Semesterferien

Kapitel 11

Nachdem sich die Situation wieder einigermaßen beruhigt hatte, fing Tim an, die Spielregeln zu erklären. Der junge Mann merkte selbst, wie aufgeregt er war, obwohl er gar nicht mitspielen würde. Er hatte sich bei den Vorbereitungen viel Mühe gegeben und hoffte, dass alle Spaß haben würden.

»Jedes Team bekommt zehn Becher«, erklärte Tim und reichte Janine sowie Kerstin jeweils einen Stapel Plastikbecher. »Als Spielfläche nehmen wir den Esstisch. Julian, hilfst du mir kurz?«

Gemeinsam zogen die beiden Männer die Verlängerungen der Tischplatte unter selbiger hervor, sodass der Tisch insgesamt deutlich länger wurde.

»Ihr baut jeweils mit den Bechern in eurer Hälfte am Ende eine Pyramide, deren Spitze zur Tischmitte zeigt.«

Sofort fingen Kerstin und Janine an, die Becher auseinander zu nehmen und aufzustellen. Als Janine beim Auseinanderziehen einen Becher fallen ließ, hob Laura diesen umgehend auf. Sie hatte einen Zettel am Boden gesehen und war neugierig, was darauf stand.

»Beantworte eine persönliche Frage«, las sie halblaut vor.

»Genau«, meinte Tim grinsend. »Jeder Becher hat am Boden eine Aufgabe.«

Als die anderen drei anfangen wollten, die restlichen Zettel anzusehen, hielt ihr Kommilitone sie zurück.

»Ihr verderbt euch nur die Überraschung«, sagte er. »Bei Laura musste auch erst das Tor fallen, bevor wir die Aufgabe lesen durften.«

Julian dachte kurz an die Aufgaben, die Laura ihnen gestellt hatte und war im nächsten Moment froh, nur mit den drei Frauen der Gruppe zu spielen.

»Na gut«, gab Janine nach und wie Kerstin stellte sie alle Becher auf den Tisch. Diese schoben sie wahllos hin und her, ehe sie die Pyramiden aufbauten. »Zufrieden?«

»Vielen Dank«, antwortete Tim und fuhr fort. »Jeder Becher wird zwei Finger hoch mit Bier gefüllt.«

Eine Aufgabe, der sich Julian umgehend annahm. Mit einem lauten Zischen öffnete er die erste Flasche und fing an, das Bier in die Becher zu verteilen.

»Außerdem bekommt jedes Team einen Wasserbecher, um die Bälle bei Bedarf zu reinigen.«

Die Wasserbecher wurden in Höhe der Pyramidenspitzen ganz an die Seite des Tisches gestellt, sodass sie nicht im Weg waren.

»Damit sind wir auch schon bei den Bällen«, erklärte Tim und warf jedem Team einen Tischtennisball zu.

»Bei mir stehen die Namen von Kerstin und Laura drauf«, meinte Janine während sie den einen Ball betrachtete.

»Und hier steht Janines sowie mein Name«, ließ Julian die anderen wissen.

»Genau«, meinte Tim. »Ein Team bekommt beide Bälle und jeder Spieler wirft einmal. Wenn ihr einen Becher trefft, muss die Aufgabe von dem Gegenspieler erfüllt werden, dessen Name auf dem versenkten Ball steht. Außerdem muss sie oder er den Becher austrinken.«

»Und wenn wir beide Bälle in einen Becher werfen?«, fragte Laura.

»Dann müssen beide die Aufgabe erfüllen und dürfen sich das Bier teilen. Allerdings kommt dann auch nur ein Becher aus dem Spiel«, erwiderte Tim lächelnd. »Sobald ein Team nur noch sechs oder drei Becher über hat, stellt es damit eine neue, kleinere Pyramide zusammen. Hat ein Team keine Becher mehr auf dem Tisch, hat es verloren oder besser gesagt, das Team, das zuerst alle Becher des Gegners trifft, hat gewonnen.«

»Dürfen wir Bälle abwehren?«, fragte Julian. »Ich glaube, das ist erlaubt, wenn der Ball zuerst den Tisch berührt.«

»Das wird oft so gespielt«, stimmte Tim zu. »Der Einfachheit halber lassen wir das heute aber weg. Es ist also keine Abwehr erlaubt und ihr dürft den Ball entweder direkt in den Becher werfen oder auf den Tisch aufkommen lassen.«

»Über Bande spielen«, warf Kerstin ein und die anderen nickten.

»Außerdem müsst ihr beim Wurf hinter der Tischplatte stehen und dürft euch nicht darüber beugen«, kam Tim zur letzten Regel. »Sonst zählt der Wurf als Fehler, auch wenn ihr trefft.«

Es folgte erneut zustimmendes Nicken von allen Seiten.

»Wer fängt an?«, wollte Laura wissen und Tim lud Janine sowie Julian ein, dies mit dem Spiel Schere-Stein-Papier zu entscheiden.

»Ihr habt euch ja vorhin schon warm geredet«, meinte der Student zu seinen Freunden, die sich gegenseitig auffordernd ansahen.

»Schere-Stein-Papier.«

Grinsend nahm Janine die Tischtennisbälle entgegen, nachdem ihr Papier Julians Stein geschlagen hatte.

»Guter Anfang«, meinte Laura und nahm einen Ball von Janine entgegen.

»Ich sagte doch, die beiden versenken wir«, antwortete ihre Freundin grinsend und stellte sich ans Ende des Tisches.

»Bereit?«, wollte Tim von allen wissen.

»Bereit«, kam unisono zurück.

»Na dann mal los.«

Janines erster Wurf flog im hohen Bogen über den Tisch und landete auf einem Becherrand, ehe er weiterflog.

»Daneben«, meinte Julian grinsend. »Dafür hast du ziemlich große Töne gespuckt.«

Seine Kommilitonin streckte ihm die Zunge raus, ehe sie ihrer Freundin Platz machte. Mit einem Aufsetzer ließ Laura ihren Ball in Richtung Gegner fliegen und versenkte das Spielgerät in der Spitze der Pyramide.

»Sehr gut«, lobte Janine.

»Wessen Name steht drauf?«, wollte Tim wissen.

»Meiner«, stellte Kerstin nach einem kurzen Blick fest und trank den Becher in einem Zug aus. Anschließend drehte sie ihn um und las laut vor: »Ziehe zwei Kleidungsstücke aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler vier Schläge auf den nackten Po.«

»Das kann ja noch heiter werden«, flüsterte Janine Laura ins Ohr während Kerstin Top und Hose auszog, sodass sie nur noch in Unterwäsche dastand.

»Dann wollen wir uns mal revanchieren«, meinte Kerstin, streckte sich kurz und warf.

Ihr Ball flog deutlich über den Tisch hinaus und Janine ging übertrieben in Deckung. »Vorsicht!«

»Sehr witzig«, meinte Kerstin und streckte ihrer Freundin den Mittelfinger entgegen.

Julian hingegen versenkte seinen Ball sicher.

»Laura«, meinte er.

Die junge Studentin konnte dies nach einem Blick in den Becher bestätigen. Schnell trank sie das kühle Bier aus und verzog das Gesicht. Wein wäre ihr lieber gewesen.

»Was steht unten drauf?«, wollte Janine wissen.

»Küsse deinen Mitspieler / deine Mitspielerin innig – mit Zunge«, las Laura vor.

»Wenn’s weiter nichts ist«, meinte Janine achselzuckend und zog ihre Freundin zu sich ran. Es folgte ein inniger Kuss, wie ihn Laura schon vom Flaschendrehen kannte. »Wenn das deinen Tim nicht wuschig macht, weiß ich auch nicht«, flüsterte Janine Laura zu, nachdem sie den Kuss gelöst hatte, und grinste.

›Mein Tim‹, dachte Laura und errötete.

Der Kuss beflügelte die beiden Frauen, sodass sie ihre beiden Würfe ins Ziel brachten. Nachdem Janine bereits hinten links getroffen hatte, warf Laura extra nach rechts.

Julian griff als Erster nach dem Becher mit seinem Ball, trank den Inhalt und las dann vor: »Beantworte eine persönliche Frage.«

»Da ist die Aufgabe wieder«, stellte Laura fest, doch ihr wollte keine Frage einfallen.

Nach einem kurzen Blick zu Janine, platzte diese heraus: »Welcher Blowjob hat dir besser gefallen? Der von Laura oder der von Kerstin?«

»Janine!«, kam es gleichzeitig entsetzt von den beiden Frauen und doch waren sie auf die Antwort gespannt.

Diese ließ lange auf sich warten. Julian wusste nicht was er sagen sollte und gab am Ende diplomatisch zu verstehen, dass er beide Blowjobs toll gefunden hatte. »Für eine fundierte Aussage brauche ich noch mehr Messdaten«, meinte er grinsend.

»In deinen Träumen«, meinte Kerstin, die sich ein klares Bekenntnis gewünscht hatte und auch Laura war überrascht, wie wichtig ihr eine Antwort zu ihren Gunsten gewesen wäre.

»Was steht bei dir?«, wollte Julian wissen und erinnerte Kerstin, dass auch ihr Ball versenkt worden war.

»Ziehe ein Kleidungsstück aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler zwei Schläge auf den nackten Po«, las sie vor, nachdem sie den Becher ausgetrunken hatte. »Schon wieder?«

»Davon gibt es noch mehr«, verriet Tim grinsend und sah anschließend mit den anderen zu, wie Kerstin ihren BH auszog. Ihre großen Brüste waren ein regelrechter Blickfang.

»Damit sollte Julian genug abgelenkt sein«, scherzte Janine und sah zu ihrem Kommilitonen, der in der Tat kaum den Blick abwenden konnte.

Tatsächlich ging es ihr jedoch selbst nicht anders. ›Und im Gegensatz zu ihm schaue ich bei jedem Wurf in die Richtung‹, dachte Janine bei sich. ›Die Dinger sind aber auch echt der Wahnsinn.‹

Im nächsten Moment musste sie sich ein Lachen verkneifen, denn Julian warf wirklich daneben und Kerstin machte es ihm direkt nach.

»Läuft bei euch«, bemerkte Tim amüsiert, während Laura kurz die Bälle im Wasserbecher reinigte.

»Dann mal weiter«, meinte Janine und warf den nächsten Ball. Dieser landete im mittleren Becher der vorletzten Reihe.

»Ausgezeichnet«, freute sich Laura und warf den zweiten Ball.

Dieser hüpfte förmlich über die Ränder der Becher und gesellte sich anschließend zum ersten Ball.

»Na toll«, meinte Laura mit einem verstimmten Gesichtsausdruck.

»Halb so wild, Süße«, erklärte Janine und nahm sie in den Arm. »Erst mal abwarten.«

Julian und Kerstin fischten die beiden Bälle aus dem Becher und warfen sie ins Wasser, ehe sie sich das Bier teilten.

»Lass deine Gegenspieler zwei Wäscheklammern an deinem Körper befestigen«, las Kerstin vor und Tim reichte insgesamt vier Wäscheklammern an Laura und Janine. Grinsend bezog letztere vor Julian Aufstellung.

»So sieht man sich wieder«, sagte sie und dachte kurz nach. Julian war noch immer komplett angezogen und so fielen die interessanten Stellen aus. Stattdessen bat sie Julian, die Zunge herauszustrecken, und befestigte die Klammern dort.

»Dann ist wenigstens mit den dummen Sprüchen Ruhe.«

»Welche dummen Sprüche?«, mühte sich Julian ab.

Laura stand unterdessen mit ihren Klammern unschlüssig vor Kerstin.

»Mach schon«, forderte Kerstin, welche die Anspannung kaum aushielt.

Janine kam dazu und flüsterte Laura etwas ins Ohr. Ihre Freundin schüttelte sofort den Kopf.

»Gib wenigstens zu, dass du auch daran gedacht hast«, meinte Janine und nahm Laura die Wäscheklammern ab. »Ich habe deinen Blick doch gesehen.«

Vorsichtig ließ Janine die Klammern an Kerstins Brustwarzen zuschnappen und verfolgte mit einem schelmischen Grinsen den angestrengten Gesichtsausdruck.

»Komm, Süße«, sagte Janine und nahm Laura bei der Hand. »Lass die beiden mal ihre Pyramide neu aufbauen. Und mach dir keinen Kopf. Das Abnehmen der Klammern wird noch besser.«

Natürlich hatte Laura ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, die Klammern an Kerstins Nippeln zu platzieren, doch die Vorstellung selbst die Quälgeister an ihren Brustwarzen ertragen zu müssen, hatte sie abgehalten. Aber würde Kerstin auch so zurückhaltend sein?

Nachdem Kerstin und Julian mit den verbliebenen sechs Bechern eine kleinere Pyramide aufgebaut hatten, konnte es weitergehen.

»Wurde ja auch mal Zeit«, kommentierte Kerstin die nächsten beiden Würfe, nachdem beide Bälle in Bechern gelandet waren.

Janine nahm als erste den Becher an sich und trank das Bier. »Beantworte eine persönliche Frage«, las sie vor und sah anschließend neugierig zu Kerstin und Julian, die sie berieten. Für letzteren war es mit den Wäscheklammern an der Zunge besonders schwierig.

»Mit wem hier hättest du am liebsten Sex?«, wollten die beiden Gegner schließlich wissen.

»Das ist leicht«, meinte Janine und grinste. »Mit Laura. Sie ist so süß und unschuldig, da kann ich mich kaum zusammenreißen.«

»Kann ich gut verstehen«, rutschte es Tim raus und Janine zeigte ihm beide Daumen nach oben.

»Könnt ihr euch mal beherrschen«, beschwerte sich eine errötete Laura und trank ihren Becher in der Hoffnung, mit der Aufgabe vom Thema abzulenken leer.

»Ziehe vier Kleidungsstücke aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler acht Schläge auf den nackten Po«, las sie und erkannte, dass sie so kaum von sich ablenken konnte.

Mit T-Shirt, Jeans, BH und Slip trug sie gerade einmal vier Kleidungsstücke und war somit wenig später nackt. Das Rot in Lauras Gesicht wurde noch intensiver und Janine fühlte sich bestätigt. Sie drückte ihrer nackten Freundin schnell einen Kuss auf die Wange und warf dann den Ball, der in der Mitte der neu aufgebauten Pyramide landete.

»So wird das gemacht«, freute sich Janine und trat beiseite.

Die zusätzliche Aufmerksamkeit war Laura unangenehm. Sie spürte die Blicke der anderen auf ihrem kleinen Busen sowie dem Schamhaardreieck. Nach einem tiefen Durchatmen warf Laura und traf mit einem Aufsetzer in einen weiteren Becher.

»Die gehen so unter«, freute sich Janine und umarmte Laura von hinten.

»Du legst mich aber nicht gleich hier flach, oder?«, meinte Laura anschließend und musste lachen.

»Ich kann für nichts garantieren, wenn du weiter mit deinem kleinen süßen Hintern vor mir herumhüpfst«, wehrte sich Janine und stimmte in das Lachen ein.

Selbiges war Kerstin und Julian auf der anderen Seite vergangen. Sie tranken jeweils ihren Becher leer und warfen dann einen Blick auf die Unterseite.

»Ziehe vier Kleidungsstücke aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler acht Schläge auf den nackten Po«, las Julian vor.

Im Gegensatz zu Laura hatte er nur drei Kleidungsstücke an. Nachdem T-Shirt, Shorts und Boxershorts angelegt worden waren, stand noch ein fehlendes Kleidungsstück aus.

»Das kann entweder Kerstin beibringen oder du bekommst die Schläge auf den Po«, entschied Tim als Spielleiter.

»Für mich ist beides okay«, stellte Janine klar und grinste.

»Dann mal ran an den Mann«, meinte Kerstin und gab deutlich zu verstehen, dass ihr String an Ort und Stelle bleiben würde.

Ehe sich Julian versah, war Janine um den Tisch gelaufen und hatte jeder seiner Pobacken einen Schlag verpasst.

»Aua!«

»Stell dich nicht so an«, meinte Kerstin und las ihre Aufgabe: »Mache zwanzigmal den Hampelmann. Na super.«

Sie fing an zu hüpfen. Sprung, Arme und Beine auseinander, wieder zusammen und Landung. Wieder und wieder vollführte sie den Bewegungsablauf, während ihre Brüste im Takt auf und ab wippten.

»Sexy«, stellte Janine fest und freute sich im Anschluss, dass nur Julian seinen Ball versenken konnte.

Kerstins Wurf ging einmal mehr am Ziel vorbei. Laura lief los, um den Ball zu holen und bückte sich danach, ehe ihr bewusst wurde, welchen Einblick sie den anderen damit bot. Hochrot kam sie zum Tisch zurück.

»Ich bleibe dabei«, erklärte Janine und nahm den Becher, der für sie bestimmt war. »Einfach zum Anbeißen.«

Laura warf einen flüchtigen Blick in Tims Richtung und er nickte zustimmend. Scheinbar hatte ihm die intime Aussicht, die ihm am Vorabend nicht vergönnt gewesen war, gefallen.

»Ziehe ein Kleidungsstück aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler zwei Schläge auf den nackten Po«, kam es murmelnd von Janine. »Das ist ja einfach. Und nur zum Spaß fangen wir mit dem BH an.«

Schnell hatte sie das besagte Kleidungsstück unterhalb ihres Tops ausgezogen und beiseite gelegt. Im Gegensatz zu ihren drei Mitspielern war Janine noch immer ordentlich gekleidet.

Nachdem auch Laura und Janine nur noch sechs Becher vor sich hatte, musste sie ihre Pyramide neu aufbauen, ehe sie erneut selbst werfen durften. Einmal mehr landeten beide einen Treffer und konnten jubeln.

»Das hier ist gleich vorbei«, freute sich Janine und Laura genoss die Aussicht, bald wieder Klamotten anziehen zu dürfen.

»Küsse deinen Mitspieler / deine Mitspieler innig – mit Zunge«, las Kerstin vor und blickte zu Julian.

Laura und Janine erahnten ihre Gedanken und erlaubten, dass sie die Klammern von Julians Zunge vorher entfernen durfte.

»Danke«, meinte Julian und zog anschließend Kerstin zu sich heran. Es folgte ein langer und intensiver Kuss, bei dem die Zungen der beiden Studenten wild miteinander tanzten.

»Nehmt euch ein Zimmer«, meinte Tim nach einer halben Minute.

Nur widerwillig lösten sich Kerstin und Julian voneinander. Letzterer musste noch seinen Becher leeren und die Aufgabe erfüllen.

»Oh nein«, stellte er fest und las vor: »Lass deine Gegenspieler zwei Wäscheklammern an deinem Körper befestigen.«

»Traust du dich?«, wollte Janine von Laura wissen und drückte ihr die Klammern, die sie gerade von Tim bekommen hatte, in die Hand.

»Ich weiß nicht.«

»Ich denke, du weißt ganz genau«, meinte Janine und grinste sie an.

Unter den wachsamen Augen von Tim und Janine lief Laura um den Tisch und kniete sich vor Julian.

»Du kannst auch meine Brustwarzen nehmen«, schlug dieser vor, doch Laura hatte einen anderen Plan.

Sie warf noch einen kurzen Blick zu Julians Männlichkeit, die prall vom Körper ab stand und geradewegs auf sie zeigte. Wohl wissend, welche Idee sie bereits gehabt hatte, als Julian den Text vorgelesen hatte, griff sie nach dem Hodensack und klemmte die zwei Wäscheklammern daran.

Julian sog scharf die Luft ein, als die kleinen Quälgeister zuschnappten. Entgeistert blickte er an seinem Körper hinab zu Laura. Hatte seine sonst so brave Kommilitonin gerade wirklich Wäscheklammern an seinem Gemächt befestigt und lief nun splitternackt zurück um den Tisch?

Während Julian dieses neue Bild seiner Mitstudentin verarbeitete, stellte Kerstin die beiden letzten Becher zusammen.

»Für eine Pyramide reicht es nicht mehr«, stellte sie missmutig fest und gab Julian einen der Bälle.

Drei Runden lang versuchten die vier Studenten vergeblich, die Becher der Gegner zu treffen. Entgegen Tims Erwartungen wurde es jedoch nicht langweilig. Die halb nackte Kerstin und vor allem die splitternackte Laura ließen seine Aufmerksamkeit niemals abdriften. Schließlich gelang Laura der Treffer mit dem Kerstin-Ball.

»Ziehe drei Kleidungsstücke aus. Wenn du bereits nackt bist, erhältst du von einem gegnerischen Spieler sechs Schläge auf den nackten Po«, las die Studentin vor und streifte kurz darauf ihren Slip ab.

Laura warf einen kurzen Blick auf die haarlosen Schamlippen und den Fleck Schamhaar, ehe sie vier Schläge auf Kerstins nackten Po servierte.

»Sehr gut«, lobte Janine, die keine Aufforderung hatte aussprechen müssen.

»Geht doch«, freute sich Julian kurz darauf, als er endlich wieder einen Ball versenkte.

Janine war die Glückliche und nachdem sie das Bier getrunken hatte, las sie die Aufgabe vor: »Mache zwanzigmal den Hampelmann.«

›Vielleicht hätte ich den BH doch anbehalten sollen‹, dachte sie bei sich und fing an die Übung auszuführen.

Dank dem Top, dass sie noch immer trug, konnten die anderen ihre Brüste zwar hüpfen sehen, mehr aber auch nicht. Dabei rieben die Brustwarzen an dem dünnen Stoff und stellten sich schnell auf.

»Ist dir kalt?«, wollte Julian wissen als sie fertig war und sich ihre Nippel hart durch den Stoff drückten.

»Die gleiche Frage wollte ich dir gerade stellen«, erwiderte Janine und sah auf Julians Körpermitte.

Der junge Student streckte ihr hingegen die Zunge raus und Janine war froh, dass er einen solchen Scherz mittlerweile besser verkraftete. Ihre Freundinnen stimmen in das Lachen ein. Dies verging Kerstin jedoch kurz darauf, als Janine den finalen Wurf versenkte und es einmal mehr ihr Ball war.

»Beantworte eine persönliche Frage«, war die letzte Aufgabe.

Laura kam zu Janine und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Begeistert nickte die Freundin und stellte dann die Frage: »Würdest du noch ein Mal mit Julian schlafen?«

Verlegen sah Kerstin zu Boden und gestand schließlich: »Auch mehr als einmal.«

»Du weißt, wo mein Zimmer ist«, warf Julian ein.

»Bevor ihr dahin verschwindet und ich mir einen neuen Schlafplatz suchen darf, sollten wir zur Siegerehrung kommen«, erklärte Tim und gratulierte Janine und Laura zum Sieg. »Ausgezeichnet gespielt.«

»Danke«, meinte Laura verlegen, als sich Tim aus der spontanen Umarmung löste. Dass sie dabei nackt war, schien ihn wenig zu stören.

»Viel wichtiger ist ja die Verlierer-Aufgabe«, meinte Janine und grinste in die Richtung von Julian und Kerstin. Es war ihr anzusehen, dass ihr der direkte Sieg samt der zwei Punkte gefiel.

»Was hast du dir ausgedacht?«, wollte Kerstin mit einem mulmigen Gefühl im Bauch wissen.

Wie Julian löste sie die Wäscheklammern von ihrem Körper und musste dabei auf die Zähne beißen. Das Ablösen tat deutlich mehr weh.

»Schön, dass du fragst«, antwortete Tim und ging ins Bad.

Kurz darauf kam er mit zwei Haarbürsten wieder.

»Hey! Das sind unsere!«, stellten Laura und Janine fest, doch Tim versicherte ihnen, dass sie diese gerne ausleihen würden.

»Die Aufgabe ist eigentlich sehr simpel«, erklärte Tim und gab den beiden Verlierern jeweils eine Haarbürste. »Ihr beugt euch beide über die Couch und verpasst euch mit den Bürsten selbst ein Spanking. Laura und Janine bekommen im Anschluss von mir Kriterien, nach denen sie das Ergebnis unabhängig voneinander bewerten. Aber um es kurz zu machen: Der Po mit dem intensiveren Rot gewinnt.«

Laura und Janine konnten sich vor Lachen kaum halten. Sie waren sich sicher, dass dies eine lustige Show werden würde und tatsächlich liehen sie ihre Haarbürsten dafür gerne aus.

PlatzNameSpielePunkte
1Laura24
=Tim24
=Janine34
4Julian32
5Kerstin20

Wer gewinnt das Spanking-Duell?

  • [52,9%] Kerstin
  • [47,1%] Julian

Die Umfrage ist geschlossen. (261 Stimmen)



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