Spielzeuge | Halsband

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Ein Halsband ist weit mehr als nur ein Accessoire. Es ist das stärkste Symbol für Hingabe und Besitz in der BDSM-Welt. Ob aus schlichtem Leder, mit Nieten verziert oder mit einem Ring zur Befestigung einer Leine versehen – es zu tragen, ist ein tiefgreifender Akt der Unterwerfung. Es kennzeichnet den Träger oder die Trägerin als zugehörig, sei es zu einer anderen Person oder zur eigenen Rolle als Sklave oder Sklavin. Das Gefühl des Halsbandes ist eine ständige, physische Erinnerung an den eigenen Platz und die abgegebene Kontrolle.

Einsatzmöglichkeiten:

Die Sklavin legt ihr Halsband an. Ihre Aufgabe ist es, einen „Altar” für ihre dominante Person oder das Ideal der Dominanz zu errichten. Sie sucht sich dafür eine kleine, freie Fläche. Darauf drapiert sie Gegenstände, die sie mit Unterwerfung verbindet, wie beispielsweise eine Kerze, eine Peitsche, ein Foto oder den Schlüssel zu ihrem Keuschheitsgürtel. Ist der Altar fertig, kniet sie davor nieder. Mit beiden Händen um das Halsband geschlossen, spricht sie zehnmal den Satz: „Dieses Halsband ist mein Stolz. Ich trage es in Demut und Hingabe.” Anschließend verharrt sie für fünf Minuten in stiller Meditation vor ihrem Werk.

Der Sklave legt sein Halsband an, vorzugsweise eines mit einem D-Ring auf der Vorderseite. Er befestigt eine kurze Leine oder ein Seil daran. Das andere Ende befestigt er an einem festen, niedrigen Punkt, beispielsweise einem Tischbein, sodass die Leine straff ist, wenn er auf allen Vieren kniet. In dieser Position verharrt er für 15 Minuten an seinem „Platz”. Seine Aufgabe ist es, die Spannung der Leine bei jeder kleinen Bewegung zu spüren und sich seiner eingeschränkten Freiheit bewusst zu werden. Er darf die Augen schließen und sich vorstellen, wie sein Herr oder seine Herrin das andere Ende der Leine hält. Nach Ablauf der Zeit löst er die Leine, behält das Halsband aber bis zum Schlafengehen an.

Mehrteiler

Maren 2

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