Buße am Kreuz

Es war einer dieser lauen Sommerabende, an welchen man dem Lied der zirpenden Grillen entspannt lauschen konnte. Der Schweif der untergehenden Sonne sorgte nur noch für einen leichten Schimmer rötlichen Lichts, der durch das geöffnete Fenster auf Marias Bett fiel. Die junge Frau hatte sich, wie immer in dieser warmen Jahreszeit, nur mit einem dünnen Laken zugedeckt.

Das blonde, gelockte Haar bettete sich auf das weiche Kopfkissen und die Augen waren geschlossen. Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ sie ihren Gedanken und Händen freien Lauf, sodass letztere kurze Zeit später das Nachthemd abstreiften, um sich ungehinderten Zugang zu dem jungen Körper zu verschaffen.

Zaghaft begann eine Hand, die mittelgroßen, festen Brüste zu massieren, während die andere den Bauch streichelte und dann immer tiefer wanderte. Sanft bewegten sich ihre Fingerkuppen über die weichen, spärlich behaarten Schamlippen. Wild rasten unsittliche Gedanken durch Marias Kopf, während einzelne Finger durch die jungfräuliche Spalte fuhren und den Kitzler suchten, um ihn zu necken.

Fest presste sie ihre Lippen zusammen, um ein verräterisches Stöhnen zu unterdrücken. Das Zwirbeln der hart aufgerichteten Brustwarzen und das Spielen mit dem prallen Lustknöpfchen brachte sie bis kurz vor den Höhepunkt. Maria spürte bereits den nahenden Orgasmus, als plötzlich die Zimmertür aufging und ihre Mutter hereinkam.

»Gute Nacht, mein Scha…«, fing diese an, bevor sie die Situation realisiert hatte und laut aufschrie. »MARIA! Was machst du da?«

Erschrocken riss Maria die Augen auf und starrte in Richtung Tür. Sie musste sich erst wieder an das Licht gewöhnen und bemerkte, dass das Laken von ihr heruntergerutscht war. Sie lag völlig entblößt da. Im selben Moment stand auch schon Marias Vater, angelockt durch den Aufschrei seiner Frau, im Zimmer.

Die wenigen Sekunden, bis Maria die Situation verarbeitet hatte und wieder in der Lage war, zu reagieren, kamen ihr wie eine Ewigkeit vor. Erst dann legte sie ihre rechte Hand, die sich kurz zuvor noch mit ihrer Perle beschäftigt hatte, über die Scham und den linken Arm über den Busen. Mit hochrotem Kopf stand sie verkrampft vom Bett auf, immer darauf bedacht, sich so gut wie möglich zu bedecken.

Langsam ging sie zu ihrem auf dem Boden liegenden Nachthemd, kniete sich mit zusammengepressten Oberschenkeln davor nieder und griff danach, um es dann so schnell wie möglich überzustreifen. Zwar fühlte sie sich besser, nachdem wieder etwas Stoff ihren Körper verhüllte, jedoch spürte sie die Blicke ihrer Eltern, welche noch immer mit versteinerten Mienen im Zimmer standen.

»Mama, ich …«, versuchte Maria das peinliche Schweigen zu durchbrechen, wurde dabei aber jäh von ihrer Mutter unterbrochen.

»Schweig!«, fuhr diese ihre Tochter an, wobei sie selbst am ganzen Leib zitterte. »Ich dachte, ich hätte dich zu einer gottesfürchtigen Christin erzogen, aber in Wirklichkeit scheine ich eine durchtriebene Sünderin als Tochter zu haben.«

»Aber ich liebe und ehre Gott«, unternahm Maria erneut einen Versuch sich zu verteidigen.

»Du liebst nur dich selbst«, gab ihre Mutter zurück. »Und diese Liebe trägst du gotteslästernd zur Schau, indem du an dich selbst Hand anlegst.« Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, stürmte sie auch schon wutentbrannt aus dem Zimmer.

»Mama!«, rief Maria und wollte ihr hinterher, doch ihr Vater, der bis dahin das Geschehen nur beobachtet hatte, hielt sie zurück.

»Lass sie«, meinte er und versuchte dabei ruhig zu wirken, doch auch ihm war der Zorn über das lasterhafte Verhalten anzumerken. »Geh jetzt ins Bett und schlaf. Wir werden morgen darüber reden.« Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, ging er aus dem Raum und schloss die Tür hinter sich.

Nachdem Maria noch eine ganze Weile einfach nur dagestanden und in Richtung Zimmertür gestarrt hatte, griff sie nach dem Laken, das sich neben dem Bett befand, und legte sie wieder ins Bett. An Schlaf war natürlich gar nicht zu denken. Vielmehr beschäftigten sie Gedanken und Gefühle, die sich nicht darüber einig werden konnten, was schlimmer war: Die empfundene Scham, weil ihre Eltern, die sie schon seit Jahren nicht mehr nackt gesehen hatten, sie bei der Selbstbefriedigung erwischt hatten, oder die Angst vor der unbekannten Strafe, die sicher noch folgen würde. Innerlich bereitete sie sich bereits darauf vor, ordentlich den Hintern versohlt zu bekommen, ehe sie nach langem Wachliegen doch in einen unruhigen Schlaf fiel.

Am folgenden Tag, einem Samstag, war Maria früh wach, konnte sich jedoch nicht dazu motivieren, aufzustehen. Am liebsten wollte sie sich für immer in ihrem Bett verkriechen. Erst als ihr Vater sie mit lauter Stimme aus der Küche ermahnte, doch endlich aufzustehen, ins Bad zu gehen und dann zum Frühstück zu erscheinen, fand sie sich mit der Realität ab. Missmutig quälte sich Maria aus dem Bett und trottete langsam, den Anweisungen ihres Vaters folgend, nach unten.

»Du findest die Sachen zum Anziehen im Bad«, rief ihr ihre Mutter aus der Küche zu, als Maria im unteren Stock angekommen war.

Tatsächlich waren ihre Klamotten vom Vortrag, die sie ordentlich zusammengelegt und auf dem Fensterbrett deponiert hatte, verschwunden. Stattdessen fand sie einen langen schmucklosen Rock mit dazu passender Jacke sowie weiße Baumwollunterwäsche vor. Es war Marias Beichtkleidung und sie konnte sich schon denken, dass ihre Mutter sie zur Kirche schleifen würde, wo sie dann dem Pfarrer von ihren Missetaten berichten müsste. Das Letzte, was sie wollte, dass noch jemand von ihren nächtlichen, sehr intimen Aktivitäten erfuhr. Doch sie wusste, dass sie keinerlei Vetorecht in dieser Frage hatte und so wusch sie sich mit einem flauen Gefühl im Magen, zog sich an und ging zu ihren Eltern in die Küche.

»Guten Morgen«, begrüßten ihre Eltern sie im Chor, doch der gewohnt freundlich-herzliche Unterton war einem frostigen und verärgerten gewichen.

Maria setzte sich auf ihren Platz und griff nach einem Brötchen, um es mit Butter und Marmelade zu schmieren. Jedoch tat sie dies nicht aus Hunger oder Appetit, sondern vielmehr um einer Konversation aus dem Weg zu gehen. Ihre Mutter ließ sich davon aber nicht beirren und suchte das Gespräch.

»Ich bin sehr enttäuscht wegen gestern Abend«, begann sie und sah dabei ihre Tochter an.

Diese biss jedoch demonstrativ in ihr Brötchen und zog es vor, sich auszuschweigen. Als ihre Mutter merkte, dass sie auf keine Antwort warten brauchte, fuhr sie fort.

»Am liebsten würde ich dich auf der Stelle übers Knie legen und dir solche Flausen mit ein paar ordentlichen Schlägen austreiben«, sagte sie mit einem so aggressiven Unterton, dass Maria erschrocken aufsah. »Doch ich habe mich mit deinem Vater darauf geeinigt, dass wir mit dem Pfarrer über deine Sünden sprechen und ihn entscheiden lassen, wie du dafür Buße tun kannst.« Der Blick, den sie Maria zuwarf, machte dieser deutlich, dass Diskussionen jeglicher Art an dieser Stelle unangebracht waren.

Kurze Zeit später war sie mit ihren Eltern auf dem Weg zur Kirche. Obwohl es nur ein kleines Dorf war, in dem sie lebten, waren die Straßen und Gassen gut belebt. Immer wieder grüßten Passanten freundlich und bemerkten, dass man sich am nächsten Morgen zum Gottesdienst sehen würde. Maria hatte das Gefühl, dass jeder, dem sie begegneten, genau wusste, wo sie hinwollten und warum, obwohl nicht eine entsprechende Frage kam. Das flaue Gefühl in Marias Magen nahm zu, je näher sie dem Ziel kamen und zwischenzeitlich hatte sie sogar das Gefühl, ihre Beine würden ihr völlig den Dienst versagen.

Nach einer guten Viertelstunde stand die dreiköpfige Familie vor der großen Eichentür, die sie für gewöhnlich nur sonntags durchschritten. Innen empfing Maria und ihre Eltern der bekannte Geruch des alten Gemäuers, gemischt mit dem von Weihrauch. Zielstrebig gingen Marias Eltern in Richtung Pfarrzimmer, während Maria selbst nur langsam schlurfend hinterherkam.

Der Pfarrer, ein hagerer Mittvierziger, empfing die drei Besucher freundlich und bot allen einen Sitzplatz und Getränke an. Marias Eltern nahmen ihre Tochter in die Mitte und setzten sich auf die Couch, während der Pfarrer sich im nebenstehenden Sessel niederließ. Auf die Nachfrage nach dem Grund des Erscheinens wurde Maria von ihrer Mutter aufgefordert, dem Pfarrer von ihren Sünden zu berichten.

Der Geistliche wandte sich daraufhin an Maria und fragte sie mit einem freundlichen Lächeln: »Nun, mein Kind, was hast du mir zu beichten?«

Doch anstatt zu antworten wendete Maria ihren Blick ab, errötete und besah sich ihre Schuhe. Es war ihr einfach zu peinlich darüber zu sprechen.

»Na gut, wenn du es nicht beichten willst, dann werde ich es für dich tun«, meinte ihre Mutter erzürnt und begann detailliert über die Geschehnisse des letzten Abends zu berichten. Als sie mit ihren Ausführungen geendet hatte, sah der Pfarrer Maria an.

»Ist das wahr?«, fragte er und schien auf ein Kopfschütteln von Seiten Marias zu hoffen. Doch diese nickte kaum merklich, worauf hin der Pfarrer nachdenklich dreinschaute. »Und wie oft hast du auf diese Weise gesündigt?«, fragte er nach einem kurzen Augenblick und Marias Vater warnte seine Tochter davor, in einem Gotteshaus zu lügen.

»Seit etwa zwei Jahren«, gestand Maria aufrichtig, »mehrmals im Monat.«

»Oh mein Gott!«, schrie Marias Mutter auf und sank, der Ohnmacht nahe, in die Couch zurück.

Von Seiten des Vaters war nur ein Räuspern zu vernehmen. Der Pfarrer war sehr um Fassung bemüht und nachdem er ein kurzes Gebet vor sich hingemurmelt hatte, fragte er Maria, ob sie ihre Taten bereue und bereit wäre, dafür Buße zu tun.

»Aber bedenke, dass es aufgrund der Schwere der Sünde auch eine schwere Strafe zu erdulden gibt«, belehrte er sie, bevor sie antworten musste. Es trat in Erwartung der Antwort eine gespannte Stille ein.

Maria atmete tief durch, schluckte hart und bejahte dann, zur Erleichterung aller die Frage.

»Gut«, meinte der Pfarrer, »dann geh jetzt bitte hinaus. Du wirst dich vertrauensvoll deinem Schicksal fügen müssen.«

Schweren Herzens verließ Maria das Zimmer, während ihre Eltern blieben, um mit dem Geistlichen über die vorgesehene Strafe zu sprechen. Der Delinquentin blieb keine andere Möglichkeit als zu warten.

Es dauerte eine ganze Weile, bis Marias Eltern wieder aus dem Pfarrzimmer kamen und schweigend mit ihrer Tochter den Heimweg antraten. Maria wusste nicht, ob sie die Ruhe genießen solle oder nicht. Zwar war ihr nicht nach langen Gesprächen, jedoch verunsicherte die Stille sie sehr.

Als sie endlich wieder zu Hause angekommen waren, wurde Maria ohne Umwege auf ihr Zimmer geschickt, um über ihr Verhalten nachzudenken. Außer zum Essen und um das Badezimmer aufzusuchen verließ sie ihren Raum an diesem Tag nicht mehr, sondern überlegte unentwegt, was sie wohl noch erwarten würde. Noch immer nachdenklich fand sie am Abend nur schwer in einen unruhigen Schlaf.

Wie fast jeden Sonntag wurde Maria von der Kirchturmuhr geweckt, die eine Stunde vor dem Gottesdienst die Dorfbewohner des kleinen Ortes mit lauten Glockenschlägen an den sonntäglichen Gang in die Kirche erinnerte. Noch immer müde raffte sich Maria auf und ging ins Bad, um sich zu waschen und anzukleiden. Dort fand sie jedoch nicht wie gewohnt ihr Sonntagskleid vor, sondern eine lange Kutte aus Sackleinen.

»Mama«, rief sie ihre Mutter, die auch sofort herbeieilte.

»Was ist denn, mein Schatz?«, fragte diese, als sie bei ihrer Tochter ankam. Maria hielt das fragliche Kleidungsstück hoch und fragte, was sie damit solle. »Das ist dein Büßergewand«, meinte ihr Mutter ernst. »Du wirst es heute in die Kirche anziehen, verstanden?«

»Ja, Mama«, gab Maria kleinlaut nach und sah sich suchend um. »Und wo ist Unterwäsche?«

»Heute trägst du nur die Kutte, sonst nichts.« Schon war Maria wieder mit ihren Gedanken allein im Bad.

Nachdem sie mit ihren Eltern gefrühstückt hatte, ging es los in die Kirche. Da außer dem Büßergewand keine Kleidung erlaubt war, musste sie den Weg dorthin auch barfuß zurücklegen. Am Vortag hatte Maria nur das Gefühl gehabt, dass jeder, dem sie begegneten, sie komisch von der Seite ansah. Nun, da sie in Sackleinen gekleidet die Straßen entlanglief, gab es tatsächlich niemanden, der sich nicht nach ihr umdrehte und sie anstarrte. So war schon der Gang zum Gottesdienst allein der reinste Spießrutenlauf.

Eine Viertelstunde vor Beginn der wöchentlichen Messe kam die kleine Familie an. Der Pfarrer wartete bereits mit ernster Miene. Maria fühlte seinen kühlen Blick auf ihr lasten, während sie zwischen den Sitzreihen entlangging. Bei ihm angekommen, begrüßte sie ihn freundlich und versuchte ihre Unsicherheit und das empfundene Unbehagen so gut es ging zu verbergen.

»Hallo, Maria«, begrüßte sie der Pfarrer, die Miene noch immer wie versteinert. »Ich hoffe du bist bereit, für deine Sünden zu büßen.«

»Ja, das bin ich«, antwortete Maria, doch das Zittern in ihrer Stimme verriet ihre Nervosität.

Der Pfarrer führte Maria an ein aufgestelltes Kreuz, das etwa so hoch war wie sie selbst und deutete ihr, sich daran zu stellen. Danach forderte er sie ohne jegliche Gefühlsregung dazu auf, ihr Büßergewand abzulegen.

»Nein, das geht doch nicht«, weigerte sich die Sünderin, ihr einziges Kleidungsstück aufzugeben.

»Und ob das geht«, entgegnete der Pfarrer. »Ich habe deinen Eltern erklärt, dass ich es für das Beste halte, wenn du dich nackt der Gnade Gottes auslieferst und sie haben dem zugestimmt.«

Maria warf einen fragenden und zugleich flehenden Blick in Richtung ihrer Eltern, welche jedoch nur betroffen zu Boden sahen und schwiegen.

»Würdest du nun also bitte das Gewand ablegen«, forderte der Pfarrer Maria nochmals mit einem strengeren Unterton auf.

Mit zitternden Händen öffnete Maria nach und nach die Knöpfe des Gewandes, um es dann, so langsam es ging, von ihren Schultern zu Boden gleiten zu lassen. Ohne einen Hauch Stoff stand sie nun da und versuchte notdürftig, mit ihren Händen ihre Blöße zu bedecken.

Die immer intensiver werdende Schamesröte ignorierend, dirigierte der Pfarrer Maria direkt an das Kreuz, sodass sie mit dem Rücken dagegen lehnte. Sogleich begann er, mithilfe von Seilen, ihre Füße an dem Balken zu befestigen. Danach folgte ein Stück Seil, das die Beine in Kniehöhe zusätzlich am Kreuz fixierte. Leicht widerstrebend gab Maria dann nach, als der Pfarrer ihre rechte Hand nahm, sie an den Querbalken führte und dort fesselte.

Bis dato hatte sich die Hand schützend vor den Intimbereich gelegt, der nun neugierigen Blicken dargeboten war. Der sanfte Flaum Schamhaar, der ein zartes Dreieck Phantasie zauberte, vermochte es nicht, das Geheimnis zu verdecken, das zwischen Marias Schenkeln lag. Das Fixieren der anderen Hand führte dazu, dass die apfelgroßen Brüste sichtbar wurden und die rosa Brustwarzen, die sie krönten, sich keck hervorstrecken konnten. Nachdem der Pfarrer auch noch an den Ellenbogen Stricke angebracht hatte, war Maria komplett bewegungsunfähig und splitterfasernackt an dem Kreuz fixiert.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur der Pfarrer und Marias Eltern Zeugen der Demütigung, jedoch betraten im nächsten Augenblick die ersten Kirchgänger das Gotteshaus. Die Gespräche verstummten sofort, als sie das nackte Mädchen gefesselt am Kreuz sahen. Die ungläubigen Blicke auf den hüllenlosen Leib gerichtet, suchten sie sich einen Platz auf den Holzbänken und ließen sich nieder. Immer mehr Menschen strömten in die Kirche und alle zeigten dieselbe Reaktion. Maria hielt den Blick beschämt gesenkt und hoffte auf ein baldiges Ende der Tortur.

Endlich läutete die Kirchturmuhr die neunte Stunde des Tages ein und der Gottesdienst begann. Als Maria den Blick hob, sah sie, dass die Buben, die sich sonst immer in die letzte Reihe verzogen, um ungestört erzählen zu können, sich dieses Mal ganz vorn hingesetzt hatten. Anstatt dem Pfarrer zuzuhören, verschlangen sie ihren Körper von oben bis unten mit ihren Blicken. Mit tiefer Schamesröte im Gesicht senkte Maria ihren Blick wieder und hörte dem Pfarrer zu.

Dieser hatte eine Predigt gegen die körperliche Liebe mit sich selbst verfasst und trug sie mit großer Betonung und wilden Gesten vor. Er verurteilte jene, die an sich selbst Hand anlegten und forderte harte Strafen für solche Vergehen. Immer wieder verwies er auf Maria und machte sie so zur Sünderin schlechthin. Diese versuchte die Worte mehr schlecht als recht zu überhören und konnte sich keinen Ort vorstellen, an dem sie in diesem Moment nicht lieber gewesen wäre.

Maria war überglücklich, als der Pfarrer seine Moralpredigt beendet hatte und sich daran machte, sie vom Kreuz loszubinden. Doch die erwartete Anweisung, sich wieder das Büßergewand überzustreifen, blieb aus. Vielmehr wurde sie noch immer nackt zu dem steinernen Altar geführt, der vorne in der Mitte stand. Sie wurde angewiesen, sich mit dem Rücken zur Gemeinschaft hinzuknien und sich mit dem Oberkörper auf den Altar zu legen.

Kalter Stein berührte die zarte Haut ihrer jungen Brüste, sodass sich ihre Brustwarzen hart aufstellten und schmerzhaft gegen die massive Oberfläche drückten. Die Arme musste sie ausgestreckt zu beiden Seiten legen und die Knie etwas auseinandernehmen.

Als sie die geforderte Position eingenommen hatte, eröffnete der Pfarrer ihr und der Gemeinde, dass sie nun fünfzehn Hiebe mit dem Rohrstock erhalten werde. So sollte sie endgültig für ihre Sünden bestraft werden und sich dann frei von Schuld erheben können.

Noch während der Pfarrer das Bestrafungsinstrument holte, spürte Maria einen kühlen Windhauch, der über ihren Po, die leicht geöffnete Pospalte und das spärlich behaarte Geschlecht kroch, sodass ihr bewusst wurde, wie sehr ihre intimsten Stellen den Augen aller dargeboten waren. Tränen der Scham rollten langsam über ihr Gesicht, als der Pfarrer mit dem Rohrstock bewaffnet hinter sie trat.

»Empfange deine Strafe tapfer«, forderte er sie auf und wies sie darauf hin, sich nicht zu bewegen.

Schon schwirrte der Rohrstock das erste Mal laut durch die Luft und traf mit einem lauten Knall auf das dargebotene Hinterteil. Maria fühlte erst einen einschneidenden Schmerz und dann eine brennende Linie auf ihren Pobacken. Jedoch kam kein Laut über ihre fest zusammengepressten Lippen. Immer wieder holte der Pfarrer nun aus und zeichnete auf diese Weise Linie für Linie auf das Gesäß der Delinquentin.

Bis auf das Sausen des Rohrstocks und dem lauten Schlag des Auftreffens war nicht ein Ton zu hören. Mucksmäuschenstill saßen die Mitglieder der Gemeinde auf ihren Plätzen und verfolgten die Bestrafung. Längst waren die Tränen der Scham jenen des Schmerzes gewichen. Marias Hände krallten sich am Altar fest – die Knöchel weiß.

Nach fünfzehn harten Hieben ließ der Pfarrer den Rohrstock sinken. Er gewährte Maria noch eine Minute Zeit zur Erholung und Besinnung, ehe sie wieder aufstehen durfte. Ihr Po schmerzte. Der Geistliche forderte Maria auf, ihr Büßergewand wieder anzulegen, eine Sache die sie nur zu gern tat. Sie atmete tief durch, als ihr Körper endlich wieder bedeckt war, doch noch immer konnte sie niemandem in die Augen sehen. Gemeinsam mit ihren Eltern durfte sie dann die Kirche verlassen und, gefolgt von der gesamten Gemeinde, den Heimweg antreten.

Der grobe Stoff des Büßergewandes rieb bei jedem Schritt unangenehm auf der geschundenen Pobacken. Maria kam der Weg ewig lang vor und auch die geringe Menge derer, die denselben Weg beschreiten mussten, um nach Hause zu kommen, kam ihr wie eine Hundertschaft vor. Meter für Meter mühte sich Maria und war froh, als sie schließlich das traute Heim sehen konnte.

Dort angekommen ging sie sofort auf ihr Zimmer und legte sich auf ihr Bett, noch immer im Büßergewand gekleidet. Sie dachte über die vergangene Stunde nach und obwohl sie allein war, schämte sie sich unglaublich. Sie konnte sich nicht vorstellen, auch nur einmal wieder das Haus zu verlassen und sich den Dorfbewohnern zu zeigen.

Alle, wirklich alle, hatte sie nackt gesehen und ihre Bestrafung verfolgen können. Eine ungeheuerliche Vorstellung. Den Rest des Tages verbrachte Maria nachdenklich in ihrem Zimmer und ließ sich nur zu den Mahlzeiten sehen, bei denen ihr das Sitzen auf den Holzstühlen nur mithilfe eines Kissens möglich war.

Die folgenden Tage ging Maria nur widerwillig und auf Geheiß ihrer Eltern vor die Tür, um die ein oder andere Besorgung zu machen. Doch entgegen ihrer Vorstellung waren alle Dorfbewohner freundlich zu ihr und keiner erwähnte den fraglichen Gottesdienst mit einer Silbe.

Nach und nach hatte Maria das Gefühl, sich wie gewohnt bewegen zu können und fühlte sich immer wohler. Einzig die lüsternen Blicke der Jungs erinnerten sie noch an die durchlebten Demütigungen. Doch das ignorierte sie souverän.

Die endgültige Rehabilitation erfuhr Maria aber erst ein paar Wochen später. Als sie eines Sonntags wieder mit ihren Eltern die Kirche betrat, befand sich einer dieser Buben nackt wie Gott ihn schuf fixiert am Kreuz. Nun war es sein muskulöser Körper, der schutzlos allen Blicken ausgeliefert war. Maria besah ihn sich genau, während sie, ihre Eltern im Schlepptau, die Reihen durchschritt und ganz vorne Platz nahm.

Rabenschwarz wie das Haupthaar war auch die Schambehaarung, die als mächtiger Busch über der Männlichkeit thronte. Zum ersten Mal in ihrem Leben sah Maria einen Jungen nackt. Als dieser sie wiederum erblickte, verschlimmerte sich seine Lage immens, denn in kürzester Zeit versteifte sich sein bestes Stück und stand dann in voller Pracht vor der versammelten Dorfgemeinde.

Davon ungestört begann der Pfarrer seine Predigt, die Maria sehr an eine vorangegangene erinnerte. Während der gesamten Zeit gelang es dem Sünder nicht, seine Gedanken von Maria zu lenken, sodass sein Glied unbeirrt prall vom Körper abstand. Die Eichel hatte sich unter der Vorhaut herausgestreckt und hatte dieselbe Farbe wie das Gesicht des armen Buben – dunkelrot.

Im Gegensatz zu Maria wusste er, was nach der Befreiung vom Kreuz folgen würde und ging von selbst mit auf und ab wippender Erektion zum Altar und nahm die Strafhaltung ein, die vom Pfarrer nur noch minimal korrigiert werden musste. Maria nutzte den Moment, um sich den Delinquenten genau von hinten anzusehen. Sie erkannte sogar das Poloch zwischen den Pobacken und bei dem Gedanken, dass an der Stelle, wo sie seinen Hodensack sah, jeder ihre Schnecke gesehen hatte, errötete sie leicht.

Dieser Anflug von Scham dauerte allerdings nicht lange, denn schon war der Pfarrer mit dem Rohrstock bewaffnet an den Sünder herangetreten. 25 Schläge sollten es sein. Doch im Gegensatz zu Maria war Erwin, der Junge, nicht annähernd so tapfer. Schon nach dem zweiten Schlag schrie er laut auf und der Pfarrer musste die Bestrafung mehrfach unterbrechen, weil der Bestrafte seine Hände immer wieder schützend vor das Gesäß nahm. Deshalb wurde die Strafe auf 30 Schläge erhöht, doppelt so viele wie bei Maria.

Nachdem der letzte Streich ausgeführt worden war, durfte der Sünder aufstehen. Seine Männlichkeit hatte sich mittlerweile zu einem Minimum reduziert und bei dem Anblick huschte Maria ein fieses Grinsen über das Gesicht. Der Nachhauseweg erschien ihr nicht annähernd so lang, wie noch Wochen zuvor. Der Gedanke, dass es nun noch einen Gedemütigten gab, beflügelte sie innerlich.

Als sie am Abend in ihrem Bett lag, dachte sie an den Gottesdienst und ihre Hand fand den Weg zwischen ihre Beine, wo sie die kleine Muschel so lange verwöhnte, bis Maria einen wunderschönen Orgasmus erlebte und dann mit einem sündigen Lächeln auf den Lippen einschlief.

Ende


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