Am Strand

Mehr als das leise Rauschen des Meeres war nicht zu hören, als Emma und Marvin langsam Hand in Hand den Strand entlang spazierten. Es war früh am Morgen, sodass sie an dem weißen langen Sandstrand allein waren. Die Sonne stand hoch am Himmel und sorgte für angenehme Wärme, weshalb das Pärchen nicht mehr als knappe Badeklamotten trug.

Emma war Mitte zwanzig und hatte einen wundervollen Körper. Sie war etwas größer als die meisten Frauen und ihre 55 Kilogramm verteilten sich gut. Emmas Busen war zwar nicht groß, jedoch schön fest und mit niedlichen rosafarbenen Nippeln versehen, die sich von der makellosen, leicht gebräunten Haut abhoben. Ebenfalls rosa waren ihre kurzen frech gestylten Haare. Ein knapper Schnürbikini bedeckte ihre Blöße.

Marvin war ein Jahr älter als seine Freundin, mit der er vier Jahre zusammen war. Er brauchte seinen Körper nicht zu verstecken. Der junge Mann war groß und hatte einen schlanken und muskulösen Körper. Seine mittellangen Haare waren kastanienbraun, während die Augen tiefblau waren. Neben einer Silberkette, einem Geschenk von Emma, trug er nur eine Badehose und einen Rucksack.

„Eine kleine Überraschung“, hatte Marvin seiner Liebsten am Abend zuvor versprochen und sie war ein wenig erstaunt gewesen, als er mit ihr nach dem Frühstück zum Spaziergang aufgebrochen war. Sie hatte erwartet, dass sie wieder im Bett landen würden, wo er sie verwöhnen würde, wie er es so oft tat. Die Spannung zwischen den beiden war deutlich zu spüren. Während Emma sich Gedanken machte, was die Überraschung beinhalten könnte, hoffte Marvin, dass sie gelingen würde.

Nach weniger als einer Stunde deutete Marvin seiner Freundin anzuhalten. Vor ihnen erhoben sich mitten im Sand zwei, einen Meter voneinander entfernte, große Palmen. Diese waren derart gewachsen, dass sie sich knapp zweieinhalb Meter über dem Boden kreuzten. Emma sah Marvin an und fragte ihn, was er hier wolle. Anstatt zu antworten, stellte er den Rucksack ab, öffnete ihn und holte die Ledermanschetten heraus, die sie für ihre Fesselspielchen nutzten.

„Was?“ Ungläubig sah Emma ihren Freund an. „Du willst mich hier draußen fesseln?“ Mehrfach hatten sie sich gegenseitig gefesselt und softes SM betrieben. Zusammen hatten sie zudem schon Erfahrung mit Sex im Freien gesammelt. Beides zusammen, das war neu. Dazu kam, dass der Ort, den sich Marvin ausgesucht hatte, nicht gerade versteckt lag, sondern vielmehr mitten am Strand und von allen Seiten gut einsehbar.

„Was ist, wenn uns jemand entdeckt?“, fragte sie ihn. „Vergiss nicht, dass wir den- oder diejenige dann auch sehen können. Außerdem muss man näher ran kommen, damit man erkennen kann, was wir hier machen und bis es so weit ist, hab ich dich befreit.“ „Meinst du wirklich?“, hakte Emma immer noch unsicher nach. „Ja, meine Süße.“ Sanft küsste Marvin ihre Stirn. „Na gut“, gab sie schlussendlich nach. „Aber ich bleibe angezogen. Du darfst ausschließlich unter meinem Bikini mit mir spielen, verstanden?“ Nachdem Marvin dem zugestimmt hatte, durfte er sie fesseln.

Zuerst legte er ihr die Ledermanschetten um Hand- und Fußgelenke. Während er für letztere vor ihr auf die Knie ging, konnte er an einem kleinen dunklen Fleck zwischen Emmas Beinen erkennen, dass sie die Situation trotz Nervosität erregte. Mit einem Karabinerhaken verband er die Handfesseln vor ihrem Bauch miteinander und befestigte ein Seil daran. Das andere Ende des Seils warf er über die Stelle, wo sich die Palmen kreuzten. Nachdem er ein kurzes Stück hochgeklettert war, konnte er es dort fest machen, sodass Emmas Arme nach oben gefesselt waren. Noch waren sie nicht gestreckt. Das sollte sich schnell ändern. Mit jeweils einem Seil versah Marvin die Fußfesseln und band sie getrennt an die Stämme der Palmen, wodurch Emma noch ein Stück nach unten gehen musste. Zufrieden trat Marvin zurück und besah sich seine Freundin, die mit hoch gestreckten Armen und gespreizten Beinen gefesselt vor ihm stand.

„Eine kleine Sache fehlt noch“, bemerkte Marvin und holte aus seinem Rucksack ein Seidentuch. „Nicht die Augen verbinden“, beschwerte sich Emma. „Ich will sehen, wenn jemand kommt.“ Marvin reagierte gelassen darauf: „Ist doch egal, ob du jemanden siehst oder nicht. Nur ich kann dich befreien, hm?“ Mit diesen Worten legte er ihr das Tuch um die Augen, sodass sie nichts mehr sehen konnte. „Außerdem hast du noch das Codewort, wenn du befreit werden willst.“

Sogleich machte er sich daran, Emma sanft zu streicheln und mit Küssen zu verwöhnen. Seine Lippen und Fingerspitzen wanderten über ihr Gesicht, ihren Hals, den sichtbaren Teil ihres Busens und ihren Bauch – immer tiefer. Sie genoss jede seiner Berührungen sichtlich und streckte ihm ihren Körper entgegen. Knapp über dem Bund ihres Bikini-Höschens hörte er auf, um an ihren Füßen weiterzumachen und sich langsam an ihren Beinen herauf zu arbeiten. Besonders ihre Oberschenkelinnenseiten streichelte und küsste er zärtlich. Ihre heiße Schnecke, die überzukochen schien, beachtete er nicht. Wenn er sich von einem Knie bis auf wenige Millimeter an ihr verdecktes Heiligtum genähert hatte, begann er das Spiel auf der anderen Seite erneut. In der Folge dieser Behandlung stieg ihre Erregung ins Unendliche.

„Na, willst du, dass ich dein kleines Schneckchen verwöhne?“, fragte er sie süffisant. Mehr als ein gehauchtes „Ja“ bekam sie nicht heraus. „Tja, das würde ich ja gern, nur ist mir dein Bikini im Weg“, meinte er und strich sanft über den mittlerweile großen feuchten Fleck auf ihrem Höschen. „Du bist gemein“, erwiderte Emma beleidigt. „Du willst doch nur, dass ich dir erlaube mich auszuziehen.“ „Ganz und gar nicht“, antwortete Marvin. „Ich will, dass du darum bettelst.“ Mit diesen Worten umkreiste er sie und stellte sich hinter sie. Mit einer Hand ergriff er ihren linken Busen, um ihn sanft zu massieren und seine andere Hand fing an, sie knapp neben ihrer Spalte zu streicheln. Unterdessen küsste er ihren Hals. Emma wurde immer erregter und merkte, dass sie nicht widerstehen konnte. „Okay okay… Bitte Schatz, zieh mich aus. Mach mich nackig“, bettelte sie.

Zufrieden lächelnd wollte er gerade nach der Schleife greifen, der ihr Bikini-Top oben hielt, als er es sah. Ein kleines Fischerboot mitten auf dem Meer. Es war 200 Meter entfernt und schien nicht mehr als einen einheimischen Fischer zu transportieren. Warum war ihnen der Kutter nicht früher aufgefallen? Marvin war erst verwundert, ehe er spontan grinste. „Natürlich ist mir dein Wunsch Befehl meine Süße. Ich sollte dich jedoch fairerweise darauf hinweisen, dass wir nicht unbeobachtet sind.“ „Was?“, fragte Emma hektisch. „Ich dachte, du bindest mich los, wenn jemand vorbeikommt.“ „Das ist wahr, aber es ist niemand vorbeigekommen. Vielmehr werden wir von einem Fischer beobachtet, der auf seinem Boot sitzt“, gab Marvin zurück. „Ich denke, wir sollten ihm eine kleine Show bieten.“ Während er das sagte, löste er langsam die Schleife. „Schatz, nein, bitte nicht“, fing sie an zu betteln. Ohne sein Vorhaben zu unterbrechen, antwortete er gelassen: „Wenn du wirklich nicht willst, hast du dein Codewort. Bisher habe ich es nicht gehört.“

Emma war hin- und hergerissen. Die Situation erregte sie ungemein. Gleichzeitig war der Gedanke, bei intimen Spielchen beobachtet zu werden, sehr peinlich. Sie entschied sich gegen das Codewort und nahm mit einem mulmigen Gefühl im Bauch wahr, wie die Schleife aufging und die Stoffdreiecke leicht von ihren Brüsten rutschten. Eine Schleife hinter ihrem Hals hielt das Oberteil an Ort und Stelle. Sofort machte sich Marvin daran zu schaffen und wenige Sekunden später glitt der Stoff von ihrem Körper und ihr Busen war allen Blicken schutzlos ausgeliefert. Frech streckte er sich der Sonne entgegen und die Brustwarzen stellten sich keck auf.

„Bleibt noch ein Kleidungsstück über“, bemerkte Marvin und wandte sich dem Höschen zu. Während er die Schleifen links und rechts löste, hielt Emma den Atem an. Bevor sie sich auf das Kommende eingestellt hatte, war das letzte Stück Stoff von ihrem Körper verschwunden. Extra für Marvin und die „Überraschung“ hatte sie sich blitzblank rasiert. Jetzt sah ein Fremder ihre kleine süße haarlose Spalte. Sie spürte die Blicke auf ihrem Venushügel und den verräterisch feucht glänzenden kleinen Schamlippen, die vorwitzig zwischen den großen hervorschauten.

Marvin, der sich die ganze Zeit hinter Emma aufhielt, um seinem „Zuschauer“ nicht im Blickfeld zu stehen, streichelte sanft über ihre Pobacken. „Ich denke, du hast dir mit deinen Widerworten eine kleine Strafe verdient“, meinte er. „Zehn mit dem Paddel dürften fair sein, oder?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, holte er aus dem Rucksack ein Lederpaddel. Emma und ihr Po kannten das Paddel gut. Es war Marvins Lieblingsschlaginstrument. Es ging beiden beim Spanking weniger um Schmerzen als vielmehr um Unterordnung und Demütigung.

Er bezog seitlich neben ihr Stellung und holte mit dem Paddel aus. Es klatschte zum ersten Mal an diesem Tag auf ihre schutzlos dargebotenen Pobacken. Er hatte nicht fest zugeschlagen, aber die Tatsache beobachtet zu werden, vergrößerte die empfundene Demütigung. „Eins, danke“, zählte Emma mit. Nach und nach verabreichte Marvin seiner Freundin die zehn Schläge, sodass ihr Po am Ende einen leicht rosafarbenen Farbton aufwies.

Nachdem Marvin das Paddel weggelegt hatte, trat er an Emma heran. „Na meine Süße, alles okay bei dir?“, fragte er und strich beiläufig über ihre feuchten Schamlippen. „Dir scheint die Behandlung zu gefallen. Da will ich gleich ,Little John‘ holen und dich mit ihm verwöhnen. Dafür habe ich dich ja ausgezogen.“ Diese Worte riefen Emma den eigentlichen Grund für ihre Entkleidung ins Gedächtnis und sofort schoss ihr eine Blutwelle in den Kopf. Nachdem sie vor einem Fremden nackt gezüchtigt worden war, sollte sie vor ihm zum Orgasmus gebracht werden. Sie war längst viel zu erregt, um in irgendeiner Weise zu protestieren.

Sie merkte, wie sich Marvin von hinten eng an sie schmiegte und ,Little John‘, ihren Vibrator, auf ihrem Körper tanzen ließ. Marvins steifer Zauberstab presste sich indes durch den Stoff seiner Badehose gegen ihren Po. Während er anfing, an ihrem Ohrläppchen zu knabbern, führte er den Vibrator zwischen ihre Beine und ließ ihn langsam in ihre Spalte gleiten, was Emma ein wohliges Stöhnen entlockte. Er schaltete den künstlichen Freudenspender ein und fing an, ihn rein und raus zu bewegen. Unterdessen beschäftigte sich die freie Hand erst mit ihrem Busen und glitt dann tiefer, um ihre Perle zu massieren. Für Emma begann die Welt um sie herum zu versinken. Stöhnend ließ sie sich fallen, während Marvin den Vibrator auf die höchste Stufe stellte und sie intensiver damit reizte. Alles war Emma in diesem Moment egal. Jeder hätte ihr zusehen können.

Hemmungslos stöhnend warf sie ihren Kopf in den Nacken, als sie die Schwelle zum erlösenden Orgasmus übertrat. Jede Zelle ihres Körpers schien zu tanzen, während sich ihre Scheidenmuskulatur rhythmisch zusammen zog und entspannte. Ihr kam es wie eine Ewigkeit vor, bis der Höhepunkt abgeklungen war und Marvin langsam den Vibrator entfernte. Nachdem sie sich wenige Sekunden erholt hatte, wurde ihr klar, was gerade geschehen war. Bei dem Gedanken an den Zuschauer lief sie knallrot an. Am liebsten hätte sie sich in diesem Moment in einem Mauseloch verkrochen. Vielmehr war sie noch immer gefesselt und den Blicken schutzlos ausgeliefert. Marvin schien nicht daran interessiert, diesen Umstand zu ändern.

Als hätte er alle Zeit der Welt, räumte er langsam alles zusammen und ließ Emma ausharren. Nach einer gewissen Zeit, die Emma wie eine halbe Ewigkeit vorkam, kam er zu ihr und zog ihr das Bikini-Höschen und das Oberteil an. Danach löste er die Fesseln und zum Schluss nahm er ihr das Seidentuch sowie die Ledermanschetten ab.

Nachdem sich Emma an das Sonnenlicht gewöhnt hatte, sah sie hinaus in Richtung Meer und erblickte den Fischer, der sie die ganze Zeit beobachtet hatte. ,Er war also wirklich da‘, dachte Emma, die zumindest teilweise gehofft hatte, dass Marvin ihn erfunden hatte, und wurde erneut rot wie eine Tomate.

„Du warst wunderbar. Ich bin stolz auf dich, meine Kleine.“ Sanft küsste Marvin seine Liebste und ging mit ihr Hand in Hand wieder zurück zum Hotel, wo beide duschten und anschließend übereinander herfielen.

Ende


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