Ehesklave

Kapitel 12

Auch am Dienstag war es mal wieder Johannes’ bestes Stück, das dafür sorgte, dass sein Besitzer nicht in Ruhe ausschlafen konnte. Bereits kurz nach 6 Uhr drückte das Anhängsel gegen das unnachgiebige Metall und riss den jungen Unternehmer aus dem eh sehr unruhigen Schlaf. Vor Geilheit total wuschig, wälzte sich Johannes auf seiner Bettseite hin und her. Zwei Tage ohne jegliche Erleichterung hatten ihn schon wieder an die Grenze des Wahnsinns gebracht und der Druck in seinen Hoden schien immens. Wehleidig griff Johannes nach dem Keuschheitsgürtel. Sein Penis war so nah und doch so fern. Ein Höhepunkt noch viel ferner. Frustriert sank Johannes in die Kissen zurück.

»Da ist aber jemand früh munter«, stellte Charlotte verschlafen fest, nachdem sie von Johannes’ unruhigem Hin- und Herwackeln wach geworden war. »Bitte, Herrin«, flehte Johannes. »Ich halte es nicht aus.« »Na na, wer wird denn gleich anfangen zu weinen?«, gab seine Frau zurück. »Du hast es letzte Woche sieben Tage ohne Orgasmus ausgehalten und jetzt heulst du nach zwei Tagen rum?« Johannes schwieg, unfähig eine klare Antwort zu finden. »So nötig, wie du dauernd meinst, kann es gar nicht sein. Vielleicht sollte ich dich einfach mal einen Monat in dem Ding schmoren lassen. Danach sind 48 Stunden der reinste Spaziergang.« Fassungslos blickte Johannes ihr in die Augen. Konnte das ihr Ernst sein?

»Was guckst du so entsetzt?«, wollte Charlotte wissen. »Ich glaube wirklich, dass du lernen musst, deine Geilheit in den Griff zu bekommen. Sonst rennst du gleich wieder der nächstbesten Schlampe hinterher.« Obwohl ihre Worte vor Anschuldigungen trieften, brachte Charlotte die Aussage ganz sachlich rüber. »Also sei ein Mann und steh dazu, dass du ein Problem hast. Ich meine ja nur, sich am Tag fünfmal einen runterholen zu müssen ist schon etwas extrem, meinst du nicht?« Kleinlaut gab Johannes von sich: »Ja, Herrin.« »Na siehst du«, stellte sie triumphierend fest. »Immerhin bist du schon mal in der Lage einzusehen, dass du ein Problem hast. Das ist der erste Schritt.«

Verbal geschlagen sackte Johannes in sich zusammen. Er würde auf Charlottes Gnade angewiesen sein, soviel war klar. »Nun mach doch kein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter«, meinte seine Eheherrin aufmunternd. »Wie lange du nicht kommen darfst hängt ja auch nicht zuletzt von dir ab. Sobald du deine Aufgabe erledigt hast und mit gutem Benehmen gezeigt hast, dass du dir eine Belohnung verdient hast, wirst du sie auch erhalten. Da kannst du mir absolut vertrauen und das willst du doch nicht bezweifeln, oder?« »Nein, Herrin«, beeilte sich Johannes schnell zu antworten. »Natürlich nicht.« Gleichzeitig hatte ihre Ansage ihm wieder vor Augen geführt, was sie noch von ihm erwarten würde, damit er überhaupt einmal wieder zum Schuss kommen dürfte.

»Herrin?« »Ja? Was denn?« »Ich benötige Hilfe bei der Aufgabe«, gab Johannes zu und ging auf Charlottes Angebot vom Vorabend ein. »Das weiß ich doch«, meinte sie lachend. »Ich werde mal überlegen, wie ich dir etwas unter die Arme greifen kann. In der Zwischenzeit könntest du dich mit deiner Zunge etwas nützlich machen. Wenn ich mich entspannen kann, kommen mir die Ideen bestimmt schneller.« Während sie sprach, zog sich Charlotte ihr Nachthemd und den String aus bevor sie sich auf den Bauch legte und die Beine leicht auseinandernahm. Johannes verstand die Aufforderung und kniete sich zwischen die geöffneten Schenkel seiner Frau. Er platzierte seine Hände auf ihren Pobacken und zog sie langsam auseinander, sodass das runzelige Poloch zum Vorschein kam. Demütig begann Johannes die dargebotene Körperöffnung mit seiner Zungenspitze zu umrunden und zu necken.

»Ich finde es schön, wenn du mein Arschloch leckst, in der Hoffnung, dass ich dir dabei helfe, dass du endlich wieder den Saft eines anderen Mannes trinken darfst«, erfreute sich Charlotte. Auch Johannes war bewusst, wie grotesk und erniedrigend die Situation war, doch noch immer hatte seine Körpermitte keine Ruhe gegeben. Ohne jedwede Ermüdungserscheinung drückte sein bestes Stück gegen den Keuschheitsgürtel während er auf Charlottes Anweisung hin mit der Zungenspitze gegen den Ringmuskel drückte. »Ja, fick meinen Arsch mit deinem wertlosen Schlabberlappen«, forderte sie in einer vulgären Art und Weise, die Johannes zusammenzucken ließ, auf. Seine Frau verstand es, ihn voll und ganz zu demütigen.

Nachdem Charlotte zufrieden mit der Ausführung und Intensität des Anilingus war, befahl sie Johannes aufzustehen. Er sollte vor dem Bett seine morgendlichen Turnübungen bestehend aus fünfzig Crunches und fünfzig Liegestützen absolvieren. Dabei sollte er abwechselnd die zwei Sätze aufsagen. Rauf. »Ich liebe es euer Arschloch zu lecken, Herrin.« Runter. »Ich sehne mich nach dem Sperma anderer Männer.« Rauf. »Ich liebe es euer Arschloch zu lecken, Herrin.« Runter. »Ich sehne mich nach dem Sperma anderer Männer.« Immer weiter, immer weiter. Charlotte hatte sich in der Zwischenzeit auf den Rücken gedreht und war mit ihrem Po bis an die Bettkante hinuntergerutscht. Mit weit gespreizten Beinen gewährte sie Johannes intime Einblicke auf ihr feuchtes Lustzentrum.

Schon längst hatte sie sich ihren Vibrator geangelt, der ohne Schwierigkeiten den Weg in Charlottes Lustkanal fand. Rein. »Ich liebe es euer Arschloch zu lecken, Herrin.« Raus. »Ich sehne mich nach dem Sperma anderer Männer.« Rein. »Ich liebe es euer Arschloch zu lecken, Herrin.« Raus. »Ich sehne mich nach dem Sperma anderer Männer.« Aufgeheizt von Johannes’ Zunge und angespornt von seinen unterwürfigen, erniedrigenden Aussagen, dauerte es nicht lange, bis Charlotte zu einem gewaltigen Orgasmus kam, der auch die letzte Müdigkeit aus ihrem Körper spülte. Relaxt ließ sie die Nachwehen des Höhepunkts abklingen, während Johannes seine letzten Liegestütze absolvierte. Auch er gönnte sich eine Pause auf dem Fußboden des Schlafzimmers um die immer wieder aufgesagten Sätze verklingen zu lassen.

Als sich beide etwas erholt hatten, schickte Charlotte Johannes los, seine Sportkleidung anziehen, während sie sich ebenfalls etwas Bequemes für den Weg zur Bäckerei anzog. Gemeinsam liefen sie den Weg in Richtung Park und Charlotte erinnerte Johannes daran, dass auch an diesem Tag das vorgegebene Ziel fünfzig Runden waren. »Aber wenn du es nicht ganz schaffst, finden wir einen Weg, wie du das wettmachen kannst«, meinte sie grinsend und holte sich anschließend etwas zum Frühstück, während Johannes sich dehnte. Nachdem sich Charlotte an einem Tisch außerhalb der Bäckerei niedergelassen hatte, sollte Johannes loslaufen.

Wie am Tag zuvor schaffte er es nicht, die kompletten fünfzig Runden innerhalb der Stunde zu absolvieren. 32 waren es am Ende geworden und sogar Charlotte würdigte die Steigerung kurz, bevor sie anmahnte, dass noch 18 zum Ziel gefehlt hatten. »Dann ist es wohl mal wieder Zeit für ein paar Kniebeugen.« »Bitte nicht, Herrin«, bettelte Johannes. Nur zu gut konnte er sich noch an die Pein vom Vortag erinnern. Das Gefühl von Brennnesseln in seinem Intimbereich hatte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. »Ich kann dich aber nicht mit so einer schwachen Leistung einfach davonkommen lassen«, stellte Charlotte klar, doch anstatt Johannes zu dem verwilderten Brennnesselbeet im Park zu führen, dachte sie über eine alternative Bestrafung nach. Johannes stand der Schweiß auf der Stirn, während Charlotte schweigend neben ihm stand und er nicht wusste, was auf ihn zukam.

»Ich hab’s«, verkündete Charlotte. »Wenn du möchtest, können wir dir statt der Kniebeugen Strafpunkte aufschreiben.« Johannes sah seine Eheherrin verwundert an. »Also für heute wären es 18 Strafpunkte und sobald du eine gewisse Anzahl - sagen wir mal 100 - erreicht hast, bekommst du eine kleine Verzierung wie ein Tattoo oder ein Piercing.« Johannes, der sich noch nie mit diesen Themen auseinandergesetzt hatte, sah seine Frau ungläubig an. »Du möchtest mich tätowieren oder piercen lassen?«, wollte er wissen. »Nur, wenn du die 100 Strafpunkte vollmachst«, gab sie zurück. »Oder du machst jetzt sofort die fälligen Kniebeugen.« Doch Johannes entschied sich für die Strafpunkte in der Hoffnung, sich beim Laufen in den nächsten Tagen deutlich steigern zu können. Gemeinsam mit Charlotte ging er wieder zur Wohnung, wo sie gemeinsam duschten und anschließend ins Büro fuhren.

Sabine erwartete die beiden schon, jedoch stieß Charlotte die Tatsache, dass sie komplett bekleidet war, übel auf. »Wieso hast du untenrum noch etwas an?«, wollte sie wissen und fragte nach, ob ihre Angestellte es tatsächlich bereits geschafft hätte, den Dildo komplett in ihrem Mund aufzunehmen. »Nein, Herrin«, gab Sabine mit gesenktem Blick zu und entledigte sich ihres Rocks und des Slips. Bei dem Anblick des nackten Schambereichs stieg die Erregung erneut in Johannes empor und er beeilte sich, in sein Büro zu kommen. Immerhin wollte er arbeitstechnisch etwas schaffen und auch die Aussicht eventuell Ziel von Charlottes Zorn über Sabines unerlaubte Bekleidung zu werden, gefiel ihm gar nicht. Nachdem er sich das Bild der halbnackten Blondine aus dem Kopf geschlagen hatte, konnte er sich auf das Tagesgeschäft konzentrieren.

Bis zum Mittagessen war er in seinem Büro ungestört. Erst kurz vor 13 Uhr klopfte es an seiner Tür und Sabine kam herein, noch immer unvollständig bekleidet. »Ihre Frau möchte heute auswärts essen«, gab sie ihm zu verstehen. »Und sie meint, das hier könnte Sie interessieren.« Kaum hatte sie ausgesprochen, legte Sabine ihrem Chef einen A4 großen Ausdruck vor. Darauf war der Genitalbereich eines Mannes zu sehen. Statt der fehlenden Schambehaarung verzierten zahlreiche Tattoos sowie ein Prinz-Albert-Piercing den Intimbereich. Johannes schluckte. Er wusste, dass er sich beim Laufen deutlich steigern musste, wollte er diesem Schicksal entgehen. Kommentarlos ließ er den Ausdruck in eine Schreibtischschublade gleiten und folgte dann Sabine ins Vorzimmer, den Blick immer auf den nackten Po gerichtet.

»Ich hoffe ihr habt Hunger«, stellte Charlotte fest, als wäre die Situation, dass ihre Sekretärin halb bekleidet aus dem Büro ihres Mannes kommt, ganz normal. Sabine wollte gerade nach den abgelegten Kleidungsstücken greifen, als ihre Chefin sie zurückhielt. »Ich habe mir überlegt, dass du noch eine kleine Strafe für deinen Ungehorsam verdient hast«, erklärte sie und hielt Sabine das ferngesteuerte Vibrator-Ei unter die Nase, mit welchem sie ihre Angestellte schon in der Vorwoche gequält hatte. Sabine war bereit sich ihrem Schicksal zu ergeben und wollte gerade nach dem Spielzeug greifen, als Charlotte es an Johannes weitergab, damit er es an Ort und Stelle unterbrachte. Mit hochrotem Gesicht beugte sich Sabine auf Charlottes Anweisung hin vor und stützte sich auf ihrem Schreibtisch ab, sodass Johannes von hinten ungehinderten Zugang zu ihrem Intimbereich hatte. Vorsichtig teilte er die Schamlippen mit den Fingern der einen Hand, während er mit der anderen das Vibrator-Ei an den Eingang zu Sabines Lustkanal manövrierte. Zu seinem Erstaunen glitt das Spielzeug fast ungehindert in die feuchte Spalte.

Nachdem Sabine sich wiederaufgerichtet und angezogen hatte, konnte es losgehen. Gemeinsam gingen die drei zum Fahrstuhl und fuhren ins Foyer. Schon auf dem Weg dorthin, konnte Charlotte es nicht unterlassen mit der Fernbedienung zu spielen. Johannes sah, wie sie den Regler langsam immer höherstellte, während Sabine reflexartig die Beine fest aneinanderdrückte. Erst als Charlotte fast die höchste Einstellung erreicht hatte, war ein leises Summen zu vernehmen, während Sabines Gesichtsfarbe, die sich in der Zwischenzeit normalisiert hatte, wieder ins Rötliche wechselte. Als der Fahrstuhl unten ankam, schaltete Charlotte das Vibrator-Ei komplett aus und ließ die Fernbedienung achtlos in ihre Handtasche fallen. Gefolgt von ihrem Mann und einer Aushilfssekretärin auf wackeligen Beinen verließ die Agenturchefin den Bürokomplex. Zu dritt gingen sie die Straßen entlang, zu einem Restaurant in dem Charlotte zu Mittag essen wollte.

Auf dem Weg dorthin, fiel Johannes auf, dass Charlotte an jeder Fußgängerampel in ihre Handtasche griff und Sabine kurz darauf wie im Fahrstuhl reagierte. Von den anderen Passanten unbeachtet, verdrehte die junge Frau die Augen und suchte an der Ampel Halt. Das leise Summen, dass ein Außenstehender für ein Handy auf Vibrationsalarm gehalten hätte, machte Johannes deutlich, wie schnell Charlotte den Regler auf das Maximum einstellte. Kaum das die Ampel jeweils auf grün schaltete, zog Charlotte ihre Hand aus der Tasche und betrachtete mit einem Lächeln, wie Sabine ihr mit immer unsichererem Schritt folgte. Die junge Frau war heilfroh, als sie das Restaurant erreicht und Platz genommen hatten.

»Darf ich Ihnen schon etwas zu trinken bringen?«, wollte die Kellnerin wissen, nachdem sie die Gäste an den Tisch geführt und Speisekarten verteilt hatte. »Ein Wasser, bitte«, antwortete Charlotte und Johannes schloss sich dieser Getränkebestellung an. »Und für Sie?«, wollte die Bedienung von Sabine wissen. »Ich hätte gern eine - aahh«, fing Sabine an und stockte dann. Johannes sah zu Charlotte hinüber. Die Fernbedienung in der Hand und ein diabolisches Grinsen aufgesetzt, blickte sie zu Sabine. »Eine Apfelschorle, bitte«, vollendete Sabine sichtlich angestrengt ihren Satz. »Nimm doch gleich eine große«, schlug Charlotte vor. »Du hast heute bisher kaum etwas getrunken.« Johannes konnte sich gut vorstellen, dass Sabine bewusst auf das Trinken verzichtet hatte, um nervenaufreibende Ausflüge zur Toilette in ihrem pikanten Bekleidungszustand zu vermeiden. Während das leise Summen aus Sabines Richtung langsam hörbar wurde, bestätigte die junge Frau den Vorschlag ihrer Chefin und die Kellnerin ließ die drei Gäste für den Moment am Tisch allein.

Umgehend schaltete Charlotte das Vibrator-Ei wieder aus und fragte Sabine, wie lange sie am Vorabend mit dem Dildo geübt hatte und welche Fortschritte zu erkennen waren. Die Angestellte brauchte einen Moment um den Schreck zu verarbeiten, dass Charlotte ihr eine solche Frage in aller Öffentlichkeit stellte und das auch nicht gerade leise. »Ich habe noch eine Stunde zu Hause geübt und mir im Internet dazu Videos angesehen«, gab Sabine zu Protokoll und Charlotte lachte: »Da schaut sich die kleine Maus abends heimlich Pornos an, wer hätte es gedacht?« Dass in diesem Moment die Bedienung mit den Getränken kam, war offenbar nur Johannes und Sabine unangenehm, denn Charlotte nahm ihr Glas mit einem freundlichen Lächeln entgegen ohne auch nur im Geringsten eine Miene zu verziehen. Kaum hatte sie ihr Wasser abgestellt, griff sie auch schon zur Fernbedienung und schob den Regler auf die Maximaleinstellung. Sabine zuckte auf der anderen Seite des Tisches zusammen und hatte im Anschluss deutliche Schwierigkeiten ihre Bestellung aufzugeben.

Für den Rest des Restaurantbesuchs verzichtete Charlotte auf verbale Anspielungen um sich mit den beiden anderen über die Arbeit zu unterhalten. Lediglich wenn die Bedienung an den Tisch kam, um die leeren Teller abzuräumen oder die Rechnung zu bringen, ließ sie das Vibrator-Ei in Sabines Schatzkiste auf Hochtouren laufen. Neben ihrem Gesicht, rötete sich auch bald das Dekolletee der Aushilfssekretärin und Johannes vermutete zu Recht, dass Charlotte ihre blonde Sklavin am Rande des Orgasmus hatte. Nachdem sie gezahlt hatten, verließen die drei das Restaurant um auf einem anderen Weg zum Büro zu gehen, als sie gekommen waren. Besonders Sabine mied den Blick der Kellnerin, als sie das Lokal verließen und auch Johannes war sich sicher, dass man sich hier nicht so schnell wieder blicken lassen konnte.

Nachdem sie zwei Querstraßen gegangen waren, entdeckte Charlotte einen Fotoautomaten in der Fußgängerzone und ging mit Johannes und Sabine im Schlepptau darauf zu. »Ich möchte, dass du da reingehst und ein paar Fotos machen lässt«, erklärte sie das Offensichtliche und drückte Sabine ein 2-Euro-Stück in die Hand. Die junge Frau hatte sich bereits auf den Hocker in der Kabine gesetzt und wollte gerade den Vorhang schließen, als Charlotte sie zurückhielt und ihr zu verstehen gab, dass es Oben-Ohne-Fotos werden sollten. »Nur deine Titten und nichts weiter«, befahl sie und schloss den Vorhang ihrerseits. Es dauerte einen Moment, bis ein Klicken von der Box zu vernehmen war. Vier Fotos in kurzen Abständen, dann war Schluss. »Und den BH kannst du gleich drin lassen«, gab Charlotte ihrer Angestellten zu verstehen. Einen kurzen Moment später schob Sabine, oben rum nur mit einer Bluse bekleidet, den Vorhang wieder auf. Ihre Brustwarzen zeichneten sich deutlich unter dem Stoff ab. Den BH musste sie auf Charlottes Anweisung hin deutlich sichtbar auf dem Hocker platzieren.

»Dann lasst uns mal gehen«, erklärte die Agenturchefin und machte auf dem Absatz kehrt um zurück zum Büro zu gelangen. »Und die Fotos?«, wollte Sabine wissen und blickte zum Ausgabefach, wo der Streifen mit den 4 intimen Bildern lag. »Wenn du es richtig gemacht hast, sind nur deine Möpse zu sehen und niemand kann dich auf den Bildern erkennen. Lass sie liegen.« Mit dieser Erklärung war die Sache für Charlotte abgehakt und mit bedröppeltem Blick folgte Sabine. Johannes lief hinter den beiden mit geringem Sicherheitsabstand, um nicht auch noch in eins von Charlottes gemeinen Spielen hineingezogen zu werden. Doch seine Eheherrin hatte sich schon wieder die Fernbedienung aus ihrer Handtasche geangelt und spielte damit.

»Ich bin mal gespannt, wie sehr dich der Gedanke erregt, dass bald ein völlig Fremder Titten-Fotos von dir hat«, sagte sie und schob den Regler auf eine mittlere Einstellung, nur um ihn an der nächsten roten Ampel auf das Maximum zu bringen. Da war es um Sabine geschehen. Mit zusammengepressten Beinen und einem leichten Stöhnen bekam sie nur noch den Ampelmast zu greifen, an welchem sie zitternd eine Weile lehnte, bis ihr Höhepunkt abebbte und Charlotte ein Einsehen hatte und das Vibrator-Ei ausschaltete. Johannes betrachtete einerseits fasziniert das Schauspiel, war auf der anderen Seite aber auch sehr verwundert, dass alle anderen Passanten lediglich einen kurzen Blick für Sabine überhatten, aber keiner daran dachte sie zu fragen, ob alles in Ordnung sei.

War es Sabine in diesem Moment wohl recht, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, so hätte es in einer anderen Situation wichtig sein können. Charlotte ließ ihrer Angestellten eine weitere Rot-Phase Zeit, ehe es weiterging und Johannes konnte sich nicht dem Eindruck erwehren, dass die Rotfärbung in Sabines Gesicht langsam einem zufriedenen Lächeln wich. Scheinbar hatte sie den Orgasmus trotz der Umstände genießen können. Etwas Neid machte sich in Johannes breit, musste er doch nun schon wieder so lange auf Erleichterung verzichten. Die bisherigen Vorkommnisse des Tages waren auch nicht dienlich gewesen, sein eigenes Erregungslevel niedrig zu halten.

Gemeinsam betraten die drei wieder das Bürogebäude und fuhren in die Etage der Agentur. Als sie oben angekommen waren, wollte Sabine schnell zur Toilette abbiegen. Die große Apfelschorle forderte ihren Tribut. »Ich komme mit«, erklärte Charlotte und zu zweit gingen die Frauen zu den Damentoiletten. Johannes hatte für den Nachmittag einen Außentermin bei einem Presseverlag und wollte daher nur schnell seine Tasche holen, bevor es für ihn wieder losging. Als er wieder aus seinem Büro kam, stand Charlotte bereits im Vorzimmer, Sabines Rock und Slip in der Hand. »Wo ist Sabine?«, wollte Johannes wissen. »Die musste ja ganz dringend auf Toilette und anschließend noch das Spielzeug säubern. Ich wollte nur sichergehen, dass sie ihre neue Kleiderordnung einhält«, lachte Charlotte und ging wieder in ihr Büro. Zu gerne hätte Johannes der jungen Frau aus der Patsche geholfen und ihr wie am Vortag zu verstehen gegeben, wenn die Luft rein wäre, aber er war unter Termindruck. Entsprechend beeilte er sich zur Tiefgarage zu kommen und zum Verlag zu fahren.

Das Gespräch im Verlag lief wie erhofft und für Johannes war es wie wenige Wochen zuvor, als er noch nicht fremdgegangen und von Charlotte erwischt worden war. Ein Hauch von Normalität in einem sonst so durcheinander gewürfelten Leben. Freundlich verabschiedete er sich nach zwei Stunden von seinem Gesprächspartner und fuhr zurück in die Agentur, wo er den Wagen wieder in der Tiefgarage parkte und seine Sporttasche mit nach oben ins Büro nahm. »Ah, gerade rechtzeitig«, stellte Charlotte fest, als Johannes im Sekretariat ankam. »Sabine wird dich zum Fitnessstudio fahren und ich hole dich nachher ab.« »Ja, Herrin«, gaben Sabine und Johannes unisono zurück. »Darf ich meinen Rock und meinen Slip wiederhaben?«, wollte Sabine wissen, doch Charlotte erklärte ihr, dass die Fahrt zum Fitnessstudio noch zu ihrer Arbeitszeit gehörte. »Und du weißt, was du auf Arbeit zu tragen beziehungsweise nicht zu tragen hast, solange du mit deinem Deep-Throat-Training nicht weiterkommst.« »Ja, Herrin«, antwortete Sabine kleinlaut.

Gemeinsam mit Johannes verließ sie das Sekretariat. Charlotte betrachtete von hinten amüsiert, wie ihre blonde Aushilfssekretärin den Chef vorschickte, um zu prüfen, ob die Luft rein war. Im Fahrstuhl war Sabine hypernervös, während die Stockwerkanzeige langsam runter tickte, betete sie, dass der Fahrstuhl nicht vor der Tiefgarage halten würde. »Bing. Erdgeschoss.« Schnell stellte sich Johannes vor sie. »Fahren Sie rauf«, wollte ein Herr mittleren Alters wissen, nachdem die Tür aufgegangen war. »Nein, runter«, erklärte Johannes und drückte schnell den Knopf um die Fahrstuhltüren wieder zu schließen. »Das war knapp«, stellte er fest, als sie in der Tiefgarage ankamen. »Oh ja«, pflichtete Sabine ihm bei. »Hat es dich erregt?«, wollte Johannes wissen. Sabine antwortete nicht, aber ihr betretenes Schweigen deutete daraufhin, dass es so war, wie er vermutete. Immerhin ging es ihm nicht anders.

Als sie im Auto waren, wurde Sabine etwas ruhiger, immerhin bot ihr der Wagen einen guten Sichtschutz. Auf dem Weg zum Fitnessstudio wollte Johannes wissen, wie es am Nachmittag mit Charlotte im Büro gewesen war. »Sie hat mich ja allein bei den Toiletten zurückgelassen«, begann Sabine zu erzählen. »Nachdem ich fertig war und aus der Kabine kam, brauchte ich erst mal einen Moment um das zu realisieren. Als ich dabei war, mir die Hände zu waschen und diesen kleinen Quälgeist zu reinigen, hörte ich plötzlich, wie die Tür sich öffnete und jemand reinkam. Da bin ich schnell zurück in die Kabine gerannt und habe gewartet, bis die andere Person fertig war.« »Haarscharf also«, stellte Johannes fest und Sabine pflichtete ihm bei. »Ich habe extra noch ein paar Minuten gewartet, nachdem sie fertig war und bin dann langsam zur Tür und bin ins Sekretariat gesprintet, als die Luft rein war. Danach war eigentlich alles ganz normal, na ja, den Umständen entsprechend.« Wohlwissend wovon sie sprach, lächelte Johannes und blickte aus dem Seitenfenster.

Den Rest der Fahrt verbrachten die Beiden schweigend und nach einer knappen Verabschiedung stand Johannes allein auf dem Parkplatz des Fitnessstudios. Sabine wollte so schnell wie möglich nach Hause um sich untenrum wieder etwas anzuziehen. Johannes hingegen ging auf den Eingang zu und wurde kurz dahinter schon von Katja in Empfang genommen. »Wo ist denn deine kleine Freundin vom letzten Mal?«, wollte sie wissen und Johannes antwortete, dass Sabine bereits Feierabend hätte und auf dem Weg nach Hause war. Den Umstand, dass sie dabei von der Hüfte abwärts nackt war, verschwieg er lieber, um Katja nicht auf dumme Ideen zu bringen. »Schade eigentlich«, stellte sie fest. »Na ja, umso mehr Spaß nur für uns zwei.« Mit einem breiten Grinsen ging sie voran, während Johannes folgte.

Im privaten Trainingsraum angekommen, sollte er sich sofort nackt ausziehen, kaum dass Katja die Tür verschlossen hatte. Während sich Johannes seiner Bekleidung entledigte, fragte er sich selbst, warum er sich eigentlich die Mühe machte, Sportkleidung mitzubringen. »Ein bisschen hopp hopp!«, trieb Katja ihn an. »Für die paar Klamotten brauchst du aber ganz schön lange. Erst mal ein leichtes Dehnen und dann dreißig Hock-Streck-Sprünge, damit du etwas in Fahrt kommst.« Gemeinsam gingen sie die Dehnübungen durch, ehe Johannes zur Freude von Katja auf- und absprang und sein vom Keuschheitsgürtel verschlossenes bestes Stück es ihm gleichtat. »Jetzt noch zehn Minuten Crosstrainer und wenn du dann warm bist, geht es an die Geräte.«

Gemäß ihrer Ansage scheuchte Katja ihren Schützling von einem Gerät zum anderen. Jedes Mal erklärte sie ihm fachgerecht die Übung und achtete bei der Ausführung auf eine saubere Technik. Nach jeweils drei Durchgängen ging es an die nächste Übung. Schnell war Johannes an seiner Leistungsgrenze. Er merkte, wie es der Trainerin Spaß machte, ihn bei den Übungen leiden zu sehen. Nach ihrer Scheidung schien es Katja Spaß zu machen, jeden Mann in die Knie zu zwingen. »Und zum Schluss auf die Trainingsbank«, befahl Katja und kaum, dass sich Johannes darauf niedergelassen hatte, positionierte sie ihre Beine links und rechts neben seinem Kopf und ließ ihren Schoß auf seinem Gesicht nieder.

Wie am Donnerstag der letzten Woche stieg ihm sofort der Intimgeruch ihres Schambereichs in die Nase. Doch dieses Mal, war es um einiges intensiver. »Ich habe extra für dich seit gestern aufs Duschen verzichtet«, erklärte Katja und ließ ihr Becken kreisen um ihren Schritt noch stärker in Johannes’ Gesicht zu drücken. »Ich hoffe du genießt es.« »Mmmhhh.« »Sehr gut. Dann jetzt mal die Gewichte mit den Beinen hoch. Und runter.« Gehorsam folgte Johannes den Anweisungen seiner Trainerin, während ihr Schambereich nur durch den dünnen Stoff ihrer Sportbekleidung von seinem Gesicht getrennt wurde.

Er merkte, wie Katja über ihm immer unruhiger wurde und nach ein paar Minuten richtete sie sich ruckartig auf und zog ihre Trainingshose samt String-Tanga über ihre Pobacken nach unten. Johannes hatte gerade einmal einen Blick auf den knackigen Po werfen können, als es sich Katja schon wieder auf seinem Gesicht bequem machte. Seine Nase ruhte zwischen ihren Pobacken und sein Mund berührte ihre haarlosen Schamlippen. Hatte sie die ganze Aktion von Anfang an geplant oder pflegte sie ihren Intimbereich völlig unabhängig von ihm? Für Katjas Geschmack dachte Johannes wieder einen Moment zu lange nach, denn ohne Vorwarnung beugte sie sich etwas vor und gab ihm einen Klaps auf die Hoden. »Argh«, stöhnte er unter ihr, während sie sich wieder setzte und so seinen Aufschrei mit ihrem Unterleib erstickte.

»Wenn deine Zunge nicht gleich aktiv wird, bekommst du davon noch ein paar«, drohte Katja und Johannes machte sich sofort an die Arbeit. Gezielt leckte er mit seiner Zunge durch die feuchten Schamlippen auf der Suche nach dem Kitzler. Das Training mit Charlotte hatte ihm gezeigt, wann er es beim Oralsex langsam angehen lassen musste und wann nicht. Bei Katjas aktuellem Zustand war definitiv letzteres der Fall. Um ihm einen besseren Zugang zu ermöglichen, schob Katja ihr Becken ein Stück nach hinten, sodass Johannes’ Nase zwischen ihre Schamlippen glitt, während seine Zunge intensiv die pochende Perle massieren konnte. Vor seinen Augen sah er das kleine zuckende Poloch von Katja, welche die Behandlung offenbar sehr genoss, da ließ ihr Stöhnen keinen Zweifel zu.

Es dauerte daher auch nicht lange und Katja kam zum Höhepunkt, bei dem Johannes aufpassen musste, dass er genug Luft bekam, denn ohne auf ihn acht zu geben, schob Katja ihr Becken hin und her über sein Gesicht. Nachdem sie sich erholt hatte, stand sie auf und richtete ihre Kleidung. Nur für den Bruchteil einer Sekunde konnte Johannes einen Blick auf die noch immer feuchten Schamlippen zwischen ihren Beinen erhaschen. »Dann mal ab unter die Dusche«, gab sie ihm zu verstehen. »Ich würde ja mitkommen, aber das wäre unprofessionell«, lachte sie. »Außerdem dusche ich dann doch ganz gerne warm.« Brav ging Johannes unter die Dusche und nachdem er Katja wieder auf demütigende Weise vorgeführt hatte, dass er überall sauber war, durfte er sich anziehen. »Du wirst Charlotte erst mal nichts von der Leck-Aktion erzählen, verstanden?« »Ja, Katja.«

Charlotte erwartete die beiden schon im Empfangsbereich des Studios. »Und, wie hat er sich gemacht?«, wollte sie von Katja wissen. »Na ja, ganz passabel. Etwas mehr anstrengen könnte er sich aber schon.« Johannes wusste nicht ganz, wie er diese Aussage einordnen sollte. War er an den Geräten nicht gut gewesen? Oder bemängelte sie insgeheim seine Qualitäten beim Oralsex? Oder wollte sie ihn nur ärgern? »Das nächste Mal wird er es bestimmt besser machen, nicht wahr?«, wollte Charlotte von ihm wissen. »Ja, Herrin.« »Na dann ist ja gut«, lachte Katja. »Ich werde jetzt auch erst mal unter die Dusche springen und dann nach Hause fahren. Bis Donnerstag.« »Bis Donnerstag.«

Als sie im Auto Platz genommen hatten, fuhr Charlotte wider Erwarten nicht nach Hause, sondern auf direktem Weg zum See. »Du möchtest nochmal an den See?«, wollte Johannes wissen. »Ich dachte, du möchtest, dass ich dir mit deiner Aufgabe helfe?«, wollte Charlotte wissen und Johannes bejahte dies zögerlich. »Nun, dann lass mich mal machen.« »Ja, Herrin.« Noch immer unwissend und gespannt saß Johannes neben Charlotte, als sie auf dem Parkplatz ankamen. Charlotte schnappte sich eine Tasche aus dem Auto und gemeinsam gingen sie durch den Wald in Richtung See. Wieder machten sie an ihrer versteckten Stelle Halt, um sich die Badebekleidung anzuziehen. Johannes fiel sofort auf, dass sich Charlotte einen sehr knappen Bikini zugelegt hatte und diesen nun trug. »Ich sehe, er gefällt dir«, bedachte sie sein Starren mit einem schnippischen Kommentar, bevor sie zusammen an den Strand gingen.

Charlotte drückte Johannes ein Handtuch in die Hand und gab ihm zu verstehen, dass er sich in der Nähe des Wegs zum Parkplatz niederlassen sollte. Sie selbst blickte sich eine Weile um, ehe sie die Person fand, die sie suchte. Johannes brauchte eine Weile, bis er sich an Carsten erinnerte. Der junge Mann lag allein und entspannt auf einem Handtuch. Scheinbar ließ er den Tag ruhig ausklingen. Charlotte gesellte sich zu ihm und Johannes konnte aus der Entfernung sehen, wie sie ihm eine Tube Sonnencreme hinhielt. Kurz darauf ließ sie sich von ihm eincremen und löste dafür sogar kurzzeitig ihr Bikini-Oberteil. Interessiert und mit einer Spur Eifersucht verfolgte Johannes das Treiben. Ganz offensichtlich flirtete seine Frau mit diesem jungen Kerl und ließ dabei nichts anbrennen.

Es dauerte auch nicht lange und sie stand gefolgt von Carsten auf. Gemeinsam kamen sie auf Johannes zu und liefen dann an ihm vorbei in den Wald hinein. Charlotte gab Johannes einen Wink, dass er ihnen langsam folgen sollte. Als er an der versteckten Stelle im Wald ankam, sah er, dass Charlotte ihr neues Spielzeug bereits auf die gleiche Art und Weise mit verbundenen Augen an den Baum gefesselt hatte, wie Sabine zwei Tage zuvor. Nur mit dem Bikinihöschen bekleidet stand sie neben ihrem Opfer. »Was ist das nur mit euch Frauen, dass ihr neuerdings immer direkt aufs Ganze geht?«, wollte Carsten wissen und Charlotte fragte ihn: »Stört dich das?« »Oh nein, meine Süße, ganz im Gegenteil. Ich find’s geil.« »Das sehe ich.« Mit diesen Worten zog Charlotte Carstens Badehose runter und entblößte seinen prallen Ständer.

Johannes stellte sich schon innerlich darauf ein, wieder mit Sperma besudelte Taschentücher zum Abendessen zu bekommen, als Charlotte zu ihm kam und erklärte: »Dann mal los. Ran an den Mann. Frisch gezapft ist es bestimmt am besten.« »Du meinst, ich soll …?«, Johannes brachte es kaum fertig, den Satz zu beenden. »Oh ja, ansonsten wirst du eine lange Zeit in deinem Keuschheitsgürtel schmoren. Das verspreche ich dir.« Sie ließ eine kurze Kunstpause und fuhr dann fort: »Oder möchtest du lieber, dass ich, deine Ehefrau, diesem Kerl einen blase? Willst du, dass ich seinen Schwanz in den Mund nehme?« »Nein, Herrin, das möchte ich nicht«, gab Johannes leise zu. »Na also. Dann ab auf die Knie und blasen.«

Zögerlich ging Johannes vor dem wartenden Carsten auf die Knie. Zum ersten Mal in seinem Leben sah er sich einem fremden Penis so nah gegenüber. Mit Gesten gab ihm Charlotte zu verstehen, dass er endlich anfangen sollte. Johannes öffnete seinen Mund und bewegte seinen Kopf vorwärts, sodass Carstens Eichel in seinem Mund verschwand. Er versuchte sich zu erinnern, was er gerne bei einem Blowjob hatte und massierte mit seiner Zunge die Unterseite der Eichel, genau am Vorhautbändchen. Gleichzeitig griff er nach dem Schaft und bewegte seine Hand langsam auf und ab. »Oh, das ist so geil, Baby«, stöhnte Carsten. »Aber pass mit den Zähnen auf.« Johannes stockte kurz und machte dann weiter. Einen Mann oral zu befriedigen war nicht so einfach, wie er gedacht hatte.

»Ich hoffe, du hast richtig viel Spaß«, meinte Charlotte und Johannes merkte, wie Carsten zusammenzuckte. Trotz seines Erregungslevels schien er zu verstehen, dass Charlotte ihm nicht gleichzeitig einen blasen konnte. »Was ist das hier für ein Spiel?«, wollte er wissen und wenig später hatte Charlotte ihm die Augenbinde abgenommen und genoss seinen entsetzten Gesichtsausdruck, als ihm klar wurde, dass es ein Mann war, der ihn oral befriedigte. »Lasst das! Ich bin nicht schwul!«, schrie er, aber Johannes machte unbeirrt weiter. »Stell dich nicht so an«, meinte Charlotte. »Es hat dir bis eben doch auch gefallen.« »Da wusste ich ja noch nicht, dass es eine Schwuchtel ist, die an mir rumlutscht.« »Für einen Kerl, der so freizügig seine Sexpartner auswählt, hast du eine ganz schön niedrige Toleranzgrenze«, stellte Charlotte fest.

Ungeachtet von Carstens Protesten zog sie ihr Handy aus der Tasche und begann Fotos zu machen. Auch Johannes war nicht wohl bei dem Gedanken, dass es nun Bilder gab, auf denen er unmissverständlich einem anderen Mann einen blies, aber das schien Charlotte nicht zu kümmern. Carsten hingegen konnte sich nur eine gewisse Zeit lang gegen Johannes’ Bemühungen wehren, denn schnell hatte der Ehesklave den Dreh raus und bevor er sich versah, füllte sich sein Mund mit dem heißen Liebessaft aus Carstens Hoden. »Brav schlucken«, flüsterte Charlotte ihm ins Ohr. Johannes tat es und versuchte dabei so wenig wie möglich auf den Geschmack zu achten. Als er auch noch die letzten Tropfen Sperma von Carstens bestem Stück geleckt hatte, durfte sich Johannes wieder aufrichten.

Carsten würdigte ihn keines Blickes, sondern blickte lieber verschämt durch die Gegend. »Es ist so süß, wenn du so tust, als hättest du gar keinen Spaß gehabt«, lachte Charlotte. »Aber wenn dir so wenig an einem Orgasmus liegt, können wir dich auch davor schützen.« Im Handumdrehen hatte sie Johannes die Badehose ausgezogen und einen kleinen Schlüssel hervorgezaubert. Das Schloss seines Keuschheitsgürtels öffnete sich und wenig später war Johannes von dem Quälgeist befreit. Stattdessen verschloss Charlotte Carstens bestes Stück sicher, wieder ohne seinen beleidigenden Äußerungen auch nur den Hauch einer Beachtung zu schenken. Das Einrasten des Schlosses beendete die Schimpftiraden. Stattdessen schien sich Carsten seiner ausweglosen Situation bewusst zu werden und bettelte, dass Charlotte ihn befreite.

»Na ja, ich hätte schon gerne mein Bikini-Oberteil wieder«, stellte Charlotte fest. »Aber ich müsste sicher sein können, dass du brav bist, nachdem wir dich befreit haben.« »Ich werde brav sein, versprochen.« »Du wirst also tun, was ich von dir verlange?« Eifrig nickte Carsten und Charlotte grinste ihn siegessicher an. »Auf die Knie!« Trotz der hinter dem Baum gefesselten Hände schaffte es Carsten die gewünschte Position einzunehmen. »Ich möchte, dass du dich bei meinem Sklaven revanchierst.« Johannes und Carsten schauten Charlotte gleichermaßen entsetzt an. »Niemals!«, schrie Carsten und Charlotte zuckte mit den Schultern. »Na gut, dann bleibst du halt hier bis dich jemand findet und den Schlüssel zum Keuschheitsgürtel kannst du auch vergessen.«

Charlotte nahm aus ihrer Tasche ihre Klamotten und begann sich umzuziehen. Als sie auch Johannes Bekleidung gab, fing Carsten an zu betteln: »Ihr könnt mich hier nicht zurücklassen! Bitte, das könnt ihr nicht machen.« »Würden wir nicht, wenn du einfach das tust, was ich von dir will«, gab ihm Charlotte zu verstehen, während sie ihr Bikini-Höschen und Johannes Badehose in die Tasche packte. Als sie gerade gehen wollten, rief Carsten ihnen nach: »Okay, ich mach’s!« »Na also, irgendwann kommst sogar du noch zur Vernunft«, stellte Charlotte fest und wies Johannes an, sich wieder komplett auszuziehen.

Splitternackt stellte sich Johannes vor Carsten hin. Sein bestes Stück stand auf Halbmast und genauso wie er, zögerte auch sein Gegenüber. »Jetzt mal pronto, oder du bleibst wirklich hier«, meinte Charlotte. Carsten fasste sich ein Herz und nahm Johannes’ Penis in den Mund. Im Gegensatz zu Johannes hatte er keine Chance seine Hände zu Hilfe zunehmen und musste die gesamte Arbeit mit seinen Lippen und der Zunge machen. »Und pass auf die Zähne auf«, äffte Charlotte ihn nach, während sie wieder aus allen Positionen Fotos vom Geschehen machte. Johannes hingegen blendete nach und nach die gesamte Situation aus und stellte sich vor, Sabine würde vor ihm knien und ihn verwöhnen. Mit diesem Bild im Kopf, kam es ihm nur wenige Sekunden später. Kaum, dass die ersten zwei Schübe Samen sich in Carstens Mund ergossen hatten, hatte der junge Mann Johannes’ zuckenden Zauberstab ausgespuckt. Zwei weitere Salven Liebessaft landeten in seinem Gesicht und in den Haaren.

»Allerliebst«, stellte Charlotte fest und ließ es sich nicht nehmen, auch noch ein paar Nahaufnahmen von Carstens besudeltem Gesicht zu machen. Dann durfte sich auch Johannes wieder anziehen. »Macht mich endlich los!«, forderte Carsten, während Johannes’ Sperma langsam über sein Gesicht floss. »Alles zu seiner Zeit«, meinte Charlotte und hielt ihm den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel vor die Nase. »Pass gut auf«, sagte sie und schleuderte den Schlüssel tief in den Wald. »Nein!«, schrie Carsten, doch es war zu spät. Schnell löste Charlotte den Knoten des Bikini-Oberteils und rannte mit Johannes zum Parkplatz. »Frohes Suchen!«, rief sie über die Schulter Carsten zu, der in die Richtung rannte, in die Charlotte den Schlüssel geworfen hatte.

Am Auto angekommen, stiegen beide ein und fuhren los. Johannes fühlte sich nach dem Höhepunkt noch immer auf Wolke 7. »Ich hoffe, du hattest deinen Spaß«, meinte Charlotte. »Ja, Herrin. Danke«, antwortete er brav. »Es wird immer kurioser. Erst leckst du mir minutenlang mein Arschloch, damit ich dir helfe endlich wieder Sperma von einem anderen Mann schlucken zu können und dann bedankst du dich dafür, dass du einem anderen Mann einen blasen durftest«, lachte Charlotte. Johannes schwieg und blickte beschämt aus dem Fenster. Wenn er ehrlich war, erregte ihn auch dieser Tag derart im Nachhinein, dass sein bestes Stück schon wieder hart wurde.

Als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, bemerkte er, wie Charlotte auf den Parkplatz neben einer Drogerie fuhr, weit ab von ihrem zu Hause. »Was machen wir hier?«, wollte er wissen. »Lass dich überraschen«, trällerte Charlotte und gemeinsam betraten sie die Drogerie. Die Agenturchefin steuerte umgehend die Selbstbedienungsautomaten für Fotos an und schloss ihr Handy an das Gerät an. Sofort erschienen die Aufnahmen der letzten Tage auf dem Touchscreen. Johannes blickte nervös nach links und rechts während Charlotte in Seelenruhe drei Fotos aussuchte und ausdrucken ließ. Die Fotos packte sie in einen der bereitgelegten Umschläge und bezahlte die wenigen Cents, die dieser Auftrag gekostet hatte.

Als sie wieder im Auto saßen, wollte Johannes wissen, was sie mit den Fotos vorhatte und wo sie überhaupt waren. »Wir sind in Sabines Heimatort. Hier wohnt auch der liebe Carsten und nicht zu vergessen, seine Verlobte«, erklärte Charlotte und gab Johannes den Umschlag mit den Bildern. »Der Kerl ist verlobt?«, wollte er wissen. »Noch«, stellte Charlotte fest und fuhr los. Johannes öffnete den Umschlag und sah sich die drei Fotos an. Auf dem ersten war zu sehen, wie er vor Carsten kniete und ihm einen blies. Das zweite Bild zeigte ein ähnliches Motiv, nur mit getauschten Rollen. Und das letzte Foto war eine Nahaufnahme von Carstens Gesicht und den unverkennbaren Spermaspuren.

»Ich glaube, seine Liebste wird sich über die Fotos freuen«, lachte Charlotte und Johannes sah sie fassungslos an: »Du willst ihr diese Fotos zeigen?« »Mach dir mal nicht ins Hemd«, gab seine Eheherrin zurück. »Du bist aud keinem der Bilder zu erkennen.« Es stimmte. Auf allen Bildern war lediglich Carsten eindeutig zu sehen. Johannes war nur ansatzweise abgelichtet und nur soweit es für die Eindeutigkeit des Motives erforderlich war. »Warum hast du kein Bild von Sabine genommen?«, wollte Johannes wissen. »Warum benutzt du nicht einmal deinen Kopf, bevor du eine dumme Frage stellst?«, erwiderte Charlotte. »Alle hier kennen Sabine. Wenn einer sie auf einem solchen Foto erkennt, hat sie in diesem Kaff nichts mehr zu lachen, verstanden?« »Ja, Herrin.«

Vor einem Reihenhaus stellte Charlotte das Auto ab. »Pack das hier noch mit in den Umschlag.« Sie reichte Johannes den kleinen silberfarbenen Schlüssel für den Keuschheitsgürtel. »Ich dachte, den hast du in den Wald geworfen?«, stellte Johannes verdutzt fest. »Und Carsten hat das zum Glück auch geglaubt. Ihr beide wärt echt ein tolles Team.« Charlotte holte einen leeren Zettel aus ihrer Handtasche sowie einen Stift. Auf die Schnelle schrieb sie ein paar Zeilen und gemeinsam mit dem Schlüssel landete der Brief im Fotoumschlag. »Die rote Tür mit der 23 ist die richtige Adresse«, sagte Charlotte und drückte Johannes den Umschlag in die Hand. »Ablegen, klingeln, laufen.« »Ja, Herrin.«

Johannes stieg aus und ging zu der besagten Tür. Nachdem er den Umschlag auf die »Willkommen«-Fußmatte gelegt hatte, drückte er kräftig auf die Klingel, rannte zurück zum Auto und setzte sich hinein. Keinen Augenblick zu spät, denn im nächsten Moment öffnete sich die Tür und eine wunderschöne junge Frau mit langen braunen Haaren blickte hinaus. Sie entdeckte den Umschlag, nahm ihn auf und ging wieder nach drinnen. »Unsere Arbeit hier ist erledigt«, stellte Charlotte zufrieden fest und fuhr los. »Was meinst du, wird sie mit ihm machen?«, wollte Johannes wissen. »Keine Ahnung. Aber ich finde, sie hat es verdient die Wahrheit zu erfahren. Vielleicht hat er Glück und sie geht mit dem Betrug genauso cool um wie ich.«

Als sie zu Hause ankamen, musste Johannes sich wie immer direkt nackt ausziehen. Anschließend sollte er das Abendessen zubereiten und die Sport- sowie Badetasche auspacken. Charlotte entspannte in der Zwischenzeit im Wohnzimmer und genoss die Tatsache, dass ihr Plan genauso aufgegangen war, wie sie es sich gewünscht hatte. Als sie zum Essen in die Küche kam, hatte sie Johannes’ alten Keuschheitsgürtel dabei. »Den wirst du tragen, bis wir den anderen ersetzt haben.« Ohne eine Antwort von ihrem Mann abzuwarten, brachte sie den CB3000 an seinen Bestimmungsort.

»Und keine Angst, ich werde dir auch weiter mit deiner Aufgabe helfen.« »Meine Aufgabe?« Johannes blickte seine Eheherrin verwundert an. »Aber ich habe doch heute …«, fing er an, doch Charlotte unterbrach ihn: »Ja, kurzzeitig war alles wieder ausgeglichen und im Lot. Doch dann hattest du einen Orgasmus und wenn ich mich recht erinnere, hat Carsten dein Sperma teilweise auf den Waldboden gespuckt und teilweise ins Gesicht bekommen. Ich wollte ihm noch sagen, dass er es im Mund behalten soll, aber da war es schon zu spät. Du bist also wieder bei minus eins.« Sprachlos blickte Johannes an sich herunter. Wieder verschlossen, wieder auf unbestimmte Zeit. Jetzt war auch er der Meinung, was auch immer Carsten zu Hause blühte, er hatte es verdient. Eine Stunde später gingen Charlotte und Johannes geschafft vom Tag ins Bett.


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