr, kaum dass die ersten Tropfen geflossen waren. Mit hochrotem Kopf pinkelte die Studentin ein, während Janine vergnügt grinste.

Auch Julian und Laura konnten ihre Schadenfreude nicht verbergen. Die sonst so schüchterne Studentin hatte sich ohne Bedenken aufgesetzt und ihr Bikini-Oberteil auf dem Stuhl liegen lassen. Im Vergleich zu ihrer peinlich berührten Freundin waren ihre nackten Brüste keine Attraktion.

»Mach mich los«, bettelte Kerstin, die es kaum erwarten konnte, sich umzuziehen.

»Alles zu seiner Zeit«, meinte Janine und stand langsam auf. »Erst mal der Gewinner.«

»Danke«, meinte Tim und ließ die anderen wissen, dass es auch bei ihm sehr dringend sei.

»Dann sollten wir vielleicht nicht zu lange warten«, erwiderte Janine und zog ihre Hände von seinen Fesseln zurück. Stattdessen öffnete sie seine Hose und griff schamlos hinein. »Wo ist er denn nur?« Mit übertriebener Handbewegung fuhrwerkte Janine in der Hose ihres Kommilitonen herum, ehe sie sein bestes Stück herausholte. »Wasser marsch!«

Unter normalen Bedingungen wäre Tim nicht in der Lage gewesen, sich auf diese Art und Weise zu erleichtern, zumal auch noch andere zusahen. Doch dank des immensen Drucks auf seiner Blase, musste er die Situation nur für einen Moment ausblenden und es lief. Wie bei Kerstin gab es kein Zurück, nachdem es erst mal losgegangen war.

Janine machte sich unterdessen einen Spaß, die Männlichkeit in ihrer Hand hin- und herzubewegen. ›So schwer ist es doch gar nicht damit zu zielen‹, dachte sie bei sich und war fast enttäuscht als der Strahl nach einer gefühlten Ewigkeit versiegte. Erst beim Abschütteln der letzten Tropfen reagierte Tims bestes Stück und wurde hart.

»Kaum gibt man ihm den kleinen Finger, schon will er die ganze Frau«, stellte Janine belustigt fest und wollte gerade damit weitermachen, Tim zu befreien.

Kerstin wiederholte auf der anderen Seite ihre Bettelei und Tim gab Janine zu verstehen, dass sie sich zuerst um ihre Freundin kümmern sollte.

»Bei mir ist jetzt wieder alles im grünen Bereich«, versicherte er mit einem Lächeln, welches die gefühlte Entspannung verriet.

»Wie du meinst«, antwortete Janine und ging zum anderen Baum, um Kerstin zu befreien.

Kaum waren deren Fesseln gelöst, rannte sie ins Haus und schloss sich im Bad ein. Unterdessen war Laura aufgestanden und zu Tim gelaufen. Die feuchten Stellen im Rasen mied sie dabei bewusst.

»Viel an hast du ja nicht«, stellte Tim beim Anblick der halb nackten Studentin mit einem Grinsen fest.

»Na und?«, antwortete diese und deutete auf Tims prallen Ständer. »Du bist komplett bekleidet und zeigst trotzdem alles.«

Nachdem Laura Tim befreit hatte, zerrte sie ihn hinter sich her ins Haus zum Jungszimmer.

»Hat dich Janine wieder geärgert?«, wollte Tim wissen, während er Lauras feuchtes Bikini-Höschen abstreifte.

»Leider ja«, antwortete Laura grinsend. »Ich hoffe, du kannst mir da helfen.«

Während sie sprach, zog sie Tim sein T-Shirt über den Kopf und schob die offene Hose samt Boxershorts zu Boden. Seine Männlichkeit stand nach wie vor aufrecht und startbereit. »Zu ihren Diensten, Madame.«

»Das wollte ich hören.«

Laura legte sich auf Tims Bett und zog ihn hinterher, sodass er zwischen ihren Schenkeln zum Liegen kam. Ein kurzes Lächeln, ein inniger Kuss, ein beherztes Eindringen. Tim traf auf keinerlei Widerstand und Lauras Hände krallte sich in seinen Rücken, als sie ihn endlich tief in sich spürte. Mit energischen Stößen beförderte der junge Student seine Kommilitonin in einen Rauschzustand. Einen Moment lang gab es für Laura nur die Hitze zwischen ihren Schenkeln, die wilden Stöße und den heißen Atem.

Im Garten warfen sich Janine und Julian amüsierte Blicke zu.

»Die hatten es jetzt aber alle eilig«, kam es von Janine und Julian stimmte zu.

Er hatte im ersten Moment hinter Kerstin hinterherrennen wollen und sich dann doch entschieden, ihr einen Augenblick Ruhe zu gönnen.

»Am besten wir genießen noch etwas die Sonne«, sagte Janine und schloss die Augen. »Wenn du magst, kannst du übrigens deine Badehose ausziehen. Nicht, dass du am Ende einen käseweißen Po hast. Der wird Kerstin wenig beeindrucken.«

»Ich könnte dir das Gleiche vorschlagen«, erwiderte Julian. »Immerhin hast du vorhin mit der nahtlosen Bräune angefangen. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber dein Bikini-Höschen ist da noch im Weg.«

Mit einem kurzen Grinsen stand Janine auf, drehte ihren Stuhl mit der Rückenlehne zum Pfad und streifte ihr Bikini-Höschen ab.

»Du bist dran«, erklärte sie und nachdem sie Julian genügend Zeit gegeben hatte, um sich satt zu sehen, setzte sie sich wieder und verteilte etwas Sonnencreme an den freigelegten Körperstellen.

»Immer gern«, antwortete der Student und zog seine Badehose ebenfalls aus. Es ergab wenig Sinn seine Erektion zu verstecken und so stand er im wahrsten Sinne des Wortes dazu.

»Den solltest du eincremen«, schlug Janine vor. »Besonders ohne Schamhaare kann das sehr schnell sehr unangenehm werden. Sozusagen eine Erdbeerwoche beim Mann.«

»Darauf kann ich gut verzichten«, gestand Julian und rieb die sensiblen Regionen mit Sonnencreme ein. Dass Janine ihn dabei beobachtete, machte ihn nur zusätzlich an.

Anschließend saßen die beiden Studenten nebeneinander und genossen die Sonne sowie die neue Ungezwungenheit.

»Und, junger Mann, was sind Ihre Absichten bei meiner Freundin?«, wollte Janine schließlich wissen.

»Du meinst Kerstin?«

»Okay, nach diesem Spielverlauf hätte ich das spezifizieren sollen. Aber ja, ich meine Kerstin.«

»Ich mag sie«, gestand Julian. »Sehr sogar.«

Janine merkte, dass es ihm schwerfiel, die richtigen Worte zu finden und so gab sie sich mit dieser knappen Antwort zufrieden.

»Mehr wollte ich gar nicht hören«, meinte sie lächelnd und schloss die Augen.

Im Bad hatte Kerstin ihre Sachen ausgezogen und ihren Slip sowie Jeans gründlich ausgewaschen. Sie konnte kaum fassen, dass sie wieder einmal verloren hatte. Dazu kam die Peinlichkeit, die diese Aufgabe mit sich gebracht hatte.

Um auf andere Gedanken zu kommen, stieg die junge Studentin unter die Dusche und drehte das warme Wasser auf. Der prasselnde Strahl auf ihrer Haut erinnerte sie an die vergangene Nacht, als sie Julians Intimbereich einen neuen Haarschnitt verpasst hatte. Diese Frisur war ihr wirklich gelungen.

Diese Gedanken ließen ihre Stimmung sofort steigen und während Kerstin ihren Körper mit Duschgel gründlich einrieb, verweilten ihre Hände länger als nötig an den großen Brüsten und zwischen den Schenkeln. Ihre Brustwarzen stellten sich ebenso wie der Kitzler hart auf und verlangten nach immer mehr Aufmerksamkeit.

Diese ließ Kerstin den sensiblen Regionen nur zu gern zukommen. Die junge Frau lehnte sich mit dem Rücken gegen die kalten Fliesen und massierte ihren Busen. Ein leises Stöhnen drang durch die Badezimmertür, als Kerstins nach dem Duschkopf griff und dessen Strahl wie am Abend zuvor auf ihr Lustzentrum lenkte.

Im Schlafzimmer der Jungen lagen Laura und Tim verschwitzt nebeneinander. Beide waren erschöpft und glücklich. Laura hatte zum ersten Mal in ihrem Leben zwei Orgasmen direkt hintereinander erlebt, ehe Tim seine Lust vergossen hatte. Die Haut ihres Dekolletés war noch immer von der Erregung gerötet und gedankenverloren strichen Tims Finger über die sensible Körperpartie.

»Es war wunderschön«, sagte Laura leise und lächelte Tim an.

»Das fand ich auch.«

»Tim?«

»Ja, Laura?«

»Ich liebe dich.«

Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen und Laura hatte das Gefühl, ihr Herz hätte aufgehört zu schlagen.

»Ich liebe dich auch.«

Erleichterung. Freudentränen. Innige Küsse.

Laura wusste von einem Moment auf den anderen nicht, wohin mit ihren Glücksgefühlen. Auf der einen Seite wollte sie sofort zu Janine rennen und ihr alles erzählen. Auf der anderen Seite plante sie, dieses Bett nie wieder zu verlassen. Besonders, weil sie einen feuchten Fleck unter ihrem Po spürte. Wie lange es wohl dauern würde, bis der trocken war?

Kerstin genoss in der Zwischenzeit ebenfalls einen Höhepunkt und nahm sich anschließend alle Zeit der Welt, um sich abzuduschen. Danach trocknete sie sich ab und hängte die ausgewaschenen Klamotten sowie das Handtuch auf den Wäscheständer. Nach einem kurzen Blick durch den Wohnbereich sprintete die Studentin splitternackt zum Mädelszimmer.

Dort angekommen suchte sie sich etwas Frisches zum Anziehen heraus und legte sich auf ihr Bett. Nach dem Spiel, der verlorenen Strafaufgabe und der ausgiebigen Dusche wollte sie sich etwas Ruhe gönnen. Zudem gefiel ihr der Gedanke, den Blicken der anderen für einen weiteren Moment zu entgehen.

Kerstin konnte kaum glauben, wie ihre Strafaufgabe mit noch mehr Wucht zurückgekommen war. Daher fand sie es schade, zwangsweise am Ende der Tabelle zu landen und keine Chance auf eine Revanche zu haben. Auf der anderen Seite musste sie sich eingestehen, dass es die demütigende Situation war, welche sie zu der langen und befriedigenden Dusche gebracht hatte.

Nachdem sie sich lange ausgeruht hatte, schaffte Tim es, Laura zu überzeugen, dass sie duschen gehen sollten. Nur zögerlich stand die junge Frau auf und gab das befleckte Bettlaken frei. Tim deutete die Schamesröte richtig und gab Laura einen Kuss.

»Das kann man wechseln«, meinte er.

»Klingt so, als hättest du Ahnung«, gab Laura mit gespielt kritischem Blick zurück. »Vielleicht sollte ich mir Kerstins Regel doch besser zu Herzen nehmen.«

»Kerstins Regel?«

»Ohne Gummi keine Nummi«, erklärte Laura. »Wenn du hier einen auf Playboy machst, ist Vorsicht geboten.«

»Wenn dem mal so wäre«, gab Tim zurück und lachte.

Gemeinsam gingen die beiden Studenten ins Bad und gönnten sich eine erfrischende Dusche.

»Du schreist mich ja gar nicht mehr an, wenn ich mit dir im Bad bin«, stellte Tim fest, als sie sich abtrockneten.

»Sagen wir mal, du hast dich bewährt und es dir durchaus verdient.«

»Vielen Dank.«

Tim zog anschließend seine Badehose über und ging los, um Lauras Bikini-Oberteil von der Liege zu holen.

Er staunte nicht schlecht, als er hinter dem Haus die beiden nackten Kommilitonen vorfand.

»Wie geht’s?«, fragte er und griff nach dem gesuchten Kleidungsstück.

»Das könnten wir dich auch fragen«, kam es von Janine, die keinerlei Anstalten machte, sich zu bedecken. »Zumindest scheint Laura zu schwach zu sein, um ihre Klamotten selbst zu holen.«

»Ein Gentleman genießt und schweigt«, meinte Tim mit einem Augenzwinkern.

»Hauptsache, die Lady dazu genießt auch«, erwiderte Janine postwendend.

»Keine Sorge, tut sie«, kam es von Laura aus dem Hintergrund. Auch sie sah interessiert an den beiden hüllenlosen Mitstudenten auf und ab, während sie ihr Outfit komplettierte.

»Dann können wir ja endlich zu meinem Spiel kommen«, stellte Julian fest und griff nach seiner Badehose. »Zumindest wenn ihr bereit seid.«

»Ich hole schnell Kerstin«, gab Janine zu verstehen. Sie zog ihr Bikini-Höschen an und ging ins Haus.

»Bitte in Badesachen!«, rief ihr Julian hinterher. Anschließend ging er selbst ins Haus, um aus dem Jungszimmer ein paar Utensilien zu holen.

»Aufwachen, Süße«, weckte Janine Kerstin, welche kurz eingeschlafen war. »Alles gut bei dir?«

Kerstin nickte verlegen und richtete sich langsam auf.

»Julian möchte mit seinem Spiel beginnen und wenn Laura eine Partnerin haben soll, musst du jetzt aufstehen und deinen Bikini anziehen.«

»Den habe ich ja zum Glück nicht voll gepinkelt«, stellte Kerstin mit einer ordentlichen Portion Galgenhumor fest und zog sich umgehend um.

Nachdem auch Janine ihren Bikini komplettiert hatte, gingen die beiden Frauen zurück zu den anderen. Dass Julian sie nicht nur draußen erwartete, sondern auch das Ferienhaus abschloss, verschaffte ihnen die Gewissheit, dass es für das nächste Spiel noch weiter in die Öffentlichkeit gehen würde.

»Folgt mir«, meinte er, schulterte einen Rucksack und lief mit seinen Freunden im Schlepptau zum Bootsverleih.

»Was spielen wir denn nun?«, wollte Tim wissen.

»Capture the Flag!«

»Wie bitte?«, hakte Kerstin nach.

»Erobere die Flagge«, half Laura mit der Übersetzung.

»Das ist mir schon klar«, meinte Kerstin und streckte ihrer Teamkameradin die Zunge raus. »Aber auf einem Boot?«

»Besser«, gab Julian zu verstehen. »Im Meer.«

PlatzNameSpielePunkte
1Laura36
2Tim35
3Janine34
=Julian44
5Kerstin31

Welches Team gewinnt das finale Spiel "Capture the Flag"?

  • [50,2%] Laura und Kerstin
  • [49,8%] Janine und Tim

Die Umfrage ist geschlossen. (269 Stimmen)



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