Semesterferien

Kapitel 13

»Ihr spielt jeden Satz bis elf Punkte aus und das mit mindestens zwei Punkten Abstand«, erklärte Janine.

Julian warf sofort ein, dass ein Satz üblicherweise bis 21 Punkte gespielt wurde.

»Das ist richtig«, gab ihm seine Kommilitonin recht. »Jedoch benötigt ihr auch vier statt zwei Gewinnsätze, um das Spiel in Summe für euch zu entscheiden. Wenn ihr länger spielen wollt, können wir das natürlich gerne so machen. Allerdings solltet ihr wissen, dass das Verliererteam eines Satzes ein Kleidungsstück ablegen muss.«

Die vier anderen Studenten hatten schnell verstanden, dass sie bei jeweils drei Kleidungsstücken bestehend aus Badehose, Bikini-Oberteil und Bikini-Höschen den letzten Satz komplett nackt spielen würden. Das veranlasste alle dazu, einen nervösen Blick zu dem Pfad, welcher hinter dem Ferienhaus verlief, zu werfen. Die Vorstellung, dass dort fremde Menschen auf dem Weg zum Strand vorbeilaufen und sie sehen würden, ließ allen gleichermaßen heiß und kalt werden.

»Die Reihenfolge, in welcher ihr euch entkleidet, ist egal«, fuhr Janine fort. »Das entscheidet ihr als Team. Allerdings muss die Spielerin oder der Spieler, welcher nichts ausgezogen hat, die freigelegte Körperstelle der Mitspielerin oder des Mitspielers mit dem Mund verwöhnen.«

Die blonde Studentin ließ ihren Freunden ein paar Minuten, um diese Regel zu verdauen. Janine war sich sicher, dass ihnen bereits aufgefallen war, dass sie in zweierlei Hinsicht ein gemischtes Doppel spielen würden.

»Dabei entscheidet der Abstand an Punkten, mit dem ihr den Satz verloren habt, über die Anzahl der Minuten, in denen eure Lippen sowie Zunge aktiv sein müssen«, schloss sie mit einem Zwinkern. »Kerstin, Laura. Kommt ihr bitte zu mir?«

Tim und Julian nutzten die Zeit, um die Spielfeldmarkierung zu kontrollieren. Janine hatte mit farbigem Spray eine Außenlinie sowie das T-Feld in der Mitte der jeweiligen Seite markiert.

Nachdem sich die drei Frauen zueinander gestellt hatten, ließ Janine einen Federball zwischen ihren Freundinnen fallen. Die Spitze zeigte in Richtung von Kerstin.

»Möchtest du über den Aufschlag entscheiden oder die Seite wählen?«

Mit einem kurzen Blick über die Schulter entschied sich Kerstin für die Seite, wo sie und Tim den Trampelpfad im Rücken haben würden. Dass sie dadurch gegen die Sonne spielen würden, schien ihr weniger auszumachen. Laura blieb hingegen die Wahl zwischen Aufschlag und Rückschlag.

»Dann könnt ihr auch den ersten Aufschlag machen«, entschied sie und hob den Federball auf, um ihn Kerstin zu geben.

»Keine Angst«, meinte Janine, welche die Überlegungen von Kerstin durchschaut hatte. »Ihr wechselt natürlich nach jedem Satz die Seite.«

»Das ist nicht fair«, beschwerte sich Kerstin.

»So sind nun mal die Regeln«, meinte Janine und grinste. »Außerdem sollt ihr euch aufs Spiel konzentrieren und auf nichts anderes. Und jetzt mal los.«

Schnell kehrten Kerstin und Laura zu ihren Teampartnern zurück, während Janine Aufstellung am Netz bezog.

Der erste Satz wurde von Kerstin mit einem kurzen Aufschlag eröffnet, welchen Julian umgehend parierte. Janine verfolgte aufmerksam das Geschehen, musste als Schiedsrichterin jedoch kaum eingreifen.

Die Seitenwahl rächte sich schnell für Tim und Kerstin, denn es dauerte nicht lange und ihre Gegner hatten die perfekte Strategie gefunden. Fast jeden Ball spielten sie hoch zurück. Mit der Sonne im Gesicht konnten Kerstin und Tim die Einladungen zum Smash kaum nutzen. Zu oft landeten die Bälle im Netz oder weit hinter dem Feld.

»Der erste Satz geht mit elf zu sechs an Laura und Julian«, stellte Janine fest und drehte sich anschließend zu Kerstin und Tim. »Das war ziemlich deutlich. Wer zieht was aus?«

Die beiden Studenten sahen sich kurz an, ehe Kerstin mit den Schultern zuckte und ihr Bikini-Oberteil auszog. Sie wollte dabei weniger ihre Brüste in der Öffentlichkeit präsentieren, als vielmehr den Blowjob für Tim hinausschieben.

»Die sehen lecker aus oder Tim?«, fragte Janine und erinnerte den Kommilitonen an die fällige Aufgabe.

Unter den wachsamen Augen der anderen beugte sich Tim zu Kerstins Brüsten hinunter und fing an diese zu küssen.

Die folgenden fünf Minuten, in denen er die beiden wunderschönen Hügel ausgiebig küsste und an den Nippeln knabberte, kamen nicht nur dem Verliererteam lange vor. Auch Laura musste die ganze Zeit eine Stimme in ihrem Kopf ertragen, ob Tim Kerstins großen Brüste besser gefielen als ihre deutlich kleineren. Sollte sie wirklich eifersüchtig sein? Es war doch nur ein Spiel, oder?

»Die Zeit ist um«, verkündete Janine und bat beide Teams, die Seiten zu tauschen.

So war Kerstin nicht nur oben ohne unterwegs, sondern musste mit Blickrichtung zum Weg hinter dem Ferienhaus spielen.

»Da Laura und Julian den ersten Satz gewonnen haben, müssen sie den neuen eröffnen«, kam es von Janine und der zweite Satz konnte beginnen.

Dieses Mal mussten Laura und Julian mit der Sonne im Gesicht klarkommen. Im Gegensatz zu Tim und Kerstin gelang es ihnen besser. Dennoch entschieden ihre Freunde den Satz mit elf zu neun knapp für sich.

Während sich Kerstin und Tim über den Ausgleich nach Sätzen freuten, versuchte Julian Laura zu überzeugen, ihr Bikini-Oberteil abzulegen. »Wenn ich meine Badehose ausziehe, bin ich direkt komplett nackt«, meinte er. »Dir bleibt dein Höschen. So haben wir beide noch was an.«

Obwohl Laura seine Argumentation nachvollziehen konnte, fiel es ihr schwer zuzustimmen.

»Wie lautet eure Entscheidung?«, drängelte Janine und Kerstin schlug vor, sie sollten einfach direkt aufgeben.

»Komm schon, Laura«, kam es erneut von Julian. »Kerstin hat es auch durchgezogen.«

Dieser Satz zeigte Wirkung. Laura warf ihrem Mitspieler einen bösen Blick zu und kurz darauf ihr Bikini-Oberteil beiseite. Julian zwinkerte ihr zu, ehe er anfing sanft an ihren Brustwarzen zu knabbern und zu saugen. So waren es nun Kerstin und Tim, die das Geschehen auf der Gegenseite aufmerksam verfolgten.

Laura musste unterdessen an sich halten, denn Julians flinke Zunge war geschickt. ›Wie sie sich wohl an meiner Schnecke anfühlt‹, dachte Laura und war selbst überrascht. So saß sie mit ihrer Eifersucht definitiv im Glashaus.

Kaum hatten die beiden Teams wieder die Seiten getauscht und Tim mit einem Aufschlag den dritten Satz eröffnet, passierte das Unvermeidliche. Auf dem Weg zum Strand kamen Leute vorbei. Die meisten hatten sich eine Mittagsruhe gegönnt und wollten den Rest des Tages am Wasser verbringen.

Einige ignorierten die fünf Studenten und liefen einfach weiter. Andere verlangsamten ihr Tempo deutlich und ließen einen Blick zu den beiden halb nackten Studentinnen schweifen, deren Brüste während des Laufens zum Ball auf und ab wippten.

Besonders Laura war es unangenehm, mit Blickrichtung zum Pfad zu stehen und ihre Oberweite zu präsentieren. Doch auch Kerstin musste beim Rückwärtslaufen oder Ball holen ihre großen Brüste zur Schau stellen. Gleichwohl war eine eingeschüchterte Laura ein leichtes Ziel und trotz Sonne im Gesicht gewannen Kerstin und Tim den dritten Satz abermals knapp mit elf zu acht.

»Und gleich mit der Sonne im Rücken«, freute sich Tim.

Kerstin teilte diesen Enthusiasmus nur geringfügig.

»Was meinst du?«, wollte Julian wissen und Laura erklärte, dass seine Badehose dran sei. Ihren Schambereich wollte sie nicht auch noch präsentieren – zumindest nicht so schnell.

»Dann könnte es natürlich passieren, dass dich jemand sieht wie du mir einen bläst«, gab Julian zu bedenken.

Obwohl die Vorstellung dafür sorgte, dass sich Blut in seiner Körpermitte sammelte, hoffte er Laura so zu überzeugen. Er wollte seinen frisch enthaarten Intimbereich so lange es ging geheim halten.

»Die beiden zieren sich aber«, meinte Kerstin lachend und Janine nickte grinsend.

Tim hingegen versuchte sich klarzuwerden, was ihm lieber war. Lauras Mund um Julians Freudenspender oder Julians Mund an Lauras Schnecke. Hatte er ein Recht, sich dazu ein Urteil zu bilden? Besonders nach der letzten Nacht?

Kurz darauf überraschte Laura alle. Nach einem kurzen Blick ringsum zog sie ihr Höschen runter und entblößte ihren Schamhaarbusch sowie den knackigen Po.

›Dann zeig mal, was deine Zunge noch so kann‹, dachte Laura und stellte sich vor Julian.

Dieser ging vor seiner Kommilitonin auf die Knie und drückte ihre Beine leicht auseinander. Laura folgte der nonverbalen Anweisung und genoss wenig später die zärtlichen Liebkosungen von Julians Lippen und Zunge.

›Wer hätte das gedacht?‹, schoss es Laura durch den Kopf. ›Meist ist er ein ziemlicher Macho und dann solche Fertigkeiten.‹

Janine stand unterdessen neben dem Spielfeld und sah interessiert zu. Für sie war es kaum zu übersehen, dass ihre Freundin die Reizungen genoss. Ein Blick zu Tim und Kerstin zeigte ihr, dass die beiden trotz leicht eifersüchtiger Blicke ebenfalls erregt waren. Tims Badehose war deutlich ausgebeult und Kerstin zupfte etwas zu lange an ihrem Bikini-Höschen, um es nur zu richten.

»So, das waren zwei Minuten«, kam es von Janine und nur widerwillig ließ Laura Julian aufstehen.

Auch an ihm war das Geschehen nicht spurlos vorbeigegangen. Fast benommen lief er zur anderen Spielfeldseite. Es grenzte fast an ein Wunder, dass sie dieses Zwischenspiel ungestört genießen konnte. Erst mit den ersten Ballwechseln kamen auch wieder Strandbesucher an ihnen vorbeigelaufen.

Wie riskant Janines Spiel war, hatten ihre Mitstudenten bereits erahnt und doch war es etwas ganz anderes, es direkt zu erleben. Sex in der Öffentlichkeit war besonders für Laura eine gleichsam erregende wie verängstigende Vorstellung. Es war auch ihr nackter Po, der besonderes Interesse auf sich zog und Passanten dazu brachte, stehenzubleiben, um dem Spiel zuzusehen.

Den Vorteil, dass sie mit dem Rücken zu der kleinen Gruppe, die sich mittlerweile gebildet hatte, stand, machte Kerstin schnell zunichte. Mit drei langen Bällen hintereinander schickte sie Laura auf die Reise, sodass die junge Studentin den Schaulustigen eine ihren nackten Körper in Gänze präsentieren musste. Dazu kam die Sonne im Gesicht und Julians ungezügelte Erregung, sodass der vierte Satz deutlich mit elf zu vier an Tim und Kerstin ging.

»Wenn ihr euch auszieht, könnt ihr gerne mitspielen«, bot Janine der Gruppe mit einem breiten Grinsen an. Dadurch fühlten sich die Schaulustigen ertappt und zogen schnell weiter in Richtung Strand.

Erst als sie ein paar Meter entfernt waren, traute sich Laura genauer hinzusehen. Es waren gut ein Dutzend junger Leute in ihrem Alter gewesen, größtenteils Männer. Die junge Studentin war froh, dass ihr Gesicht bereits von den Anstrengungen rot war und so die Schamesröte überdeckte.

›Nackt vor lauter fremden Menschen‹, dachte Laura, die eine gewisse Erregung nicht verleugnen konnte. ›Ich muss verrückt sein.‹

Das Ganze ging weiter, als Julian seine Badehose hinunterzog und beiseite warf. Nachdem er Laura zweimal hatte überzeugen können, war nun er an der Reihe, blank zu ziehen.

»Schicke Frisur!«, meinte Janine und klatschte begeistert in die Hände. »Dein Werk, Kerstin?«

»Na klar!«

»Steht dir«, bemerkte Tim. »Und das sage ich nicht oft zu einem nackten Mann.«

Selbst Julian und Laura mussten daraufhin lachen.

Dass letztere darüber nicht ihre Aufgabe vergaß, dafür sorgte Janine. »Wenn du dich beeilst, schaffst du es vielleicht ungesehen«, meinte sie mit Blick den leeren Trampelpfad entlang.

Laura nickte und kniete sich vor Julian. Komplett rasiert wirkte seine Männlichkeit deutlich einladender.

»Deine Zeit läuft«, mahnte Janine und Laura öffnete ihren Mund, um Julians Männlichkeit Einlass zu gewähren.

»Wie fühlst du dich dabei?«, wollte Kerstin von Tim wissen.

»Kann ich nicht sagen«, gab er ehrlich zurück. »Und du?«

»Ich hoffe, er hat Spaß«, antwortete die halb nackte Kommilitonin. »Und nachher ein schlechtes Gewissen. Dann darf er es wieder gut machen.«

Diese Idee gefiel auch Tim und er musste spontan grinsen. Laura streichelte unterdessen gefühlvoll über die haarlose Haut von Julians Hodensack.

»Oh ja«, kam es von Julian.

Nach dem bisherigen Spielverlauf und durch die Reizung kam er unvermittelt zum Höhepunkt. Reflexartig schluckte Laura den heißen Lustsaft, der den Bruchteil einer Sekunde später ihren Mund füllte.

»Das kann sie«, bemerkte Tim, dessen Eifersucht fast komplett verflogen war, grinsend.

Kerstin hingegen fing an auf ihrer Unterlippe zu kauen. Warum war es bei Laura so schnell gegangen? Sie musste an die Strafaufgabe des ersten Spiels denken, als Janine sie beim Blowjob-Duell geschlagen hatte. ›Bin ich wirklich so viel schlechter darin als die beiden?‹, überlegte sie. Natürlich wollte sie sich nicht darauf reduzieren oder daran messen lassen und doch nagte die Frage an ihrem Selbstbewusstsein.

Janine ließ die fehlende halbe Minute, nachdem Laura Julians bestes Stück sauber geleckt hatte, unter den Tisch fallen und bat die beiden Teams wieder zum Seitenwechsel.

»Entschuldigung«, sagte Julian zu Laura. »Ich dachte nicht, dass es so schnell geht.«

»Ich nehme das einfach mal als Kompliment«, erwiderte Laura und lachte.

»Aufschlag zum Matchgewinn«, erklärte Tim beim Anblick der beiden nackten Gegenspieler und nahm den Ball.

»In deinen Träumen«, entgegnete Laura, nicht ohne ein freches Grinsen.

Diese Entschlossenheit kam nicht von ungefähr. Nachdem Julians Lust befriedigt war, konnte er sich wieder voll und ganz auf das Spiel konzentrieren, während Laura die Abwesenheit fremder Menschen als befreiend empfand. Zu guter Letzt hatten sie die Sonne im Rücken und nicht wie ihre Gegner im Gesicht.

In der Folge entschieden Laura und Julian den fünften Satz mit elf zu sieben und etwas Abstand für sich. Während die beiden Gewinner abklatschten, mussten sich Tim und Kerstin entscheiden, wer etwas ausziehen sollte. Nachdem sie ein paar Minuten ergebnislos diskutiert hatten, entschlossen sie sich, die Frage hochwissenschaftlich zu klären.

»Schnick, Schnack, Schnuck!« Tim zeigte den Stein und gewann gegen Kerstins Schere.

»Wolltest du meine Badehose wegschneiden?«, meinte er lachend und obwohl sie den letzten Satz verloren hatten, freute er sich wenig später über eine splitternackte Mitspielerin.

Nur zu gerne ließ er seine Zunge zwischen ihre Schamlippen gleiten und ein kleines Teufelchen in seinem Kopf hoffte, die beiden Mitstudenten auf der anderen Seite des Netzes zumindest ebenfalls etwas eifersüchtig machen zu können. Wie schon bei Laura und Julian zuvor hatte diese Aktion eine Wirkung auf beide.

So hatten Kerstin und Tim aufgrund ihrer aufgestauten Erregung Schwierigkeiten, dem Spielgeschehen im sechsten Satz zu folgen. Auch die Sonne war langsam weitergezogen und stand seitlich zum Spielfeld, sodass keine Seite mehr einen Nachteil hatte. Laura und Julian nutzten die Gunst der Stunde und glichen mit einem elf zu acht nach Sätzen aus.

»Ihr treibt es wieder auf die Spitze«, meinte Janine amüsiert und freute sich auf den Entscheidungssatz.

Tim hingegen war an der Reihe, als letzter die Hüllen fallen zu lassen, und zog seine Badehose aus. Sein bestes Stück stand bereits auf halbmast und ehe er sich versah, kniete Kerstin vor ihm, um ihrer Aufgabe nachzukommen.

Die Inbrunst, mit der sie das tat, überraschte alle. Es war kaum zu übersehen, dass sie sich selbst und den anderen etwas beweisen wollte. Tim blickte die ganze Zeit zu Laura und überlegte, wie es ihr mit diesem Bild ging. Dank dieser Überlegungen stieg sein Erregungslevel, doch der Höhepunkt blieb aus und eine enttäuschte Kerstin erhob sich.

»Und nun zum siebten und letzten Satz«, verkündete Janine freudig. »Ihr tauscht jetzt die Seiten und dann noch mal im Satz, sobald ein Team sechs Punkte erzielt hat.«

Die anderen vier nickten und nahmen ihre Position ein. Mit Blickrichtung Pfad führte Julian den ersten Aufschlag des finalen Satzes aus. Als ein paar Minuten später wieder Leute an ihnen vorbeiliefen, führten Laura und Julian bereits mit vier zu eins. Die angestaute Erregung bei Tim sowie Kerstins angekratztes Selbstbewusstsein machten es den Gegnern leicht.

Als sie beim Stand von sechs zu zwei die Seiten tauschten, hatte sich wieder eine kleine Gruppe Schaulustiger, die kurz vor dem Strand noch eine Pause einlegen musste, zusammengefunden. Da Laura und Julian wieder mit dem Rücken zum Pfad spielen durften, waren Kerstin und Tim den Blicken ausgeliefert. Besonders letzterem war seine halb erigierte Männlichkeit unangenehm.

Es kam, wie es kommen musste. Mit einem überdeutlichen elf zu vier entschieden Laura und Julian den letzten Satz sowie das Spiel für sich. Freudig fielen sich die beiden nackten Studenten um den Hals.

Janine nutzte die Gelegenheit, um ihren Freunden jeweils eine kleine Flasche Wasser zu reichen. Über das nervenaufreibende Spiel hatten sie alle vier vergessen, etwas zu trinken und waren dankbar für die Erfrischung.

Während die interessierten Zuschauer weiterzogen, erlaubte Janine den beiden Gewinnern, ihre Badesachen wieder anzuziehen. Schnell kamen Laura und Julian dem nach, während Kerstin und Tim nervös auf die Strafaufgabe warteten.

Beide waren verwundert, als Janine sie ins Haus schickte, um sich normale Klamotten anzuziehen. Wenig später standen sie wieder bei den anderen und bekamen von Janine erneut eine Flasche Wasser gereicht.

»Die müsst ihr austrinken«, forderte Janine. »Das ist Teil der Strafaufgabe.«

»Wenn’s weiter nichts ist«, meinte Tim und trank.

Sie hatten etwas über eine Stunde gespielt und der daraus entstandene Durst wollte gestillt werden. Julian und Laura entfernten unterdessen auf Wunsch von Janine das Netz zwischen den Bäumen, während ihre Spielleiterin zwei Tücher aus dem Haus holte.

Anschließend sollten sich Kerstin und Tim jeweils an einen der Bäume stellen und ihre Hände nach oben nehmen. Janine achtete darauf, dass die Bäume zwischen ihren Freunden und dem Pfad als Sichtschutz fungierten. Zwar waren sicher alle Besucher bereits am Strand und würden dort noch eine Weile verweilen, aber etwas Privatsphäre konnte nicht schaden. Die nach oben genommenen Hände fesselte Janine mit den Tüchern an Äste, sodass Kerstin und Tim sich nicht mehr weg bewegen konnten.

»Und das ist deine tolle Strafe?«, wollte Kerstin belustigt wissen. »Wann wissen wir denn, wann wir gewonnen haben?«

»Geduld, Süße«, meinte Janine grinsend und setzte sich zu Julian und Laura, die bereits mit ein paar erfrischenden Getränken am Tisch Platz genommen hatten. »Ihr habt gewonnen, wenn sich die oder der andere eingepinkelt hat.«

»WAS?«, kam es entsetzt von den beiden Gefesselten.

Laura und Julian sahen Janine ebenso erstaunt an.

Diese grinste und trank einen Schluck. »Mmmh. Erfrischend.«

»Du willst jetzt echt warten, bis einer der beiden es nicht mehr halten kann?«, wollte Julian wissen und Janine nickte.

»Ich hätte auch gerne dich am Baum gesehen. Besonders nachdem du mir nachts aufs Klo gefolgt bist. Aber am Ende kam die Idee von Kerstin und Tim hat sich ja auch tagsüber dazu hinreißen lassen, mir auf der Toilette zuzusehen.«

Laura war unterdessen froh, dass diese Aufgabe an ihr vorbeigegangen war. Allein die Vorstellung, sich vor ihren Freunden in die Hose zu machen, war ihr peinlich. Sie konnte sich kaum vorstellen, wie es Kerstin und Tim dabei ging. Die beiden spürten bereits den steigenden Druck auf der Blase und wussten, dass es unvermeidlich war, diesen zeitnah abzulassen.

»Ihr könnt euch Zeit lassen, wenn ihr wollt«, meinte Janine. »Vielleicht kommen nachher wieder ein paar Leute vorbei. Das ist mindestens genauso ein Spektakel wie vier nackte Studenten beim Badminton.«

Diese Erinnerung ließ Kerstin, Laura, Julian sowie Tim erröten und Janine grinsen.

»Was hast du für ein Spiel geplant?«, wollte Laura von Julian wissen.

»Da musst du dich schon überraschen lassen«, gab dieser lächelnd zurück.

PlatzNameSpielePunkte
1Laura36
2Janine34
=Tim34
=Julian44
5Kerstin31

Wer hält länger durch und gewinnt das Pipi-Duell?

  • [67,5%] Tim
  • [32,5%] Kerstin

Die Umfrage ist geschlossen. (240 Stimmen)



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