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Demütigendes Nachspiel

»Marius, warte!«, rief Elena ihrem Ex-Freund hinterher.

Dieser lief unbeirrt an den Duschen und zahlreichen Spinden vorbei durch den Umkleidebereich der Schwimmhalle. Mit finsterer Miene wischte er sich Ketchup und Mayo vom Oberkörper, ehe er das Armband, welches den Schlüssel zu seinem Schrank am Armgelenk hielt, löste.

»Marius, bitte!«, kam es erneut von Elena, als sie ihn eingeholt hatte. »Das war nicht meine Idee.«

Der Student sah seine Verflossene kurz an und schüttelte den Kopf. Natürlich war es nicht ihre Idee gewesen, dass die zwei Kerle, mit denen sie und ihre Freundinnen im‌ Schwimmbad waren, ihm zum Spaß die Portion Pommes über den Kopf schütteten. Es waren vielmehr ihre zahlreichen Lügen und Behauptungen in der Vergangenheit, die ihn immer wieder zur Zielscheibe machten, egal ob Elena es so beabsichtigt hatte oder nicht.

»Lass mich in Ruhe!«, gab Marius seiner Ex-Freundin zu verstehen, während er die Sachen aus dem Spind in die nächstbeste Umkleidekabine hing.

»Du musst Laura nichts davon erzählen«, meinte Elena und wurde dabei immer leiser.

Jetzt ging Marius ein Licht auf.‌ Es ging seiner Ex-Freundin gar nicht darum, sich zu entschuldigen. Sie hatte lediglich Angst, dass er sich mit Lauras Hilfe rächen könnte. Ohne Elenas Hilfe wäre er nicht einmal auf diese Idee gekommen. Nun war sie umso verlockender.

»Und dir dein Verhalten so durchgehen lassen?«

»Ich war das doch nicht!« Elena sah ihn flehend an. »Bitte, Marius.«

...


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