Abenteuer bei Vollmond 2

Kapitel 2

Als Jens seinen Wagen auf einem nahe gelegenen Parkplatz abgestellt hatte, holte er sein Handy aus der Hosentasche und tippte die angegebene Nummer ein. Völlig nervös ließ er dann seinen Daumen über der Anruf-Taste kreisen.

Er fühlte sich wie ein Teenager, der zum ersten Mal seinen Schwarm anrufen würde. Noch einmal atmete er tief durch, ehe er per Knopfdruck wählte. Jedes Klingeln fuhr ihm durch Mark und Bein.

»Hallo Sklave«, meldete sich eine Frau, deren Stimme vertraut und doch beherrschend auf ihn wirkte.

»Hallo«, gab Jens zaghaft zurück. »Ich bin jetzt da.«

»Ich weiß«, lachte seine Gesprächspartnerin. Offenbar beobachtete sie ihn. »Wie wäre es, wenn du erst einmal aus deinem Wagen aussteigst?«

»Okay.« Nur mit dem Handy in der Hand und dem Autoschlüssel in der Hosentasche stieg Jens aus.

»So ist es brav, mein kleiner Sklave«, hörte er seine angebetete Herrin sagen. »Ich denke, du solltest es dir etwas bequemer machen und aus deinem Anzug schlüpfen.«

»Meinst du das ernst?«, stellte Jens erschrocken die Gegenfrage.

Wie konnte sie erwarten, dass er sich in aller Öffentlichkeit ausziehen würde?

»Natürlich, du Dummerchen. Denkst du, ich würde dich hierher beordern, wenn ich nicht mit dir spielen will?« Sie schien sehr amüsiert über das Zögern. »Ich denke, wir wissen beide, dass dieses Spiel ein schnelles Ende findet, wenn du nicht nach meinen Regeln spielen willst.«

Jens schluckte. Sie wusste, dass er sich nichts sehnlicher wünschte, als von ihr dominiert zu werden und scheinbar verstand sie ihr Handwerk.

Ihre Stimme durchbrach seine zahlreichen Gedanken: »Wenn du möchtest, gebe ich dir ein Safeword. Dann kannst du jeder Zeit aussteigen, wenn es dir zu heiß wird.«

»O-o-okay«, stotterte Jens. »Wie lautet das Safeword?«

»Ich dachte an Schlappschwanz

Das war genau die letzte Spitze, die der Mittdreißiger gebraucht hatte, um endlich in dieses Abenteuer zu springen. Er legte das Handy aufs Autodach und begann sich auszuziehen. Ehe er sich versah, stand er nur noch in Boxershorts und Socken da, als er wieder das Handy an sich nahm.

»Zufrieden?«, wollte er wissen.

»Na ja, fast«, kam es von der anderen Seite. »Die Unterhose kannst du vorerst anlassen, aber die Socken stören. Ich finde es besser, wenn ein Mann dabei keine an hat.«

Der letzte Satz ließ es Jens heiß und kalt den Rücken runterlaufen. Schon stand er nur noch in Unterhose neben seinem Wagen.

»Welchen Wunsch darf ich dir jetzt erfüllen?«, fragte er mit gespielt demütiger Stimme.

»So gefällt mir das schon viel besser«, lachte seine Herrin und dirigierte ihn zu einem Gebüsch. Darin befand sich ein Paar Handschellen. »Nimm sie mit und geh zurück zu deinem Auto.«

Das kalte Metall in seiner Hand steigerte die Vorfreude ins Unermessliche.

»Jetzt wirst du deinen Autoschlüssel nehmen und dafür dein Handy ins Auto legen. Danach schließt du deinen Wagen ab. Den Schlüssel kannst du aufs Dach legen, ehe du dir die Hände hinter dem Rücken fesselst.«

Obwohl er schon so etwas geahnt hatte, machte der ausgesprochene Befehl noch mehr Eindruck als die blanke Vorstellung. Er würde sich ausliefern, ohne Wenn und Aber. Für einen Moment überlegte er, abzubrechen und das Risiko nicht einzugehen. Dagegen sprach, dass er zu lange auf diese Chance gewartet hatte.

Jens schaltete das Mobiltelefon aus und tauschte es gegen den Autoschlüssel in der Hosentasche. Ein kurzer Dreh mit dem Schlüssel und die Zentralverriegelung schloss alle Türen sowie den Kofferraum ab. Jens legte den Autoschlüssel wie befohlen auf das Dach seines Wagens und führte seine Hände hinter den Rücken.

Das Gefühl der Handschellen, als er sie das erste Mal aufgenommen hatte, war nichts im Vergleich zu den Empfindungen, als sich das kalte Metall um sein linkes Handgelenk schloss. Es folgte das rechte Handgelenk und Jens war ausgeliefert. Dann wartete er.

Jede Sekunde fühlte sich wie eine Ewigkeit an und die Nervosität trieb Jens fast in den Wahnsinn. Wieso kam sie nicht? Immer wieder drehte sich der junge Unternehmer nach allen Seiten um, doch er war allein. Nicht eine Menschenseele war zu sehen. War ihm ein übler Streich gespielt wurden? Verzweifelt versuchte Jens die Handschellen zu lösen, doch er musste einsehen, dass er sie wirklich fest angelegt hatte. Wer auch immer ihm so böse mitspielte, hatte noch immer die Kontrolle.

Gerade als Jens anfing zu überlegen, ob er loslaufen und Hilfe suchen sollte, trat eine Person von hinten an ihn heran. Er wollte sich sofort umdrehen, doch zwei Hände packten seine Oberarme und hielten ihn von seinem Vorhaben ab.

»Na na, immer mit der Ruhe, mein kleiner Sklave«, vernahm er die vertraute Stimme neben sich. »Du hast doch nicht gedacht, ich lasse dich hier halbnackt und gefesselt stehen, oder? Das wäre zwar bestimmt lustig, aber glaub mir, ich habe noch ein paar andere Ideen für dich.«

Der Beruhigung folgte in Jens’ Gefühlswelt die Erregung, die schon wieder in ungeahnte Höhen schnellte, als er sich nur ausmalte, was ihn in dieser Nacht noch erwarten würde. Unterdessen war seine Herrin um ihn herum gegangen und verpasste ihm mit ihrem Anblick den Schock seines Lebens.

»Du?« Ungläubig blickte Jens seine Sekretärin Yvonne an.

»Überrascht?«, fragte sie zurück, obwohl beide wussten, dass die Frage keiner Antwort bedurfte.

Als sich Jens einigermaßen gesammelt hatte, sah er an Yvonne auf und ab. Sie trug eine enge Jeans, die ihren Po exzellent zur Geltung brachte und auch das Top betonte mehr ihre Figur, als es jedes Business-Outfit getan hatte, das die Dreißigjährige seit ihrem Arbeitsantritt angehabt hatte. Jens war etwas enttäuscht, dass sie nicht ihr heißes Lederoutfit trug, aber schnell schlug er sich diesen Gedanken aus dem Kopf und kam wieder zu den wichtigen Fragen.

»Woher wusstest du, dass ich es bin, im Chatroom?«

»Das war ein leichtes Spiel«, lachte Yvonne. »Als ich vor ein paar Wochen eine Präsentation an deinem Computer bearbeiten sollte und nochmal im Internet zwei Dinge nachschauen musste, fiel mir dein Browserverlauf auf. Schon kannte ich deinen Chatroom. Und da du dich nicht ausgeloggt hattest, auch deinen Chatnamen.«

Dass Yvonne vom Sie zum du übergegangen war, hatte Jens bemerkt, doch es störte ihn nicht. Es schien in der Situation angemessen.

»Also hast du dir nur einen Scherz mit mir erlaubt?«, wollte er wissen und klang dabei etwas gekränkt, doch die junge Frau beruhigte ihn.

»Ganz im Gegenteil. Ich war froh endlich zu wissen, was dich bewegt und fasziniert. Zu keinem Zeitpunkt hätte man darauf schließen können, welchen Typ Frau du bevorzugst oder wie du dir eine Beziehung vorstellst. Der Chat war die perfekte Plattform um dich kennen zu lernen und mir selbst auch die Zeit zu nehmen, mich mit dem Thema zu befassen«, erklärte Yvonne. »Und es hat mir von mal zu mal mehr Spaß gemacht.«

»Aber wieso hast du dir im Büro nichts anmerken lassen?«, wollte Jens wissen.

»Weil ich in der Lage bin, privates und berufliches zu trennen. Und wenn du noch immer bereit bist, mit mir diese Nacht zu spielen, hoffe ich, dass du das auch kannst. Sonst musst du dich entscheiden.«

Jens wusste nicht, ob er es konnte. Aber er wusste, dass es keinen anderen Weg gab, diese Frage zu beantworten, als den Dingen ihren Lauf zu lassen.

»Dann würde ich mal sagen, Schlappschwanz oder Hose runter.«

Mit einem auffordernden Lächeln sah Yvonne ihn an. Noch einmal erinnerte sie ihn an sein Safeword und gab ihm zu verstehen, dass er einfach aussteigen konnte. Doch genau das hatte Jens nicht vor.

Stattdessen begann er sich umständlich die Unterhose mit seinen auf den Rücken gefesselten Händen nach unten zu ziehen. Es waren einige Verrenkungen notwendig, um das Stück Stoff bis zu den Knien zu bringen, von wo aus es von allein zu Boden glitt. Yvonne musste einen Lachanfall nach der lustigen Show unterdrücken und als sie wieder ihre Beherrschung gefunden hatte, blickte sie mit offenem Mund auf Jens’ Körpermitte.

»Oh mein Gott.«

Yvonne ist überrascht von Jens Penis, denn dieser ist ...

  • [43,5%] ... sehr groß.
  • [30,4%] ... sehr klein.
  • [26,1%] ... tätowiert.

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