Spielzeuge | Peitsche
Die Peitsche ist Poesie und Gewalt zugleich. Ihr Anblick verspricht Schmerz, ihr Klang ist ein Lied der Dominanz. Im Gegensatz zum präzisen Rohrstock verteilt sie ihre „Küsse” oft flächiger und unvorhersehbarer, je nach Art und Führung. Ihr Repertoire reicht von der sanften Berührung einer Lederpeitsche bis zum schneidenden Zischen einer Gertenpeitsche. Sie ist ein Instrument der Distanz, das den Körper des Sklaven oder der Sklavin aus sicherer Entfernung markiert und diszipliniert. Sie fordert Respekt und belohnt mit einem tiefen, warmen Glühen auf der Haut, das noch lange nachwirkt.
Einsatzmöglichkeiten:
Die Sklavin stellt sich mit dem Gesicht zur Wand, die Füße schulterbreit auseinander. Sie hält die Peitsche in ihrer dominanten Hand. Nun beginnt sie, im Rhythmus ihres Herzschlags zu zählen. Bei jedem zehnten Herzschlag führt sie die Peitsche über ihre Schulter und lässt sie auf ihr Gesäß niedersausen. Die Intensität des Schlages bestimmt sie selbst, doch er muss deutlich spürbar sein. Dieses Ritual wiederholt sie, bis sie insgesamt zwanzig Schläge erhalten hat. Anschließend legt sie sich auf den Bauch und meditiert fünf Minuten lang über den Schmerz und die Wärme, die sich ausbreiten. Zur Belohnung für ihre Standhaftigkeit darf sie sich anschließend die schmerzenden Pobacken mit einer kühlenden Lotion einreiben, was die Empfindungen noch intensivieren wird.
Der Sklave legt ein Ziel fest, das er heute erreichen möchte, beispielsweise eine Aufgabe im Haushalt, eine sportliche Leistung oder das Erledigen einer lange aufgeschobenen Pflicht. Er hängt die Peitsche an einen gut sichtbaren Ort. Jedes Mal, wenn er versucht ist, die Aufgabe aufzugeben oder nachlässig zu werden, nimmt er die Peitsche und verabreicht sich einen Hieb auf das Oberschenkel. Der kurze, scharfe Schmerz dient als Neuausrichtung und Motivation. Hat er seine Aufgabe zur vollen Zufriedenheit erledigt, darf er sich vor die Peitsche stellen und sich selbst loben. Für jeden Hieb, den er sich zur Motivation geben musste, darf er nun eine Minute lang seinen Körper an einer Stelle seiner Wahl verwöhnen, jedoch ohne die Hände zu benutzen, beispielsweise durch Reiben an einer Kante oder mit einem Vibrator.