Adventskalender 2018

Ihre Spielregeln

»Ich bin zu Hause«, rief Annette in Richtung Wohnzimmer, als sie die Wohnungstür hinter sich schloss. Doch mehr als ein »Hmm« kam nicht als Antwort zurück. Ihr holder Ehegatte saß, wie jeden Montag, vor dem Fernseher und sah sich ein Fußballspiel an.

Nachdem sich Annette Mantel und Schuhe ausgezogen hatte, durchquerte sie das Wohnzimmer in Richtung Küche, wobei ihr Mann sie mit keinem Blick würdigte, war das Spiel doch so viel spannender.

Seufzend betrachtete Annette den Geschirrberg im Waschbecken, der noch vom Frühstück dastand, während sie sich eine Strähne ihres schulterlangen brünetten Haars aus dem Gesicht strich. Natürlich hatte sie nicht erwartet, dass André sich darum gekümmert hätte, aber träumen wird wohl noch erlaubt sein.

Neun Jahre waren Annette und André zu diesem Zeitpunkt verheiratet. Anfangs lief auch alles super in der Ehe. Nach und nach hatte der Alltag das junge Ehepaar eingeholt. So war es auch kein Wunder, dass im Bett langsam die Luft raus war. Mit ein- bis zweimal die Woche, hatten sie häufiger Sex als manch anderes Paar, aber diese Momente waren für Annette nicht wirklich befriedigend. Meist lief es darauf hinaus, dass André sie wie ein rammelndes Karnickel in der Missionarsstellung nahm, bis er seinen Liebessaft tief in sie schoss. Alternativ ließ er sich von ihr oral befriedigen. Dabei erwartete er schon automatisch, dass sie seinen Samen schluckte, um sich dann, kurz nach seinem Orgasmus, auf die andere Seite zu drehen und einzuschlafen. Kein Wunder also, dass ein Höhepunkt für sie eine Rarität war. Wenn er sich mal dazu herabließ, sie oral zu verwöhnen, fielen für sie Ostern und Weihnachten auf einen Tag.

Es war nicht so, dass ihnen Ideen für neue Dinge im Bett fehlten. Aber es gelang Annette einfach nicht, ihn davon zu überzeugen, dass Tantra-Massagen sehr erotisch waren oder dass es ihm ein gutes Gefühl bereiten könnte, wenn sie ihn mit einem kleinen Vibrator anal verwöhnen dürfte. »Mein Po bleibt Jungfrau. Ich bin doch nicht schwul!«, war sein Leitspruch, wenn sie versuchte, sich ihm anal zu nähern.

Nachdem die Küche sauber war und Anette etwas gegessen hatte, ging sie ins Badezimmer. Sie wollte sich ein heißes Bad gönnen und den Frust über ihr Leben ein weiteres Mal, zumindest für kurze Zeit, verdrängen. Im Badezimmer angekommen, spülte sie die Wanne kurz aus, um sie dann mit warmem Wasser und einem wohlduftenden Badezusatz zu füllen. Während sie darauf wartete, dass die Wanne voll war, nahm sie sich eine ihrer Frauenzeitschriften. Diese hatte sich, wie so oft, ins Badezimmer verirrt. Da sie noch nicht dazu gekommen war, diese Ausgabe in Ruhe zu lesen, setzte sie sich vor die Heizung und begann sich in das Magazin zu vertiefen.

Während sie blätterte, entdeckte sie einen Artikel über Dominanz und Unterwerfung sowie welche Möglichkeiten diese boten, neuen Wind in eine Beziehung zu bringen. Fasziniert verschlang sie den Artikel, bei dem es hauptsächlich darum ging, wie Frauen ihre Männer, zumindest zeitweise, unterwarfen und sie zu ihren Sexsklaven machten. Sie war so gefesselt von dem Bericht, dass sie beinahe die Badewanne, die drohte überzulaufen, vergessen hätte. Nachdem sie wieder etwas Wasser abgelassen hatte, stieg sie in die Wanne – die Gedanken noch immer bei dem Artikel.

Als sie das warme, wohlduftende Wasser umgab, gelang es ihr sich zum ersten Mal an diesem Tag zu entspannen. Sie legte den Kopf nach hinten auf den Rand der Badewanne und schloss die Augen, um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Sie stellte sich vor, wie es sei, ihren Mann vor sich zu haben.

Kniend. Unterwürfig.

Überlegungen, was sie mit ihm anstellen würde, wenn er gefesselt vor ihr auf dem Bett läge, rollten zu Hunderten durch ihren Kopf. Daraufhin suchte ihre rechte Hand unbewusst den Weg zwischen ihre Beine, die sich willig öffneten und den Fingern den Weg zum Lustzentrum ermöglichten. Vorsichtig strich sie ihre Schamlippen entlang, um sie dann behutsam zu teilen und zwei Finger in sich gleiten zu lassen. Unterdessen war ihre linke Hand damit beschäftigt, ihren großen Busen zu massieren. Mit ihren Fingernägeln neckte sie ihre Brustwarzen, die sich bereits keck aufgerichtet hatten. Während sie sich vorstellte, wie es wäre, wenn André, der gefesselt auf dem Bett lag, sie lecken würde, kreisten ihre Fingerspitzen sanft über den angeschwollenen Kitzler. Ihr Atem wurde immer flacher und sie fing leise an zu stöhnen.

Es hatte bisher in ihrem ganzen Leben noch keine Fantasie in ihrem Kopfkino gegeben, die sie so sehr angetörnt hatte. Je näher sie dem Ziel kam, desto schneller bewegten sich ihre Finger über ihren Kitzler, sodass schon bald ihr Unterleib anfing wild zu zucken und sie sich unter einem gewaltigen Höhepunkt aufbäumte. Die Orgasmuswellen überrollten sie und klangen nur langsam ab, während sich ihr Körper erholte.

Gut gelaunt und befriedigt wie lange nicht mehr, stieg sie nach einer weiteren Viertelstunde aus der Badewanne und trockne sich ab. Eingecremt, mit geputzten Zähnen und nur mit einem Frotteebademantel bekleidet ging sie ins Wohnzimmer und setze sich neben André, der noch immer gespannt das Fußballspiel verfolgte.

»Schatz, ich würde gern mit dir über was reden«, begann sie das Gespräch, doch André unterbrach sie schnell: »Kann das nicht noch kurz warten? Das Spiel ist in fünf Minuten vorbei und dann hast du meine ungeteilte Aufmerksamkeit, versprochen.«

»Na gut«, willigte Annette ein und sah sich mit ihm die Schlussphase des Spiels an. ›22 erwachsene Männer rennen einem Lederball hinterher … Wahnsinn!‹, dachte sie bei sich.

Endlich pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und sie konnte, ohne größere Proteste, den Fernseher ausschalten, was eine Vorsichtsmaßnahme war, damit eventuelle Interviews nach dem Spiel André nicht ablenken konnten.

»Na gut, was hast du denn auf dem Herzen, meine Süße?«, fragte André, als er sich zu Annette umdrehte.

»Es geht um Sex«, meinte sie mit einem verschmitzten Lächeln.

»Schon mal nicht verkehrt.«

»Na ja, ich würde da gern was ausprobieren«, begann sie vorsichtig und wie erwartet kam die nicht ganz so positive Reaktion von André.

»Bitte nicht schon wieder so ein Esoterikmüll wie Tantra.«

»Lass mich doch mal ausreden«, meinte Annette genervt. »Es geht mir viel mehr um Fesselspielchen.«

»Auch nicht unbedingt mein Fall.« André verdrehte demonstrativ die Augen. »Ich habe keinen Bedarf, dich zu fesseln.«

»Es geht ja auch nicht darum, dass du mich fesselst, sondern ich dich«, gab Annette grinsend zurück.

»Und warum sollte ich da mitmachen?«

»Weil du mich liebst und weil ich auch Dinge mitmache, auf die du Lust hast. Analsex zum Beispiel.«

»Das zählt nicht«, konterte André. »Immerhin hast du dich aufgrund einer Wette dazu bereit erklärt, es zu probieren und jetzt machst du es mit, weil’s dir auch Spaß macht.«

›Na ja, fast‹, dachte Annette bei sich. Manchmal war André nicht gerade zimperlich, wodurch es gelegentlich leicht unangenehm wurde. Dafür kam sie durch anale Reizung meist intensiver als durch normalen Sex zum Orgasmus.

»Also, wieder ein Wettspiel?«, fragte Annette.

»Warum nicht? Soll ich die Karten holen?«

»Klar, aber lass uns erst die Einsätze klären. Wenn ich gewinne, bist du für eine, von mir bestimmte Nacht mein Sexsklave und hast alles widerspruchslos zu machen, was ich sage. Und was willst du?«, antwortete Annette mit einer Sicherheit, die mehr gespielt als real existent war.

»Das weißt du ganz genau.«

Mit diesen Worten verließ er das Zimmer um die Karten aus dem Schlafzimmer zu holen. Natürlich wusste sie es. Einen flotten Dreier, mit einer zweiten Frau. Das war schon lange sein Wunsch. Bisher hatte sie sich immer erfolgreich dagegen gesträubt, da sie sich nicht vorstellen konnte, mit einer Frau intim zu werden.

Sie dachte über die zwei Wettspiele nach, die sie bereits hinter sich hatten. Beide Male hatte er gewonnen. Einmal hatte sie sich dadurch bereit erklärt Analsex zu versuchen. Beim anderen Mal eingewilligt, ihm eine heiße Selbstbefriedigungsshow, die er auf Video aufnehmen durfte, zu liefern. Aufgrund dieser negativen Ergebnisse der Vergangenheit hatte sie ein mulmiges Gefühl, das ihr nicht gerade einen Sieg voraussagte, im Bauch. Die Tatsache, dass er bereits vier Bier intus hatte, hoffte sie zu ihrem Vorteil nutzen zu können.

Das Spiel der Wahl war Poker. Wer zuerst pleite war, hatte verloren. Grinsend kam André mit den Karten und den Spielchips wieder. Er teilte die Chips gleichmäßig in zwei Haufen, während sie in Ruhe die Karten mischte und versuchte sich zu konzentrieren. Nachdem jeder seine Chips erhalten hatte, konnte es losgehen.

Zu Annettes Ärger gingen die ersten beiden Spiele an André, was sie einen kleinen Teil ihrer Chips kostete. »Gewöhn dich schon mal an den Gedanken eine Muschi zu lecken«, lachte André siegessicher, während er die Karten für das dritte Spiel austeilte, in welchem seine Siegesserie ein Ende fand. Mit vier Neunen übertrumpft sie sein Full House aus Königen und Buben. Dank der beiden guten Hände gewann Anette neben dem, was sie in den letzten zwei Spielen verloren hatte, auch noch etwas von seinem Stapel.

So ging das Spiel lange Zeit hin und her. Es wollte sich so recht kein Gewinner finden, bis es plötzlich in einer Hand dazu kam, dass sich beide gegenseitig immer wieder überboten. Jeder war sich des Sieges sicher und dennoch stand bei beiden der Schweiß auf der Stirn. Immerhin lagen neunzig Prozent der gesamten Chips im Topf.

»Wollen wir den Einsatz ein wenig erhöhen?«, frage André Annette, um sie ein wenig zu verunsichern.

»Inwiefern?«

»Es ist dem Gewinner erlaubt, seinen Preis auf Video aufzunehmen.« Siegessicher grinsend sah er sie an.

»Wie du meinst, du Videofreak. Abgemacht. Dann lass mal sehen, was du hast.«

»Na ja, eine Neun«, begann er langsam und legte die Karte auf den Tisch und dann mit einem Mal die restlichen offen zu legen. »Und vier Achten. Four of a kind, Baby.«

Er wollte schon den Pott einstreichen, als Annette ihn zurückhielt.

»Immer mit der Ruhe«, lächelte sie ihn an. »Es gibt immer noch Kartenkombinationen, die das toppen können. Zum Beispiel dieser süße Straight Flush.« Mit diesen Worten legte sie Karo 2 bis Karo 6 in einer Reihe auf den Tisch und strich die Chips ein. »Mein Pott.«

Sie genoss den ungläubigen Ausdruck auf Andrés Gesicht. Als er alle Sinne mehr oder minder wieder beieinander hatte, mischte er die Karten und gab für ein neues Spiel. Es bestand noch eine minimale Chance für ihn. Diese ließ Annette ihn aber nicht nutzen. Systematisch setzte sie ihn mit hohen Einsätzen K.O., sodass sie erstmals bei einem solchen Wettspiel als Siegerin vom Platz ging.

»Alles nur Glück«, meinte André beleidigt, während er alles wieder zusammenräumte.

»Deswegen ist Poker wohl auch ein Glücksspiel Liebling«, meinte Annette mit einem süffisanten Lächeln.

»Ja ja, also willst du mich wirklich für eine Nacht zum Sexsklaven?«, wollte André genau wissen.

»Ja, das will ich. Aber nicht heute Nacht. Ich werde noch ein paar Vorbereitungen treffen müssen. Ich sage dir aber ausreichend vorher Bescheid, wenn ich fertig bin und meinen Gewinn einlösen will. Und vergiss nicht: Wettschulden sind Ehrenschulden«, gab Annette gut gelaunt zurück, um dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht schlafen zu gehen.

»Ja ja, ich weiß«, murrte André ihr nur hinterher.

Die folgenden zwei Wochen war Annette mit den Vorbereitungen für ihren großen Abend beschäftigt. Es gab vieles, was sie unbedingt machen wollte, aber auch einige Ideen, die sie nach kurzer Überlegung verwarf. Zum ersten Mal in ihrem Leben betrat sie einen Sexshop um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Bisher hatte André ihr Sexspielzeug, welches lediglich aus zwei Vibratoren bestand, über das Internet erworben.

In dieser Vorbereitungszeit wies Annette jegliche sexuellen Annäherungen seitens André zurück. Sie selbst verschaffte sich fast täglich Befriedigung unter der Dusche oder beim Baden, während sie über ihre Pläne nachdachte. So schlief sie jeden Abend mit einem Lächeln auf dem Gesicht ein, während sich André neben ihr sexuell unbefriedigt im Bett hin und her wälzte.

Endlich war der Samstagabend, an dem Annette ihren Gewinn einlösen wollte, da. Bereits drei Tage vorher hatte sie André Bescheid gesagt, sodass er rechtzeitig informiert war. Sehr begeistert war er nicht, denn immerhin lief ein Länderspiel im Fernsehen. Das wollte er sich eigentlich mit Freunden in einer Kneipe ansehen. Nachdem sie ihn daran erinnert hatte, dass er es versprochen hatte, gab er nach und sagte seinen Freunden ab.

Es war kurz vor 20 Uhr. Frisch geduscht und in einen Bademantel gehüllt saß Annette auf dem Sessel in ihrem Schlafzimmer. Kerzen erleuchteten den Raum schwach. Sie hatte André für zwei Stunden vorher, mit der Anweisung um Punkt Acht wieder da zu sein, weggeschickt, um letzte Vorkehrungen treffen zu können. In ihrem Bauch kribbelte es unglaublich. Die Aufregung war grenzenlos.

Annette hörte, wie der Schlüssel ins Schloss gesteckt wurde. André kam wieder. An der Tür war ein Brief für ihn befestigt, der ihm die ersten Instruktionen für den Abend gab. Er hatte sich noch im Flur zu entkleiden und die Sachen ordentlich auf einen bereitgestellten Stuhl zu legen. Weiterhin sollte er ins Bad gehen und sich duschen sowie rasieren. Als er damit fertig war, hatte er sich – noch immer splitterfasernackt – ins Schlafzimmer zu begeben und sollte dort mit leicht gespreizten Beinen und mit gesenktem Blick vor ihr knien.

Annette war sehr erfreut, als er wirklich eine Viertelstunde später nackt ins Schlafzimmer kam und sich vor ihr in die entsprechende Position begab. »Ich bin bereit, Herrin«, sagte er brav den Spruch, den sie ihm ebenfalls im Brief vorgegeben hatte, auf.

Annette ließ sich Zeit ihren Sklaven zu betrachten. Es war ein herrlicher Anblick, wie er so vor ihr kniete und sie spürte, wie ihre Lust entfacht wurde. Zwei Minuten später erhob sich Annette und umkreiste ihre Sklaven.

Sie ließ sich hinter ihm nieder und flüsterte ihm ins Ohr: »Ich habe nicht vor, dir ernsthaft wehzutun. Dafür liebe ich dich viel zu sehr. Aber ich denke, dass ich dir eine kleine Lektion erteilen sollte.« Mit diesen Worten ergriff sie unvermittelt seinen Liebespfahl, der bis dato halb erigiert zwischen seinen Beinen hing. Es genügten ein paar Sekunden Stimulation, bis sein Speer in voller Pracht stand. »Ich glaub, wir werden heute Nacht sehr viel Spaß haben.«

Annette deutete André aufzustehen und führte ihn zum Ehebett, wo er sich auf seine Seite legen musste. Sie hatte alles bereitgelegt, um ihn entsprechend zu fesseln. Mit Hilfe von Hand- und Fußfesseln aus Leder und genügend Seil fixierte sie ihn mit gespreizten Armen und Beinen wie ein großes X. Zum Schluss verband sie ihm mit einem Seidentuch die Augen, sodass er nichts mehr sehen konnte. Zufrieden mit der Fesselung ihres Gatten trat Annette ein Stück zurück um ihr Werk – aber vor allem ihn – zu betrachten.

Fast schon andächtig ließ sie ihren Blick über seinen Körper gleiten. Dass ein dünner Schweißfilm auf seiner Stirn war, ließ ein Lächeln über ihre Lippen huschen. Sein muskulöser Oberkörper, der nur einen kleinen Bauchansatz als Makel hatte, hob und senkte sich aufgrund seiner Atemzüge. Zwischen seinen Beinen stand sein Zauberstab immer noch prall vom Körper ab. Das Einzige, was sie an seinem Aussehen störte, war die fast schon urwaldartige Schambehaarung.

Annette legte sich neben André und strich mit ihren Händen über seinen Körper. »Na Schatz, alles ok bei dir?« Sie erwartete nicht wirklich eine Antwort und fuhr gleich fort. »Du bist heute zu meinem Lustgewinn da und deswegen wirst du jetzt das machen, worauf ich am meisten stehe.« Sanft knabberte sie an seinen Ohrläppchen.

»Aber wie soll ich dich denn ficken, wenn ich hier so gefesselt bin, hm?«, kam seine leicht genervt klingende Antwort zurück.

»Wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass mir das am meisten Spaß macht?«

»Dachte ja nur«, meinte er kleinlaut.

»Sagen wir mal so, der Sex mit dir ist nicht der schlechteste. Nur was du da mit deinem besten Stück manchmal veranstaltest, ist nicht wirklich das, was einer Frau Spaß machen könnte.«

Bei diesen Worten musste er hart schlucken.

»Na dann, noch ein Versuch. Was könnte mir am meisten Spaß machen?«, fragte Annette ihren Mann erneut und gab ihm noch den Tipp, dass es normalerweise Teil des Vorspiels sei, was bei ihnen meist sehr kurz ausfiel.

»Vielleicht willst du geleckt werden?«, fragte André zaghaft.

»Nicht schlecht«, sagte Annette und entledigte sich ihres Bademantels, unter dem sie nackt war.

»Aber ich stehe doch nicht so drauf, dich zu lecken«, meinte er zaghaft, doch Annette bot ihm sofort Paroli.

»Denkst du es macht mir Spaß dir dauernd einen zu blasen und dein Sperma zu schlucken? Aber wenn du mich brav leckst, dann kümmere ich mich nachher auch um deinen Kleinen.« Mit diesen Worten streichelte sie kurz über Andrés Liebespfahl, der etwas an Härte verloren hatte.

Ohne ein weiteres Wort ließ sich Annette auf seinem Gesicht nieder, sodass ihr Lustzentrum genau über seinem Mund schwebte. Sehr zaghaft fing er an ihre Lustlippen zu küssen und sie zu lecken, um sich dann sofort zu beschweren.

»Bäh! Hättest du dich nicht vorher mal rasieren können? Wenn ich dich schon lecken soll, dann will ich nicht unbedingt auch noch Haare im Mund haben.«

Darauf hatte Annette nur gewartet. Sie hatte ihre Schamhaare extra wachsen lassen und diese nicht wie gewohnt rasiert. »Na gut, aber wenn ich schon dabei bin kann ich bei dir ja gleich weiter machen«, sagte sie, während ihre Finger durch seinen Schamhaarbusch glitten. Dann erhob sie sich vom Bett, um in Richtung Bad zu entschwinden.

»So haben wir aber nicht gewettet!«, beschwerte sich André.

»Was hast du eigentlich für ein Problem? Du verlangst von mir, dass ich deinen Schwanz lutsche und mit deinem Urwald lebe. Gleichzeitig komme ich selbst nahezu nie in den Genuss geleckt zu werden und soll immer brav meinen Busch wegrasieren?«

Jetzt war sie richtig in Fahrt.

»Außerdem, was ist denn so schlimm daran? Früher hast du dir mir zuliebe auch die Schamhaare zumindest gestutzt und außer mir sieht doch eh keiner deinen Schniedel. Da sich deine Begeisterung für Sport ja eh nur durch Sport gucken äußert, gibt es keine Mitspieler oder sonstige Personen vor denen du irgendwas rechtfertigen müsstest.«

Als sie Dampf abgelassen hatte, ging sie ins Bad um sich selbst alle Schamhaare wegzurasieren. Danach kam sie mit Handtuch, Schere, einer Schüssel mit heißem Wasser, Waschlappen, Rasierer, Schaum und Creme wieder.

»Hintern hoch!«, kam von Annette die Anweisung, der André ohne Weiteres Folge leistete, sodass sie ein Handtuch unter ihm ausbreiten konnte. Danach setzte sie sich zwischen seine Beine und begann damit, mit der Schere seine Schamhaare zu kürzen. Anschließend befeuchtete sie mit dem Waschlappen seinen Schambereich, auf den sie dann Schaum auftrug.

Mit dem Rasierer bewaffnet machte sie sich daran, Zug um Zug jegliches Schamhaar zwischen seinen Beinen wegzurasieren – über dem Penis, auf den Hoden und sogar zwischen den Pobacken. Als sie fertig war, spülte sie den restlichen Schaum ab, tupfte den frisch rasierten Bereich sanft trocken und cremte die empfindliche Haut ein.

Nachdem sie alle Utensilien wieder weggebracht hatte, besah sie sich sein bestes Stück noch einmal genauer. So haarlos fand sie es gleich tausendmal schöner und ästhetischer. Zudem wirkte sein Zauberstab ein bisschen größer, wobei er auch vorher nicht klein ausgesehen hatte. Zufrieden lächelnd ließ sie sich wieder auf seinem Gesicht nieder und drückte ihm ihre nun kahle Schnecke auf den Mund.

»Du kennst ja deine Aufgabe«, meinte sie und entspannte sich.

Annette spürte, wie er erneut anfing, ihre Venuslippen sanft zu küssen. Seine Zunge glitt durch ihre längst feuchte Spalte auf der Suche nach dem Kitzler, an dem er zärtlich saugte und den er mit der Zungenspitze behutsam massierte. ›Oh Gott, ist das gut‹, dachte Annette bei sich, während sie leise anfing zu stöhnen. Jede Zelle ihres Körpers genoss die Liebkosungen und unaufhaltbar kam der Orgasmus näher. Als ihr Unterleib anfing heftig zu zucken, leckte er immer schneller über ihren Kitzler, bis es ihr mit einem lauten Aufschrei kam. Völlig erschöpft ließ sich Annette auf ihre Seite des Bettes fallen, um sich etwas zu erholen.

»Das war wundervoll«, flüsterte sie ihm leise zu.

»Na dann kannst du mir ja jetzt einen blasen«, meinte er und sein Penis richtete sich in voller Pracht auf.

»Na gut, versprochen ist versprochen«, sagte sie und hockte sich zwischen seine Beine. Die Creme schien gut eingezogen zu sein, sodass sie nun mit ihrem Spezialstift arbeiten konnte. Es war ein roter Permanentmarker, der erst nach mehrfachem Waschen abging. Damit schrieb sie über sein bestes Stück: »Persönlicher Sexsklave von Annette«

»Was machst du da?«, wollte André wissen.

»Das wirst du dann schon sehen.«

Nachdem sie den Stift weggelegt hatte, schnappte sie sich einen Penisring, den sie über die Eichel bis hinunter zu seiner Peniswurzel streifte, wo der Ring für eine stärkere Erektion sorgte. Danach schnappte sie sich ein dünnes Lederband und band damit seine Hoden ab, jeden einzeln.

Am Ende des Lederbandes war ein kleiner Metallring angebracht, an dem sie ein langes Stück Zwirn befestigte. Diesen Zwirn führte sie dann über einen Haken in der Decke, den sie dort extra für diesen Abend angebracht hatte. Am frei baumelnden Ende des Zwirns befestigte sie dann wieder einen Ring, an den sie ein 250 Gramm schweres Gewicht hängte, was ihn leicht aufstöhnen ließ, weil es sofort an seinen Hoden zog.

»So mein Lieber, für jedes Vergehen deinerseits werde ich je 250 Gramm an deinen Sack hängen. Das erste Gewicht war für eine Forderung nach einem Blowjob, der dir einfach mal nicht zusteht«, meinte sie grinsend.

»Aber du hast gesagt, du würdest die dann um meinen Schwanz kümmern.«

»Und? Das hab ich ja wohl eindeutig getan, oder?« Ein süffisantes Lächeln umspielte Annettes Mundwinkel. »Huch, da ist es doch schon glatt kurz vor Dreiviertel Neun. Fängt da nicht das Länderspiel an?« Annette schaltete den Fernseher im Schlafzimmer ein. »Gerade noch rechtzeitig. Während du dich damit vergnügst werde ich in der Küche abwaschen, was du ja von dir aus niemals machen würdest.«

»Was soll denn das jetzt? Erst fummelst du mir an meinem Ding rum und machst mich unglaublich geil, um mir dann noch was an meinen Sack zu hängen und jetzt gehst du einfach abwaschen? Und was soll ich bitte schön mit einem Länderspiel, bei dem ich nichts sehen kann?«

Lächelnd hörte sich Annette seine Klagen an um ihm dann, im rechten Augenblick, einen Slip in den Mund zu schieben und diesem mit Klebeband zu fixieren.

»Ach Schatz, du wirst es wohl nie lernen, hm? Erstens bin ich nicht da um dich in den siebten Orgasmushimmel zu bringen. Vielmehr bist du zu meinem Spaß da und glaub mir, ich weiß wie es ist, unbefriedigt zu sein, weil man nicht bekommt, was man eigentlich braucht. Zweitens war dir doch Fußball immer ach so wichtig. Ich will dir damit nur einen kleinen Gefallen tun. Und drittens hast du gerade einen Slip von mir im Mund, den ich extra für dich 3 Tage lang getragen habe und ich war während dieser Tage oft bei dem Gedanken an heute Abend sehr feucht, wodurch dieses Höschen ein nettes Aroma haben dürfte.«

Kaum hatte sie ausgesprochen, hing sie ein weiteres Gewicht, begleiten von einem Aufstöhnen seinerseits, an den Ring. Bevor sie das Schlafzimmer verließ, kontrollierte Annette die Videokamera, die unauffällig in einer Ecke stand und alles aufzeichnete.

Natürlich ging die Dame des Hauses nicht in die Küche um abzuwaschen. Dazu war sie definitiv nicht in Stimmung. Außerdem hatte sie die Küche bereits am Nachmittag auf Vordermann gebracht. Sie gönnte sich vielmehr ein Glas Rotwein während sie sich, auf der Couch im Wohnzimmer sitzend, im Fernsehen das Live-Bild aus ihrem Schlafzimmer schmunzelnd ansah. Es hatte sie viel Zeit und Nerven gekostet, die ganze Technik so einzustellen, aber es war die Mühen wert.

Während der trockene Spätburgunder ihre Kehle etwas erfrischte, konnte sie verfolgen, wie ihr ach so sportbegeisterter Ehegatte versuchte, so viel wie möglich von dem Fußballspiel mitzubekommen. Selbstverständlich hatte sie Tag und Zeit mit Bedacht gewählt um ihn dieser Qual auszusetzen und zufrieden musste sie feststellen, dass ihre Erwartungen bezüglich seiner Reaktionen weit übertroffen wurden. Eine halbe Stunde ließ Annette ihren Mann zappeln, bevor sie sich wieder auf den Weg zu ihm machte.

»Na, Schatz, wie ist das Spiel? Hui, schon zwei Tore gefallen«, stellte sie fest um dann gehässig zu fragen: »Schöne Treffer?« Doch zu mehr als einem undeutlichen Grummeln durch seinen Knebel war André nicht in der Lage. »Nicht? Na ja, dann kann ich den Fernseher ja auch ausmachen. Schade um den Strom.« Ohne einen weiteren Laut von ihm abzuwarten, schaltete sie das Fernsehgerät aus und legt sich dann wieder neben ihn.

»Mach dir nichts draus Liebling. Ich glaub, ich kenne da ein viel besseres Programm für dich.« Mit diesen Worten schwang sie sich auf seinen Oberkörper, ein Knie links und das andere rechts daneben. Dann nahm sie ihm das Seidentuch von den Augen, sodass er ihren nackten Körper vor sich aufgerichtet sah und noch während seine Augen sich zwischen Brüsten und Scham nicht entscheiden konnten, holte sie einen kleinen Vibrator hervor.

Lasziv leckte sich Annette über die Lippen, um dann die Spitze des künstlichen Freudenspenders mit ihrer Zungen etwas zu befeuchten. Während sie ihn langsam zwischen ihren Brüsten hindurch über ihren Bauch tiefer führte, meinte sie zu André: »Stell dir mal vor, das wäre dein steifer Schwanz, der tief in mich eindringt. Aber leider bist du ja derzeit in gewisser Weise verhindert.«

Mit einem wohligen Seufzen führte sie sich den Vibrator tief ein und schaltete ihn auf eine mittlere Vibrationsstufe. Es war genau der Vibrator, mit dem sie ihm und seiner Videokamera vor ein paar Monaten die heiße Selbstbefriedigungsshow geboten hatte. Damals war es ihr unglaublich peinlich gewesen, sich so vor ihm zu präsentieren und ihr Gesicht hatte einer Tomate geglichen, nachdem sie gekommen war. In diesem Augenblick genoss sie seinen gierigen, verlangenden Blick auf ihrem Körper. Den Blick, der genau verfolgte, wie sich der Vibrator rein und raus bewegte, während die freie Hand ihre Perle massierte. Die Vorstellung, dass sein bestes Stück vor Geilheit prall gefüllt hinter ihr stand und er, obwohl sie doch so nah war, keine Chance hatte, diese Erregung zu befriedigen, gab ihr erst den richtigen Kick.

»So, mein Lieber, und damit du nicht nur faul rumliegst, wirst du mich jetzt noch mal lecken.« Während sie das sagte, entfernte sie das Klebeband von seinem Mund und holte den, von seinem Speichel durchnässten, Slip heraus.

»Was, ich soll schon wieder deine Muschi lecken?«, fragte er, doch sie hatte etwas ganz anderes im Sinn.

»Nicht meine kleine Schnecke, sondern vielmehr das andere Loch da unten, in das du so gern deinen Speer rein steckst.«

»Du meinst, ich soll dein Arschloch lecken?« Er war völlig entgeistert.

»Genau das will ich von dir, mein kleiner Sexsklave, und noch etwas: du wirst mich darum bitten, wie es sich für einen Sklaven gehört.«

»Niemals«, gab er trotzig zurück.

Annette hatte sich längst erhoben. Der Vibrator war noch immer in ihre Schnecke. Demonstrativ ging sie zu dem Ring, an dem die Gewichte hingen. Schon hatte sie die nächsten zwei Gewichte an den Ring gehängt, was ihn gequält aufstöhnen ließ. »Sobald du mich lieb und brav bittest, höre ich auf«, meinte sie nur und hängt nochmals zwei Gewichte daran.

Als zweieinhalb Kilogramm an seinen Hoden zogen, fing er an zu betteln. »Ok ok, ich mach’s, aber bitte keine Gewichte mehr.«

»Na dann, bitte mich darum«, sagte sie mit einem diabolischen Grinsen auf dem Gesicht.

»Bitte, liebe Annette, bitte lass mich dein Arschloch lecken.«

»Schon mal nicht schlecht, aber könntest du bitte einen weniger vulgären Begriff verwenden?«

»Bitte, liebe Annette, bitte lass mich dein Poloch lecken«, versuchte er es erneut und dieses Mal war sie zufrieden.

Nachdem sie die letzten zwei Gewichte wieder abgenommen hatte und es somit nur noch zwei Kilogramm waren, die an seinen Kronjuwelen zogen, ging sie wieder zum Bett. Dort hockte sie sich, mit ihrem Anus direkt über seinen Mund, auf sein Gesicht. Schnell hatten ihre Hände wieder die Arbeit an Vibrator und Kitzler aufgenommen. André schien seinen Ekel noch nicht ganz überwunden zu haben.

»Entweder du fängst gleich mal an oder ich hänge dir insgesamt drei Kilo an deine Eier und geh dann eine Stunde runter in die Kneipe.«

Diese Drohung saß und zögerlich fing seine Zunge an ihren After zu umkreisen. Es war nicht eklig, sowie wer es sich vorgestellt hatte, aber dennoch fühlte er sich durch diese Aufgabe gedemütigt. Auf Annettes Forderung hin intensivierte er das Lecken und versuchte, wie gefordert, leicht mit der Zunge in ihren Hintereingang einzudringen. Ungeahnte Gefühle durchströmten Annette dank Andrés Stimulation und schneller als es ihr vielleicht lieb war, kam sie zum zweiten Mal an diesem Abend zum Orgasmus. Nach einer kurzen Zeit stieg sie von André hinunter.

»Und, war doch gar nicht so schlimm, oder?«, fragte sie ihn sanft und er nickte leicht zögerlich. Als Belohnung für die aufgebrachte Überwindung, wenn sie auch leicht erzwungen war, entfernte Annette alle Gewichte vom Ring und löste auch das Lederband von Andrés Hoden. Sanft streichelte sie das malträtierte Körperteil, bis sich der Blutfluss darin wieder normalisiert hatte.

»Was, schon kurz vor zehn?«, stellte Annette geschockt fest. »Da muss ich mich aber ein bisschen beeilen, immer hin erwarte ich gleich noch Besuch von einer Freundin.«

»Was?« André war geschockt, weil sie an so einem Abend eine Freundin einlud.

»Na ja, ein wenig Gesellschaft brauch ich ja auch. Und da du gefesselt bist, hab ich mir halt eine Freundin eingeladen«, meinte sie, wie selbstverständlich. »Du brauchst dich nur ruhig zu verhalten und dir bleiben ein paar Peinlichkeiten erspart.« Ohne auf seine weiteren Proteste zu hören, streifte sie sich ihren Bademantel über und verließ das Zimmer.

Zwei Minuten nach zehn läutete es wirklich an der Tür und André hörte, wie Annette eine andere Frau begrüßte. Er kannte die Stimme nicht, wodurch er ausschließen konnte, dass es Karla, Annettes beste Freundin, war. Diese Frau konnte er auf den Tod nicht ausstehen. Er hörte, wie die fremde Frau lachte und wie sich die beiden dann offensichtlich ins Wohnzimmer begaben.

»Hui, sogar mit Live-Bild«, bemerkte Leonie, Annettes Besuch, als sie ins Wohnzimmer kam und auf den Fernseher sah.

›Mist, den hab ich ganz vergessen‹, fluchte Annette innerlich, beruhigte sich doch wieder schnell, denn immerhin hatte sie Leonie genau deswegen eingeladen und sonst wäre ihr wohl kein guter Gesprächsstart eingefallen.

Drei Tage zuvor hatte Annette Leonie in einer Kneipe getroffen und da sie zu diesem Zeitpunkt bereits drei Gläser Wein intus hatte, erzählte sie Leonie von ihren Wochenendplänen. Diese war davon begeistert und schnell stellte sich heraus, dass Leonie bisexuell veranlagt war. Dies brachte natürlich beide auf dieselbe Idee. Nur brauchte Annette etwas länger, um sich dafür zu begeistern. Doch schlussendlich stimmte sie zu, André eine kleine Show zu liefern, und lud Leonie ein.

»Welches Glas ist für mich?«, riss Leonie Annette aus den Gedanken und zeigte auf die zwei Rotweingläser auf dem Wohnzimmertisch.

»Äh … das Linke«, antwortete Annette und beide setzten sich auf die Couch.

Nachdem sie eine Weile André betrachtet hatte, ergriff Leonie das Wort: »Na, willst du es immer noch machen.«

»Ich denke schon«, gab Annette zurück, doch Leonie bemerkte die Unsicherheit in der Stimme. Sie rückte zu Annette heran und streichelte sanft ihr Gesicht.

»Entspann dich und lass dich gehen«, beruhigte sie Annette.

Diese schloss die Augen und schon bald spürte sie, wie Leonies Lippen die ihren berührten. Zaghaft gewährte sie ihrer Zunge Einlass und es entwickelte sich ein sehr intensiver und erotischer Zungenkuss, wie Annette ihn noch nie zuvor erlebt hatte. Dann spürte sie plötzlich, wie Leonies Hand den Weg unter ihren Bademantel zu ihrem Busen suchte, was sie leicht zurückschrecken ließ.

Doch Leonie verstand sofort und wusste, wie sie es Annette etwas leichter machen konnte. Ohne zu zögern stand sie von der Couch auf und begann sich auszuziehen. Erst Bluse, Rock und Strümpfe und dann BH und Tanga, sodass sie splitterfasernackt vor Annette stand, die den Mund vor Staunen nicht mehr zubekam. Sie betrachtete Leonie von oben bis unten.

Vor ihr stand eine schlanke und äußerst sexy aussehende Frau. Leonie hatte kurze, frech abstehende schwarz gefärbte und mit roten Strähnen versehene Haare, eine niedliche Stupsnase und ein verschmitztes Lächeln, dass Annette schon beim ersten Treffen aufgefallen war. Ihr Busen war etwas kleiner als der von Annette, aber doch sehr schön und fest. Zwischen ihren langen Beinen, die wohl so manchem Mann schon den Kopf verdreht hatten schimmerten die Schamlippen, über denen nur ein schmaler Streifen Schamhaare stand, verräterisch feucht.

Nachdem sie Annette einen Moment gegeben hatte, um sie anzusehen, setzte sich Leonie neben sie. Sie nahm Annettes linke Hand und führte sie zu ihrem Busen. Die Berührung war für beide gleichermaßen elektrisierend. Annette hatte noch nie den Busen einer anderen Frau berührt und sie genoss das Gefühl der weichen Haut unter ihren Fingerspitzen. Erneut trafen sich die Lippen der beiden Frauen. Während Annette Leonies Busen streichelte, machten sich deren Finger nochmals auf den Weg zum Gürtel des Bademantels. Dieses Mal wich Annette nicht zurück und so konnte Leonie den Gürtel lösen und den Bademantel von Annettes Schultern gleiten lassen, sodass die auch unbekleidet dasaß.

Noch eine ganze Weile küssten und streichelten sie sich gegenseitig, bevor sie sich entschieden André im Schlafzimmer einen Besuch abzustatten. Dieser glaubte seinen Augen kaum, als neben Annette auch noch ihr Besuch ins Schlafzimmer trat und das auch noch unbekleidet. Es war ihm unglaublich peinlich, dass diese fremde, so wundervoll aussehende, Frau ihn in dieser Situation sah, aber dennoch erregte ihn der Anblick ungemein.

»Was hast du denn Schatz?«, fragte Annette lächelnd. »Das war doch immer genau das, was du wolltest. Zwei nackte Frauen in deinem Schlafzimmer.«

Auch Leonie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen und gemeinsam mit Annette ließ sie sich auf dem Bett nieder. Annette hatte sich links und Leonie rechts neben sein Becken gekniet. Wie schon im Wohnzimmer fingen die Frauen an, sich gegenseitig zu küssen und zu liebkosen. Doch dieses Mal fand Leonies rechte Hand den Weg zwischen Annettes Beine, wo sie eine feuchte Spalte erwartete. Während Annettes Verstand sich noch ein wenig gegen die intime Berührung sträubte, schrie das kleine Teufelchen in ihrem Kopf begeistert: ›Ja! Genau da!‹ Und so ließ sie sich gehen und die Berührung zu.

Langsam senkten die beiden Frauen ihre Gesichter hinunter zu Andrés Stengel, der hart wie nie zuvor vom Körper abstand. Jeweils auf ihrer Seite küssten Annette und Leonie den steinharten Zauberstab von der Wurzel hoch bis zur Eichel. Danach trafen sich ihre Lippen wieder. Mehr als diesen kurzen Lustgewinn, der ihn bis kurz vor den Höhepunkt gebracht hatte, wollten sie ihm nicht gönnen, ging es doch darum, ihm eine kleine Lektion zu erteilen.

Während sie sich küssten und streichelten, ließen sie sich auf Annettes Seite des Bettes, direkt neben dem vor Geilheit fast platzenden André, nieder. Sie lagen nebeneinander, küssten und streichelten einander, knabberten gegenseitig an ihren Brustwarzen und ließen ihrer Lust freien Lauf. Nachdem sie sich eine Zeit lang gegenseitig aufgeheizt hatten, sollte es zum Showdown kommen.

Annette, die auf dem Rücken lag, stellte ihre Beine leicht gespreizt auf und Leonie legte sich genau anderes herum auf sie, sodass die beiden Frauen in der 69-Stellung lagen. Annette merkte, wie sich Leonie daran machte mit ihrer Zunge durch ihre Schamlippen zu fahren. Sie selbst zögerte noch ein wenig, tat es Leonie dann aber gleich. Für sie war es ein komisches, aber durchaus erregendes Gefühl eine andere Frau zu schmecken. Aufgrund ihrer eigenen Erregung schaltete sich der Verstand nach und nach ab, sodass sie sich fallen lassen konnte und es sogar richtig genoss mit einer Frau Sex zu haben.

Für André hingegen war es die Hölle auf Erden. In seinem Sichtfeld war Leonies Kehrseite, die von seiner Frau ausgiebig bearbeitet wurde. Er sah ihre knackigen Pobacken mit der kleinen runzligen Rosette dazwischen und hörte das schmatzende Geräusch von Annettes Zunge, die intensiv Leonies Kitzler bearbeitete. Eigentlich war es wirklich genau das, was er sich gewünscht hatte: Er teilte mit zwei heißen Frauen das Bett und Annette ließ sich sogar vor seinen Augen auf lesbischen Sex ein, aber das er nicht mitspielen konnte, schlug ihm doch sehr aufs Gemüt. Was sein bestes Stück aber nicht davon abhielt schon fast schmerzhaft hart zu sein.

Unterdessen hatte Leonie Annettes Poloch gefunden und leckte es, wie nur eine halbe Stunde zuvor André, nur mit etwas mehr Hingabe und geschickter. Als ihr die Rosette durchnässt genug war, ließ sie vorsichtig einen Finger in Annettes Po gleiten und reizte durch sanfte Bewegungen deren Anus. Auch Annette ließ es sich nicht nehmen Leonies After mit ihrer Zungenspitze ein wenig zu verwöhnen, doch sie wand sich schnell wieder dem Kitzler zu. Immer mehr heizten sich die Frauen gegenseitig auf, sodass zuerst Leonie zum Orgasmus kam und dann Annette, womit diese bereits drei Höhepunkte an diesem Abend zu verzeichnen hatte – genauso viele wie sie normalerweise von André in einem halben Jahr bekam.

Leonie drehte sich wieder um und legte sich neben Annette. Die Frauen kuschelten sich eng aneinander, während sie sich noch ein wenig streichelten. Beiden hatten die Erfahrung sehr genossen und suchten nun, nach dem Höhepunkt, die Wärme und Nähe der anderen um sich etwas zu entspannen. André hingegen versuchte irgendwie mit seiner unbeschreiblichen Erregung fertig zu werden, die ihn fast um den Verstand brachte.

»So, Schatz, ich hoffe, dir hat die Show gefallen«, riss Annette ihn aus den Gedanken. »Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, den ich lange schon mal ausprobieren wollte.« Mit diesen Worten zauberte sie wieder ihren kleinen Vibrator hervor und fügte dann lächelnd hinzu: »Der fühlt sich in dir bestimmt auch wohl.«

André war natürlich sofort klar, worauf Annette hinaus wollte. »Niemals! Du wirst mir dieses Ding nicht in den Arsch stecken. Ich bin nicht schwul und du wirst mich auch nicht dazu bringen, es zu werden.«

»Aber mein Süßer, ich will doch gar nicht, dass du schwul wirst. Davon hätte ich doch gar nichts.« Annette grinste ihn an. »Ich will viel mehr, dass du mich darum anbettelst, deinen Po zu entjungfern.«

»Niemals.«

Annette gab Leonie ein Zeichen, worauf hin diese mit einer Kerze ans Bett trat. Es war eine lange weiße Kerze, die Leonie leicht schräg über André Brust hielt und kurz darauf fiel der erste Tropfen knapp neben seine linke Brustwarze. Es folgte ein kleiner Aufschrei seinerseits. Das Wachs war heiß, aber noch nicht zu heiß, sodass sie ihn damit nicht verbrannte. Weil Leonie schon Erfahrungen mit Wachsspielchen hatte, ließ Annette auch sie diesen Teil von Andrés Strafe vornehmen. Bedächtig, aber stetig arbeiteten sich Leonie und das Wachs über Andrés Brust und seinen Bauch immer tiefer.

Zuerst drückte Leonie seinen steifen Lustspender gegen seinen Bauch, um in Ruhe ein paar Tropfen Wachs auf seine Hoden fallen zu lassen, was ihn etwas lauter aufschreien ließ. Dann drückte sie ihn in die andere Richtung, um langsam seinen Schaft hinauf zur Eichel zu tröpfeln. Diese lag blank da, denn die Vorhaut hatte sich aufgrund der Erektion zurückgezogen. Kurz bevor der erste Tropfen die empfindliche Stelle treffen konnte, schrie André laut: »Halt!«

»Na gut, meinetwegen, steck ihn mir rein«, gab er nach und senkte schamvoll die Augen.

»Du sollst darum betteln«, erinnerte Leonie ihn.

Mit zitternder Stimme, fast schon weinerlich kam er der Aufforderung nach. »Bitte, Annette, ich flehe dich an, steck mir deinen Vibrator in meinen … Po … aber …«

»Was aber?«, fragte Annette.

»Könntest du sie bitte raus schicken?« Er deutete mit dem Kopf in Leonies Richtung.

Annette war natürlich klar, dass es bisher schon sehr peinlich und erniedrigend für ihn gewesen war und sie wusste auch, dass er wohl vor Scham fast sterben würde, würde sie ihn vor einer fremden Frau anal entjungfern. Kurz kamen Rachegelüste in ihr auf, die ihm genau diese Scham antun wollten, doch ihr Herz traf die Entscheidung in die andere Richtung.

Annette sah zu Leonie auf, die den Blick sofort deutete und lächelnd nickte. Als die beiden Frauen den Raum verließen, damit Leonie ihre Sachen holen konnte, atmete André hörbar auf. Im Wohnzimmer angekommen, zog sich Leonie wieder an.

»Es tut mir leid. Ich weiß, dass du eigentlich darauf scharf warst, es dir anzusehen, aber ich kann ihm das einfach nicht antun«, entschuldigte sie sich bei Leonie, doch die lächelte sie nur an.

»Ist doch ok Süße. Ich glaube auch, dass das eine Sache ist, die ihr nur zu zweit machen solltet. Ich hoffe, man sieht sich mal wieder.« Mit diesen Worten gab sie Annette einen atemberaubend schönen Zungenkuss zum Abschied und ging dann nach Hause.

Als Annette wieder ins Schlafzimmer kam, war André sichtlich nervös. »Schatz, willst du das wirklich machen?«, fragte er sich, doch entgegen seiner Hoffnungen antwortete sie: »Natürlich, wenn du so darum bettelst.« André überlegte kurz, ob er etwas entgegnen sollte, ließ es dann aber. Annette setzte sich neben ihn und kratzte sanft das erstarrte Wachs ab.

»Ich werde dich gleich vom Bett losmachen und möchte, dass du dich dann ohne irgendwelche Mätzchen auf den Bauch legst, sodass ich dich wieder fesseln kann«, sagte Annette, die natürlich wusste, dass sie André körperlich unterlegen war. »Ich werde es dir so angenehm wie möglich machen und du wirst es, ob du es jetzt glaubst oder nicht, genießen. Natürlich kann ich nichts machen, wenn du jetzt nicht gleich mitspielst, aber dann brauchst du in Zukunft gar nicht mehr an meinen Po, geschweige denn an Analsex zu denken, verstanden.«

André nickte nur.

Schnell hatte Annette die vier Fesseln gelöst und zu ihrer Erleichterung drehte sich André ohne ein Zeichen von Gegenwehr auf den Bauch und streckte alle viere wieder von sich, sodass sie ihn ohne Probleme wieder am Bett fixieren konnte. Um es noch etwas besser zu machen, schob sie ihm noch ein Kissen unters Becken, sodass sein Po etwas nach oben gedrückt wurde. Fasziniert sah sie, wie sich seine Pobacken öffneten und somit den Blick auf sein Poloch freigaben.

Mit Gleitmittel und dem Vibrator bewaffnet kniete sie sich zwischen seine Beine. Sie machte sich einen Klecks Gleitmittel auf den Zeigefinger und führte diesen dann zu seinem Anus, auf dem sie das Mittel verteilte. Vorsichtig ließ sie ihre Fingerspitze auch etwas eindringen, um das Gleitmittel innerhalb des Muskelrings zu verteilen. Als sie merkte, dass die Schmierung ausreichte, ließ sie ihren Zeigefinger in seinen Po gleiten.

Sie penetrierte ihn mit ihrem Finger ein wenig und da das ohne Probleme ging, zog sie ihn wieder zurück und nahm sich den Vibrator zur Hand. Auch diese schmierte Annette mit reichlich Gleitmittel ein. Als sie die Spitze an seiner Hinterpforte ansetzte, wimmerte er leise.

»Bitte sei vorsichtig.«

»Natürlich.«

Dann drückte sie den künstlichen Freudenspender behutsam, aber stetig in Andrés Po hinein. Dieser ließ keinen Laut von sich hören. Erst als Annette den Vibrator auf eine niedrige Stufe schaltete und anfing ihn rein und raus zu bewegen stöhnte André leise auf. Für ihn war es eine demütigende Situation, aber viel schlimmer als die Vorstellung, dass seine Frau ihn soeben anal entjungfert hatte, war die Tatsache, dass er durch die Reizung seines Afters Lust empfand.

Nach ein paar Minuten schob Annette den Vibrator tief rein und stellte ihn auf eine etwas höhere Stufe. »So, ich werde dich jetzt kurz alleine lassen und wenn ich wieder komme, möchte ich, dass der Vibrator immer noch in deinem Po ist, sonst nehmen wir den anderen.« Dann ging sie wieder ins Wohnzimmer.

André hatte aufgrund ihrer Androhung instinktiv die Pobacken zusammengekniffen, denn der andere, der zweite, Vibrator war mit achtzehn Zentimeter Länge und fünf Zentimeter Durchmesser ein ganz schönes Monster, das er definitiv nicht in seinem Po spüren wollte.

Annette hatte sich im Wohnzimmer vor den Fernseher gestellt und sah ihm noch ein wenig zu. Sie atmete tief durch und freute sich darüber, dass der Abend so gut verlaufen war. Noch war sie nicht sicher, wie André den Abend schlussendlich empfunden hatte und wie er reagieren würde, aber sie war sich sicher, das Richtige getan zu haben. Noch einmal holte sie tief Luft um dann, für den letzten Part, ins Schlafzimmer zu gehen. Dort konnte sie feststellen, dass der Vibrator nur ein kleines Stück aus seinem Po gekommen war.

»Ich möchte dich noch einmal auf dem Rücken liegend fesseln«, sagte sie leise zu ihm. »Es ist Zeit, dass du deine Belohnung bekommst.«

Erneut spielte er mit, sodass er schon bald wieder in der Ausgangsposition vor ihr lag, den Vibrator immer noch an Ort und Stelle. Sie beugte sich vor und küsste sanft seinen Hals hinunter zu den Brustwarzen, an denen sie liebevoll knabberte. Unterdessen entfernte sie mit einer Hand den Penisring von seinem besten Stück, damit ja nichts das Sperma bei seinem Erguss behindern konnte. Danach setzte sie ihren Weg über seinen Bauch zu seinem Zauberstab fort.

Gierig küsste sie den Schaft entlang und nahm die Eichel tief in den Mund. Mit ihrer Zunge umspielte sie den empfindlichen Peniskopf und neckte das sensible Bändchen, sodass er sich schon bald wie im siebenten Himmel fühlte. In der Zwischenzeit massierte ihr linke Hand sanft seine Hoden, während die rechte den Vibrator in seinem Po bewegte. Als die vibrierende Spitze seine Prostata berührte, war es um ihn geschehen. Mit einem lauten Aufstöhnen erlebte er einen Orgasmus wie noch nie.

Schnell füllte sich Annettes Mund mit seinem heißen Liebessaft und sie war darauf bedacht, ja keinen Tropfen zu verlieren. Vorsichtig entfernte sie den Vibrator aus seinem Po und legte ihn zur Seite. Dann drückte sie noch das restliche Sperma aus seinem Schaft und entließ dann den langsam zusammenschrumpfenden Penis aus ihrem, bis zum Rand mit Samenzellen gefüllten Mund.

Annette legte sich neben André und streichelte sanft sein Gesicht. Schnell hatten ihre Lippen die seinen gefunden und als er den Mund aufmachte, schob sie mit ihrer Zunge sein Sperma in seinen Mund. Er überlegte kurz, ob er sich zur Wehr setzten sollte, doch die Hand, die eben noch so sanft über seine Wange gestreichelt hatte, umfasste nun drohend seine Hoden, woraufhin er den Transfer widerstandslos zuließ. Als sich alles in seinem Mund befand, löste sie sich von seinen Lippen, während er die seinen schloss.

Sie sah an seinem Gesichtsausdruck, dass er den Geschmack nicht wirklich toll fand. Leise flüsterte sie ihm ins Ohr: »Ich habe schon so oft deinen Saft geschluckt, dass ich denke, dass es nur fair ist, wenn du ihn auch mal schluckst. Dieses Mal werde ich dich aber nicht dazu zwingen, es liegt bei dir, ob du spuckst oder schluckst. Sobald kein Sperma mehr in deinem Mund ist, binde ich dich los und alles ist vorbei. Aber bedenke, solltest du nicht schlucken, war das eben der letzte Blowjob von mir für dich.«

Die Worte saßen. Sicherlich zwang sie ihn nicht mit Foltermitteln wie Kerzenwachs und Gewichten, aber der Gedanke nie wieder ihren Mund um seinen Schaft zu spüren, ließ ihn seine gesamte Willenskraft zusammennehmen und das Sperma schlucken. Ein kurzer Würgereiz und dann war der Spuk vorbei. André spürte, wie Annette die Fesseln löste und ihn in den Arm nahm.

»Ich bin so stolz auf dich«, lobte sie ihn in Anbetracht der eben gezeigten Überwindung.

Annette hatte mit allem gerechnet. Sie hatte sich so oft überlegt, wie er wohl reagieren würde, wenn er erst einmal wieder frei sei. In ihrer Vorstellung hatte er getobt, hatte sie verlassen oder hatte sich direkt an ihr gerächt, aber was nun kam, hatte sie wirklich nicht erwartet. André fing hemmungslos an zu weinen.

»Es tut mir alles so leid.«

»Ist schon gut«, versuchte Annette ihren Liebsten zu beruhigen.

»Ich werde nie wieder Fußball gucken oder abends spät mit Freunden weggehen. Ich verspreche auch, dass ich dir jeden Tag im Haushalt helfe und du jeden Tag mindestens einen Orgasmus haben sollst.« In diesem Moment war André bereit Annette alles zu versprechen.

»Ach Schatz«, liebevoll streichelte sie seine Haare. »Darum ging es doch gar nicht. Du kannst doch ruhig Fußball gucken und dich mit deinen Freunden abends in der Kneipe treffen, das sollst du sogar. Nur wäre es schön, wenn du mir auch mal mehr Aufmerksamkeit als diesem Lederball schenken würdest und wir an einem Abend auch mal schön ausgehen könnten. Oder wenn du einfach mal für mich da bist. Und du sollst auch nicht jeden Tag im Haushalt schuften, etwas Hilfe würde mir vollkommen reichen. Aber das mit dem täglichen Orgasmus könnte mir gefallen«, lächelnd sah sie ihn an. »Aber ich denke, du hast deine Lektion verstanden, hm?«

»Ja, das hab ich«, sagte André nickend und lehnte seinen Kopf an ihre Schulter. »Ich liebe dich, Annette.«

»Ich dich doch auch.« Ihre Lippen hauchten ihm einen Kuss auf die Stirn. »Ich liebe dich auch«, wiederholte Annette.

Nach diesem Abend änderte sich viel in der Beziehung von Annette und André, vor allem das Sexleben. Beide hatten Spaß daran und probierten viel Neues aus. Ab und zu ließen sie auch andere Personen daran teilnehmen. Dabei entstanden richtig schöne Videos, doch Annettes Lieblingsband war das, von dem besagten Abend, als sie André eine Lektion erteilt hatte. Fesselspielchen wurden ein fester Bestandteil ihres Liebeslebens, wobei Annette meist den dominanten Part übernahm, doch auch André wusste sich das eine oder andere Mal zu rächen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ende

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25 Kommentare

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05.02.18

rubenspaul

Das einzige das sich ändern sollte wäre der Ehestatus. Scheidung, weg mit der Schlampe und ein befreites Leben beginnen!

LynoXes:

Ich sehe, du hättest dich anders als André entschieden...

21.09.17

Sub Lena

Tolle Geschichte.
Aber ich habe eine Frage. :)
Müsste es nicht an der Stelle wo Andre sich das erste mal umdrehen soll heißen das Annette wusste das sie ihm körperlich UNTERlegen ist und nicht überlegen?

LynoXes:

Da hast du natürlich vollkommen recht. Wurde korrigiert. Danke für den Hinweis. :)

02.07.16

Herrin_Lena

Ziemlich weit oben fehlt hatten.
bei mehr als andere Paare

LynoXes:

Danke. Wurde korrigiert.

02.03.16

Círdan

Hey LynoXes,

du hast hier eine wirklich großartige Geschichte geschrieben. Das war die erste, die ich hier auf der Seite gelesen habe, und ich bin begeistert.
Selten kann man (und auch Frau) sich so gut in die Protagonisten hineinversetzten. Du hast die Gefühlslage von ihr sehr gut beschrieben.

Auch die Handlung und die Vorgeschichte waren klasse. Der Lesefluss war super, da kann man einfach nur weiterlesen wollen.
Ebenso gut waren die Bildchen, die die Handlung noch einmal unterstrichen haben und es viel lebhafter und bildlicher werden ließen.
Da ich nicht weiß, wie die anderen Geschichten sind, sag ich das hier an dieser Stelle: Für die nächste Geschichte würde ich mir wünschen, dass z.B. der Gang in den Sexshop oder die Vorbereitungen ausführlicher geschrieben werden. Klar, die Ungewissheit, was sie eigentlich gemacht hat und das man das erst am Ende erfährt, lässt die Spannung steigen, aber ich denke man bekommt auch mehr Lust weiterzulesen, wenn man ungefähr weiß, was sie gemacht hat, aber eben noch nicht genau weiß, was sie vorhat.

Und du bekommst einen riesen großes Dankeschön, dass du es geschafft hast, Satzzeichen zu verwenden und auf die Rechtschreibung geachtet hast. Eine Wohltat :-)

Ich freue mich auf noch mehr Geschichten von dir.

Liebe Grüße
Círdan

LynoXes:

Hallo Círdan,

vielen Dank für das große Lob und deine ausführliche Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass dir diese Geschichte gefallen hat und hoffe, dass es dir mit den anderen ähnlich gehen wird. In der Regel werden die Protagonisten gerne mal "überrumpelt" und die Exposition ist nicht zu ausführlich bzw. nur mit gelegentlichen Rückblenden angereichert. Deinen Vorschlag finde ich jedoch sehr gut und werde ihn mir bei Gelegenheit zu Herzen nehmen. So kann man sicher auch gut Spannung / Atmospähre aufbauen.

In dem Sinne: Willkommen auf der Seite und noch viel Spaß mit den anderen Texten.

Viele Grüße, LynoXes

13.02.16

rene

Eine super schöne und erotische geschichte,

LynoXes:

Ein großes Dankeschön für das tolle Feedback.

22.11.15

Akramas

Wieder sehr gefühlvoll geschrieben.

Anette scheint ihren Mann aber wirklich sehr zu lieben. Wie sonnst hätte sie all die Jahre seinen Egoismus ertragen können. Sie hat sich aber wunderbar durchgesetzt und ihn wieder auf die richtige Spur gebracht.

Die Geschichte hätte auch eine Fortsetzung verdient
Danke fürs Schreiben

LynoXes:

VIelen Dank für das positive Feedback. Seinen Egoismus hat sie ihm vermutlich für lange Zeit ausgetrieben. ;)

01.10.15

Bengel2

Tolle Aufmachung, schöne Geschichte, packend geschrieben und einfach immer wieder begeisternd Ihre Storys zu lesen !!!

LynoXes:

Ein großes Dankeschön für diesen tollen Kommentar. :)

11.04.15

Chriver12

Unbedingt Fortsetzung schreiben!!!!!!!!!!!!

LynoXes:

Mich erfreut die Begeisterung, leider ist momentan keine Fortsetzung geplant.

20.08.14

othello

Sich nach dem sie ihn befreit, wieder fest binden zu lassen .......... das, DAS ............. Pause !!! Gut geschrieben wie du sehen kannst !!!!

LynoXes:

Liebe macht es möglich.

09.06.14

Gaby

das werde ich mit meinen Mann auch so machen danke

LynoXes:

Dann mal gutes Gelingen, aber nimm ihn nicht zu hart ran. ;)

26.04.14

c

extrem geile geschichte. sehr gut geschrieben.

LynoXes:

Danke. :)

27.09.13

Thomas

tolle Geschichte. hat bei mir auch so angefangen. wir haben uns gesteigert und auch immer wieder dinge ausprobiert. auch SM direkt... unser sexleben ist so wieder in schwung gekommen.

LynoXes:

Das freut mich zu hören. Es ist immer schön, wenn es einfach passt und funktioniert. :)

30.12.12

Milana

Die Story ist einfach nur super. Habe ich teilweise auch schon so erlebt und beim Lesen deiner Geschichte war ich in Gedanken direkt wieder beim erlebten. Danke dafür.
LG,
Milana

LynoXes:

Dann hoffe ich mal, dass das Erlebte einen ähnlich positiven Ausgang genommen hat. :)

13.12.12

mona

gibts davon ne fortsetzung?

LynoXes:

Momentan nicht und es ist derzeit auch keine in Planung.

18.06.12

LEO-2011

Sehr schöne, erotische Geschichte.

30.04.12

Crusade131

Wahnsinn
Eine wundervolle anregende Geschichte die mir
sehr gefallen hat

25.02.12

jogel

Sehr einfülsam und echt super geschrieben. Weiter so!

15.02.12

magicflute

ich hätt' wohl nicht so viel langmut bewiesen - über all die jahre - wie annette... schön, ehrlich, gemein und doch liebevoll, netter stil.
danke, freu' mich auf mehr!

13.02.12

salamander69

Super! Da gehe ich doch jetzt sofort in die Küche!

08.01.12

ur-berlin

Hat mir sehr gut gefallen, nicht nur die Idee, sondern auch der Stil. Die Geschichte ist ja nicht nur eine Geschichte, sondern sehr oft die Realität, daß die Frauen einfach zu kurz kommen. Die Art, den Mann liebevoll zu seinem Glück zu bringen, durch ein Spiel, finde ich faszinierend.

15.11.11

Narr

Gute Geschichte gefällt mir weiter so.

LynoXes:

Danke.

19.07.11

ws12

Ich als man finde die Storry ist gut geschrieben,und muss auch erlich sagen, dass ich mich auch leicht in einen "Spielgel "wiedererkenne

24.05.11

aweiawa

Schön geschrieben, gefällt mir. Weil es so spielerisch daher kommt.

LG
Elmar

08.04.06

hungry_eyes

hat mir sehr gut gefallen, freue mich auf mehr :-)

11.03.06

Kaja

schöne aufregende und erregende Geschichte - weiter so!