Waidfrausheil

»Guten Morgen, Frau Schmidt«, wurde die neue Klientin begrüßt, kaum dass sie die Anlage betreten hatte.

»Hallo«, entgegnete diese. »Nennen Sie mich bitte Barbara.«

»Sehr gern, Barbara«, gab die Mitarbeiterin mit einem Lächeln zurück und zeigte auf ihr Namensschild. »Ich heiße Tanja und werde dir alles zeigen. Wenn sich unser System nicht täuscht, ist es dein erster Besuch.«

»Das ist richtig«, bestätigte Barbara. »Ich wusste nicht, ob ich irgendwas mitbringen muss. Also irgendwelche speziellen Schuhe oder besondere Klamotten.«

»Nicht nötig«, erklärte Tanja und gab der neuen Klientin mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie ihr folgen sollte. »Alles, was du brauchst, haben wir hier.«

Die zwei Frauen liefen durch das Foyer und ein paar lange Gänge, ehe sie an einer gesicherten Tür ankamen. Tanja tippte eine PIN ein und ihnen wurde Einlass gewährt.

Nachdem sie eingetreten waren, schloss sich die Tür. Tanja blieb still neben Barbara stehen und genoss einmal mehr die Reaktion einer Klientin, die das erste Mal die Anlage besuchte.

Vor ihnen erstreckte sich eine lange Bahn einzelner Kabinen. Auf der gegenüberliegenden Seite des großen Raumes knieten dicht an dicht nackte Männer vorgebeugt, sodass ihre blanken Hintern und die zwischen den geöffneten Schenkeln baumelnden Hoden schutzlos ausgeliefert waren.

»Schon ein geeignetes Ziel gefunden?«, wollte Tanja wissen, während sie ein umgebautes Paintball-Gewehr aus dem Schrank holte. »Alternativ kann ich dir auch zu jedem Ziel einen Steckbrief mit Namen, Alter und Beruf geben. Wenn du also beispielsweise einen Groll auf Autoverkäufer hegst, finden wir etwas Passendes für dich. Du hast übrigens auch die Wahl zwischen einfachen und gefüllten Kugeln.«

»Gefüllte Kugeln?«

»Die platzen beim Aufprall«, erklärte Tanja. »Die grünen kribbeln etwas, die gelben jucken und die roten brennen ziemlich fies. Kostet dann allerdings extra.«

»Das ist kein Problem«, versicherte Barbara. »Bei so einem Spaß sollte man nicht am falschen Ende sparen, oder?«

»Sehe ich genauso«, stimmte Tanja zu und füllte das Gewehr mit roten Kugeln.

Barbara , Tanja   CBT , CFNM

1 Kommentar

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29.09.20

Kuchenkartell

Na das ist ja mal ein ausgefallener Zeitvertreib. Klingt als könnte es Spaß machen, so lange man ein Gewehr in der Hand hält und nicht seinen Po hinhalten muss.

Wie kommt nur die Firma/Agentur an die Männer, die sich für dieses Spiel zur Verfügung stellen?

Und gibt es auch eine Variante mit Frauen als Zielobjekten für zahlungskräftige Manner (und Frauen)? Auch ein nackter Frauenkörper bietet Stellen, die sich für diese speziellen Kugeln sehr eignen würden ...

Und wie ist denn das gemeint: "Vor ihnen erstreckte sich eine lange Bahn einzelner Kabinen." Sind damit so Kabinen wie auf einem Schießstand gemeint, wo in jeder ein Schütze steht? Der Satz hat mich etwas verwirrt.

LynoXes:

In meiner Vorstellung nutzt die Firma / Agentur einfach das Internet. Da gibt es alles. Auch Männer, die sich aufgrund masochistischer Neigungen oder aus finanzieller Not als Ziel zur Verfügung stellen. Das Geschlecht stellt dabei sicher keine Einschränkung dar. Aber wie gesagt: Alles reine Fantasie.

Das mit den einzelnen Kabinen war ganz genauso gemeint. :)