Ehesklave

Kapitel 9

Jeder, der schon einmal mit einem brummenden Schädel aufgewacht ist, nachdem er eine feucht-fröhliche Nacht mit ein paar Gläsern zu viel hatte, kann sich vorstellen, wie es Johannes ging, als er am Samstagmorgen erwachte. Er hatte jedoch nicht den Hauch von Restalkohol intus, doch noch immer die Bilder vom vorherigen Abend vor Augen. Charlottes leere Bettseite und das getrocknete Gemisch aus Lustsekreten auf dem Laken machten Johannes endgültig bewusst, dass es kein böser Traum gewesen war. Seine Frau hatte ihn zum Zuschauer im eigenen Schlafzimmer degradiert und ihn vor ihrem Liebhaber gedemütigt.

Doch obwohl die Erinnerungen und Gefühle auf Johannes’ Gemüt lasteten, spürte er, wie die Gedanken an das zügellose Liebesspiel auch seine Lust erneut entfachten. Da Charlotte ihn nicht wieder in den Keuschheitsgürtel gesperrt hatte, bevor sie gegangen war, konnte sich Johannes’ bestes Stück ungehindert zu voller Größe entfalten. Fast magisch wurde die rechte Hand von seiner Körpermitte angezogen und ohne lange Umschweife, begann sie ihre Arbeit. Erst langsam und dann immer schneller massierte Johannes seinen Freudenspender. Er konnte kaum glauben, wie gut es sich anfühlte und so dauerte es auch nicht lange bis es ihm kam.

Johannes drehte sich in Richtung Bettmitte und verströmte seinen Samen auf dem bereits besudelten Laken. Hatte er sich am Vorabend noch auf Charlotte und Markus konzentriert, hatte er an diesem Morgen die Möglichkeit, ungestört den Höhepunkt zu genießen. Er spürte das angenehme Ziehen in den Hoden und das Zucken der Unterleibsmuskulatur, als sich seine Lust entlud. Nachdem er sich so Erleichterung verschafft hatte, sank Johannes in die Kissen zurück und versuchte sich zu entspannen.

Doch kaum war die Lust verflogen, musste er wieder an den vorherigen Abend und die unsagbare Demütigung denken. Er hatte Markus’ Körper mit den klar definierten Muskeln genau vor Augen und er konnte sich nur zu gut an Charlottes lustvolle Blicke erinnern. Johannes war sich sicher, dass er etwas tun musste, um seine Frau zu überzeugen, dass er mindestens genauso viel Mann war wie sein Nebenbuhler. Entschlossen stand Johannes auf, zog sein Sportzeug an und lief los.

Voller Motivation rannte er Richtung Park, wärmte sich auf und lief anschließend Runde um Runde. Der Gedanke an Markus und Charlotte, die sich sicher nach wie vor zügelloser Lust hingaben, motivierte Johannes zu Höchstleistungen. Innerhalb einer Stunde absolvierte er 25 Runden und trabte anschließend zurück zur Wohnung, wo er Liegestütze und Crunches machte, bis er nicht mehr konnte. Er blieb eine Weile liegen und gönnte seinem Körper Ruhe, ehe er aufstand, sich aus dem Sportzeug schälte und duschen ging.

Auch ohne Charlottes Anwesenheit hatte Johannes die Temperatur gemäß Regeln auf kalt gestellt und genoss regelrecht die Erfrischung. Als er beim Einschäumen mit Duschbad seinen Intimbereich einen Moment länger Beachtung schenkte, wuchs Johannes’ Männlichkeit einmal mehr zu voller Größe. Auch die kalte Dusche konnte seinem besten Stück die Freude an dem Tag ohne Keuschheitsgürtel nicht nehmen. Beim Abduschen massierte Johannes seine Hoden mit dem eisigen Duschstrahl, sodass sich diese fast schmerzhaft zurückzogen, und massierte mit der freien Hand seinen Zauberstab, bis es ihm erneut an diesem Morgen kam.

Frisch geduscht und tiefenentspannt kam Johannes aus dem Bad und vernahm ein vehementes Klingeln an der Tür. Sollte Charlotte ihren Schlüssel vergessen haben? Über die Gegensprechanlage meldete sich aber Nadine, die er nach oben bat. Johannes hatte nur ein Handtuch über die Hüfte gebunden und überlegte kurz, diesen Umstand zu ändern, entschied sich aber dagegen. Er wusste nicht, wie genau Nadine über die Regeln von Charlotte Bescheid wusste und er entschied, dass ein Handtuch als Grauzone zählte und als Bekleidung ausreichen musste.

»Was machst du denn die ganze Zeit?«, wollte Nadine wissen, als sie bei ihm ankam. Johannes machte es ihr gleich, übersprang die Begrüßung, und antwortete, dass er duschen war. »Aja, duschen«, lachte Nadine auf. »Da frag ich mich nur, warum das so lange gedauert hat.« Doch sie ließ ihn gar nicht antworten, sondern griff nach seinem Handtuch und wenige Momente später stand Johannes ihr nackt gegenüber. »Ohne Keuschheitsgürtel würde ich mal sagen, dass du manche Teile deines Körpers intensiver geschrubbt hast als andere«, lachte sie. Johannes errötete und schloss schnell die Wohnungstür, nachdem er Nadine reingebeten hatte.

»Was kann ich denn für dich tun?«, wechselte er das Thema. »Ach ja, ich habe heute eine Veranstaltung im Shop und dafür, meinte Charlotte, kann ich dich ausleihen.« Ob die Worte bewusst oder unbewusst so gewählt waren, wusste Johannes nicht, aber die Idee, wie ein Gegenstand ausgeliehen zu werden, gefiel ihm nicht wirklich. Außerdem konnte er sich denken, dass er bei einem Event im Sexshop vermutlich mit recht wenig Bekleidung vor einer größeren Menge an Menschen sein würde.

»Muss das sein?«, wollte Johannes wissen, doch bevor er sich versah, hielt Nadine ihm ihr Handy unter die Nase und meinte: »Wir können ja Charlotte anrufen und fragen, was sie meint. Allerdings sollte ich dich nochmal darauf hinweisen, dass sie bereits zugestimmt hat.« »Nein, ähm, das muss nicht sein«, gab sich Johannes kleinlaut geschlagen und ging etwas anziehen. »Zieh was Bequemes an. Nicht zuviel, du trägst es eh nicht lange«, rief ihm Nadine nach. Das hatte er schon befürchtet. Mit kurzer Hose, T-Shirt und Sandalen bekleidet, fuhr Johannes mit Nadine in deren Auto zum Sexshop.

Im Laden angekommen führte Nadine Johannes in einen Lagerraum und befahl ihm, sich auszuziehen. Ohne lange Diskussion kam er der Anweisung nach und entledigte sich seiner spärlichen Bekleidung. Zuerst bekam er von Nadine einen Hodenring umgelegt. »Der hier wiegt gerade einmal 200 Gramm«, erklärte sie. »Da ist nach oben hin also noch viel Luft.« Johannes, den die Berührung seines Intimbereiches etwas aus dem Konzept gebracht hatte, spürte, wie das Stück Metall den Sack fest umschloss und die Hoden nach unten drückte. Viel mehr war für seinen Geschmack gar nicht nötig.

Doch Nadine hatte Größe und Gewicht des kleinen Quälgeistes mit Bedacht gewählt. An den Seiten des Hodenrings standen in gleichmäßigem Abstand vier Ringe ab. In diese klickte Nadine Ketten ein, an welchen wiederum ein kleiner Metalleimer hing. Johannes bemerkte die Gewichtszunahme und sah Nadine mit einem gequälten Blick an. »Glaub nicht, dass das schon alles war«, lachte Nadine.

Als nächstes holte sie eine Kette mit Nippelklemmen und einem Spruchband. Johannes konnte das Wort Willkommen erkennen während Nadine anfing, seine Brustwarzen zu streicheln. Er zuckte zusammen und wollte ihre Hand wegdrücken, doch sofort fuhr Nadine ihn an. »Hände hinter dem Kopf verschränken!«, befahl sie und drohte, Charlotte anzurufen, würde Johannes sich nicht zusammenreißen. Anschließend spielte sie erneut mit seinen Brustwarzen, bis diese erregt standen, ehe sie gleichzeitig auf beiden Seiten die gezackten Metallklammern zuschnappen ließ.

Johannes zog scharf die Luft ein, wagte aber nicht zu protestieren. Er wusste, dass dies keine Verbesserung seiner Situation zur Folge gehabt hätte und so ließ er Nadine gewähren. Diese kam bereits mit einer Ledermaske auf ihn zu. Wie das Modell wenige Tage zuvor umschloss sie seinen kompletten Kopf, dämpfte aber weder die Ohren noch beeinträchtigte sie die Sicht. Nadine trat ein paar Schritte zurück und betrachtete zufrieden ihr Werk. Danach zeigte sie Johannes einen Kühlschrank mit zahlreichen Sektflaschen. Auf dem Kühlschrank stand ein großes Tablett und jede Menge Sektgläser.

»Deine Aufgabe wird es sein, die Kunden zu empfangen«, erklärte Nadine. »Dazu gehst du mit einem Tablett voller Sektgläser in Nähe des Eingangs auf und ab und bietest den Kunden eine prickelnde Erfrischung an, verstanden?« Johannes, der aufgrund der Maske nichts sagen konnte, nickte. »Natürlich sammelst du die leeren Gläser wieder ein und füllst das Tablett neu. Zu sagen brauchst du auch im Laden nichts, dein Schild sagt alles aus, was nötig ist.« Sofort machte sich Johannes daran, das erste Tablett vorzubereiten und kurze Zeit später stand er im Verkaufsraum und wartete nervös auf die geladenen Gäste.

Diese ließen auch nicht lange auf sich warten. Erst schleppend und dann immer kontinuierlicher strömten die Kunden, größtenteils Paare, in den Laden. Bei allen war die Reaktion gleich. Erst ein erstaunter Blick, dann ein unsicheres Lächeln und abschließend ein beherzter Griff zum Sektglas. Nadine ermunterte die Gäste, auch noch ein zweites und drittes Glas zu nehmen und entsprechend hatte Johannes zu tun, für Nachschub zu sorgen. Johannes hatte kaum Zeit, darüber nachzudenken, dass ihn ein Haufen fremder Leute nackt sahen.

Er erstarrte einen Augenblick, als das Ehepaar Lindermann den Laden betrat. Die beiden arbeiteten in der Agentur von Charlotte und Johannes. Er als Projektleiter und sie in der Buchhaltung. Für einen Moment trafen sich seine Blicke mit den ihren, ehe Johannes schnell den Blick senkte und Sekt anbot. Hatten sie ihn trotz Maske erkannt? Es machte nicht den Anschein, denn ohne eine weitere Reaktion nahmen beide ein Glas und mischten sich unters Volk.

Nadine begann wenige Momente später mit einer Produktpräsentation. Nach und nach stellte sie verschiedene Sexspielzeuge vor und ließ diese anschließend durch die Zuschauerreihen wandern. Natürlich ließ sie es sich nicht nehmen, als sie bei den Keuschheitsgürteln angekommen war, darauf zu verweisen, dass so etwas ein gutes Mittel sei, um einen Sklaven im Zaum zu halten. Auch als sie über die Schlaginstrumente sprach, ließ es sich Nadine nicht nehmen, scherzhaft eine kleine Demonstration vorzuschlagen. Johannes erkannte an dem Leuchten in ihren Augen, dass die Vorstellung sie reizte, aber zu seiner Erleichterung ließ sie den Kommentar im Raum stehen, ohne Taten folgen zu lassen.

Als die Präsentation vorbei war, wurde Johannes von Nadine an das Andreaskreuz geführt, an welchem er bereits ein paar Tage zuvor einen Abend lang ausharren musste. Nachdem sie ihn gefesselt hatte, nahm Nadine das Spruchband samt Nippelklemmen ab. Johannes sog hörbar die Luft ein, als der stechende Schmerz von beiden Brustwarzen auf einmal ausging.

»Meine Damen und Herren«, begann Nadine, während sie noch immer mit den Nippelklammern spielte. »Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit. Ich möchte Sie nun einladen, sich etwas im Laden umzusehen und nach etwas Schönem für das heimische Schlafzimmer zu suchen. Na ja, oder wo auch immer es am Ende zum Einsatz kommt.« Das schelmische Grinsen wirkte ansteckend und selbst Johannes hatte mittlerweile mitbekommen, dass Charlotte hinter dieser PR-Aktion steckte.

»Als kleines Gewinnspiel bekommen Sie zu jedem Einkauf eine kleine Metallkugel mit der Quittungsnummer. Werfen Sie die Kugel einfach in den Eimer des Sklaven, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Wessen Kugel am Ende gezogen wird, der bekommt einen Einkaufsgutschein über die Höhe der Rechnung.« Nach einem kurzen Applaus ging das Shoppingerlebnis in die nächste Runde.

Während einige Pärchen in trauter Zweisamkeit auf die Suche gingen, bildeten sich an anderer Stelle kleine Grüppchen, die ungezwungen verschiedene Sexspielzeuge diskutierten. Es dauerte auch nicht lange, da kam die erste Kundin mit einer Metallkugel auf Johannes zu. Sie blieb kurz vor ihm stehen und warf die Kugel gekonnt in den Eimer, wo sie mit einem lauten Scheppern aufkam. Sofort zog das zusätzliche Gewicht an Johannes’ Hoden und die Tatsache, dass der Eimer sich schaukelnd in Bewegung gesetzt hatte, verbesserte die Situation nicht gerade für ihn.

Immer mehr Einkäufe wurden getätigt und so fanden auch immer mehr Kugeln den Weg in den Eimer, der inzwischen Johannes’ Kronjuwelen unangenehm in die Länge zog. Es kam auch mehrfach vor, dass eine Hand beim Ablegen der Kugel sein bestes Stück streifte. Ob absichtlich oder nicht, konnte Johannes nicht sagen, aber er war sicher, dass nicht alles Zufall sein konnte. Nach einer guten Stunde hatten alle Besucher etwas Schönes gefunden und Nadine kam auf Johannes zu.

Ungeniert griff sie nach seinem Penis und massierte ihn. »Nochmal kurz die Wünschelrute streicheln«, lachte die Glücksfee und griff anschließend in den Eimer. Mehrfach rührte sie mit ihrer Hand durch die Kugeln und verstärkte dadurch zusätzlich den Zug auf Johannes’ Hoden. Zu seiner Erleichterung holte Nadine kurze Zeit später eine Kugel hervor und ließ von ihm ab. Das glückliche Siegerpärchen freute sich über den Gutschein und nachdem der Schlusspunkt der Veranstaltung erreicht war, gingen die Besucher langsam aus dem Laden. Nadine wurde verabschiedet und Johannes mit einem letzten Grinsen bedacht.

Als alle Gäste gegangen waren, kam Nadine auf Johannes zu und befreite ihn von seinen Fesseln. Doch sie dachte nicht im Traum daran, den Eimer samt Befestigung von den gepeinigten Kronjuwelen zu entfernen und wies auch Johannes an, alles an Ort und Stelle zu belassen, als sie den Eindruck hatte, er wolle selbst nachhelfen. »Dann wird es jetzt Zeit, hier aufzuräumen«, meinte Nadine und Johannes verstand, dass der Löwenteil dieser Arbeit ihm zufallen würde. »Ja«, murrte Johannes und nur einen Augenblick später knallte ein Paddel auf sein nacktes Gesäß. »Ja, Herrin«, stieß Johannes erschrocken und reflexartig aus. Die Geschwindigkeit und Präzision, mit der Nadine das Schlaginstrument aus dem Regal genommen und ins Ziel gebracht hatte, überraschte ihn.

Es dauerte fast eine Stunde, bis alles wieder an Ort und Stelle war. Außerdem musste Johannes die Sektgläser spülen und die leeren Flaschen für das Altglas zusammensuchen. »Der Container steht gleich neben dem Hinterausgang«, meinte Nadine und nickte kurz in die entsprechende Richtung. Johannes stockte kurz und erst als er sich wieder mit dem Paddel konfrontiert sah, griff er nach dem Sack mit den leeren Flaschen und ging zur Tür. Vorsichtig öffnete er diese und spähte hinaus.

In den Hinterhof führten noch Personaleingänge von drei weiteren Geschäften. Zudem bot er einen kleinen Parkplatz für die Wagen der Mitarbeiter. Die Container standen zwischen der Tür von Nadine und einem Solarium. Johannes warf einen letzten Blick, um sich zu versichern, dass niemand in Sicht war. So schnell es der Eimer zwischen seinen Beinen zuließ, bewegte er sich zum Glascontainer und warf die erste Flasche hinein. Der laute Aufprall in der leeren Tonne ließ Johannes zusammenzucken. Ängstlich sah er sich um, doch außer Nadine, die ihn von der Tür aus beobachtete, war immer noch niemand zu sehen.

Zügig warf Johannes die anderen Flaschen der ersten hinterher und beeilte sich anschließend wieder zum Hintereingang des Sexshops. Ohne ihn reinzulassen, nahm Nadine ihm die leeren Tüten, in welchen die Flaschen gewesen waren sowie den Hodenring samt Eimer ab. Johannes’ Kronjuwelen dankten es ihr, aber im nächsten Moment hatte sie ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen. Splitternackt und fassungslos stand Johannes vor der geschlossenen Tür. Er widerstand der ersten Eingebung, wild gegen die Tür zu hämmern und nach Nadine zu schreien. Er wusste, dass das mehr Aufmerksamkeit auf ihn lenken würde, als ihm lieb war.

Als er sich zu den Containern umdrehte, erkannte er, dass der von ihm aus vorderste etwa einen halben Meter von der Wand entfernt stand, während die dahinter aufgestellten nur einen Spalt Platz ließen. Schnell rannte Johannes zum ersten Container und drückte sich in die Nische. Da stand er nun, völlig nackt hinter einem Container auf einem Personalparkplatz mitten in der Innenstadt. Und obwohl die Situation nicht hätte verzwickter sein können, spürte Johannes, wie sich sein bestes Stück regte. Ganz ohne auf die Umstände zu achten, genoss sein Penis den ersten Tag in Freiheit seit einer Woche.

Johannes zuckte zusammen, als er hörte, wie sich die Tür vom Solarium öffnete. Vorsichtig lugte er durch den kleinen Spalt, den die weiteren Container neben ihm ließen und sah, wie eine Mitarbeiterin auf den Hinterhof kam. Sie hielt ihr Handy in der Hand und kurze Zeit später telefonierte sie mit, wie Johannes vermutete, ihrem Freund. »Hallo Schlafmütze«, säuselte sie ins Telefon. »Na, bist du auch schon wach. Hat dich etwa jemand die letzte Nacht wachgehalten?« Johannes konnte sich nur zu gut vorstellen, was sie meinte. »Sag mal, kann es sein, dass du meinen Slip versteckt hast?«, fragte sie und beschwerte sich anschließend, dass es mit einem so kurzen Kleid nicht ungefährlich wäre, unten ohne unterwegs zu sein.

Sie hatte sich während des Gesprächs gegen die Wand gelehnt und Johannes konnte von seinem Punkt aus erkennen, dass ihr Kleid wirklich kurz war. Gerade mal eine Hand breit unter dem Po war es schon zu Ende. Während er darüber nachdachte, dass darunter direkt ihr unverhülltes Paradies wartete, bewegte sich seine Hand zu seinem besten Stück, das er kurz darauf ausgiebig massierte. Beim belauschten Telefonat folgte eine erotische Anspielung der nächsten, bis sich die junge Frau mit ihrem Freund einig war, dass er es am Abend wieder gut zu machen hätte. Danach ging sie wieder arbeiten.

Johannes’ Hand ließ sich vom Ende des Telefonats allerdings nicht beruhigen. Immer weiter fuhr sie seinen harten Schaft auf und ab. »Hui, ein Spanner hinter dem Müllcontainer«, lachte es plötzlich hinter ihm und aufgeschreckt fuhr Johannes herum. Ihm gegenüber standen Nadine und Katja. Beide grinsten ihn an. Johannes lief puterrot an. »Mach weiter«, bekräftigte ihn Nadine. Doch Johannes ließ seine Hand sinken. »Du sollst weitermachen«, schritt Katja harsch ein und drohte, ihn sonst an Ort und Stelle versauern zu lassen. Peinlich berührt kam Johannes der Aufforderung nach. Nach ein paar Minuten hatte er den Schock verarbeitet und dachte wieder an das Telefonat zuvor.

Als es ihm in mehreren Schüben kam, johlten die Frauen. »In der Tat, nur ein kleiner Wichser«, meinte Katja und Nadine stimmte zu. »Hast du dann alles?«, wollte Nadine von Katja wissen und die hielt als Antwort ein Klamottenbündel in die Luft. Johannes erkannte sofort seine Kleidung. »Was denn, möchtest du die etwa haben?« Katja grinste ihn an. »Ja, bitte«, antwortete Johannes und schob vorsichtig hinterher: »Herrin.« »Dann hol sie dir«, meinte Katja und warf die Klamotten so weit es ging auf den Parkplatz. In der Luft trennten sich die Kleidungsstücke voneinander, sodass Hose, Hemd und Sandalen sich in großem Radius verteilten.

Unter dem Gelächter von Nadine und Katja rannte Johannes los. Zuerst holte er sich seine Hose, anschließend Sandalen und Hemd. Als er fertig angezogen war, sammelte Katja ihn ein. Sie hatte eine Tüte aus dem Sexshop dabei. »Deine Belohnung für die heutige Arbeit bei Nadine«, gab sie ihm zu verstehen und führte ihn zu ihrem Auto. Doch anstatt nach Hause, fuhr Katja mit ihm in Richtung Fitnessstudio. Johannes vermutete zu Recht, dass sein Tag noch lange nicht vorüber war.

»Wusstest du eigentlich, dass es im Keller eine Schwimmhalle gibt?«, fragte Katja und Johannes verneinte. »Dann wird es Zeit, dass du sie kennen lernst«, sagte sie. »Du wirst mich heute nämlich bei meinem Schwimmkurs unterstützen. Charlotte hat mir vom See berichtet und was für eine Wasserratte du bist.« Johannes schluckte, denn das Erlebnis am See verband er mit der Erinnerung, nackt geschwommen und den Hampelmann gemacht zu haben. Wollte Katja das Gleiche für ihren Kurs? Konnte sie das überhaupt machen?

Für den Moment blieben die Fragen ungestellt und damit auch unbeantwortet. Johannes folgte Katja ins Fitnessstudio und anschließend in den Kellerbereich. »Hier hast du eine Badehose und ein Chip für den Spind«, sagte Katja als sie angekommen waren und drückte ihm besagte Sachen in die Hand. Verwundert darüber, nicht sofort wieder gedemütigt zu werden, ging Johannes in die Herren-Umkleide, während Katja zum Trainerbereich ging. Johannes zog seine Klamotten aus und die Badehose an. Diese war in den Farben des Fitnessstudios gehalten und wie eine enganliegende Boxershorts geschnitten. Sein Gemächt zeichnete sich deutlich ab, aber es war auf jeden Fall besser als nackt sein zu müssen.

In der Halle angekommen, musste Johannes feststellen, dass der Schwimmbereich größer war als gedacht. Sechs 50-Meter-Bahnen mit Startblöcken sowie Ein- und Drei-Meter-Bretter. Weiterhin erkannte Johannes, dass es sich um einen reinen Frauenkurs handeln musste, denn er war der einzige Mann. Das änderte sich auch nicht bis zum Schluss, als Katja kam und die Kursteilnehmer begrüßte. Sie stellte Johannes den anderen vor und erklärte auch sogleich, wie es kam, dass ein Mann in dieser Woche teilnahm.

»Unser Johannes hier ist der Meinung, dass Frauen bei weitem nicht so sportlich sind wie Männer und im direkten Vergleich keine Chance hätten«, log sie und nachdem Johannes den ersten Schock verdaut hatte, merkte er, wie er unter den zornigen Blicken der Frauen immer kleiner wurde. Er hätte zu gerne widersprochen, aber Katja ließ ihm keine Gelegenheit dazu, außerdem konnte sich Johannes denken, dass eine Gegendarstellung seinerseits nicht gewünscht war. Unter den verächtlichen Blicken der anderen ging es ins Wasser.

Katja begann mit ein paar Übungen für Arme und Beine sowie zum Verbessern der Technik. Wie beim ersten Training mit Johannes machte sie alle Übungen vor und ließ anschließend ihre Kursteilnehmer aktiv werden. Unterdessen machte sie die Runde und stellte sicher, dass alle die Übungen richtig ausführten. Als sie das erste Mal bei Johannes ankam, wollte er wissen, warum sie ihn so schlechtgemacht hatte. »Damit wir nachher richtig viel Spaß haben können«, lachte Katja und griff ihm unvermittelt zwischen die Beine. Sie umfasste seine Hoden und drückte leicht zu. Danach ging sie weiter.

Nachdem Katja mit der Menge an Aufwärmübungen zufrieden war, rief sie ihre Kursteilnehmer zusammen. »Es wird Zeit zu schauen, ob Johannes’ Aussagen über die sportlichen Leistungen von Frauen und Männern stimmen oder nicht«, meinte sie und für einen kurzen Moment war die ganze Aufmerksamkeit wieder bei Johannes, dem das Ganze mehr als unangenehm war. »Ich denke, ein kleiner Wettkampf sollte entscheiden können, wer hier das stärkere Geschlecht ist«, stellte Katja fest und erklärte in der Folge die Regeln.

»Es wird Freistil geschwommen, jeweils 100 Meter, also hin und zurück. Johannes sucht sich drei Gegnerinnen pro Runde aus. Verliert eine Frau, so darf Johannes ihr zur Strafe den Badeanzug straffziehen. Verliert er, macht es die Gewinnerin der Runde bei ihm. Außerdem qualifiziert sich jede Siegerin, unabhängig, ob Johannes letzter wird oder nicht, fürs Finale.« Johannes wusste noch nichts mit Badeanzug straffziehen anzufangen, aber die Blicke der anderen waren nicht mit so vielen Fragezeichen versehen. Scheinbar nutzte Katja öfter Wettkämpfe mit kleinen Strafen um die Trainingsmotivation hochzuhalten.

»Im Finale schwimmt Johannes nochmals gegen alle, die ihn bis dahin geschlagen haben. Er kann sich also seine Kräfte einteilen und muss nicht immer erster werden, aber wenn er im Finale nicht gewinnt, ist er der Gnade der Siegerin ausgeliefert. Noch Fragen?« Es gab keine weiteren Fragen. Johannes wusste, dass er keine Wahl hatte und die Frauen brannten darauf, ihm den von Katja erfundenen Macho auszutreiben. »Dann mal los.«

Johannes gegenüber standen fünfzehn Frauen, also würde es fünf Runden geben. Er hatte keine Ahnung über die Stärken und Schwächen der Frauen und so entschied er sich ohne großes Überlegen zufällig für die ersten drei Konkurrentinnen. Verteilt standen die vier auf Startblöcken, als Katja das Signal gab. Johannes kam gut los und kraulte, was das Zeug hielt. Er hatte keine Chance festzustellen, wie er im Vergleich lag und so konzentrierte er sich auf seine Strecke. Gekonnt wendete er am anderen Ende des Beckens und war zu seiner Erleichterung der Erste am Ziel.

Als letzte war eine brünette, schlanke Frau angekommen, die sehr unglücklich darüber war. »Was muss ich denn eigentlich machen?«, wollte Johannes von Katja wissen, die es ihm sofort erklärte: »Du greifst seitlich von unten in die Aussparung für die Beine, sodass du den Badeanzug gut zu fassen bekommst. Bei einem Bikini-Höschen wäre es also der Bund. Anschließend ziehst du den Badeanzug kräftig nach oben. Das heißt dann: Badeanzug straffziehen.« Johannes nickte und wusste, dass er das Ganze nicht am eigenen Leib erfahren wollte. »Und wage es ja nicht, vorsichtig zu sein. Volle Kraft voraus«, forderte Katja.

Johannes schluckte und trat hinter die Frau, die gerade verloren hatte. Wie gefordert griff er seitlich in die Beinaussparungen des Badeanzugs und riss anschließend seine Hände mit einem kräftigen Ruck nach oben. Sofort zog sich das nasse Textil zwischen den Beinen seines Opfers zusammen und drückte schmerzhaft von unten in die Lust- und Pospalte. »Aua«, keuchte die junge Frau vor ihm, als sie auf die Zehenspitzen gehen musste, damit sich ihr Badeanzug nicht noch tiefer in das empfindliche Fleisch grub. Als Johannes von ihr abließ, hatte er von hinten einen tollen Ausblick auf die entblößten Pobacken, zwischen denen die Badebekleidung wie ein Stringtanga verschwand. Mit vorwurfsvollem Blick schaute ihn die brünette Frau an, nachdem sie ihren Badeanzug wieder gerichtet hatte: »Musste das so doll sein?«

Weil er aus Verlegenheit nicht wusste, was er sagen sollte, drehte sich Johannes von ihr weg und bestimmte seine nächsten drei Kontrahentinnen. Als sie auf den Startblöcken standen, meldete sich zum ersten Mal Johannes’ Bauch. Sowohl Nadine als auch Katja hatte ihm keine Gelegenheit gegeben, etwas zu essen. Frühstück und Mittag waren an Johannes vorbeigegangen und das machte sich nun bemerkbar. »Auf die Plätze, fertig, los«, rief Katja und schon war Johannes wieder im Wasser, wo er versuchte seinen Hunger zu ignorieren und so schnell es ging die Strecke zu absolvieren.

Im zweiten Rennen blieb ihm der erste Platz verwehrt, doch auch als Zweiter war er vor der Strafe sicher und durfte selbst Hand anlegen. Die Verliererin der Runde war etwas kleiner als ihre Vorgängerin und hatte auffällig rote Haare. »Vor dir habe ich keine Angst«, zischte sie ihn an und drehte Johannes den Rücken zu. ›Kleiner Giftzwerg‹, dachte dieser bei sich und machte sich daran, die Strafe zu vollstrecken. Zielgerichtet griff er in den Badeanzug und zog ihn straff nach oben. Aufgrund der kurz zuvor getätigten Aussage entschied sich Johannes, den Badeanzug am höchsten Punkt einen Moment zu halten.

Wenige Sekunden später gab es ein lautes Ratsch und die Frau sank von den Zehenspitzen wieder zurück auf die Füße. Lautes Gelächter brach unter den Frauen aus, als sie sahen, dass sich die Naht an der Unterseite des Badeanzugs gelöst hatte und die Verliererin der vorhergehenden Runde nun unten ohne dastand, verzweifelt bemüht, ihre Nacktheit mit ihren Händen zu verbergen. Sie wollte schon in Richtung Kabine verschwinden, als Katja sie zurückhielt: »Was meinst du, wo du hingehst, Martina? Der Kurs ist noch nicht vorbei.« »Aber mein Badeanzug …«, jammerte die Angesprochene. »Den hättest du schon vor Wochen austauschen sollen. Jetzt leb mit dem Ergebnis«, stellte Katja trocken fest.

Missmutig stapfte Martina wieder zu den anderen, während sich Johannes abermals drei Konkurrentinnen aussuchte. »Da hast du dir aber drei starke Gegnerinnen ausgesucht«, beurteilte Katja seine Wahl und die drei Frauen grinsten ihn siegessicher an. Ob es nur Psychospiele waren oder Johannes wirklich ungünstig gewählt hatte, konnte nur der Wettkampf entscheiden. Mit immer tieferhängendem Magen trat Johannes auf den Startblock und sprang wie die anderen auf Katjas Signal ins Wasser. Erneut konnte sich Johannes nur auf sich konzentrieren, doch als er am Ende des Rennens ankam, wurde ihm schnell klar, dass er mit deutlichem Abstand verloren hatte.

Zögerlich stieg er aus dem Wasser und sah sich kurz darauf einer grinsenden Gewinnerin gegenüber. Ihre muskulösen Oberarme machten ordentlich Eindruck bei Johannes, der schluckte und sich umdrehte. »Bereit, eine Oktave höher zu singen?«, meinte sie und griff nach dem Bund seiner Badehose. Ruckartig zog sie das Kleidungsstück nach oben, sodass Johannes fast die Luft wegblieb. Wie bei den beiden Verliererinnen zuvor zog sich der Stoff in der Mitte zusammen und suchte einen Weg durch den Körper. Johannes’ Pospalte brannte wie Feuer und seine Hoden wurden unangenehm gequetscht. Als seine Peinigerin von ihm abließ, ging Johannes für einen Moment in die Knie, die rechte Hand in den Schoß gedrückt.

»Du sollst hier schwimmen und dich nicht selbst befummeln«, lachte Katja und die anderen Frauen stimmten ein. Sogar Martina konnte trotz ihrer misslichen Lage wieder etwas lachen und vergaß für einen Moment ihre Hände vor ihren Schambereich zu halten, sodass Johannes einen Blick auf den feuerroten Busch erhaschen konnte. Die Haarfarbe war also echt. Nachdem er sich erholt hatte, stand er entschlossen auf und wählte zum vorletzten Mal drei Gegnerinnen. Nach der schmerzhaften Erfahrung war er nicht gewillt, eine weitere Runde zu verlieren.

Tatsächlich gelang es ihm, die beiden letzten Rennen, trotz schmerzender Körpermitte und einem immer stärker werdenden Hungergefühl, nicht zu verlieren. Beide Male wurde er Dritter. Keine Glanzleistung, aber es war an ihm, die Strafe auszuführen statt sie zu ertragen. Seine beiden letzten Opfer profitierten von seiner Niederlage in der dritten Runde, denn Johannes ging etwas vorsichtiger zu Werke und zog nur so stark, dass Katja zufrieden war. Er wollte sich schon erschöpft hinsetzen, da erinnerte Katja ihn an die Finalrunde. »Die möchtest du nicht verlieren«, meinte die Trainerin und erinnerte ihn daran, dass die Gewinnerin sein Schicksal bestimmen würde.

»Und was bekomme ich, wenn ich gewinne?«, wollte Johannes wissen. Auch wenn die Chancen gleich null standen, so hoffte er, durch einige zusätzliche Sekunden etwas mehr regenerieren zu können. Außerdem hoffte er auf einen kleinen Ansporn. Katja überlegte einen Moment. »Wenn du gewinnst, ziehen alle ihren Badeanzug aus und du darfst dir eine von uns aussuchen, mit der du dann machen kannst, was du willst.« Die anderen Frauen sahen Katja, die sich selbst aus dem Angebot nicht rausgenommen hatte, entgeistert an. »Nicht, dass es dazu kommen würde«, schob sie direkt nach und warf ihrer stärksten Schwimmerin einen Blick zu, der sofort mit Zuversicht erwidert wurde.

Da Johannes nur die erste Runde hatte für sich entscheiden können, stand er im Finale den vier Siegerinnen der anderen Rennen gegenüber. Ein letztes Mal an diesem Nachmittag schickte Katja die Wettkämpfer auf die Reise. Johannes kraulte, so schnell er konnte. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals so schnell geschwommen zu sein. Als er am Ziel ankam und sich umsah, musste er jedoch feststellen, dass bereits zwei Frauen vor ihm angekommen waren. Obwohl die beiden auch einen Moment nach Luft rangen, hatten sie noch die Kraft, ihn anzugrinsen. »Loser«, meinte eine, als sie an ihm vorbei glitt, um aus dem Becken zu steigen.

»So, Melanie, du hast gewonnen«, meinte Katja in Richtung der Frau, die bereits das dritte Rennen für sich entschieden und Johannes bestraft hatte. »Was hast du dir denn für unser Großmaul überlegt?« »Na ja, zuerst einmal müssen wir die Badehose etwas richten«, meinte die Angesprochene und bewegte sich hinter Johannes. Dieser musste seine gesamte Willenskraft aufbringen, um nicht seine Badehose an Ort und Stelle zu halten. Er wusste, dass Katja ihm einen solchen Verstoß nicht durchgehen lassen würde und dass die anderen Frauen nur zu gerne behilflich gewesen wären.

Mit zusammengekniffenen Augen wartete er auf das Hochziehen der Badehose. Doch Melanie wusste zu überraschen. Statt hoch zog sie die Badehose runter. Erschrocken sah Johannes in die Runde. Sechzehn Augenpaare waren auf seinen enthaarten Intimbereich gerichtet und es war deutlich, dass das kühle Nass nicht gerade dazu beigetragen hatte, sein bestes Stück imposant wirken zu lassen. »Los, ab mit dir aufs Drei-Meter-Brett«, forderte Melanie ihn auf.

Völlig unsicher, was ihn oben erwarten würde, erklomm Johannes die Leiter zum Sprungbrett. Begleitet wurde er dabei von Pfiffen und Rufen der Frauen, die in der Zwischenzeit den Anblick seiner Rückseite genießen konnten. Melanie folgte ihm mit etwas Abstand. »Knie dich da vorne hin«, meinte sie und deutete auf den vorderen Brettrand. »Gesicht zu mir, Beine so weit es geht auseinander.«

Johannes tat, was ihm gesagt wurde und sollte als nächstes seinen Penis in die Hand nehmen und hochhalten. »Du bist so ein erbärmliches Würmchen«, stellte Melanie fest. Johannes sah sie von unten an, noch immer unsicher worauf das Ganze hinauslief. Sein bestes Stück genoss unterdessen die wärmende Hand und bei dem Gedanken an das rote Dreieck von Martina begann es, sich aufzurichten.

»Was bist Du?«, fauchte Melanie ihn an und lenkte so seine Aufmerksamkeit wieder auf sich. »Ein erbärmliches Würmchen«, wiederholte Johannes demütig und hoffte, Melanie dadurch etwas besänftigen zu können. »Na ja, zumindest zwei Minuten kannst du dir etwas merken«, stellte sie fest und forderte ihn auf, seinen Penis noch etwas anzuheben, damit die Hoden besser zugänglich waren. »Meine Strafe für dich ist kurz, aber sehr einprägsam«, prophezeite sie und stellte sich genau vor ihn. Vorsichtig hob sie ihren Fuß und berührte damit kurz seine Hoden. »Bitte mich darum, dass ich dir in deine wertlosen Eier trete«, forderte sie.

»Bitte nicht«, flehte Johannes. Allein bei der Vorstellung eines direkten Tritts in seine Kronjuwelen wurde ihm schlecht. Melanies muskulöse Beine und das Glühen ihrer Augen verstärkten dieses Gefühl nur noch. »Bitte nicht, Melanie. Du hast mich zweimal locker geschlagen und ich bin nicht mehr als ein erbärmliches Würmchen, aber bitte nicht meine Eier.« Doch Melanie ließ sich nicht umstimmen. »Ich habe den ganzen Tag Zeit«, meinte sie. »In ein paar Minuten ist die Kurszeit um und das Schwimmbad öffnet für alle Nutzer des Fitnessstudios.« Johannes schluckte und stammelte leise: »Bitte tritt mir zwischen die Beine.« »Laut und deutlich«, forderte Melanie. »Und sei etwas kreativer, sonst gibt’s zwei Tritte. Die anderen helfen bestimmt, dich festzuhalten.«

»Bitte, Melanie, tritt mir in meine wertlosen Eier«, bettelte er gespielt, laut genug, damit es die anderen Frauen hören konnten. Lauter Jubel kam als Antwort von unten. »Heut gibt’s Rührei.« »Ja, aber die Portion fällt etwas dürftig aus.« Es folgten noch zahlreiche Kommentare, die Johannes nicht mitbekam, denn seine Konzentration galt Melanie, die in Stellung ging, um die Strafe zu vollstrecken. In Erwartung des Schmerzes kniff Johannes die Augen zusammen und hielt die Luft an. Seine Hand klammerte sich regelrecht um das mittlerweile schlaffe Glied.

Er zuckte zusammen, als er eine leichte Berührung zwischen seinen Beinen spürte. »Eins.« Melanie nahm Maß. »Zwei.« Jede Faser in Johannes’ Körper war angespannt. »Drei!« Johannes schrie laut auf, doch der Schmerz war ausgeblieben. Zögerlich öffnete er die Augen und sah von unten in Melanies grinsendes Gesicht. »Du bist so erbärmlich«, stellte sie abermals fest und stellte einen Fuß auf seine Brust. Einen Moment später gab sie ihm einen Stoß, sodass Johannes rückwärts ins Becken stürzte.

Als er wieder nach oben kam, musste er husten, denn durch den spontanen Sturz hatte Johannes einiges an Wasser geschluckt. Im Augenwinkel bekam er noch mit, wie Melanie aus dem Wasser stieg. Offenbar war sie in das Becken gesprungen und schnell zum Ausstieg geschwommen. Gemeinsam mit den anderen Kursteilnehmern und Katja verließ sie die Halle. Johannes brauchte ein paar Sekunden um zu realisieren, dass sie ihn splitternackt zurückgelassen hatten.

Johannes erinnerte sich, dass er nicht mehr viel Zeit hatte, bis das Schwimmbad für Studiobesucher, die keinen Kurs gebucht hatten, öffnete. Kurzentschlossen schwamm er zum Ausstieg bei den Umkleiden. Als er dem Wasser bis zur Hüfte entstiegen war, blickte sich Johannes noch einmal um, doch noch war er allein. Schnell folgten die letzten Sprossen und Johannes rannte zu den Fächern, wo Schwimmbadbesucher üblicherweise Handtücher und Duschbad ablegten. Hier hatten alle am Anfang den Schlüssel für das Schließfach abgelegt, doch sein Fach war leer.

Er sah im Augenwinkel eine Bewegung und hielt ruckartig seine Hände vor den Schritt, ehe er sich umdrehte. Ihm stand Katja lächelnd gegenüber. »Vermisst du die hier?«, wollte sie wissen und hielt seine Klamotten in die Höhe. Offensichtlich hatte sie seinen Spind geleert. Ohne auf eine Antwort zu warten, drehte sie sich um. »Komm mit«, rief sie Johannes über die Schulter zu und verschwand in der Trainerumkleide. Als auch Johannes bei ihr war, schloss sie die Tür ab. »Du wolltest doch nicht ohne das Chlor abzuduschen in deine Klamotten springen, oder?« Wieder ließ sie Johannes keine Zeit zum Antworten, sondern zeigte lediglich auf den angrenzenden Duschbereich. »Abmarsch.«

Gehorsam stellte sich Johannes unter die Dusche und stellte auf Anweisung von Katja das Wasser auf eiskalt. »Wir wollen doch nicht Charlottes Regeln verletzen, oder?«, meinte die Trainerin, während sie Johannes unverhohlen beim Duschen beobachtete. Nachdem Johannes bei der abschließenden Inspektion wieder die üblichen Peinlichkeiten und Demütigungen erlebt hatte, kramte Katja die Tüte aus dem Sexshop hervor. In ihr befand sich ein Keuschheitsgürtel aus Edelstahl.

Johannes war fassungslos, als er seine sogenannte Belohnung für die Arbeit im Sexshop sah. Katja bekam seinen Blick mit und lachte. »Damit hattest du nicht gerechnet, was?« Sie packte den Keuschheitsgürtel aus und hielt ihn Johannes unter die Nase. Statt einem fast geschlossenen Plastikgefängnis erinnerten die einzelnen Metallstreben schon eher an die berühmten schwedischen Gardinen. »Der ist dafür, dass du beim Duschen besser deinen kleinen Freund waschen kannst. Dadurch ist es möglich, dass du den Keuschheitsgürtel auch mal länger ohne Aufschluss trägst«, erklärte Katja und noch immer war Johannes nicht in der Lage, etwas zu sagen. Allein der Gedanke, länger verschlossen zu sein, missfiel ihm. Wie lange auch immer das sein würde.

Katja nutzte seine Schockstarre, um den Keuschheitsgürtel an seinen Bestimmungsort zu bringen und dort zu verschließen. Nun war Johannes’ bestes Stück einmal mehr der Fähigkeit beraubt, sich vollständig aufzurichten. Das Tragegefühl an sich war anders, aber die fehlende Selbstbestimmung so unangenehm wie zuvor. Katja warf die Schlüssel zum Keuschheitsgürtel achtlos in ihre Tasche. »Was ist mit den Schlüsseln?«, wollte Johannes, der seine Fassung wiedergewonnen hatte, wissen. »Die gebe ich Charlotte, wenn ich sie das nächste Mal sehe«, antwortete Katja. »Ich kann sie dir ja schlecht anvertrauen, wir haben heute ja schon gesehen, was passiert, wenn du ohne Kontrolle rumläufst und dich dann als Spanner nackt hinter Müllcontainer stellst.«

»Bitte Katja«, bettelte Johannes. »Wer weiß, wann Charlotte hier mal wieder vorbeischaut. Außerdem habe ich doch alles mitgemacht, was du wolltest.« Katja sah ihn eindringlich an: »Mitmachen musstest du sowieso«, stellte sie fest und meinte nach einer kurzen Pause: »Aber ich will mal nicht so sein.« Sie holte einen Briefumschlag aus ihrer Tasche, warf die Schlüssel hinein und klebte den Umschlag zu. Anschließend schnappte sie sich einen Stempel vom Schreibtisch der Trainerumkleide. Damit stempelte sie die Mitte des Briefs, damit er nicht einfach von Johannes ausgetauscht werden konnte.

»Bitte schön«, sagte sie und hielt Johannes den Umschlag hin. »Danke«, sagte er artig, auch wenn er die Schlüssel lieber so gehabt hätte. Nachdem Johannes sich angezogen hatte, schickte Katja ihn vor die Tür, damit sie sich selbst fertigmachen konnte. Allein die Vorstellung, dass ihn nur eine Tür von der nackten Katja trennte, die ihren Körper einseifte, ließ Johannes’ bestes Stück einen Versuch starten, gegen das neue Gefängnis anzukämpfen, doch es war genauso erbarmungslos wie sein Vorgänger. Nachdem Katja fertig war, fuhr sie Johannes nach Hause und verabschiedete sich bis zur nächsten Trainingseinheit.

Völlig abgekämpft stieg Johannes die Treppe hinauf zur Wohnung. Charlotte war nach wie vor nicht zu Hause und Johannes vermutete, dass sie das Wochenende mit Markus verbringen würde und deshalb auch für das Beschäftigungsprogramm gesorgt hatte. Dennoch zog er sich vorsichtshalber aus, um nicht bekleidet von Charlotte überrascht zu werden. Als er nackt war, betrachtete er seinen neuen Keuschheitsgürtel. Der Stahl wirkte deutlich edler als das Plastik zuvor, dennoch wäre Johannes ganz ohne lieber gewesen. Er nahm den Briefumschlag. Nicht mal ein Millimeter Papier trennte ihn von den Schlüsseln.

Frustriert warf er den Umschlag auf den Wohnzimmertisch und ging in die Küche, um endlich etwas zu essen. Die belegten Brote, die sich Johannes zubereitete, waren nichts Besonderes, schmeckten nach dem langen und anstrengenden Tag aber richtig gut. Während er sich endlich entspannen konnte, ließ ihn jeder Muskel spüren, wie sehr er an diesem Tag beansprucht worden war. Nachdem Johannes aufgegessen hatte, beschloss er, noch etwas vor dem Fernseher zu relaxen. Kaum hatte er sich auf die Couch fallen lassen, hatte er sich auch schon wieder aufgerichtet.

An einer Ecke des Kuverts glänzte ein Schlüssel. Katja hatte den Briefumschlag nicht sorgfältig genug zugeklebt und so konnte zumindest ein Teil des Schlüssels nach draußen. Schnell griff Johannes danach und einen Moment später war sein bestes Stück wieder frei. Den Schlüssel schob er zurück und legte den Umschlag fein säuberlich in die Mitte des Wohnzimmertisches. Er würde später einfach den Keuschheitsgürtel wieder anlegen und das Schloss einrasten lassen. Für den Moment aber, holte er den Porno vom Dienstagabend hervor. Dieses Mal konnte er den Film mehr genießen und beim Schauen an sich selbst Hand anlegen. Als der Film vorbei war, war Johannes noch zweimal gekommen und lag geschafft auf der Couch. Wenige Minuten später war er eingeschlafen.


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