Abenteuer bei Vollmond 2

Kapitel 7

Genervt öffnete Jens die Wohnungstür. Ihm gegenüber standen zwei Frauen.

»Wir wollen zu Yvonne«, gab ihm die eine zu verstehen, doch Jens wiegelte sofort ab.

»Yvonne ist im Moment nicht zu sprechen.«

Er wollte gerade bestimmt, aber mit einem freundlichen Lächeln die Tür schließen, als eine der Frauen sich in einer schnellen Bewegung gegen die Tür geworfen und Jens zurück gestoßen hatte. Der junge Mann wusste noch nicht, wie ihm geschah, da hatte die zweite Frau ihn liegend auf den Bauch gedreht und hielt seine Hände in einem unangenehmen Haltegriff auf dem Rücken fest.

»Wer hier zu sprechen ist, bestimmen wir.«

»Okay, okay«, gab Jens klein bei. »Wenn du mich loslässt, können wir über alles reden.«

»Schon besser.«

Sofort wurden seine Hände losgelassen und er konnte aufstehen.

»Wo ist sie?«, wollte die erste wissen.

»Im Schlafzimmer, aber es ist wirklich gerade unpassend«, antwortete Jens.

Nichtsdestotrotz schlichen die Frauen nacheinander zur Schlafzimmertür um diese leicht zu öffnen und hineinzusehen. Jens erinnerte sich an den Anblick des hochgestreckten nackten Pos und die grinsenden Gesichter verrieten ihm, dass sich an Yvonnes misslicher Lage nicht viel geändert hatte.

»Im Wohnzimmer können wir uns unterhalten«, schlug er vor und die Frauen folgten ihm.

Nachdem sie es sich gemütlich gemacht hatten, stellten sich die Frauen vor. Jens nutzte den Moment, um die beiden Frauen ausgiebig zu betrachten.

»Du kannst Franzi zu mir sagen«, meinte die blonde Franziska.

»Und du musst Jens sein«, hakte die hochgewachsene Klara mit den roten Haaren, die ihn zu Boden gerungen hatte, nach.

»Ja, aber woher wisst ihr das?«

»Yvonne hat uns von Anfang an eingeweiht, aber ehrlich gesagt fanden wir die Idee nicht so gut«, stellte Franzi fest und Klara pflichtete ihr bei.

»Sowohl das Eindringen in deine Privatsphäre als auch die Idee eines Sextreffens mit dem Chef kann deutlich nach hinten losgehen.«

Für einen Moment saß Jens einfach nur still da. Wie viel hatte Yvonne ihren Freundinnen erzählt? Was wussten sie wirklich über seine Vorlieben? Der Gedanke, dass sie von seinen sexuellen Wünschen Kenntnis hatten, trieb ihm die Schamesröte ins Gesicht.

Um das Thema zu wechseln, fragte er: »Und warum seid ihr zu so später Stunde hier?«

»Yvonne hat uns eine SMS geschrieben«, meinte Klara und Jens dämmerte, warum seine Sekretärin so lange Zeit in ihrer Tasche gekramt hatte. »Sie meinte, der Abend sei etwas aus dem Ruder gelaufen und dass sie vielleicht unsere Hilfe gebrauchen könnte.«

»Aber noch habt ihr sie nicht befreit«, stellte Jens verwundert fest. »Zumindest hättet ihr die Chance gehabt. Ein großes Hindernis war ich ja nicht.«

Die letzte Bemerkung ließ Franzi hell auflachen. »Das stimmt, aber mach dir nichts draus. Klara hat schon den ein oder anderen Kerl auf diese Art und Weise flach gelegt.«

Jens’ verwunderter Gesichtsausdruck ließ die beiden Frauen schmunzeln.

»Wir sind beide bei der Polizei.«

Nun wurde dem jungen Unternehmer einiges klar. »Aber warum haltet ihr erst mal einen Plausch mit mir? Diese Frage wurde immer noch nicht beantwortet«, stellte er fest.

»Nun, wir wussten ja, was Yvonne heute vor hatte«, gab Klara zu verstehen.

»Auch wenn wir es nicht gut fanden«, stellte Franzi noch einmal klar. »Aber wenn sich Yvonne erst einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es durch. Na ja und von unseren Informationen ausgehend, glauben wir nicht, dass du Yvonne ernsthaft etwas antun willst und würden gern erst mal deine Seite der Geschichte hören.«

Um das Ganze in Gang zu bringen, holte Franzi eine Flasche Wein und drei Gläser aus der Küche.

Und so erzählte Jens seinen Teil der Geschichte. Er begann mit den Chatgesprächen und wie froh er war, endlich jemanden gefunden zu haben, der seine Leidenschaft teilte. Dabei versuchte er, nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Dennoch wollte er klar machen, dass es gar nicht so einfach war, ein passendes Gegenstück zu finden. Dann kam er zum Treffen an dem abgelegenen S-Bahnhof.

»Was für eine Schnapsidee!«, regte sich Franzi auf. »Wir haben ihr doch schon mindestens tausendmal von nächtlichen Streifen erzählt und was für Subjekte man in solchen Gegenden aufgabelt.«

Klara nickte zustimmend und Jens fuhr mit seinen Erzählungen fort. Er erzählte von der Überraschung, als Yvonne ihm gegenüber gestanden hatte. Nachdem er ein paar Passagen übersprungen hatte, kam er zu der Punkerin, die Yvonne entkleidet und dann die beiden nackt zurückgelassen hatte. Jens’ Ausführungen endeten mit der Fahrt und den kleinen Aufgaben, die er Yvonne gestellt hatte.

»Das wäre alles«, schloss er.

»Na ja, vielleicht habt ihr euch ja wirklich gesucht und gefunden«, meinte Franzi nachdenklich. »Auch wenn ich immer noch nicht glaube, dass es einfach wird, im Büro so weiterzumachen wie bisher.«

»Ich weiß«, gab Jens zu und blickte verlegen zu Boden.

»Du hast dich in sie verguckt«, stellte Klara fest. »Parallel in deine Sekretärin und die Frau im SM-Chat. Und jetzt, wo du weißt, dass es eine Person ist, bist du hin und weg.«

Jens wurde bewusst, dass eine Frau mit so einer Spürnase genau richtig im Polizeidienst war.

»Und was habt ihr jetzt vor?«, wollte er wissen.

»Wie sich gezeigt hat, bist du einer von den Guten«, stellte Franzi grinsend fest.

»Und Yvonne ist ein böses Mädchen, das einfach nicht hören will«, warf Klara ein.

Franzi und Jens lachten.

»Hattest du nicht etwas davon gesagt, dass du ihr den Po versohlen willst?«, wollte die Blondine wissen.

»Ja«, gab Jens zögerlich zu.

Kurz lehnte sich Franzi zu Klara hinüber und für einen Moment flüsterten sie sich ein paar Worte zu.

»Wir wollen dir einen Vorschlag machen«, begann Franzi. »Da Yvonne nicht in der Lage ist, auf sich selbst aufzupassen – die Wahl des Ortes für euer geheimes Treffen spricht da Bände – werden wir diese Funktion übernehmen und dafür Sorge tragen, dass es hier zu einem fairen Geben und Nehmen kommt.«

Jens verstand nur Bahnhof.

»Du darfst Vorschläge machen, was als Nächstes passieren soll. Für jeden Vorschlag, bekommst du eine Aufgabe, die im Gegenzug zu erfüllen ist. Lehnst du eine Aufgabe ab oder schaffst es nicht, sie zu erfüllen, ist der Abend beendet. Wenn du es schaffst, wird dein Wunsch Wirklichkeit und es geht weiter, verstanden?«

»Ich denke schon«, meinte Jens und nickte.

»Na gut, was möchtest du als Erstes tun?«, wollte Klara wissen. »Immer noch Yvonne den Po versohlen? Verdient hätte sie es.«

»Ja, das wäre mein erster Wunsch«, antwortete Jens.

Wieder berieten sich die Frauen kurz und stellten dann ihre Aufgabe: »Zum Anfang etwas Leichtes. Wir wollen, dass du dich nackt ausziehst.«

Jens schluckte.

»Stell dich nicht so an«, meinte Franzi. »Entweder ausziehen oder gehen.«

Mit zwei Gläsern Wein intus und den Gedanken bei Yvonnes nacktem Po, war Jens’ Entscheidung schnell gefallen. Zügig entledigte er sich seines Anzugs und stand nur noch in Unterhose da. Als er den Bund dieser ergriff, fiel ihm auf, dass es die Frauen Nummer drei und vier sein würden, die ihn an diesem Abend nackt sahen. Als er entkleidet dastand und sich sein bestes Stück bereits halb aufgerichtet den beiden Besucherinnen entgegenstreckte, pfiff Franzi anerkennend und Klara stimmte ihr mit einem Kopfnicken zu.

»Dann geh mal der Yvonne ein paar Manieren beibringen.«

Nichts lieber als das. Nackt wie er war, ging Jens in die Küche und holte einen großen Kochlöffel. Als er damit bewaffnet wieder an den beiden Frauen vorbeikam, grinsten diese um die Wette.

»Wo warst du so lange?«, wollte Yvonne wissen.

»Ich musste zwei Frauen an der Tür abwimmeln, die dich unbedingt sehen wollten«, log er. »Aber jetzt sind wir wieder ungestört.«

Jens hörte Yvonne deutlich schlucken. Offenbar hatte sie fest damit gerechnet, dass ihr Franzi und Klara dabei helfen würden, wieder die Oberhand zu gewinnen.

Er ließ ihr einen Moment, um diese Information aufzunehmen und sagte dann: »Eigentlich hatte ich ja an zehn Schläge gedacht, aber da du scheinbar hinter meinem Rücken die Kavallerie anforderst, gibt es zwanzig.«

Ohne weitere Ausführungen, setzte sich Jens aufs Bett und beförderte Yvonne über sein Knie. Dann ließ er den großen Holzlöffel im Wechsel auf ihre schutzlosen Pobacken knallen. Schon nach dem vierten Schlag war es um Yvonne geschehen und sie bettelte um Gnade, doch Jens war erbarmungslos. Ohne Pause zog er die zwanzig Schläge durch und verpasste dem Hinterteil seiner Vorzimmerdame auf diese Art und Weise eine gesunde rote Färbung. Danach wischte er ihre Tränen von den Wangen und beförderte sie wieder aufs Bett, sodass ihr geschundener Po erneut hochgestreckt war.

»Ich hoffe, das wird dir eine Lehre sein«, stellte er streng fest und Yvonne nickte schluchzend. Als letzte kleine Gemeinheit drückte er den Griff des Kochlöffels ein paar Zentimeter tief in Yvonnes zuckendes Poloch. Die junge Frau sog hörbar die Luft ein. »Wenn er raus fällt, gibt es nachher nochmal zwanzig Schläge«, gab er ihr zu verstehen und verließ das Schlafzimmer.

»Na, hattest du Spaß?«, wollte Klara wissen.

Franzi meinte, dass man dies an dem prall aufgerichteten Freudenspender gut erkennen konnte. Jens hatte längst alle Schamhaftigkeit hinter sich gelassen und setzte sich den zwei Frauen gegenüber, ohne der letzten Bemerkung eine Antwort folgen zu lassen.

»Und, was soll dein nächster Wunsch sein?«, wollte Klara wissen.

»Es kann sein, was immer ich möchte, richtig?«

»Zumindest solange es in dieser Wohnung bleibt und niemand zu Schaden kommt«, antwortete Franzi.

»Selbstverständlich«, gab Jens zurück und ein diabolisches Grinsen erschien auf seinem Gesicht. »Ich möchte, dass ihr beide gegeneinander Schere-Stein-Papier spielt. Wer verliert, zieht ein Kleidungsstück aus und wer am Ende nackt ist, hat verloren.«

Das hatte gesessen. Plötzlich fanden sich die beiden Frauen selbst als Mitspieler wieder und waren für einen Moment sprachlos. Doch mittlerweile hatten sie eine weitere Flasche Wein geöffnet und der Alkohol entfaltete seine Wirkung. Nach kurzer Beratung willigten sie ein und stellten Jens im Gegenzug seine Aufgabe.

Was ist Jens Aufgabe?

  • [47,4%] Er soll Yvonne und die Verliererin mit seiner Zunge verwöhnen.
  • [42,1%] Er muss 30 Wäscheklammern an seinen Weichteilen befestigen.
  • [10,5%] Er muss sich vor den Augen der Frauen selbst befriedigen.

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