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Buße bei Nacht

Es war spät am Abend und längst Schlafenszeit für Clara. Das war jedoch das Letzte, woran die junge Frau denken konnte. Stattdessen kreisten ihre Erinnerungen um das Nacktbaden mit Maria und Fiona, die Begegnung mit Hannes und allem, was danach folgte.

An jedem Abend der vergangenen Woche hatte sie angefangen, sich bei den Gedanken an den besagten Nachmittag selbst zu streicheln. Und jedes Mal hatte sie schnell damit aufgehört, um bloß nicht erwischt zu werden. Eine Bestrafung wie die von‌ Maria hätte die junge Frau vor Scham sterben lassen, da war sie sich sicher.

An diesem Abend war es jedoch anders. Ihre Eltern waren verabredet und seit einer halben Stunde aus dem Haus. Langsam war sich Clara sicher, dass sie dieses Mal ungestört sein würde, und diese Gewissheit ließ das Verlangen nur noch stärker werden.

Während sie sich Hannes’ nackten Körper vorstellte, schob sie mit einer Hand das Nachthemd bis zur Hüfte hoch und ließ die Finger sofort zwischen den Schenkeln verschwinden. Die Feuchtigkeit, welche sie dort erwartete, überraschte die junge Frau selbst.

Eifrig rieben die Fingerkuppen durch die Schamlippen und verteilten das Lustsekret Richtung Kitzler. Dieser hatte sich längst unter seiner Vorhaut hervorgeschoben und ließ Claras Körper erzittern, kaum, dass die Finger um ihn herum kreisten. Ein leises Stöhnen entglitt den leicht geöffneten Lippen.

Claras andere Hand massierte die kleinen Brüste durch den Stoff des Nachthemds. Die Brustwarzen reagierten wie der Kitzler auf jede noch so kleine Berührung und waren fast schmerzhaft hart. Die Erinnerung, wie Hannes lüstern einen Blick darauf geworfen hatte, entlockte Clara ein noch lauteres Stöhnen.

Bald schon war der Körper der jungen Frau erhitzt und das Nachthemd mehr als lästig. Daher warf Clara ihre Bettdecke zu Boden, setzte sich auf und riss das Kleidungsstück von ihrem Körper. Danach sank sie zurück auf die Matratze und ihre Hände machten genau da weiter, wo sie nur Sekunden zuvor aufgehört hatten.

Als der ersehnte Höhepunkt keine sechzig Sekunden später jede Zelle im Körper der jungen Frau gleichzeitig tanzen und stillstehen ließ, fand die über Tage aufgestaute Erregung in einem lauten Stöhnen endlich ein Ventil. Clara blieb erschöpft liegen und atmete durch.

Als sie ihre Augen wieder öffnete, fiel ihr erster Blick auf das lange Holzlineal auf dem Schreibtisch. Es war für sie wie ein Zeichen, welche Konsequenzen ein solches Verhalten haben konnte und sollte. Mit wackligen Beinen stand Clara vom Bett auf und lief durch den Raum. Nachdem sie das Lineal eingesammelt hatte, kniete sie sich vor das Bett und beugte sich hinüber.

»Herr, vergib mir, denn ich habe gesündigt«, murmelte Clara leise, ehe sie, so gut es ging, ausholte und das Lineal auf ihren Po sausen ließ.

Klatsch!

Der Schlag traf härter als gedacht. Clara hielt kurz inne. Sie spürte die Stelle, wo sie das Lineal getroffen hatte. Der Schmerz ließ nach und stattdessen stellte sich eine angenehme Wärme ein.

Klatsch!

Klatsch!

Klatsch!

Wieder und wieder ließ Clara das Lineal auf ihren Po knallen. Ohne es zu merken, wurden die Schläge dabei immer härter. Die Reizungen beschränkten sich bald nicht mehr nur auf den Po. Die empfundene Wärme breitete sich im gesamten Unterleib aus.

Clara schob die freie Hand unter ihrem Oberkörper entlang zu ihrem Intimbereich. Schon kreisten ihre Finger wieder um die Klitoris, was ihr ein erneutes Stöhnen entlockte. Gleichzeitig wurden die Schläge noch fester.

Den zweiten Orgasmus schrie Clara in ihr Kissen, während ihr das Lineal aus der Hand fiel. Während der erste Höhepunkt schon intensiv gewesen war, so war der zweite eine Offenbarung. Nie hätte die junge Frau gedacht, dass ihre eigene Sexualität solch ein Feuerwerk sein konnte.

Mit letzter Kraft zog Clara ihr Nachthemd wieder an und legte sich ins Bett. Nachdem sie für ihre Sünden gebüßt hatte, konnte sie beruhigt einschlafen und musste lediglich darauf achten, sich am nächsten Tag stets langsam hinzusetzen.


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