Ehesklave

Kapitel 18

Aufgrund der langen Fahrt, der zahlreichen Arbeiten im und am Ferienhaus sowie den erotischen Erlebnissen, schlief Johannes tief und fest. Statt seinem besten Stück, das sich gegen den Keuschheitsgürtel wehrte, war es der Wecker, der ihn am Morgen aus dem Schlaf riss. Mit geschlossenen Augen tastete der junge Unternehmer nach dem klingelnden Quälgeist und schaltete ihn aus. Nur bruchstückhaft erinnerte er sich in den folgenden Minuten an den erregenden Traum, in dem Charlotte und Sabine eine Rolle gespielt hatten. Als er sich nach kurzer Zeit umdrehte und die Augen aufschlug, sah er sich jedoch Markus gegenüber. Charlotte als Puffer in der Mitte fehlte. Der Fitnesstrainer wachte ebenfalls langsam auf und erwiderte Johannes’ entgeisterten Blick auf gleiche Weise. »Wie ein altes Ehepaar«, scherzte Charlotte, die lediglich in ein Handtuch gewickelt das Schlafzimmer betrat, bei dem Anblick. »Guten Morgen, Herrin«, sagte Johannes und Markus folgte seinem Beispiel, verzichtete aber auf die Anrede.

»Guten Morgen, ihr beiden«, antwortete Charlotte und ließ ihr Handtuch zu Boden gleiten. Beim Anblick ihres nackten Körpers erwachte Johannes vollends und mit ihm seine Männlichkeit. Ohne jede Eile ging seine Frau zu der Kommode, in welcher sie ihre Unterwäsche aufbewahrte. Sie öffnete die unterste Schublade und beugte sich mit leicht geöffneten Beinen nach vorn um ein Paar Socken zu entnehmen. »Ich hoffe ihr habt gut geschlafen«, sagte sie und blickte über ihre Schulter. »Zumindest scheint es euch nichts ausgemacht zu haben, ohne mich das Bett zu teilen.« Die beiden Männer tauschten einen unbehaglichen Blick aus, wagten beide jedoch nicht, etwas Gegenteiliges zu sagen.

Stattdessen ergriff Charlotte wieder das Wort: »Wie steht es mit eurem Wettstreit? Hat einen von euch beiden die berühmte Morgenlatte überzeugt das Handtuch zu schmeißen?« Während sie sprach, holte sie einen String aus der mittleren Schublade und drehte sich wieder zum Bett um. Markus und Johannes schüttelten mit dem Kopf. »Nein, Herrin«, sagte der Ehesklave zusätzlich mit entschlossener Stimme. »Es freut mich, dass ihr beide so motiviert bei der Sache seid«, gab Charlotte vergnügt zurück. Nachdem sie beiden Männern noch ein paar Sekunden die Gelegenheit gegeben hatte, mit lustvollen Blicken ihren nackten Körper zu betrachten, zog sich die Agenturchefin an.

»Es wird Zeit für Johannes’ morgendliches Sportprogramm«, sagte sie nachdem sie komplett angezogen war. »Um keine unnötigen Fragen aufzuwerfen, wird Sabine jetzt morgens wieder mit ihrer Mutter ins Büro kommen. Daher hat sie leider keine Zeit, mit Johannes gemeinsam Sport zu machen. Dennoch glaube ich, dass du ihm gerne weiter behilflich sein wirst, oder?« Sie blickte Markus an und er nickte. »Dann mal los! Raus aus den Federn«, forderte Charlotte. Johannes staunte nicht schlecht, als er sah, dass Markus genau wie er bis auf den Keuschheitsgürtel nackt geschlafen hatte. Diese Vorstellung bereitete ihm Unbehagen. Gleichzeitig fand er Gefallen an dem Bild, Markus’ Männlichkeit verschlossen zu sehen. Nachdem die beiden Rivalen aufgestanden waren, sah sich Markus nach seinen Klamotten um.

»Ich habe deine Sachen zusammengelegt und ins Wohnzimmer geräumt«, erklärte Charlotte. »Die ersten paar Übungen könnt ihr doch sicher nackt machen, oder? Dann kann ich den Anblick deines Körpers noch ein wenig länger genießen.« Sie lächelte Markus an und er nickte. Johannes fühlte sich unterdessen wie Luft behandelt. Alle Blicke seiner Frau galten ihrem Liebhaber. Das änderte sich auch in den folgenden Minuten nicht, als er gemeinsam mit Markus Crunches, Liegestütze und Kniebeugen absolvierte. Der Fitnesstrainer ließ es sich dabei nicht nehmen, jeweils die doppelte Anzahl an Wiederholungen auszuführen. Während Johannes es nach wie vor befremdlich fand, nackt vor und mit Markus zu trainieren, genoss Charlotte sichtlich den Anblick. Ihre Aufmerksamkeit konzentrierte sich dabei vornehmlich auf Markus. Johannes hatte mehr und mehr das Gefühl, dass es ihr dabei vor allem um den Peniskäfig ging. Der Anblick einer weiteren verschlossenen Männlichkeit erfreute sie ganz offenbar.

»Ihr könnt dann mit dem Lauftraining weitermachen«, sagte sie und während Markus aus seiner Tasche etwas Sportkleidung holte, durfte sich Johannes sein verhasstes Sportoutfit anziehen. Gemeinsam joggten die Männer in Richtung Park, ohne ein Wort zu sprechen. Während sie sich dehnten, kam Charlotte langsam hinterher geschlendert und setzte sich vor den Bäcker. Mit einer Tasse Kaffee und zwei belegten Brötchen versorgt, sah sie Markus und Johannes zu, wie sie anfingen zu laufen. »Wie lange und wie viele Runden?«, fragte Markus. »Eine Stunde für fünfzig Runden«, erklärte Johannes. Es waren die ersten Worte, die er und sein Gegenpart an diesem Morgen direkt miteinander gesprochen hatten. Schon war Markus losgelaufen und Johannes versuchte Schritt zu halten. Die ersten Runden gelang es ihm sehr gut. Der Ansporn, sich vor Charlotte als ebenbürtiger Gegner zu präsentieren, half ihm kurzzeitig.

Nach und nach musste er sich eingestehen, dass er in diesem Belang nicht mit Markus mithalten konnte. Am Ende überrundete Markus ihn mehrere Male und scheute dabei nicht davor, Johannes damit aufzuziehen. »Etwas schneller, Schlappschwanz!« und »Heute noch, du Weichei!« waren Sätze, die Johannes regelmäßig zu hören bekam. Die daraus resultierende Motivation verhalf ihm am Ende zu 39 Runden und einem neuen persönlichen Rekord. Markus brachte es final auf 51 Runden. Obwohl er Charlottes Ziel damit übertroffen hatte, wirkte es nicht so leicht, wie es zwischendurch ausgesehen hatte. Der Fitnesstrainer rang die ersten Minuten nach dem Laufen genauso wie Johannes nach Luft. Diese Tatsache ließ Johannes die Machbarkeit von Charlottes Anforderung in Frage stellen, zumindest in Gedanken.

»Immerhin 39 Runden«, lobte Charlotte den neuen Rekord. »Dennoch sind es elf zu wenig.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes. »Zudem hat Markus sogar eine Runde mehr geschafft. Diese Leistung sollte dir Vorbild sein«, fuhr Charlotte fort und Johannes blieb nur ein erneutes: »Ja, Herrin.« »Ich denke, wir sollten die zwölf Runden, die er mehr gelaufen ist zur Differenz rechnen. Dann sind wir bei 23 und du darfst dir wie immer aussuchen, was es sein soll«, erklärte die Agenturchefin. »Das ist unfair«, beschwerte sich Johannes. »Er ist viel trainierter als ich! Wie soll ich so einen Wettkampf überhaupt gewinnen? Außerdem pfeift er auch aus dem letzten Loch! Da kann ich es wohl kaum schaffen.« »Na und?«, entgegnete Markus. »Du bist trainierter darin einen Keuschheitsgürtel zu tragen und trotzdem messe ich mich mit dir.«

»Gestern hast du noch gesagt, es wäre ein leichtes für dich als Sportler mit deiner ach so großen Willenskraft«, entgegnete Johannes. Charlotte sah ihren Mann gelassen an. »Ist es wirklich unfair, dass ich möchte, dass du dich verbesserst? Das ich möchte, dass du fitter wirst und abnimmst um länger und gesünder zu leben?«, wollte sie wissen. »Nein, Herrin, aber«, fing Johannes an, doch Charlotte gebot ihm Einhalt. »Da war wieder das verbotene Wort«, ermahnte sie Johannes. »Dafür bekommst du die 23 Strafpunkte und musst die 23 Kniebeugen machen.« Der Ehesklave war augenblicklich ruhig. Markus hatte die Diskussion schweigend verfolgt. Er konnte sich weder auf die Strafpunkte noch auf die Kniebeugen einen Reim machen.

Während er mit Charlotte hinter Johannes in den Park hineinlief, ließ er es sich von seiner Affäre erklären. Wie Sabine in der Woche zuvor, war er im Gegensatz zu Johannes sehr von der Idee begeistert. »Das heißt mit den 18 Punkten vom Dienstag, den zwei Strafpunkten vom Mittwoch und den Punkten von heute ist er bei 43 Strafpunkten?«, vergewisserte sich Markus mit geheucheltem Mitleid in der Stimme. »So ist es«, bestätigte Charlotte. »Wenn er sich weiterhin nicht steigert oder so aufmüpfig bleibt, kann ich mir bald überlegen, wie er verziert werden soll.« Markus grinste und sah Johannes erfreut zu, wie dieser vor dem Meer aus wild gewachsenen Brennnesseln seine Sporthose auszog.

»Ich möchte 23 ordentliche Kniebeugen sehen«, erklärte Charlotte. »Ansonsten kannst du es Sabine nachmachen und nackt durch das Wohnviertel sprinten und wir addieren die fehlenden Kniebeugen zusätzlich zu den Strafpunkten, verstanden?« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes, der sich selbst für seine Widerworte verfluchte. Nach den vergangenen zweieinhalb Wochen hätte er Charlottes Launen besser einschätzen müssen. Zudem war er mit 43 Strafpunkten der angedrohten Strafe für seinen Geschmack deutlich zu nah. Zu allem Überfluss stand Markus gut gelaunt neben Charlotte, küsste sie und sah in aller Seelenruhe zu, wie er mit freiem Unterleib zwischen den Brennnesseln stand. »Du kannst ruhig anfangen«, sagte Charlotte. Johannes legte die Hände auf den Kopf und ging in die Knie. Sofort piksten ihn die Brennnesseln und die vereinzelten Disteln an den Oberschenkeln, dem Po und seiner Männlichkeit. Erbarmungslos quälten sie den prallen Hodensack und die Stellen des Glieds, die nicht vom Keuschheitsgürtel geschützt wurden. »Etwas tiefer«, kommentierte Markus und das Grinsen in seinem Gesicht wurde noch breiter.

Glücklich die Tortur überstanden zu haben, kam Johannes zwischen den Brennnesseln wieder hervor und ließ sich seine Hose von Charlotte geben. »Ich hoffe, dass war dir eine Lehre, mir nicht zu widersprechen«, sagte sie und Johannes bestätigte: »Ja, Herrin.« »Sehr gut«, stellte Charlotte zufrieden fest und ging mit den beiden Männern zum Bäcker, wo sie ihnen ein Frühstück spendierte. Schweigend saßen sich Johannes und Markus gegenüber und aßen die belegten Brötchen. »Ich finde es eine tolle Idee, dass du gemeinsam mit Johannes trainierst«, erklärte Charlotte und lächelte Markus an. »Sehr gern, Lotte«, versicherte Markus und nachdem er Charlotte geküsst hatte, sah er seinen Rivalen auffordernd an. Johannes hingegen verhielt sich ruhig. Er wusste, dass es wichtig war, sich keine weiteren Strafpunkte einzuhandeln. Sein einziges Ziel würde es sein, es länger im Keuschheitsgürtel auszuhalten als Markus.

Nachdem die beiden Männer aufgegessen hatten, ging es zurück zur Wohnung. Markus packte seine Sachen ein und fuhr direkt zur Arbeit. »Sich jetzt zu duschen wäre sinnlos«, meinte er und gab Charlotte einen Abschiedskuss. »Bis heute Abend.« Nachdem er aus der Tür war, wandte sich Charlotte an ihren Mann, der sich noch im Flur ausgezogen hatte. »Er übernachtet heute wieder hier?«, wollte Johannes wissen. »Natürlich«, sagte Charlotte gelassen. »Ich finde es nur gerecht, wenn ihr den gleichen Reizen ausgesetzt werdet.« Bei diesen Worten zeigte sie gestenreich auf ihren eigenen Körper. »Nicht, dass er sich zu Hause verkriecht und es leichter hat als du.« Das leuchtete Johannes ein. Die Vorstellung erneut mit Markus das Bett zu teilen, gefiel ihm hingegen gar nicht, besonders, wenn Charlotte nackt zwischen ihnen lag. »Erst einmal gehst du auf die Waage«, forderte Charlotte von Johannes, als sie im Bad angekommen waren. »Ja, Herrin«, antwortete er und war erfreut, als die Anzeige bei 91 Kilogramm stehen blieb und er somit weitere zwei Kilogramm abgenommen hatte.

»Noch nicht ganz«, stellte Charlotte fest. »Aber wir nähern uns dem Ziel. Ich hoffe, du stellst demnächst nicht mehr in Frage, dass ich es gut mit dir meine.« »Nein, Herrin. Natürlich nicht«, antwortete Johannes und sah schuldbewusst zu Boden. »Dann ist ja gut«, freute sich Charlotte und schickte Johannes zum Duschen. »Es mag zwar knapp sein, aber die kalte Dusche wird dir beim Wettstreit sicher helfen«, ermutigte Charlotte. »Ich würde mich sehr freuen, wenn du gewinnst.« »Wirklich?«, fragte Johannes verwundert. »Auf jeden Fall«, gab seine Frau zurück. »Es war längst an der Zeit, dass Markus in seine Schranken gewiesen wird. Er ist ein toller Liebhaber, versteh mich nicht falsch. Aber nicht nur, dass er anderen Frauen hinter meinem Rücken nachsteigt. Er tut es auch ganz offensichtlich. Zum Beispiel bei Sabine.«

Das kalte Wasser störte Johannes kaum, während er Charlotte zuhörte. Die Aussage über Markus’ Qualitäten als Liebhaber ignorierte er. »Der zweite Keuschheitsgürtel war also Absicht?«, fragte Johannes nach. »Natürlich«, antwortete Charlotte lachend. »Es war noch viel einfacher als gedacht. Er hat sich ja fast selbst reingeredet. Und das Beste daran: Entweder du gewinnst und ich kann ihn von seinem hohen Ross holen oder er gewinnt und es soll nicht mein Schaden sein. Am Ende liegt es ganz bei dir.« »Ja, Herrin«, erwiderte Johannes. Er hatte nicht gedacht, dass Charlotte die Dinge so sah. Hatte Markus in der kurzen Zeit tatsächlich noch mit anderen Frauen angebandelt?

Nachdem Johannes mit Duschen fertig war und sein bestes Stück vor Kälte wieder ganz klein im Keuschheitsgürtel lag, durfte er sich anziehen. Anschließend ging es zum Büro, wo Frau Müller und Sabine bereits warteten. Die beiden Agenturinhaber ließen es sich nicht nehmen ihre Sekretärin willkommen zu heißen und sich ein paar Details aus dem Urlaub erzählen zu lassen. Charlotte betonte mehrfach, welch eine große Hilfe Sabine gewesen war. »Sie hat auf jeden Fall von der Besten gelernt«, erklärte Johannes und lächelte Sabine an. »Und der Apfel fällt sicher nicht weit vom Stamm«, ergänzte Charlotte und grinste. Frau Müller bedankte sich unwissentlich für das vermeintliche Kompliment ehe sich alle vier an die Arbeit machten.

Als er sich an seinen Schreibtisch setzte, fiel Johannes der Dildo darin ein. Er holte ihn aus seinem Versteck. Noch einmal probierte er sich mit dem Sexspielzeug und schaffte es, dieses komplett im Mund aufzunehmen. Mit Tränen in den Augen ließ er den Kunstphallus wieder zwischen seinen Lippen hervorkommen. Es war ein komischer Gedanke, aber Johannes hatte den Eindruck als würde Charlotte darauf gewiss stolz sein. Gleichzeitig war er froh, dass Markus für den Moment verschlossen war und ihm keine erneute Vorstellung am lebenden Objekt bevorstand. Johannes schüttelte sich kurz bei dem Gedanken und dachte dann mit einem Lächeln an den Tag zuvor, als Sabine ihre oralen Liebeskünste demonstriert hatte. ›Sie kann das definitiv besser als ich‹, dachte Johannes bei sich und räumte den Dildo weg. Diese Gedankengänge hatten den Platz im Keuschheitsgürtel eng werden lassen.

Bis kurz vor dem Mittagessen konnte Johannes ungestört arbeiten. Es klopfte und wenig später stand Sabine in seinem Büro. »Kann ich dich kurz sprechen?«, wollte sie wissen. »Natürlich«, antwortete Johannes, verwundert über den unerwarteten Besuch und Sabines Auftreten. »Komm rein.« Schnell trat Sabine in das Büro ihres Chefs und schloss die Tür, ehe ihre Mutter zu viel mitbekam. »Was kann ich für dich tun?«, wollte Johannes wissen. »Gewinnen«, antwortete Sabine. »Du musst den Wettstreit gegen Markus gewinnen.« »Das hatte ich vor«, versicherte Johannes. »Hast du daran gezweifelt?« »Nein, natürlich nicht«, sagte Sabine. »Ich möchte dich nur motivieren unbedingt durchzuhalten. Ich hatte noch nie - also - noch nie einen Mann - also - da hinten«, stotterte sie. »Und er ist so groß.« »Ich weiß«, presste Johannes hervor.

»Tut mir leid«, entschuldigte sich Sabine. »Es muss dir nicht leidtun«, gab Johannes ihr zu verstehen. »Ich werde ihn sicher schlagen. Es wird Zeit, dass er lernt wer der Herr im Haus ist. Na ja, mehr oder minder.« Bei der letzten Bemerkung musste sogar Sabine grinsen. »Ich werde mich auch erkenntlich zeigen«, versprach sie. »Wir wissen ja nicht, wie deine Belohnung im Falle eines Sieges aussieht.« »Hör auf mit diesen Versprechungen«, meinte Johannes und lachte. »Das macht es mir nicht gerade einfacher.« Sabine stimmte in sein Lachen ein. »Wusstest du eigentlich, dass du mit Anlass für die Wette bist?«, fragte er. »Bin ich das?« »Ja, Markus ist nicht der treuste Liebhaber wie sich zeigt«, antwortete Johannes. »Wer sich einen Macho sucht bekommt meist genau das«, stellte Sabine fest. »Ich drück dir die Daumen.« »Ich werde dich nicht enttäuschen«, versprach Johannes.

»Wobei wirst du sie nicht enttäuschen«, wollte Charlotte wissen, die ohne Ankündigung das Büro ihres Mannes betreten hatte. »Geht es um den Wettstreit?« »Ja, Herrin«, antworteten Sabine und Johannes gemeinsam nachdem sie sich vergewissert hatten, dass die Tür geschlossen war. »Das möchte ich hoffen«, sagte Charlotte. »Du sollst nicht weniger als dein Bestes geben. Dennoch sollten wir oder besser gesagt Sabine sich darauf vorbereiten, dass Markus gewinnt.« Die beiden Sklaven sahen ihre Herrin fragend an. »Ich habe mit Nadine telefoniert und dich für die Mittagspause angekündigt«, sagte die Agenturchefin zu Sabine. »Sie wird dir bei der Auswahl von ein paar Buttplugs helfen. Dann kannst du ein wenig üben. Wenn du willst kannst du dabei viel erreichen. Erinnern wir uns nur an den Dildo von letzter Woche.«

Sabines Gesichtsausdruck sprach nicht dafür, dass sie sich gern daran erinnerte. »Buttplugs?«, fragte sie vorsichtig nach. »Du wirst doch sicher wissen, was das ist, oder?«, fragte Charlotte und die Blondine nickte. »Dann verstehe ich die Frage nicht. Du kannst natürlich auch darauf hoffen, dass Johannes gewinnt und keine Buttplugs zum Üben kaufen. Wenn es dann nicht so ausgeht, wie gewünscht, wirst du schon sehen, was du davon hast. Markus freut sich sicher darüber, wenn du schön eng bist.« Von Charlottes Ansprache motiviert, verließ Sabine Johannes’ Büro um in die Stadt zu gehen. »Da Frau Müller mit Kolleginnen aus der Buchhaltung zum Mittag gegangen ist, bleiben nur wir zwei«, sagte Charlotte an Johannes gewandt. »Daher wird es dich sicher freuen, dass ich eine kleine Überraschung vorbereitet habe.« »Ja, Herrin«, sagte Johannes mit so viel Überzeugung wie möglich, wenngleich er wusste, dass Charlottes Überraschungen nicht immer seinen Geschmack trafen.

Eine große Wahl blieb ihm nicht und so lief Johannes hinter seiner Frau her, als sie die Agentur verließ. Zielstrebig lief Charlotte in Richtung Stadt. Johannes vermutete, dass sie außerhalb Essen wolle. Daher war er verwundert, als sie an einer Drogerie Halt machten. Ihr Einkauf, bestehend aus einer kleinen Flasche Babyöl und einer Schachtel Kondome, ließ die Verkäuferin an der Kasse erst fragend aufblicken und dann grinsen. Charlotte konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen. »Dann sind wir für unsere Mittagspause ja bestens gerüstet«, sagte sie, während Johannes den kleinen Einkauf in einer Plastiktüte verstaute. Im Gegensatz zu seiner Frau wurde er rot. Nicht nur aufgrund der eindeutigen Aussage, sondern auch, weil er sich denken konnte, dass die Kondome nicht für ihn gedacht waren.

Nachdem sie die Drogerie wieder verlassen hatten, ging es zu einem nahegelegenen Hotel. Der junge Mann, der ihnen die Tür aufhielt, grüßte freundlich. Johannes bemerkte beim Blick auf das Schild neben dem Portier die 5-Sterne-Klassifizierung des Hauses. Er erwiderte die Begrüßung mit einem höflichen Nicken. Charlotte blieb kurz in der Lobby stehen. Anstatt zur Rezeption zu laufen, holte sie ihr Handy aus der Handtasche und warf einen kurzen Blick darauf. Anschließend ging sie mit ihrem Mann im Schlepptau zu den Aufzügen. »Was machen wir hier?«, wollte Johannes wissen, nachdem sich die Fahrstuhltüren geschlossen hatten. »Die letzten zwei Minuten wirst du deine Neugier doch sicher noch zügeln können«, antwortete Charlotte mit einem süffisanten Lächeln. »Außerdem bin ich auf deinen Gesichtsausdruck gespannt.«

In der siebten Etage verließen sie den Fahrstuhl. Charlotte ging voran und blieb vor dem Zimmer 721 stehen. »Bereit?«, fragte sie. »Wenn ich das wüsste«, gab Johannes unsicher zurück. Charlotte grinste kurz und klopfte an der Tür. Wie von ihr vermutet entglitten Johannes für einen Moment die Gesichtszüge, als er sah, wer die Tür öffnete. Carsten schien über die Tatsache, dass nicht nur Charlotte vor seiner Tür stand, ebenso wenig erfreut zu sein. »Hallo«, sagte er zögerlich und bat die beiden Gäste hinein. »Ein schönes Zimmer«, stellte Charlotte fest, nachdem sie sich umgesehen hatte. »Meine Hotelempfehlungen sind also gar nicht so übel.« Carsten nickte stumm und Johannes blieb nur zu vermuten, dass das Zimmer im nobelsten Hotel der Stadt alles andere als günstig war. »Es freut mich, dass du - dass ihr Zeit habt«, versuchte Carsten einen Gesprächsanfang.

»Am besten, du fängst damit an, dich auszuziehen«, fuhr ihm Charlotte dazwischen. »Ich erwarte von allen meinen Sklaven, dass sie vor mir nackt sind, wenn wir unter uns sind.« »Ich bin nicht dein Sklave!«, entfuhr es Carsten. »Dann können wir ja wieder gehen«, gab die Agenturchefin mit einem Achselzucken zurück. Mit wenigen Schritten war sie durch die Tür, die Carsten noch immer offenhielt, wieder im Hotelflur und auf dem Weg zum Fahrstuhl. Johannes hatte Mühe Schritt zu halten. »Wartet«, rief Carsten ihnen hinterher. Charlotte drehte sich zu ihm um und sah ihn auffordernd an. »Ausziehen. Sofort.« »Ja«, antwortete Carsten und Charlotte korrigierte ihn: »Das heißt ›Ja, Herrin.‹, aber das lernst du noch.« Nachdem sich die drei ein paar Sekunden schweigend im Hotelflur gegenübergestanden hatten, wurde sie ungeduldig. »Fängst du heute noch an oder hast du das Zimmer für die ganze Woche gebucht?« »Hier?«, fragte Carsten und sah sich nervös um. »Und tschüss«, war Charlottes einzige Antwort ehe sie auf den Knopf für den Fahrstuhl drückte.

Erneut hielt Carsten sie zurück. »Wartet! Bitte!«, rief er und fing an, sich auszuziehen. Ohne jede Reaktion betrachtete Charlotte, wie Kleidungsstück um Kleidungsstück fiel und Carsten am Ende nackt dastand. Nackt bis auf den Keuschheitsgürtel, wie Johannes bemerkte. »Können wir bitte wieder ins Zimmer gehen?«, bat Carsten, der sich nach wie vor nervös umsah und hinterher schob: »Bitte, Herrin.« »Sehr gern«, antwortete Charlotte. Wieder im Zimmer angekommen, konnte Carsten die Tür nicht schnell genug schließen.« »Ich sollte wohl nochmals erwähnen, dass ich wünsche, dass in meiner Gegenwart alle meine Sklaven nackt sind, wenn wir unter uns sind«, erklärte Charlotte mit einem Seitenblick auf Johannes. Dieser brauchte einen Moment um die Aussage zu verarbeiten ehe er sich schnell auszog. Wieder sah er sich einem anderen nackten Mann gegenüber, der wie er nur einen Keuschheitsgürtel trug. Und wieder stand Charlotte daneben und genoss die Situation sichtlich.

»Ich glaube, es ist nur fair, wenn du Johannes erzählst, warum du um das Treffen gebeten hast«, sagte Charlotte und setzte sich in einen Stuhl. Ihren beiden Sklaven erlaubte sie nicht, sich zu setzten. Stattdessen sollten die Männer die unangenehme Situation in vollen Zügen auskosten können. »Ja, sehr gern«, antwortete Carsten gezwungen freundlich und schob nach Charlottes kritischem Blick nach: »Herrin.« In den folgenden Minuten ließ er Johannes an den Erlebnissen der letzten Woche teilhaben. Seine Verlobte war außer sich gewesen, nachdem sie die Fotos erhalten hatte. In ihrem Zorn hatte sie den Schlüssel im Klo runtergespült. Als Carsten von diesem Detail erzählte, bemerkte Johannes das zufriedene Lächeln in Charlottes Gesicht. Johannes erfuhr, dass Carstens Verlobte Nina hieß und sie ihm gehörig die Hölle heiß gemacht hatte, ehe sie ihm nach zahlreichen Entschuldigungen vergeben hatte.

»Leider war der Schlüssel weg. Und dann haben wir im Internet gelesen, dass die meisten Keuschheitsgürtel mit zwei Schlüsseln zum Schloss geliefert werden«, erklärte Carsten. »Daher habe ich Charlotte angerufen. Sie hat mir am Strand ihre Handynummer gegeben und Nina wollte, dass ich die Angelegenheit in Ordnung bringe.« Nachdem er mit seiner Erklärung geschlossen hatte, sah er Charlotte hoffnungsvoll an. Johannes verarbeitete noch das Detail, dass es sehr wahrscheinlich von Anfang an einen Zweitschlüssel gab und er fragte sich, wo seine Frau diesen aufbewahrt hatte. »Natürlich kann ich dir helfen«, sagte Charlotte und erntete dafür einen hoffnungsvollen Blick von Carsten. »Aber alles zu seiner Zeit. Leg dich aufs Bett.« Johannes erkannte den Widerwillen in Carstens Gesicht, weiter Charlottes Spielchen zu spielen, doch er fügte sich.

Kaum, dass Carsten auf dem Bett lag, holte Charlotte aus dem Bad die Gürtel der beiden Bademäntel. Weiterhin zog sie aus Carstens Hose den dünnen Gürtel heraus. Mithilfe dieser Utensilien fixierte sie Carsten ans Bett, sodass seine Arme nach oben und seine Beine gespreizt gefesselt waren. Kaum das er in Position gebracht war, holte Charlotte ihr Smartphone aus der Tasche und fing an von allen Seiten Fotos zu machen. Carstens Protest ignorierte sie, bis der junge Mann einsah, dass es keinen Zweck hatte. Seine Stimmung hellte sich deutlich auf, als seine Peinigerin aus ihrer Handtasche einen kleinen silberfarbenen Schlüssel holte und seinen Keuschheitsgürtel aufschloss. Nachdem der Peniskäfig entfernt wurden war, regte sich sein bestes Stück schnell in die Höhe. Das erste Mal seit fast einer Woche, konnte sich seine Männlichkeit vollends aufstellen.

»Das scheint ihm zu gefallen«, erklärte Charlotte und grinste. Johannes nickte nachdenklich. Auch er hoffte, nicht mehr allzu lange verschlossen zu sein. Seine Frau verschwendete daran keinen Gedanken, sondern holte aus ihrer Handtasche eine Pinzette hervor. Diese überreichte sie Johannes und gab ihm die Anweisung, sämtliche Schamhaare aus Carstens Intimbereich damit zu entfernen. Der nackte und gefesselte Mann auf dem Bett protestierte lautstark, wurde jedoch von Charlotte wie eh und je ignoriert. »Am besten, du kniest dich mit deinem Po über sein Gesicht. Dann hat er zumindest eine schöne Aussicht«, schlug Charlotte vor. Die Idee, seinen haarlosen und verschlossenen Intimbereich derart vor Carsten zu präsentieren, war Johannes unangenehm. Er wusste es besser als Widerworte zu geben, kniete sich in 69-Position über Carsten und fing an, dessen Schamhaare einzeln auszureißen.

Der Mann unter ihm war davon wenig begeistert. Sein lautstarker Protest wandelte sich schnell in gequältes Stöhnen. Trotz der Schmerzen blieb seine Männlichkeit hart. »Ich hoffe, dir ist klar, dass dir eine gewaltige Strafe droht, sollte Carsten zum Orgasmus kommen«, warnte Charlotte. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes. Er konzentrierte sich danach auf Carstens Hodensack. Das Ausreißen der Härchen war dort deutlich schmerzhafter, sodass Carstens Erektion schnell nachließ. Charlotte war bald gelangweilt und ging ums Bett herum zu einem Nachttisch. Auf diesem stand ein Telefon. Sie nahm den Hörer ab und wählte die Nummer des Zimmerservices. »Guten Tag. Ich würde gern etwas zum Mittag bestellen«, sagte sie und blätterte in der Karte. »Einmal das Rumpsteak mit Pommes und Kräuterbutter, bitte. Weiterhin einen Salat mit Hähnchenbrust und eine Flasche Champagner, bitte. Schreiben Sie es einfach auf die Zimmerrechnung. Danke.«

Carsten bekam von dieser Bestellung kaum etwas mit. Johannes arbeitete unerbittlich an der schmerzhaften Enthaarung. »Ich bin gespannt, ob du deine Aufgabe beendet hast, bevor die Bestellung hier ankommt«, stellte Charlotte fest, ehe sie wieder ein paar Fotos mit ihrem Handy machte. Johannes schluckte kurz und beschleunigte sein Arbeitstempo. Er wusste nicht, ob Charlotte ihm erlauben würde, sich direkt wieder anzuziehen, aber einen Versuch war es wert. Zu seinem großen Leidwesen hatte Carsten einen dichten Busch an Schamhaaren und Charlotte bestand auf einer makellosen Arbeit. »Wehe ich finde nachher auch nur ein Härchen in seinem Intimbereich«, warnte sie. »Dann bekommst du für jedes einzelne einen Schlag auf deine Eier.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes mit zittriger Stimme.

Obwohl er gut vorankam, war er nicht komplett fertig, als es an der Tür klopfte. Ohne zu zögern, öffnete Charlotte der Mitarbeiterin des Zimmerservices die Tür und bat sie hinein. Die junge Frau stutzte kurz, hatte sich jedoch schnell wieder im Griff und stellte das Essen auf dem Tisch ab. Der Eimer mit dem Eis und der Champagnerflasche fand daneben Platz. Charlotte nutzte die Zeit, um aus ihrem Portmonee einen Fünf-Euro-Schein als Trinkgeld zu holen. »Vielen Dank«, sagte sie, gab der Hotelmitarbeiterin das Geld und machte drei undeutliche Kringel auf dem Beleg. »Ich hoffe, das dargebotene Bild hat Sie nicht zu sehr verstört.« »Machen Sie sich keine Gedanken«, antwortete die junge Frau. »Es war natürlich unerwartet, aber bei weitem nicht das eigenartigste, was ich hier bisher gesehen habe.« Nach einer freundlichen Verabschiedung war sie verschwunden.

Johannes’ Kopf brannte vor Scham. Obwohl Charlotte ihn schon mehrfach vorgeführt hatte, war es ihm stets aufs Neue peinlich, in einer solchen Situation erwischt zu werden. Seine Frau ließ sich davon wenig beeindrucken. Sie machte ein paar weitere Fotos mit ihrem Smartphone und setzte sich dann an den Tisch, um das Rumpsteak zu essen. Ihr Ehesklave setzte seine Arbeit an Carstens Gemächt fort. Einen anderen Mann in dessen Intimbereich zu berühren, war nach wie vor ungewohnt und Johannes fragte sich, wie es Carsten dabei erging. Nicht nur, fummelte ein anderer Mann an seinem Gemächt herum und riss einzeln jedes Schamhaar aus, er bekam auch Johannes’ Schambereich direkt vor die Nase gehalten. Carstens Atem, der hin und wieder Johannes’ Hoden streifte, machte dem Agenturchef diese Situation bewusst. Er war froh, als er das letzte Haar ausgerissen hatte und die Pinzette beiseitelegen konnte.

Charlotte legte das Besteck auf den Tisch und ließ ihren prüfenden Blick über Carstens blanken Schambereich gleiten. »Sehr gute Arbeit«, lobte sie und schob die Hoden von links nach rechts. Alle Haare, sogar am Damm und Poloch hatte Johannes restlos entfernt. Die Androhung der Strafe hatte deutliche Wirkung gezeigt. »Danke, Herrin«, antwortete Johannes. »Es ist nur schade, dass er schon wieder in sich zusammengefallen ist«, meinte Charlotte und zeigte auf Carstens Penis. »Da hat er mal die Chance, sich zu entfalten und dann das. Kannst du da nicht etwas nachhelfen? Immerhin hast du das so gut geübt.« Johannes nickte wortlos. Er wusste genau worauf Charlotte hinaus wollte und nahm Carstens schlaffes Glied in den Mund. Vorsichtig saugte er daran und Charlotte wies ihn erneut darauf hin, dass ein Orgasmus für Carsten außer Frage stand.

Es dauerte nicht lange und Carstens Freudenspender war wieder vollständig aufgerichtet. Auf Charlottes Wunsch, zeigte Johannes sein ganzes Können und nahm das Geschlecht komplett in seinem Mund auf, bis seine Nase sich in Carstens Kronjuwelen drückte. Das Zittern von Carstens Oberschenkeln verriet Johannes, dass ein Höhepunkt nicht fern war. Daher beendete er das orale Spiel. »Bitte, nicht aufhören«, jammerte Carsten. »Das ist ja interessant«, amüsierte sich Charlotte, welche die ganze Zeit über Fotos gemacht hatte. »Vor einer Woche am See, wolltest du ums Verrecken nicht, dass ein Mann dir einen bläst und jetzt bettelst du darum.« »Du – Sie können es auch gern machen, Herrin«, schlug Carsten vor, doch Charlotte lachte nur auf. »Träum weiter«, sagte sie. »Du lässt an dem Ding jeden rumlutschen. Da fange ich mir am Ende noch was ein.« Johannes stellte fest, dass diese Bedenken scheinbar nicht für ihn galten.

»Allerdings solltest du dich langsam einmal daranmachen, dich bei Johannes für die Enthaarung zu bedanken«, gab Charlotte zu bedenken. »Und keine Angst, ich werde mich auch noch um dich kümmern.« Ihr Mann konnte ihrem Tonfall dabei entnehmen, dass er aufgrund dieser Aussage nicht eifersüchtig werden musste. In Charlottes Worten lag mehr gefährliche Drohung als lustvolle Versprechung. »Soll ich ihm etwa wieder einen blasen?«, wollte Carsten wissen. Das der Gedanke ihm missfiel, entging Johannes nicht. Im Gegensatz zu Carsten wusste er aber, dass dies aufgrund des Wettstreits mit Markus keine Option war. »Leider geht das heute nicht«, antwortete Charlotte. »Auch wenn wir alle drei wissen, dass du es in Wirklichkeit mehr als alles andere auf der Welt willst.« Sie lächelte und gab Johannes die Anweisung sich zurückzulehnen, sodass sich sein Po auf Carstens Gesicht senkte.

»Wenn deine Zunge nicht gleich aktiv wird, wirst du es sehr bereuen«, ließ Charlotte Carsten wissen. »Ich soll sein Arschloch lecken?«, kam es gedämpft unter Johannes entsetzt von Carsten. »Und seinen Sack, wenn du gut rankommst«, ergänzte die Agenturchefin, ehe sie ihren Mann fragte: »Hat er schon angefangen.« Johannes schüttelte den Kopf. »Dann wollen wir doch mal nachhelfen«, sagte Charlotte und zog den Gürtel aus Johannes’ Hose. Sie hielt diesen an der Schnalle und ließ ihn durch die Luft schneiden. Diese Bewegung wiederholte Charlotte ein paar Mal, dann nahm sie Maß. Der erste Schlag verfehlte das Ziel fast. Lediglich der letzte Zentimeter des Gürtels streifte Carstens Hoden. Der zweite Streich kam besser und klatschte lautstark auf den sensiblen Körperbereich. Unter Johannes’ Po kam ein gequälter Aufschrei hervor. Charlotte schlug noch drei weitere Male zu. Bereits nach dem zweiten Schlag, hatte sich Carstens Erektion verflüchtigt. Sein Freudenspender lag schlaff auf dem malträtierten Hodensack und bekam den letzten Streich mit voller Kraft ab.

Hektisch schob Carsten seine Zunge zwischen Johannes’ Pobacken und leckte das Poloch des Unternehmers. »Jetzt macht er was«, sagte Johannes und Charlotte lächelte zufrieden. Sie legte den Gürtel beiseite und holte erneut ihr Handy vor, um weitere Bilder zu machen. »Lehn dich etwas vor«, forderte sie. Johannes tat es und ermöglichte seiner Frau detaillierte Aufnahmen von Carstens Zunge, die überall entlang leckte, wo sie hinkam. »Ich hoffe, du hast verstanden, dass du meinen Anweisungen sofort und umfänglich Folge leisten solltest«, ließ sie Carsten wissen. »Ja, Herrin«, antwortete der Angesprochene kurz angebunden und leckte danach sofort weiter. »Dann wirst du mir jetzt sicher den Entsperrcode für dein Handy geben«, sagte Charlotte. Johannes spürte das Stocken, als Carsten das Lecken einstellte und nicht sofort antwortete. »7364«, antwortete er schließlich und kurz darauf spürte Johannes wieder Carstens Zunge an seinem Anus.

Charlotte nahm sich in der Zwischenzeit Carstens Smartphone und sammelte davon alle relevanten Informationen zusammen. Besonders das Lesen der SMS und E-Mails machte ihr Freude. Nachdem sie alle Informationen hatte, die sie brauchte, durfte Carsten aufhören, Johannes’ Poloch zu lecken. Der Agenturchef sollte sich erheben und zu Charlotte an den Tisch kommen, um den bestellten Salat mit Hähnchenbrust zum Mittag zu essen. Seine Frau öffnete die Flasche Champagner und goss zwei Gläser ein. »Danke übrigens für die Einladung«, sagte Charlotte und prostete Carsten zu. »Sehr gern, Herrin«, rang sich dieser als Antwort ab. Johannes vermutete, dass er bereits mit Schrecken an die Rechnung denken würde. Zeitgleich genoss er das Essen und den Champagner.

Als sie mit essen fertig waren, holte Charlotte ihre Einkäufe aus der Drogerie hervor und hockte sich auf dem Bett zwischen Carstens Beine. »Habe ich es richtig in Erinnerung, dass du lieber von mir als von Johannes verwöhnt werden möchtest?«, fragte sie mit einem süffisanten Lächeln. »Oh ja, Herrin«, antwortete Carsten, dessen Libido beim Anblick der Kondome in die Höhe schoss. Sein bestes Stück stellte sich sofort auf. Johannes verfolgte interessiert, wie seine Frau ein Kondom über den prallen Freudenspender zog. Würde sie ihm wirklich einen Orgasmus bescheren? Er verfluchte seinen Wettstreit mit Markus. Nicht nur, dass er selbst keinen Höhepunkt haben durfte, nun sollte er zusehen, wie ein anderer Kerl einen durch die Hand seiner Frau bekam. Oder gar durch den Mund? Johannes’ Gedanken gingen noch weiter und es schüttelte ihn vor Eifersucht.

Das er mit all seinen Vermutungen genauso falsch lag, wie Carsten mit seinen Hoffnungen, zeigte sich kurz darauf. Charlotte verteilte eine große Menge des Babyöls in Carstens Intimbereich, ohne auf den Bettbezug des Hotels zu achten. Mit kräftigem Griff massierte sie die prallen Hoden. Das entlockte Carsten ein gequältes Stöhnen. »Etwas sanfter, bitte«, bettelte er. »Du hast vergessen mich korrekt anzusprechen«, ermahnte Charlotte und erhöhte den Druck zusätzlich. »Bitte, Herrin«, flehte Carsten und tatsächlich ließ seine Peinigerin von seinen Kronjuwelen ab. Stattdessen glitten ihre Finger tiefer, zwischen die Pobacken. Dank der großzügigen Verwendung von Babyöl, gab es keinen Widerstand, egal wie fest Carsten die Backen zusammenkniff. »Es ist schon lustig«, sagte Charlotte. »Wenn man meint zu wissen, was kommt und es nicht verhindern kann.« Ihr mit Öl benetzter Zeigerfinger umkreiste Carstens Hintereingang. Das Zappeln des Sklaven erfreute die Agenturchefin nur umso mehr.

Dann ging alles sehr schnell. Charlotte griff mit der freien Hand in den Champagnerkühler und holte ein paar Eiswürfel hervor. Diese presste sie umgehend auf Carstens Gemächt. Erschrocken schrie dieser auf, als die Kälte seinen Unterleib in Beschlag nahm. Eine Sekunde später stieß Charlotte ihren Zeigefinger bis zum Anschlag in Carstens Poloch. Als der Muskelring sich zuckend gegen den Eindringling wehrte, war es bereits zu spät. Der zweite Schrei blieb Carsten im Hals stecken. »Ich wusste doch, dass es dir gefallen würde«, meinte Charlotte lachend. Sie drückte die schmelzenden Eiswürfel weiter auf Carstens Intimbereich und fing an, ihren Finger in seinem Hintereingang zu bewegen. Zielstrebig kreiste die Fingerkuppe um die Prostata. Johannes verfolgte das Schauspiel gebannt von seinem Platz. Jegliche Eifersucht war verflogen und er war froh, nicht an Carstens Stelle zu sein.

Charlotte wies ihn an, ihr Handy zu nehmen und Beweisfotos zu machen. Johannes sollte darauf achten, dass sie selbst nicht auf den Bildern zu erkennen war. »Wir brauchen nur das Wesentliche«, sagte sie und grinste. »Ja, Herrin«, antwortete der Ehesklave und machte Nahaufnahmen von Carstens unterer Körperhälfte. Sowohl die Eiswürfel als auch Charlottes Finger in seinem Po waren deutlich zu erkennen. Es folgten weitere Aufnahmen, bei denen auch Carstens Gesicht zu sehen war. Unterdessen massierte Charlotte Carstens Prostata unerbittlich weiter. Der junge Mann vor ihr zerrte an seinen Fesseln und stöhnte. Nach kurzer Zeit, sammelte sich Samenflüssigkeit im Kondom. Fasziniert verfolgte Johannes, wie Carsten ohne Orgasmus abgemolken wurde. Charlotte ließ sich Zeit und hörte erst auf, als nichts mehr kam. »Der ist trockengelegt«, stellte sie zufrieden fest und zog ihren Finger ruckartig zurück.

Nachdem sich Charlotte die Hände gewaschen hatte, zog sie Carsten das Kondom von seinem vor Kälte schlaffen Penis. Auch ohne Orgasmus war es gut gefüllt. »Wohl bekomm’s«, sagte sie und reichte das Präservativ an Johannes weiter. Ehe er eine Frage stellen konnte, erinnerte Charlotte ihn mit einem strengen Blick daran, dass er sich keine Strafe einhandeln sollte. Ohne Diskussion führte Johannes das Kondom an seinen Mund und trank den salzigen Inhalt. »Damit bist du wieder bei plus vier«, lobte Charlotte. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes, dessen Gesicht noch immer vor Ekel verzogen war. »Danke, Herrin.« »Schwuchtel«, zischte Carsten. »Dünnes Eis«, ließ Charlotte ihn wissen. »Sehr dünnes Eis.« Das war auch das Stichwort, denn sofort nahm sie einen Schwung neue Eiswürfel und kühlte damit Carstens Gemächt, während Johannes Carstens Keuschheitsgürtel im Bad reinigen sollte.

Danach brachte Charlotte den Peniskäfig unter lautstarkem Protest von Carsten wieder an und ließ das Schloss einschnappen. »Was soll das?«, brüllte er. »Ich habe alles gemacht, was ihr wolltet!« »Wir mussten ziemlich viel nachhelfen«, gab Charlotte zu bedenken. »Außerdem habe ich nie gesagt, dass wir dich danach frei lassen würden, oder?« Carsten sah sie sprachlos an und Charlotte lächelte triumphierend. »Ich war immerhin so nett, dafür zu sorgen, dass deine Eier nicht mehr ganz so dick sind. Ein Orgasmus wäre aber definitiv zu viel des Guten gewesen«, sagte sie. »Aus Erfahrung weiß ich, dass besonders zu Beginn eine lange Zeit ohne Höhepunkt nötig ist, damit ein Sklave seinen Platz lernt. Nicht wahr, Johannes?« »Ja, Herrin«, sagte ihr Ehesklave, doch trotz Carstens abfälliger Bemerkung bemitleidete er den jungen Mann.

»Wenn deine Verlobte den Schlüssel will, soll sie sich selbst direkt an mich wenden«, ließ Charlotte wissen und wedelte mit dem Objekt der Begierde vor Carstens Nase. Danach steckte sie den Schlüssel wieder ein und befahl Johannes sich anzuziehen. Ihr Mann kam der Aufforderung schnell nach, besonders da Charlotte erneut zum Telefon griff und eine weitere Flasche Champagner bestellte. Anschließend nahm sie ihre Tasche und ging mit Johannes zur Tür. Die Flasche Babyöl und die Packung Kondome ließ sie auf dem Bett zurück. »Was ist mit mir?«, wollte Carsten wissen. Mit einem Lächeln lief Charlotte zu ihm zurück und löste die Fesseln an seinen Händen minimal. »Du kannst dich entweder selbst befreien oder auf Hilfe warten. Ich nehme an, die Details über dieses Zimmer sprechen sich bereits im Hotel rum«, sagte sie. »Der Zimmerservice kommt in zehn Minuten.« Charlotte und Johannes verließen das Zimmer und ließen die Tür einen Spalt offen.

Nach der langen Mittagspause, ging es für die beiden wieder zurück ins Büro. Frau Müller lächelte freundlich, als die beiden Chefs wiederkamen. »Hatten sie eine schöne Mittagspause?«, fragte Charlotte und unterhielt sich kurz mit der Sekretärin. »Auf jeden Fall«, antwortete diese und erzählte von der gemeinsamen Pause mit ihren Kolleginnen. »Und Sie?« »Gutes Essen und exzellente Unterhaltung«, verriet Charlotte und grinste. »Wo genau waren Sie denn? Vielleicht sollten wir da auch mal hingehen. Was meinst du, Sabine?«, wandte sich Frau Müller an ihre Tochter. »Warum nicht«, antwortete die Blondine und warf einen Blick zu Johannes. Dieser rollte mit den Augen und schüttelte den Kopf in Frau Müllers Rücken. Charlotte freute sich sichtlich über diese Reaktion. Danach ging es für alle zurück an die Arbeit.

Auf dem Weg nach Hause erzählte Charlotte Johannes, dass sie sich von Sabine ihre Einkäufe hatte zeigen lassen. »Nadine hat ihr drei Buttplugs rausgesucht«, erzählte sie. »Drei verschiedene Größen, damit sie sich langsam daran gewöhnen kann. Die beiden großen sind noch im Büro. Den kleinen sollte sie mitnehmen und morgen tragen.« »Den ganzen Tag?«, fragte Johannes nach. »Mal schauen«, antwortete Charlotte. »Das entscheide ich spontan. So oder so, wird sie das Training brauchen.« »Du glaubst, dass ich verliere?«, wollte Johannes wissen und konnte nicht vermeiden, beleidigt zu klingen. »Ich denke nicht, dass deine Chancen schlecht stehen. In Stein gemeißelt ist dein Sieg aber nicht«, ließ Charlotte ihn wissen. »Außerdem kann es nicht schaden, dass sie weiß, wo ihr Platz ist.« Johannes nickte, hatte aber zunehmend das Gefühl, dass seine Frau Sabine als Rivalin wahrnahm.

Vor dem Haus wartete Markus. Als Johannes ihn sah, wurde ihm wieder bewusst, dass Charlotte den Fitnesstrainer für den Abend erneut eingeladen hatte. So sehr er ihren Standpunkt verstehen konnte, so sehr wollte er möglichst viel Abstand zwischen sich selbst und seinem Rivalen bringen. Das nützte jedoch wenig. Nachdem er und Charlotte ausgestiegen waren, ging die Agenturchefin um das Auto und küsste Markus zur Begrüßung innig. Ein anderes Ehepaar aus ihrem Wohnhaus kam gerade nach Hause und sah die Szene. Die fragenden Blicke wechselten zwischen dem küssenden Paar und Johannes, der unbeteiligt daneben stand. Freundlich grüßten die beiden und gingen aufgeregt flüsternd ins Haus. Johannes wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken. Bis zu diesem Zeitpunkt war niemandem in ihrer direkten Nachbarschaft etwas aufgefallen, soweit er sich bewusst war. Nun konnten die anderen Bewohner des Hauses anfangen, ihre Theorien über eine offene Ehe zu spinnen.

Gemeinsam liefen Charlotte, Markus und Johannes die Treppe hinauf zur Wohnung. Die Agenturchefin nutzte die Zeit, um den Fitnesstrainer zu seinem Tag zu befragen. »Es war gut«, gab Markus zurück. »Viel zu tun, aber gut. Nur musste ich ewig warten, bis ich in Ruhe duschen konnte.« Charlotte sah ihn kurz verwundert an, ehe sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht abzeichnete. »Wenn du den Keuschheitsgürtel geheim halten willst, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben«, gab sie lächelnd zurück. Johannes konnte sich vorstellen, dass seiner Frau die Vorstellung gefiel, alle Trainerkollegen, egal ob männlich oder weiblich, würden von dem Keuschheitsgürtel erfahren. So würden sie direkt erkennen können, dass Markus unter ihrem Einfluss stand. »Außerdem liegt es an euch, wie lange der Wettstreit dauert«, fügte Charlotte hinzu und schloss die Wohnungstür auf. »An ihm«, gab Markus zurück und nickte in die Richtung von Johannes. »Sobald er aufgibt, ist der Wettstreit zu Ende.« Johannes ignorierte die Aussage und nachdem Charlotte die Wohnungstür geschlossen hatte, fing er an sich auszuziehen.

»Magst du dich nicht auch freimachen?«, fragte Charlotte und gab Markus einen Kuss, während er seine Tasche abstellte. »Ist das dein Ernst?«, kam die Frage vom Fitnesstrainer zurück. »Auf jeden Fall«, versicherte Charlotte. »Deinen Körper zu sehen macht mich so scharf. Und den Vergleich wirst du doch sicher nicht scheuen.« Während sie sprach, streichelte sie über Markus’ Bauch. Durch das enganliegende Shirt zeichnete sich sein Sixpack deutlich ab. »Wenn du es willst, Süße«, antwortete er und küsste Charlotte leidenschaftlich, ehe er auch seine Klamotten ablegte. Als er bis auf den Keuschheitsgürtel nackt war, ließ er die Muskeln spielen und zog seine Affäre erneut zu sich heran. Charlotte machte dieses Spiel gerne mit und rieb ihren Körper an Markus, in dessen Peniskäfig es deutlich enger wurde. »Bist du so lieb und kochst uns was Leckeres«, säuselte Charlotte ihm ins Ohr. »Und du, mein lieber Johannes, hast sicher noch etwas Wäsche vom Wochenende zu sortieren.« »Ja, Herrin«, gab Johannes zurück und beeilte sich, von dem küssenden Paar weg zu kommen. »Was immer du willst, meine Süße«, hörte er Markus sagen, bevor er die Badezimmertür schloss.

Wenige Minuten später betrat Charlotte das Bad. »Nach dem heutigen Tag brauche ich erst mal eine Dusche«, erklärte sie und fing an, sich auszuziehen. Die Kleidungsstücke ließ sie achtlos fallen. Sofort kümmerte sich Johannes darum, diese zusammenzulegen oder in die entsprechenden Wäschekörbe zu werfen. Während Charlotte unter der Dusche stand, sortierte Johannes alles für eine Maschine Buntwäsche und schaltete die Waschmaschine an. Danach organisierte er die Schmutzwäsche für zwei weitere Maschinen. Hin und wieder wechselten Charlotte und er einen Blick. Es kam Johannes so vor, als würde sie sich ihm extra zuwenden, als sie anfing, ihren Körper einzuschäumen. Schon der Anblick ihres nackten Körpers hatte ausgereicht, um sein bestes Stück anschwellen zu lassen, soweit es der Keuschheitsgürtel zuließ. Nach dieser erotischen Einlage, drückte es schmerzhaft zwischen Johannes’ Beinen. Das besserte sich auch nicht, als Charlotte aus der Dusche trat und sich von Johannes abtrocknen ließ. Als sie das Bad verlassen hatte, nutzte Johannes die Gelegenheit für eine eiskalte Dusche.

Nachdem er das Bad auf Vordermann gebracht hatte, ging Johannes nach den anderen beiden schauen. Markus kochte aufwendig und produzierte dabei jede Menge Abwasch. Er lief in der Küche auf und ab, wobei sein verschlossenes, bestes Stück zwischen den Beinen hin und her wackelte. Charlotte saß im Wohnzimmer auf der Couch und las ein Buch. Sie hatte nach der Dusche lediglich ein großes T-Shirt angezogen. Auf dem Bauch liegend, streckte sie Johannes ihren nackten Po entgegen, von dem der Stoff des Kleidungsstücks nach oben gerutscht war. »Kannst du mir etwas zu trinken bringen?«, fragte Charlotte. »Danach könntest du in der Wohnung Staub wischen. Die Hausarbeit ist durch den Ausflug am Wochenende etwas kurz gekommen.« »Ja, Herrin«, antwortete Johannes und lief in die Küche. Er war froh, dass Markus ihm keine Beachtung schenkte. Schnell holte er eine Flasche Wasser sowie ein Glas und brachte es Charlotte. »Danke«, sagte sie, nachdem Johannes ihr eingegossen hatte. Anschließend vertiefte sie sich wieder in ihr Buch.

Johannes kümmerte sich in der nächsten Stunde um den Haushalt, während Markus fleißig das Abendessen zubereitete. Charlotte lag auf der Couch und genoss sichtlich ihr Leben mit zwei männlichen Sklaven. Johannes grinste beim Aufhängen der Wäsche, als ihm bewusst wurde, wie gut Charlotte Markus um den Finger gewickelt hatte. Der Fitnesstrainer erkannte nicht, dass sie ihm nur Honig ums Maul schmierte, um ihren Willen zu bekommen, soweit war Johannes sich sicher. ›Über kurz oder lang wird Charlotte erkennen, dass diese Affäre das Haltbarkeitsdatum überschritten hat‹, dachte Johannes bei sich. Er stand auf dem Balkon, wo der Wäscheständer stand, und warf einen Blick über die Schulter. Charlotte, deren nackter Po immer noch wie auf dem Präsentierteller lag, las mit einem Lächeln ihr Buch. Es war nur eine Frage der Zeit, versicherte Johannes sich selbst in Gedanken. Als er mit dem Aufhängen der Wäsche fertig war und die Balkontür geschlossen hatte, kam Markus gerade ins Wohnzimmer.

»Essen ist fertig«, sagte er und fügte mit Blick auf Charlottes blanke Kehrseite hinzu: »Hier gibt es aber auch einige Leckerbissen.« »Erst mal schauen, was du so zu bieten hast«, erwiderte Charlotte. »Ich habe Hunger und ohne Leistung keine Belohnung.« Die beiden nackten Männer und ihre leicht bekleidete Herrin begaben sich in die Küche. Johannes musste zugeben, dass das Essen von Markus wirklich gut schmeckte. Im Gegensatz zu Charlotte äußerte er es aber nicht verbal. »Das war sehr gut«, lobte Charlotte nachdem sie ihre zweite Portion gegessen hatte. »Ich denke, es ist nur gerecht, wenn du dich darum kümmerst aufzuräumen, Johannes.« »Ja, Herrin«, gab ihr Mann zurück und machte sich daran, den Tisch abzuräumen. »Und für dich, gibt es Nachtisch«, meinte die Agenturchefin grinsend zu Markus und schob ihr T-Shirt hoch. Willig hockte sich der Fitnesstrainer zwischen ihre Beine und fing an, die feuchte Spalte zu lecken.

Johannes verfolgte das Treiben aus dem Augenwinkel, während er die Spülmaschine einräumte. Es war das einzige Gerät, das er im Ferienhaus vermisst hatte. Nachdem alles sauber war, blieb er unschlüssig stehen. Markus gab immer noch sein bestes zwischen Charlottes Beinen. Die Eheherrin sah ihren Ehesklaven an und zog ihr T-Shirt vollends aus. »Du könntest mich massieren«, sagte sie. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes, der dem Vorschlag umgehend nachkam. Mit geübtem Griff massierte er Charlottes Schultern und konnte beim Blick an ihrem Körper hinab Markus dabei zusehen, wie er über After und Damm zurück zur Klitoris leckte. Kurz darauf führte der Fitnesstrainer einen Finger an Charlottes Hintereingang und drückte sanft dagegen. »Was soll das denn werden?«, fragte sie. »Ein kleiner Vorgeschmack«, antwortete Markus mit einem frechen Grinsen. »Es sei dir gegönnt, aber übertreibe es ja nicht«, warnte Charlotte und stöhnte laut auf, als Markus anfing seinen Finger in ihren Po zu bewegen.

»Du darfst auch etwas mutiger werden«, sagte Charlotte anschließend zu Johannes und griff nach seinen Händen um sie von ihren Schultern zu den Brüsten zu führen. Johannes kam der Einladung nach und massierte die beiden Halbkugeln. Zwischen seinen Fingern drückte er die Brustwarzen ganz leicht zusammen. Zwischen den beiden Männern und ihren Liebkosungen kam Charlotte immer mehr in Fahrt und kurze Zeit später zum Orgasmus. Das laute Stöhnen erfüllte die Küche und Johannes konnte sich gut vorstellen, dass das ihren Nachbarn noch mehr zum Reden geben würde. »Das war der Wahnsinn«, stellte Charlotte geschafft fest. »Das müssen wir unbedingt wiederholen. Du solltest dir allerdings ein paar Tipps von Johannes geben lassen, Markus. Mit seiner Zunge ist er dir einiges voraus.« Gut gelaunt lief sie ins Bad um sich für das Bett fertig zu machen.

Johannes und Markus blieben in der Küche zurück. Der junge Unternehmer war von dem versteckten Lob seiner Frau beflügelt. Er stand vor seinem Rivalen, der noch immer am Boden kniete. Die beiden nackten Männer sahen sich gegenseitig an. Von oben herab und mit Charlottes Bemerkung im Ohr, fühlte sich Johannes großartig. Er bot Markus die Hand an, um ihm aufzuhelfen, doch der Fitnesstrainer schlug sie aus. »Lass mich in Ruhe«, sagte er und erhob sich. Direkt vor Johannes baute sich Markus auf und sah ihn mit funkelnden Augen an. »Ich mach dich fertig, Kleiner«, drohte er. »So oder so. Ich mach dich fertig. Du solltest dir also dein dreckiges Grinsen sparen. Du bildest dir nur ein, du würdest besser lecken, weil sie mich damit aufziehen will, aber wir wissen beide, dass das nicht wahr ist. Und selbst wenn, ich ficke sie besser. Und der Vorgeschmack hat ihr gefallen.« Ein Grinsen zeichnete sich auf Markus’ Gesicht ab und er folgte Charlotte ins Bad.

Johannes beschloss, etwas Abstand zu gewinnen und blieb in der Küche. Die zwangsweise Enthaltsamkeit hatte Markus’ Testosteronspiegel deutlich in die Höhe schnellen lassen. Der Agenturchef war sich sicher, dass er gewinnen würde. Ihm war aber auch klar, dass er die direkte Konfrontation vermeiden sollte, gerade wenn Charlotte nicht als Schiedsrichterin in der Nähe war. Beim Gedanken an seine Frau und ihrem Lob für seine Qualitäten beim Oralsex musste Johannes grinsen. Es kam halt doch auf die Technik an. Nachdem das Bad frei war, beeilte er sich, schnell auf die Toilette zu gehen und Zähne zu putzen. Anschließend ging er ins Schlafzimmer, wo Markus und Charlotte bereits im Bett lagen. Während letztere auf ihn wartete, war der grimmige Gesichtsausdruck des Fitnesstrainers eindeutig. Schnell löschte Johannes das Licht und legte sich auf seine Seite. »Gute Nacht, Herrin«, sagte Johannes und küsste Charlotte innig, ehe er sich auf die Seite drehte um zu schlafen. »Gute Nacht, ihr beiden«, sagte Charlotte und schlief bald zufrieden ein.


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