Ehesklave

Kapitel 13

Obwohl Johannes am Vorabend wieder einmal mit umgelegtem Keuschheitsgürtel ins Bett gehen musste, schlief er am Mittwochmorgen lange. Sein bestes Stück schien durch den Höhepunkt wenige Stunden zuvor soweit besänftigt zu sein, dass es ihn nicht zu unsäglicher Stunde weckte. Was Johannes jedoch aus dem Schlaf holte, war das Stöhnen neben ihm. Verschlafen blickte er auf Charlottes Seite. Seine Frau lag splitternackt auf ihrer Bettdecke und befriedigte sich selbst. Auch als sie merkte, dass ihr Mann sie beobachtete, massierte ihre linke Hand weiter ihre Brüste, während die rechte Hand zwischen den Beinen ihr Werk verrichtete. »Du glaubst gar nicht, wie sehr es mich erregt, mir vorzustellen, welches Donnerwetter gestern dieser Macho Carsten abbekommen hat«, meinte sie grinsend und kurz darauf stöhnte sie laut auf.

»Vermutlich hat ihm seine Liebste die Hölle heiß gemacht. Oder den Schlüssel direkt im Klo runtergespült, dann kann er mal sehen, wie er aus der Nummer wieder rauskommt.« Während sie sprach, bewegten sich ihre Finger immer schneller über Liebeslippen und Perle. Johannes war erstaunt, wie sehr diese sadistischen Gedanken die Libido seiner Ehefrau beflügelten. ›Zumindest besser er als ich‹, dachte Johannes bei sich, besonders nachdem er dank Carstens vorschnellem Ausspucken wieder auf Charlottes Hilfe bei der Beschaffung von anderem Lustsaft hoffen musste. Ein Gedanke, der ihm besonders auf leeren Magen so gar nicht behagte. Er würde nicht darum herumkommen, erneut das Sperma eines anderen Mannes zu kosten und er war sich sicher, dass Charlotte jeden Moment sowie seinen angewiderten Gesichtsausdruck genießen würde.

Mitten in seine Gedankengänge drang das laute Aufstöhnen von Charlotte, die zum Orgasmus kam. Nachdem der Höhepunkt über ihren Körper hinweggerollt war, lag sie noch eine Weile mit geschlossenen Augen auf ihrer Bettseite, während ihre Hände die Liebkosungen in langsamer werdenden Bewegungen ausklingen ließen. Mittlerweile drückte auch Johannes’ bestes Stück wieder gegen sein Gefängnis, jedoch ohne Erfolg. Wehleidig blickte der Ehesklave zu seiner Herrin, doch diese bedachte ihn nur mit einem spöttischen Lächeln. Ohne ein Wort zu sagen, machte sie ihm klar, dass es keine Abkürzung für seine Aufgabe und den nächsten Orgasmus bei ihm geben würde. Stattdessen hielt sie ihm ihre mit Lustsekret benetzten Finger hin, die Johannes brav ableckte. »So ist’s recht«, lobte sie ihn. »Nur ich glaube, eine Dusche brauche ich trotzdem.«

Johannes folgte ihr ins Bad, wo Charlotte mit einer warmen Dusche und ausgiebigem Einseifen ihren Start in den Tag noch besser machte. »Ich finde es schön, wenn du mich so notgeil ansiehst«, lachte sie, ohne damit aufzuhören, ihre großen Brüste einzuschäumen. Johannes blickte verlegen zu Boden. »Aber ich glaube, du kannst die Zeit auch besser nutzten und schon mal mit dem ersten Teil des Sportprogramms anfangen.« »Ja, Herrin«, gab Johannes zurück und begann mit fünfzig Liegestützen. Als er diese beendet hatte, stieg Charlotte gerade aus der Dusche und begann sich abzutrocknen. Dazu stellte sie sich direkt vor die Füße von Johannes, der gerade mit den Crunches begonnen hatte. Bei jedem Hochkommen, hatte er einen ungehinderten Blick auf die hüllenlose Vorderseite von Charlotte. Der Pfeil aus Schamhaar, der auf die haarlose Spalte zeigte, war ein richtiger Blickfang.

Während Charlotte sich schon einmal das Outfit fürs Büro anzog, musste Johannes sein Sportzeug anziehen und im Anschluss seiner Frau zum Bäcker beim Park folgen. »Du weißt ja, was deine Aufgabe ist«, meinte sie und ging in den Laden, um sich ihr Frühstück zusammenzustellen. Von innen schaute eine Verkäuferin interessiert zu ihm hinaus. Vermutlich erinnerte sie sich noch an seinen Auftritt vom vorherigen Freitag. Das war für Johannes das Zeichen, in Richtung Park zu laufen und mit den Runden zu beginnen. Er hoffte eine zusätzliche Runde zu schaffen, bevor Charlotte wieder herauskam und auf die Uhr blickte. Schon allein bei dem Gedanken an die möglichen Konsequenzen für ein Versagen stand ihm der Schweiß auf der Stirn. Gleichzeitig schien das alles seiner Erregung keinen Abbruch zu tun, denn sogar bei dem Gedanken an das Bild, dass ihm Sabine Dienstagmittag vorgelegt hatte, spürte er einen Anflug von Geilheit.

Als Charlotte zu ihm kam, hatte Johannes 34 Runden geschafft. Obwohl es am dritten Tag in Folge ein neuer persönlicher Rekord war, fehlten zum geforderten Ziel noch 16 Runden, Extrarunde hin oder her. Doch den Gedanken schob er für einen Moment beiseite, als er erkannte, dass Charlotte Sabine im Schlepptau hatte. »Sabine wird mich gleich ins Büro fahren, dann kannst du dich in Ruhe duschen und fertig machen«, erklärte Charlotte. »Guten Morgen«, begrüßte Sabine ihn und bedachte mit einem frechen Grinsen sein pinkfarbenes Sportoutfit. »Guten Morgen«, gab Johannes zurück und betrachtete Sabine. Unter ihrer Bluse schien sie keinen BH zu tragen und ob das gleiche Bekleidungsstatut unter dem knielangen Rock galt, konnte Johannes nur erahnen.

»Wenn ich richtig gezählt habe, fehlen wieder einmal 16 Runden, du weißt, was das heißt«, meinte Charlotte und blickte Johannes mit strenger Miene an. »Ja, Herrin.« »Du weißt, dass du die Wahl hast. Wie entscheidest du dich?« Das war eine schwierige Frage für Johannes. Allein bei dem Gedanken an die Brennnesseln zogen sich seine Hoden so gut es ging zusammen und die Vorstellung, dass Sabine der Strafe beiwohnen würde, half nicht wirklich. Gleichzeitig überschlug er im Kopf, dass er mit den 18 Strafpunkten vom Vortag und den neuen 16 bereits bei 34 sei, sodass das erste Drittel schon voll wäre. »Was denn für eine Wahl?«, wollte Sabine wissen und wurde dafür von Johannes mit einem bösen Blick bedacht. Charlotte achtete nicht darauf und erklärte Sabine, dass Johannes für jede Fehlrunde »Spezialkniebeugen« machen musste oder Strafpunkte gutgeschrieben bekam, die final zu einer Verzierung führen würden. Nun verstand auch Sabine, warum sie ihm am Vortag das fragliche Bild bringen sollte und grinste.

»Ich nehme die Kniebeugen«, entschied sich Johannes, denn so sehr die Vorstellung eines Intimpiercings oder versauten Tattoos ihn erregte, so sehr fürchtete er sich auch vor der tatsächlichen Umsetzung einer solchen Strafe. Gefolgt von Sabine und Charlotte lief er zu der abgelegenen Stelle des Parks, wo sich das verwilderte Beet befand. Ohne große Umschweife entledigte sich Johannes seiner Sporthose und ließ diese auf den Boden fallen, ehe er sich in das Meer aus Disteln und Brennnesseln stellte. Mit leuchtenden Augen sah Sabine ihm zu und verstand nun, was ihre Chefin mit »Spezialkniebeugen« gemeint hatte. »Dann mal los«, forderte Charlotte und Johannes folgte der Anweisung zögerlich.

Wie schon am Montag, war der erste Kontakt der Nesseln mit seinem Schambereich der schlimmste. In Sekunden juckte von Gemächt über Damm bis hin zur Pospalte alles. Ein Jammern entglitt Johannes, als er sich wieder in die Höhe drückte. »Stell dich nicht so an«, meinte Charlotte und verdrehte gespielt die Augen. »Genau, der Keuschheitsgürtel schützt doch eh das meiste«, gab Sabine ihren Senf dazu. So hatte Charlotte es noch gar nicht gesehen. Im Gegensatz zum metallenen Keuschheitsgürtel, der durch die einzelnen Streben kaum Schutz geboten hatte, bestand der CB3000 rundum aus Plastik, das Johannes’ kleinen Freund vor Disteln und Brennnesseln bewahrte. »Da hat Sabine recht«, meinte sie schließlich. »50 Prozent Aufschlag, also insgesamt 24 Kniebeugen.«

»Das ist doch nicht euer Ernst!«, jammerte Johannes, der gerade ein zweites Mal in die Knie gegangen war und spürte, wie sich ein Blatt Brennnessel durch den Schlitz am vorderen Ende des Keuschheitsgürtels stahl und ihn sehr empfindlich pikste. »Und ob es unser Ernst ist«, gab Charlotte zurück. »Für deine Meckerei machst du zwei Kniebeugen extra und bekommst außerdem noch zwei Strafpunkte oben drauf.« Das ließ Johannes verstummen und er begnügte sich damit, Sabine böse anzufunkeln. Die junge Blondine schaute bedrückt zu Boden, konnte ein Grinsen aber nicht verkneifen. Es war ihr offensichtlich unangenehm, Johannes eine Extrastrafe eingebrockt zu haben, gleichzeitig ließ die Schadenfreude die Tat für sie in einem nicht ganz so negativen Licht dastehen.

Als Johannes endlich die 26 Kniebeugen geschafft hatte, durfte er sich wieder seine Sporthose anziehen. Auch dieses Mal ein Unterfangen, dass er nur auf sich nahm, um wieder vollständig bekleidet zu sein und zur Wohnung laufen zu können, denn der enganliegende Stoff rieb unangenehm an den malträtierten Körperstellen. Nachdem Charlotte und Sabine sich verabschiedet hatten und zu Sabines Auto liefen, war Johannes froh über ein bisschen Zeit für sich. In der Wohnung angekommen, riss er sich die Sportsachen vom Leib und hängte sie zum Auslüften auf, ehe er sich ein kleines Frühstück gönnte, das er im Stehen einnahm. Bis zur nachfolgenden Dusche hatte sich der Juckreiz gelegt und das kalte Wasser linderte die Reaktion auf die Brennnesseln ebenfalls, sodass Johannes ohne Probleme in seine Bürosachen schlüpfen und zur Agentur fahren konnte.

Während er durch die Stadt fuhr und an einer roten Ampel zum Halten kam, fiel ihm auf, dass er seit fast zwei Wochen erstmals wieder selbst hinter dem Steuer saß. Er dachte kurz darüber nach, einfach irgendwo hinzufahren, doch er war sich sicher, dass Charlotte ihn finden würde. Außerdem hatte er noch eine Rechnung mit Sabine offen, die es zu begleichen galt. Also steuerte Johannes den Wagen zielstrebig in die Tiefgarage unter dem altbekannten Bürogebäude. Als er mit dem Fahrstuhl oben ankam und das Sekretariat betrat, schaute Sabine ihn mit schuldbewusstem Blick an, ehe sie sich wieder der Arbeit zuwendete. Kurz bevor Johannes sein Büro betrat, warf er nochmal einen Blick über die Schulter. Von seiner Position aus konnte er sehen, was von der Eingangstür aus verborgen gewesen war. Sabine saß wieder von der Hüfte an nackt auf dem Bürostuhl, den sie soweit es ging an den Tresen herangerollt hatte. Bevor es in seinem Keuschheitsgürtel zu eng wurde, verschwand Johannes in seinem Büro und fing an zu arbeiten.

Den restlichen Vormittag verbrachte er damit, E-Mails zu beantworten und Telefonate zu führen. Besonders in Folge des Kundentermins vom Vortag waren zahlreiche Dinge in die Wege zu leiten und Konzepte auszuarbeiten, sodass es für Johannes ein Arbeitstag wie jeder andere war, nur, dass er seit anderthalb Wochen fast rund um die Uhr mit einem Keuschheitsgürtel verschlossen war. Nicht mal 24 Stunden nach seinem letzten Höhepunkt drückte sein bestes Stück mit regelmäßiger Frequenz gegen das Gefängnis aus Plastik, besonders, wenn Johannes’ Gedanken in unkonzentrierten Momenten zu dem Anblick von Sabines nacktem Unterleib auf dem Bürostuhl abglitten. Als er die geplante Arbeit nach einigen geistigen Unterbrechungen geschafft hatte, lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und dachte über Sabines Verhalten am Vormittag nach und wie er es ihr heimzahlen könnte. Nur wegen ihr hatte er am Ende zehn zusätzliche Kniebeugen im Unkraut machen müssen und außerdem zwei Strafpunkte kassiert.

»Na, wo träumst du vor dich hin?«, wollte Charlotte wissen, die in der Zwischenzeit Johannes’ Büro betreten hatte und ihn angrinste als er zusammenschreckte. »Hast du schon Sehnsucht nach deinem kleinen Freund und der Zeit, wenn er endlich wieder zum Spielen rauskommen darf? Oder hast du einfach nur Hunger auf Mittagessen?« »Ich, ähm…«, fing Johannes an, doch er merkte schnell, dass Charlotte nicht wirklich an einer Antwort interessiert war. »Wie dem auch sei«, sagte sie, »Sabine hat uns ein paar Sandwiches geholt und wir könnten jetzt Mittagspause machen.« »Sehr gern«, gab Johannes zurück, nachdem er sich wieder gefasst hatte und schob auf Charlottes strengen Blick nach: »Herrin.« »Geht doch«, meinte seine Frau und ging wieder aus dem Büro ins Sekretariat, wo Sabine auf ihre beiden Chefs mit dem Essen wartete. Während sich die drei die frisch belegten Sandwiches schmecken ließen, blieb Sabine wie festgeklebt auf ihrem Stuhl sitzen, während Charlotte und Johannes auf der anderen Seite des Tresens standen und sich über die beruflichen Geschehnisse des Vormittags unterhielten. »Brauchst du noch Kapazitäten für den Verlagstermin gestern?«, wollte sie wissen und Johannes gab ihr zu verstehen, dass sie noch am Nachmittag das Konzept mit der Planung auf dem Tisch haben würde.

»Da wir gerade dabei sind, Dinge auf den Tisch zu packen«, wechselte Charlotte das Thema und sah Sabine an. »Du hattest mir doch gesagt, dass du uns etwas zeigen willst.« Dann wendete sie sich wieder Johannes zu: »Ich wollte auf dich warten, damit dir nichts entgeht.« »Danke, Herrin«, antwortete Johannes ohne eine Ahnung zu haben, worum es ging. Als Sabine jedoch den Dildo hervorholte und auch mit dem Standfuß auf den Tisch drückte, hatte er eine Ahnung, was die versprochene Demonstration beinhalten sollte. »Du bist dir also sicher, dass du das jetzt kannst?«, wollte Charlotte von Sabine wissen und diese antwortete gefasst: »Ja, Herrin.« »Na dann mal los.« Gespannt sah Johannes zu, wie Sabine ihre Lippen über den Kunstphallus stülpte und den Schaft immer tiefer in ihren Rachen gleiten ließ. Nachdem sie zwei Drittel geschafft hatte, stockte sie kurz, machte dann aber langsamer weiter. Den letzten Zentimeter brachte sie mit Mühe unter, ehe sie eine Sekunde später wieder hochkam und kurz hustete.

»Nicht schlecht«, stellte Charlotte fest. »Aber auch nicht wirklich überzeugend.« Etwas entsetzt sah Sabine ihre Herrin an, die sich sofort in der Pflicht sah, ihre Schülerin zu korrigieren. »Zum einen habe ich dir bereits am Montag gesagt, dass du dir das Ding nicht einfach lieblos in den Mund stopfen sollst. Ich weiß ja, dass du dich bei der Möglichkeit einen Schwanz zu blasen kaum zurückhalten kannst und nicht mal vor verlobten Männern Halt machst, aber etwas mehr Gefühl und Hingabe wären schon angebracht. Und zum anderen war das gerade mal ein Wimpernschlag, den du mit dem ganzen Teil im Mund verbracht hast. Das kann man wohl kaum Deep Throat Fertigkeiten nennen.« »Es ist gar nicht möglich, das länger zu machen«, beschwerte sich Sabine. »Wetten doch?«, lachte Charlotte auf.

Ohne eine Antwort abzuwarten nahm sie den Dildo von der Tischfläche und gab ihm ein paar flüchtige Küsse den Schaft entlang bis zu den nachgeformten Hoden und wieder zurück. Nachdem sie den ersten Punkt ihrer Ansprache unterstrichen hatte, folgte umgehend der zweite. Mit erstauntem Blick verfolgte Sabine, wie Charlotte das Sexspielzeug der Länge nach in ihrem Mund verschwinden ließ. Selbst als der Schaft komplett verschwunden war, ließ sich ihre Chefin eine Weile Zeit, ehe sie den Kunstphallus wieder rausholte. Auch Johannes bedachte seine Frau mit einem anerkennenden Blick, doch seine Stimmung verdunkelte sich sofort, als er daran dachte, wie sie ihm von ihrem Training mit Markus’ bestem Stück erzählt hatte. Spätestens jetzt gab es keinen Zweifel mehr für Johannes, dass diese Geschichte der Wahrheit entsprach.

»Erzähl mir also nicht, es wäre nicht möglich«, stellte Charlotte fest und sah Sabine streng an. »Ich sehe jedoch ein, dass du dich durchaus bemüht hast, wenngleich keine Glanzleistung dabei herausgekommen ist.« »Danke, Herrin«, antwortete Sabine leise und die aufsteigende Hoffnung, dass sie von nun an wieder komplett bekleidet im Büro sein dürfte, war offensichtlich. Doch an dieser Stelle hatte sie die Rechnung ohne ihre Herrin und Chefin gemacht. »Nehmen wir mal an, das hier wäre ein echter Schwanz gewesen«, meinte diese und wedelte mit dem Dildo vor Sabines Nase herum. »Bei der Leistung wäre der eher erschlafft als gekommen.« Johannes, der sich sicher war, dass er schon von weit weniger einen Orgasmus bekommen hätte, ignorierte diesen Gedanken und pflichtete Charlotte mit einem Nicken bei.

»Vielleicht bist du ja bei anderen Dingen besser«, meinte Charlotte und sah den Dildo an. Dann grinste sie, bückte sich und drückte das Sexspielzeug mit dem Standfuß gegen die Vorderseite des Tresens, welche Sabine in den letzten Tagen so gute Dienste als Sichtschutz geleistet hatte. »Komm her«, befahl Charlotte und Sabine folgte der Aufforderung zögerlich, immer ein Auge auf die offene Tür des Sekretariats gerichtet. »Stell dich nicht so an«, gab Johannes beiläufig von sich. »Die Mitarbeiter sind alle zu Tisch.« »Genau, kein Grund hier auf schüchterne Jungfrau zu machen«, pflichtete Charlotte ihm bei und forderte Sabine anschließend auf, sich auch die wenigen restlichen Klamotten auszuziehen. »Ist doch eh unglaubwürdig, dass die Frauen in den ganzen Filmen ständig noch irgendwas obenrum anhaben«, sagte die Agenturchefin und freute sich über Sabines unsicheres Auftreten. Die junge Blondine wusste es besser, als ihre Brüste und den haarlosen Schambereich zu bedecken, hatte die Arme aber offensichtlich stets in Alarmbereitschaft.

»Können wir nicht wenigstens die Tür schließen?«, bettelte sie. »Du hast deinen Chef doch gehört«, erklärte Charlotte. »Es ist wahrscheinlich eh niemand irgendwo in der Nähe.« »Aber wenn doch?«, jammerte die junge Frau weiter, während Johannes sich schon auf die Folgen dieses Ungehorsams freute. »Mein Gott, heute stellst du dich aber an«, gab Charlotte zurück und verdrehte die Augen. »Was meinst du?«, fragte sie Johannes, der ganz überrascht aufblickte. »Wenn es denn sein muss, können wir die Tür auch schließen«, meinte er fast beiläufig und sah Hoffnung über Sabines Gesicht huschen, während er sich daranmachte, genau dies in die Tat umzusetzen. »Da hat aber jemand einen Stein bei seinem Chef im Brett«, lachte Charlotte und blickte Sabine im nächsten Moment streng an. »Aber du weißt ja, immer wenn du es dir auf der einen Seite etwas leichter machst, wird es auf der anderen Seite schwerer werden. Das ist nur gerecht.« »Ja, Herrin«, antwortete Sabine mit demütigem Blick. »Danke.«

»Na gut, genug geredet«, stellte Charlotte fest. »Runter auf alle Viere und dann will ich sehen, wie du es dir mit dem Dildo selbst machst.« Sabine blickte für einen Moment geschockt, doch ihr wurde offensichtlich schnell wieder bewusst, dass sie bereits auf Bewährung war und kam daher der Aufforderung schnell nach. Wie von Charlotte gewünscht begab sich die Blondine auf alle Viere und näherte sich mit ihrer Kehrseite dem Kunstphallus. Kurz griff sie nach hinten, um die Spitze des Sexspielzeugs an den richtigen Eingang zu manövrieren und schob dann ihren Po weiter in Richtung Tresen. Ohne weiteres Zutun schob sich das Sexspielzeug zu einem guten Stück tief in Sabines Schnecke. Obwohl das Vorspiel bei offener Tür sie peinlich berührt hatte, war es für ihre beiden Chefs offensichtlich, dass die Situation auch einen anregenden Effekt auf ihre Lust gehabt hatte.

Sabine hatte schnell einen Rhythmus gefunden und bewegte sich vor und zurück, sodass ihr Po immer wieder gegen die Platte klatschte, auf welcher der Dildo befestigt war. Ein leises Stöhnen entglitt ihr, während die Welt um sie herum versank. Der perfekte Zeitpunkt für Charlotte, um einzugreifen. »Wenn die Tür schon mal zu ist, kannst du auch deine Sachen ausziehen«, stellte sie an Johannes gewandt fest. Dieser ertappte sich selbst dabei, als er darüber nachdachte, dass die Tür zwar geschlossen, aber nicht abgeschlossen war. Gleichzeitig wusste er natürlich, dass in der Tat alle Mitarbeiter im Normalfall zum Mittagessen gegangen waren und dass auch keiner ohne Klopfen eintreten würde, besonders weil eine geschlossene Sekretariatstür etwas Seltenes in der Agentur war. Ohne Umschweife entledigte er sich seiner Kleidung, sodass sein Körper kurze Zeit später nur noch mit dem Keuschheitsgürtel geschmückt war, in welchem bereits wieder Platzmangel herrschte.

»Ich dachte mir, nun da Sabine etwas geübt hat, kann sie es ja mal bei dir versuchen«, sagte Charlotte und deutete auf den Platz vor der gemeinsamen Mitarbeiterin. Johannes glaubte erst seinen Ohren nicht, setzte sich aber zügig direkt vor Sabine, ehe es sich seine Eheherrin nochmal anders überlegte. »Und du kümmerst dich jetzt mal gefälligst nicht nur um dich selbst!«, fuhr Charlotte Sabine an. Die Angesprochene öffnete erschrocken die Augen und war noch mehr verblüfft, als sie sich plötzlich direkt vor dem verschlossenen Gemächt ihres Chefs befand. »Los, Mund auf und rein damit!«, befahl Charlotte. »Mit dem Keuschheitsgürtel?«, wollte Sabine wissen und Johannes war froh, dass er diese Frage nicht stellen musste. Diese Freude wehrte jedoch nicht lange, denn Charlotte bejahte umgehend. »Natürlich mit Keuschheitsgürtel. Der kleine Johannes darf noch nicht wieder rauskommen zum Spielen und der große Johannes weiß ganz genau warum.«

Das Spiel von Charlotte war noch perfider, als Johannes es für möglich gehalten hatte. Wie oft hatte er innerhalb der letzten Tage darüber phantasiert, wie es wohl wäre, mit Sabine Sex zu haben? Wie oft hatte er von ihren Lippen geträumt, wie sie seinen Zauberstab liebkosen würden, insbesondere nachdem sie mit dem Dildo angefangen hatte vor seinen Augen zu trainieren? Jetzt sah er ihr beim Liebesspiel mit eben diesem Sexspielzug zu und ihre samtweichen Lippen schlossen sich um sein bestes Stück, doch eben nur in der Theorie. In der Praxis nuckelte Sabine an dem Stück Plastik, das sein bestes Stück von der Außenwelt und all den wundervollen Empfindungen abschnitt. Verzweifelt schaute Johannes an sich herab und glaubte, ihn würde der Schlag treffen, als sich sein Blick mit dem von Sabine traf. Auffordernd sah sie ihn von unten an und das freche Grinsen war trotz des Keuschheitsgürtels in ihrem Mund zu erkennen. Als hätte sie ihm sagen wollen: ›Ich werde gleich kommen und du gehst leer aus.‹ Charlotte bemerkte den Blick und sah die Unkonzentriertheit ihrer Schülerin als Anlass zum Tadel. »Du sollst dich dabei schon anstrengen«, meinte sie zu Sabine. »Das hatten wir doch schon vorhin. Nicht einfach nur lieblos rein und raus.«

»Und es gibt noch andere Stellen«, fügte Johannes hinzu und war sich sehr wohl bewusst, dass er sein Glück damit strapazierte. »Stimmt genau«, befand Charlotte aber zu seiner Erleichterung und gab Sabine die Anweisung, sich auch um die Kronjuwelen ihres Ehesklaven zu kümmern. Mit einem sichtbaren Anflug an Frustration ließ Sabine den Keuschheitsgürtel aus dem Mund gleiten und fing an Johannes’ Hoden mit der Zunge zu umspielen und sanft daran zu saugen. Trotz der Unterbrechung hatte sie bald ihren Rhythmus mit dem Dildo wiedergefunden, ebenso ihre Selbstsicherheit mit der sie Johannes von unten ansah. Es fühlte sich gut an, doch der Gedanke, dass er seine Lust nicht vergießen durfte, schmälerte die Freude, zumal Sabine ihrem Orgasmus immer näher kam. »Vergiss nicht, dass du ohne Erlaubnis nicht kommen darfst«, stellte er fest und hoffte erneut auf die Unterstützung von Charlotte, die ihn nicht lange warten ließ. »Da hat er recht. Ich glaube du solltest dich bei ihm bedanken, nicht, dass du sonst noch ohne Erlaubnis einfach einen Orgasmus gehabt hättest.«

Wenn Blicke töten könnten, wäre Johannes in diesem Moment vom Erdboden verschwunden gewesen. Sabines Zorn war ihr ins Gesicht geschrieben und schnippisch gab sie von sich: »Danke, Johannes. Darf ich dir noch ein wenig die Eier lecken?« Da kam dem Angesprochenen der Einfall für die finale Demütigung. »Nein, danke, liebe Sabine. Aber es gibt eine äußerst erogene Zone, die du bisher sträflich vernachlässigt hast.« Während Sabine ihn noch verwundert ansah, grinste Charlotte schon voller Vorahnung und wurde nicht enttäuscht, als ihr Mann einen Moment später flach auf dem Rücken lag und die Knie zur Brust zog, sodass seine Pobacken sich öffneten und Damm sowie Anus frei zugänglich vor Sabine lagen. »Bastard«, gab sie so leise fluchend von sich, dass nur Johannes es hörte. Doch geschlagen gab sich Sabine nicht und zu seiner Zufriedenheit spürte Johannes kurz darauf, wie ihre Zunge seinen After umkreiste.

»Und, versteht sie etwas davon?«, wollte Charlotte wissen. »Oh ja«, keuchte Johannes. Sabine leckte gerade mehrmals mit der ganzen Zunge über seinen Anus und Damm um dann mit einem Schlag der Zungenspitze bei den Hoden aufzuhören, ehe sie wieder dazu überging intensiv den Hintereingang zu bearbeiten. »Dann sollte ich mir dieses Verwöhnprogramm auch mal gönnen«, stellte Charlotte fest. »Ja, Herrin«, antwortete Johannes. »Entweder Sabine ist ein Naturtalent oder sie hat schon das ein oder andere Poloch abgeschleckt.« Charlotte lachte und gab Sabine dann Anweisung, sie solle versuchen mit der Zungenspitze auch in Johannes’ After einzudringen. »Ich glaube nicht an das Naturtalent«, stellte sie fest. »Du weißt genau wie das geht, also sei eine brave Sklavin und fick den Arsch mit deiner Zunge.« Sabine tat, was Charlotte ihr aufgetragen hatte, die Augen beschämt niedergeschlagen, während Johannes seinen Triumph genoss. Das hatte sie nun davon, dass sie ihm die Extra-Kniebeugen eingebrockt hatte.

Charlotte ließ ihre beiden Sklaven noch eine Weile gewähren, ehe Johannes bemerkte, dass Sabine unkonzentriert wurde. »Dann ist es wohl Zeit aufzuhören«, stellte die Agenturchefin fest. Sie konnte sich denken, dass Sabine kurz vor einem Höhepunkt stand und für den Moment hatte sie nicht die Zeit, ihre Sklavin noch für einen unerlaubten Orgasmus zu bestrafen. Nur widerwillig stand Sabine auf, nachdem Johannes schon längst auf den Beinen und wieder halb angezogen war. Der Dildo glänzte vor Feuchtigkeit von Sabines Lustsekret, das ebenso großzügig ihren Schambereich benetzte. »Etwas sauber machen könntest du ihn schon noch«, stellte Charlotte fest und erneut ging Sabine auf die Knie, doch dieses Mal nahm sie den Kunstpenis in den Mund.

Aus Trotz zwang sie ihn der gesamten Länge nach hinein, hielt ihn dort für ein paar Sekunden und ließ ihn erst dann wieder hinaus gleiten. Johannes genoss unterdessen den Anblick auf Sabines hoch gestrecktes Hinterteil. Zwischen den Schenkeln leuchteten die vor Erregungen geschwollenen und feuchten Schamlippen regelrecht. Als Sabine wieder aufstand, standen ihr die Tränen vom Würgereiz in den Augen, doch der Rest ihrer Körpersprache war Stolz. Sie hatte es Charlotte gezeigt, dass sie eine gelehrige Schülerin war und mit jeder Aufgabe fertig werden konnte. Und Johannes? Ja, den würde sie auch noch drankriegen. Mit einem entsprechend finsteren Blick bedachte Sabine ihren Chef, während sie sich anzog. Ohne ein weiteres Wort reichte Charlotte ihrer Angestellten den Rock, mit dem das Outfit komplettiert wurde. Anschließend setzte sie sich wieder an ihren Arbeitsplatz.

»Und der hier, kommt jetzt zu dir«, stellte Charlotte fest, nahm den Dildo und reichte ihn Johannes. »Was soll ich denn damit?«, meinte dieser verwundert und fügte noch gedankenschnell ein »Herrin« an. »Ganz einfach«, erklärte seine Frau. »Du machst damit das gleiche wie Sabine. Üben, üben, üben. Bei deinem Spermabedarf weiß man ja nie, wann eine solche Fähigkeit mal nützlich werden könnte.« Johannes klappte fast die Kinnlade runter, doch besonders vor Sabine, war es ihm wichtig, die Fassung zu waren. »Sehr gern, Herrin«, gab er folgsam von sich und nahm das Sexspielzeug entgegen. Bevor sich Charlotte noch eine Extraregel, wie bei Sabine und ihrem nackten Unterleib, für ihn überlegte, öffnete er schnell die Tür vom Sekretariat und verschwand dann gefolgt von Sabines grinsendem Gesichtsausdruck in seinem Büro.

Johannes stellte den Dildo für einen Moment auf seinem Tisch ab und trat zum Fenster. Nach dieser Mittagspause benötigte er erst einmal eine kleine Erholungspause. Der Anblick der nackten Sabine, die sich mit dem Dildo selbst befriedigt hatte und das Gefühl, ihre Zunge an seinem Intimbereich zu spüren, hatten dafür gesorgt, dass sein Penis schmerzhaft gegen den Keuschheitsgürtel drückte. Die geilsten Erfahrungen seines Lebens derart verschlossen machen zu müssen, war reine Folter. Mehrfach atmete Johannes tief durch und versuchte, sich zu entspannen und das Erregungslevel etwas abklingen zu lassen, was nur schwer gelang. Immer wenn er darüber nachdachte, wann er wieder aufgeschlossen werden würde, kam ihm die Bedingung in den Sinn, die Charlotte an eine solche Belohnung stellte. Doch auch diese Vorstellung tat seiner Erregung und dem fehlenden Platz im Keuschheitsgürtel keinen Abbruch.

Als sich Johannes wieder auf seinen Platz gesetzt hatte, fiel sein Blick zuerst auf den Dildo. Warum wollte Charlotte, dass er damit das Blasen übte? Bis kurz zuvor war er sich sicher gewesen, dass die Erlebnisse mit Carsten am Vortag eine einmalige Sache darstellten und lediglich dazu gedient hatten, Charlottes neuestes Opfer in die Falle zu treiben. Würde seine Frau tatsächlich erneut verlangen, dass er einen anderen Mann oral befriedigen müsste? Die Vorstellung war ungeheuerlich, doch der Gedanke an eine solche Demütigung war nicht so abtörnend, wie der Agenturchef es sich eventuell gewünscht hätte. Um Charlotte im Falle eines Falles nicht zu enttäuschen, umschloss Johannes mit dem Mund probeweise die Spitze des Kunstphallus. Er meinte noch immer den Lustsaft von Sabine schmecken zu können. Bei dem Versuch, den Dildo tief in den Mund zu nehmen, scheiterte er kurz nach der Hälfte. Da kam noch eine Menge Training auf ihn zu.

Nachdem Johannes eine halbe Stunde mit dem Sexspielzeug geübt hatte, verstaute er selbiges in seiner Schreibtischschublade und machte sich dann daran, das versprochene Konzept für Charlotte vorzubereiten und ihr dieses per E-Mail zukommen zu lassen. Anschließend kümmerte er sich um die Eingänge seines elektronischen Postfachs und führte wichtige Telefonate. Der Nachmittag war so schnell vorbei und um 17 Uhr stand Charlotte in seinem Büro. »Zeit für Feierabend und etwas Entspannung«, meinte sie und forderte Johannes auf mitzukommen. Dieser fuhr seinen Rechner runter und folgte seiner Frau ins Sekretariat, wo Sabine bereits wartete. »Wo geht es denn hin?«, wollte sie wissen und Johannes verstand, dass seine Frau die junge Angestellte in die Abendplanung einbezogen hatte. »Wir fahren zum Fitnessstudio.« »An einem Mittwoch?«, wunderte sich Sabine und warf einen Seitenblick auf Johannes, doch auch dieser konnte sich Charlottes Vorschlag nicht ganz erklären.

»Mittwochs geht Markus immer in die Sauna« erklärte Charlotte und Johannes erinnerte sich dunkel an die vorhergehende Woche, wo er während dieser Zeit im Sexshop als lebende Vorführpuppe zur Verfügung stehen musste. »Aber noch besser war sein Vorschlag, heute schwimmen zu gehen«, fuhr Charlotte fort. »Ein Schwimmkurs ist ausgefallen und so haben wir die ganze Halle für uns.« »Ich habe gar kein Schwimmzeug dabei«, stellte Sabine fest, doch Charlotte antwortete mit einem Zwinkern nur: »Ich auch nicht. Aber wie gesagt, wir haben die Halle ja für uns.« Ohne weitere Diskussion folgten Johannes und Sabine ihrer Herrin in die Tiefgarage, wo Charlotte und Johannes im gemeinsamen Wagen Platz nahmen und losfuhren, während Sabine ihnen folgte. Am Fitnessstudio angekommen, empfing Katja sie freudig am Empfang und begrüßte Charlotte mit einer Umarmung. »Folgt mir«, meinte sie und gemeinsam ging es in den Umkleidebereich im Keller.

Katja und Charlotte gaben den anderen beiden zu verstehen, dass es keinen Grund gab, eine Kabine aufzusuchen. Stattdessen blieben sie direkt vor den Schränken stehen und fingen an, sich zu entkleiden. Während Johannes noch zögerte, tat Sabine es ihren Geschlechtsgenossinnen gleich. Der leichte Anflug von Schamesröte sowie ihr nervöser Blick zeigten, dass sie sich bezüglich der Nacktheit in diesem öffentlichen Bereich unsicher war, aber gemeinsam mit Katja und Charlotte stand Sabine einen kurzen Moment später splitterfasernackt im Gang vor den Schränken. »Oh, wie süß, er schämt sich«, stellte Katja lachend fest, selbst nicht im geringsten darum bemüht ihre mittelgroßen Brüste oder das sauber getrimmte Dreieck Schamhaare samt darunterliegender blanker Schnecke zu bedecken. Auch Charlotte amüsierte sich über Johannes’ peinliches Gehabe. »Jede von uns hat schon alles gesehen, was es zu sehen gibt«, stellte sie lapidar fest und forderte Johannes auf, sich endlich auszuziehen. Den Blick gesenkt, folgte ihr Ehesklave der Anweisung und stand bald nur mit dem Keuschheitsgürtel bekleidet zwischen den drei nackten Frauen. Immer wieder schielte er verlegen zu den hüllenlosen Körpern, während Charlotte alle Klamotten in einen Schrank räumte, diesen abschloss und den Schlüssel an sich nahm.

Ihre großen Brüste wippten verlockend vor Johannes auf und ab, als sie sich zu ihm drehte und aufforderte, sich endlich in Bewegung zu setzen. »Du weißt doch, wo das Becken ist.« Katja organisierte noch einen Stapel Handtücher aus dem Trainerbereich und es konnte losgehen. Nach einem kurzen Stopp unter der Dusche, traf Johannes die Frauen am Becken wieder. Er erhaschte noch schnell einen Blick auf Sabines knackigen Po, ehe die junge Blondine sich vom Beckenrand ins Wasser gleiten ließ. »Wann kommen denn die Jungs?«, wollte Charlotte von Katja wissen. »Ich denke mal, die machen oben noch die Trainingseinheit zu Ende und kommen dann runter«, antwortete Katja. Johannes bemerkte, dass die beiden Frauen in der Mehrzahl gesprochen hatten und auch Sabine lauschte aufmerksam. »Wie viele kommen denn?«, wollte sie wissen und versuchte dabei mehr schlecht als recht ihre Nervosität zu unterdrücken. »Mal sehen«, gab Katja zurück und dachte nach. »Markus, Kai, Julian und Andreas.« »Das sind ja ganz schön viele«, entfuhr es Johannes unbedacht und Charlotte grinste ihn an. »Ja, genau die gleiche Truppe, die sonst in die Sauna geht.« Johannes dachte sofort daran, dass alle vier seine Frau sehr wahrscheinlich bereits in der letzten Woche ohne ein Stück Stoff in der Sauna gesehen hatten, doch gleich fiel ihm ein ganz anderes Problem auf: »Wie soll ich denen meinen Keuschheitsgürtel erklären?«

Seine Hoffnungen, dass Charlotte dies einsehen würde, waren vergebens. »Also Markus brauchst du da eh nichts zu erklären, der weiß ja Bescheid. Und was die anderen betrifft, lass dir was einfallen. Oder beweg deinen Arsch endlich ins Wasser, dann sieht man ihn vielleicht nicht. Eventuell hast du auch Glück und Markus hat die anderen schon eingeweiht.« Katja musste bei der Aussage grinsen, während Johannes rot anlief. Schnell sprang er zu Sabine ins Wasser und begann ein paar Bahnen zu schwimmen. Die junge Blondine tat es ihm gleich und so entwickelte sich ein kleiner Wettkampf zwischen den beiden, der fast die ganze Zeit lang ausgeglichen war. Johannes wurde in dem Moment aus seiner Konzentration gerissen, als die vier Männer die Schwimmhalle betraten. Für einen Moment schluckte er kurz Wasser und musste husten.

»Ah, Johannes, Markus kennst du ja schon«, stellte Charlotte fest und zeigte danach der Reihe nach auf die anderen Herren. »Und das sind Kai, Julian und Andreas.« »N’Abend«, meinte Kai und die anderen beiden Männer nickten freundlich. »N’Abend«, gab Johannes zurück, darum bemüht, möglichst lässig zu wirken. Zudem versuchte er nicht zu auffällig die nackten Körper anzustarren, doch er musste feststellen, dass Markus’ Kollegen wie er durchtrainiert und ähnlich gut bestückt waren, wenngleich Markus in dieser Kategorie ganz vorne lag. Johannes überlegte, ob sich seine Frau deshalb für ihn als Liebhaber entschieden hatte. Oder war es alles nur Einbildung und eine verschwommene Selbstwahrnehmung? Mit diesem Gedanken im Kopf fing Johannes wieder an Bahnen zu schwimmen, während Sabine von Charlotte herangerufen und vorgestellt wurde. Im Gegensatz zu Johannes wurde sie von den Herren mit mehr Aufmerksamkeit bedacht.

Nach und nach kamen alle ins Wasser und schwammen ein paar Bahnen. Doch es dauerte auch nicht lange und Charlotte stieg gefolgt von Markus aus dem Becken. Sie machten kurz an einer Tasche halt, aus welcher Markus ein Kondom entnahm. Er zwinkerte seinen Kollegen kurz zu und ging dann hinter Charlotte in Richtung Umkleiden. »Diese Jugend von heute«, lachte Kai. »Ja, denken nur an das Eine«, stimmte Julian ein. Johannes wurde unterdessen bewusst, dass die drei Männer vermutlich keine Ahnung hatten, dass er und Charlotte verheiratet waren. Und wenn Markus im Gegensatz zu dieser Aktion etwas diskreter war, wussten sie eventuell auch nichts von seinem Geheimnis.

»Hey Sportskanone«, sprach Katja ihn von der Seite an und Johannes drehte sich zu ihr um. »Charlotte meinte vorhin, ich soll mich etwas um dich kümmern, damit dir nicht langweilig wird. Komm mit.« Ohne Widerspruch schwamm Johannes der Trainerin quer durch das Becken hinterher. Als sie anschließend über eine Treppe aus dem Becken stieg, hatte Johannes von hinten freien Blick auf ihren Po und die dazwischen auftauchenden Schamlippen. »Kommst Du?«, fragte sie und holte den gedankenversunkenen Johannes zurück in die Wirklichkeit. Er sah zu ihr hinauf, nicht ohne seinen Blick über Scham und Brüste schweifen zu lassen. »Was ist, wenn die meinen Keuschheitsgürtel sehen?«, jammerte er, doch Katja beruhigte ihn. »Die drei Herren sind anderweitig beschäftigt«, meinte sie und nickte in Richtung des anderen Ende des Beckens. Johannes warf einen Blick über die Schulter und sah, dass Sabine sich in einer Ecke ausruhte und dabei die Gesellschaft von Kai, Julian und Andreas genoss.

Zügig folgte Johannes Katja aus dem Becken und ging ihr nach zu einem Whirlpool, der etwas Abseits lag. Das warme Wasser tat nach den zahlreichen geschwommenen Bahnen gut und als Katja auch noch die Düsen anstellte, war sogar die Nacktheit optisch vergessen. »Gehst du auch immer mit in die Sauna?«, wollte Johannes wissen und Katja bejahte. »Seit etwa einem Jahr. Anfangs war es sehr komisch, die Kollegen nackt zu sehen, zumindest die männlichen. Die anderen Trainerinnen habe ich schon das ein oder andere Mal unter der Dusche gesehen«, gab sie zu. »Beim ersten Mal bin ich noch mit umgewickeltem Handtuch in die Sauna, aber als einzige fühlt man sich da auch etwas komisch. Mittlerweile ist es das Normalste der Welt. Sie wissen wie ich ohne Klamotten aussehe und ich weiß, wie sie nackig aussehen.« Johannes nickte und überlegte, wie es wohl wäre, seine gesamte Belegschaft nackt zu kennen. Stellenweise eine erotische Vorstellung, stellenweise eine unbehagliche.

»Und du hast brav unser kleines Geheimnis für dich behalten?«, wollte Katja im Gegenzug wissen. Johannes nickte. »Dann ist’s ja gut«, stellte die Trainerin fest und wollte dann wissen: »Was macht eigentlich die kleine Sabine?« Johannes musste sich ein Stück aus dem Becken lehnen, um einen Blick in den Hauptbereich werfen zu können. Was er dort sah, verschlug ihm glatt die Sprache. Sabine kniete auf einem ausgebreiteten Handtuch, nackt wie sie nun einmal war. Kai kniete hinter ihr und trieb sein bestes Stück immer wieder in Sabines Liebestunnel. Auf der anderen Seite knieten Andreas und Julian vor Sabines Kopf. Letzter bekam sein bestes Stück gerade nach allen Regeln der Kunst geblasen, während Sabines linke Hand die dritte Männlichkeit bearbeitete. »Fleißig, fleißig«, stellte Katja fest, der die Antwort von Johannes zu lange gedauert hatte. Daher hatte sie sich zu Johannes auf die Seite bewegt und riskierte jetzt selbst ihrerseits einen Blick, während sich ihr nackter Körper von hinten an Johannes schmiegte.

»Vielleicht sollten wir auch mal etwas zur Sache kommen«, meinte Katja. »Charlotte und Sabine bekommen es ordentlich besorgt und ich soll leer ausgehen? So läuft das hier nicht.« Erstaunt sah Johannes sie an. »Guck nicht so«, verteidigte sie sich. »Nur weil dein Ding verschlossen ist, kannst du dich immer noch nützlich machen.« Um ihrer Aussage Ausdruck zu verleihen, wechselte Katja wieder die Seite und stellte ihre Beine weit gespreizt auf. Die Düsen waren mittlerweile ausgegangen und so konnte Johannes unter der Wasseroberfläche Katjas nackten Schambereich erahnen. Johannes zögerte einen Moment zu lange, sodass Katja etwas direkter wurde: »Runter auf die Knie und lecken, aber plötzlich! Es sei denn, du willst, dass ich Charlotte und Markus störe, damit sich deine Herrin um ihren unwilligen Sklaven kümmert.« Dies war natürlich das letzte, was Johannes wollte und auch wenn er schon wieder ahnte, dass Katja später auf Geheimhaltung bestehen würde, wollte er ihr ihren Wunsch sicherheitshalber nicht abschlagen.

Schnell ging er in der Mitte auf die Knie. Mit hochgestrecktem Oberkörper schaute er so bis zur Brust aus dem Wasser. Katja öffnete ihre Schenkel noch ein Stück und sah Johannes auffordernd an. Dieser holte Luft und tauchte mit seinem Kopf unter Wasser. Es dauerte kurz, bis er Katjas Schnecke gefunden hatte. Die Klitoris stand schon prominent hervor. Entweder die Trainerin hatte sich zuvor strategisch gut auf einer Düse platziert oder es machte sie außerordentlich an, Johannes Anweisungen zu geben. Der Agenturchef tauchte kurz zum Luftholen auf und tauchte dann wieder unter, um seiner Aufgabe nachzukommen. Als er ein zweites Mal nach oben kam, konnte er sehen, dass Katja den Kopf in den Nacken gelegt und die Augen geschlossen hatte. Als er das siebte Mal untergetaucht war, kam plötzlich Katjas Hand von oben und drückte seinen Kopf fest in ihren Schambereich. Selbst als die Luft langsam knapp wurde und Johannes anfing mit den Armen zu wedeln, ließ Katja nicht locker, denn wenig später rollten die Wellen des Orgasmus über sie. Während die Trainerin noch stöhnend die Nachwehen des Höhepunktes genoss, konnte Johannes endlich wieder auftauchen und nach Luft schnappen.

Er wollte sich direkt beschweren, doch verstummte sofort, als er den zufriedenen Gesichtsausdruck von Katja sah. »Das war so gut«, gestand sie, die Augen immer noch geschlossen. Stolz machte sich in Johannes breit. Wenn er ehrlich war, war es schon eine Leistung gewesen, trotz Sauerstoffmangels die Aufgabe zu Ende zu bringen. Die Beschwerde im Keim erstickt, lehnte auch Johannes sich zurück und ruhte sich für den Moment aus. Es dauerte auch nicht lange und Charlotte kam vorbei um Katja nach dem Schlüssel für die Trainerkabine der Frauen zu fragen. Ohne Gegenfrage sagte Katja Charlotte wo der gewünschte Schlüssel in ihren Sachen zu finden war und schon war die Agenturchefin wieder verschwunden, nur um wenige Minuten später mit Sabine im Schlepptau wiederzukommen. Außerdem hatte sie ein Shotglas mitgebracht. Während Sabine und Katja wissend grinsten, schaute Johannes noch etwas ahnungslos aus der nichtvorhandenen Wäsche. »Wozu das Glas?«, wollte er wissen und Charlotte erklärte es ihm nur zu gern. »Ganz einfach. Wenn man mich um Hilfe bittet, werde ich diese gewähren, auch wenn das heißt meinen Liebhaber zur Verwendung eines Kondoms überreden zu müssen.«

Mit diesen Worten hielt sie ihm einen gut gefüllten Überzieher unter die Nase. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, löste Charlotte den Knoten des Präservativs und füllte den zähflüssigen Inhalt in das Shotglas um. »Und wenn ich helfen kann, will ich das natürlich auch tun«, mischte sich Sabine ein und holte zu Charlottes Verwunderung drei mit Samen gefüllte Präser hervor. »Eigentlich hatte ich nur ein Auge auf Kai geworfen, aber was tut man nicht alles für den Lieblingschef und seinen Spermahunger.« Charlotte klatschte begeistert in die Hände und half dann Sabine den wertvollen Inhalt von den Überziehern in das Shotglas zu befördern, das am Ende zu zwei Dritteln gefüllt war. »Wohl bekomm’s«, meinte Katja, als Charlotte den Spezialdrink an Johannes überreichte. »Muss das sein?«, jammerte er und spürte wie sich sein Magen bereits bei dem Gedanken an diesen Proteinmix umdrehte. »Von minus Eins auf plus Drei«, stellte Charlotte beiläufig fest. »Viel einfacher wird es nicht mehr werden.« Das sah sogar Johannes ein. Unter dem Jubel der Frauen entleerte er das Glas in einem Zug und leckte es auf Anweisung von Charlotte auch noch aus.

»Alle drei auf einmal«, stellte Charlotte anerkennend fest, als sie zu viert in Richtung Duschen liefen. »Als du bei uns vor einer guten Woche angefangen hast, waren es noch drei Männer insgesamt und nun sind es mit Johannes, Carsten, Kai, Andreas und Julian schon fünf weitere.« Selbst wenn es nicht nur um Sex als solchen ging, war die Steigerung beachtlich und Sabine ließ die Aussage unkommentiert stehen, im Blick eine Mischung aus Scham und Stolz. Da die vier männlichen Trainer bereits gegangen waren, folgten die Frauen Johannes in die Duschräume der Männer. Die vorangegangene Demütigung war für Johannes schon fast vergessen, als er mit den drei nackten Frauen unter die warme Dusche durfte und die Gelegenheit bekam, ihnen beim einseifen zuzusehen. Abgetrocknet und angezogen verließen sie das Fitnessstudio und wünschten sich eine gute Nacht. »Bis morgen«, erinnerte Katja Johannes, der nur noch zustimmend nicken konnte.

Charlotte fuhr auf direktem Wege nach Hause, wo Johannes sich direkt wieder nackt auszog und dann ein einfaches Abendessen zubereiten sollte. Seine Frau nutzte die Zeit, um die noch immer leicht feuchten Haare ordentlich zu föhnen. Als sie eine Viertelstunde später am Tisch saßen, blickte Charlotte zu Johannes. »Und, bist du froh, dass du deine Aufgabe fürs erste erledigt hast?« »Ja, Herrin. Danke, Herrin«, antwortete Johannes und er war wirklich glücklich, dass dieses Thema nicht mehr zwischen ihm und einem möglichen Orgasmus stand. »Vor allem solltest du dich natürlich bei Sabine bedanken«, gab Charlotte zu bedenken. »Sie hat sich extra für dich ins Zeug gelegt.« ›Die wollte mich nur mit noch mehr Sperma demütigen‹, dachte Johannes bei sich, presste aber hervor: »Ja, Herrin.«

Nach dem Essen ging es für Charlotte und Johannes nur noch schnell ins Bad und dann ins Bett. Hier verzichtete Charlotte wieder einmal auf Kleidung und lag kurze Zeit später nackt neben Johannes im Ehebett. »Ich hoffe du erwartest jetzt nicht, dass du direkt wieder aufgeschlossen wirst?«, wollte sie wissen, während sie sich lasziv auf ihrer Bettseite räkelte. »Nein, Herrin. Natürlich nicht«, bemühte sich Johannes schnell zu antworten, obwohl beide wussten, dass er insgeheim auf einen zeitnahen Aufschluss gehofft hatte. »Na dann ist ja gut«, meinte Charlotte. »Ich finde auch, dass es nach etwas mehr als 24 Stunden nicht direkt nötig ist. Zumal du dich mehr bemühst, je länger du dich aufsparst.« »Ja, Herrin.« »Gute Nacht.« »Gute Nacht, Herrin.« Charlotte löschte das Licht und kuschelte sich in ihre Decke ein, während Johannes hellwach neben ihr lag und spürte, wie sein bestes Stück erneut gegen sein Plastikgefängnis drückte. 24 Stunden ohne Orgasmus waren eine Sache, 24 Stunden voller sexueller Reizüberflutung und ohne Erlösung eine andere. Seufzend sank Johannes in die Laken zurück und fragte sich, was der nächste Tag für ihn bereithalten würde.


206 Kommentare

Kommentar schreiben