Adventskalender 2020
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Leiden einer Untertanin

Als Mechthilt an diesem Morgen vom Zwitschern der Vögel vor ihrem Fenster geweckt worden war, hatte sie nicht ahnen können, dass es der schlimmste Tag ihres Lebens werden würde. Kaum, dass sie durch die Haustür getreten war, hatten zwei Stadtwachen die junge Frau aufgegriffen und zum Rathaus geführt.

Die vorgetragenen Beschuldigungen, dass Mechthilt abfällig über die Mitglieder des Stadtrates gesprochen und deren Entscheidungen infrage gestellt habe, waren kaum vollendet gewesen, da war schon das Urteil gesprochen worden. Einen Tag lang sollte die Delinquentin vor den Toren der Stadt in einem Pranger über ihr Verhalten nachdenken.

Gegen die Wachen, welche sie abgeführt hatten, war Mechthilt nicht angekommen und ehe sie sich versehen hatte, war sie im Pranger gefangen gewesen. Vorgebeugt fixiert und verdammt, nichts zu tun. Selbst nicht, als man ihr die Kleider vom Leib geschnitten und ihren Po versohlt hatte.

Beschämt ließ Mechthilt seit Stunden den Kopf hängen. Die Sonne brannte gnadenlos auf ihrer nackten Haut und ihr Po schmerzte von den zwei Dutzend Schlägen. Es stand für die junge Frau außer Frage, dass sie sich in den kommenden Tagen nicht auf den Rücken legen, geschweige denn auf einen Stuhl setzen könnte.

»Mir scheint, dass du nicht vom Glück verfolgt bist«, kam es auf einmal spöttisch von der Seite.

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